Die geheimen US Militärprogramme in der Ukraine

USA sind der Aggressor im Ukrainekrieg - nicht Russland

Der französische Investigativ-Journalist Thierry Meyssan machte schon  vor Jahren auf geheime USA Militär-Aufrüstungen in der Ukraine deutlich, die einen Mega-Krieg des Westens gegen Russland mit vorgeschobenem Sprungbrett seit dem USA inszenierten Maidan-Putsch systematisch vorbereiten sollten.

Im Jahr 2016 versprachen die Vereinigten Staaten, die Ukraine zu bewaffnen, damit sie einen Krieg gegen Russland führt und ihn gewinnt.

In  der Folge wurde die Ukraine mit Nato-Waffen vollgepumpt und zur zehnt stärksten Militärmacht der Welt und ca. 40 Millionen Einwohner, die man mit Hilfe von Faschisten und ultranationalistischer Nazi-Ideologie für den Krieg gegen Russland vorbereiten wollte. 

Genauso hatten die USA mit dem Hardliner Mc Cain auch systematisch Islamisten in Syrien, Libyen und im Irak instrumentalisiert, die den Krieg im  Interesse der USA  mit solchen Söldnern gegen islamische Staaten systematisch betrieben haben.

Thread by @Ian56789: "John McCain was a mass murdering, war criminal  psychopath; a supporter of al-Qaeda and ISIS, a traitor to America and the  enemy of all of hu […]" #FailedState #Benghazi

Hier John Mc Cain bei der Auszeichnung des Al Kaida Chefs  Belhadj von Lybien 

Und hier hofiert er den ukrainischen Putschisten -Präsidenten und Schokoladen-Oligarchen Poroschenko

Die andere Seite des John McCain - Die Freiheitsliebe

Dafür traf sich der REP Mc Cain auch mit Al Kaida und IS Repräsentanten - womöglich bis hin zum IS Chef Baghdadi,  was Fotos womöglich deutlich machen  - aber offiziell dementiert wird.  

US Senator Mc Cain gibt den Einsatz von geächteten Steubomben gegen das eigene Volk durch die ukrainische Regierung zu 

Unterdessen hat Mc Cain den Einsatz von international geächteten Streubomben durch die ukrainische Armee gerechtfertigt. "Wir hätten früher noch schwerere Waffen schicken sollen", meinte Mc Cain.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte bereits Ende 2014 bestätigt, dass die ukrainische Armee Streubomben in dicht besiedelten Wohngebieten verwendet. Das soll beispielsweise in Donezk und Lugansk der Fall gewesen sein. 

In einem von 114 Ländern der Welt unterzeichneten UN-Vertrag hatten sich die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, Waffen dieser Art, die zur Streuung von Munition in alle Richtungen führen, zu ächten und zu verbieten. Der Gebrauch von Streubomben gilt als illegal und Bruch des internationalen humanitären Völkerrechts.

HRW warf Kiew vor, keine Untersuchungen über den unterschiedslosen Gebrauch verbotener Streubomben durch seine Armee gegen Zivilisten im Südosten des Landes anzustrengen.

Der Nato-Oberkommandierende General Philipp Breedlove will unterdessen auf der Münchener (Un)-Sicherheitskonferenz die militärische Option der Nato nicht ausschliessen.

Verhandlungen mit Russland über den Ukraine - Konflikt lehnt er ab, weil  sich angeblich russische Stiefel auf ukrainischen Boden befänden, was als reine Verschwörungstheorie ohne jeden konkreten Beweis zu betrachten ist. 

Die USA versuchen die Westeuropäer in einen Krieg mit Rußland zu treiben und ein Kanzler Scholz hat nicht das geistige  und weltmännische Format, sich dieser  Aggressionspolitik der USA zu entziehen..

Damals fand auch ein Treffen von Kanzlerin Merkel und Präsident Hollande mit Putin im Moskau statt. Das zeugte von Vorhandensein von  Rest-Verstand bei westeuropäischen Top-Regierungschefs.

Unterdessen hatte das Weiße Haus erklärt, sich nach wie vor „alle Optionen” offen halten zu wollen, um die Ukrainekrise zu lösen. Man wolle, so Außenamtssprecherin Jen Psaki, aber angeblich eine Lösung auf diplomatischem Wege erreichen.

Die USA dominierte Nato wollte schon damals die Zahl der "Reaktionstruppen" in Osteuropa von etwa 13 000 auf ca. 30 000 Soldaten mehr als verdoppeln und schürt auch so den Konflikt in Europa. 

Der stellvertretende Berater für Nationale Sicherheit, Ben Rhodes, äußerte damals gegenüber CNN, es würde das Problem im Land nicht lösen, mehr Waffen in die Ukraine zu liefern. Stattdessen sollten mehr wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland verhängt werden. Das war schon damals klar das Ziel der USA  - auch um Europa endgültig zu spalten. Damals schon hatte der Bürgerkrieg in der Ukraine etwa 5000 Todesopfer gekostet. 

McCain beklagt auch eine angebliche Appeasementpolitik mit Rußland, die er mit der Politik der Westmächte gegenüber Hitlerdeutschland vergleicht.

Merkel sei es demnach schon damals  egal, ob Menschen abgeschlachtet werden. Die Wahrheit blendet er lieber aus. Die US Regierung Obama schürte nämlich schon damals mit Sanktionen, Druck auf die EU, Entsendung von US-Söldnertruppen, die mögliche Lieferung von Waffen und mit dem Nachdenken über US Truppen in der Ukraine den Konflikt in der Ukraine ganz massiv. So sollen Europäer gegen Europäer in einen Krieg gegeneinander getrieben werden. Europa darf da nicht mitmachen und musseinen möglichen Weltkrieg verhindern. 

Aber auch auf institutioneller Ebene versuchten die USA das Biowaffenlabor-Militärprogramm in der Ukraine  auszubauen  - bis hin zu Forschungen an Affenpocken und womöglich einer schmutzigen Atombombe, weil die USA Kapazitäten und Know How der ehemaligen Nuklearmacht Ukraine nutzen wollten. 

