Selbstbetrug: Es fliesst wieder reichlich Gas aus Russland nach Europa

Medien verschweigen die russische Gas-Renaissance

Nowatek-Chef: EU verbirgt Interesse an Flüssiggas-Lieferungen aus Russland

Die EU-Länder sind nach wie vor an Flüssigerdgaslieferungen (LNG) aus Russland interessiert, verheimlichen dies aber. Darauf wies der Chef des Energieunternehmens Nowatek, Leonid Michelson, gegenüber der India Energy Week hin. Er fügte hinzu:

"Das Interesse ist nach wie vor sehr groß. Sie verstecken es so sehr, dass sie manchmal sogar Erfolg haben."

Das Handelsblatt hatte im Dezember unter Berufung auf Daten des Preis-Informationsdienstes ICIS berichtet, dass die europäischen Länder ihre Importe von russischem Flüssigerdgas deutlich erhöht hatten. So hatte die Europäische Union im vergangenen Jahr fast 21 Prozent mehr LNG gekauft als im Jahr 2021.

Inzwischen kommen 13 Prozent der europäischen LNG-Importe aus Russland: Der blaue Brennstoff kommt in Belgien an und wird dann nach Deutschland transportiert. Die wichtigsten Abnehmer sind Frankreich, die Niederlande und Belgien.

Und Südeuropa bezieht sogar  reichlich Pipeline-Gas über die Southstream-Pipeline via Türkei

Bulgarien und Serbien wollen via Turkstream-Pipeline mehr Gas aus Russland beziehen

Serbien: Reindustrialisierung statt Deindustrialisierung - Europa ist  in der Ukrainefrage  in Wahrheit tief gespalten

Während Nord- und Westeuropa weitgehend deindustrialisiert werden, streben Länder wie Serbien oder Bulgarien eine Re-Industrialisierung Südeuropas an. 

So könnte Wirtschaftswachstum und der Wahlort für Investitionen in Europa sich von Nordeuropa massiv nach Südeuropa verlagern.

In Bulgarien wurde mit der Verlegung einer Verbindungsleitung zu Serbien begonnen. Diese soll vor dem Hintergrund des Rückgangs der Energieeinfuhren aus Russland zur Diversifizierung der Versorgung beitragen.
Serbien und Bulgarien starten Bau neuer Gaspipeline
Quelle: AFP © Nikolay DOYCHINOV

Die Bauarbeiten für eine 171 Kilometer lange Erdgas-Verbindungsleitung zwischen Bulgarien und Serbien sind am Mittwoch gestartet worden. Die Pipeline soll die Versorgung der beiden Länder diversifizieren. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und sein bulgarischer Amtskollege Rumen Radew nahmen an der offiziellen Eröffnungszeremonie teil.

Serbien und Bulgarien hatten ihre Gasnetze bereits Ende 2020 miteinander verbunden, damit russische Energie, die über die TurkStream-Pipeline importiert wird, über ein erweitertes Netz nach Serbien gelangen kann.

Wie berichtet, wird die neue Pipeline von der bulgarischen Hauptstadt Sofia über Dimitrovgrad in Serbien nach Niš verlaufen. Die erwartete Kapazität der Gasleitung wird 1,8 Milliarden Kubikmetern pro Jahr betragen, was eine zusätzliche Kapazitätssteigerung von 80 Prozent im Vergleich zum derzeitigen jährlichen Gasbedarf Serbiens bedeutet. Die Verbindungsleitung wird es Belgrad ermöglichen, Energie aus dem südlichen Gaskorridor zu importieren und weiter nach Südeuropa zu liefern.

Laut Vučić wird Serbien dank der neuen Verbindungsleitung zu einem Gastransitland für andere Länder des westlichen Balkans. Der serbische Staatschef wörtlich:

"Sie wissen, dass wir vor anderthalb Jahren unsere zentrale, 402 Kilometer lange Gaspipeline gebaut haben, aber wir brauchen zusätzliche Mengen, daher ist die Verbindungsleitung mit Bulgarien wichtig, um Gas aus anderen Quellen zu erhalten."

Vučić wies darauf hin, dass die neue Gaspipeline Serbien mit Bulgarien, Griechenland und anderen EU-Ländern verbinden und Erdgasimporte aus Aserbaidschan ermöglichen werde. Der serbische Präsident unterstrich:

"Im Gegensatz zu einem großen Teil Europas strebt Serbien keine Deindustrialisierung, sondern eine Reindustrialisierung an, und wir brauchen mehr Gas."

Russland ist derzeit der einzige Erdgaslieferant Serbiens. Belgrad sicherte sich bereits 2,2 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich, was 62 Prozent des Bedarfs des Landes deckt. Der derzeitige Vertrag des Landes mit der russischen Gazprom läuft am 31. Mai aus, und die Behörden erwarten die Unterzeichnung eines neuen Zehnjahresvertrags. Um die Energiesicherheit zu erhöhen, sollen ab September auch Flüssigerdgas aus Griechenland und Erdgas aus Aserbaidschan geliefert werden.

 US-Experte über Ziele der USA im Ukraine-Krieg: "Es geht um Hegemonie, Imperialismus und Wirtschaft"

Und auch beim Öl sieht es anders aus als uns die gleichgeschalteten Mainstreammedien Glauben machen wollen. 

600 russische Tanker torpedieren EU-Öl-Boykott

USA und EU in der Ukrainefrage immer mehr auf verlorenem Posten

Handelsriese Trafigura: "Schattenflotte" für russisches Öl erreicht 600 Schiffe

Nach Angaben des Handelsriesen Trafigura soll die sogenannte "Schattenflotte", die Russlands Öl und Ölprodukte transportiert, bereits auf 600 Schiffe angewachsen sein. Dies wird vor dem Hintergrund des vereinbarten Öl-Embargos und der Preisobergrenze berichtet.
Handelsriese Trafigura: "Schattenflotte" für russisches Öl erreicht 600 Schiffe
Quelle: Gettyimages.ru © Anngu Chen / EyeEm

Die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Statistiken von Analysten eines der größten Rohstoffhändlers der Welt "Trafigura", dass die russische "Schattenflotte", die Öl aus dem Land in verschiedene Regionen der Welt transportiere, seit Inkrafttreten des Embargos der Europäischen Union für Rohölimporte aus Russland auf die Rekordzahl von 600 Tankern angewachsen sei.

