Ukrainer töten weiterhin Kinder im Donbass

Auch nach 100 Tagen Krieg ist die Gefahr durch ukrainische Angriffe noch nicht gebannt

Der seit 2014 stattfindende Dauerbeschuß der Zivilbevölkerung im Donbass hat auch nach 100 Tagen Militärhilfe und Krieg nicht aufgehört.

Durch westliche Waffenlieferungen  wird die Ukraine vielmehr in die Lage versetzt, die Bombardierung  der russisch stämmigen Ost-Ukrainer im Donbass fortzusetzen.

Immer wieder wird sogar die Hauptstadt Donezk über Stunden mit Raketen beschossen - wobei Kindergärten , Schulen und Krankenhäuser getroffen werden und  viele Zivilsten sterben .

Unter den Opfern sind zuletzt immer mehr Kinder, die Opfer der ukrainischen Aggression ihrer faschistischen Kampfverbände werden.   

Tote Kinder nach ukrainischem Beschuss im Donbass – "Sollen diese Bastarde alle verrecken"

In diesem nur schwer zu ertragenden Video zeigt RT-Korrespondent Roman Kosarew die Trauer und die Wut nach einem Artilleriebeschusses einer Stadt im Donbass. Es dokumentiert das Ausmaß an Leid, das Menschen im Donbass bereits seit Jahren und heute immer noch zugefügt wird.
Tote Kinder nach ukrainischem Beschuss im Donbass – "Sollen diese Bastarde alle verrecken"
Quelle: RT

 https://rtde.website/international/video/140107-tote-kinder-nach-ukrainischem-beschuss-im-donbass-sollen-diese-bastarde-alle-verrecken/

Zehn Schwerverletzte, Schulen und Kindergärten zerstört – Erste Einschätzungen der Folgen des Beschusses von Donezk

Die Behörden in Donezk haben am Abend die ersten Einschätzungen der Folgen des Beschusses der Innenstadt von Donezk veröffentlicht.

So spricht das Gesundheitsministerium der Volksrepublik von zehn Schwerverletzten, die derzeit in Krankenhäusern behandelt werden. Zu Todesfällen konnte das Ministerium noch keine Angaben machen. Das Bildungsministerium meldet Zerstörungen an drei Schulen und zwei Kindergärten, deren Ausmaß angesichts der Dunkelheit noch nicht beurteilt werden kann.

Betroffen sind auch Wohnhäuser. Es sind mehrere Brände ausgebrochen, die zum Teil noch nicht unter Kontrolle sind, in Hunderten Wohnungen barsten die Fensterscheiben.

Insgesamt wurden am Abend des 4. Juni über 50 Raketentreffer im Zentrum von Donezk gezählt. Das gesamte Ausmaß der Zerstörung wird erst mit Tageseinbruch am Sonntagmorgen sichtbar werden. Solche Anschläge auf Kinder in Schulen  gab es im Donbass schon oftmals. Es ist also kein Einzelfall.

Ukrainische Faschisten bombardieren zwei Schulen in Donezk

Genozid an russisch sozialisierten Ukrainern geht weiter

Ukraine beschießt Schulen und tötet Kinder in Donezk – der Westen feiert den Faschisten-Kumpanen und Quasi-Oberbefehlshaber der faschistischen Asow Milizen Selenskij

Am Montag haben ukrainische Streitkräfte das Zentrum von Donezk mit Langstreckenartillerie beschossen und trafen zwei Schulen – fünf Zivilisten starben, darunter ein Kind. Am Tag zuvor feierte man Selenskij und die Gebrüder Klitschko auf einer Solidaritätsveranstaltung am Brandenburger Tor in der deutschen Hauptstadt.
Ukraine beschießt Schulen und tötet Kinder in Donezk – der Westen feiert Selenskij
Quelle: RT

Am Montag meldeten die örtlichen Behörden in Donezk ukrainischen Beschuss, bei dem fünf Zivilisten starben. Da da die beschossenen Orte hauptsächlich im Zentrum der Stadt lagen, dauerte es nicht lange, bis man zu diesem Verbrechen verlässliche Informationen hatte. Diese lauten: 

Die Schule Nr. 22 wurde teilweise zerstört, wobei ein Klassenraum und das Schulfoyer direkt getroffen wurden. Bei dem Beschuss starben zwei Schulmitarbeiterinnen, zwölf Personen wurden verwundet, zwei von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Auch eine weitere Schule wurde vom Beschuss getroffen – das humanistische Gymnasium Nr. 5, wobei eine Person in einem danebenstehenden Wohnhaus verstarb.

Darüber hinaus wurde ein 14-jähriges Mädchen durch den Beschuss der Dinamowskaja Straße im Budjonnowski-Bezirk von Donezk getötet und ein weiteres Mädchen schwer verwundet. Eine Frau starb an der Kreuzung der General-Antonow-Straße mit der Straße des 50-jährigen Bestehens der UdSSR. Mehrere weitere Objekte der zivilen Infrastruktur wurden beschädigt. 

Mehrere Korrespondenten vor Ort, darunter zwei RT-Kriegsreporter, eilten zum Ort des Geschehens, sprachen mit den Augenzeugen und veröffentlichten Fotos und Videos auf ihren Telegram-Kanälen. So erzählte die Leiterin der Schule Nr. 22, dass sich der Beschuss um halb zehn Uhr ereignete – genau zu jenem Zeitpunkt, als vor der Schule eine Lieferung an humanitärer Hilfe verteilt werden sollte. Wegen dem gestrigen Beschuss von Donezk wurde der Termin kurzfristig abgesagt. In dieser Zeit fand in der Schule Fernunterricht statt, wobei sich die Lehrer in den Klassenräumen befanden und Schüler zu Hause. 

Die Schule Nr. 5 wurde weniger beschädigt, da die Geschosse auf dem Schulgelände explodierten. Ein RT-Video zeigt dabei einen Mann, der neben der Leiche seiner Frau weinte. Sie lag zugedeckt im Treppenhaus eines Wohnhauses. Offenbar wurde sie von einem Schrapnell beim Hinausgehen getötet. 

Der RT-Korrespondent Dmitri Astrachan fuhr auch in den entfernten Außenbezirk Budjonnowski im Südosten der Stadt, wo ein Mädchen starb. "Dieses Gebiet kann nur mit Langstreckenartillerie getroffen werden", sagte er und vermutete, dass beim Beschuss die Geschütze aus NATO-Staaten zum Einsatz gekommen sein könnten. Diesen Hinweis lieferte auch das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der DVR, wonach die Ukraine das Zentrum von Donezk mit dem NATO-Kaliber von 155 mm beschossen hat.

In den letzten Tagen häufen sich solche Meldungen. Allein am Sonntag wurden drei Zivilisten beim Beschuss von Donezk und dessen Satellitenstadt Makejewka getötet. Dieser Beschuss mit Langstreckenartillerie bedeutet nichts anderes als eine reine Terrorisierung der Zivilbevölkerung. In Donezk befindet sich keine Militärinfrastruktur, wobei ohnehin viele männliche Einwohner mobilisiert sind und sich nicht in der Stadt, sondern an der Front aufhalten. In der Stadt blieben die Kinder, Frauen und Alten zurück.

Angriffe auf Schulen in der ukrainischen Propaganda

Diese Art der Kriegsführung unterscheidet sich grundlegend von der russischen Spezialoperation. Auch russisches Militär trifft bisweilen Ziele in den ukrainischen Städten. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind das jedoch Feuerstellungen, Waffenlager, Kasernen und für das Militär relevante Industrieanlagen, wobei Zivilisten vor dem Beschuss durch Meldungen an ukrainische Behörden gewarnt werden. Zum Einsatz kommen Präzisionswaffen, um Fehlschläge möglichst auszuschließen. Doch gänzlich vermeiden lässt sich das leider nicht. Auch bei diesen Schlägen sterben Unbeteiligte, und das gehört zweifellos auch zur tragischen Wahrheit jedes Krieges. 

Zum Ziel der russischen Schläge können auch zivile Gebäude wie Schulen werden – wenn deren Räumlichkeiten militärisch genutzt werden. Dies ist sogar vom ukrainischen Militär selbst oft genug bewiesen worden, wenn Kämpfer stolz Fotos und Videos aus den zu Kasernen umfunktionierten Klassenräumen posteten.

Wird beispielsweise ein Schulgebäude von den russischen Streitkräften beschossen, wie dies offenbar in der umkämpften Stadt Belogorowka der LVR der Fall war, wird der Vorfall sofort von der westlichen Propaganda aufgenommen – vorausgesetzt, dass die Erstnachricht von einem ukrainischen Offiziellen getätigt wurde. So meldeten am 8. Mai alle deutschen Medien einstimmig, einschließlich im Fernsehen die Tagesschau

"Nach einem russischen Luftangriff auf eine Schule im Gebiet Luhansk sprechen die ukrainischen Behörden von möglicherweise bis zu 60 Toten. Bisher seien nach dem Luftschlag auf die Schule in Bilohoriwka zwei Leichen geborgen worden, teilte der Gouverneur der Region Serhij Hajdaj am Sonntag auf seinem Telegram-Kanal mit. »Wahrscheinlich sind alle 60 Menschen, die noch unter den Trümmern des Gebäudes liegen, tot«, fügte er hinzu. Die Angaben konnten bislang noch nicht unabhängig überprüft werden." 

 

Die Bild-Zeitung machte aus der Befürchtung kurzerhand eine Tatsachenbehauptung: "Bis zu 60 Tote bei Luft-Angriff auf Schule in Luhansk" lautete die Überschrift für ein Video. Das Gleiche machte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, als er in einer Videoansprache kurzerhand meldete

"Etwa 60 Menschen wurden bei einem russischen Luftangriff auf Belogorowka in der Region Lugansk getötet. Zivilisten verstecken sich in einer Schule vor dem Beschuss. Ein weiteres Verbrechen der Besatzer, für das sie unweigerlich zur Rechenschaft gezogen werden." 

Und den gleichlautenden Vorwurf gegen Russland hat Selenskij auch beim Online-Treffen mit Staats- und Regierungschefs der G7- Ländern noch einmal wiederholt. Es gibt wenig Zweifel daran, dass die hochrangige Konferenz-Teilnehmer, darunter Olaf Scholz und Emmanuel Macron, ihm das auch glaubten. In der G7-Erklärung, die sie am gleichen Tag anlässlich des Jahrestages der Befreiung Europas vom Faschismus abgaben, warfen sie Russland "willkürliche Angriffe auf Zivilistinnen und Zivilisten und die zivile Infrastruktur" vor: 

"Präsident Putins Vorgehen bringt Schande über Russland und die historischen Opfer seines Volkes", hieß es anmaßend im Communiqué.

