Kurznachricht 

Umweltschädliche LNG Terminals weit teurer als gedacht

LNG Flüssiggas ist wegen des Methans nicht nur viel umweltschädlicher als Pipeline-Gas aus Russland, dass CO 2 erzeugt - es ist auch viel teurer und am Ende wohl unbezahlbar

Zudem geht es nicht nur um die De Industrialisierung des Landes - Es geht um die totale Abhängigkeit von den kriegerischen und EU feindlichen  USA, dass übrigens auch das  Gas aus Katar nach Deutschland liefern wird.

Die Anschaffung und der Unterhalt schwimmender Flüssiggas-Terminals werden für Deutschland noch teurer als gedacht. Wie eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Freitag in Berlin mitteilte, beläuft sich die Kostenschätzung bis zum Jahr 2038 mittlerweile auf insgesamt 9,7 Milliarden Euro. Zuletzt war von 6,56 Milliarden Euro die Rede. Die Sprecherin betonte allerdings, den Kosten stünden nach Inbetriebnahme der LNG-Terminals auch Einnahmen aus "Regasifizierungs-Entgelten" gegenüber. Als Ersatz für russisches Pipeline-Gas setzt Deutschland derzeit auf per Schiff geliefertes Flüssigerdgas und baut für den Import gerade mehrere Terminals.

Zudem wird das Volk auch an dieser Stelle belogen und es wird verschwiegen, dass nach wie vor gigantische Mengen von LNG Gas per Schiff auch aus Russland  kommen.  

Russische LNG-Importe so hoch wie nie

Nach einem Bericht des Handelsblatts haben die europäischen LNG-Importe aus Russland einen Höchststand erreicht. Im Vergleich zu 2021 hat die EU zusammen mit Großbritannien ein Fünftel mehr Flüssigerdgas aus Russland eingekauft als vor dem Ausbruch des Ukraine-Krieges.

In Ostdeutschland gehen womöglich bald die Lichter aus

Ein partieller Strom-Engpass wird erwartet - Vom Westen provozierter Ukrainekrieg hat immer drastischere Folgen

Die  komplett unsinnige Sanktionspolitik gegenüber Russland führt nicht nur zur Explosion der Energiepreise, zur allgemeinen Hyper-Inflation und zu tausenden oder gar  zehntausenden Insolvenzen. 

Inzwischen hat selbst die Ex Kanzlerin Angela Merkel zugegeben, dass das Ziel der Minsker Verhandlungen in der Ukraine-Frage nie der Frieden in der Ukraine war und der Westen systematisch den Krieg gegen Russland provozierte und schürte.

https://internetz-zeitung.eu/7367-gestaendnis-das-ziel-des-minsker-abkommens-war-nie-der-friedens

Es ist also nicht nur Putins Krieg. Es ist auch Merkels, Obamas, Bidens und der Krieg von Olaf Scholz und Robert Habeck und übrigens auch der Krieg der Briten.   

Es kommt auch zur De-Industrialisierung des Landes und großer Teile der EU - zumal die USA gleichzeitig auch einen Wirtschafts- und Vernichtungskrieg ( zu z. B durch Zerstörung der Pipeline nach Russland - womöglich mit britischen Helfern) gegen Europa führt.

Die Spaltung Pan Europas und der Krieg gegen  Russland ist alleine im Interesse der USA Weltherrschaftsambitionen.   

Medien: Sachsen rechnet mit kontrollierten Stromabschaltungen

Nach übereinstimmenden Berichten des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und der Freien Presse (Chemnitz) muss in Sachsen wegen Strommangels diesen Winter mit "kontrollierten Stromabschaltungen" gerechnet werden. 

Laut Bericht des MDR werde die Gefahr im Februar am höchsten sein, aktuell sei sie "gering". Der Sender beruft sich dabei auf den sogenannten "Stresstest", den Wirtschaftsminister Robert Habeck hat durchführen lassen, sowie auf eigene Recherchen bei den lokalen Stromanbietern. Besonders kritisch, werden die Netzbetreiber zitiert, könnte es Anfang Februar werden, "wenn keine Sonne scheint, kein Wind weht, der Bedarf sehr hoch ist. Dann kommt der sogenannte kontrollierte Lastabwurf, die gezielte vorübergehende Abschaltung". Die Stromanbieter hätten hierzu untereinander bereits ein Schema verabredet. Kritische Infrastruktur soll von Abschaltungen nicht betroffen sein.

