Holocaustleugner-Versteher Präsident Selenski würdigt nazi affinen SS ehrenden Soldaten

Der Holocaustleugner und  Botschafter Melnyk aus der Ukraine ist der Vertrauensmann von Selenski in Deutschland und trotz geplanter Absetzung offensichtlich bis Ende September 2022 immer noch im Amt.

Das ist aber nicht die einzige Berührung des Asow-Faschismus Kumpanen Selenski, dessen Oberbefehlshaber er faktisch ist,  mit Verherrlichungen rechtsradikaler Nazi- Ideologie. 

Selenskij würdigt auf Instagram einen Soldaten mit SS-Abzeichen

Landesschilder

Waffen SS nach Regionen gegliedert  Quelle Wikipedia

 SS Divisions - The Waffen SS Panzer Divisions

SS Abzeichen - Symbolik  Quelle Wikipedia 

Rechtliches zur 14. Waffen-SS-Division | AK Hinterland

Nazi-Symbole sind auf Fotos von ukrainischen Soldaten in den sozialen Medien nichts Außergewöhnliches. Jetzt aber hat Präsident Wladimir Selenskij auf seinem Instagram-Account das Foto eines Soldaten veröffentlicht, der ein Abzeichen der Waffen-SS trägt.
Selenskij würdigt auf Instagram einen Soldaten mit SS-Abzeichen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Mittwoch auf seinem offiziellen Instagram-Account das Foto eines Soldaten veröffentlicht, der die Insignien einer berüchtigten Nazi-SS-Division an der Uniform trägt. Diese Veröffentlichung, Teil einer Fotostrecke zur Feier des Unabhängigkeitstages der Ukraine, war nicht die erste, mit der Selenskij Nazi-Ikonographie teilte.

Selenskij postete das Bild am frühen Mittwoch auf Instagram.

Darauf trägt ein ukrainischer Soldat die Standarte der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS an der Uniform, auch bekannt als die 1. galizische Division.

Diese Division bestand hauptsächlich aus ukrainischen Freiwilligen aus der Region Galizien, ein Gebiet, das sich über das heutige Südwestpolen und die Westukraine erstreckt, und die dafür berüchtigt wurde, im Verlauf des Zweiten Weltkriegs Kriegsverbrechen an polnischen Zivilisten und Juden begangen zu haben.

Der ukrainische Soldat, von Selenskij als "Michail" identifiziert, trägt auch das Abzeichen des 49. Schützenbataillons der Streitkräfte der Ukraine, das nach der nationalistischen Miliz Karpatska Sich der 1930er Jahre benannt ist. Die meisten Mitglieder dieser Miliz waren auch Mitglieder der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), angeführt vom Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera. Dieser wird von ukrainischen Nationalisten als nationaler Held gefeiert und von ukrainischen Spitzenbeamten offen gepriesen.

Die Veröffentlichung von Selenskij enthält auch ein Bild von Sergei Wolynsky, bekannt als Wolyna, der Anfang des Sommers eine Einheit des Asowschen Regiments in Mariupol befehligte. Das Regiment Asow, eine Neonazi-Miliz, die 2014 in das ukrainische Militär eingegliedert wurde, ist nach einer langwierigen Belagerung des Stahlwerks Asowstal weitgehend aufgerieben und die Mitglieder entweder getötet oder gefangen genommen worden. Wolynsky befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Selenskij hat bereits in der Vergangenheit Fotos seiner Soldaten veröffentlicht, die Abzeichen aus dem Dritten Reiches an der Uniform trugen. In einem Beitrag auf mehreren Social-Media-Plattformen zur Feier der Niederlage Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg postete der ukrainische Präsident ein Bild von einem ukrainischen Soldaten, der ein Abzeichen der 3. SS-Panzerdivision "Totenkopf" trug. Diese Division war im Zweiten Weltkrieg stark durchsetzt mit ehemaligen KZ-Wächtern und war für zahlreiche Massaker an französischen Zivilisten und polnischen Juden verantwortlich.

Die Ukraine ist das einzige Land der Welt, das offen Neonazi-Milizen in sein Militär integriert hat. Während diese Milizen früher von westlichen Medien als "Neonazis" bezeichnet wurden, werden sie heute als "rechtsextreme Gruppen" schöngeredet . Seit russische Truppen im Februar in die Ukraine einmarschiert sind, wurden in den Wohnungen und Stützpunkten dieser Milizen unzählige Nazi-Devotionalien gefunden. Auch auf den von der ukrainischen Regierung betriebenen Social-Media-Kanälen wurden in der Vergangenheit Bilder von Soldaten mit Naziabzeichen und rechtsextremen Symbolen veröffentlicht.