Gab es aber wirklich die 60 Toten in Belogorowka, wurden die Opfer des Angriffes schließlich geborgen? Dazu gab es in den ukrainischen Medien keine Meldungen mehr. Man findet im Internet auch keine Interviews mit Überlebenden oder sonstigen angeblichen Zeugen. Dafür lieferten die russischen Medien die Hinweise, dass es sich bei zwei Getöteten um zwei bewaffnete Volontäre handeln könnte.

Dabei zeigten die westlichen Medien auch keinerlei Interesse mehr an weiteren Recherchen. Die Story vom Beschuss der Schule in Belogorowka hatte ihre Propaganda-Funktion bereits am Tag der Erstmeldung erfüllt, genauso wie etwa die Geschichte mit der Zerstörung des Schauspielhauses in Mariupol durch einen angeblich russischen Luftangriff, das in Wahrheit vom ukrainischen Militär gesprengt wurde. 

Auch der Beschuss von zwei Schulen in Donezk wird nicht gemeldet. Eine Nachricht darüber fehlt in den deutschen Medien gänzlich, obwohl sowohl Behörden als auch ortsansässige Medien das Verbrechen sofort in allen Details meldeten – mit Bildern der Toten und mit Augenzeugenberichten. 

Auch früher, über die ganzen acht Jahre des Donbass-Krieges der Kiewer Regierung, haben die westlichen Medien alle Meldungen, die die ukrainische Armee und die politische Führung in Kiew belasten könnten, fein säuberlich gemieden. Und auch seit dem Beginn der neuen Phase dieses Krieges, der nun wohl mit einer Niederlage der Ukraine enden könnte, existieren solche Nachrichten für den Westen grundsätzlich nicht mehr.

 

Deutschland sticht mit seiner "Klitschko-Connection" da besonders heraus. Am Sonntag durften die beiden Brüder Wladimir und Witali gemeinsam mit dem Präsidenten der Ukraine höchstselbst bei einem proukrainischen Konzert und einem Politspektakel am Brandenburger Tor im Zentrum der deutschen Hauptstadt wieder ihre Propaganda verbreiten – der Bundeskanzler Olaf Scholz war natürlich auch mit von der Partie.

Die deutsche Bundesregierung, angeblich so besorgt um das Leid der Zivilisten, macht sich mit ihrem Schweigen zu den Verbrechen der ukrainischen Militärführung endgültig zum Mittäter. Dies gilt umso mehr, wenn demnächst noch öfter bestätigt wird, dass ukrainische Zivilisten nun unmittelbar durch NATO-Waffen sterben.

Mehr zum Thema - Liveticker zum Ukraine-Krieg: USA wird Kiew keine Raketen liefern, die Russland treffen können

Ukraine meldet den Tod eines deutschen Söldners

Die "Internationale Legion für die Verteidigung der Ukraine" gab am Samstag in Kiew den Tod eines Deutschen bekannt, der sich dem Kampf gegen die "russischen Angreifer" angeschlossen hatte. Auch drei Freiwillige aus Frankreich, Australien und den Niederlanden seien unter den "gefallenen Waffenbrüdern".

Die Namen der vier Männer wurden ebenfalls genannt, nicht aber Zeitpunkt und Ort ihres Todes. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin war zu hören, die Botschaft in Kiew bemühe sich um Aufklärung und stehe "mit den ukrainischen Stellen in Kontakt, die entsprechende Nachrichten verbreitet haben".

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte Freiwillige aus der ganzen Welt aufgerufen, sich dem Kampf gegen die russische Armee anzuschließen. Dazu wurde die Legion gegründet, die inzwischen aktiv rekrutiert. Das russische Militär meldet immer wieder die Tötung von Söldnern, die Zahl der getöteten Ausländer geht nach Moskauer Angaben in die Tausenden.

Donezk weiter unter massivem Artilleriebeschuss

 Auch am Abend kommt die Metropole Donezk nicht zur Ruhe. Die Stadt steht weiter unter massivem Artilleriebeschuss, offensichtlich auch mit schwerer Raketenartillerie.

TASS-Korrespondenten melden Einschläge im Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Stadt. Über Opfer gibt es noch keine zuverlässigen Informationen.

Zwei Reuters-Reporter und ein Fahrer sind laut Berichten verwundet bzw. getötet worden, als ihr Auto am Freitag in der Nähe der umkämpften Stadt Sewerodonezk im Donbass unter Beschuss geriet. Das berichtete der RT-Reporter Igor Schdanow am Freitag.

Ein Journalisten-Konvoi ist im Donbass in der Nähe der Stadt Sewerodonezk, um die heftige Gefechte toben, unter Beschuss geraten. Dabei sind ersten, unbestätigten Berichten zufolge mehrere Journalisten verletzt und mindestens ein lokaler Begleiter getötet worden.

Schdanow befand sich demnach in dem Auto direkt hinter dem Fahrzeug, in dem die Reuters-Mannschaft unterwegs war. Der Konvoi wurde unter Beschuss genommen, als er in die Stadt einfahren wollte. Die beiden Reuters-Journalisten wurden verwundet, während der Fahrer getötet wurde, so der RT-Korrespondent.

Schdanow selbst und ein lokaler Produzent, der mit ihm unterwegs war, blieben unverletzt. Von Reuters gibt es bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall.

"Der Fahrer starb auf der Stelle. Die Journalisten wurden ins Krankenhaus eingeliefert", schrieb Schdanow auf seinem Telegram-Account.

In und um Sewerodonezk wurden zum Zeitpunkt des Vorfalls schwere Kämpfe gemeldet. Die Offensive der Streitkräfte Russlands und der Donbasser Volksrepubliken gegen die ukrainische Armee läuft weiter. Sergei Gaidai, ein hochrangiger proukrainischer Lokalbeamter, gab am Donnerstag an, dass der größte Teil der Stadt der ukrainischen Kontrolle entrissen worden sei.

Walentin Gwosdew, ein Reporter des vom russischen Verteidigungsministerium betriebenen Fernsehsenders Swesda, wurde am Donnerstag in Sewerodonezk verwundet. Er erklärte, dass die Kämpfer aus dem Donbass den Großteil der Wohngebiete eingenommen hätten, während die ukrainische Artillerie die Stadt beschieße.

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation hat am Sonnabend eine dringliche Erklärung veröffentlicht, in der es vor einer durch die ukrainischen Nationalisten in Sewerodonezk geplanten Provokation warnt.

Als die Kiewer Behörden erkannten, dass es unmöglich ist, die Industriezone von Sewerodonezk zu halten, heißt es in der Erklärung, hätten sie befohlen, die Tanks (Behälter mit Salpeter und Salpetersäure) des Sewerodonezker Azot-Chemiewerkes zu verminen. Weiter wird gewarnt: 

"Nach dem Plan des Kiewer Regimes soll die Sprengung dieser Behälter mit giftigen Chemikalien den Vormarsch der russischen Streitkräfte verzögern, indem eine chemische Kontaminationszone geschaffen wird.

Die ukrainischen Neonazis lassen sich nicht davon abschrecken, dass unschuldige Zivilisten durch diesen Terrorakt mit giftigen Chemikalien zu Schaden kommen könnten. (…) Gleichzeitig planen die Kiewer Behörden für den Fall, dass diese unmenschliche Provokation durchgeführt wird, die russischen Streitkräfte zu beschuldigen."

Mehr zum Thema – Kissingers Angebot an die Ukraine: Der Westen ist außer Atem – und stellt Russland noch eine Falle

Deutschlandexperte Kamkin im RT-Interview: BRD ist "Vasallenstaat" im Dienst eines "Schurkenstaates"

Immer mehr russische Journalisten und Experten äußern sich deutschlandkritisch. Inzwischen fallen auch recht harsche Töne, die an die Ressentiments in und nach den Zeiten des Zweiten Weltkrieges erinnern. Ob die Beziehungen zu Deutschland nun irreparabel geworden sind, darüber sprach RT mit dem russischen Deutschland-Experten Alexander Kamkin.
Deutschlandexperte Kamkin im RT-Interview: BRD ist "Vasallenstaat" im Dienst eines "Schurkenstaates"
Quelle: www.globallookpress.com

Der bekannte russische Experte und Radiomoderator Jewgeni Satanowski erklärte kürzlich, dass Putin "von allen, die wir haben", der am meisten prowestlich gesinnte Politiker sei. Wer auch immer sein Nachfolger werde, der werde seinen Zorn gegenüber Deutschland nicht zurückhalten. Damit bezog sich Satanowski auf die öffentliche Verärgerung über die proukrainische Politik Deutschlands, die jüngst in dem Beschluss der Bundesregierung mündete, an die Ukraine tödliche und schwere Waffen zu liefern. Er sagte:

"Abgesehen von Putin gibt es im Moment nichts, was den Instinkt des größten Teils der Bevölkerung des Landes, in dem ich lebe, bremsen könnte, dass es kein Deutschland mehr geben wird. Und dass, wenn nötig, alle Länder in Europa, die jetzt Waffen an die Ukraine liefern, in einen flachen, leicht geschmolzenen Ort verwandelt werden sollten. Den Menschen wird jede Möglichkeit gegeben, in Frieden zu leben. Und dann liefern sie Waffen in die Ukraine, die unsere Leute töten sollen? Die Ukraine ist unsere Familienangelegenheit, keine europäische Angelegenheit."

Über eine mögliche Verschiebung im öffentlichen Bewusstsein in Russland gegenüber Deutschland und anderen westlichen Staaten sprachen wir mit Alexander Kamkin, einem der führenden russischen Deutschland-Experten und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Russischen Akademie der Wissenschaften. 

RT: Können Sie einen solchen Bewusstseinswandel in der russischen Öffentlichkeit bestätigen oder handelt es sich um die private Meinung eines voreingenommenen Experten? 

Alexander Kamkin: "Satanowski hat gewissermaßen Recht. Viele in Russland verstehen nicht, warum der Westen und insbesondere Deutschland, wo Rechtsradikale von der Politik, den Medien und der Zivilgesellschaft verfolgt werden, in Bezug auf die Neonazis in der Ukraine auf dem 'rechten Auge' blind sind. Die Fackelzüge der Bandera-Anhänger finden in der Ukraine seit vielen Jahren statt, und die deutschen Medien haben das nie irgendwie erörtert oder kritisiert. Das Gleiche gilt für das Erwachen des Neonazismus in den baltischen Staaten.