Weder der Iran noch Venezuela, die ebenfalls internationalen Sanktionen unterlägen, könnten in dieser Hinsicht mit Moskau konkurrieren, hieß es. Nach Angaben von "Trafigura" wird nun der Anteil der russischen "Schattenflotte" an der weltweiten Flotte auf etwa 27 Prozent geschätzt.

Das europäische Embargo für die Einfuhr russischen Öls auf dem Seeweg war am 5. Dezember 2022 in Kraft getreten. Gleichzeitig werden ab dem 5. Februar dieses Jahres "Obergrenzen" für die Preise von Erdölprodukten aus Russland gelten. Diese wurden von den G7-Ländern, Australien und der EU vereinbart.

Laut Ben Luckock von "Trafigura" hat die "Schattenflotte" Russlands enorme Ausmaße angenommen. Mithilfe solcher Tanker könne Moskau nicht nur das Rohstoffembargo der EU umgehen, sondern auch die Wirkung der Preisdeckel für Erdölerzeugnisse aus Russland in Höhe von 100 und 45 US-Dollar pro Barrel. Infolgedessen würden die Öl- und Produktpreise aufgrund der Gegenmaßnahmen Russlands, dessen Behörden sich weigern, Rohstoffe an die Länder zu verkaufen, die diese Beschränkungen unterstützen, um 40 bis 50 Prozent steigen, so Luckock.

Am 4. Februar zitierte die Nachrichtenagentur AFP Quellen, wonach sich nach der EU auch die G7-Länder und Australien auf Preisobergrenzen von 100 bzw. 45 US-Dollar für Erdölprodukte aus Russland geeinigt hätten. Die erste Obergrenze gilt für Produkte, die mit einem Aufschlag gegenüber Erdöl gehandelt werden, während die zweite Obergrenze für Produkte gilt, die mit einem Abschlag gegenüber Rohöl gehandelt werden.

Hintergrund Europa ist tief gespalten un auch die Hälfte der G 20 Staaten beteiligen sich nicht an den Sanktionen gegen Russland.

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In Bulgarien wurde mit der Verlegung einer Verbindungsleitung zu Serbien begonnen. Diese soll vor dem Hintergrund des Rückgangs der Energieeinfuhren aus Russland zur Diversifizierung der Versorgung beitragen.
Serbien und Bulgarien starten Bau neuer Gaspipeline
Quelle: AFP © Nikolay DOYCHINOV

Die Bauarbeiten für eine 171 Kilometer lange Erdgas-Verbindungsleitung zwischen Bulgarien und Serbien sind am Mittwoch gestartet worden. Die Pipeline soll die Versorgung der beiden Länder diversifizieren. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und sein bulgarischer Amtskollege Rumen Radew nahmen an der offiziellen Eröffnungszeremonie teil.

Serbien und Bulgarien hatten ihre Gasnetze bereits Ende 2020 miteinander verbunden, damit russische Energie, die über die TurkStream-Pipeline importiert wird, über ein erweitertes Netz nach Serbien gelangen kann.

Wie berichtet, wird die neue Pipeline von der bulgarischen Hauptstadt Sofia über Dimitrovgrad in Serbien nach Niš verlaufen. Die erwartete Kapazität der Gasleitung wird 1,8 Milliarden Kubikmetern pro Jahr betragen, was eine zusätzliche Kapazitätssteigerung von 80 Prozent im Vergleich zum derzeitigen jährlichen Gasbedarf Serbiens bedeutet. Die Verbindungsleitung wird es Belgrad ermöglichen, Energie aus dem südlichen Gaskorridor zu importieren und weiter nach Südeuropa zu liefern.

Laut Vučić wird Serbien dank der neuen Verbindungsleitung zu einem Gastransitland für andere Länder des westlichen Balkans. Der serbische Staatschef wörtlich:

"Sie wissen, dass wir vor anderthalb Jahren unsere zentrale, 402 Kilometer lange Gaspipeline gebaut haben, aber wir brauchen zusätzliche Mengen, daher ist die Verbindungsleitung mit Bulgarien wichtig, um Gas aus anderen Quellen zu erhalten."

Vučić wies darauf hin, dass die neue Gaspipeline Serbien mit Bulgarien, Griechenland und anderen EU-Ländern verbinden und Erdgasimporte aus Aserbaidschan ermöglichen werde. Der serbische Präsident unterstrich:

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Quelle: Gettyimages.ru © Anngu Chen / EyeEm

Die US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Statistiken von Analysten eines der größten Rohstoffhändlers der Welt "Trafigura", dass die russische "Schattenflotte", die Öl aus dem Land in verschiedene Regionen der Welt transportiere, seit Inkrafttreten des Embargos der Europäischen Union für Rohölimporte aus Russland auf die Rekordzahl von 600 Tankern angewachsen sei.

Weder der Iran noch Venezuela, die ebenfalls internationalen Sanktionen unterlägen, könnten in dieser Hinsicht mit Moskau konkurrieren, hieß es. Nach Angaben von "Trafigura" wird nun der Anteil der russischen "Schattenflotte" an der weltweiten Flotte auf etwa 27 Prozent geschätzt.

Das europäische Embargo für die Einfuhr russischen Öls auf dem Seeweg war am 5. Dezember 2022 in Kraft getreten. Gleichzeitig werden ab dem 5. Februar dieses Jahres "Obergrenzen" für die Preise von Erdölprodukten aus Russland gelten. Diese wurden von den G7-Ländern, Australien und der EU vereinbart.

Laut Ben Luckock von "Trafigura" hat die "Schattenflotte" Russlands enorme Ausmaße angenommen. Mithilfe solcher Tanker könne Moskau nicht nur das Rohstoffembargo der EU umgehen, sondern auch die Wirkung der Preisdeckel für Erdölerzeugnisse aus Russland in Höhe von 100 und 45 US-Dollar pro Barrel. Infolgedessen würden die Öl- und Produktpreise aufgrund der Gegenmaßnahmen Russlands, dessen Behörden sich weigern, Rohstoffe an die Länder zu verkaufen, die diese Beschränkungen unterstützen, um 40 bis 50 Prozent steigen, so Luckock.

