RNA Impfungen erzeugen Proteine, die sich in das menschliche Genom integrieren

Neuer Forschungsstand zur RNA Gentechnik-Impfung

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33330870/

In einem am 22. April von Global Research veröffentlichten Artikel bezog sich Nathaniel Linderman hier auf eine Studie von Dr. Bart Classen, in der er behauptete, dass  sogenannte mRNA-Pfizer-Impfungen – erlauben Sie mir zu wiederholen: Nicht Impfstoffe, sondern  es handelt sich demnach in Wirklichkeit um Notfall-Gentherapien –  verschiedene Arten von neurodegenerativen Erkrankungen verursachten, einschließlich des Risikos der  Protein-Prion-Krankheit, siehe dies .

Die Forschung von Dr. Bart Classen zeigt, dass der ungetestete mRNA-Impfstoff von Pfizer neue Proteine ​​​​erzeugt, die tatsächlich  in das menschliche Genom integriert werden können , wie von der National Library of Medicine berichtet. 

Speziell werden Spike Proteine erzeugt, die das Eindringen in den menschlichen Körper erleichtern. 

Trotzdem haben weltweit führende Wissenschaftler des MIT Institutes der USA und des Salk Institutes festgestellt, dass Spike Proteine auch ganz ohne scharfes Covid 19 Virus  krasse corona-ähnliche Erkrankungen auslösen können, die sich in erster Linie auf das Gefäßsystem des Menschen negativ auswirken.

So erklären sich wohl auch Auto-Immunreaktionen, Zytokinstürme und Blutgerinsel-Thrombosen bis hin zu Schlaganfällen. 

Gewisse Mechanismen halten das durch die RNA Impfung geschaffene Spike Protein in einem offenen Zustand, der eine permanente Gefahr für den Organismus darstellt.   

Mit anderen Worten, degenerative Erkrankungen des Gehirns können zu jedem Zeitpunkt Ihres Lebens nach Erhalt des Impfstoffs auftreten.

Neben  der Erklärung, das Spike Proteine, die die RNA Impfstoffe selber schaffen, schon für sich alleine corona-ähnliche Erkrankungen auslösen können, hat ein Forscherteam weitergehende Erklärungen gefunden,  warum die Impfung  so lebensgefährlich werden kann.  

Covid-Impfstoffe könnten eine priongebundene ( Protein-Erkrankung) Hirnentartung auslösen, ähnlich wie bei einer Rinderwahnsinnskrankheit.

Neue Forschungsergebnisse, die im  Mai 2021 im International Journal of Vaccine Theory, Practice and Research veröffentlicht wurden, haben zahlreiche Wege identifiziert, über die die Messenger-RNA (mRNA) -Injektionen von Pfizer-BioNTech und Moderna schwerwiegende neurologische Erkrankungen wie Rinderwahnsinn verursachen können.

Dr. Stephanie Seneff, die im Labor für Informatik und künstliche Intelligenz am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitet, identifizierte zusammen mit ihrem Kollegen Greg Nigh von Naturopathic Oncology in Portland, Oregon, ein „Signaturmotiv“ innerhalb der Injektionen, die sie erhielten erhöht das Risiko einer Fehlentwicklung, wodurch toxische Oligomere entstehen.

Sie nennen dies das Glycin-Reißverschlussmotiv.

"Es ist durch ein Muster von zwei Glycinresten gekennzeichnet, die durch drei dazwischenliegende Aminosäuren, dargestellt als GxxxG, bezeichnet werden, erklären sie.

„Das mit MADCOW  also Rinderwahnsinn verknüpfte Rinderprion ( Proteindefekt)  hat eine spektakuläre Sequenz von zehn GxxxGs hintereinander… (und) das SARS-CoV-2-Spike-Protein ist ein Transmembranprotein und enthält fünf GxxxG-Motive in seiner Sequenz… (und damit) wird äußerst plausibel, dass es sich wie ein Prion verhalten könnte.

“ Die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech und Moderna wurden speziell mit einer veränderten Sequenz dieser Aminosäurestränge entwickelt, wobei zwei benachbarte Aminosäuren in der Fusionsdomäne durch ein Paar Proline ersetzt wurden.

"Dies geschieht absichtlich, um das Protein zu zwingen, in seinem offenen Zustand zu bleiben, und es für es schwieriger zu machen, mit der Membran zu fusionieren", enthüllten die Wissenschaftler.

"Dies scheint uns ein gefährlicher Schritt in Richtung einer Fehlentwicklung  zu sein, die möglicherweise zu einer Prionkrankheit führt."

Erwarten Sie eine Welle von Rinderwahnsinn unter den Covid 19 Geimpften.

Falls Sie mit Prionen nicht vertraut sind, wurden sie zuerst als die Methode beschrieben, mit der die Rinderwahnsinnskrankheit aufgrund der Fehlentwicklung von Proteinen im Körper zu einer Degeneration des Gehirns führt.

Die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) sagen, dass „Prionkrankheiten normalerweise schnell fortschreiten und immer tödlich verlaufen“.

Vielleicht noch  beunruhigender ist, dass Prionkrankheiten wie Rinderwahnsinn jahrelang oder sogar jahrzehntelang ruhen können, bevor sie ihren tödlichen Ausbruch haben.

Dies impliziert, dass diejenigen, die wegen des Covid 19 Virus geimpft wurden, in einem verzögerten Zeitplan tödliche Nebenwirkungen erleiden könnten.

