Weltmeister? Nein - eher Bananenrepublik der USA : US Spionage in D ist USA garantiert 

Weltmeister ? Nein. Eher Bananenrepublik  der USA 

Regierungssprecher Seibert verlangte , dass sich ausländische Geheimdienste an deutsche Gesetze und Regeln halten. Darüber dürften sich Amerikaner und Briten freuen: Kanzler Adenauer hat dereinst Washington und London erlaubt, für Spähangriffe das Grundgesetz zu brechen, schrieb die Süddeutsche schon vor einem Jahr im Juli 2013. 

40. Todestag Konrad Adenauer

Bundeskanzlerin Merkel gibt zu, dass die BRD wie eine Kolonie keine Chance habe, die US Spionahe im Lande zu verhindern.

 

Das beschränkende Gesetz gab es bis 1968 nicht, dennoch wurde Artikel 10 missachtet von ausländischen Geheimdiensten - auch mit Duldung und Unterstützung der Bundesregierung.  Schon vor der Wiedervereinigung akzeptierten deutsche Kanzler die Forderungen der Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich, in Westdeutschland extensiv Daten zu sammeln, Briefe zu öffnen und Telefone abzuhören. Grundlage waren geheime Zusicherungen und Vereinbarungen, die erst 2012 vom Historiker Josef Foschepoth in seinem Buch "Überwachtes Deutschland" publik gemacht wurden (hier mehr dazu). Die von dem Freiburger Professor zu Tage geförderten Dokumente zeigen, wie umfassend sich die Bundesregierungen auf die Ausspähwünsche aus Washington einließen:

  • Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges unterlag Westdeutschland dem Besatzungsstatut. Seit 1945 konnten die Siegermächte USA, Großbritannien und Frankreich nach Belieben Briefe zensieren und Telefone anzapfen. Wie selbstverständlich etwa die Franzosen die Korrespondenz deutscher Abgeordneter und Regierungsmitglieder kontrollierten, beschrieb Foschepoth schon 2009 in einem Beitrag für die Badische Zeitung (hier mehr dazu).
  • 1950 gab die Bundesregierung von Kanzler Konrad Adenauer (CDU) nach Aufforderung des britischen Hochkommissars die Erlaubnis, die Postkontrolle auszuweiten. "Der Herr Bundeskanzler ist mit der hier vorgeschlagenen Verstärkung der Briefzensur einverstanden", hieß es aus dem Kanzleramt. Die Begründung: So sollte sowjetische Propaganda abgefangen werden.
  • Die westdeutschen Nachrichtendienste und andere staatliche Stellen unterstützten die Späh- und Lauschaktionen. Ideologisch eingefärbte Post aus der DDR wurde mit Segen der damaligen Bundesregierung aussortiert. Staatsgefährdendes Material sollte herausgefiltert werden: Die Post habe die Pflicht dazu, sie stehe "über dem Postgeheimnis", erklärte 1952 der Bundesjustizminister und FDP-Chef Thomas Dehler. 
  • Das Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut (im Bundesgesetzblatt 1961) sichert den Amerikanern das Recht zu, eigene Informationen in Deutschland zu sammeln. Begründung: Schutz vor Bedrohung. Das Nato-Truppenstatut gilt bis heute.
  • Mit dem Deutschlandvertrag von 1955 erhielt die Bundesrepublik die beschränkte Souveränität. Das Besatzungsstatut endete - die Schnüffelei der Westalliierten ging weiter. Sie teilten Adenauer in einem geheimen Schreiben mit, das bisherige Prozedere fortführen zu wollen - und verwiesen auf das im Deutschlandvertrag enthaltene "Vorbehaltsrecht" hin. Begründung: Informationen zu sammeln, sei zulässig zur Sicherheit der alliierten Truppen. Nach 1955 bauten vor allem die Amerikaner ihr Überwachungsnetz für den Telefon-, Telegrafen- und Fernschreibverkehr massiv aus.