Es geht um eine ganz markante doppelte Moral. Die Position Deutschlands – insbesondere nach dem Beginn der Sonderoperation Russlands – wird von vielen Leuten in Russland kritisiert. Gerade die Worte des Bundeskanzlers Olaf Scholz, die er bei seinem vorläufig letzten Treffen mit Wladimir Putin machte – nämlich: er glaube nicht, dass im Donbass ein Völkermord passiere – hat Stimmungen erzeugt, die kritisch gegenüber Deutschland und gegenüber Scholz sind. Damit kann man sagen, dass die Position von Herrn Satanowski nicht die Position eines politischen Einzelgängers ist. Die antideutschen Stimmungen haben schon etwas zugenommen. Eine in Moskau lebende deutsche Bekannte von mir sagt, dass die Leute nicht besonders freundlich gucken, wenn sie hören, dass jemand auf Deutsch redet.

Auch die Trennung von Deutschland und Russland spielt eine Rolle. Viele deutsche Firmen verlassen den russischen Markt, und das macht die russischen Arbeiter dort arbeitslos. Das macht die antideutschen Stimmungen noch intensiver.

Satanowski hat auch insofern Recht, dass Putin tatsächlich ein 'Westler' ist. Er ist ein prodeutscher Politiker, und ein Traum von Wladimir Putin war und ist eine stabile und strategische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland. Aber da das heutige Deutschland ein Vasallenstaat der USA ist, kann man von einer strategischen Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Russen leider derzeit nicht reden. Deutschland bleibt im Fahrwasser des 'großen Bruders' in Washington. Sogar in den besten Jahren der deutsch-russischen Beziehungen, beispielsweise im Jahre 2011, haben die Vertreter der CDU gesagt, die Beziehungen zu Russland dürfen das Verhältnis zu den USA nicht verschlechtern, also die politische Elite Deutschlands hatte ihre Wahl schon vor vielen Jahren getroffen."

RT: Gilt diese kritische Haltung gegenüber dem Westen allgemein oder unterscheiden die Russen irgendwie etwas im Vergleich zwischen Deutschland und den anderen Staaten?

Alexander Kamkin: "Natürlich liegt es auf der Hand, dass antiwestliche Stimmungen in Russland zugenommen haben. Es gibt im kollektiven Bewusstsein die Vorstellung über den sogenannten kollektiven Westen. Was gerade Deutschland angeht, ist dieses Land in einer heiklen Lage – wegen des Großen Vaterländischen Krieges. Die Unterstützung der Nazis in der Ukraine – reden wir mal Klartext – hat in der russischen Gesellschaft diesen Phantomschmerz des Großen Vaterländischen Krieges wiedererweckt und historische Vorurteile gegenüber Deutschland wiederbelebt. Aber im Allgemeinen sind es eher antiwestliche Stimmungen und nicht speziell antideutsche Stimmungen."

RT: Können Sie in den deutsch-russischen Beziehungen so etwas wie einen Punkt erkennen, ab dem es kein Zurück mehr gibt? 

Alexander Kamkin: "Diesen 'Point of no Return' gibt es, und das ist natürlich die Entscheidung der Bundesregierung, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Es geht um Kampf- oder Transportpanzer Marder, Flak-Panzer Gepard und andere Militärfahrzeuge. Man sollte zwar bedenken: sie sind nicht von der höchsten technischen Qualität. Das sind veraltete Panzer, sie wurden in den 1960er und 1970er Jahren entwickelt und hergestellt. Man muss aber sagen, dass Deutschland erpresst wurde, und die Zögerlichkeit von Olaf Scholz wurde vielfach kritisiert, auch von vielen anderen NATO-Staaten. Das waren Zwang und Erpressung von der Seite der Angelsachsen. Die deutsche Bevölkerung will keinen Krieg gegen Russland, aber die in Deutschland tätigen Konzernmedien verbreiten diese antirussische Hysterie, und das alles führt zu der brisanten Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen."

 

RT: Deutsche Analysten schreiben, "Russlands Angriff auf die Ukraine war objektiv betrachtet ein schwerer Fehler". Kann man in solch verfahrener Situation, in der sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen schon seit vielen Jahren befinden, überhaupt über Fehler reden, auch angesichts der rhetorischen Zuspitzung und gegenseitigen Drohungen?

Alexander Kamkin: "In dieser Situation war Russland im Zugzwang, wie man das im Schach nennt. Die Militäroperation Russlands war unausweichlich. Natürlich war es nicht die beste Lösung. Aber in diesem Zusammenhang und unter diesen Bedingungen, die im Februar existierten, war es die einzige Lösung. Die USA und die anderen NATO-Staaten haben Russland lange provoziert: durch Biolaboratorien, durch die Unterstützung der ukrainischen Militäroperation gegen den Donbass, die in Russland im Endeffekt als Völkermord angesehen wird, durch das Tolerieren oder gar die Förderung der Neonazis in der Ukraine und schließlich durch Spekulationen über die Atomwaffenherstellung in der Ukraine.

Wenn das nachgewiesen wird, dass die Ukraine den Angriff auf den Donbass in Februar/März geplant hatte, dann wird jedem klar, dass dies die einzige Lösung war. Natürlich war es eine geopolitische Provokation, die von den USA geplant wurde. Und das Endziel dieser Provokation in der Ukraine ist die Schwächung der Europäischen Union und Russlands, die strategische Einkesselung Russlands und eine neue Aufteilung der Welt in den Zeiten der Postglobalisierung.

Das wird dazu führen, dass aus der jetzigen Weltordnung zwei, drei Megablöcke entstehen: Ein transatlantischer Megablock zusammen mit Australien und Neuseeland, dann sicherlich ein Indopazifischer Block: Russland, China, Iran, Zentralasien inklusive, vielleicht auch die Türkei, wobei die Rolle Indiens auch noch unklar ist. Wie aber Professor Klaus Schwab in Davos sagte: 'Die Welt wird nie wieder, wie sie war.' Die Ukraine-Krise ist ein Katalysator, der zur Umformatierung der globalen Weltordnung führen wird."

RT: Sie haben jetzt ein großes Gemälde an die Wand gemalt und dabei Deutschland als Vasallenstaat bezeichnet. So stellt man Deutschland aber ein bisschen als Opfer und gar nicht als Akteur dar. Deutschland verfolgt doch auch seine eigenen Interessen in der Ukraine, oder?

Alexander Kamkin: "Wenn wir von der Bundesregierung sprechen, werde ich vielleicht sogar im Satanowski-Stil reden. Aber die deutschen Politiker sind in Wirklichkeit die 'nützlichen Idioten', die von den US-Amerikanern in diese Situation gelenkt wurden. Und jetzt sitzen sie da – mit hohen Inflationsraten, mit steigenden Preisen für Lebensmittel und für Rohstoffe – und wollen sich jetzt auch noch vom russischen Erdgas lossagen. Ich sehe Deutschland als Opfer dieser dummen Politik in Berlin, ganz im US-Interesse. Deswegen rede ich vom Vasallenstaat der USA."

 

RT: Immer wieder tauchten im Netz Bilder vom ukrainischen Wappenzeichen Dreizack auf einem Wohnhaus im Berliner Stadtteil Wilmersdorf auf. Und immer wieder fragen sich die Nutzer, was es damit auf sich hat. Recherchen zeigen, dass in diesem Haus seit dem Jahre 1929 das Pressebüro der Organisation der ukrainischen Nationalisten (OUN) untergebracht war. Das ist nur ein Beleg unter vielen für ein historisch enges Verhältnis zwischen Deutschland und dem ukrainischen Nationalismus. Warum wird diese Verbindung jetzt wiederbelebt? Wobei Deutschland die nazistischen Triebe in der Ukraine verschweigt – statt darüber aufzuklären – und ausgerechnet Russland auf anmaßende Art und Weise auch noch angeblichen Faschismus vorwirft. Es wird alles ins Gegenteil umgedeutet.

Alexander Kamkin: "Die Frage der Ukraine und die Rolle der Ukraine in den Beziehungen zwischen dem Westen und Russland ist wirklich eine sehr heikle und auch sehr wichtige Frage. Der größte Sieg des Westens beim Zerfall der Sowjetunion war die Unabhängigkeit der Ukraine. Die Ukraine als unabhängiger Staat oder unabhängiges Territorium ist die Achillesferse Russlands. Das moderne Phänomen der Ukraine wurde im Wesentlichen vom österreichischen Geheimdienst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfunden, und der Ukrainische Nationalismus wurde dann im 'Dritten Reich' von den Deutschen benutzt. In den Plänen der Nazis spielte die Ukraine für die Teilung und Unterwerfung der Sowjetunion die zentrale Rolle. Von Anfang an bildeten die Nazis für das Massakrieren der Zivilbevölkerung die sogenannten 'Schutzmannschaften' aus den Ukrainern und setzten auf Kollaboration mit militärischen Verbänden der ukrainischen Nationalisten – bis hin zur Schaffung der SS-Division Galizien. Es gab auch Ideen eines ukrainischen Protektorats, die allerdings später verworfen wurden. Nach dem Krieg ließ sich der Führer der ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera in München nieder, wo er später auch umgebracht wurde.

Heute ist Deutschland in die gemeinsame NATO-Politik und die Politik des Westens in der Ukraine eingebunden. Es gibt ein wichtiges historisches Dokument, das vom US-Kongress in den 1950er Jahren verabschiedet wurde. Es ist das Public Law 86-90, das Gesetz über unterjochte Völker, und der Grundgedanke in diesem Dokument ist identisch mit dem 'Generalplan Ost' der deutschen Nazis. Es heißt dort, die Russen seien Besatzer von Territorien der Nationalrepubliken, und die Völker der Sowjetunion müssten das Joch der Großrussen abwerfen. So haben der Westen und auch die Bundesrepublik Deutschland als US-Vasallenstaat antisowjetische und russophobe Organisationen unterstützt, in erster Linie die ukrainischen und baltischen Nationalisten mit Nazi-Vergangenheit. Seit Anfang der 1990er Jahre kehrten diese Neonazis aus dem Exil nach Kiew, nach Vilnius, nach Tallinn zurück. In den folgenden Jahrzehnten haben sie das Massenbewusstsein ihrer Länder im Sinne ihrer Ideologie transformiert.