In Baden-Württemberg wurden die Haushalte bereits am Mittwoch zum Stromsparen aufgefordert, "um das Netz stabil zu halten und einen Stromausfall zu verhindern". 

Laut einem internen Papier des Umweltministeriums in Baden-Württemberg ist die Versorgungslage in Deutschland mit Strom offenbar schlechter als bisher angenommen. Es könnte zu zeitlich begrenzten Stromabschaltungen kommen.

Die Versorgungslage mit Strom ist in Deutschland möglicherweise schlechter, als es der zweite vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Stresstest ergeben hat. Das berichtet die Bild-Zeitung.

In einem internen Vermerk aus dem baden-württembergischen Umweltministerium vom 2. Dezember, aus dem die Zeitung vorab zitiert, heißt es: Die französischen Kernkraftwerke, die Deutschland mit Strom versorgen, generieren aktuell weniger Strom als bisher angenommen.

Laut dem Papier seien die AKW-Ausfälle in Frankreich das größte Problem für die Energie-Versorgung hierzulande. Sie brächten nur 33 von 61 möglichen Gigawatt Leistung. Der zweite Stresstest war aber von mindestens 40 Gigawatt ausgegangen.

"Abschaltungen der Stromversorgung für 90 Minuten" seien laut dem Bericht "nicht auszuschließen". Ein weiterer Grund für Verschlechterungen könnten die Revision und der Streckbetrieb des AKW Neckarwestheim sein. Das AKW hatte im Jahr 2021 einen Anteil von 22,5 Prozent an der Energieversorgung in Baden-Württemberg.

"Blutrünstige" Ex-Kanzlerin Angela Merkel wollte immer den Ukrainekrieg

Geständnis: Das Ziel des Minsker Abkommens war nie der Frieden - Insofern sind CDU und SPD wie Grüne gemeinsam die Totengräber Europas, die deren Bevölkerungen so womöglich durch Sanktionitis und Waffenversendung  in die  massenhafte Verarmung treiben, weil die Ampel-Regierung die heimliche russophobe Merkel-Politik  der Groko-Regierung ganz offen weiterführt.

Deshalb gab es auch nie eine "Zeitenwende", denn die anti-russische Politik wurde so  unverändert weitergeführt. 

Bisher war es angeblich nur eine steile These von Rußland-Verstehern und die Behauptung von Putin, dass der Westen das Minsker Abkommen für Frieden in der Ukraine nur zum Schein führte und der Frieden nie das Ziel war - stattdessen strebte man seit dem USA gesteuerten pro faschistischen und russophoben Maidan-Putsch im Jahre 2014 konsequent die Aufrüstung der Ukraine an, dass zu einem Nato-Bollwerk heimlich hochgerüstet wurde. 

In zwei Interviews bekennt Merkel, dass es Ziel der Minsker Vereinbarung war, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen. Frieden war dagegen nie das Ziel. Deutschland wollte diesen Krieg. Alles Gerede von der regelbasierten Ordnung entlarvt Merkel als Floskel. Deutschland ist unglaubwürdig. Man wollte nur Zeit gewinnen und Kiew hochrüsten, damit der klar zu erwartende Krieg mit mehr und besseren Ressourcen gewonnen werden kann. Tatsächlich rüstete die Nato die faschistischen Milizen und das Militär zur zehnt stärksten Rüstungsmacht hoch. 
Völkerrecht war ihr egal: Merkel wollte Krieg
Quelle: www.globallookpress.com © Hendrik Schmidt

Da hat sie es also gesagt, mehrfach und offen: Ziel der Minsker Vereinbarung war nicht etwa die Befriedung des Konflikts, sondern vielmehr, der Ukraine Zeit zur Aufrüstung für einen Krieg mit Russland zu verschaffen. Ex-Bundeskanzlerin Merkel hat es dem Spiegel erzählt, und wiederholt es in der Zeit. Ziel war die Machtausdehnung des Westens und die Einhegung Russlands. Frieden in Europa war nicht das Ziel der Politik der ehemaligen Bundeskanzlerin.