Während Pfizer darauf besteht, dass die RNA-Fragmente in seinen Injektionen aufgrund ihres angeblich schnellen Abbaus nicht zu exprimierten Proteinen führen, stellten Seneff und Nigh fest, dass sie immer noch zum zellulären Stress beitragen können, der prionassoziierte Konformationsänderungen in den vorhandenen Spike-Proteinen fördert .

https://ijvtpr.com/index.php/IJVTPR/article/view/23

Das Papier zitiert auch die Arbeit von Dr. J. Bart Classen, der erst letzten Monat als erster ein Forschungspapier über die Möglichkeit von Injektionen mit Covid 19 Viren veröffentlichte, die eine priongebundene Hirndegeneration induzieren.

Der Pfizer-Impfstoff ist jedoch nicht die einzige ungetestete Impfung, die neurodegenerative Defekte verursacht, von denen viele tödlich und die meisten irreversibel oder nur teilweise heilbar sind. Es gibt Moderna, J&J, AstraZeneca und mehr.

Gründer Robert Kennedy Jr. von Children's Health Defense – The Defender – berichtet am 2. Juni 2021 über eine 38-jährige Frau, die nach einem J&J-Covid-Impfstoff beinahe gestorben wäre. Sie erlitt verschiedene Organversagen. Die Frau war gesund, bis sie den ungetesteten Covid-Impfstoff von J&J erhielt. Innerhalb einer Woche bekam sie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Übelkeit und schließlich wurden schwere Blutgerinnsel diagnostiziert, die zum Versagen der meisten ihrer lebenswichtigen Organe führten. Nur eine intensive medizinische Behandlung, 33 Tage Krankenhausaufenthalt, davon 22 Tage Intensivstation, retteten ihr Leben – und hinterließen ihr eine Arztrechnung von über einer Million US-Dollar – für die niemand die Verantwortung übernimmt. Siehe dies .

Bei Patienten nach der Genesung wurde häufig über eine verlängerte SARS-CoV-2-RNA-Ausscheidung und das Wiederauftreten von PCR-positiven Tests berichtet, jedoch sind diese Patienten am häufigsten nicht sehr infektiös.

Hier untersuchten wir die Möglichkeit, dass SARS-CoV-2-RNAs revers transkribiert  also umgekehrt umgeschrieben und in das menschliche Genom integriert werden können und dass die Transkription der integrierten Sequenzen PCR-positive Tests erklären könnte.

Zur Unterstützung dieser Hypothese fanden wir in veröffentlichten Datensätzen von SARS-CoV-2-infizierten kultivierten Zellen und primären Zellen von Patienten chimäre Transkripte, die aus viralen fusionierten an zelluläre Sequenzen bestehen, die mit der Transkription von viralen Sequenzen, die in das Genom integriert sind, übereinstimmen.

Um die Möglichkeit einer viralen Retrointegration experimentell zu bestätigen, beschreiben wir Beweise dafür, dass SARS-CoV-2-RNAs in menschlichen Zellen durch reverse Transkriptase (RT) aus LINE-1-Elementen oder durch HIV-1-RT revers transkribiert werden können, und dass diese DNA Sequenzen in das Zellgenom integriert und anschließend transkribiert werden können.

Die humane endogene LINE-1-Expression wurde bei einer SARS-CoV-2-Infektion oder durch Zytokin-Exposition in kultivierten Zellen induziert, was auf einen molekularen Mechanismus für die SARS-CoV-2-Retro-Integration bei Patienten hindeutet.

Dieses neuartige Merkmal der SARS-CoV-2-Infektion könnte erklären, warum Patienten nach der Genesung weiterhin virale RNA produzieren können, und legt einen neuen Aspekt der RNA-Virus-Replikation nahe.

Von Georg Theis 

Ex-DIE LINKE-Funktionär und Aufstehen-Mitglied Georg Theis neuer Co-Vorsitzender von dieBasis im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt

 

Georg Theis, 31, der sich von 2005 bis 2018 für die PDS und später DIE LINKE engagierte, zum antikapitalistischen und wertkonservativ-patriotischen Flügel um Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine gehörte und von diesen beiden Ikonen der LINKEN inspiriert und die Politik gespült wurde bis er im August 2018 endgültig alle Funktionen (u.a. Beauftragter für politische Bildung, einer von beiden Vorsitzenden des Stadtverbandes Hohenmölsen, Mitglied im Kreisvorstand, Wahlkampf- und Kundgebungsredner etc.) aufgab und mit der LINKEN, aufgrund der ständigen Intrigen gegen ihn sowie Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine und der sich zuspitzenden Richtungskämpfe, brach, engagiert sich nun für die im Oktober 2020 neu gegründete Partei dieBasis und ist am Mittwoch, den 2. Juni 2021, bei der Gründungsversammlung dieBasis Burgenlandkreis zum Co- bzw. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden. 

 

Als Gesicht, Stimme, Zugpferd und programmatischer Vordenker der Partei DIE LINKE hat er bis in die höchsten Kreise seiner damaligen Partei Bekanntheit und Respekt erlangt. 

 

dieBasis kann so engagierte, kompetente und rhetorisch begabte Leute mit Sicherheit gut gebrauchen. Sie sollten auf ihn nicht verzichten. 

 

Die Internetzzeitung wünscht Georg Theis, der auch oft als Kolumnist für sie geschrieben hat, sowie seiner neuen Partei alles erdenklich Gute und bestmögliche Wahlerfolge! 