Die russische Diplomatie machte in diesem Zusammenhang einen großen Fehler. Wir haben zu lange einfach nicht reagiert, und die Wurzeln des Neonazismus im Baltikum und in der Ukraine wurden einfach zu spät entdeckt. Oder ihre Bedeutung wurde zu spät wahrgenommen. Aber lieber später als nie, der Kampf geht weiter, und es geht bei diesem Kampf um die Existenz Russlands als Staat, als Zivilisation. Es geht nicht nur um die Sonderoperation, es ist nur ein Schritt für den Schutz der russischen Zivilisation und der globalen Welt gegen diesen Schurkenstaat USA, der eigentlich die Rolle eines Banditen in der Weltpolitik spielt."

RT: Es scheint so, dass bei vielen Experten in Russland die Dämme gebrochen sind und sie zunehmend Klartext reden: "Schurkenstaat", "Vasallenstaat". Noch vor einigen Monaten hat man sich viel diplomatischer ausgedrückt. Können Sie dem zustimmen?

Alexander Kamkin: "Ja." (nickt)

RT: Alles deutet auf eine weitere Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen hin. Die Operation läuft noch, und wir wissen nicht, was noch kommt. Gibt es noch etwas, woran wir uns festhalten können – etwas, was uns vor einem völligen Bruch bewahrt? In der Vergangenheit waren es zumindest die Energieversorgung und wirtschaftliche Interessen. Das scheint alles der Vergangenheit anzugehören.

Alexander Kamkin: "Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland werden nicht komplett auf Eis gelegt. Jetzt reden die deutschen Politiker der etablierten Parteien über den Verzicht auf russisches Gas. Aber der Winter kommt, und die Bundesbürger werden am eigenen Leibe spüren, wie teuer diese 'Politik der Werte' ist. Das russische Erdgas kann man nicht einfach spontan durch andere Quellen ersetzten, Windenergie hat schon ihre Grenzen erreicht. Die Flächen für Windkraftwerke werden zu knapp. Die Absage an Kohle führt dazu, dass das Gewicht von Erdgas zunehmen wird. Was Wasserstoff angeht, ist es unklar, ob Wasserstoff wirtschaftstauglich ist. Wenn man es wie das Erdgas durch Rohre transportieren will, dann bedeutet das, dass man die Rohleitungen, die Speicherräume neu bauen muss. Die Pipelines und Speicherräume für Erdgas taugen für Wasserstoff nicht, weil die Dichte von Wasserstoff komplett anders ist. Das kostet nicht einmal nur Milliarden, das kostet Trillionen Euro.

Im Endeffekt brauchen Deutschland und andere europäische Staaten russische Rohstoffe, ohne die ihre Wirtschaft nicht konkurrenzfähig bleibt. Das werden die europäischen Politiker bestimmt einsehen, vielleicht erst im nächsten Jahr oder vielleicht sogar schon früher. Man muss den Draht zwischen Moskau und Berlin behalten, und davon reden auch ehemalige Politiker, wie z. B. Gerhard Schröder oder Oskar Lafontaine – und deshalb sind sie jetzt Objekte für die Hetze von den Medienterroristen, wie man sie korrekt beim Namen nennen kann (der Begriff 'Lügenpresse' unter deutschen Dissidenten kommt ja nicht von ungefähr). Tatsächlich wird nicht nur in Deutschland, sondern wird auch in anderen westlichen Staaten eine globale Lügenkampagne gegen Russland und gegen prorussische Politiker geführt: gegen Gerhard Schröder, Merlenchon oder gegen andere europäische Vertreter von nationaler Souveränität, die gegen dieses globale Diktat des global agierenden Schurkenstaates handeln oder öffentlich polemisieren. Und so wird es weitergehen. Und ich bin mir sicher, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland doch auf einer gewissen Ebene verbleiben. Ein totaler 'Eiserner Vorhang' stört sowohl unseren Staat als auch den deutschen Staat."

 

Das Interview führte RT-Online-Redakteur Wladislaw Sankin

Mehr zum Thema - Roskosmos-Chef Rogosin über Scholz: Jetzt 

 

 

 

USA, GB und EU sind Schuld an der globalen Hungerkrise - nicht Russland

Die Position von Präsident Putin in der Getreidefrage

Putin: Russland verhindert nicht den Export von Getreide aus der Ukraine

 
Wladimir Putin hat erklärt, dass Russland die Durchfahrt von Schiffen mit Weizen aus der Ukraine garantieren werde. Er betonte, dass die weltweite Nahrungsmittelkrise bereits vor der Sonderoperation begonnen habe und alle Versuche, Russland dafür verantwortlich zu machen, Spekulationen seien.
 
Russland die Schuld an der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu geben, sei reine Spekulation, da die ungünstige Lage auf dem globalen Nahrungsmittelmarkt schon vor der Sonderoperation in der Ukraine begonnen habe. Dies hat der russische Präsident Wladimir Putin erklärt.
 
https://rtde.website/russland/140191-putin-russland-verhindert-keinen-export/  Interview mit Putin über den Zusammenhang von Düngemitteln für den Weltmarkt und steigenden Gaspreisen, die Düngerpreise explodieren lassen
 
 Russland sei bereit, den ungehinderten Export ukrainischen Getreides "ohne Probleme" über die von Russland kontrollierten Häfen zu gewährleisten. Ihm zufolge sei die russische Seite aktuell dabei, die Entminung der Häfen von Berdjansk und Mariupol am Asowschen Meer abzuschließen. Putin versicherte:

"Wir sind bereit, einen reibungslosen Export, auch von ukrainischem Getreide, über diese Häfen zu gewährleisten."

Der russische Staatschef wies darauf hin, dass der einfachste und billigste Weg, ukrainisches Getreide zu exportieren, über Weißrussland führe. Doch dazu müsse der Westen die Sanktionen gegen Minsk aufheben. Putin erklärte, dass das Getreide von Weißrussland aus direkt zu den baltischen Häfen an der Ostsee und von dort aus in die ganze Welt gelangen würde.

Der russische Präsident betonte, dass die ungünstige Situation auf dem Weltmarkt für Lebensmittel schon viel früher ihren Anfang genommen habe, noch vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine. Ihm zufolge habe die Nahrungsmittelkrise bereits im Februar 2020 Gestalt angenommen, als man sich mit den Folgen der COVID-19-Pandemie befasste und die Weltwirtschaft wieder aufbauen musste. So zum Beispiel habe Washington damit begonnen, große Geldsummen zur Unterstützung der eigenen Bevölkerung und einzelner Unternehmen und Industrien bereitzustellen.

Putin wies darauf hin, dass die Geldmenge in den USA von Februar 2020 bis Ende 2021 um 5,9 Billionen US-Dollar gestiegen sei, und bezeichnete dies als "ein noch nie dagewesenes Werk der Druckerpresse." Infolgedessen hätten die Lebensmittelpreise zu steigen begonnen. US-Finanzministerin Janet Yellen habe selbst zugegeben, dass die Vereinigten Staaten einen Fehler gemacht hätten, fügte Putin hinzu. Der russische Staatschef merkte an:

"Es handelt sich also um einen Fehler der Finanz- und Wirtschaftsbehörden der Vereinigten Staaten, der nichts mit den Aktionen Russlands in der Ukraine zu tun hat, überhaupt nichts."

Als zweiten Grund nannte der russische Präsident die "kurzsichtige Politik" der Europäischen Union, insbesondere im Energiesektor. Infolgedessen stellten die Banken die Kreditvergabe ein, die Versicherungsgesellschaften stellten die Versicherung von Geschäften ein, und der Bau von Spezialfahrzeugen wurde zurückgefahren. All dies habe zu unzureichenden Investitionen im globalen Energiesektor geführt, sodass die Preise gestiegen seien, erklärte Putin.

Ende Mai hatte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Moskau vorgeworfen, Lebensmittel als Waffe einzusetzen. Sie behauptete, Russland nutze Hunger und Getreide, um Einfluss zu gewinnen.

Seit Beginn der Militäroperation in der Ukraine wird eine weltweite Nahrungsmittelknappheit befürchtet, da Russland und die Ukraine zu den größten Getreidelieferanten der Welt gehören (16 Prozent bzw. 10 Prozent der weltweiten Weizenexporte in der Saison 2021/22).

Die Weizenpreise sind seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten in der Ukraine auf ein Rekordhoch gestiegen.

Auch US-Außenminister Anthony Blinken warf Russland vor, die Nahrungsmittelkrise in der Ukraine zu verschärfen. Etwa 20 Millionen Tonnen Getreide blieben im Land ungenutzt, betonte er.

Am 20. April hatte das russische Verteidigungsministerium den Verkehr ausländischer Kriegsschiffe und anderer staatlicher Schiffe in drei Gebieten des Schwarzen Meeres für sechs Monate ausgesetzt.

Mehr zum Thema - Lawrow fordert die Ukraine zur Entminung ihrer Küstengewässer auf

 

Der Ukrainekrieg ist ein Fortsetzungs-Krieg der USA gegen Russland - der seit dem 1. Weltkrieg 1914 betrieben wird

Der globale Kenner und ehemalige Weltbank-Ökonom Peter König spricht Tacheles - Abriss der Geschichte des Westens und Russlands 

Nach fast vier Jahrzehnten eines Kalten Krieges von Mitte der 1950er bis 1991 und weiteren 2 Jahrzehnten des Kalten Krieges 2.0, seit Anfang des Jahres 2000, als Herr Putin die Präsidentschaft Russlands übernahm, der USA über die NATO und mit ihren europäischen Vasallen, befinden sich nun in einem heißen Krieg mit Russland und nutzen die Ukraine als Stellvertreter für einen langer Zeit vorbereiteten Krieg der USA gegen Russland, der mit dem faschistischen und USA gesteuerten Maidan-Putsch seinen ersten Meilenstein und Ausgangspunkt an der Ostfront im Osten in der ehemaligen sowjetrussischen Ukraine setzte..

Dies wurde sehr geschickt aber vor allem systematisch  gemacht. Ukraine wurde zum Truppenaufmarschplatz der USA gegen Russland.

Seit dem von den USA angestifteten Ersten Weltkrieg im Juni 1914 bestand das Interesse Washingtons darin, das damalige Russische Imperium und später die Sowjetunion und jetzt Russland zu unterwerfen. Dieses Ziel gilt bis heute. Das Hauptziel war und ist es, dieses riesige Land, die rohstoffreichste Nation der Welt, zu übernehmen, eine Position, die Russland wohl noch heute innehat.