Am 4. Februar zitierte die Nachrichtenagentur AFP Quellen, wonach sich nach der EU auch die G7-Länder und Australien auf Preisobergrenzen von 100 bzw. 45 US-Dollar für Erdölprodukte aus Russland geeinigt hätten. Die erste Obergrenze gilt für Produkte, die mit einem Aufschlag gegenüber Erdöl gehandelt werden, während die zweite Obergrenze für Produkte gilt, die mit einem Abschlag gegenüber Rohöl gehandelt werden.

Hintergrund Europa tieg gespalten udn auch die Hälfte der G 20 Staaten beteiligen sich nicht an den Sanktionen gegen Russland.

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So könnte Wirtschaftswachstum und der Wahlort für Investitionen in Europa sich von Nordeuropa massiv nach Südeuropa verlagern.

In Bulgarien wurde mit der Verlegung einer Verbindungsleitung zu Serbien begonnen. Diese soll vor dem Hintergrund des Rückgangs der Energieeinfuhren aus Russland zur Diversifizierung der Versorgung beitragen.
Serbien und Bulgarien starten Bau neuer Gaspipeline
Quelle: AFP © Nikolay DOYCHINOV

Die Bauarbeiten für eine 171 Kilometer lange Erdgas-Verbindungsleitung zwischen Bulgarien und Serbien sind am Mittwoch gestartet worden. Die Pipeline soll die Versorgung der beiden Länder diversifizieren. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und sein bulgarischer Amtskollege Rumen Radew nahmen an der offiziellen Eröffnungszeremonie teil.

Serbien und Bulgarien hatten ihre Gasnetze bereits Ende 2020 miteinander verbunden, damit russische Energie, die über die TurkStream-Pipeline importiert wird, über ein erweitertes Netz nach Serbien gelangen kann.

Wie berichtet, wird die neue Pipeline von der bulgarischen Hauptstadt Sofia über Dimitrovgrad in Serbien nach Niš verlaufen. Die erwartete Kapazität der Gasleitung wird 1,8 Milliarden Kubikmetern pro Jahr betragen, was eine zusätzliche Kapazitätssteigerung von 80 Prozent im Vergleich zum derzeitigen jährlichen Gasbedarf Serbiens bedeutet. Die Verbindungsleitung wird es Belgrad ermöglichen, Energie aus dem südlichen Gaskorridor zu importieren und weiter nach Südeuropa zu liefern.

Laut Vučić wird Serbien dank der neuen Verbindungsleitung zu einem Gastransitland für andere Länder des westlichen Balkans. Der serbische Staatschef wörtlich:

"Sie wissen, dass wir vor anderthalb Jahren unsere zentrale, 402 Kilometer lange Gaspipeline gebaut haben, aber wir brauchen zusätzliche Mengen, daher ist die Verbindungsleitung mit Bulgarien wichtig, um Gas aus anderen Quellen zu erhalten."

Vučić wies darauf hin, dass die neue Gaspipeline Serbien mit Bulgarien, Griechenland und anderen EU-Ländern verbinden und Erdgasimporte aus Aserbaidschan ermöglichen werde. Der serbische Präsident unterstrich:

"Im Gegensatz zu einem großen Teil Europas strebt Serbien keine Deindustrialisierung, sondern eine Reindustrialisierung an, und wir brauchen mehr Gas."

Russland ist derzeit der einzige Erdgaslieferant Serbiens. Belgrad sicherte sich bereits 2,2 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich, was 62 Prozent des Bedarfs des Landes deckt. Der derzeitige Vertrag des Landes mit der russischen Gazprom läuft am 31. Mai aus, und die Behörden erwarten die Unterzeichnung eines neuen Zehnjahresvertrags. Um die Energiesicherheit zu erhöhen, sollen ab September auch Flüssigerdgas aus Griechenland und Erdgas aus Aserbaidschan geliefert werden.

Kein Bock  auf Sanktionen gegen Russland: G 20 tief gespalten

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 US-Experte über Ziele der USA im Ukraine-Krieg: "Es geht um Hegemonie, Imperialismus und Wirtschaft"

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Wie viele Tote und Verluste gab es im Ukrainekrieg auf russischer und auf ukrainischer Seite ?

Israelischer Geheimdienst Mossad glaubt die genauen Opferzahlen zu kennen

Bisher gibt es nur Schätzungen über die Opfer auf beiden Seiten .

Allerdings war der EU Kommissionspräsidentin von der Leyen mal eine Zahl rausgerutscht, die die Ukraine auf jeden Fall geheim halten will.

Kiew über Brüssel verärgert

Über 100.000 tote Ukrainer: Hat sich von der Leyen versprochen oder geirrt?

Kiew reagierte prombt: Präsidentensprecher Serhij Nykyforow betonte gegenüber dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dass nur der Oberkommandierende der Streitkräfte, der Verteidigungsminister oder der Präsident belastbare Zahlen über die Verluste veröffentlichen können. Das klang nach Ärger, aber nicht nach einem Dementi.

https://www.rnd.de/politik/von-der-leyen-100-000-tote-ukrainische-soldaten-ansprache-sorgt-fuer-irritation-BFHX6742Y42DY5MHLM2RCIJV7E.html

Jetzt veröffentlicht einer der am besten informierten Geheimdienste der Welt angeblich interessante Opferzahlen. Ohne Gewähr.

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https://hurseda.net/gundem/246987-iddia-mossad-a-gore-ukrayna-ve-rusya-kayiplari.html ( Kurdisch-türkische Quelle?!) 

Russische Medien veröffentlichen ganz ähnliche Zahlen - so dass man davon ausgehen kann, dass diese Zahlen nicht ganz aus der Luft gegriffen sind. 

Zitat: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 382 Flugzeuge, 206 Hubschrauber, 3.023 Drohnen, 403 Flugabwehrraketenkomplexe, 7.750 Panzer, 1.007 Mehrfachraketenwerfer sowie 4.003 Geschütze und Mörser verloren. ( Quelle RT vom 5.02. 2023).

Auch der israelische Geheimdienst veröffentlicht jetzt Zahlen, die die Todeszahl ukrainischer Soldaten mit weit über 100 000 Soldaten beziffert. Auf russischer Seite sind demnach  trotz Nato-Bewaffnung der Ukraine "nur"  18 000 Soldaten gestorben. 

Zu den 157 000 getöteten ukrainischen Soldaten kommen westliche Söldner, die für Geld töten. Demnach sind 5360 Söldner  in der Ukraine gefallen. 