Mehr zum Thema - Anlässlich des 9. Mai: Ukrainischer Präsident zeigt Bild eines Soldaten mit Nazi-Insignien

 

 

Energiepreise explodieren

Gaspreis verzehnfacht - Strompreis versechsfacht

Gas wird immer teurer: Wegen der befürchteten zunehmenden Knappheit ist der Preis an der Energiebörse in Amsterdam heute über 300 Euro je Megawattstunde geklettert. Damit nähert er sich seinem Rekordniveau.

Wie hoch steigt der Gaspreis noch? Seit einem Jahr hat er sich an den Terminmärkten um mehr als 1000 Prozent verteuert. Im August 2021 hatte der für den europäischen Gashandel richtungsweisende Terminkontrakt TTF an der Energiebörse in Amsterdam noch 26 Euro je Megawattstunde gekostet. Jetzt liegt er schon bei 316 Euro je Megawattstunde.

Nur 30 Euro unter dem Rekordniveau

Heute zog der Preis erneut um sechs Prozent an, nachdem er bereits zu Wochenbeginn kräftig angezogen hatte. Nun fehlen nur noch neun Prozent bis zum Rekordniveau von Anfang März. Damals hatte der Gaspreis im europäischen Handel seinen Zenit von 345 Euro je Megawattstunde erreicht.

Grund für den neu angefachten Höhenflug beim Gaspreis ist laut Händlern die bevorstehende erneute Unterbrechung der russischen Gaslieferungen nach Europa durch die Pipeline Nord Stream 1. Russland hatte am vergangenen Freitag angekündigt, wegen Wartungsarbeiten Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 ab dem 31. August für drei Tage zu unterbrechen. Das heizt die Befürchtungen an, dass Moskau bald komplett den Gashahn zudreht.

Offiziell beteuert Russland aber, dass nach den Wartungsarbeiten täglich wieder 33 Millionen Kubikmeter Erdgas geliefert werden sollen. Das wären 20 Prozent der maximalen Kapazität und somit weiterhin das Niveau, auf das die Lieferungen vor ein paar Wochen verringert wurden.

Gazprom hat Wartungsarbeiten angekündigt und will die Gaslieferung nach Deutschland drei Tage unterbrechen.
E.ON-Chef erwartet dauerhaft hohe Energiepreise

Der Chef des Energiekonzerns E.ON, Leonhard Birnbaum, prophezeit, dass die Energiepreise dauerhaft hoch bleiben. "Ich rechne nicht damit, dass wir zu den Preisen vor der Krise zurückkommen", sagte er auf dem "Deutschen Energierechtstag 2022" in Essen. Er warnte gleichzeitig davor, den Blick auf die Gaspreise zu verengen. Auch Strom habe sich massiv verteuert.

So kletterten die deutschen Strompreise in dieser Woche erstmals auf über 600 Euro pro Megawattstunde. Das ist eine Versechsfachung gegenüber dem Niveau von vor einem Jahr. Damals lag der Preis noch bei 100 Euro pro Megawattstunde. E.ON-Chef Birnbaum zeigt sich daher beunruhigt: "Bei 600 Euro pro Megawattstunde haben wir ein Problem."

Strompreise auf Rekordhoch

Seit der Ankündigung Russlands Mitte Juni, die Gaslieferungen auf 40 Prozent der möglichen Kapazität zu senken, haben sich die Großhandelspreise für Strom verdreifacht. Das Niedrigwasser im Rhein, das die Schifffahrt beeinträchtigt, heizte die Preise zusätzlich an. Der deutsche Strom kommt zur Hälfte aus fossilen Quellen, darunter russisches Gas und auch russische Steinkohle.

Damit ist auch der Strompreis seit dem Rußland-Bashing in "guter" alter deutscher Großmachtgehabe-Tradition der 30 er Jahre des letzten Jahrhunderts um 600 % gestiegen.

  
Gasspeicher jetzt zu 80 Prozent gefüllt

Noch sind die Gasspeicher in Deutschland gut gefüllt. Aktuell liegt die Füllmenge bei 80,65 Prozent. Das für September gesteckte Ziel von 75 Prozent dürfte also erreicht werden. Schwieriger wird es jedoch für die Folgemonate. Zum 1. Oktober wird ein Füllstand von 85 Prozent, zum 1. November gar ein Niveau von 95 Prozent angestrebt.