Von Georg Theis 

STELLUNGNAHME DER AG FRIEDEN ZUM AKTUELLEN KONFLIKT MIT RUSSLAND

US-Militär

dieBasis verurteilt auf das Schärfste die Haltung der Bundesregierung gegenüber dem NATO-Manöver „Defender 2021“, das derzeit mit 28.000  (1) Soldaten aus insgesamt 26 Ländern entlang der russischen Grenze im Baltikum und mit US-Schiffen im Schwarzen Meer abgehalten wird. Die Soldaten wurden kürzlich über die US-Air Base Ramstein nach Deutschland eingeflogen und haben inzwischen mit 15.000 Militärfahrzeugen Stellung bezogen. Diese Information wird in den sogenannten „Qualitätsmedien“ so gut wie gar nicht erwähnt. Stattdessen wird Russland aggressives Verhalten vorgehalten.

Seit Jahren wird die Ukraine durch die NATO und das US-Militär aufgerüstet und gegen Russland in Stellung gebracht.

Die NATO hat ihre Aktivitäten an der russischen Grenze im letzten Jahr massiv verstärkt. Laut einer Beobachtung der russischen Streitkräfte (2) wurden im Jahr 2020 über 4.000 Kampf- und Aufklärungsflüge der NATO an der russischen Grenze beobachtet. In einigen Fällen wurde sogar der Abschuss von Marschflugkörpern auf Ziele in Russland simuliert. Im Februar 2021 haben die USA zum ersten Mal in der Geschichte Norwegens strategische Bombenflugzeuge vom Typ B-1B Lancer auf den norwegischen Luftwaffenstützpunkt bei Trondheim verlegt. (3)

DieBasis kritisiert die zustimmende und unterstützende Haltung der Bundesregierung zu dieser Konfrontationspolitik. Für dieBasis kann nur eine europäische Friedensordnung, die natürlich Russland mit einbezieht, für gemeinsame Sicherheit sorgen.

Wir brauchen diplomatische Bemühungen zur Deeskalation, ein aktives Eintreten für die gemeinsam erarbeiteten Ziele von Minsk II und ein Ende der Konfrontationspolitik gegen Russland, um in Europa in Frieden leben zu können.

dieBasis tritt für die Achtung des Völkerrechts, für Diplomatie, für Verhandlungen „auf Augenhöhe“, für Entspannung und wirtschaftliche Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen ein. Wir verurteilen den bisher vorherrschenden Kurs, da er auf offensichtliche Weise Wirtschafts- und Machtinteressen vor Menschlichkeit, Souveränität und Nächstenliebe stellt. Denn ein dauerhafter innerer und äußerer Frieden benötigt vor allem eines: Die unumstößliche Gewissheit, dass jeder Mensch, jedes Land und jede Kultur ein zu respektierender Teil unserer gesamten Menschheitsfamilie ist.

Auch die Menschen in den USA gehören selbstverständlich zu unserer Menschheitsfamilie. Den Einfluss der US-Finanzelite, der US-Geheimdienste und des militärisch-industriellen Komplexes und deren rücksichtslose Machtausübung auf der ganzen Welt lehnen wir jedoch entschieden ab.  Es darf keine Drohne mehr über Relaisstationen der US Air Base Ramstein gesteuert werden, um Familien in Afghanistan und anderswo zu töten. Deutschlands Territorium darf kein Transportkorridor für Truppen und Kriegsmaterial sein, um damit Drohszenarien aufzubauen, aus denen jederzeit kriegerische Handlungen ausgelöst werden können. Unser klares Statement: Deutschland darf kein Land mehr für die Vorbereitung von Stellvertreterkriegen und kein Produktions- und Umschlagort für Waffenlieferungen sein, die in völkerrechtswidrigen Kriegshandlungen eingesetzt werden.

Basisdemokratische Politik kann das Modell für alle Länder auf der Erde werden. Die Menschen müssen ihre volle Souveränität zurückerlangen, die ihnen in der aktuellen Krise durch dubiose, politische Entscheidungsträger genommen wurde. 

Die aktuelle Krise hat uns allen gezeigt: Angst, Spaltung und künstlich aufgebaute Feindbilder zerstören die elementaren Grundpfeiler unserer Gesellschaft, drängen uns auseinander und versuchen unsere demokratische Gestaltungskraft zu untergraben. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um uns zu verbinden und unsere Menschlichkeit wieder zu leben. Für Frieden und Freiheit. Hier und in der ganzen Welt.

 

(1) https://www.defense.gov/Explore/News/Article/Article/2593494/defender-europe-21-exercises-multinational-interoperability-readiness-transpare/

 (2) Впервые за 30 лет: российские военные отказались от участия в семинаре ОБСЕ (vesti.ru)

(3) https://smenews.org/2021/02/10/norway-fears-russias-retaliation-after-deploying-usas-b-1b-lancer-bombers/

Von Georg Theis 
 
Positionen der Partei dieBasis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
 
