Warum hassen USA Regierungen den Weltfrieden so sehr?

US Imperialismus ist so aggressiv wie eh und je seit 1945

Nach dem Ende der Sowjetunion um 1990 war dem US Imperialismus ein Weltfeind und damit eine Begründung für immer neue imperiale  Kriege weggefallen. 

Es dauerte nur 10 Jahre bis die USA im Jahre 2001 durch den selbst inszenierten Vorfall am 11. September 2001 in den USA  einen Ersatz-Weltfeind im politischen Islam des Osama bin Laden geschaffen hatten. Seine CIA nahe Vergangenheit wurde dabei medial im Falle von Berichten  über angebliche " islamische Attentate" verschwiegen. 

Dadurch konnten neue imperiale Kriege  und Kriegsdrohungen seither wie gegen Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen oder den Iran  usw gerechtfertigt werden. 

Die Mainstreammedien der westlichen Nato Welt tun alles. damit diese kriegerische Ader des US Imperialismus von der Menschheit nicht erkannt wird.

Deshalb ist die Ermordung des iranischen Generals Soleimani im Irak durch Trump so bezeichnend. 

Die NachDenkSeiten hatten bereits vor Tagen darauf hingewiesen, dass ein wichtiges Detail des US-Attentats auf den iranischen General Soleimani von den allermeisten Medien nicht erwähnt wird – und zwar, dass der General nach Aussagen des irakischen Ministerpräsidenten als Emissär und Friedensverhandler  der iranischen Regierung in den Irak gekommen ist, um ihm die Antwort Irans auf eine Friedensinitiative zu übermitteln, die Irak zwischen den verfeindeten Golfstaaten Saudi-Arabien und Iran vermittelt. Ein Frieden im Jemenkrieg, den US Verbündete mit Waffen aus den USA immer wieder anfachen,  sollte zudem ebenfalls wohl angestrebt werden. 

Es ist schon erstaunlich. Am 5. Januar verschickte die Nachrichtenagentur Reuters in ihrem von allen größeren Medien abonnierten „World-News“-Feed einen recht umfassenden Bericht zur Debatte im irakischen Parlament, in der Ministerpräsident Mahdi den Hintergrund der Bagdad-Reise des iranischen Generals erklärte. Deutsche Medien, wie der SPIEGEL, berichteten zwar unter ausdrücklicher Bezugnahme auf Reuters von dieser Debatte, erwähnten aber Mahdis Äußerungen zur diplomatischen Mission Soleimanis nicht. Quer durch die Bank fehlt dieses nicht eben unwichtige Detail in allen in den großen Medien gesichteten Nachrichtenmeldungen zur Debatte.

Löbliche Ausnahmen bestätigen leider nur die Regel

Wie es besser gehen kann, zeigte der WDR, der in seinem Rundfunkformat „Echo der Tages“ auf WDR 5 (Sendung vom 5. Januar ab Minute 6:50) sogar O-Töne aus der Debatte brachte und sie ausführlich und lückenlos wiedergab. Ein Leser wies darauf hin, dass auch Bayern 5 diese Meldung brachte, was aber leider aufgrund der eingeschränkten BR-Mediathek nicht mehr zu überprüfen ist. Als weitere vereinzelte Ausnahmen sind lediglich drei Artikel zu nennen – die Deutsche Welle brachte die Meldung eingerahmt in einen redaktionellen Hintergrundartikel, die Süddeutsche erwähnte die Meldung ebenfalls in einem Hintergrundartikel und sogar auf SPIEGEL Online wird die Aussage Mahdis in einem Artikel zumindest als Nebensatz erwähnt.

Während der  viel relevanteren und  öffentlichkeits-wirksameren Hauptnachrichtensendungen von ARD Tagesschau oder ZDF heute werden im Rahmen des Berichts über die Ermordung des iranischen Generals Soleimani diese Fakten für Millionen  TV User allerdings weggelassen. Die Berichterstattung hat also Methode und die Lügen und Zensur  durch Weglassen erfolgen beispielsweise bei der ARD offensichtlich absichtlich. 