Merkel entlarvt damit das ganze Gerede von der regelbasierten Ordnung und der wertebasierten Außenpolitik ihrer eigenen sowie der Nachfolgeregierung als das, was es ist: eine Propaganda-Lüge für das heimische Publikum. Es geht nicht um Regeln, es geht nicht um Ordnung oder Diplomatie, sondern nur um Macht und das Recht des Stärkeren. Deutschland ist wieder ganz vorne mit dabei, wenn es um die Zerstörung der internationalen Ordnung geht. 

Merkels Statement zur Ukraine macht für alle Welt deutlich, dass Deutschland kein vertrauenswürdiger Partner ist. Eine deutsche Garantie ist das Papier nicht Wert, auf dem sie geschrieben steht. Auf ein deutsches Wort ist kein Verlass. Merkel ist mit der Absicht nach Minsk gefahren, die Vereinbarung, die der Ukraine Frieden bringen sollte, zu brechen und zu sabotieren. Merkels Regierung hat planmäßig gegen Völkerrecht verstoßen und den Krieg in Europa herbeieskaliert. Sie hat den Versuch sabotiert, in Europa Frieden zu erhalten und zu schaffen. Krieg war ihr eigentliches Anliegen. Ziel war es, Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen.

In Russland hat man die Worte der ehemaligen Bundeskanzlerin deutlich vernommen. Es ging der Kanzlerin nie um Frieden, es ging ihr um die Vorbereitung zum Krieg. Sie gießt damit Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Putin für seine Zögerlichkeit und sein Vertrauen in die westliche Verhandlungsbereitschaft immer kritisiert haben. Und Putin bekennt inzwischen selbst, es sei ein Fehler gewesen, nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges in der Ostukraine gewartet und auf Verhandlungen mit dem Westen gesetzt zu haben.

Das Mandat zur Intervention hatte ihm die Staatsduma erteilt. Dass die militärische Intervention nicht schon 2014 begann, lag einzig am russischen Präsidenten. Er hat dem Westen vertraut und wurde – Merkels Worte machen das deutlich – hinters Licht geführt. Frieden war Putins Anliegen, aber Frieden war nicht das Anliegen seiner westlichen Counterparts. 

In Deutschland fällt das Thema weitgehend unter den Tisch. Sollte es aufgenommen werden, wird man es nonchalant mit der gewohnten Geste deutscher Arroganz vom Tisch wischen. Denn man müsste die Geschichte der letzten Jahre neu schreiben, zumindest die, die in Deutschland erzählt wird. Man müsste vor allem die vermeintlichen deutschen Gewissheiten über Bord werfen. Nein, es war eben kein brutaler russischer Angriffskrieg ohne jeden Vorlauf. Nein, Deutschland steht dieses Mal nicht auf der richtigen Seite der Geschichte. 

Jeder, der glaubte, Deutschland würde dieses Mal auf eine andere Weise in die Geschichtsbücher eingehen als nach 1918 oder 1945, muss sich korrigieren. Merkel macht es deutlich: Auch dieses Mal trägt Deutschland eine Verantwortung für diesen Krieg. Aus den Worten Merkels spricht die tiefe Unfähigkeit Deutschlands, aus der eigenen Geschichte zu lernen. 

Mehr zum Thema – Putin: Bedrohung eines Atomkrieges wächst – russischer Gegenangriff jedoch fast zeitgleich möglich

Der von den USA eingesetzte ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko bestätigt Merkels Eingeständnis. RT berichtet: „Pjotr Poroschenko, der nach dem von den USA unterstützten Putsch in Kiew 2014 Präsident der Ukraine wurde, sagte im August 2015 vor einem einheimischen Publikum, dass Minsk ein Trick sei, um Zeit für eine militärische Aufrüstung zu gewinnen. Im Juli 2022 gab er dies gegenüber dem Westen in einem Interview mit deutschen Medien zu.

Nachdem Putin acht Jahre lang auf die von Washington verschmähte Friedensdiplomatie gesetzt hatte, griff er zu halbherzigen Maßnahmen, als der russische Erfolg einen schnellen und vollständigen Sieg erforderte, um Washingtons Einmischung zu verhindern. ( Paul Craig Roberts). 