1. Es sollen mehr Krankenhäuser in öffentlicher Hand sein, deutlich mehr Personal eingestellt und dieses adäquat bezahlt werden!
Begründung:
Grundsätzlich darf die flächendeckende Versorgung mit (Fach-) Ärzten und Krankenhäusern nicht durch ökonomische Aspekte dominiert werden. Die Gefahr der derzeitigen Überlastung des Gesundheitssystems hat Ihre Ursache vor allem in den Einsparmaßnahmen der letzten Jahrzehnte und nicht in dem verstärkten Auftreten einer Krankheit, wie beispielsweise Corona.
Der Verkauf kommunaler Krankenhäuser an gewinnorientierte private Klinikkonzerne hat sich daher als töricht und gravierender Fehler herausgestellt.
dieBasis fordert, die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser durch Abbau des Investitionsstaus deutlich zu verbessern.
Ziel ist, das Investitionsvolumen von 180 Millionen Euro aus dem Jahr 2005 wieder zu erreichen.
Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in ländlichen Gebieten in kommunale Hände zurückzuführen und/oder zu erhalten.
Da die Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegekosten deckt wollen wir einen Landes-Pflege-Zuschuss von 500€ monatlich auszahlen.
 
2. Es sollen keine weiteren Windkraft- und Solaranlagen auf Äckern und im Wald aufgestellt werden!
Begründung:
Die Windräder und Solaranlagen sind nicht effektiv über die Lebensdauer und unzuverlässig, da der Wind nun mal nicht nach Bestellung bläst und nicht immer die Sonne scheint.
Das Recycling der verbrauchten Anlagen ist teuer und weitgehend ungeklärt.
Auch hier hat sich inzwischen ein Markt entwickelt, der kaum zu durchschauen ist und insbesondere Familien, sozial Bedürftige, Rentner und die Mittelschicht belastet sowie kleine und mittlere Unternehmen durch völlig überhöhte Energiepreise.
Der Steuerzahler subventioniert diese ideologisierte und einseitig ausgerichtete Energiewende mit jährlich 25 Milliarden €, die für Bildung sowie Soziales und Familienförderung besser eingesetzt werden könnten.
Und wir wollen, dass die Stromkonzerne und die Tagebaubetreiber die Kosten für die Energiewende vollständig übernehmen, da sie schließlich auch jahrzehntelang horrende Profite einfuhren und Milliardensubventionen erhielten.
Das ist unser Weg.
Bei der Energiewende sind endlich sinnvolle und effektive Energiekonzepte mit flexiblen Lösungen zu favorisieren.
So setzen wir auf Wasser-, Gas- und Blockheizkraftwerke, nachhaltige Biomasse, Kraftwärmekopplung und die Nutzung der Abwärme der Industrie sowie Geothermie, um die Strom- und Wärmeversorgung umstellen und den Ausstieg aus der Kohle- und Atomverstromung meistern zu können.
Statt reinen E-Autos das Wort zu reden sind wir für die Brennstoffzelle, synthetische und mineralische Kraftstoffe und Flüssiggas.
 
3. Die KITA-Beiträge und die Gebühren für Lehrmittel und das Schul- und KITA-Essen sind abzuschaffen!
Begründung:
Gute Bildungschancen müssen bei den Kleinsten beginnen und Familien sind spürbar zu entlasten.
Überdies ist es gerade für Kinder aus sozial benachteiligten und bildungsfernen Schichten erforderlich, dass sie frühst- und bestmöglich gefördert werden und ein gesundes Frühstück und ein warmes Mittagessen erhalten.
Das muss drin! Das müssen uns unsere Kinder wert sein!
Wie sozial ein Staat ist lässt sich am Umgang mit den Kleinsten und Schwächsten, am Umgang mit den Kindern, messen.
 
4. Banken, Konzerne sowie Reiche und Versicherungen dürfen nicht mehr an Parteien spenden, als Berater agieren, Gesetze schreiben und Politiker auf ihren Gehaltslisten haben!
Begründung:
Wir wollen Filz und Korruption überwinden und Politik für die Menschen. Daher müssen Lobbyismus und eine gekaufte Politik überwunden werden.
 
5. Der Niedriglohnsektor auszutrocknen und Hartz IV zu überwinden. Familien müssen gefördert werden.
Begründung:
Sichere Arbeitsplätze und ordentliche Löhne sind Grundvoraussetzungen, um Einkommens- und Altersarmut zu verhindern, die Kaufkraft zu stärken und somit durch eine erhöhte Nachfrage die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.
Wer arbeitslos ist, ist dies oft unverschuldet geworden und muss daher die Fürsorge des Staates erfahren und abgesichert werden. Die Familiengründung darf nicht am Geld scheitern.
Wir fordern daher 15€ Mindestlohn ohne Ausnahmen und Umgehungsmöglichkeiten, dessen Einhaltung auch verdachtsunabhängig und ohne Vorankündigung der Behörden kontrolliert werden soll.
Verstöße müssen zu empfindlichen Geldstrafen sowie Lohnnachzahlungen und Entschädigungen an die Betroffen führen. Wir fordern eine Mindestrente von 1250€, eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV und eine Kindergrundsicherung von 650€, ein Familiengründungsdarlehen mit kindgebundenem Stundungsmodus und Baby-Begrüßungsgeld.
Durch ganztägige KITA-Plätze, familienfreundliche Arbeitszeiten und staatliche Ausgleichszahlungen für 2 Sabbatjahre und einen monatlichen Elterntag sind Familie und Beruf vereinbar zu machen.
 
6. Volksentscheide zu allen relevanten Fragen!
Begründung:
Die Politik darf sich nicht verselbständigen und nur alle 4-5 Jahre die Leute zur Urne bitten. Sie muss in den Dienst des Volkes gestellt werden. Das Volk muss das Sagen haben und auch über die Verwendung der Steuergelder abstimmen dürfen. Es ist des Volkes Geld. Das ist wahre Demokratie.
 