Washingtons Vorwände sind vielfältig. Mit Beginn der Sowjetrevolution sei der Kommunismus eine Gefahr für die Welt und insbesondere für die Vereinigten Staaten gewesen. „Nationale Sicherheit“ ist immer ein kluges Argument – ​​und es verkauft sich gut, da angeblich jedes Land „nationale Sicherheit“ an erster Stelle sieht.

In den letzten zwei Jahrzehnten richtete sich der von den USA vorangetriebene Antagonismus gegen Russland, dicht gefolgt von Europa, hauptsächlich gegen einen Mann, nämlich Russlands Führer, Präsident Putin. Es ist immer einfacher, eine Person zu dämonisieren als ein ganzes Land. Das kann Washingtons Inner Circle am besten.

Das Ziel von Herrn Putin war und ist es, Russland als sichere und autarke Gesellschaft wiederherzustellen und dabei Beziehungen aufrechtzuerhalten, aber nicht vom Westen abhängig zu sein. So weit wie möglich Autarkie und Sicherheit sind das, was jeder Staatschef als Priorität für sein Land ansehen sollte.

Herr Putin, ein ehemaliger hochrangiger KGB-Beamter, weiß sehr gut, was in den politischen Köpfen des westlichen Hegemons vor sich geht.

Als  Michail Gorbatschow , der letzte Führer der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR), 1991 kapitulierte, forderte er von den westlichen Alliierten ein Versprechen, dass sie die NATO NICHT über Berlin hinaus erweitern würden, als Bedingung für die Erlaubnis zur Vereinigung von Ost- und Westdeutschland.

Bild links: Gorbatschow mit Reagan

Dies bestätigte der damalige US-Außenminister James Baker mit den heute berühmten Worten:

„Die NATO wird sich keinen Zentimeter über Berlin hinaus bewegen “.

Unterlagen in diesem Umfang sind im Berliner Kriegsmuseum vorhanden.

Wir alle wissen, was damals geschah. Das Versprechen wurde nicht gehalten und heute ist die NATO von 16 Ländern im Jahr 1997 auf heute 30 Länder angewachsen, von denen 28 in Europa liegen. Viele der neuen befinden sich in Osteuropa, den ehemaligen Sowjetrepubliken – siehe Karte.

Es ist offensichtlich, dass die Annäherung an Moskau eine Bedrohung für Russland darstellt. Es würde von Washington als Bedrohung empfunden, wenn Russland oder China eine Militärbasis in Mexiko oder Mittelamerika errichten würden.

Erinnern Sie sich an die Kubakrise, als geheime Verhandlungen zwischen dem damaligen Präsidenten JF Kennedy und dem russischen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei, Nikita Chruschtschow , möglicherweise die Welt vor einem nuklearen Armageddon retteten?

Warum würde Herr Putin jetzt diesen offensichtlichen Eingriff in sein Land durch NATO-Streitkräfte und den jüngsten Versuch, in die Ukraine einzudringen, tolerieren?

03. Juni 1961 Präsident Kennedy trifft sich mit dem Vorsitzenden Chruschtschow in der US-Botschaft in Wien.

Die Ukraine hat übrigens ihre Absicht, eine NATO-Mitgliedschaft zu erlangen, in ihre Verfassung geschrieben .

Wie gewagt.

Offiziell sagen die USA und die NATO, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied werden wird, aber die Taten zeigen etwas anderes.

In den letzten mindestens 10 bis 15 Jahren und insbesondere nach dem von den USA und der NATO angestifteten Maidan-Coup in Kiew am 22. Februar 2014 haben die USA und die NATO-Staaten die Ukraine mit Kriegsmaterial im Wert von Milliarden und Abermilliarden, hochpräzisen Raketen, Anti- Flugzeuge und Panzerabwehrsysteme, von denen die meisten in den USA hergestellt werden. De facto könnte dies leicht so ausgelegt werden, dass die Ukraine zu einem stillen NATO-Mitglied wird.

Für Herrn Putin war dies das Überschreiten einer roten Linie. Verständlicherweise. Zumal das Minsker Abkommen von 2014 nie respektiert und eingehalten wurde. Der Gipfel von Minsk fand unter Beteiligung von Wladimir Putin , dem damaligen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko , der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel , dem französischen Präsidenten François Hollande und den Vertretern und Führern der beiden Donbass-Provinzen, Herrn Alexander Sachartschenko , Volksrepublik Donezk (DVR), statt. und Herr Igor Plotnitsky , Volksrepublik Lugansk (LPR). (siehe unten)

Zu den Kernpunkten der vereinbarten Maßnahmen gehörten ein Waffenstillstand, der Abzug schwerer Waffen von der Front, die Freilassung von Kriegsgefangenen, die Verfassungsreform in der Ukraine, die Gewährung der Selbstverwaltung für bestimmte Gebiete des Donbass und die Wiederherstellung der Kontrolle über die Staatsgrenze zum Ukrainische Regierung.

Keine dieser Vereinbarungen wurde eingehalten, und die westlichen Führer, die Partei des Minsker Abkommens waren, machten sich nicht die Mühe, sie durchzusetzen. Zum Beispiel bombardierte und terrorisierte das rechtsgerichtete Asow-Bataillon der Nazis, das in der Ostukraine agierte, seit dem Maidan-Putsch im Jahr 2014 die Bevölkerung des Donbass acht Jahre lang. Sie töteten 14.000 Zivilisten, darunter 3.000 bis 4.000 Kinder, die meisten Opfer sind russischer Abstammung.

Dies wird in den westlichen Medien selten erwähnt.

Für Herrn Putin war das Ziehen einer roten Linie offensichtlich. Keine NATO-Aggression mehr, keine Waffen der NATO oder von NATO-Ländern in die Ukraine, keine Angriffe auf die Donbass-Provinzen, kein NATO-Personal und keine NATO-Ausbildung in der Ukraine. Tatsächlich forderte Herr Putin eine neutrale, entmilitarisierte Ukraine, neutral wie Österreich und Schweden.

Nichts davon ist passiert.

Und was für Russland von größter Gefahr war, waren die 25 bis 30 Biokriegslabors auf ukrainischem Boden, die von den USA finanziert und von Washington monatelang als „Verschwörungstheorie“ geleugnet wurden, bis zur Überraschung der Welt am 9. März 2022, Frau Victoria Nuland, stellvertretende US-Außenministerin, gestand in einer Senatsanhörung, dass – ja, die USA diese Bio-Labors finanziert hätten (sie nannte sie beschönigend „Forschungszentren“), und sie fügte hinzu, dass die USA jetzt zerstören müssten andernfalls könnten sie unter russische Kontrolle fallen. Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, wie lächerlich lächerlich diese Aussage ist. Fox News Tucker Carlson hat es gut umrahmt und analysiert – siehe das .

Mit unerbittlicher Aggression und westlicher Feindschaft gegen Russland und die Person von Herrn Putin wurde der russische Präsident in die Enge getrieben. Er strebt sicherlich keinen nuklearen 3. Weltkrieg an, aber er will Sicherheit für sein Land.

Eine westliche falsche Flagge könnte einen nuklearen Angriff der NATO auf Russland auslösen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die USA einen Krieg unter „falscher Flagge“ beginnen, der von den USA selbst oder von einem engen Verbündeten oder Stellvertreter verübt wird – denken Sie nur an den selbstverschuldeten Vorfall im Golf von Tonkin, die USS Maddox-Angriff, der den ausgewachsenen Vietnamkrieg auslöste. Und es gibt noch viele andere.

Große Reset-Phase 2.0

Das ist die Geschichte. Nun zur Gegenwart.

Russland intervenierte am 24. Februar 2022 in der Ukraine. Seitdem sind alle Augen auf Russland und die Ukraine gerichtet. Fast auf den Tag genau verschwindet Covid zumindest offiziell von der Weltbühne. Covid ist überall aus den Schlagzeilen verschwunden. Das ist kein Zufall. Geopolitik kennt keine Zufälle – nur Pläne und Strategien.

Die immer stärkere und unbarmherzigere Provokation, Russland in einen Krieg mit der Ukraine zu ziehen – könnte das vom WEF und den Handlangern des WEF geplant worden sein? – Weil die vollständige und endgültige Agenda des WEF viel stärker und breiter und größer und tiefer ist – als Covid und der Krieg zusammen. Aber Covid und der Krieg sind perfekte Instrumente, um die (UN-)Agenda 2030, alias die Agenda des Großen Neustarts, voranzutreiben.

Das Bild oben gibt Ihnen vielleicht eine Ahnung, wer die Show in der Ukraine leitet. Es zeigt Klaus Schwab , den Vorsitzenden und CEO des WEF, mit dem ukrainischen Präsidenten Zelenskyy in einem scheinbar gemütlichen Gespräch.

Covid ist gleich Great Reset 1.0.

Es ging darum, Menschen in Ehrfurcht zu versetzen, sie mit einer erbärmlichen Lüge zu indoktrinieren, Angst zu verbreiten, Menschen unterwürfig – und gehorsam gegenüber Behörden – zu machen, während sie glauben, dass diese Behörden – von allen 193 UN-Mitgliedsländern auf einmal – alle nur das Beste wollen für ihre Leute. Wie es sein sollte. Also tust du, was sie sagen. Regierungen sollen die Beschützer ihres Volkes sein.

Wir waren und sind immer noch völlig falsch. Wir Menschen müssen uns in den Kopf setzen, dass diese Zeiten vorbei sind. Unsere Regierungen sind meistens unsere Feinde.

Sie wollen das Schlimmste für die Menschen – einen globalen Impf-Völkermord, den Diebstahl von Vermögenswerten durch künstlich, alias covid-induzierte Insolvenzen, die Verlagerung des liquidierten Eigentums von unten und der Mitte nach oben, durch das Verursachen von Wirtschaftskrisen und schließlich die vollständige Digitalisierung alles, einschließlich insbesondere der finanziellen Ressourcen, Ihres Geldes (kein Bargeld mehr) und – ja – des menschlichen Gehirns – um die totale Kontrolle über die überlebenden Menschen zu haben.

Klaus Schwab, der CEO und Gründer des WEF, nennt es die Transformation von Menschen in Transhumanen – damit nach Abschluss der Agenda 2030, des Great Reset – „Sie nichts besitzen, aber glücklich sein werden“.