 

Ampel verbrennt 11 Mrd Dollar für Kampfjets, damit wir US Atombomben ab 2027 nach Russland fliegen können

Gigantische Geldverschwendung

Ausgerechnet an dem Stützpunkt us amerikanischer Atomraketen auf deutschem Boden in Büchel in Rheinland Pfalz sollen überteuerte US Kampfjets vom Typ F 35 bis 2027 angeschafft  werden,  obwohl der Ersteinsatz von Atomwaffen ein Kriegsverbrechen wäre und obwohl es mit dem F 18 Kampfjet als Tornado-Nachfolger eine weit preiswertere Variante gibt.

 Bis Ende des Jahres soll der Vertrag über 35 neue US-Flugzeuge unterschrieben sein. Die Anschaffung ist allerdings mit hohen zeitlichen und finanziellen Risiken verbunden.

Das geplante Kampfflugzeug-Geschäft mit den USA wird von zahlreichen Risiken begleitet. Für knapp zehn Milliarden Euro will die Bundeswehr F-35-Jets kaufen, um damit die Tornados zu ersetzen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Wie aus der vertraulichen Beschaffungsvorlage für die Haushalts- und Verteidigungspolitiker im Bundestag hervorgeht, ist aber längst nicht sicher, ob der geplante Stützpunkt in Büchel in Rheinland-Pfalz rechtzeitig bis zur Auslieferung der ersten Maschine im Jahr 2027 umgebaut sein wird.

Ob die Kosten im Rahmen bleiben, kann die Regierung ebenso wenig zusagen wie alle erforderlichen Genehmigungen, damit die Maschinen in Deutschland fliegen können. Das geht aus dem vertraulichen Dokument hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Noch in diesem Jahr soll der Vertrag geschlossen werden.

Wegen der vielen offenen Fragen wächst auch innerhalb der Ampelkoalition der Druck auf Verteidigungsministerin Christine Lambrecht von der SPD. Karsten Klein, Haushaltsexperte der FDP, sagte der SZ: "Ich erwarte von der Ministerin, dass sie mit Nachdruck alle Voraussetzungen für den zeitgerechten Einsatz der F-35 schafft." Der Zeitplan für die Ablösung des Tornados dürfe nicht in Gefahr geraten. "Ein solches zentrales Projekt für die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes muss Chefinnen-Sache sein", sagte Klein.

Sein Fachkollege von den Grünen, Sebastian Schäfer, kritisierte, dass sich noch "zahlreiche Fragen" bei diesem Projekt stellten. Es müsse sicher sein, dass das Flugzeug für "alle geplanten Einsatzszenarien" genutzt werden könne

Damit meint der Vertreter der einst pazifistischen Partei der Grünen, dass sie auch Atombomben in Richtung Russland fliegen können muss. 

Wie aus der Vorlage für den Bundestag hervorgeht, der derart große Vorhaben bewilligen muss, will das Verteidigungsministerium 35 Maschinen vom Typ F-35 A Lightning II samt Bewaffnung und Ausbildung kaufen. Die Flugzeuge verfügen über Tarnkappenfähigkeiten und gehören zu den Jets der neuesten Generation. Das Gesamtpaket kostet 9,9 Milliarden Euro, wobei explizit in der Vorlage darauf hingewiesen wird, dass "alle in den Verträgen genannten Preise auf konservativen Prognosen und Ableitungen" der US-Seite beruhten und Anpassungen möglich seien. Verhandlungsspielraum besteht keiner.

USA stellt hohe Vorgaben  und Bedingungen an die Auslieferung - damit die USA dann in Europa Krieg spielen darf

Die neuen Kampfjets für die Bundeswehr kommen frühestens in fünf Jahren.

2026 sollen laut Planung die ersten Maschinen des Herstellers Lockheed Martin ausgeliefert und mit der Ausbildung in Amerika begonnen werden. Nach Deutschland kommen die Maschinen demnach 2027. Mit den Jets würde Deutschland seinen Beitrag zum atomaren Abschreckungskonzept der Nato fortführen können. Sie sind technisch in der Lage, US-Atombomben ins Ziel zu tragen. Bislang leistet Deutschland mit den Tornado-Kampfjets in Büchel diesen Beitrag zur sogenannten nuklearen Teilhabe.