Doch diese Ausnahmen muss man ins Verhältnis setzen. SPIEGEL Online hat beispielsweise zum Attentat insgesamt 43 Artikel veröffentlicht und in 42 davon fehlt diese Information. Der Höhepunkt ist dabei eine nur für Abonnenten zugängliche ausführliche „Rekonstruktion“ der letzten Stunden von General Soleimani, in der die beiden Redakteure Roland Nelles und Maximilian Popp „SPIEGEL-typisch“ den Eindruck erwecken, über intime Insiderkenntnisse zu verfügen, und dabei beispielsweise die Automarken des beschossenen Konvois sowie zahlreiche Details zur Bagdad-Reise nennen, den Grund dieser Reise aber mit keinem einzigen Wort erwähnen. Ähnlich verhält es sich mit der Süddeutschen, die in keinem der zahlreichen Leitartikel zum Thema noch einmal auf die Meldung eingeht, die in einem einzigen Artikel zum Thema aufgegriffen wurde, berichtet  NDS entsprechend. 

Die US Regierung Trump hat  wie vorher die US Regierungen von Obama und George W. Bush  seinerzeit keinerlei Interesse an einem Weltfrieden. 

Eine Überprüfung der Archive der großen deutschen Leit- Medien ergab, dass diese Meldung zwar sehr wohl von einigen wenigen Medien veröffentlicht wurde, aber allen voran die großen meinungsbildenden Nachrichtenformate der Öffentlich-Rechtlichen diese Meldung bis heute komplett ignoriert haben.

Dieses Fallbeispiel zeigt, wie prekär es um diese großen Nachrichtenformate bestellt ist. Wer sich nur über die Tagesschau und Heute informiert, bleibt im besten Falle uninformiert und wird im schlimmsten Falle desinformiert.

Eine weiterführende genaue Untersuchung lohnt sich, wer überhaupt diese Vermittler - oder Friedensverhandlungsrolle des iranischen Generals Soleimani in Hauptnachrichtensendungen oder in politischen Magazinen und Mainstream-Zeitungen überhaupt erwähnte oder entsprechend verschwieg.

Vergleicht man die Auflage dieser Medien und die Zahl der Zuschauer von ARD und ZDF bzw deren Hauptnachrichtensendungen , deren Hauptinformationsquelle diese Medien von den meisten Menschen  sind, kann man davon ausgehen, das über geschätzte 95 % der Menschen desinformiert oder lückenhaft über diesen Mordanschlag  informiert worden sind.

So werden die Leitmedien zu Fake News Medien, zumal die Regierungsparteien CDU und SPD  sowie Regierungskommentare zum Fall auf genau der gleichen  politischen Linie der Desinformation  und Pro-Kriegspropaganda in diesem Fall setzen.       

Deutscher rottet seine Familie aus - Kein ethnisches Thema für völkisch tickende Medien

Deutscher löscht eigene Familie in Ba Wü aus 

Während bei Attentaten von Menschen mit Migrationshintergrund reflexartig kollektiv auf Gesamteigenschaften der Gruppe, wie die muslimische Glaubensangehörigkeit, der Fall runtergebrochen wird, findet bei Konzenmedien und CDU nahen Staatsmedien die Berichterstattung ganz anders statt.

Es wird individualisiert statt kollektiviert  - von einem Einzelfall oder gar von einem psychiatrischen Fall gesprochen.

Der christliche Glauben oder die deutsche Herkunft des Attentäters wird dabei weder von cdu nahen Leitmedien noch von AfD nahen pro rassistischen Medien thematisiert . 

Der deutsche Attentäter hatte 6 Menschen getötet, die allesamt in einem Verwandtschaftsverhältnis mit dem Terroristen stehen.

Leit-Medien nennen in der Regel nicht mal den Vornamen und auch keine Initialen. Auch das ist  bei nicht deutschen Tätern anders.

Da ist es schon ein Wunder, das die SPD sich auf Landeseebene endlich dazu durchringen konnte, Tilo Sarrazin mit seinen islamophoben Thesen aus der  SPD-Partei auszuschliessen.

Hetze gegen Muslime wird ausdrücklich als Form der Hetze gegen Minderheiten und gar als rassistische Hetze eingestuft  - was vorher nur antisemitischer Hetze vorbehaltten war. Es tut sich was

Genauso ist das Verbot der neonazistischen Gruppe Combat 18 zu begrüssen.