WM Treffen in Brasilien: Ein Signal von Merkel exklusiv nur für Barak Obama! 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jetzt eingeräumt, dass "nicht ganz so einfach, die Amerikaner davon zu überzeugen, die Arbeit der Nachrichtendienste ... jetzt völlig umzukrempeln". Tatsächlich haben die Deutschen aufgrund der geltenden Rechtslage überhaupt keine Chance, die Spionage der Amerikaner auf deutschem Boden zu verhindern

Der Grund der Meinungsverschiedenheiten ist klar: Die Amerikaner pochen auf ihr Recht, in Deutschland uneingeschränkt operieren zu können. Angela Merkel ist es peinlich, den Deutschen die Wahrheit zu sagen: Dass die Amerikaner nämlich im Rahmen der Nato und nach dem Bündnisfall von 9/11 freie Hand zu jeder beliebigen Operation in Deutschland haben.

Die Spionageaffäre belastet nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Beziehungen zu den USA schwer. Zwischen beiden Staaten gebe es “grundsätzlich unterschiedliche Ansichten” zur Arbeit der Nachrichtendienste, sagte Merkel am Samstag. Die Ausspähung von Verbündeten entspreche nicht einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Zugleich äußerte sie Zweifel, dass die USA von ihrer Praxis abkehren wird. Die US-Seite reagiert auf die öffentliche Kritik aus Deutschland zunehmend verstimmt. Meinungsverschiedenheiten müssten in vertraulichen Runden diskutiert werden und nicht über die Medien, sagte Präsidialamtssprecher Josh Earnest in Washington. Die USA hielten sich an diese Praxis.

Freilich war auch schon vorher eine volle Souveränität der BRD nie gegben, wie der Historiker Foschepoth herausgearbeitet hatte. 

Ende August 2013 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt Stellung zur deutschen Souveränität bezogen.

Der Anlass war eine Debatte in Stuttgart: Im Zuge der ersten Welle des NSA-Spionage-Skandals war der Bundesregierung ein Gesetz in Erinnerung gekommen, welches die rechtliche Grundlage für das völlig freie Schalten der amerikanischen Geheimdienste regelt.

Im sogenannten G10 Gesetz wird den Amerikanern das Recht eingeräumt, alle Fernmeldeaktivitäten in Deutschland anzuzapfen. Demnach hat Deutschland weitgehende Rechte an seiner Souveränität abgetreten.

In einer Diskussion in Stuttgart wurde Merkel am 21. August 2013 gefragt, ob denn nun die deutsche Souveränität existiere oder nicht.

Merkels Antworten (siehe Video am Ende des Artikels, ab 1:01:44) waren gewohnt schwammig. In diesem Fall hat die Bundeskanzlerin jedoch schlicht nicht die Wahrheit gesagt. Ob wissentlich oder unwissentlich tut im Grund nichts zur Sache.

Merkel sagte, dass die deutsche Souveränität „eigentlich“ mit dem Zwei-Plus-Vier-Abkommen zur deutschen Wiedervereinigung hergestellt worden sei. Nach dem Auftreten von Edward Snowden „haben wir jetzt festgestellt“, dass es noch spezielle Absprachen mit den Alliierten gab. Hier habe man Absprachen gefunden, „die darauf hingedeutet haben, dass in bestimmten Fällen die, sag ich mal, Souveränität unseres Geheimdienstes nicht voll gewährleistet wäre“.

Merkel:

„Wir haben jetzt die ganzen Diskussionen um die Zusammenarbeit der Dienste genutzt, um diese alten 68er-Vereinbarungen mit Frankreich, Großbritannien und den USA zu beenden – ganz formell durch Verbalnoten-Austausch.“

Merkel wörtlich:

Damit ist auch in diesem letzten Bereich unsere Souveränität hergestellt. Und ich glaube, damit haben wir eigentlich das Problem gelöst.“

Denn bei dem sogenannten G10 Gesetz handelt es sich, wie der Freiburger Historiker Josef Foschepoth bereits am 2. August in einem Interview erklärte, um eine „Ausführungsbestimmungsvereinbarung“ zu einem Gesetz.

Die Grundlage dieser Bestimmung ist der Artikel 3, Absatz 2 des „Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut“ vom 3. August 1959.

In dem Abkommen heißt es:

Die in Absatz (1) vorgesehene Zusammenarbeit erstreckt sich insbesondere

(a) auf die Förderung und Wahrung der Sicherheit sowie den Schutz des Vermögens der Bundesrepublik, der Entsendestaaten und der Truppen, namentlich auf die Sammlung, den Austausch und den Schutz aller Nachrichten, die für diese Zwecke von Bedeutung sind;
(b) auf die Förderung und Wahrung der Sicherheit sowie auf den Schutz des Vermögens von Deutschen, Mitgliedern der Truppen und der zivilen Gefolge und Angehörigen sowie von Staatsangehörigen der Entsendestaaten, die nicht zu diesem Personenkreis gehören.