Das Problem ist: Die USA überführen die Flugzeuge erst dann nach Deutschland, wenn der Stützpunkt alle neuen Sicherheitsstandards erfüllt. Der Fliegerhorst muss allein für die F-35 für mindestens 550 Millionen Euro umgebaut werden. Die Grundsanierung, zu der auch eine neue Start- und Landebahn und moderne Technik gehören, kostet weitere 200 Millionen Euro. Nur damit kann der Stützpunkt seinen Status als anerkannter Nato-Flugplatz erhalten.
 
Der F 18 Kampfjet würde auch die Abhängigkeit zu den USA zementieren - wäre aber weit billiger.
 
Der vom Verteidigungsministerium angestrebte Kauf von 45 F-18-Kampfflugzeugen des US-Herstellers Boeing könnte einer Schätzung im Auftrag von Greenpeace zufolge etwa acht Milliarden Euro kosten. Das berichtete zuerst die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwoch), die Kalkulation liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass für die Beschaffung Kosten von "im Minimum" zwischen 7,67 und 8,77 Milliarden Euro anfallen würden.

Autoren sind der Direktor des Berliner Informationszentrums für transatlantische Sicherheit, Otfried Nassauer, und der ehemalige Offizier Ulrich Scholz. Die Greenpeace-Kalkulation stützt sich auf Angaben des australischen Rechnungshofs zu einem Beschaffungsvorhaben von F-18-Flugzeugen in Australien.

Das Verteidigungsministerium will die überalterte Tornado-Flotte der deutschen Luftwaffe mit bis zu 93 Eurofightern sowie 45 F-18-Kampflugzeugen ersetzen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte dazu im April deutlich gemacht, dass eine entscheidungsreife Beschlussvorlage erst für die Jahre 2022 oder 2023 erwartet werden kann.

Das US-Modell F-18 soll als schon marktverfügbare Lösung für den elektronischen Luftkampf sowie die "Nukleare Teilhabe" Deutschlands an US-Waffen beschafft werden. Das nukleare Abschreckungskonzept der Nato sieht vor, dass Verbündete im Kriegsfall Zugriff auf Atomwaffen der USA haben. Bislang stehen für diese Aufgabe in Deutschland die Tornado-Jets bereit.
 

Zum siebten Mal in Folge sind die weltweiten Verkäufe von Waffen und militärischen Dienstleistungen 2021 gestiegen. Das geht aus Daten über den Umsatz der 100 größten Rüstungsunternehmen hervor, die am Montag vom Internationalen Friedensforschungsinstitut Stockholm (SIPRI) veröffentlicht wurden. Auch deutsche Hersteller verbuchten teils deutliche Zuwächse – vor dem bewaffneten russischen Eingreifen am 24. Februar in den Ukraine-Krieg.

Laut SIPRI wurde 2021 weltweit von den 100 Konzernen Kriegsgerät für 592 Milliarden US-Dollar verkauft. Obwohl die Wachstumsrate mit 1,9 Prozent höher war als ein Jahr zuvor (1,1 Prozent), lag sie unter dem Durchschnitt der vier Jahre vor der Covid-19-Pandemie (3,7 Prozent). Der Wert für 2021 ist der höchste seit dem Aufbau der Datenbank vor rund 20 Jahren.

Lucie Béraud-Sudreau, Direktorin des SIPRI-Programms für Militärausgaben und Waffenproduktion, erläuterte, die Pandemie und Lieferkettenprobleme hätten den Absatz gebremst. Zusätzlich dämpft demnach der Wirtschaftskrieg gegen Russland die westliche Rüstungsproduktion, weil das Land als wichtiger Lieferant von Rohstoffen ausfällt. Das kann laut SIPRI »die laufenden Bemühungen in den Vereinigten Staaten und Europa behindern, ihre Streitkräfte zu stärken und ihre Lagerbestände aufzufüllen, nachdem sie Munition und andere Ausrüstung im Wert von Milliarden Dollar in die Ukraine geschickt haben«. SIPRI-Forscher Diego Lopes da Silva erklärte, wenn die Unterbrechung der Lieferketten anhalte, könne es »mehrere Jahre dauern, bis einige der wichtigsten Waffenproduzenten die durch den Ukraine-Krieg geschaffene neue Nachfrage decken«.