Folgt man der Einschätzung der SPD auch  anti-muslimische Hetze als Rassismus zu deklarieren, sollten auch Konzernmedien wie  das Staatsfernsehen ZDF oder auch der Privatsender NTV darüber nachdenken, ob sie rassistische Ressentiments gebetsmühlenartig verbreiten. 

Ein  deutscher Waffenfan und Sportschütze soll in Rot am See im Nordosten Baden-Württembergs in Deutschland seinen Vater, seine Mutter und vier weitere Verwandte erschossen haben.

Die Polizei teilte am Freitag mit, der 26-Jährige habe sechs Menschen mit einer Pistole getötet - dem Vernehmen nach hätten sie alle in einem Verwandtschaftsverhältnis mit ihm gestanden.

Der Tatverdächtige sei nach dem Eintreffen erster Polizisten vor dem Haus festgenommen worden.

Hinweise auf weitere Tatbeteiligte gebe es nicht. Aalens Polizeipräsident Reiner Möller sagte bei einer Pressekonferenz: "Wir gehen von einem Familiendrama aus."

Warum eigentlich von einem Drama . Bei Attentaten von Menschen mit Migrationshintergrund geht die Polizei auch von keinem Drama aus - sondern  von Vorsatz und Heimtücke des Täters. Wieseo können sich medien . politische Klasse und dienende Polizei  oder gar der Polizeipräsident ( oft mit Parteibuch einer regierenden Groko Partei ausgestattet) nicht auf eine einheitliche Sprachregelung einigen ? 

Bei den erschossenen Menschen handelt es sich laut Polizei um drei Männer im Alter von 36, 65 und 69 Jahren sowie um drei Frauen im Alter von 36, 56 und 62 Jahren. Zwei der Opfer seien von auswärts gewesen.

Auffallend häufig wird bei bürgerlichen Medien von "Menschen" gesprochen oder von "Mann" der tötete, wenn der täter eine deutsche und keine ausländische herkunft hat.  Auch hieran erkennt man die rechtspopulistische Ausrichtung von Medien, die zum Teil mit Rassismus-Verstehertum  gleichzusetzen ist - insbesondere wen dan bei Attentaten mit Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund  auffällig penetrant in den vordergrund gestellt wird.  

Außerdem seien laut Leitmedien  zwei Menschen verletzt  ( man achte  wieder auf die Wortwahl) worden, eine Person davon schwebte noch in Lebensgefahr. Zwei weitere Jugendliche im Alter von zwölf und 14 Jahren seien von dem mutmaßlichen Schützen bedroht worden.

Attentat ist offensichtlich hierzulande bei sich selbst weitgehend sich gleichschaltenden Medien nicht gleich Attentat.

Offensichtlich ist für sie wie seinerzeit für den "Völkischen Beobachter" der NSDAP die Rasse, Blutgruppe, Ethnie oder Herkunft wichtiger als die Tat selber.

 

 

 

 

Trotz aller CDU affinen Propaganda - Wir leben in einer Diktatur der Kapitaleliten 

Die realexistierende Scheindemokratie wird immer offensichtlicher eine reine Illusion

Gerne suggerieren politische Klasse und Leitmedien tagtäglich, dass Deutschland im Gegensatz  zu China, Nordkorea, Iran oder Rußland eine Demokratie sei.

Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Selbst US Wissenschaftler von Elite-Universitäten haben herausgearbeitet, dass die USA beispielsweise eine Diktatur der Wirtschaftseliten und somit eine Oligarchie sei und  bestimmt keine Demokratie, weil nicht der Volkswille die Politik  dominiert sondern die Oligarchen und Eliten der Konzernherrschaft beispielsweise die Gesetzgebung des Parlamentes steuern und zwar durch Lobbyismus und durch willfährige Dienerei  und Duckmäusertum bürgerlicher Politiker, deren politische Linie und Ideologie auch die Mainstreammedien beherrschen. 

Finanzkonzerne und Oligarchen beherrschen in Wahrheit die Welt immer deutlicher. 

Fast schon still und heimlich haben insbesondere drei US-Welt-Konzerne seit der letzten großen Finanzkrise 2008 an Macht gewonnen, die über Partei- und Ländergrenzen hinweg in rasantem Tempo gigantische Ausmaße angenommen hat.