Dazu kommen 234  Nato Ausbilder aus GB und  USA, die den Krieg in erster Linie  auf ukrainischer Seite leiten. Zudem sind 2458 Nato Soldaten gefallen, u .a, aus Deutschland, Polen und Litauen. 

Insgesamt sind es also ca. 166 000 Tote auf ukrainischer Seite und somit fast 10 mal so viele Tote wie auf russischer Seite. 

Und auch die Panzerfrage erscheint, wie ich schon vorher vermutet habe, in einem ganz anderen Licht.

Ich war bisher von über 7000 abgeschossenen Panzern auf ukrainischer Seite ausgegangen. Hier beziffert der israelische Geheimdienst die Verluste mit 6300 verschrotteten Panzern ähnlich.

Da wirkt der Wunsch nach Lieferung von wenigen  dutzend Panzern als lächerlicher und verzweifelter Akt der USA und  der Nato.   

So kommen  immer mehr Beobachter zu der Ansicht, dass es nicht nur Russlands Krieg ist. Es ist vor allem auch der Krieg der USA in Europa mit vielen Stellvertretern!  

Trotz der massiven Überzahl der Ukrainer, die fast doppelt so viele Soldaten als wie die Russen an der Front haben, ist die  militärische Übermacht Russlands, deren Bewaffnung der Nato Bewaffnung der Ukrainer weit überlegen zu sein scheint, mehr als signifikant! 

Anders als unsere politische Klasse aus Ampel- und Grokoparteien  und gleichgeschalteten Mainstreammedien suggerieren wollen, sind selbst die G 20 Staaten tief gespalten. Die Hälfte der  führenden Nationen beteiligt sich an den Sanktionen gegen Russland nicht!

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Isoliert: Nur Deutschland will moderne Leopard Panzer liefern - alle anderen mauern

Und auch ältere Versionen wollen sonst nur Polen und Portugal liefern

Deutschland steht wieder einmal international isoliert da. Die völlig chaotische Kriegspolitik von Scholz und Baerbock nimmt immer groteskere Züge an.

Einem Bericht des "Spiegel" zufolge soll sich Bundeskanzler Olaf Scholz telefonisch bei seinen Amtskollegen bemüht haben, weitere Lieferzusagen zu bekommen. Noch in der vergangenen Woche aber habe bei einer Videokonferenz von Verteidigungsminister Boris Pistorius kein anderes europäisches Land konkrete Lieferzusagen machen wollen, berichtet das Magazin.

Auch die Niederlande, die öffentlich bereits die Lieferung an die Ukraine angekündigt hatten, wollte sich demnach nicht konkreter festlegen.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-panzer-lieferungen-portugal-101.html

Nun versprach auch der Regierungschef von Portugal, António Costa, "Leopard 2A6", sagte aber noch nicht wie viele. "Wir arbeiten derzeit daran, auf einige unserer Panzer verzichten zu können. Ich weiß, wie viele Panzer von uns in die Ukraine geschickt werden, aber das wird erst zu gegebener Zeit bekannt gegeben", sagte Costa während eines Truppenbesuchs in der Zentralafrikanischen Republik. Demnach sollen einsatzbereite Panzer an die Ukraine gehen und derzeit defekte repariert werden, damit Portugals Verteidigungsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird und es seine NATO-Aufgaben weiter erfüllen kann.

Scholz hatte bei seiner Zusage deutscher Kampfpanzer erklärt, dass es Ziel sei, zunächst zwei Panzerbataillone der Ukraine mit "Leopard 2" auszurüsten. Nach dem System der Bundeswehr umfasst ein Bataillon 44 Kampfpanzer, nach dem ukrainischen nur 31. Auf welches System Scholz sich bezog, ist nicht bekannt. 

Spanien könnte zunächst vier bis sechs "Leopard 2A4" schicken, berichtet die Zeitung "El País" und beruft sich auf Regierungskreise. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür bislang nicht. Dem Bericht zufolge müssten diese Panzer erst überholt werden, was zweieinhalb Monate dauern könne. Insgesamt habe Spanien 53 eingemottete "Leoparden" - wie viele es der Ukraine überlassen kann, hänge von dem Zustand der Fahrzeuge ab.

Als nicht-europäisches Land hatte Kanada zugesagt, zunächst vier "Leopard 2" zu schicken. Sie sollen in den kommenden Wochen geliefert werden, sagte Verteidigungsministerin Anita Anand. 

Das International Institute for Strategic Studies (IISS) geht insgesamt von über 200 "Leopard 2A4" aus, die bei der Industrie und der Bundeswehr eingelagert sind - inklusive der 22 Exemplare beim Rüstungskonzern Rheinmetall. Im aktiven Bestand oder in der Instandhaltung hat die Bundeswehr nach Daten des IISS 321 "Leopard 2" neuerer Baureihen, davon zu knapp einem Drittel die neuesten Modelle 2A7 und 2A7V. Für 2025 gibt die Bundeswehr einen Zielbestand von 320 "Leopard 2A7V" an

Deutschland wird zunächst 14 "Leopard 2A6" liefern

Während die USA Abrams Panzer liefern will, die noch gar nicht existieren und damit Kanzler Scholz als Co-Lieferant austricksten, machen jetzt auch die Niederlande einen Rückzieher.

Und auch Dunkel-Deutschland besitzt nur etwa 90 Panzer, die zudem Rheinmetall gehören und die nicht betriebsbereit sind.

Hintergrund:

Westliche Panzerlieferungen an die Ukraine könnten den Ukrainekrieg zum nuklearen Atomkrieg machen

Schwelle zum Einsatz von Uranmunition ist damit Türöffner für nukleares Inferno

Die IZ hat breit über die Panzerlieferungen berichtet. Der damalige Aspekt der Uranmunition hat noch eine andere Komponente. 