Im Kernkraftwerk Saporoschje lagern viele Tonnen angereichertes Uran und Plutonium, berichtete der Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation. Eine Inspektion durch die Behörde hat die Ukraine schon alarmierend lange verweigert. Die Inspektoren befürchten daher, dass möglicherweise waffenfähiges Nuklearmaterial aus dem Lager verschwinden könne.
IAEO-Leiter alarmiert: Ukraine ließ potenziell waffenfähiges Nuklearmaterial lange nicht inspizierenQuelle: Legion-media.ru © Präsidialbüro der Ukraine

Die für die Vereinten Nationen tätige Atomaufsichtsbehörde ist besorgt, dass in der Ukraine spaltbares Material verloren gehen könnte, mit dem sich Nuklearwaffen herstellen ließen. Dieses Schreckensszenario raube den Experten den Schlaf, erklärte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO/IAEARafael Grossi am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Grossi schlug Alarm wegen des Kernkraftwerks Saporoschje im Süden des Landes. Dieses wurde im Februar von russischen Truppen eingenommen, wird aber durchgehend von ukrainischen Nuklearspezialisten betrieben. In der IAEO sei man besorgt über die Herausforderungen, denen die Agentur aufgrund des anhaltenden Konflikts im Land bei der Überwachung der größten zivilen Nuklearanlage Europas mit sechs Atomreaktoren  gegenüberstehe, gab Rossi zu verstehen

"Wir müssen dorthin, denn dort lagern über 30.000 Kilogramm Plutonium, 40.000 Kilogramm angereichertes Uran. Und wir sind diejenigen, die sicherzustellen verpflichtet sind, dass dieses Material dort verbleibt und nicht für andere Zwecke entfremdet wird – doch in dem Maße, in dem meine Inspektoren keinen Zugang zu dem Kraftwerk bekommen, wird dort möglicherweise ein Schlupfloch geschaffen."

Die Situation sei "beispiellos" und "nicht hinnehmbar". Die größte Sorge bereitet der IAEO: wenn die Inspektoren irgendwann in der Lage seien, eine Bestandsaufnahme der Lagereinrichtungen vorzunehmen, könnten

"wir am Ende herausfinden, dass ein paar hundert Kilogramm atomwaffenfähiges Material verschwunden sind. Das ist es, was uns im Moment nachts nicht ruhig schlafen lässt".

"Nicht erwischt – kein Dieb"?

Als Reaktion auf die Medienberichterstattung über Grossis Äußerungen gab der ukrainische zivile Kernenergiebetreiber Energoatom in aller Eile eine Erklärung ab, dass der IAEO-Chef keine nicht deklarierten Bestände an waffenfähigem Material im Besitz Kiews genannt habe. Den Korrespondenten Laurence Norman vom Wall Street Journal, der die Nachricht als erster in Umlauf brachte, beschuldigte Energoatom einer falschen Berichterstattung zu diesem Thema. Welche Angaben jedoch falsch gewesen sein sollen, präzisierte der ukrainische staatliche Atomkonzern indes nicht. Der Journalist hatte getwittert, die von Grossi genannte Menge nuklearen Brennstoffs sei "auffällig", und berichtete, dass die Agentur "sichergehen wollte, dass keine Bestände verschwunden sind":

"Beeindruckende Zahlen von @rafaelmgrossi zu den Kernbrennstoffvorräten in Saporoschje in der Ukraine, zu denen die @iaeaorg, wie es heißt, den Zugang sucht. Grossi erklärte, die Anlage enthalte 30.000 Kilogramm Plutonium und 40.000 Kilogramm angereichertes Uran. Die Agentur will sichergehen, dass von den Beständen nichts verloren ging."

Antirussische Militaristen in Kiew – mit Nuklearwaffen

Zu den Gründen, die Moskau zur Rechtfertigung seiner militärischen Intervention in der Ukraine anführte, gehörten Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf der Münchner Sicherheitskonferenz kurz zuvor Mitte Februar dieses Jahres. Dort beklagte Selenskij ausdrücklich die frühere Zustimmung der Ukraine zur Abgabe aller Atomwaffen, die die UdSSR zuvor auf dem Territorium des schließlich unabhängig gewordenen Staates unterhalten hatte. Und Selenskij deutete dabei an, sein Land möglicherweise wieder zu einer Atommacht machen zu wollen. In Anbetracht der Feindseligkeiten Kiews, der Vielzahl der Nuklearanlagen und der Kompetenz der Nuklearphysiker-Schule, über die die Ukraine noch seit Sowjetzeiten verfügt, könne sich Russland nicht den Luxus leisten, Selenskijs Rede als bloße Rhetorik abzutun, so der Kreml damals.

Gerade die enormen Mengen an Atommüll aus dem Betrieb der Reaktoren, die die Ukraine laut Rafael Grossi allein in Saporoschje angesammelt hat, reihen sich nahtlos in die Menge zahlreicher weiterer Indizien dafür ein, dass Kiew mit einer Anschaffung nuklearer Waffen nicht nur die Völkergemeinschaft erpresste – sondern diese auch tatsächlich plante und an ihr arbeitete.

Frei nach Loriot: Wir bauen uns eine schmutzige Bombe

Kommerzielle Kernkraftwerke erzeugen im Laufe ihres Betriebs routinemäßig Plutonium aus Uranisotopen. Sowohl die noch im Reaktorkern befindlichen Brennstäbe als auch die ausgebrannten Brennstäbe enthalten weiterhin einen gewissen Teil des spaltbaren Materials, mit dem bei entsprechender Anreicherung auch Atomwaffen hergestellt werden können. Verschiedenen Schätzungen zufolge kann eine Tonne abgebrannten Brennstabmaterials bis zu zehn Kilogramm Plutonium enthalten. Dieses kann in einer Wiederaufbereitungsanlage extrahiert und mit der nötigen Technologie für eine Nuklearwaffe verwendet werden. Zwar ist der Anreicherungsgrad des Urans und Plutoniums und damit deren Eignung für eine echte Atomwaffe unbekannt. Davon abgesehen kann das Material der Brennstäbe jedoch – strahlend und toxisch wie es ist – zur Herstellung einer Bombe oder eines Raketensprengkopfes mit hohem Anteil radioaktiven Materials verwendet werden. Eine derartige sogenannte "schmutzige" Bombe zerstäubt mit der Sprengkraft einer konventionellen Sprengstoffladung radioaktives Material über eine weite Fläche, die anschließend für Jahre oder Jahrzehnte kontaminiert ist. Der Einsatz solcher Waffen würde eine humanitäre und zugleich eine Umweltkatastrophe auslösen, wie im Irakkrieg und in Jugoslawien durch NATO-Munition bereits geschehen.