Torsten Frank, Geschäftsführer von Trading Hub Europe, ist skeptisch, ob das erreicht werden kann. "Wir werden viele Speicher, aber nicht alle bis zum November zu 95 Prozent füllen können", sagte er der "Rheinischen Post". Er rechne zwar nicht mit einer bundesweiten Gasmangel. Regional könne es aber zu Mangel-Lagen kommen, warnt der Experte.

 Erlöst das Volk und die Wirtschaft von den Qualen und schaltet endlich Nordstream 2 frei, damit Billiggas aus Russland in grossen Mengen fliessen kann. 

Gaspreis hat sich bereits verzehnfacht - Ohne Billiggas aus Russland geht es gar nicht

Die Abwendung vom Billig-Pipeline-Gas aus Russland hat Auswirkungen auf den Gaspreis am Weltmarkt.

Nicht nur die Menschen bluten und verarmen - auch die deutsche Wirtschaft ist international nicht mehr  konkurrenzfähig.

Der Großhandelspreis für Gas ist abermals deutlich gestiegen. Getrieben wurde der Preis von der Gazprom-Ankündigung, die Gaslieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 Ende August für drei Tage zu unterbrechen.

Der Gaspreis ist im Tagesverlauf in der Spitze um 18 Prozent auf 292,50 Euro je Megawattstunde geklettert. Schon am Morgen war der Preis in die Höhe geschossen. Nur in der Zeit unmittelbar nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine war der Preis für das in Europa gehandelte Erdgas für kurze Zeit höher und hatte Anfang März einen Spitzenwert von mehr als 300 Euro erreicht.

Der Preis für den europäischen Gashandel richtungsweisende Terminkontrakt TTF an der Energiebörse in Amsterdam war bereits in der vergangenen Woche deutlich gestiegen und bei knapp 251 Euro gehandelt worden. Mittlerweile hat sich der Preis für die Lieferung im September auf 271 Euro stabilisiert. Im gleichen Zeitraum vor einem Jahr wurde im Großhandel für eine Megawattstunde Gas noch knapp 27 Euro fällig.

12 Konzerne wollen die Gasumlage. Diese bekommen auch Konzerne mit Milliardenprofiten! 

Nicht nur Uniper wurde ruiniert,  weil es an Nordstream 2 beteiligt ist und aktuell teures sowie  extrem umweltschädliches  Fracking-Gas aus aller Welt teuer  zukaufen muss.

Nordstream 2 sofort einschalten statt die deutsche Gesellschaft zu ruinieren! 

Nato rüstet die Ukraine weiter auf - die zielt vorwiegend auf Zivilisten im Donbass

Weitere Eskalation im Krieg gegen Russland durch USA geplant

Bericht: USA senden GPS-gesteuerte Munition nach Kiew

Die USA planen die Lieferung von GPS-gesteuerten, hochpräzisen M982-Excalibur-Artilleriegranaten an die Ukraine, wo entsprechende Haubitzen bereits im Einsatz sind. Das berichtete Politico am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Bericht: USA senden GPS-gesteuerte Munition nach Kiew
Quelle: AFP © SERGEY BOBOK / AFP

Die Ukraine soll von den USA GPS-gesteuerte, hochpräzise M982-Excalibur-Artilleriegranaten erhalten. Das berichtete das Magazin Politico am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Granate ist mit einem panzerbrechenden Sprengkopf ausgestattet und verfügt über eine lasergesteuerte Version. Die Munition kann mit in den USA hergestellten Haubitzen des Typs M777 abgefeuert werden, die bereits von den ukrainischen Truppen eingesetzt werden.

Nach Angaben des Herstellers Raytheon Technologies können die Geschosse Ziele in einer Entfernung von bis zu 70 Kilometern treffen, je nach Artilleriekaliber. Die Excalibur-Munition würde es der Ukraine ermöglichen, Ziele tief in den von Russland kontrollierten Gebieten zu treffen. Im Mai wurde berichtet, dass Kanada der Ukraine eine Reihe von Excalibur-Granaten zur Verfügung stellt, die noch aus dem Krieg in Afghanistan stammen.

Der Politico-Bericht erschien im Zuge der Ankündigung der US-Regierung, Kiew zusätzliche Militärhilfe im Wert von 775 Millionen US-Dollar zu gewähren. Das Paket umfasst 1.000 schultergestützte Panzerabwehrraketensysteme vom Typ Javelin und 1.500 TOW-Raketen (TOW steht für "Tube-Launched, Optically-Tracked, Wire-Guided", also etwa rohrgestartet, optisch verfolgt, kabelgelenkt).