SIPRI zählt bei den 100 Unternehmen 40 aus den USA – darunter die fünf größten mit Lockheed Martin an der Spitze – 27 aus der EU und sechs aus Russland. Die US-Konzerne kamen mit einem Umsatz von 299 Milliarden Dollar auf 51 Prozent aller Waffenverkäufe. Das bedeutete einen leichten Rückgang um 0,8 Prozent, den SIPRI auf die hohe Inflation in den USA zurückführte. Auf Platz zwei folgt China mit einem Anteil von 18 Prozent, dahinter liegen Großbritannien (6,8 Prozent) und Frankreich (4,9 Prozent). Russland kommt bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent auf 3,0 Prozent, die Bundesrepublik auf 1,6 Prozent. In der EU nahmen die Rüstungsverkäufe 2021 um 4,3 Prozent zu und stiegen auf 123 Milliarden Dollar. Die deutschen Konzerne Rheinmetall, Thyssen-Krupp, Hensoldt und Diehl legten insgesamt um 5,6 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar Umsatz zu.

 

 

 

Der globale Süden schafft ein neues revolutionäres Anti-Dollar-Zahlungssystem

Ein Beitrag von Pepe Escobar - Übersetzung

Der globale Süden bringt ein neues, revolutionäres Zahlungssystem hervor

Die Eurasische Wirtschaftsunion stellt das westliche Währungssystem infrage und führt den globalen Süden zu einem neuen gemeinsamen Zahlungssystem, das den US-Dollar überflüssig macht.

Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAEU) beschleunigt die Entwicklung eines gemeinsamen Zahlungssystems, das seit fast einem Jahr unter der Leitung von Sergey Glazyev, dem für Integration und Makroökonomie zuständigen Minister der EAEU, intensiv mit den Chinesen diskutiert wird.

Was ist die EAEU. 

The Eurasian Economic Union (EAEU or EEU)[note 1] is an economic union of some post-Soviet states located in Eurasia. The Treaty on the Eurasian Economic Union was signed on 29 May 2014 by the leaders of BelarusKazakhstan, and Russia, and came into force on 1 January 2015.[6] Treaties aiming for Armenia's and Kyrgyzstan's accession to the Eurasian Economic Union were signed on 9 October and 23 December 2014, respectively. Armenia's accession treaty came into force on 2 January 2015. Kyrgyzstan's accession treaty came into effect on 6 August 2015.[7] Kyrgyzstan participated in the EAEU from the day of its establishment as an acceding state.[8][9]

The Eurasian Economic Union has an integrated single market of 184 million people and a gross domestic product of over $1.9 trillion.[4] 

Über ihre Regulierungsbehörde, die Eurasische Wirtschaftskommission (EEC), hat die EAEU den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), die sich bereits auf dem Weg zu BRICS+, einer Art G20 des globalen Südens, befinden, einen sehr ernsthaften Vorschlag unterbreitet.

Das System wird eine einzige Zahlungskarte umfassen – in direkter Konkurrenz zu Visa und Mastercard – und die bereits bestehende russische MIR, Chinas UnionPay, Indiens RuPay, Brasiliens Elo und andere zusammenführen.

Dies stellt eine direkte Herausforderung an das westlich konzipierte (und durchgesetzte) Geldsystem dar, und zwar direkt. Und das, nachdem die BRICS-Mitglieder ihren bilateralen Handel bereits in lokalen Währungen abwickeln und den US-Dollar umgehen.

Diese EAEU-BRICS-Union war lange im Entstehen begriffen – und wird nun auch einen weiteren geoökonomischen Zusammenschluss mit den Mitgliedsstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) vorbereiten.

Die IZ berichtete breit über die SOZ wie hier: https://internetz-zeitung.eu/2275-shanghai-soz-gruppe-bereitet-mitgliedschaft-von-indien-und-pakistan-vor

Die EAEU wurde 2015 als Zollunion von Russland, Kasachstan und Weißrussland gegründet und ein Jahr später durch Armenien und Kirgisistan ergänzt. Vietnam ist bereits ein Freihandelspartner der EAEU, und auch das kürzlich aufgenommene SCO-Mitglied Iran strebt ein Abkommen an.