Nukleare Reaktorabfälle zu sammeln, begann die Ukraine vermutlich ab Februar 2021, als sie die Exporte ihres Atommülls zur Wiederaufbereitung nach Russland einstellte. Die Kosten für die Aufbereitung lagen bei umgerechnet 150 bis 200 Millionen US-Dollar, die jährlich an Moskau zu zahlen waren. 

Das bereits seit dem Jahr 2001 im Bau befindliche Zwischenlager in Tschernobyl wurde im April des Jahres fertiggestellt. Geplant war, zunächst die Brennstäbe aus den Tschernobyl-Atommeilern dorthin zu bringen und noch im Sommer 2021 verbrauchte Brennelemente aus weiteren drei der vier Atomkraftwerke des Landes dort einzulagern. Diese Menge wäre dann vermutlich zusätzlich zu den vom IAEO-Generaldirektor für das Kraftwerk Saporoschje dargelegten Mengen zu kalkulieren.

Mehr zum Thema – Ukraine sagt sich von Verpflichtungen des Nichtverbreitungsvertrags von Atomwaffen los – Warum?

Ob die finanzielle Belastung wirklich, wie von Kiew angegeben, der ausschlaggebende Grund für das Ende der Atommüllexporte nach Russland war, mag bezweifelt werden: Nicht nur Selenskijs Erklärung auf der Münchner Sicherheitskonferenz, sondern auch der offizielle Ausstieg der Ukraine aus dem Abkommen über die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen gleich vier Tage nach Beginn der russischen Militärintervention infolge der von Kiew im Donbass ausgelösten Eskalation sprechen eine deutliche Sprache zu den Absichten der ukrainischen Machthaber. Doch bereits vor der Eskalation geisterten derlei Gedanken durch die Köpfe der ukrainischen Eliten: David Arachamia, damals Fraktionsvorsitzender der regierenden Partei Diener des Volkes in der Rada, erklärte im Sommer 2021, eine atomar bewaffnete Ukraine hätte die ganze Welt um Geld erpressen können. Im Februar zuvor hatte auch der ehemalige Geheimdienstleiter Igor Smeschko einen Ausstieg aus dem Nichtverbreitungsvertrag gefordert.

Anschließend organisierte das US-Kriegsministerium ein biologisches Forschungsprogramm in der Ukraine, und dann wurden riesige Mengen an Kernbrennstoff heimlich in das Land transferiert.Diese Fakten verändern die Interpretation dieses Krieges: Er wurde nicht von Moskau gewollt und vorbereitet, sondern von Washington.

Im Laufe dieser Artikelserie, die anderthalb Monate vor dem Krieg in der Ukraine begann, entwickelte ich die Idee, dass die „Straussianer“, die kleine Gruppe von Leo Strauss-Anhängern innerhalb der US-Regierungen, eine Konfrontation gegen Russland und China planten. In der zehnten Episode dieser Serie erzählte ich jedoch, wie das Asowsche Regiment zur paramilitärischen Säule der ukrainischen „Banderisten“ wurde, indem ich mich auf den Besuch von Senator John McCain im Jahr 2016 bezog [1]. Aber letzterer ist kein Straussianer, sondern wurde von Robert Kagan während seines Präsidentschaftswahlkampfes 2008 beraten, einem zentralen Denker unter den Straussianern [2], auch wenn dieser seine Mitgliedschaft in dieser Sekte immer vorsichtig geleugnet hat.

Die Planung des Krieges gegen Russland

Ein Video, das während des Besuchs von John McCain in der Ukraine im Jahr 2016 gedreht wurde, ist wieder aufgetaucht. Es zeigt den Senator in Begleitung seines Kollegen und Freundes, Senator Lindsey Graham, und des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko. Die beiden US-Amerikaner sind auf einer Senatsmission unterwegs. Aber McCain ist auch der Präsident des IRI (International Republican Institute), dem republikanischen Zweig des NED (National Endowment for Democracy). Es ist bekannt, dass die IRI rund hundert Seminare für die Führer der ukrainischen politischen, rechtsstehenden Parteien, einschließlich Banderisten, durchgeführt hat. Die Senatoren wenden sich an Offiziere des Asowschen Regiments, der wichtigsten paramilitärischen „Banderisten“-Formation. Dies sollte keine Überraschung sein. John McCain hat hier als Kontaktperson zur USA  genauso eine tragende Rolle beim Support der Faschisten in der Ukraine gespielt  - so  wie er vorher auch die Kontakte zur Al Kaida und zum Islamismus für  diverse US Regierungen pflegte.

Diese Fakten verändern die Interpretation dieses Krieges: Er wurde nicht von Moskau gewollt und vorbereitet, sondern von Washington.

Am 4. März 2022 löste während eines Angriffs ukrainischer Spezialeinheiten auf das Kernkraftwerk Saporischschja, das die russische Armee mehrere Tage lang besetzt hatte, ein Projektil in einem angrenzenden Labor ein Feuer aus. Zu dieser Zeit glaubte die Welt, ohne zu wissen, was in dieser Schlacht auf dem Spiel stand, dass die Kämpfer verrückt geworden und das rücksichtslose Risiko eingegangen wären, die Anlage in die Luft zu sprengen.

 

 

Russland plant Volksabstimmung über Beitritt zu Russland also die Wiedervereinigung mit Donezk, Lugansk und Cherson schon im Juli 2022

Russische Wiedervereinigung soll 32 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung vollzogen werden - allerdings anders als die deutsche Wiedervereinigung demokratisch legitimiert

  • Duma-Außenpolitiker Sluzki hofft auf Beitritt von DVR, LVR und Gebiet Cherson zu Russland bereits im Juli

    Das Referendum über den Beitritt der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie des Gebiets Cherson zu Russland könnte bereits im Juli stattfinden, teilte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses des russischen Parlamentes  für internationale Angelegenheiten, Leonid Sluzki, am Mittwoch gegenüber RIA Nowosti mit.