7. Richter und Staatsanwälte durch das Volk wählen!
Begründung:
Die Justiz muss unabhängig sein und darf nicht von der Politik ernannt und weisungsgebunden sein.
 
8. Mittelstand entlasten - Reiche und Konzerne zur Kasse!
Begründung:
Der Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung dürfen nicht länger über Gebühr belastet werden. Wir wollen deutlich mehr netto vom Brutto und dass das Geld dort geholt wird, wo es liegt - bei den Reichen und Großkonzernen
 
9. Naturschutzgebiete ausweiten und ökologische Landwirtschaft
Begründung:
Naturschutz ist Heimatschutz. Pflanzen und Tiere müssen von uns Menschen geschützt werden. Wir wollen umfangreiche Aufforstungsprogramme und mehr Alleen, die Zahl der Naturschutzgebiete und ihrer Fläche deutlich ausweiten, Wasser und Boden schützen und Moore reaktivieren.
 
10. Unabhängige Medien und Wissenschaft und Grundrechte wahren
Begründung:
Die Corona-Krise hat gezeigt, wie schnell Grundrechte außer Kraft gesetzt und das öffentliche und kulturelle Leben sowie die Pflege von Freundschaften und Familienzusammenkünfte defacto unmöglich gemacht werden können.
Wir wollen eine faktenbasierte und unabhängige Medienwelt und Wissenschaft und keine Medien und Wissenschaftler, die der Regierung nach dem Munde reden. Impfstoffe müssen richtig erforscht werden, die Impfung freiwillig sein.
Risikogruppen und medizinisches sowie Pflegepersonal müssen mit Schutzausrüstung geschützt werden.
Kostenlose Einzeltaxen für Alte und Kranke sowie eine geregelte Terminvergabe beim Einkaufen und bei Arzt- und Friseurbesuchen sowie Reisebeschränkungen in bestimmte Ecken der Welt und Hygienekonzepte bei Veranstaltungen und in der Gastronomie hätten, wie immer mehr Studien belegen, völlig ausgereicht, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden.
Wir wollen eine freiheitliche Gesellschaft und keine Verbotsgesellschaft.
Zensur darf nicht stattfinden. Freie und unabhängige Medien wollen wir unterstützen, ebenso die Forschung und Wissenschaft in allen Bereichen - staats- und wirtschaftsunabhängig.
Am 6. Juni dieBasis wählen! Wahltag ist Zahltag! Die friedliche Revolution mit dem Stimmzettel für die Wende 2.0!

Lebenslauf von Annalena Baerbock ist vielfach erstunken und erlogen

Grüne Kanzlerkandidatin am Pranger: Mit der Wahrheit auf Kriegsfuß

Von der Vergangenheit eingeholt: Neue Ungereimtheiten in Baerbocks Lebenslauf

Wie keine andere Politikerin in Deutschland steht Annalena Baerbock gegenwärtig im Rampenlicht – und das nicht immer zu ihrem Vorteil. Nun sind neue Ungereimtheiten im Lebenslauf der Vorsitzenden und Kanzlerkandidatin der Grünen aufgetaucht.

Annalena Baerbock, Vorsitzende und Wahlhoffnung der Grünen, musste bereits einiges wegstecken. Abfällige Kommentare über ihren Vorsitzpartner Robert Habeck und ihre umstrittene Selbstzuschreibung als "Völkerrechtlerin" sowie widerholte Korrekturen in der Vita bezüglich ihrer akademischen Laufbahn haben ihr den Ruf eingebracht, es mit der eigenen Vergangenheit nicht so genau zu nehmen.

Annalena Baerbock hat nach eigenen Angaben von 2000 bis 2004 Politikwissenschaft auf Diplom in Hamburg studiert. Allerdings hat sie das Studium nie abgeschlossen, sondern ist nach ihrem in Deutschland nicht als berufsqualifizierenden Abschluss geltenden Vordiplom nach London gegangen. Dort hat sie dann zwei Semester lang "Public International Law" studiert. Schon hier tauchen erste Fragen auf.

Denn zum Zeitpunkt ihres zehnmonatigen Studiums an der London School of Economics (LSE) galt für deutsche Bewerber "Diplom, Staatsexamen oder Magister mit guten Noten" als Voraussetzung, um einen "Master of Laws" zu absolvieren. Baerbock verfügt aber bis heute weder über einen Diplom- noch Magisterabschluss oder ein Staatsexamen. Das alles hindert sie aber nicht daran, regelmäßig zu behaupten, dass sie "Völkerrechtlerin" sei, und so steht es auch auf ihrer Seite als Bundestagsabgeordnete:

Einmal mit der Nase darauf gestoßen, lassen viele Journalisten jetzt nicht mehr locker.

Nach den universitären Abschlüssen stehen jetzt auch die Mitgliedschaften von Baerbock bei verschiedenen Organisationen auf dem Prüfstand. Und da bahnt sich erneut Ärger für die Niedersächsin an.

Wie der Journalist Philip Plickert, der für die FAZ schreibt, herausfand, hatte Baerbock eine Mitgliedschaft im Alumni-Beirat des German Marshall Fund (GMF) angegeben, die aber nach Angaben der Organisation so nicht existiert.