Die Uran-Munition westlicher Panzer ist eine nukleare Bedrohung

USA und NATO haben eine unrühmliche Tradition: Den Einsatz "schwachradioaktiver" DU-Munition und Panzerung. Zusammen mit den angekündigten Lieferungen von Kampfpanzern könnte beides in die Ukraine gelangen und Mensch und Umwelt dort massiv gefährden. Russische Experten warnen vor den Folgen.
Die Uran-Munition westlicher Panzer ist eine nukleare Bedrohung
Quelle: www.globallookpress.com © Sgt. Anthony Prater/Keystone Press Agency

Westliche Panzer, die in der Ukraine landen, können die mit Uran abgereicherte Munition verwenden. Diese Waffen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit sowohl des Militärs als auch der Zivilbevölkerung dar, denn jedes dieser Geschosse ist eine kleine schmutzige Atombombe. In der Vergangenheit hatte Jugoslawien mit Problemen der radioaktiven Verseuchung durch westliche Munition zu kämpfen. Mit welchen Folgen ist zu rechnen, wenn die ukrainischen Streitkräfte (AFU) Uranmunition einsetzen?

Unmittelbar nach der Ankündigung Deutschlands und der USA, ihre Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern, warnte Russland, dass der Einsatz kleinkalibriger panzerbrechender Geschosse mit Uran-Kernen dem Einsatz schmutziger Atombomben gleichkäme. Konstantin Gawrilow, Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle, sagte letzte Woche, der Einsatz solcher Geschosse führe zu einer Kontaminierung des Terrains. Er erinnerte daran, dass sich ähnliche Ereignisse mit solchen Geschossen bereits in Jugoslawien und im Irak ereignet hatten.

Die Urankernmunition könnte in deutschen Leopard-2-Panzern, britischen Challenger-2-Panzern, US-amerikanischen M1 Abrams, Bradley- und Marder-Schützenpanzern, A-10-Kampfflugzeugen und anderer Militärtechnik zum Einsatz kommen.

Solche Munition wurde erstmals von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg verwendet. In den 1970er Jahren war das Pentagon mit der dringenden Notwendigkeit konfrontiert, die Geschosse zu modernisieren, um der verbesserten Panzerung der sowjetischen schweren Maschinen zu entsprechen. Abgereichertes Uran ist im Vergleich zu Wolfram ein sehr hartes und billiges Material. Er wird auch für die Panzerung und als Beschwerungsmaterial für die Balance von Flugzeugen verwendet. Abgereichertes Uran ist toxisch und stellt beim Eindringen in den Körper ein Strahlenrisiko dar.

Die Abrams-Panzerung enthält Uran. Politico schreibt jedoch, dass die Ukraine nur Abrams in der Ausführung ohne Uranpanzerung erhalten könne, da dies eine geheime Technologie sei, die für den Export nicht vorgesehen ist. Was die Geschosse mit abgereicherten Urankernen angeht, so steht im Artikel nichts darüber. Die Vereinigten Staaten haben übrigens Exportversionen von Munition mit Wolframkern. Sie sind härter als Uran, doch wesentlich teurer.

Der Experte für Kernenergie Alexei Anpilogow erläutert, dass Urankerne aufgrund ihrer hohen Dichte und ihrer Fähigkeit, sich bei Kontakt mit Luft unter dem Einfluss hoher Temperaturen zu entzünden (pyrophore Stoffe), die Wirksamkeit der Munition erhöhen:

"Beim Auftreffen des Geschosses auf die Panzerung entsteht zwangsläufig eine hohe Temperatur – die kinetische Energie des Geschosses wird gelöscht und in Wärme umgewandelt, wodurch die selbständig ablaufende exotherme Reaktion in Gang gesetzt wird."

Seinen Worten zufolge besteht die Außenhülle des Geschosses aus weichem Blei, Kupfer oder Messing, in dessen Mitte sich Uranschrott befindet:

"Beim Aufprall bildet das weiche Metall eine Art Schmiermittel, sodass der Stab die Panzerung durchdringen kann. Da Uran als radioaktives Element pyrophor ist, entsteht bei der Explosion Staub, der sich auf der Oberfläche der Maschine, in den Lungen der Soldaten und in der Umgebung ablagert. All dies wird vom Wind über weite Entfernungen verteilt. Obwohl das Material abgereichert ist, bleibt es für den Menschen sehr gefährlich, wenn es in den Körper gelangt."

Anpilogow erinnert daran, dass die USA während der Operation Wüstensturm im Jahr 1991, in Jugoslawien im Jahr 1999 und während der Invasion des Irak im Jahr 2003 massiv Geschosse mit Uranstäben eingesetzt haben. Dies kam ans Licht, nachdem bei US-Soldaten in erheblicher Zahl Symptome der Strahlenkrankheit auftraten.

"Das Pentagon versuchte, trotz einer Vielzahl an Klagen, dies nicht öffentlich werden zu lassen. Doch die Anzahl der onkologisch Erkrankten stieg auch im Irak und in Jugoslawien zur gleichen Zeit an. Washington bestritt natürlich jede Verantwortung dafür",

so Anpilogow.

Im Jahr 2021 begannen Tausende von Serben einen Rechtsstreit gegen die NATO, um eine Entschädigung für die Bombardierung Jugoslawiens mit Uranmunition zu erhalten. Die Folgen jener Angriffe werden als das "Balkansyndrom" bezeichnet. In der Region kam es zu einer ökologischen Katastrophe und zu einem Anstieg der Krebserkrankungen.

Den Berechnungen des serbischen Wissenschaftlers und Akademikers Ljubiša Rakić (verstorben am 14. Oktober 2022) zufolge hätte die Menge an abgereichertem Uran, die während der NATO-Aggression in die Balkanländer gelangte, ausgereicht, um 170 Atombomben zu bauen, jede davon so groß wie die am 6. August 1945 auf Hiroshima abgeworfene. Zuvor hatte auch Japan von den Vereinigten Staaten verlangt, für Umweltschäden aufzukommen, die durch das Training der Luftwaffe mit abgereichertem Uran in Okinawa entstanden sind.

Laut Anpilogow hat Munition mit abgereichertem Uran die gleichen Auswirkungen wie eine schmutzige Atombombe (jedes konventionelle Geschoss, das radioaktive Substanzen mit einer Druckwelle zerstäubt), lediglich in einer geringeren Konzentration.

"Einigen Schätzungen zufolge wurden im Irak und in Jugoslawien mehrere hundert Tonnen solcher Munition eingesetzt. Und das übersteigt bei weitem das Volumen einer möglichen schmutzigen Atombombe",

hält der Experte fest.