    Dabei schloss der Parlamentarier nicht aus, dass alle drei Volksabstimmungen gleichzeitig abgehalten werden könnten. Diese Option hielt Sluzki für "logisch". Den möglichen Ort für die Durchführung des Referendums nannte er zunächst nicht.

    Sluzki bejahte auch die Frage, ob Russland über genügend Ressourcen für die Aufnahme dieser Regionen verfüge. Die Hauptsache sei allerdings, dass dieser Prozess auf Wunsch der Bewohner dieser befreiten Gebiete geschehe, fügte er hinzu.

    Mariupol und Sankt Petersburg werden Partnerstädte

    Die Behörden von Sankt Petersburg und Mariupol haben einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, teilte der Gouverneur der nördlichen russischen Metropole Alexander Beglow mit. Er schrieb auf seinem Telegram-Kanal zu einem Video von der Unterzeichnungszeremonie:

    "Mit dem Leiter der Stadtverwaltung von Mariupol Konstantin Iwaschtschenko haben wir ein Abkommen über die Partnerschaft zwischen unseren Städten unterzeichnet."

     

    Zuvor war berichtet worden, dass die Entscheidung über die Aufnahme von Partnerschaftsbeziehungen zwischen Sankt Petersburg und Mariupol bei einem Telefongespräch zwischen Beglow, Iwaschtschenko und dem DVR-Chef Denis Puschilin getroffen worden sei. Im Rahmen des Abkommens sollen Fachkräfte aus Sankt Petersburg beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur von Mariupol helfen. Zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit sollen außerdem das Gesundheitswesen, die Bildung und Kultur sowie der Wohnungsbau gehören.

    Stadtrat von Cherson (Ukraine) - Wir sind Teil Russlands

    Sie erkennen den USA hörigen Putschisten Selenski nicht als ihren Präsidenten an

    Behörden von Cherson sehen Selenskij nicht als Präsidenten und wollen schnellen Beitritt zu Russland

    Ab wann kann man von der Zugehörigkeit des Gebiets Cherson zur Ukraine in der Vergangenheitsform sprechen? De facto ist die Südukraine schon jetzt komplett abgespalten. Nun sagt sich die neue Regierung der Gebietshauptstadt im Namen der ganzen Region von Selenskij los.
    Behörden von Cherson sehen Selenskij nicht als Präsidenten und wollen schnellen Beitritt zu Russland

    Wladimir Selenskij könne nicht als Präsident der Ukraine bezeichnet werden, da er in Wirklichkeit Vertreter seiner westlichen Herren sei, erklärte Kirill Stremousow, stellvertretender Leiter der Militär- und Zivilverwaltung des Gebiets Cherson, der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Das ukrainische Volk ist zu einer Geisel der Vertreter der ukrainischen Nazi-Spitze geworden, die über ihre Gestapo-Organe, den SBU (Ukrainischer Sicherheitsdienst - Anm. der Red.), die Bevölkerung in Angst halten. Selenskij ist nicht in der Lage, sich als Präsident der Ukraine zu äußern", sagte er.

    Selenskij und seine Clique würden aus dem Ausland gesponsert, und seine populistische Aussagen würden ihm von den westlichen Kuratoren in den Mund gelegt, so Stremousow. Der 45-Jährige ist seit Jahren in der Regionalpolitik Chersons aktiv. Er war früher Anhänger des Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch und bekannt für seine prorussischen Ansichten gewesen. Nachdem die frühere Gebietsverwaltung nach dem russischen Einmarsch praktisch aufgelöst worden war, bekamen Aktivisten wie Stremousow in der neuen politischen Realität die Chance auf höhere Ämter.

    "Ich persönlich betrachte die Oblast Cherson nicht als eine Republik, sondern als Teil der Russischen Föderation", sagte er. Seinen Schätzungen zufolge würden 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung seiner Region für einen Beitritt zu Russland stimmen.

    Gegen "Kollaborateure" wie Stremousow wird in Kiew wegen Hochverrats ermittelt. Im März gab es eine Reihe mutmaßlicher politischer Morde, als ein Lokalpolitiker und ein Blogger auf offener Straße erschossen wurden. Die ukrainische Truppen geben die Hoffnung nicht auf, das Gebiet zurückzuerobern. Am letzten Wochenende gab es zwei Versuche eines Vorstoßes, die allerdings in einem Fall mit der kompletten Zerschlagung einer Bataillonseinsatzgruppe und im zweiten Fall mit dem fluchtartigen Rückzug der ukrainischen Verbände endeten.

    Unterdessen gibt es fast täglich Meldungen aus Сherson über eine Normalisierung des gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Region. So fand am Montag in den Räumen der Militär- und Zivilverwaltung die erste Sitzung des Stadtrats von Cherson unter Teilnahme der Vertreter öffentlicher Organisationen und politischer Parteien der Region statt.

    Nun zeigen auch westliche Medien Interesse an den Perspektiven der Region aus der Sicht der tatsächlichen Lenker derer Geschicke. So erklärte Stremousow am Samstag der US-Nachrichtenagentur Reuters in einem Videotelefonat, dass die Entscheidung über den offiziellen Beitrittsantrag zu Russland spätestens im nächsten Jahr fallen wird. Es sei dabei wichtig, wie sich die Situation auf dem Schlachtfeld entwickeln werde.

    Auf die Frage nach dem Zeitplan für den Beitritt zu Russland antwortete er: "Das wird nicht bis zum Herbst geschehen. Wir bereiten ein Verwaltungssystem vor, und dann werden wir im nächsten Jahr sehen, wie die Lage ist." Das Prozedere könne ein Referendum beinhalten.

    "Wir werden später bekannt geben, wann eine Abstimmung oder ein Plebiszit geplant ist, aber es wird nicht heute und nicht morgen sein, weil unsere erste Aufgabe darin besteht, die Ordnung in der Region Cherson wiederherzustellen", sagte er.

    Reuters merkt an, dass ukrainische und westliche Geheimdienste seit März darüber sprechen, dass Moskau ein Referendum über die Eingliederung Chersons abhalten könnte, wie es dies nach der Einnahme der Krim im Jahr 2014 getan hatte.