Foschepoth erklärt, dass das Weiterbestehen dieses Artikels nichts anderes bedeute, als dass die Überwachungsmaßnahmen, die in Deutschland von den Amerikanern weiterhin durchgeführt werden, auf vollständig legale Weise erfolgen.

Im Artikel 60 des Abkommens ist unter anderem festgelegt, dass die von den amerikanischen Truppen errichteten „Fernmeldeanlagen“ „an die öffentlichen Fernmeldenetze der Bundesrepublik angeschlossen werden“ können.

Das bedeutet: Die Amerikaner können bis zum heutigen Tage völlig legal alle Telefongespräche in Deutschland anzapfen. Was sie damit machen, unterliegt keiner Kontrolle – schon gar nicht der durch den Souverän und seinen Vertreter, den Deutschen Bundestag.

Es ist anzunehmen, dass diese eigentlich für den Schutz der in Deutschland stationierten Truppen gedachten Möglichkeiten längst dem Internet-Zeitalter angepasst sind. Es ist anzunehmen, dass die Amerikaner, in Weiterentwicklung des Artikel 60, auch längst das Recht haben, deutsche Server anzuzapfen.

 

Erfahren werden die Bürger das nie – denn alle Vereinbarungen sind Vereinbarungen im Rahmen eines Militärbündnisses und daher streng geheim.

Foschepoth sagt, dass es „weitere Vereinbarungen zwischen den Alliierten gibt, die wir nicht kennen.“ Diese würden die Möglichkeiten der Überwachung im Internet einbeziehen. Der Historiker geht davon aus, dass es dazu Gesetze gibt – von denen die Deutschen eben nichts wissen. Denn im luftleeren Raum hätten die Geheimdienste nicht agiert und würden es auch heute nicht tun: „Ohne rechtliche Grundlage, so ist das jedenfalls die Erfahrung von 60 Jahren Geschichte Bundesrepublik Deutschland, ist das nie gemacht worden.“

Rechtliche Grundlage heißt: Die Bundesregierung hat über Jahrzehnte Vereinbarungen getroffen, mit denen sie Teile der deutsche Souveränität aufgibt.

Die enge Kooperation von US Geheimdiensten und BND ist auch ein Beleg für diesen Sachverhalt. Der BND ist der Erfüllungsgehilfe der US Geheimdienste

Es ist möglich, dass Merkel jetzt aus dieser Gefangenschaft ausbrechen will. Dafür spricht die Enttarnung von US Agenten im Bundestag, Verteidigungsministerium und die Ausweisung des US Top- Geheimagenten aus dem Lande.  Diese agenten hat es immer gegeben . Nur hat  man diesmal bewusst die Medien informiert und so die Angelegenheit absichtlich publik gemacht.  

 Dass der Bürger, den eine solche Aufgabe seiner Rechte ja doch interessieren könnte, davon nichts erfahren hat, liegt in der Natur des militärisch-nachrichtendienstlichen Komplexes. Foschepoth verweist in diesem Zusammenhang auf das Nato-Zusatzabkommen: „Da steht auch drin, dass alle Informationen strengstens geheimgehalten werden müssen.“

Zu diesem Zusatzabkommen gibt es noch weitere rechtliche Grundlagen, die die deutsche Souveränität einschränken.

Foschepoth:

„Es gibt noch eine weitere Dokumentation, ein weiteres wichtiges Dokument. Das ist eine Note vom 27. Mai 1968 aus dem Auswärtigen Amt, wo nachdrücklich den Alliierten bescheinigt wird, dass sie unabhängig von Nato-Recht, von dieser Zusatzvereinbarung zum Nato-Truppenstatut oder auch eines Notstandes in der Bundesrepublik berechtigt sind, im Falle einer unmittelbaren Bedrohung der Streitkräfte die angemessenen Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die erforderlich sind, um die Gefahr zu beseitigen. Und das ist diese typische Klausel, die immer verwendet wird, wenn nachrichtendienstliche Tätigkeit gemeint ist.“

Diese Regelung hat nach dem 11. September 2001 ihre Bedeutung voll entfaltet.

Denn nach dem Anschlag auf das World Trade Center wurde von Präsident George W. Bush der Nato-Bündnisfall ausgelöst und der Krieg gegen den Terror erklärt.