Spiegel-Bestsellerautor Jens Berger beschreibt in seinem neuen Buch "Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?" die heimliche Herrschaft der Finanzeliten und ihre beflissenen Gehilfen in Wirtschaft und Politik.

Man kann sich die Âllmacht der Investitionsgiganten  am besten verdeutlichen , wenn  man sich eine gigantischen Zahl der Realität der Wirtschaftswelt ins Gedächtnis ruft.

Alleine BlackRock hat fast 7 Billionen US-Dollar Vermögen unter seiner Verwaltung.

Zusammen mit den Konzernen Vanguard und State Street, der weltweiten Nummer 2 und 3, sind es sogar 15 Billionen US-Dollar. Das sind 2.000 Dollar pro Kopf der Weltbevölkerung. bei über 7 Milliarden Erdbewohnern. 

Man muss sich vorstellen, dass diese sogenannten Vermögensverwalter das Geld ja treuhänderisch verwalten und es hauptsächlich in Aktien und Anleihen anlegen. Über diese Vermögensverwaltung bekommen diese Konzerne eine gigantische Macht bei den großen Aktiengesellschaften, die dort zu den größten Anteilseignern gehören. Bei 88% der 500 größten Aktiengesellschaften der USA ist einer der drei genannten Finanzkonzerne größter Aktionär. In Deutschland ist BlackRock bei jedem zweiten DAX30-Unternehmen der größte Aktionär. Das ist eine unglaubliche Machtfülle, die damit einhergeht.

Die Gefährlichkeit  dieser Gloabal Player-Weltkonzerne entsteht auf verschiedenen Ebenen. Zum einen sind das kartellrechtliche Probleme, die diese Entwicklung mit sich bringt. Diese Finanzkonzerne sind sehr häufig an Unternehmen beteiligt, die eine Branche maßgeblich bestimmen.

Zum anderen besteht auch ein Lobbyismus-Problem, denn diese Vermögensverwalter werden vor allem aus Produkten der privaten Altersvorsorge gespeist, die von ihnen verwaltet werden. Daher haben sie also ein großes Interesse daran, die Politik davon zu überzeugen, die private Altersvorsorge zu stärken und die gesetzliche zu schwächen.

Bisher waren US Investmentbanken die großen Player am Kapitalmarkt.

BlackRock, Vanguard und State Street unterscheiden sich von ihrem Charakter deutlich von alten Investmentbanken wie Goldman Sachs oder Merrill Lynch, die die Wall Street geprägt haben und sehr riskant Geschäfte mit geliehenem Geld machen. Dagegen sind die Geschäfte von Larry Fink vergleichsweise risikoarm und konservativ.

Es gibt allerdinge viele Beispiele, dass die Charakterisierung „Wir sind die Guten“ doch so nicht stimmt.

Das fängt bei Investitionen in die Rüstungsindustrie an; und es geht um Klimapolitik, wo BlackRock und Vanguard in ihrer Funktion als Anteilseigner keinen klimafreundlichen Einfluss ausüben, sondern ausschließlich auf die Rendite schielen und sämtliche Einflüsse, die die Gesellschaft betreffen, wissentlich ignorieren.

Die Klimadebatte soll diesen Konzernen  andererseits zu einem neuen Vermögensschub verhelfen. Dier CO ² Bepreisung wälzt Kosten, die die Wirtschaft verursacht auf die Endverbraucher ab. 

Es gibt eine alte Börsenweisheit, die besagt „Man soll kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Leider bewahrheitet sich dieses Zitat auch in den letzten Jahren. Wenn die Altersvorsorge nur von den Renditen von Aktiengesellschaften abhängig ist, dann ist das gesamtgesellschaftlich betrachtet sicherlich ein Riesenproblem.

Das ist nicht nur die Frage von Krieg und Frieden. Man muss sich auch überlegen, womit die großen Konzerne ihre Renditen machen. Letztendlich geht es beispielsweise auch darum, dass Endkunden mehr fürs Produkt bezahlen als sie eigentlich müssen. Oder aber auch darum, dass Interessenskonflikte entstehen: Wenn Unternehmen beispielsweise Mitarbeiter entlassen, steigen die Aktienkurse.

Für die Mitarbeiter, die unter Umständen sogar Altersvorsorgeprodukte der Aktionäre dieses Unternehmens haben, ist das allerdings alles andere als positiv.