    Ein Detail fällt der US-Agentur ins Auge: Im Kabinett des provisorischen Gebietsvize Stremousow hängt ein Porträt Wladimir Putins und eine eingerollte russische Trikolore. Ihm zufolge ist das Scheitern der militärischen Einnahme von Nikolajew schuld daran, dass Cherson bislang noch keine Schritte zum Beitritt zu Russland einleitete.

    Nikolajew ist die nächste Gebietshauptstadt im Schwarzmeergebiet der Südukraine und nur knapp 60 Kilometer von Cherson entfernt. Russische Truppen sahen bislang von der Erstürmung von Nikolajew ab, liefern sich aber Artillerieduelle und Positionskämpfe mit ukrainischen Truppen an der Trennlinie in ca. 20 bis 30 Kilometer Entfernung von der Stadt. Russische Truppen beschießen regelmäßig Militäreinrichtungen in Nikolajew mit Präzisionswaffen, darunter das Gebäude der Gebietsverwaltung mit dem Stab der Territorialverteidigung und eine Kaserne. Stremousow geht vom baldigen Sturm auf Nikolajew aus.

    "Sobald wir von der Nikolajew-Gruppe (der ukrainischen Streitkräfte) befreit sind, die ständig die Stadt Cherson beschießt, wenn wir die Region Nikolajew einnehmen und unsere Kollegen und Bürger in den Regionen Nikolajew und Odessa befreit sind, wird es viel einfacher sein, einige Entscheidungen zu treffen."

    Unabhängig von der militärischen Lage schreitet die faktische Eingliederung Chersons in die Russische Föderation jedoch weiter voran. Am 25. Mai hatte Putin einen Erlass unterzeichnet, der es den Einwohnern von Cherson und der benachbarten Region Saporoschje ermöglicht, im Schnellverfahren die russische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Am 30. Mai stellten schon mehrere Dutzend ukrainischer Bürger in den extra dafür geöffneten Büros der russischen Migrationsbehörde ihre ersten Anträge.

    Seit die Ukraine Mobilfunkdienste in den beiden "besetzten" Gebieten abgeschaltet hatte, wurden die beiden Regionen praktisch über Nacht an das russische Mobilfunknetz angeschlossen. Russland übernahm auch die Auszahlungen von Renten und Beamtengehältern in russischer Währung. Dazu sagte Stremousow: "Mit der Zeit werden wir den Dollar vollständig aufgeben, die Abhängigkeit der Griwna vom Dollar vollständig aufgeben und zum Rubel übergehen, so wie sie es auf der Krim getan haben."

    Im Mai erklärten mehrere russische Amtsträger, dass es für die von Russland kontrollierte Gebiete im Süden kein Zurück in die Ukraine geben wird. So erklärte am 6. Mai Andrei Turtschak, Chef der russischen Regierungspartei Einiges Russland, bei einem Besuch in Cherson, Russland werde "für immer" in der Region bleiben. So auch der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Сhusnullin, der am 18. Mai bei seinem ersten Besuch dieser Region sagte:

    "Ich denke, die Perspektive der Region liegt darin, in unserer einträchtigen russischen Familie zu arbeiten. Deswegen bin ich hierhergekommen, um maximale Hilfe in der Integration zu leisten."

     Willkommen in Russlands Familie – Aufbauprogramm für befreite Gebiete der Südukraine angekündigt

     

 

Stadtrat von Cherson (Ukraine) - Wir sind Teil Russlands

Sie erkennen den USA hörigen Putschisten Selenski nicht als ihren Präsidenten an

Behörden von Cherson sehen Selenskij nicht als Präsidenten und wollen schnellen Beitritt zu Russland

Ab wann kann man von der Zugehörigkeit des Gebiets Cherson zur Ukraine in der Vergangenheitsform sprechen? De facto ist die Südukraine schon jetzt komplett abgespalten. Nun sagt sich die neue Regierung der Gebietshauptstadt im Namen der ganzen Region von Selenskij los.
Behörden von Cherson sehen Selenskij nicht als Präsidenten und wollen schnellen Beitritt zu Russland

Wladimir Selenskij könne nicht als Präsident der Ukraine bezeichnet werden, da er in Wirklichkeit Vertreter seiner westlichen Herren sei, erklärte Kirill Stremousow, stellvertretender Leiter der Militär- und Zivilverwaltung des Gebiets Cherson, der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Das ukrainische Volk ist zu einer Geisel der Vertreter der ukrainischen Nazi-Spitze geworden, die über ihre Gestapo-Organe, den SBU (Ukrainischer Sicherheitsdienst - Anm. der Red.), die Bevölkerung in Angst halten. Selenskij ist nicht in der Lage, sich als Präsident der Ukraine zu äußern", sagte er.

Selenskij und seine Clique würden aus dem Ausland gesponsert, und seine populistische Aussagen würden ihm von den westlichen Kuratoren in den Mund gelegt, so Stremousow. Der 45-Jährige ist seit Jahren in der Regionalpolitik Chersons aktiv. Er war früher Anhänger des Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch und bekannt für seine prorussischen Ansichten gewesen. Nachdem die frühere Gebietsverwaltung nach dem russischen Einmarsch praktisch aufgelöst worden war, bekamen Aktivisten wie Stremousow in der neuen politischen Realität die Chance auf höhere Ämter.

"Ich persönlich betrachte die Oblast Cherson nicht als eine Republik, sondern als Teil der Russischen Föderation", sagte er. Seinen Schätzungen zufolge würden 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung seiner Region für einen Beitritt zu Russland stimmen.

Gegen "Kollaborateure" wie Stremousow wird in Kiew wegen Hochverrats ermittelt. Im März gab es eine Reihe mutmaßlicher politischer Morde, als ein Lokalpolitiker und ein Blogger auf offener Straße erschossen wurden. Die ukrainische Truppen geben die Hoffnung nicht auf, das Gebiet zurückzuerobern. Am letzten Wochenende gab es zwei Versuche eines Vorstoßes, die allerdings in einem Fall mit der kompletten Zerschlagung einer Bataillonseinsatzgruppe und im zweiten Fall mit dem fluchtartigen Rückzug der ukrainischen Verbände endeten.