Auch das geschah auf rechtlicher Grundlage, wenngleich auch diesmal wieder „streng geheim“.

Die Zeitschrift German Foreign Policy schreibt:

„Völlig ungeklärt ist nach wie vor die Rolle einer ebenfalls streng geheim gehaltenen NATO-Vereinbarung vom 4. Oktober 2001. Der Schweizer Liberale und ehemalige Sonderermittler des Europarats Dick Marty hat mehrmals darauf hingewiesen, dass das Kriegsbündnis unmittelbar nach der offiziellen Ausrufung des Bündnisfalls an diesem Tag eine Geheimsitzungabhielt, auf der die Geheimdienste, geführt von der CIA, faktisch freie Hand im “Anti-Terror-Krieg” erhielten – die Verschleppung von Verdächtigen mutmaßlich inklusive. Der Bündnisfall ist, wie der Deutsche Bundestag zuletzt am 13. Dezember 2012 bestätigte, weiterhin in Kraft.“

Es kann angenommen werden, dass Angela Merkel das alles weiß. Denn sowohl bei den Nato-Abkommen als auch beim Krieg gegen den Terror handelt es sich ja nicht um irgendwelche untergeordneten Verwaltungsvorschriften.

Es ist bemerkenswert, welche Dimension der Desinformation die Bundesregierung in dieser existentiell wichtigen Frage betreibt: Bei der PK in der Bundespressekonferenz Anfang Juli war dies mit Händen zu greifen, als die Journalisten eine verblüffende Auswahl von Nichtigkeiten, Halbwahrheiten und ehrlicher Ahnungslosigkeit präsentiert erhielten (zum Nachlesen bei derBundesregierung).

In jedem Fall ist die deutsche Souveränität massiv beschränkt – und bleibt es auch. Es gibt Gesetze, die die Einschränkung der nationalen Rechte der Deutschen legitimieren. An eine Änderung dieser Gesetze ist nicht gedacht, im Gegenteil: Diesen rechtlich verbindlichen Regelungen haftet der substanzielle Mangel an, dass sie grundsätzlich geheim sind. Die Bürger erfahren also nicht einmal, in welchem Ausmaß ihre Souveränität bereits verkauft und verraten wurde. Sie können sich auch nicht rechtmäßig verhalten. Denn die Amerikaner haben mit dem Krieg gegen den Terror ihre eigenen Gesetze erlassen, die über diese Vereinbarungen auch in Deutschland gelten. Den Bundesbürgern wurden diese Gesetze jedoch nicht bekanntgemacht, weil es für militärische Gesetze keine Regeln zur ordnungsgemäßen Bekanntmachung gibt.

Dass die Bundeskanzlerin das alles nicht weiß, ist äußerst unwahrscheinlich.

Viel wahrscheinlicher ist, dass die Abgabe der deutschen Souveränität durch die Anti-Terror-Maßnahmen bereits so weit fortgeschritten ist, dass man eigentlich davon sprechen kann, dass die Deutschen im Zustand des immerwährenden Kriegsrechts leben. Gregor Gysi hat es Besatzungsrecht genannt und dessen Aufhebung gefordert (seine legendäre Wut-Rede hier). 

Denn es ist eine Besatzung, der die Bundesregierung zugestimmt hat. Die Amerikaner sind aus dem Schneider. Die Deutschen sollten sich in dieser Frage an die von ihnen gewählte Bundeskanzlerin wenden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-geheimdienst-in-der-bundesrepublik-deutschland-erlaubte-den-amerikanern-das-schnueffeln-1.1715355

 

 

Ja Merkel

Linkspartei will nach wie vor Sozialismus und Kommunismus verwirklichen 

Programm der Partei DIE LINKE


 

III. Demokratischer Sozialismus im 21. Jahrhundert

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, sondern eine Etappe der Menschheitsentwicklung, in der sich zwar viele Hoffnungen der Aufklärung erfüllten und eine enorme Steigerung der menschlichen Produktivkräfte stattfand, die aber auch massenhafte Verelendung, Völkermord und unvorstellbare Kriege über die Menschheit brachte. Heute, da der Kapitalismus zu einem globalen System geworden ist, treibt sein Raubbau an Mensch und Natur in eine globale, die menschliche Zivilisation bedrohende Krise. Wir sind davon überzeugt, dass den vielfachen Krisenszenarien nur durch Überwindung des kapitalistischen Ausbeutungssystems, Veränderung der Produktions- und Lebensweise, durch globale Solidarität, die Überwindung des Geschlechtergegensatzes, die Demokratisierung aller Lebensbereiche und eine Veränderung des Verhältnisses von Mensch und Natur entgegengewirkt werden kann. Der Kapitalismus kann überwunden werden, wenn es gelingt, Mehrheiten zu gewinnen für einen Aufbruch zu einer anderen Art zu arbeiten und zu leben.