 

 

 

Stasi-Pillepalle war gestern - jetzt kommt die echte globale Totalüberwachung

Geheimdienstliche Totalüberwachung wird vorangetrieben

Die neue globale Überwachung unter Federführung von Geheimdiensten der USA findet nicht nur via Smartphone- Handy-Ortung, GPS  oder Samsung-TV-Abhörwanzen in deutschen Wohnzimmern statt.

Jetzt plant vor allem die CDU/CSU in Person des Bundesinnenministers Seehofer mit Segen der CDU Kanzlerin Merkel, die selber eine stasi- affine  bzw stasi - nahe Vergangenheit in der ehemaligen  DDR hatte, die Totalüberwachung mit Gesichtserkennungssoftware zu forcieren.

Privatsphäre war gestern: US-Behörden können Gesichter von Milliarden Menschen identifizieren und als Lakai der US Regierung Trump ist  die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD  immer wieder ganz vorne mit dabei.

Sie nutzen  in den USA bereits die App einer obskuren Firma, die Milliarden Fotos aus dem Internet abgegriffen hat – und eine Finanzspritze von einem Investor mit globalistischem  und allmachtsphantastischem  Bilderberger-Hintergrund erhielt.

Die Schein-Debatte um das Für und Wider von Gesichtserkennungssystemen ist wieder entbrannt, nachdem einander widersprechende Pläne des deutschen Bundesministeriums des Inneren und der Europäischen Kommission bekannt wurden.

Geht es nach dem Willen vom rechtspopulistischen Bundesinnenminister Horst Seehofer, dann sollen künftig 135 Bahnhöfe und 14 Flughäfen in Deutschland mit Echtzeit-Gesichtserkennungssystemen überwacht werden.

Über entsprechende Pläne, die auch eine Ausweitung der Befugnisse der Bundespolizei umfassen würden, hatte der Spiegel erstmals berichtet.

Demnach wird ein vom Innenministerium verfasster Gesetzentwurf gegenwärtig mit dem Justizministerium abgestimmt.

Dem entgegen steht ein vor Tagen bekannt gewordener Entwurf eines Arbeitspapiers der neuen EU-Kommission, das sich dem künftigen Umgang mit Künstlicher Intelligenz widmet. Laut dem auf Mitte Dezember datierten Dokument soll die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum  nur temporär  verboten werden. 

Die globalen US We4ltkonzerne wie Google, die als Zapfsäule des CIA Geheimdienstes der USA gelten, fordern eine schnelle legale Anwendung dieser totalitären Überwachungsmethoden.

Der Google-Chef Sundar Pichai rief jüngst die Regierungen auf, schnell Regeln für den Einsatz von Technologie zur Gesichtserkennung aufzustellen. Vielleicht sei dabei auch eine "Wartezeit" notwendig, "bevor wir darüber nachdenken, wie sie genutzt wird", sagte Pichai bei einem Auftritt in Brüssel. Auf jeden Fall müsse Gesichtserkennung zu den Technologien auf Basis Künstlicher Intelligenz gehören, die mit Priorität reguliert werden, betonte er.

Pichai bekräftigte, dass Google seit Jahren bewusst darauf verzichte, die Fähigkeit zur Gesichtserkennung als Dienstleistung anzubieten – "weil uns bewusst wurde, dass es eine Technologie voller Risiken ist". Andere Firmen wie Amazon und etliche asiatische Hightech-Konzerne haben dagegen bereits Gesichtserkennungsprodukte im Angebot.

Wie wichtig die Debatte ist, unterstreichen die Enthüllungen der New York Times zu der obskuren US-Firma "Clearview AI".

Wie die US-Zeitung am Wochenende berichtete, hat das Unternehmen bereits rund drei Milliarden Bilder von Menschen aus dem Internet zusammengestellt, um eine monströse Datenbank zur Gesichtserkennung zu entwickeln.

Die Daten wurden von Facebook, YouTube, Venmo, Instagram und "Millionen anderen Websites" heruntergeladen – ohne Erlaubnis und oftmals mit Verstoß gegen die gültigen Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen.

Dennoch: Mehr als 600 Behörden in den USA und Kanada würden den Service bereits nutzen und hätten Zugang zu dieser Datenbank über eine speziell entworfene App der Firma. Zu den Kunden zählen laut der New York Times verschiedene Polizeibehörden sowie das FBI und das US-Heimatschutzministerium also sogar die heimliche  "Stasi" der USA .