Dies bestätigte der GMF auf Nachfrage Plickerts. Sie war kein Mitglied des GMF. 

Auch bei der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung will Baerbock bis dato im Europa/Transatlantik-Beirat gesessen haben – was ebenfalls nicht den Tatsachen entsprechen soll.
 
Plickert nahm auch Baerbocks vermeintliche Mitgliedschaft im UNHCR, also dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, unter die Lupe. Bei dem UNHCR handelt es sich jedoch um eine Behörde und nicht um einen Verein.
 
Eine Mitgliedschaft ist daher unmöglich, es sei denn, Baerbock führte dort neben ihrer Abgeordnetenarbeit eine Tätigkeit bei der UN aus. Und das ist nicht der Fall. 
 
Laut Plickert soll Baerbock auch hinsichtlich ihrer Mitgliedschaft im "Potsdamer Solarverein" geflunkert haben.
 
Diese Anschuldigung wurde jedoch von einem Vertreter der Vereins auf Twitter zurückgewiesen. 
 

Der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Kappler, hat ebenfalls auf Twitter auf die Vorwürfe reagiert. Dort schreibt er knapp, die Angaben wurden "präzisiert und korrigiert. Danke für die Hinweise".

Eine Antwort zog den Spott und Unmut einiger Twitter-Nutzer auf sich, da es sich, je nach Zählweise, um die nun siebte oder achte "Korrektur" des Lebenslaufs der grünen Spitzenkandidatin  handelt.

Auch Baerbocks Tätigkeit im Büro der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter wird jetzt unter die Lupe genommen.

In ihrem Lebenslauf heißt es, sie sei Büroleiterin Schroedters gewesen. Der Text suggeriert, dies sei in Brüssel gewesen.

Auf der Webseite der Abgeordneten war Baerbock aber erst ab 2007 als Büroleiterin vermerkt, und auch das nur in Berlin und in Potsdam. Davor war sie  nur für die Webseite zuständig.

Eines steht jedenfalls fest: Der Wirbel um Baerbocks Vergangenheit kommt für die Grünen im "Superwahljahr 2021" zur absoluten Unzeit.

Annalena Baerbock: "Wiedervereinigung Europas" auf den Schultern ihres Wehrmacht-Großvaters?

 
Hintergrund: 
 

Kanzlerkandidatin Baerbock ( Grüne) weiß nicht mal, dass "Soziale Marktwirtschaft" eine  CDU Erfindung ist

Bildung war in der alten BRD anders als in der ehemaligen DDR nie kostenlos - aber auch für manche bärbockige Menschen offenbar umsonst 

Ich hab schon in der Realschule lange Zeit vor dem Gymnasium und dem Studium der Politikwissenschaften gelernt, dass die " Soziale Marktwirtschaft" eine Erfindung der Adenauer CDU war und zudem ein Propagandamärchen, weil Marktwirtschaft immer Ungleichheit schafft und so asozial wirkt - also eine Mogelpackung war und ist, die die Reichen und insbesondere die Konzerne  immer reicher und die Armen zahlreicher und  ärmer macht. 

Doch die etwas unterbelichtete Baerbock findet diese " Soziale Marktwirtschaft" offenbar toll und verortet die Erfindung völlig bildungsresistent bei der SPD.

Das dieses System auf brutaler Ausbeutung der  outgesourcten Arbeitskräfte in der Dritten Welt z . für KIK in Bangladesch basiert ( wo die Sklavenarbeiter für 1 €uro am Tag schuften, damit sich auch der deutsche Prekäre bei KIK Socken für 1 €uro kaufen kann ), ficht die nicht  global denkende  Umwelt- und Ökologiefeindin offenbar nicht an - denn Billigarbeitskräfte arbeiten unter elendsten sozialen und ökologischen und unter desaströsen gesundheitlichen Bedingungen.   

Allein dieses Verhalten qualifiziert sie  vielleicht als Reinigungskraft  - aber nicht als Bundeskanzlerin.

Abgesehen von ihrem bellizistischen  und kriegsfeindlichen  sowie devot-transatlantischen Verhalten gegen Russland, was sie zur Anti-Pan-Europäerin macht und somit zu einer latenten Gefahr  für den Weltfrieden - zumal sich ihre Kalte-Kriegs-Ideologie der grün lackierten Konservativen auch auf Rotchina erstreckt.   

Die Soziale Marktwirtschaft der SPD zugeordnet, Verwirrung um akademische Vita, vergessene Nebeneinkünfte: Die Anzahl der geschossenen "Baerböcke" nimmt zu. Für die deutschen Leitmedien alles kein Problem – nur zum Auftritt beim Atlantic Council schweigen sie beharrlich.
 

Die schon als "Kanzlerin der Medien" deklarierte grüne Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl Annalena Baerbock hat in den letzten Wochen für den einen oder anderen Fauxpas gesorgt: Die Soziale Marktwirtschaft hat sie bei der SPD anstatt bei Ludwig Erhard (CDU) verortet, dazu gesellten sich Unklarheiten um ihre akademische Laufbahn, und dann kamen auch noch vergessene, beim Bundestag bis vor Kurzem nicht ausgewiesene Nebeneinkünfte in Höhe von 37.000 Euro dazu.