Unterdessen gibt es fast täglich Meldungen aus Сherson über eine Normalisierung des gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Region. So fand am Montag in den Räumen der Militär- und Zivilverwaltung die erste Sitzung des Stadtrats von Cherson unter Teilnahme der Vertreter öffentlicher Organisationen und politischer Parteien der Region statt.

Nun zeigen auch westliche Medien Interesse an den Perspektiven der Region aus der Sicht der tatsächlichen Lenker derer Geschicke. So erklärte Stremousow am Samstag der US-Nachrichtenagentur Reuters in einem Videotelefonat, dass die Entscheidung über den offiziellen Beitrittsantrag zu Russland spätestens im nächsten Jahr fallen wird. Es sei dabei wichtig, wie sich die Situation auf dem Schlachtfeld entwickeln werde.

Auf die Frage nach dem Zeitplan für den Beitritt zu Russland antwortete er: "Das wird nicht bis zum Herbst geschehen. Wir bereiten ein Verwaltungssystem vor, und dann werden wir im nächsten Jahr sehen, wie die Lage ist." Das Prozedere könne ein Referendum beinhalten.

"Wir werden später bekannt geben, wann eine Abstimmung oder ein Plebiszit geplant ist, aber es wird nicht heute und nicht morgen sein, weil unsere erste Aufgabe darin besteht, die Ordnung in der Region Cherson wiederherzustellen", sagte er.

Reuters merkt an, dass ukrainische und westliche Geheimdienste seit März darüber sprechen, dass Moskau ein Referendum über die Eingliederung Chersons abhalten könnte, wie es dies nach der Einnahme der Krim im Jahr 2014 getan hatte.

Ein Detail fällt der US-Agentur ins Auge: Im Kabinett des provisorischen Gebietsvize Stremousow hängt ein Porträt Wladimir Putins und eine eingerollte russische Trikolore. Ihm zufolge ist das Scheitern der militärischen Einnahme von Nikolajew schuld daran, dass Cherson bislang noch keine Schritte zum Beitritt zu Russland einleitete.

Nikolajew ist die nächste Gebietshauptstadt im Schwarzmeergebiet der Südukraine und nur knapp 60 Kilometer von Cherson entfernt. Russische Truppen sahen bislang von der Erstürmung von Nikolajew ab, liefern sich aber Artillerieduelle und Positionskämpfe mit ukrainischen Truppen an der Trennlinie in ca. 20 bis 30 Kilometer Entfernung von der Stadt. Russische Truppen beschießen regelmäßig Militäreinrichtungen in Nikolajew mit Präzisionswaffen, darunter das Gebäude der Gebietsverwaltung mit dem Stab der Territorialverteidigung und eine Kaserne. Stremousow geht vom baldigen Sturm auf Nikolajew aus.

"Sobald wir von der Nikolajew-Gruppe (der ukrainischen Streitkräfte) befreit sind, die ständig die Stadt Cherson beschießt, wenn wir die Region Nikolajew einnehmen und unsere Kollegen und Bürger in den Regionen Nikolajew und Odessa befreit sind, wird es viel einfacher sein, einige Entscheidungen zu treffen."

Unabhängig von der militärischen Lage schreitet die faktische Eingliederung Chersons in die Russische Föderation jedoch weiter voran. Am 25. Mai hatte Putin einen Erlass unterzeichnet, der es den Einwohnern von Cherson und der benachbarten Region Saporoschje ermöglicht, im Schnellverfahren die russische Staatsbürgerschaft zu erwerben. Am 30. Mai stellten schon mehrere Dutzend ukrainischer Bürger in den extra dafür geöffneten Büros der russischen Migrationsbehörde ihre ersten Anträge.

Seit die Ukraine Mobilfunkdienste in den beiden "besetzten" Gebieten abgeschaltet hatte, wurden die beiden Regionen praktisch über Nacht an das russische Mobilfunknetz angeschlossen. Russland übernahm auch die Auszahlungen von Renten und Beamtengehältern in russischer Währung. Dazu sagte Stremousow: "Mit der Zeit werden wir den Dollar vollständig aufgeben, die Abhängigkeit der Griwna vom Dollar vollständig aufgeben und zum Rubel übergehen, so wie sie es auf der Krim getan haben."

Im Mai erklärten mehrere russische Amtsträger, dass es für die von Russland kontrollierte Gebiete im Süden kein Zurück in die Ukraine geben wird. So erklärte am 6. Mai Andrei Turtschak, Chef der russischen Regierungspartei Einiges Russland, bei einem Besuch in Cherson, Russland werde "für immer" in der Region bleiben. So auch der stellvertretende russische Ministerpräsident Marat Сhusnullin, der am 18. Mai bei seinem ersten Besuch dieser Region sagte:

"Ich denke, die Perspektive der Region liegt darin, in unserer einträchtigen russischen Familie zu arbeiten. Deswegen bin ich hierhergekommen, um maximale Hilfe in der Integration zu leisten."

Mehr zum Thema - Willkommen in Russlands Familie – Aufbauprogramm für befreite Gebiete der Südukraine angekündigt

Ukrainische Faschisten bombardieren zwei Schulen in Donezk

Genozid an russisch sozialisierten Ukrainern geht weiter

Ukraine beschießt Schulen und tötet Kinder in Donezk – der Westen feiert den Faschisten-Kumpanen und Quasi-Oberbefehlshaber der faschistischen Asow Milizen Selenskij

Am Montag haben ukrainische Streitkräfte das Zentrum von Donezk mit Langstreckenartillerie beschossen und trafen zwei Schulen – fünf Zivilisten starben, darunter ein Kind. Am Tag zuvor feierte man Selenskij und die Gebrüder Klitschko auf einer Solidaritätsveranstaltung am Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt.
Ukraine beschießt Schulen und tötet Kinder in Donezk – der Westen feiert Selenskij
Quelle: RT

Am Montag meldeten die örtlichen Behörden in Donezk ukrainischen Beschuss, bei dem fünf Zivilisten starben. Da da die beschossenen Orte hauptsächlich im Zentrum der Stadt lagen, dauerte es nicht lange, bis man zu diesem Verbrechen verlässliche Informationen hatte. Diese lauten: 

Die Schule Nr. 22 wurde teilweise zerstört, wobei ein Klassenraum und das Schulfoyer direkt getroffen wurden. Bei dem Beschuss starben zwei Schulmitarbeiterinnen, zwölf Personen wurden verwundet, zwei von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Auch eine weitere Schule wurde vom Beschuss getroffen – das humanistische Gymnasium Nr. 5, wobei eine Person in einem danebenstehenden Wohnhaus verstarb.