Ursprünglich  sollte das Heimatschutzministerium der USA, dem etliche Geheimdienste angehören, nämlich Staatsschutzministerium heissen, Das erinnerte zu sehr an Staatssicherheit, Staatsschutz oder gar an den Begriff "Stasi". Nur aufgrund massiver Proteste aus Europa nannte man es dann  verschleiernd  stattdessen " Heimatschutzministerium". 

Dass die Nutzung der Datenbank alleine schon aufgrund ihres Umfangs für die Strafverfolgungsbehörden verlockend ist, liegt auf der Hand.

Zum Vergleich: Die Datenbank des FBI, in der Pass- und Führerscheinfotos erfasst werden, ist nur etwa ein Fünftel so groß und gilt mit ihren über 640 Millionen Bildern von US-Bürgern bereits als eine der größten.

Die New York Times bezeichnet die von Clearview entwickelte App als "bahnbrechend", die weit über alles hinausgehe, "was jemals von der Regierung der Vereinigten Staaten oder den Giganten aus dem Silicon Valley entwickelt wurde."

Der dieser App zugrundeliegende Computercode enthält eine Programmieroberfläche, um sie beispielsweise mit einer Augmented-Reality-Brille kombinieren zu können; deren Benutzer könnten damit potenziell jede Person identifizieren, die sie gerade sehen. Das Tool könnte somit Aktivisten während einer Protestaktion oder einen attraktiven Fremden in der U-Bahn identifizieren und nicht nur deren Namen, sondern auch noch zugehörige persönliche Details wie ihren Wohnort, ihre Aktivitäten und ihre Bekannten preisgeben.

Wie zuverlässig die von der App ausgespuckten Ergebnisse sind und inwieweit die Software mit Datenschutzvorschriften und der geltenden Gesetzeslage konform geht, wurde laut dem Bericht nicht von unabhängiger Seite geprüft – was für die US-Behörden als derzeitige Nutzer offenbar kein Hindernis darstellt:

Strafverfolgungsbeamte auf Bundes- und Landesebene sagten, sie hätten zwar nur begrenzte Kenntnisse darüber, wie Clearview arbeitet und wer dahintersteckt, aber sie hätten mit ihrer Hilfe Fälle von Ladendiebstahl, Identitätsdiebstahl, Kreditkartenbetrug, Mord und sexueller Ausbeutung von Kindern aufgeklärt.

"Deutlich überlegen": Clearview sticht andere Erkennungssoftware aus

Die Zeitung schildert die Erfahrungen eines Ermittlers aus Florida, der sich auf Finanzdelikte spezialisiert hat. Bislang nutzte er eine vom Staat zur Verfügung gestellte Gesichtserkennungssoftware, deren Datenbank 30 Millionen Fotos enthält. Die App von Clearview sei dieser deutlich überlegen, nicht nur wegen ihrer Größe. So sei sie in der Lage, Menschen zu identifizieren, auch wenn sie nicht direkt in die Kamera schauen:

Mit Clearview können Sie Fotos verwenden, die nicht perfekt sind. Eine Person kann einen Hut oder eine Brille tragen oder es kann sich um ein Profilbild handeln oder nur um eine Teilansicht des Gesichts", so der Ermittler.

Dadurch habe er nunmehr 30 Verdächtige aus alten Fällen identifizieren können, bei denen die Ermittlungen nicht vorangekommen waren. Seine Polizeidienststelle habe jetzt eine Jahres-Lizenz von Clearview zum Preis in Höhe von 10.000 US-Dollar erworben.

Datenschützer warnen davor, dass die App den Behörden falsche Ergebnisse liefern und auch von Stalkern oder zur Massenüberwachung missbraucht werden könnte. Die New York Times spricht gar von einem "Ende der Privatsphäre, wie wir sie kennen" – und nennt noch ein weiteres alarmierendes Detail. Einige Polizisten hatten auf Bitten der Artikelverfasserin ein Foto von ihr in die Datenbank eingeben lassen. Dabei wurden aber nicht nur Fotos von ihr angezeigt, von deren Existenz sie selbst nichts wusste; die Polizisten erhielten zudem Anrufe von Clearview-Mitarbeitern, die die Frage stellten, ob sie mit der Presse sprechen. Laut der Firma habe die Software nur Alarm wegen ungewöhnlicher Suchanfragen geschlagen.