Außerdem stellt das Pentagon der Ukraine 40 schwer gepanzerte minenresistente MaxxPro-Fahrzeuge zur Verfügung, die ursprünglich für die US-Streitkräfte im Irak entwickelt worden waren. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte im Juni, dass die "Überflutung" des Nachbarlandes mit ausländischen Waffen nur zu mehr "Leid in der Ukraine" führen und den Verlauf des Konflikts nicht ändern werde.

Russland entsandte am 24. Februar Truppen in die Ukraine, da Kiew die Minsker Vereinbarungen, die den Regionen Donezk und Lugansk einen Sonderstatus innerhalb des ukrainischen Staates einräumen sollten, nicht umgesetzt hatte. Die Protokolle, die von Deutschland und Frankreich vermittelt wurden, wurden erstmals 2014 unterzeichnet. Der ehemalige ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat inzwischen zugegeben, dass Kiew den Waffenstillstand vor allem dazu nutzen wollte, Zeit zu gewinnen und "mächtige Streitkräfte zu schaffen".

Im Februar 2022 erkannte der Kreml die Donbass-Republiken als unabhängige Staaten an und verlangte, dass die Ukraine sich offiziell zu einem neutralen Land erklärt, das sich niemals einem westlichen Militärblock anschließen wird. Kiew besteht darauf, dass die russische Offensive völlig unprovoziert war.

Mehr zum Thema - "Solange dieser Krieg profitabel ist, wird er weitergehen" – USA liefern neue Munition und Waffen

 

CIA schleust USA Nazi Führer in die Ukraine ein

Für ein neues Reich im US Kolonialinteresse

US-Nazis in der Ukraine: Russland vernichten im CIA-Auftrag? Schaffung eines Anti-Russland in Europa 

Seit 2014 rüsten die USA die Ukraine massiv auf, versorgen sie mit Waffen, Geheimdienstinformationen, Beratern, Instrukteuren und Krediten. Damit erschöpft sich die Unterstützung indes nicht: Es gibt Hinweise darauf, dass die staatlichen Behörden der USA auch eine ganz spezifische "Ware" liefern, um ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland auszufechten. 
 
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USA Nazi Mc Lellan - Bonesface mit  ukrainischem Nazi Ausweis von Asow  
 

Washington fördert seit vielen Jahren Nazi-Bewegungen in der Ukraine, und dazu gehört offenbar auch die regelmäßige Lieferung eigener Nationalsozialisten, die ein "neues Reich" in der Mitte Europas schaffen wollen. Ein besonders illustres Beispiel ist Kent R. McLellan, Spitzname "Boneface", der in den letzten Wochen einige Berühmtheit erlangte und offen darüber sprach, wie und mit wessen Unterstützung er in die Ukraine und dort in das berüchtigte Asow-Regiment gelangte. 

In einem Interview für den russischen Sender REN-TV erzählte McLellan, dass er schon 2013 als Maidan-Unterstützer in die Ukraine gereist war. Über einen britischen Ableger des Zivilkorps des "Rechten Sektors" sei er danach in die Reihen der Misanthropic Division gelangt. Den Kontakt habe, sagt McLellan in dem Interview, ihm die CIA vermittelt. Die Einigkeit der ukrainischen Nationalisten habe ihn damals, genauso wie andere rechtsradikal gesinnte Freiwillige aus den USA, angelockt. Nach Gründung des Asow-Bataillons habe er mit diesem "aktiv kooperiert". Die dritte Kompanie des Bataillons sei damals vollständig englischsprachig gewesen, bestehend unter anderem aus Norwegern, Finnen und Amerikanern.

Ausschnitte aus dem Interview mit McLellan mit deutschen Untertiteln, mit freundlicher Genehmigung von REN TV:  

In der längeren Version des Interviews sieht man auch McLellans Hakenkreuz-Tätowierung, die er dem Reporter von REN TV bereitwillig demonstriert (kurz vor der Ende der 3. Minute der Reportage). 

Die Erzählung in diesem Video stimmt in wesentlichen Punkten damit überein, was über McLellan aus anderen Quellen bekannt ist. Geboren wurde Kent Ryan McLellan am 22. April 1990 in St. Cloud (Florida) in der Familie des britischen Neofaschisten Ken McLellan, Frontmann und Songautor der rechtsradikalen Rockband "Brutal Attack". Ken McLellan war auch Mitbegründer der Blood-and-Honour-Bewegung. Unter dem Einfluss seines Vaters schloss er sich bereits in der High School der rechtsradikalen Ideologie an. Und schon in der High School wurde er Mitglied der rassistischen Organisation "The American Front" (Die Amerikanische Front).