Darüber hinaus wurde ein 14-jähriges Mädchen durch den Beschuss der Dinamowskaja Straße im Budjonnowski-Bezirk von Donezk getötet und ein weiteres Mädchen schwer verwundet. Eine Frau starb an der Kreuzung der General-Antonow-Straße mit der Straße des 50-jährigen Bestehens der UdSSR. Mehrere weitere Objekte der zivilen Infrastruktur wurden beschädigt. 

Mehrere Korrespondenten vor Ort, darunter zwei RT-Kriegsreporter, eilten zum Ort des Geschehens, sprachen mit den Augenzeugen und veröffentlichten Fotos und Videos auf ihren Telegram-Kanälen. So erzählte die Leiterin der Schule Nr. 22, dass sich der Beschuss um halb zehn Uhr ereignete – genau zu jenem Zeitpunkt, als vor der Schule eine Lieferung an humanitärer Hilfe verteilt werden sollte. Wegen dem gestrigen Beschuss von Donezk wurde der Termin kurzfristig abgesagt. In dieser Zeit fand in der Schule Fernunterricht statt, wobei sich die Lehrer in den Klassenräumen befanden und Schüler zu Hause. 

Die Schule Nr. 5 wurde weniger beschädigt, da die Geschosse auf dem Schulgelände explodierten. Ein RT-Video zeigt dabei einen Mann, der neben der Leiche seiner Frau weinte. Sie lag zugedeckt im Treppenhaus eines Wohnhauses. Offenbar wurde sie von einem Schrapnell beim Hinausgehen getötet. 

Der RT-Korrespondent Dmitri Astrachan fuhr auch in den entfernten Außenbezirk Budjonnowski im Südosten der Stadt, wo ein Mädchen starb. "Dieses Gebiet kann nur mit Langstreckenartillerie getroffen werden", sagte er und vermutete, dass beim Beschuss die Geschütze aus NATO-Staaten zum Einsatz gekommen sein könnten. Diesen Hinweis lieferte auch das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der DVR, wonach die Ukraine das Zentrum von Donezk mit dem NATO-Kaliber von 155 mm beschossen hat.

In den letzten Tagen häufen sich solche Meldungen. Allein am Sonntag wurden drei Zivilisten beim Beschuss von Donezk und dessen Satellitenstadt Makejewka getötet. Dieser Beschuss mit Langstreckenartillerie bedeutet nichts anderes als eine reine Terrorisierung der Zivilbevölkerung. In Donezk befindet sich keine Militärinfrastruktur, wobei ohnehin viele männliche Einwohner mobilisiert sind und sich nicht in der Stadt, sondern an der Front aufhalten. In der Stadt blieben die Kinder, Frauen und Alten zurück.

Angriffe auf Schulen in der ukrainischen Propaganda

Diese Art der Kriegsführung unterscheidet sich grundlegend von der russischen Spezialoperation. Auch russisches Militär trifft bisweilen Ziele in den ukrainischen Städten. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind das jedoch Feuerstellungen, Waffenlager, Kasernen und für das Militär relevante Industrieanlagen, wobei Zivilisten vor dem Beschuss durch Meldungen an ukrainische Behörden gewarnt werden. Zum Einsatz kommen Präzisionswaffen, um Fehlschläge möglichst auszuschließen. Doch gänzlich vermeiden lässt sich das leider nicht. Auch bei diesen Schlägen sterben Unbeteiligte, und das gehört zweifellos auch zur tragischen Wahrheit jedes Krieges. 

Zum Ziel der russischen Schläge können auch zivile Gebäude wie Schulen werden – wenn deren Räumlichkeiten militärisch genutzt werden. Dies ist sogar vom ukrainischen Militär selbst oft genug bewiesen worden, wenn Kämpfer stolz Fotos und Videos aus den zu Kasernen umfunktionierten Klassenräumen posteten.

Wird beispielsweise ein Schulgebäude von den russischen Streitkräften beschossen, wie dies offenbar in der umkämpften Stadt Belogorowka der LVR der Fall war, wird der Vorfall sofort von der westlichen Propaganda aufgenommen – vorausgesetzt, dass die Erstnachricht von einem ukrainischen Offiziellen getätigt wurde. So meldeten am 8. Mai alle deutschen Medien einstimmig, einschließlich im Fernsehen die Tagesschau

"Nach einem russischen Luftangriff auf eine Schule im Gebiet Luhansk sprechen die ukrainischen Behörden von möglicherweise bis zu 60 Toten. Bisher seien nach dem Luftschlag auf die Schule in Bilohoriwka zwei Leichen geborgen worden, teilte der Gouverneur der Region Serhij Hajdaj am Sonntag auf seinem Telegram-Kanal mit. »Wahrscheinlich sind alle 60 Menschen, die noch unter den Trümmern des Gebäudes liegen, tot«, fügte er hinzu. Die Angaben konnten bislang noch nicht unabhängig überprüft werden." 

 

Die Bild-Zeitung machte aus der Befürchtung kurzerhand eine Tatsachenbehauptung: "Bis zu 60 Tote bei Luft-Angriff auf Schule in Luhansk" lautete die Überschrift für ein Video. Das Gleiche machte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, als er in einer Videoansprache kurzerhand meldete

"Etwa 60 Menschen wurden bei einem russischen Luftangriff auf Belogorowka in der Region Lugansk getötet. Zivilisten verstecken sich in einer Schule vor dem Beschuss. Ein weiteres Verbrechen der Besatzer, für das sie unweigerlich zur Rechenschaft gezogen werden." 

Und den gleichlautenden Vorwurf gegen Russland hat Selenskij auch beim Online-Treffen mit Staats- und Regierungschefs der G7- Ländern noch einmal wiederholt. Es gibt wenig Zweifel daran, dass die hochrangige Konferenz-Teilnehmer, darunter Olaf Scholz und Emmanuel Macron, ihm das auch glaubten. In der G7-Erklärung, die sie am gleichen Tag anlässlich des Jahrestages der Befreiung Europas vom Faschismus abgaben, warfen sie Russland "willkürliche Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten und die zivile Infrastruktur" vor: 

"Präsident Putins Vorgehen bringt Schande über Russland und die historischen Opfer seines Volkes", hieß es anmaßend im Communiqué.