Die EAEU soll den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitnehmern zwischen den Mitgliedsländern ermöglichen. Die Ukraine wäre Mitglied der EAEU geworden, wenn es 2014 nicht zu dem von der Regierung Barack Obamas gesteuerten Maidan-Putsch gekommen wäre.

Wladimir Kowaljow, Berater des Vorsitzenden der EAWU, brachte es gegenüber der russischen Zeitung Iswestija auf den Punkt. Im Mittelpunkt stehe die Schaffung eines gemeinsamen Finanzmarktes, und die Priorität liege auf der Entwicklung eines gemeinsamen „Austauschraums“: „Wir haben erhebliche Fortschritte gemacht. „Wir haben erhebliche Fortschritte gemacht und konzentrieren uns jetzt auf Sektoren wie Banken, Versicherungen und den Aktienmarkt.“

Eine neue Regulierungsbehörde für das vorgeschlagene gemeinsame Finanzsystem der EEU und der BRICS wird in Kürze eingerichtet werden.

In der Zwischenzeit haben sich der Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EAEU und den BRICS-Staaten allein in der ersten Hälfte des Jahres 2022 um das 1,5-fache erhöht.

Der Anteil der BRICS am gesamten Außenhandelsumsatz der EAEU habe 30 Prozent erreicht, erklärte Kowaljow auf dem Internationalen BRICS-Wirtschaftsforum am vergangenen Montag in Moskau:

Es ist ratsam, die Potenziale der makrofinanziellen Entwicklungsinstitutionen der BRICS und der EAEU, insbesondere der BRICS New Development Bank, der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) sowie der nationalen Entwicklungsinstitutionen, zu kombinieren. Dies wird es ermöglichen, einen Synergieeffekt zu erzielen und synchrone Investitionen in nachhaltige Infrastruktur, innovative Produktion und erneuerbare Energiequellen zu gewährleisten.

Hier zeigt sich einmal mehr die fortschreitende Konvergenz nicht nur der BRICS und der EAEU, sondern auch der Finanzinstitutionen, die stark in Projekte im Rahmen der von China geführten Neuen Seidenstraße oder der Belt and Road Initiative (BRI) involviert sind.

Das Zeitalter der Plünderung stoppen

Als wäre das alles nicht schon einschneidend genug, geht der russische Präsident Wladimir Putin noch einen Schritt weiter und fordert ein neues internationales Zahlungssystem auf der Grundlage von Blockchain und digitalen Währungen.

Das Projekt für ein solches System wurde kürzlich auf dem 1. Eurasischen Wirtschaftsforum in Bischkek vorgestellt.

Auf dem Forum billigte die EAEU den Entwurf eines Abkommens über die grenzüberschreitende Platzierung und den Umlauf von Wertpapieren in den Mitgliedsstaaten sowie geänderte technische Vorschriften.

Der nächste große Schritt ist die Aufstellung der Tagesordnung für die entscheidende Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates am 14. Dezember in Moskau. Putin wird persönlich dabei sein. Und es gibt nichts, was er lieber tun würde, als eine bahnbrechende Ankündigung zu machen.

All diese Schritte gewinnen noch mehr an Bedeutung, wenn sie mit dem schnell wachsenden, ineinander greifenden Handel zwischen Russland, China, Indien und dem Iran in Verbindung gebracht werden: von Russlands Bestreben, neue Pipelines für den chinesischen Markt zu bauen, bis zu den Gesprächen zwischen Russland, Kasachstan und Usbekistan über eine Gasunion für die Versorgung des eigenen Landes und für Exporte, insbesondere nach dem Hauptkunden China.

Langsam aber sicher zeichnet sich das große Bild einer unwiederbringlich zerrissenen Welt mit einem dualen Handels-/Zirkulationssystem ab: Das eine wird sich um die Überreste des Dollarsystems drehen, das andere wird auf der Grundlage der Vereinigung von BRICS, EAEU und SCO aufgebaut.

Die kürzlich von einem geschmacklosen Eurokraten-Chef geprägte pathetische Metapher: Der „Dschungel“ bricht mit voller Wucht aus dem „Garten“ heraus. Möge der Bruch andauern, da ein neues internationales Zahlungssystem – und dann eine neue Währung – darauf abzielen wird, das westlich geprägte Zeitalter der Plünderung endgültig zu beenden.