Alexander Bartosch, Militärexperte und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Militärwissenschaften, ergänzt, dass die Verwendung von Geschossen mit Urankernen aus der Ferne nicht erkannt werden kann:

"Die radioaktive Strahlung dieser Geschosse ist zu gering, um von geeigneten Instrumenten erfasst zu werden. Daher wird man den Einsatz von Uranmunition in der Ukraine anhand ukrainischer Deserteure aus der Panzerbesatzung oder durch Beschlagnahme eine Satzes solcher Munition durch unser Militär herausfinden können. In beiden Fällen wird dies ein Beweis für die Verwendung von Geschossen mit uranhaltigen Elementen sein."

Dieser Experte hält es für verfrüht, Entwarnung zu geben und zu glauben, dass die amerikanischen Abrams ohne ihre spezielle Uranpanzerung an die Ukraine geliefert werden:

"Möglicherweise werden die Amerikaner tatsächlich zuerst Panzer mit konventioneller Panzerung und ohne Urangeschosse liefern, um uns in die Irre zu führen. Doch mit der Zeit kann sich das ändern."

Bartosch stimmt Anpilogow zu, dass der Einsatz von Uran mit schwerwiegenden Folgen für die ukrainische Bevölkerung verbunden ist. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die ukrainischen Streitkräfte zum absichtlichen Einsatz von Uranmunition veranlassen würde:

"Etwas anderes ist vom Kiewer Regime nicht zu erwarten, angesichts der Tatsache, dass die Ukraine derzeit ein Gebiet ist, von dem eine Vielzahl biologischer, chemischer, bakteriologischer und radioaktiver Gefahren ausgeht."

Ihm zufolge würden die internationalen Konventionen den Einsatz von Urangeschossen nicht explizit verbieten, doch handele es sich um eine äußerst gefährliche Waffe. In den Gebieten Jugoslawiens, wo Uranmunition eingesetzt wurde, sei die Sterblichkeitsrate der Anwohner an Leukämie und anderen Krebserkrankungen um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Bartosch stellt sich deshalb hinter die Aussage des russischen Außenministeriums, dass der Einsatz solcher Waffen einer schmutzigen Bombe gleichkommt. Es gibt zwar keine nukleare Explosion, aber die radioaktive Verseuchung werde "ziemlich hoch" sein.

Eine weitere Quelle nuklearer Bedrohung geht von ukrainischen Kernkraftwerken aus, die von ukrainischen Streitkräften als Waffendepots genutzt werden. Wie der Leiter der Abteilung für Journalismus und Massenkommunikation der Staatlichen Universität Cherson, Alexander Malkewitsch, feststellte, hält sich die Ukraine "in keiner Weise an die Gesetze des Krieges". Aus diesem Grund wird jeder Unfall in einem Atomkraftwerk für Kiew ein Vorwand sein, Russland zu beschuldigen, eine "nukleare Bedrohung für Europa" zu sein, ist der Experte überzeugt.

"Und alles nur aus einem Grund: Die Ukraine hat es sich zur Aufgabe gemacht, die NATO durch solche absolut provokative Aktionen in eine direkte Konfrontation mit uns (mit Russland - d. Red.) hineinzuziehen",

so Malkewitsch abschließend.

Übersetzt aus dem RussischenZuerst erschienen bei Wsgljad.

Hintergrund 

Mit Leopard-Panzern tritt der 3. Weltkrieg in ein neues Eskalationsstadium

Kampfpanzer als Angriffspanzer werden nichts ausrichten - ausser der Ausweitung des faktisch existierenden 3. Weltkrieges - Wird damit die Schwelle zu ABC Waffen- Einsätzen in der Ukraine  überschritten? 

Inzwischen ist der Ukrainekrieg  auf westlicher Seite mehr als nur ein Stellvertreterkrieg der USA und der  Nato in Europa 

Mit Leopard Panzer Lieferungen tritt der bisher territorial und waffentechnisch begrenzte 3.Weltkrieg in eine neue Eskalationsphase. Diese Panzer können übrigens auch DU Munition also Uranmunition verschießen. 
 
Eine Bedingung von Kanzler Scholz soll sein, dass auch die USA Abrams-Panzer entsenden, die bisher im Irakkrieg,  in Afghanistan und  im Syrienkrieg keine Niederlage der USA und der Nato verhindern konnten.
  
TV Sender wie RTL, NTV, ARD und ZDF  stellen sich an die Spitze der  Kriegstreiber, die eine Ausweitung des Krieges mit modernsten Nato Waffen gar nicht erwarten können. 
 
Die russische Regierung hatte Kanzler Scholz vor so einem Schritt gewarnt, den Russland als weitere Eskalation des Krieges betrachtet.
 
Hitler hatte  im 2. Weltkrieg die letzte große Panzerschlacht der Weltgeschichte bei Kursk gegen russische Panzer gnadenlos verloren. Vielleicht will man an diese Schlacht anknüpfen, die das Vorspiel zur Schlacht von Stalingrad war.
 
 
Die russische Regierung vermutet eine Vernichtungsabsicht der USA und der Nato gegenüber Russland, die historisch auch schon Napoleon 1814 und Hitlerdeutschland 1941 bis 1945 vergeblich anstrebte.
 
Jetzt wird seit 2014 die Ukraine systematisch als Plattform der Nato gegen Russland hochgerüstet. Das Marionettenregime Selenskij wird von der US Regierung entsprechend gesteuert.   
 
Während Rheinmetall angeblich 139 Panzer liefern könnte, könnte das Scholz-Habeck-Regime 12 Panzer liefern und andere Staaten wie Polen weitere dutzende Panzer.
 
Mit ziemlicher Sicherheit wird Russland panzerbrechende Uranmunition - also depleted uranium - gegen diese Panzer einsetzen - und eventuell auch andere Massenvernichtungswaffen.  
 
Die Schwelle zum ABC Krieg wäre damit überschritten - da Russland nur dann solche Waffen einsetzen wird, wenn es sich existentiell bedroht fühlt  und dazu könnten solche Lieferungen von Angriffswaffen neben  der Entsendung  bezahlter westlicher Söldner aus USA, GB und Polen führen.  
 
 
Sevim Dağdelen, MdB
 
„Deutschland weigert sich, der #Ukraine #Panzer zu schicken: Biden darf das nicht dulden!“ – Unfassbar, welches Säbelrasseln in #USA veranstaltet wird, um mit Lieferung von #Kampfpanzern im US-#Stellvertreterkrieg gegen #Russland vors Loch zu schieben. 
 