Was viele kaum auf dem Schirm haben: Vor zwei Wochen trat sie bei der US-amerikanischen Denkfabrik Atlantic Council auf, deren Schwerpunkt bei den wirtschaftlichen und politischen "transatlantischen Beziehungen" verortet werden kann und die unter anderen von Chevron, der Bank of America, BlackRock und den Waffenherstellern Lockheed Martin und Krauss-Maffei Wegmann gesponsert wird.

Dabei machte die Kanzlerkandidatin einige bemerkenswerte Aussagen, die den Öffentlich-Rechtlichen sowie der deutschen Presselandschaft von FAZ bis Süddeutscher Zeitung, abgesehen vom BerlinerTagesspiegel und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, keine Meldung wert waren.

Wie beim Vorstellungsgespräch

In einem gut halbstündigen Interview beim online veranstalteten "EU/US Future Forum 2021" trat Baerbock zum Thema "The Transatlantic Relationship and the Green Transistion" in einen Dialog, der ein wenig an ein Verhör erinnerte, mit einem zumeist ernst dreinblickenden Fareed Zakaria, Redakteur des Time Magazine und CNN-Journalist. Stets milde lächelnd, in einem Kartoffel-Englisch, das nicht unbedingt den Eindruck erweckte, in England studiert zu haben, hatte die Konversation etwas von einem Bewerbungsgespräch – zur außenpolitischen Agenda einer möglichen Kanzlerin.

Eingehend zum Erfolgsrezept der Grünen befragt, antwortete Baerbock, es gebe eine "grüne Welle", die mit den "Märkten der Zukunft", besonders für die Europäer, kongruent sein werde, wofür besonders ihre Partei stehe. Diese aktuelle, vermeintlich historische Zäsur betrachtet sie als ähnlich gewichtig wie die Umwälzungen des Jahres 1945 oder der beginnenden 1990er-Jahre in Deutschland. Als mögliche Kanzlerin will sie auch "nicht alles ändern", sondern sie möchte "große Teile der Gesellschaft in eine bessere Zukunft bringen". Dabei sei es stets wichtig, "mit dem Rest der Welt in Verbindung zu stehen".

Die Grünen, die USA und die Menschenrechte

Auf die Feststellung Zakarias, dass die Grünen die USA in ihrer Geschichte oft kritisiert haben, und die Frage, ob sich das nun auch ändert – Joschka Fischer sei ein gutes Beispiel dafür, wie er an späterer Stelle angibt –, gab die gebürtige Niedersächsin zu Protokoll, dass die Partei ja so alt wie sie selbst sei und sich seitdem viel geändert habe. Verschiedene Strömungen kamen damals zusammen und bildeten das Fundament, bis heute stehen vor allem eine starke Frauenbewegung, Menschenrechte und die Anti-Atomkraft-Bewegung im Fokus. Dabei betont sie "Freiheit, Frieden und [noch mal] Menschenrechte", die sie alle in Verbindung mit den Beziehungen zu den USA setzt und in starkem Kontrast zu Russland sieht. Sie hält aber auch fest:

"Viele Leute in Deutschland haben Angst, aus ihrer Erfahrung aus dem Kalten Krieg, dass sich zwei Länder [USA und Russland] bekämpfen und Deutschland, Europa in der Mitte steht."

Daher sei es für die Grünen wichtig, eine Friedens- und Menschenrechtspartei zu sein, zwei Anliegen, die es durch die Vereinten Nationen zu schützen gelte, denn:

"Die liberale Demokratie muss für die Menschenrechte kämpfen, manchmal auch mit militärischen Maßnahmen, um Völkermord zu verhindern. Jede militärische Aktion muss auf dem Völkerrecht beruhen."

Das verknüpfte Baerbock sogleich mit der deutschen Geschichte:

"Das ist auch in unserem Grundgesetz verankert, wegen unserer Vergangenheit. Das ist ein Stück unserer Geschichte, weswegen wir auch der NATO gefolgt sind. Wir glauben, dass eine starke Europäische Union und eine starke transatlantische Beziehung, die auch auf der NATO basiert, unsere gemeinsame Basis ist, wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten können."

Transatlantische Führerschaft

Angesprochen auf Donald Trumps damalige Forderung, zwei Prozent des BIP in die NATO zu investieren, befand Baerbock diese Forderung aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise als zu hoch. Grundsätzlich sollten die Deutschen für ihre "Sicherheit" mehr "Verantwortung" übernehmen und dabei nicht nur eine "Partnerschaft", sondern gemeinsam mit Europa und zusammen mit den USA eine "Führerschaft" innerhalb der NATO einnehmen. Mittlerweile sei außerdem "Cybersicherheit" wichtiger, als jede Menge Panzer zu besitzen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs baute Baerbock interessante Verknüpfungen auf: 2004, als Fischer Außenminister war und Polen in die EU aufgenommen wurde, trat sie bei den Grünen ein. Dabei hebt sie ihren Brandenburger Wohnsitz hervor ("Ich komme aus Brandenburg"), da das Bundesland an Polen grenzt und sie damals just auf der gleichen (wiedererrichteten) Brücke stand wie ihr Großvater "im Winter 1945", der freilich andere Ziele als ein geeintes Europa verfolgte. Den Zusammenhang zwischen dem Vorrücken von EU und NATO nach Osten und dem "Ukraine-Konflikt" sieht die gebürtige Hannoveranerin hier freilich nicht.

 

Russland und China

Es gebe aber auch noch andere Herausforderungen im Jahr 2021, die Baerbock konkretisierte:

"Klimakrise, COVID, weltweite Pandemien."