Die App soll laut Auskunft des Unternehmens der Allgemeinheit nicht zur Verfügung gestellt werden, sondern sei ausschließlich für die Nutzung durch Strafverfolgungs- und Sicherheitspersonal vorgesehen. Doch laut der New York Times nutzen bereits auch einige private Unternehmen die App für "Sicherheitszwecke". Zudem prognostizierten "Polizeibeamte und die Investoren von Clearview, dass die App schließlich der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird".

Gut mit Geheimdiensten vernetzt: Clearview-Investor mit Bilderberger-Hintergrund

Einer der Clearview-Investoren der ersten Stunde ist Peter Thiel. Der US-Milliardär soll die Firma im Jahr 2017 mit 200.000 US-Dollar unterstützt und dafür einen Anteil bekommen haben. Ansonsten sei er nicht beteiligt.

Der 52-Jährige ist in diesem Zusammenhang jedoch alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Im Jahr 2004 investierte er als Erster in Facebook, seine Einlage in Höhe von 500.000 US-Dollar hatte sich acht Jahre später vertausendfacht. Der Sohn deutscher Auswanderer, der weiterhin im Vorstand von Facebook sitzt, bezeichnet sich selbst als libertär-konservativ und vertritt marktradikale Ansichten.

Entsprechend macht der gebürtige Frankfurter auch Stimmung gegen den Fiskus und unterstützt Steueroasen. "Arbeiter können keine Revolution machen und dabei eine Bank übernehmen, wenn diese sich in Vanuatu befindet", meint der Investor, der findet, dass Demokratie und Freiheit unvereinbar seien und sich zum Ziel gesetzt hat, "die Welt sicher zu machen – für den Kapitalismus."

Reich wurde Thiel durch den Verkauf von PayPal an Ebay. Er hatte den Online-Bezahldienst in der Absicht mitgegründet, eine von staatlichen Banken unabhängige Weltwährung zu schaffen. Thiel ist auch Mitbegründer von Palantir Technologies und sitzt zugleich im Vorstand der Firma, deren größter Anteilseigner er ist. Palantir ist eng mit dem US-Sicherheitsapparat verknüpft und entwickelte beispielsweise Software für die CIA und den NSA – und wurde von den ehemaligen CIA-Chefs David Petraeus und George Tenet mit reichlich Lob überschüttet. Den Palantir-Chef Alex Karp betrachtet Petraeus sogar als persönlichen Freund. Im April 2018 zog Karp in den Aufsichtsrat der  Axel-Springer-Verlagsgruppe ein, die unter anderen die Bild-Zeitung herausgibt.

Wie gut Peter Thiel mit den Machtzentren vernetzt ist, zeigt die Tatsache, dass er im Lenkungsausschuss der Bilderberg-Meetings sitzt. Bei den jährlich ausgerichteten Bilderberg-Konferenzen tauschen sich Vertreter der westlichen Eliten und einflussreiche Personen aus Wirtschaft, Politik, Militär, Medien, Hochschulen, Hochadel und Geheimdiensten in einem "informellen Rahmen" und fernab jeglicher Öffentlichkeit aus.

Die Gesprächsthemen unterliegen strengster Geheimhaltung, selbst von der Existenz der seit 1954 alljährlich ausgerichteten Konferenzen erfuhr die Öffentlichkeit über Jahrzehnte nichts – eben weil auch hochrangige Medienvertreter stets daran teilnahmen. Entsprechend ranken sich um die Bilderberg-Konferenzen zahlreiche Verschwörungstheorien, manche Kritiker sprechen von einer insgeheimen "Weltregierung". 

Auch wenn globale Weltkonzerne  die Totalüberwachung privatisieren, werden Ergebnisse  letztendlich doch bei staatlichen Spitzelstellen landen - Notfalls werden sie via Geheimdienste an staatliche Institutionen weitergeleitet,  die vergölichen mit der ehemaligen Stasi der DDR echte Datenkraken von globalem Ausmaße sind.

 

 

Aufstehen-Rede Sahra Wagenknecht vom 16.01.2020 in Leipzig