Im Alter von 18 Jahren wurde er erstmals im September 2008 verhaftet, weil er eine Kirche und ein Restaurant in Crescent City mit rassistischen Graffiti beschmiert hatte. Im Jahr 2010 saß er wegen Vandalismus und Schlägen gegen Einwanderer ein. Bereits im Mai 2012 nahm das FBI McLellan und seine Komplizen von der "American Front" wegen der Vorbereitung eines terroristischen Akts gegen nationale Minderheiten in Florida fest.

McLellan bestätigt in seinem Twitter-Account, dass er sich mit REN TV für ein Interview trifft

Von diesem Moment an begann sich Kents Leben ernsthaft zu verändern und er verwandelte sich allmählich in das eigentliche "Boneface". Erstens begann er, wie die meisten Gleichgesinnten, sein Gesicht und seinen Körper mit Tätowierungen mit Nazi- und arischen Symbolen zu bedecken. Und zweitens wurde der "junge und vielversprechende junge Mann" offenbar von den Sonderdiensten bemerkt, die ihm eine wichtige Rolle im Machtapparat des Putsches in der Ukraine im Jahr 2014 zuwiesen. 
"Debatte" Gleichgesinnter: Wie der Deutschlandfunk Hörerkritik abwehrt
 

Die meisten Quellen weisen darauf hin, dass er sich 2014 den Reihen des "Ukrainischen Freiwilligenkorps des Rechten Sektors" anschloss. Als Mitglied war er direkt an Machtdemonstrationen beteiligt und rekrutierte Freiwillige in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Dann schloss er sich der militärischen Kampagne im Donbass in den Reihen von "Asow" an. McLellans Tätigkeit in Kiew begann jedoch bereits 2013 als Anführer der Söldnergruppe "The Misanthropic Division". Sie organisierte ein Netzwerk von paramilitärischen faschistischen Gruppen, die Darknet-Ressourcen wie IronMarch nutzten. Im Dezember 2013 eröffnete McLellan übrigens einen Twitter-Account – damals ein beliebtes Instrument zur Koordinierung der Maidan-Aktivisten.

Nach seiner Rückkehr in die USA im Jahr 2015 begab sich Boneface erneut in eine Justizvollzugsanstalt, wo er Kriminelle, die in den Krieg im Donbass ziehen wollten, rekrutierte. Offenbar für sein vorbildliches Verhalten durfte er in der JVA das Internet nutzen, denn im August 2016 schrieb McLellan auf demselben "IronMarch", dass er seine Zusammenarbeit mit dem "Rechten Sektor" bei der Rekrutierung von Ausländern fortsetzte. 2021 hat Boneface höchstwahrscheinlich die ihm zugewiesenen Aufgaben zur Vorbereitung einer Gruppe von Neonazis abgeschlossen.

In dem Land der BLM-Bewegung und der aggressiven Political Correctness fühlen sich klassische und offene Nazis recht wohl. Organisationen wie "The American Front" und "The National Socialist Movement" (NSM), auch bekannt als "Nazi Party of America" (amerikanische Nazipartei), sind seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten aktiv und unbehelligt. Die Anhänger dieser Gruppen verbergen ihre Ansichten und Aktivitäten nicht, tauschen aktiv Fotos, Videos und "aufklärerische" Literatur und sammeln Spenden von Gleichgesinnten.

Auf den ersten Blick kann man die NSM als eine marginale Gruppierung bezeichnen, die nur von wenigen Menschen beachtet wird. Allerdings hat die Partei einen eigenen Kanal in Telegram, was unwillkürlich auf das Interesse amerikanischer Nationalisten an dem "slawischen" Publikum schließen lässt. Der Kanal selbst ist nicht von besonderem Interesse, aber er verfügt über einen privaten Chat, in dem Radikale aus aller Welt, auch aus der Ukraine, aktiv korrespondieren.

Es fällt auf, dass viele ukrainische Bürger in den Chatlisten vertreten sind. Darüber hinaus berichten viele Teilnehmer, darunter auch Amerikaner, offen über ihre Teilnahme an Feindseligkeiten auf der Seite der ukrainischen Nationalisten. Der Chat unterstützte bis vor Kurzem die Rekrutierungskampagne des Asow-Regiments.

Doch zurück zu "Boneface" McLellan. In einem anderen Video, in dem er offenbar ein Interview mit sich selbst führte, gibt er dem amerikanischen Präsidenten Ratschläge, wie mit Russland, der Ukraine und China sowie Taiwan umzugehen sei. Das Video ist jüngeren Datums, denn es nimmt auf die Visite von Nancy Pelosi auf die abtrünnige Insel Bezug. Tenor der Ansprache McLellans: Amerika solle sich auf die Vernichtung Russlands konzentrieren und China (vorerst) nicht beachten.