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat Deutschland gewarnt, Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine liefern zu lassen. Nun ist die Entscheidung dafür  gefallen. 

Russlandexperte Professor Mangott fürchtet wohl die Eskalation des Krieges bei der Lieferung von Leopard 2“, betonte und warnt: „Der Krieg könnte horizontal eskalieren, wenn die ukrainischen Offensiven durch diese Waffen erfolgreich verlaufen und Russland eine Kriegsniederlage droht. Das könnte zusätzliche Länder in den Krieg hineinziehen."

Auch China könnte sich irgendwann aktiv auf die Seite Russlands stellen. Spätestens dann würde der 3.  Weltkrieg eskalieren.

„Der Krieg könnte aber letztlich auch vertikal eskalieren“, gibt der Russlandexperte zu bedenken. „Das heißt, Russland könnte in äußerster Not auch zu taktischen Nuklearwaffen greifen.“ Dass Scholz diese Sorge beschäftigt habe, sei nachvollziehbar.

Hintergrund: 

Deutschland lieferte seit 2010 30 000 Tonnen uranangereichertes Material an Russland mit der man jeden Panzer knacken kann - auch Leopards und Abrams

URENCO belieferte russischen Staat mit DU-Munition fähigem Material - Uranium hexafluoride

Ein Grund für die Zögerung für die Belieferung von Leopard - und US Abrams Panzer könnte daran liegen, dass die Ukraine jetzt schon auch mit modernsten Nato Waffen wie Patriot Abwehrraketen und modernsten  Artillerie-Geschossen  und Schützenpanzern  den Krieg gegen Russland verliert.

Würde man jetzt auch noch Kampfpanzer schicken und so trotzdem den Krieg mit  modernsten und fast vollständig vorhandenen Nato Waffen verlieren,  wäre der Testkrieg für den 3. Weltkrieg, der auch ein Stellvertreterkrieg der USA in Europa ist,  schon jetzt nachhaltig verloren. 

Die Rüstungsindustrie der USA und der EU würde solche Panzer, die im echten Krieg völlig untauglich sind, nicht mehr verkaufen können. Es drohen Milliardenverluste des militärisch-industriellen Komplexes des Westens.  Bereits Ende 2019 berichtete das bürgerliche Medium " Deutsche Welle" in englischer Sprache, dass Deutschland seit 1990 angereichertes Uran zur Wiederaufarbeitung nach Russland an den dortigen Staatskonzern Rosatom schickte. 

Die USA haben trotz Abrams-Panzer auch den Irakkrieg und den Afghanistankrieg nach 20 Jahren verloren  - ebenso ihren Stellvertreterkrieg gegen Syrien.

https://en.wikipedia.org/wiki/M1_Abrams

Allein seit 2010 seien über 30 000 Tonnen "depleted uranium" bzw. Uran-Hexafluoride nach Russland  verbracht worden - mit dem man als DU und als panzerbrechende Uranmunition jeden westlichen  Kampfpanzer durchdringen und nachhaltig zerstören könnte. 

https://www.dw.com/en/germany-shipping-depleted-uranium-to-russia/a-50995522

Diese Munition haben die USA 2003 in dem illegalen Angriffskrieg gegen den Irak eingesetzt und diese giftige und krank machende Munition führte bei zig tausenden US Soldaten zum sogenannten Golfkriegssyndrom. 

Uranmunition als Panzerknacker:

Im Kosovokrieg 1999 haben A-10-Kampfflugzeuge der USA etwa 31 000 Granaten mit abgereichertem Uran abgefeuert. Vorteil aus der Sicht der Militärs: Die harten Geschosse können mühelos auch dicksten Panzerstahl durchschlagen. Kritiker vertreten seit langem die Auffassung, Reste der Uran-238-Ummantelung seien Zeitbomben, die die Gesundheit vieler Menschen bedrohten. RP 

https://rp-online.de/politik/stichwort-uranmunition_aid-8651883

Der halbstaatliche URENCO Konzern war bei dem Export nach Russland federführend - mit freundlicher Unterstützung des Wirtschaftsministeriums in NRW und der ebenfalls beteiligten deutschen Energiekonzerne EON und RWE! 

Zitat DW 

Depleted uranium: Atomic waste or recyclable material?

Depleted uranium — uranium hexafluoride — is a colorless radioactive powder that is a by-product of manufacturing fuel for nuclear power plants. URENCO, a partnership involving German, British and Dutch energy companies, has operated a uranium enrichment facility in Gronau since 1985. The depleted uranium is also stored there, in containers, out in the open. In the mid-1990s, Russia took on the processing of the uranium. Buchholz estimates that by 2010 around 30,000 tons had been sent to Russia, destined for processing plants in the Urals and Siberia.

The nuclear industry refers to the uranium not as "nuclear waste" in this context, but as "recyclable material." Russian state nuclear power company Rosatom uses the same term. After processing, the depleted uranium is returned to Germany, a company spokesman told the Russian media group RBC on Wednesday. DW approached the North Rhine-Westphalian Economics Ministry, but it declined to comment, referring us instead to the Federal Office of Economics and Export Control (BAFA). As of Thursday, we had not received an answer. A similar request to URENCO also went unanswered.

However, the main accusation is that only a small quantity of uranium is returned to Germany after processing. The rest stays in Russia — effectively as nuclear waste.

Anders als hier behauptet wird sollen aber nur ca 10 % nach Deutschland zurückgekommen sein.

Das Handelsblatt machte schon 2007 auf die blühenden Renditen mit dem strahlenden Urangeschäft aufmerksam. 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/urananreicherer-urenco-strahlende-renditen-mit-uran/2802730.html

Eine Kooperation mit Frankreich und ein Werk in den USA treiben die internationale Expansion des Unternehmens voran. „Wir sind eine europäische Erfolgsgeschichte – früher hätte ich gesagt, wie der Airbus“, sagt Helmut Engelbrecht, der deutsche Vorstandschef von Urenco, im Gespräch mit dem Handelsblatt. 1970 durch ein Abkommen der drei Regierungen gegründet, lag der Schwerpunkt zunächst auf der Versorgung der heimischen Kernkraftwerke. Doch längst hat Urenco international Erfolg und verdient viel Geld für die Aktionäre.