Hier ist eine vollständige Beschreibung der Transhumanistischen Agenda .

Für diejenigen, die es noch nicht wissen – Covid-19, alias SARS-Cov-2, hat nie existiert, wurde nie identifiziert, wurde nie wissenschaftlich isoliert.

Diese 4 Min. Trailer von The Viral Delusion , einer neuen 6-stündigen Dokumentarserie – mit interviewten Wissenschaftlern und Fakten auf dem Tisch – der Trailer sagt Ihnen fast alles, was Sie wissen müssen, um zu verstehen, dass Sie in den letzten zwei Jahren kriminell getäuscht wurden. Die Welt wurde kriminell getäuscht. Kriegsverbrecher sind die westlichen Eliten, das WEF und seine Handlanger, Regierungsbeamte, die diese Verbrechen an der Menschheit wissentlich begehen.

Klicken Sie hier oder auf den Bildschirm, um sie anzuzeigen

 

Dieser Betrug hat Milliarden Opfer gefordert. Direkt von den schändlichen und tödlichen Nebenwirkungen der mRNA-Injektionen, die als Impfstoffe verkauft wurden, aber in Wirklichkeit alles andere als Impfstoffe waren; Es waren Giftstöße, die aus verschiedenen schädlichen Substanzen bestanden, darunter Graphenoxid, die ein Magnetfeld Ihres Körpers erzeugen, das für 5G-Mikrowellen zugänglich ist – entdeckt vom spanischen Forschungsteam „The Fifth Column“. Sehen Sie dies ; und indirekt, indem sie sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden unzählige finanzielle Ruin, Arbeitslosigkeit, Elend, Hungersnöte, damit verbundene Krankheiten – und ja, Millionen von Selbstmorden aus Verzweiflung verursacht haben.

Dieser Betrug hat Milliarden Opfer gefordert. Direkt von den schändlichen und tödlichen Nebenwirkungen der mRNA-Injektionen, die als Impfstoffe verkauft wurden, aber in Wirklichkeit alles andere als Impfstoffe waren; Es waren Giftstöße, die aus verschiedenen schädlichen Substanzen bestanden, darunter Graphenoxid, die ein Magnetfeld Ihres Körpers erzeugen, das für 5G-Mikrowellen zugänglich ist – entdeckt vom spanischen Forschungsteam „The Fifth Column“. Sehen Sie dies ; und indirekt, indem sie sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden unzählige finanzielle Ruin, Arbeitslosigkeit, Elend, Hungersnöte, damit verbundene Krankheiten – und ja, Millionen von Selbstmorden aus Verzweiflung verursacht haben.

Dies alles geschah mit Zustimmung der Vereinten Nationen, der WHO und der großen Macher, des IWF, der Weltbank, der Europäischen Zentralbank (EZB), der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, die Zentralbank aller Zentralbanken), sogar UNICEF – und natürlich die Gates- und die Rockefeller-Stiftung (die Hauptfinanziers dieses Betrugs biblischen Ausmaßes). Und nicht zu vergessen das Weltwirtschaftsforum – das WEF – und diese dunklen Handlanger des WEF, darunter die „Finanzkaiser“ der Welt, BlackRock, Vanguard, State Street und Fidelity.

Zusammen kontrollieren die Finanzkaiser Vermögenswerte in Höhe von etwa 20 bis 25 Billionen Dollar, was ihnen eine Hebelwirkung von über 100 Billionen Dollar verleiht, verglichen mit einem weltweiten BIP von etwa 90 Billionen Dollar.

Mit dieser finanziellen Macht können sie mit jedem Land machen, was sie wollen. Dies könnte erklären, warum von einem Tag auf den anderen die ganze Welt, 193 UN-Mitgliedsländer, von demselben gefälschten Virus befallen wurden (völlig unsinnig, in Wirklichkeit unmöglich) und am 11. März 2020 alle zusammen in einen vollständigen Lockdown geschickt wurden, als sie dort waren gab es nur etwa 4.700 sogenannte registrierte Covid-Fälle auf der ganzen Welt.

Westliche Medien wurden und werden immer noch mit Milliarden und Abermilliarden Dollar bezahlt, um die Lügenpropaganda, die Covid / Vaxx-Erzählung, fortzusetzen. Präsident Biden, Oberhaupt des Imperiums der Lügen (Copyright Präsident Putin), hat erst kürzlich eine weitere Milliarde Dollar bereitgestellt, um die US-Medien zu „subventionieren“, damit sie weiterhin die Covid- und Vaxx-Erzählung wiederholen – und jetzt die anti-russische Kriegspropaganda .

Was kommt als nächstes?

Im Schatten von The Great Reset 2.0, dem Russland-Ukraine-Krieg, werden Vorbereitungen für die nächste Phase geplant und bereits durchgeführt.

Die Dinge passieren in Warp-Geschwindigkeit, damit die berüchtigte UN-Agenda 2030 bis 2030 abgeschlossen sein kann, bevor alle aufwachen. Zum Beispiel war die WHO keine ursprüngliche UN-Agentur, sondern wurde 1948 von der Rockefeller Foundation gegründet, um eine Weltorganisation zu werden, um die Gesundheit der Weltbevölkerung zu kontrollieren. Rockefeller „hat es geschafft“ (Geld kauft alles), die WHO als internationale Gesundheitsbehörde in das UN-Gremium aufzunehmen.

Für Rockefeller, einen angeblichen Eugenisten, ist es ein Gewinn, die Gesundheit der Welt zu kontrollieren. Er war zu dieser Zeit auch Eigentümer von Standard Oil, dem größten Kohlenwasserstoffgiganten der Welt, und buchstäblich das Monopol auf Öl und Gas.

Dies veranlasste Rockefeller und Co. dazu, die bisher meist pflanzlichen Arzneimittel in Medikamente auf petrochemischer Basis umzuwandeln; profitabler und besser steuerbar.

Heute, im Schatten des Krieges, wird die WHO darauf vorbereitet, der weltweit einzige Wachhund für die Gesundheit der Menschen zu werden. Wenn der Plan durchgeht, wird es einen Pandemie-Vertrag geben, nach dem die WHO bis 2024 die volle Kontrolle über Gesundheitsfragen haben würde, über der Souveränität jeder Nation.

Die WHO würde entscheiden, was eine Pandemie ist (möglicherweise kann jede Grippe eine Pandemie sein), wann es eine Pandemie gibt und wann Regierungen ihre Bürger impfen müssen . Siehe dies: Dr. Astrid Stuckelberger, eine ehemalige WHO-Insiderin, entlarvt das kriminelle Monopol (siehe dies  und das ).

Dieser Plan wird derzeit in mehreren außerordentlichen Weltgesundheitsversammlungen diskutiert, wo normalerweise die Gesundheitsminister der Länder entscheiden.

Dieser Gesundheitsvertrag wäre jedoch ein so ungeheuerlicher Plan , dass er zumindest vom Parlament jedes souveränen Landes ratifiziert werden müsste – denn wenn er durchkäme, würde er die Souveränität jeder Nation vernichten.

Während die Gesundheitstyrannei der WHO vorbereitet wird, wird die Weltwirtschaft durch den Ukraine-Russland-Krieg, die Nebelwand für die Aktivitäten hinter den Kulissen und die daraus resultierende Energieknappheit, insbesondere im Westen, weiter verwüstet.

Es wird Unterbrechungen in der Lieferkette geben – bereits jetzt offensichtlich unter dem Vorwand der kanadischen, US-amerikanischen und australischen Trucker-Streiks – dh Freedom Caravans. Diese Freedom Caravans zeigen der Welt eine Lektion der Tapferkeit gegen die Tyrannei, insbesondere die in Kanada. Sie haben die Aufmerksamkeit der Welt auf die weltweit fortgeführte Lüge und das Verbrechen an der Menschheit – die Zwangsimpfung – und andere Covid-Verunglimpfungen, wie das nutzlose und giftige Tragen von Masken – und das insbesondere auf Kinder, gelenkt.

Die Ukraine und Russland sind die Kornkammer der Welt (Russland ist der weltweit größte Weizenexporteur) . Der Krieg wird die Lebensmittelproduktion reduzieren und die Lebensmittelversorgungsketten unterbrechen.

Zu dieser Katastrophe wird der exponentielle Anstieg der Treibstoffpreise im Westen hinzukommen – aufgrund von Russlands Öl und Gas – sanktionsbedingt – wird im Westen nicht mehr akzeptiert, was zu extremer Knappheit, Inflation – vielleicht bis zu 30 % – führen wird. bis 50 %, selbst wenn vorübergehend, wird die Auswirkung eine weltweite Kettenreaktion sein

  • reduzierte Düngerproduktion
  • höhere Düngemittelpreise – was zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Nutzpflanzenproduktion führt – weniger Nahrung, weltweite Hungersnot und in vielen Fällen, in denen die Armut bereits extrem ist, kann dies den Tod durch Hunger bedeuten;
  • höhere Kraftstoff-/Energiepreise werden unzählige kleine und mittlere Unternehmen in den Bankrott treiben, was zu Arbeitslosigkeit, mehr Armut, mehr Elend und Hunger – Krankheiten und Tod führen wird;
  • Unzureichender Kraftstoff wird die Lieferketten des reduzierten Materials, das sonst verfügbar sein könnte, weiter stören … und so weiter – und so weiter.

Das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen kann zum Tragen kommen.

Etwa zwei Drittel der Rohstoffe zur Herstellung von Halbleitern stammen aus der Ukraine . Wenn die Versorgung kriegsbedingt unterbrochen wird – die Autoindustrie schwächelt. Mehr als ein Drittel der für den Bau von zivilen und militärischen Flugzeugen benötigten Leichtmetalle wie Titan und Aluminium kommt aus Russland. Neben Kohlenwasserstoffen ist Russland auch ein wichtiger Exporteur von Lithium, Kobalt und Nickel, die in der Batterie- und Elektronikindustrie verwendet werden. Russland schließt den Hahn dieser Exporte in den Westen, und ein anderer Teil der westlichen Industrien wird ins Gras beißen.

Die Spirale zu Elend und Hölle ist fast endlos.

Ökonomischer Holocaust

Wirtschaftliche Holocausts werden sozusagen auch die Reduzierung der Weltbevölkerung vorantreiben und damit in die eugenistische Agenda hineinspielen. Auch wenn dies im Great Reset nicht ausdrücklich erwähnt wird, ist eine massive Bevölkerungsreduktion eindeutig ein Faktor, um den Great Reset, die Ziele der Agenda 2030, zu erreichen.