Gab es aber wirklich die 60 Toten in Belogorowka, wurden die Opfer des Angriffes schließlich geborgen? Dazu gab es in den ukrainischen Medien keine Meldungen mehr. Man findet im Internet auch keine Interviews mit Überlebenden oder sonstigen angeblichen Zeugen. Dafür lieferten die russischen Medien die Hinweise, dass es sich bei zwei Getöteten um zwei bewaffnete Volontäre handeln könnte.

Dabei zeigten die westlichen Medien auch keinerlei Interesse mehr an weiteren Recherchen. Die Story vom Beschuss der Schule in Belogorowka hatte ihre Propaganda-Funktion bereits am Tag der Erstmeldung erfüllt, genauso wie etwa die Geschichte mit der Zerstörung des Schauspielhauses in Mariupol durch einen angeblich russischen Luftangriff, das in Wahrheit vom ukrainischen Militär gesprengt wurde. 

Auch der Beschuss von zwei Schulen in Donezk wird nicht gemeldet. Eine Nachricht darüber fehlt in den deutschen Medien gänzlich, obwohl sowohl Behörden als auch ortsansässige Medien das Verbrechen sofort in allen Details meldeten – mit Bildern der Toten und mit Augenzeugenberichten. 

Auch früher, über die ganzen acht Jahre des Donbass-Krieges der Kiewer Regierung, haben die westlichen Medien alle Meldungen, die die ukrainische Armee und die politische Führung in Kiew belasten könnten, fein säuberlich gemieden. Und auch seit dem Beginn der neuen Phase dieses Krieges, der nun wohl mit einer Niederlage der Ukraine enden könnte, existieren solche Nachrichten für den Westen grundsätzlich nicht mehr.

 

Deutschland sticht mit seiner "Klitschko-Connection" da besonders heraus. Am Sonntag durften die beiden Brüder Wladimir und Witali gemeinsam mit dem Präsidenten der Ukraine höchstselbst bei einem proukrainischen Konzert und einem Politspektakel am Brandenburger Tor im Zentrum der deutschen Hauptstadt wieder ihre Propaganda verbreiten – der Bundeskanzler Olaf Scholz war natürlich auch mit von der Partie.

Die deutsche Bundesregierung, angeblich so besorgt um das Leid der Zivilisten, macht sich mit ihrem Schweigen zu den Verbrechen der ukrainischen Militärführung endgültig zum Mittäter. Dies gilt umso mehr, wenn demnächst noch öfter bestätigt wird, dass ukrainische Zivilisten nun unmittelbar durch NATO-Waffen sterben.

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GLOBALE ZEITENWENDE

Russland liefert erstmals mehr Erdöl nach Asien als nach Europa

Dabei ist der Mega-Energiebedarf von China noch bei weitem nicht ausgelastet

Asiatische Länder haben Europa zum ersten Mal in Bezug auf die aus Russland bezogenen Ölmengen überholt. Dies berichtete Bloomberg unter Berufung auf Berechnungen der Kpler-Analysten aus Singapur.

In der vergangenen Woche transportierten Tanker zwischen 74 und 79 Millionen Barrel russisches Öl, fast dreimal so viel wie vor dem 24. Februar. Nach Europa wird russisches Rohöl hauptsächlich über Pipelines transportiert.

Laut der Kpler-Analystin Jane Xie stiegen russische Öltransporte auf dem Seeweg im April auf ein Rekordhoch, was vor allem auf die verstärkten Käufe Indiens und Chinas zurückzuführen ist. Sie stellte fest:

"Einige Käufer in Asien interessieren sich mehr für die Wirtschaft als für die politische Lage. Allerdings achten die USA darauf, dass Indien russisches Öl kauft, so dass es bei diesem Handelsstrom einige Abwärtsrisiken geben könnte."

Nachdem Russland eine spezielle Militäroperation in der Ukraine eingeleitet hatte, begannen die EU-Länder über ein vollständiges Embargo für russisches Öl zu diskutieren, doch bisher wurde keine Einigung erzielt. Ein Versuch, den Boykott in das sechste EU-Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen, stieß auf den Widerstand Ungarns. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, Brüssel rechne damit, die Einfuhr von russischem Rohöl innerhalb von sechs Monaten und die Lieferung von Ölprodukten bis Ende 2022 einzustellen.

Anfang Mai erklärten von der Financial Times befragte Analysten, dass Moskau seine Exporte auf den asiatischen Markt umlenken müsste, wenn die Europäische Union die Einfuhr von russischem Öl verbieten würde. Sie wiesen jedoch darauf hin, dass Russland auf dem Weg zur Umkehrung der Kohlenwasserstoffströme mit logistischen Schwierigkeiten konfrontiert werden könnte, insbesondere mit einem Mangel an Tankschiffen.

Ein Beispiel für solche Probleme beschrieb Reuters im April unter Berufung auf Quellen: Der Nachrichtenagentur zufolge hatte die indische Öl- und Erdgasgesellschaft ONGC Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Schiff, das 700.000 Barrel russisches Öl aus dem Fernen Osten transportieren sollte. Die Suche wurde durch Reputationsrisiken für die Transportunternehmen und Schwierigkeiten beim Abschluss von Versicherungen erschwert.

Schäden, die durch den Verlust des europäischen Marktes entstehen, könnten teilweise durch höhere Energiepreise ausgeglichen werden. Gleichzeitig kaufen die asiatischen Länder russisches Öl mit einem erheblichen Preisnachlass. So suchten laut Bloomberg Anfang Mai indische Käufer die Möglichkeit, russisches Öl zu einem Preis von unter 70 US-Dollar (65,3 Euro) zu kaufen, obwohl der Preis für die Referenzsorte Brent zu diesem Zeitpunkt bei 100 US-Dollar (93,3 Euro) pro Barrel lag. Am 27. Mai war ein Barrel der Sorte Brent 116 US-Dollar (108,2 Euro) wert.

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