Je ein Drittel des Unternehmens gehören dem niederländischen und dem britischen Staat, je ein Sechstel den deutschen Energieriesen Eon und RWE. Der britische Schatzkanzler Gordon Brown hat im März 2006 angekündigt, dass er den von der Nuklearholding BNFL gehaltenen Anteil verkaufen will. Gespräche darüber laufen mit den anderen Aktionären, doch weder das Wirtschaftsministerium noch BNFL wollen sich zu deren Fortgang äußern. Die Entscheidung liege bei den drei Regierungen.

Mit einem Weltmarktanteil von 23 Prozent ist Urenco einer der vier großen Lieferanten angereicherten Urans neben der französischen Areva, dem US-Konzern USEC und der russischen Tenex. Der Auftragseingang hat sich 2006 beinahe verdoppelt – auch bedingt durch eine Tendenz zu längerfristigen Verträgen. Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf knapp 900 Mill. Euro, der Reingewinn um 26 Prozent auf 209 Mill. Euro. Die Nettorendite liegt damit etwa doppelt so hoch wie bei den großen Ölkonzernen.

"The truth is that uranium from URENCO will remain on the premises of Russian companies, in addition to almost 1 million tons of nuclear waste from Russia's own production," says Alexandra Koroleva. She is the founder and head of the Russian environmental organization Ecodefense, which protests against these kinds of shipments. "Experience shows that more than 90 percent of the uranium remains in Russia," she told DW. It's forbidden in Russia to import nuclear waste. The environmentalist — who applied for asylum in Germany a few months ago as a result of pressure from Russian authorities — says that its importation is concealed using terms like "strategic material" and "processing."  DW

In Wahrheit verbleibt das angereicherte Uran also ganz überwiegend in Russland und in Russland selber werden noch zusätzlich eine MILLION Tonnen von uranangereichertem Material aus eigener Produktion dazu addiert sagt ein Sprecher von "Ecodefense".  

Das ist einer der  Hauptgründe dafür, dass man nicht die modernsten  westlichen Panzer wie den Leopard in  Russland in einem ohnehin schon  verlorenen Krieg sinnlos  verheizen und nicht wirksamer und umweltgefährdender panzerbrechender Uranmunition aussetzen  will. 

Es ist zudem reiner Irrsinn  den Krieg gegen Russland in der Ukraine weiter eskalieren zu lassen und auch eine in die Enge getriebene  Großmacht oder gar Weltmacht wird einen Punkt ausmachen, indem er bei akuter Existenzbedrohung ganz selbstverständlich auch Massenvernichtungswaffen einsetzen wird. Das gilt anders als oftmals behauptet eben auch für große Nuklearmächte.  

 

 

 

Bulgarien und Serbien wollen via Turkstream-Pipeline mehr Gas aus Russland beziehen

Serbien: Reindustrialisierung statt Deindustrialisierung - Europa ist  in der Ukrainefrage  in Wahrheit tief gespalten

Während Nord- und Westeuropa weitgehend deindustrustrialisiert werden, streben Länder wie Serbien oder Bulgarien eine Re-Industrialisierung Südeuropas an. 

So könnte Wirtschaftswachstum und der Wahlort für Investitionen in Europa sich von Nordeuropa massiv nach Südeuropa verlagern.

In Bulgarien wurde mit der Verlegung einer Verbindungsleitung zu Serbien begonnen. Diese soll vor dem Hintergrund des Rückgangs der Energieeinfuhren aus Russland zur Diversifizierung der Versorgung beitragen.
Serbien und Bulgarien starten Bau neuer GaspipelineQuelle: AFP © Nikolay DOYCHINOV

Die Bauarbeiten für eine 171 Kilometer lange Erdgas-Verbindungsleitung zwischen Bulgarien und Serbien sind am Mittwoch gestartet worden. Die Pipeline soll die Versorgung der beiden Länder diversifizieren. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić und sein bulgarischer Amtskollege Rumen Radew nahmen an der offiziellen Eröffnungszeremonie teil.

Serbien und Bulgarien hatten ihre Gasnetze bereits Ende 2020 miteinander verbunden, damit russische Energie, die über die TurkStream-Pipeline importiert wird, über ein erweitertes Netz nach Serbien gelangen kann.

Wie berichtet, wird die neue Pipeline von der bulgarischen Hauptstadt Sofia über Dimitrovgrad in Serbien nach Niš verlaufen. Die erwartete Kapazität der Gasleitung wird 1,8 Milliarden Kubikmetern pro Jahr betragen, was eine zusätzliche Kapazitätssteigerung von 80 Prozent im Vergleich zum derzeitigen jährlichen Gasbedarf Serbiens bedeutet. Die Verbindungsleitung wird es Belgrad ermöglichen, Energie aus dem südlichen Gaskorridor zu importieren und weiter nach Südeuropa zu liefern.

Laut Vučić wird Serbien dank der neuen Verbindungsleitung zu einem Gastransitland für andere Länder des westlichen Balkans. Der serbische Staatschef wörtlich:

"Sie wissen, dass wir vor anderthalb Jahren unsere zentrale, 402 Kilometer lange Gaspipeline gebaut haben, aber wir brauchen zusätzliche Mengen, daher ist die Verbindungsleitung mit Bulgarien wichtig, um Gas aus anderen Quellen zu erhalten."

Vučić wies darauf hin, dass die neue Gaspipeline Serbien mit Bulgarien, Griechenland und anderen EU-Ländern verbinden und Erdgasimporte aus Aserbaidschan ermöglichen werde. Der serbische Präsident unterstrich:

"Im Gegensatz zu einem großen Teil Europas strebt Serbien keine Deindustrialisierung, sondern eine Reindustrialisierung an, und wir brauchen mehr Gas."

Russland ist derzeit der einzige Erdgaslieferant Serbiens. Belgrad sicherte sich bereits 2,2 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich, was 62 Prozent des Bedarfs des Landes deckt. Der derzeitige Vertrag des Landes mit der russischen Gazprom läuft am 31. Mai aus, und die Behörden erwarten die Unterzeichnung eines neuen Zehnjahresvertrags. Um die Energiesicherheit zu erhöhen, sollen ab September auch Flüssigerdgas aus Griechenland und Erdgas aus Aserbaidschan geliefert werden.

 US-Experte über Ziele der USA im Ukraine-Krieg: "Es geht um Hegemonie, Imperialismus und Wirtschaft"