Das ist der Plan. Wie oft wiederholt wird, muss es nicht sein. Wenn wir Menschen in Massen aufwachen und uns diesem Plan widersetzen, nicht mit Hass, sondern indem wir auf eine höhere Bewusstseinsebene aufsteigen, wo wir in der Lage sind, eine alternative Welt aufzubauen.

Great Reset Phase 3.0: Vollständige Digitalisierung von allem, einschließlich Menschen

Was könnte Reset 3.0 auslösen ? Vielleicht eine weitere Pandemie, diesmal eine echte? Oder besser gesagt ein künstlich herbeigeführter Währungskollaps.

Ein Ereignis, das den raschen Niedergang der beiden wichtigsten Fiat-Währungen, des US-Dollars und des Euros, herbeiführen könnte. Es könnte eine explodierende Inflation sein – von der wir den Anfang sehen – und die geplante und drohende Energiekrise könnte der Todesstoß sein.

Das Verschwinden der Vormachtstellung des Dollars steht unmittelbar bevor, da der Petro-Dollar durch den Petro-Yuan ersetzt wird. Es passiert bereits. Die Saudis haben Herrn Biden gesagt, sie würden ihr Benzin lieber nach China verkaufen und in Petro-Yuan bezahlt werden als in instabilen und immer weniger sicheren US-Dollar. Und nein, sie werden die Produktion nicht erhöhen, um die Preise zu stabilisieren. Eine klare Botschaft, die den Zusammenbruch der Fiat-Währungen beschleunigen könnte.

Wirtschaftsprognosen und Voraussichten sehen noch im Jahr 2022 einen raschen Abstieg des Dollars – was bedeutet, dass eine enorme Verschuldung getilgt werden könnte. Wäre das der Moment, um eine erste vollständige Digitalisierung der Währungen in der westlichen Welt einzuleiten – die schließlich zu zwei oder drei digitalen Schlüsselwährungen verschmilzt? Das würde im Rahmen des Reset in den Plan passen. Alles zu digitalisieren ist Klaus Schwabs Traum – es ist der Grundstein seiner Vierten Industriellen Revolution – auch ein Traum. Seine Ideen haben viele einflussreiche Unterstützer – und wenn wir uns nicht solidarisch gegen diesen Schwab – WEF-Antrieb in Richtung dieser Apokalypse der Massen – stellen, sind wir dem Untergang geweiht.

Der QR-Bestätigungscode

Was heute als QR-Code oder QR-Technologie bekannt ist, wird auch als treibende Kraft nicht nur der vollständigen Digitalisierung, sondern auch der vollständigen und vollständigen Überwachung angesehen.

QR-Codierung kann etwa 30.000 Informationspunkte oder mehr über jeden Bürger speichern – folgt Ihnen auf jedem Schritt, den Sie gehen, Menschen, die Sie treffen, Essen, Essen, Reisen, die Sie unternehmen. Die Meister, die diese Informationen verwalten, kennen Sie besser, als Sie sich selbst kennen.

Die QR-Codes schleichen sich leise in unser Leben. Viele Restaurants haben keine gedruckten Speisekarten mehr – Sie haben eine Anwendung auf Ihrem Handy und machen einen QR-Screenshot … und Bingo, während Sie die Speisekarte Ihres Restaurants lesen, „sie“ wissen, wo Sie sind und was Sie essen.

Auf Wiedersehen Bargeld. In kommt digitalisiertes Geld.

In Schweden und anderen nordischen Ländern ist dies bereits fast der Fall. Schweden steht an vorderster Front und testet und praktiziert das System an Freiwilligen mit einem implantierten Mikrochip in der Hand. Der Chip ersetzt Ihr Bargeld, Ihre Kreditkarte, Ihr Bankkonto und möglicherweise schon mehr.

Ihr Verhalten wird aufgezeichnet und zeigt, ob Sie den „Systemnormen“ folgen. Wenn Sie scheitern, können sie Ihren Geldfluss blockieren – vorübergehend oder für immer. Stellen Sie sich „Sanktionen“ im kleinen individuellen Maßstab vor – sie können Sie hungern lassen, oder mit den 5G-Technologien, künstlicher Intelligenz (KI), Robotern, Algorithmen kann die Überwachungspolizei Sie sogar „neutralisieren“ – für immer.

Das ist das große Ganze. Der große Reset: Phasen 1.0 bis 3.0. Vielleicht mehr

Aber denken Sie daran, all dies kann nur geschehen, wenn Wir, die Menschen, es geschehen lassen. Es ist nie zu spät, sich friedlich gegen die Tyrannei zu wehren. Erhebe dich gegen die Medienlügen, die PsyOps, Medienindoktrinationen, die offiziellen Narrative und gegen unsere kriminellen Regierungen.

Eines ist klar, in der heutigen Welt – zumindest auf der westlichen Welt – kann keiner Regierung vertraut werden.

Die ultimative Lösung könnte darin bestehen, dass wir zu einer höheren Bewusstseinsebene aufsteigen, uns solidarisch vereinen und eine alternative Gesellschaft schaffen.

Ohne Hass, aber mit Ausdauer – „Venceremos“!

Hoffnung – Ziel – und gemeinsames Handeln – und Wir werden überwinden.

*

Hinweis für die Leser: Bitte klicken Sie oben oder unten auf die Teilen-Schaltflächen. Folgen Sie uns auf Instagram, @globalresearch_crg und Twitter unter @crglobalization. Fühlen Sie sich frei, Artikel von Global Research zu reposten und zu teilen. 

Peter Koenig  ist geopolitischer Analyst und ehemaliger Senior Economist bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo er seit über 30 Jahren weltweit im Bereich Wasser und Umwelt tätig ist. Er lehrt an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Online-Journale und ist Autor von  Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed; und   Co-Autorin von Cynthia McKinneys Buch „When China Sneezes: From the Coronavirus Lockdown to the Global Politico-Economic Crisis“ (Clarity Press – 1. November 2020).

Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Center for Research on Globalization (CRG). Er ist außerdem nichtansässiger Senior Fellow des Chongyang Institute of Renmin University, Beijing.

 

USA gestehen US-Cyberkrieg gegen Russland in der Ukraine

Das Geständnis der USA  - Es ist BIDENS Krieg nicht Putins Krieg - Es ist Bidens Ukrainekrieg 

US-Cyberchef räumt Angriffe gegen Russland in der Ukraine ein
 
 
Das US-Cyber-Kommando habe seine Spezialisten für die Ukraine bereitgestellt, die "offensive Operationen zur Unterstützung der Ukraine" gegen Russland durchgeführt hätten. Dies erklärte General Paul Nakasone, Kommandeur der US-Einheit für Cyber-Operationen, in einem Interview.
US-Cyberchef räumt Angriffe gegen Russland in der Ukraine ein
Quelle: Gettyimages.ru © Win McNamee / Staff

In einem Interview mit dem britischen Sender Sky News am Rande einer Cyber-Konferenz in Estland bestätigte der US-amerikanische General Paul Nakasone, dass US-Militärhacker zur Unterstützung der Ukraine "offensive Operationen" gegen Russland durchgeführt hätten. Nakasone enthüllte auch, dass die US-Abhörspezialisten mithilfe von Massenmedien wie dem US-Sender CNN einen Informationskrieg führen.

Nakasone, ein Vier-Sterne-General, leitet sowohl das Cyber-Kommando der US-Streitkräfte als auch den US-Geheimdienst National Security Agency (NSA), der für die weltweite Überwachung, Entzifferung und Auswertung elektronischer Kommunikation zuständig ist. Beide Institutionen haben ihr Hauptquartier auf dem Militärstützpunkt in Fort Meade, im Bundesstaat Maryland.

Der 58-Jährige war am Mittwoch in Tallinn auf der CyCon, der 14. internationalen Konferenz über Cyber-Konflikte, die von der transatlantischen Militärallianz NATO organisiert wurde.

In dem Interview mit Sky News erklärte der US-General, dass US-Cyber-Spezialisten auf Einladung der verbündeten Regierungen in 16 Ländern in Übersee eingesetzt würden, um "vorwärts zu jagen", also ausländische Hacker aufzuspüren und die von ihnen verwendeten Mittel zu identifizieren. Nakasone präzisierte: 

"Wir sind im Dezember 2021 auf Einladung der Regierung in Kiew dorthin gereist, um gemeinsam mit ihr zu jagen. Wir blieben dort für einen Zeitraum von fast 90 Tagen."

Das Team verließ demnach die Ukraine im Februar zusammen mit allen anderen US-Truppen, noch vor dem russischen Einmarsch. Der US-General bestätigte außerdem – laut Sky zum ersten Mal –, dass die USA offensive Hacker-Operationen zur Unterstützung der Ukraine durchgeführt hätten. Der 58-Jährige sagte dem Sender:

"Wir haben eine Reihe von Operationen über das gesamte Spektrum durchgeführt: offensive, defensive [und] Aufklärungsoperationen."

Dem General zufolge bestehe der Unterschied zwischen der russischen und der US-amerikanischen Informationskriegsführung darin, dass Moskau lüge, während Washington die Wahrheit sage. Als Beispiel nannte er den Fall der "Troll-Farmen" aus dem Jahr 2020, die Russland seinen Aussagen zufolge in Afrika aufgebaut habe. Die NSA und das Cyber-Kommando reagierten demnach darauf, indem sie den Inlandsgeheimdienst FBI informierten – aber auch den Sender CNN, der "ein Blitzlicht lieferte, das diese Art von bösartigem Verhalten plötzlich entlarvt."

So hatte etwa Facebook im Dezember 2020 angekündigt, Konten – angeblich sowohl russische als auch französische – zu löschen, die eines "koordinierten nicht authentischen Verhaltens" in Zentral- und Nordafrika verdächtigt wurden.

Nakasone erklärte nun, dass die NSA und das Cyber-Kommando diese "strategische Offenlegung" seit 2018 entwickelten, als er die Leitung beider US-Behörden übernommen habe. Als weitere Beispiele nannte er, dass die NSA auch Informationen darüber vorgelegt habe, was "die Russen bei unseren Zwischenwahlen" im Jahr 2018 und im Jahr 2020 zu tun versuchten. Moskau hat allerdings jegliche Einmischung in die US-Wahlen, ob in elektronischer oder anderer Form, bestritten. Nakasone sagte dem Sender:

"Die Fähigkeit, diese Informationen zu teilen und sicherzustellen, dass sie präzise und aktuell sind und auf breiterer Ebene eingesetzt werden können, war in dieser Krise sehr, sehr kraftvoll."