Daher sei es für sie wichtig, keine "Mauer um Europa oder die transatlantische Region" zu bauen, immer aber auch den Fokus auf andere Länder wie China und Russland zu richten.

Sofort hakte Zakaria nach und fragte, ob die EU bezüglich der Unterstützung der Ukraine und angrenzender Länder wie Polen genug tue und ob ausreichend Anstrengungen unternommen worden sind, Russland klarzumachen, welchen Preis es zahlen müsse "für das, was es getan hat". Er fragte auch, wie man reagieren solle, da 100.000 russische Soldaten an der Grenze zur Ukraine stünden.

Auch hier müsse Deutschland, so die Interviewte, innerhalb der EU als ein dominanter Akteur auftreten und, zum Beispiel mit Frankreich, eine starke Außenpolitik entwickeln.

So ein Zusammenspiel hätte sie sich beim Thema Energie einhergehend mit einer größeren Unabhängigkeit von Russland gewünscht, wie das die EU nach der russischen "Invasion auf der Krim und in der Ostukraine" bereits forciert habe.

 

An dieser Stelle kritisierte Baerbock die Bundesregierung wegen des Baus von Nord Stream 2, die lediglich wirtschaftliche Erwägungen ins Spiel für den Bau der Pipeline gebracht habe.

Das sei "komplett falsch" gewesen, so die Grünen-Politikerin. Das müsse sich in Zukunft ändern, Deutschland müsse sich stärker als Teil der Europäischen Union verstehen und mit den anderen EU-Ländern zusammenarbeiten. Baerbock würde Nord Stream 2 daher nicht fertigstellen lassen – nicht zuletzt, um die Sicherheit und Versorgung der Ukraine (obwohl bekanntlich kein EU-Mitglied) nicht zu gefährden.

Über China äußerte sie sich dahingehend, dass sich der Kampf für Menschenrechte und wirtschaftliches Wachstum nicht ausschlössen. Diesbezüglich müsse in jeder Angelegenheit eine Balance gefunden werden.

Impfstoffe, Joe Biden und "New Green Deal"

Angesprochen auf die Corona-Krise fand es die grüne Spitzenpolitikerin löblich, dass die EU im großen Stil Vakzine gekauft hat, anstatt diese Aufgabe den einzelnen Nationalstaaten zu überlassen. Das sei schließlich auch ein Modell für die ganze Welt – nicht nur die EU und die USA sollten ausreichend Impfstoffe bekommen, sondern man habe eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass jeder Mensch in den kommenden Monaten geimpft werden kann.

Bezüglich der neuen US-Administration unter Joe Biden und der Zusammenarbeit mit Deutschland bzw. der EU resümiert Baerbock:

"Wir haben zusammen eine leuchtende Zukunft, wenn wir zusammen an einen transatlantischen 'Green Deal' arbeiten. Zusammen investieren wir in eine Zukunft ohne fossile Energieträger mit einer starken Bewegung sozialer Gerechtigkeit. Wir können der Welt etwas geben, das sie zu einem besseren Ort machen wird, und stärken unsere Demokratien. Denn diese müssen zeigen, dass sie nicht nur die Pandemien, sondern auch den Klimawandel mit demokratischen Mitteln händeln können."

Well done, Annalena, dann kann der Great Reset spätestens ab September beginnen.

In einem Beitrag bei Facebook kritisiert der Linken-Politiker Oskar Lafontaine die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock heftig. Die US-freundlichen Grünen im Kanzleramt erscheinen ihm als "Horror" bei einer weiteren möglichen Eskalation in der Ukraine.

Ex-Linken-Vorsitzender Oskar Lafontaine kritisiert in einem viel beachteten Facebook-Post die frisch gekürte grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Der 77-Jährige ging zunächst auf sein gemeinsames Engagement mit den Ur-Grünen Heinrich Böll, Petra Kelly und Gert Bastian ein. Zusammen habe man in den frühen 1980er-Jahren noch gegen die Stationierung US-amerikanischer Pershing-II-Raketen demonstriert.

Seitdem hätten sich die Grünen von einer Friedenspartei zu einer Kriegspartei entwickelt. Als "führende Politikerin" dieser Partei bezeichnet er Baerbock und meint:

"Sie bejaht völkerrechtswidrige Kriege, weitere Aufrüstung, Waffenlieferung, die Einkreisung Russlands durch die USA und ist selbstverständlich gegen North-Stream 2."

Die Vorstellung, "die US-gesteuerten Grünen stellten bei einer sich verschärfenden Krise an der russisch-ukrainischen Krise mit Annalena Baerbock die Kanzlerin, ist für mich ein Horror". Final kritisierte er die fehlende politische Erfahrung der 40-Jährigen und verglich diese damit, dass kein großer Konzern der Welt jemanden in die Chefetage befördern würde, der noch nicht einmal Geschäftsführer eines kleinen, mittelständischen Unternehmens gewesen ist.

In diesem Kontext zitiert er den Dichter, Humoristen und Zeichner Wilhelm Busch und dessen Gedicht "Der fliegende Frosch":

Wenn einer, der mit Mühe kaum
geklettert ist auf einen Baum,
schon meint,
daß er ein Vöglein wär,
so irrt sich der.

Kritik kam umgehend aus den eigenen Reihen. Der linke Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn sieht die Grünen als potenziellen Koalitionspartner für eine rot-rot-grüne Regierung und twitterte:

 

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