US-Geheimdienstmitarbeiter räumten im April dieses Jahres gegenüber dem US-Sender NBC News ein, dass sie den Medien Informationen über den Konflikt in der Ukraine zugespielt hätten, die entweder "nicht absolut solide" waren oder bei mehreren Gelegenheiten schlichtweg erfunden wurden, um den "Informationskrieg" gegen Russland zu gewinnen. 

Die Falschinformationen waren demnach Teil der Bemühungen, "Moskaus Propaganda zu untergraben und Russland daran zu hindern, zu bestimmen, wie der Krieg in der Welt wahrgenommen wird", erklärten sie unter anderem.

Mehr zum Thema - US-Regierungsvertreter geben zu, dass sie die Öffentlichkeit über Russland buchstäblich belügen

In Russland widert der antirussische Kurs der deutschen Scholz-Regierung selbst Juden an

Das Ansehen Deutschlands hat seit der Parteinahme für Faschismus in der Ukraine schwer gelitten

Polit-Kommentator Satanowskij: "Dass Deutschland noch existiert, verdankt es Putin"

Ungewöhnlich scharfe Äußerungen fand der russische Intellektuelle Ewgenij Satanowskij für das aktuelle Verhältnis seines Landes gegenüber Deutschland und Europa. Seine Worte kommen einem Tabubruch gleich. Sie markieren eine Zeitenwende in der russischen Wahrnehmung.
Polit-Kommentator Satanowskij: "Dass Deutschland noch existiert, verdankt es Putin"
Quelle: www.globallookpress.com

Eigentlich genossen die Deutschen trotz der Ungeheuerlichkeiten der deutsch-russischen Geschichte in Russland hohes Ansehen. Das hatte mit jahrhundertelanger Verwurzelung der Deutschen im russischen Raum genauso zu tun wie auch mit Respekt vor deutscher Wissenschaft und Kultur. Auch die berufliche Vergangenheit des Präsidenten Putin spielt eine Rolle. Dass er eine besondere Verbindung zu Deutschland hat, gehört sowohl in Russland als auch im Ausland zum Allgemeinwissen. 

Seit Beginn des Ukraine-Konflikts Ende 2013 gab es in russischen Medien immer mehr kritische Stimmen wegen der deutschen Unterstützung des antirussischen Kiewer Putsches. Aber Respekt vor der politischen Größe von Angela Merkel hielt die deutschlandkritische Rhetorik noch einigermaßen zurück. Der Regierungswechsel in Berlin Ende 2021 fiel in eine Zeit, als sich die Lage um den Donbass und die Ukraine immer mehr zuspitzte. In dieser Zeit stellte Russland seine sicherheitspolitischen Forderungen an den Westen. Hinzu kam noch der Skandal mit der Diffamierung und  schließlich dem Verbot des russischen Auslandssenders RT DE in Berlin.

Spätestens nach dem Auftritt des Bundeskanzlers Olaf Scholz in Moskau Mitte Februar, als er den Völkermord-Vorwurf gegen die Ukraine wegen des Donbass-Krieges als "lächerlich" bezeichnete, konnte man von einer endgültigen Entfremdung zwischen beiden Ländern sprechen. Dann kam der russische Einmarsch in die Ukraine im Zuge der militärischen Sonderoperation und Deutschlands Reaktion darauf. 

Für die russische Antwort darauf spricht wiederum die Tatsache, dass die angebliche Aussage von Olaf Scholz, dass Russlands Angriffskrieg Deutschland von seiner historischen Schuld befreie, gerne geglaubt wurde. Das hat Scholz nicht gesagt, aber das Falschzitat, das einem journalistischen Fehler geschuldet war, entwickelte in Russland zumindest für einige Wochen ein Eigenleben. Auch Fakes über den nicht existierenden SS-Großvater von Olaf Scholz wurden in den sozialen Medien gern geteilt, so dass die populäre Internet-Zeitschrift Moskowskij Komsomolez mit einem Dementi eingreifen musste. 

Am 26. Mai veröffentlichte der Leiter des Verlages "Russische Schweiz" Alexander Peske sein Interview mit dem russischen Nahost-Experten und Wissenschaftler Ewgenij Satanowskij. Satanowskij gilt in regierungsnahen Medien wegen seinem breiten Allgemeinwissen und rhetorischen Geschick als gefragter Kommentator für alle politische Fragen. In den 2000er Jahren war Satanowskij drei Jahre Präsident des jüdischen Kongresses. In den von ihm moderierten Radiosendungen kommt er immer wieder auf seine jüdischen Wurzeln und den daraus resultierenden Hass auf den Nazismus zu sprechen. Im Interview mit Peske machte der Politkommentator eine aufsehenerregende Aussage zum Verhältnis der Russen zu Deutschland, die danach auf zahlreichen Telegram-Kanälen verbreitet wurde. 

"Abgesehen von Putin gibt es im Moment nichts, was den Instinkt des größten Teils der Bevölkerung des Landes, in dem ich lebe, bremsen könnte, dass es kein Deutschland mehr geben wird. Und dass, wenn nötig, alle Länder in Europa, die jetzt Waffen an die Ukraine liefern, in einen flachen, leicht geschmolzenen Ort verwandelt werden sollten. Den Menschen wird jede Möglichkeit gegeben, in Frieden zu leben. Und dann liefern sie Waffen in die Ukraine, die unsere Leute töten sollen? Die Ukraine ist unsere  Familienangelegenheit, keine europäische Angelegenheit"

Die große Hoffnung für Europa und Amerika, überhaupt eine Zukunft zu haben, sei ihm zufolge "seltsamerweise" Putin, der der "prowestlichste" russischer Politiker sei. Seine Nachfolger würden nicht die gleichen Zwänge, Verpflichtungen und "Sympathie für dieses Deutschland" haben wie er.

"Die überwältigende Mehrheit derjenigen, die seine Nachfolge antreten, wird nichts anderes als das grausame Gefühl der Demütigung, der auf die Spitze getriebenen Feindseligkeit und der Erkenntnis haben, dass es auf der anderen Seite der Grenze einen Feind gibt. Und ein Feind, der noch nicht erledigt wurde und der erledigt werden muss", schloss Satanowskij. 

Ob es stimmen könnte, dass derart antideutsche Stimmungen in Russland nun tatsächlich mehrheitsfähig sind, fragten wir den führenden russischen Deutschland-Experten und wissenschaftlichen Mitarbeiter der Russischen Akademie der Wissenschaften Alexander Kamkin. Er konnte die Wut des ehemaligen Vertreters der russischen Juden nachvollziehen. "Satanowski hat gewissermaßen Recht. Viele in Russland verstehen nicht, warum der Westen und insbesondere Deutschland, wo Rechtsradikale von der Politik, den Medien und der Zivilgesellschaft verfolgt werden, in Bezug auf die Neonazis in der Ukraine auf dem rechten Auge blind sind", sagte der Experte. Die Fackelzüge der Bandera-Anhänger fänden in der Ukraine seit vielen Jahren statt und die deutschen Medien hätten sie weder erörtert noch kritisiert. "Das gleiche gilt fürs Erwachen des Neonazismus in den baltischen Staaten". 

"Die Unterstützung der Nazis in der Ukraine – lassen wir uns im Klartext reden – hat in der russischen Gesellschaft diese Phantomwunden des Großen Vaterländischen Krieges erweckt und historische Vorurteile gegenüber Deutschland wiederbelebt", so Kamkin.

Am 13. Mai berichtete RT DE über die Aussagen von Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin, die er in einer Radiosendung tätigte. So nannte er Scholz' Worte, dass Deutschland gezwungen sei, der Ukraine Waffen zu liefern, "völlig flegelhaft". "Wir dachten, dass es eine Entnazifizierung Deutschlands und der ganzen nazistisch-faschistischen Achse gegeben hat", merkte Rogozin an und führte weiter aus: "Wir vergeben alles, und jetzt spucken die uns ins Gesicht, deren Großeltern unser Land einst ausraubten und mordeten". 

Der Politikwissenschaftler Kamkin stimmte Satanowskij auch in seiner Einschätzung zu, dass Wladimir Putin ein prowestlicher Politiker sei. Ein Traum von Wladimir Putin sei, eine stabile und strategische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland.

"Aber da das heutige Deutschland ein Vasallenstaat der USA ist, kann man von einer strategischen Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Russen leider nicht reden. Deutschland bleibt im Fahrwasser des großen Bruders in Washington"

Als "Point of no return" in den deutsch-russischen Beziehungen nannte Kamkin den Beschuss der Bundesregierung, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Er merkte auch an, dass die Panzerfahrzeuge und sonstige Waffensysteme, die Deutschland bislang geliefert hat oder nun liefern will, veraltet seien. Auch hält er Deutschland für nicht selbständig genug, um allein über solche Fragen entscheiden zu können. "Man muss aber sagen, dass Deutschland erpresst wurde und die Zögerlichkeit von Olaf Scholz wurde vielfach kritisiert von vielen anderen NATO-Staaten, insbesondere der Angel-Sachsen". Er hob auch die Rolle der transatlantisch ausgerichteten deutschen Medien bei der Entfachung der anti-russischen Hysterie hervor, während die deutsche Bevölkerung für sich genommen keinen Krieg gegen Russland wünsche. 

Im Laufe des Gesprächs nannte der russische Deutschlandexperte die Presse, die gegen Russland, prorussische Politiker oder europäische Souveränisten wie  Frankreichs linker Melenchon oder Gerhard Schröder hetzt, "Medienterroristen". Deutschland sei ihm zufolge ein "Vasallenstaat", der im Fahrwasser der US-Politik bleiben muss, während die USA selbst ein "Schurkenstaat" seien, "der eigentlich wie ein Bandit in der Weltpolitik spielt". 

Auf die Frage, ob er zustimmen könne, dass in dieser neuen Phase des hybriden Krieges mit dem Westen in Russland, bei ihm und vielen anderen Experten die rhetorischen Dämme gebrochen sind und sie die diplomatische Ausdruckweise abgelegt haben, antwortete Kamkin mit einem klaren "Ja". 

Mehr zum Thema - Roskosmos-Chef Rogosin über Scholz: Jetzt kommen wieder Deutsche und spucken uns ins Gesicht