Der erste große Versuch im 20. Jahrhundert, eine nichtkapitalistische Ordnung aufzubauen, ist an mangelnder Demokratie, Überzentralisation und ökonomischer Ineffizienz gescheitert. Unter Pervertierung der sozialistischen Idee wurden Verbrechen begangen. Dies verpflichtet uns, unser Verständnis von Sozialismus neu zu bestimmen. Wir wollen einen demokratischen Sozialismus, der den gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts gerecht wird.

Für Rosa Luxemburg endet Gleichheit ohne Freiheit in Unterdrückung, und Freiheit ohne Gleichheit führt zu Ausbeutung. Wir streben eine sozialistische Gesellschaft an, in der jeder Mensch in Freiheit sein Leben selbst bestimmen und es im Zusammenleben in einer solidarischen Gesellschaft verwirklichen kann.

Die Überwindung der Dominanz kapitalistischen Eigentums in der Wirtschaft und ein sozialer Rechtsstaat sind dafür die wichtigsten Grundlagen. Alle Menschen sollen am Reichtum teilhaben können. Der sozial gleiche Zugang jedes Menschen zu den Bedingungen eines freien Lebens und die Demokratisierung aller Lebensbereiche gehören zusammen. Sozialismus und Demokratie sind untrennbar. Wir wollen eine andere Art von wirtschaftlicher Entwicklung und wissenschaftlich-technischem Fortschritt, um die natürliche Umwelt zu bewahren und den nachfolgenden Generationen eine verbesserte Welt zu hinterlassen. Wir wollen, dass Rechtsstaat und Sozialstaat eine Einheit bilden, und streiten für eine weltweite Ordnung, die durch Frieden, Solidarität und Gerechtigkeit geprägt ist. So kann ein gutes Leben gestaltet, eine soziale Demokratie hergestellt und erweitert werden.

Wir stehen mit unserem Kampf um gesellschaftliche Alternativen jenseits der kapitalistischen Produktions- und Lebensweise nicht allein. Unterschiedlichste Kräfte und verschiedene Bewegungen sind davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist: eine Welt ohne Krieg, Ausbeutung, Fremdbestimmung und ökologische Zerstörung. Sie suchen, wie in Lateinamerika, nach neuen Wegen für eine nichtkapitalistische Entwicklung und fordern nicht nur unsere Solidarität, sondern auch unsere Lernbereitschaft. In den Ländern des globalen Südens entwickeln sich neue Formen des Eigentums und der Kooperation, die wichtige Akzente gegen den Neoliberalismus setzen. DIE LINKE beobachtet mit großem Interesse das Modell der ALBA-Staaten, die eine solidarische ökonomische Zusammenarbeit vereinbart haben. Die Kompliziertheit der Probleme und Ausgangsbedingungen verbietet jeden Anspruch auf eine führende Rolle des einen oder anderen Landes, dieser oder jener Bewegung oder einer einzelnen Partei.

Heute besteht die Möglichkeit, jedem Menschen ein Leben in sozialer Sicherheit und Würde zu gewährleisten. Not und Elend können überall auf der Welt überwunden werden.

Wir streben eine neue, gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit und der anderen gesellschaftlich notwendigen Arbeiten an. Wir wollen, dass alle Menschen am gesellschaftlich organisierten Arbeitsprozess mitwirken, gleichberechtigt gesellschaftliche Entwicklung und Kultur mitgestalten und demokratische Entscheidungsprozesse beeinflussen können. Deshalb streiten wir für ein öffentliches Bildungssystem, das niemanden ausgrenzt, sondern alle bestmöglich fördert und in die Lage versetzt, ihren eigenen Berufs- und Lebensweg selbstständig zu gestalten. Bildung darf nicht darauf beschränkt bleiben, Menschen zu befähigen, sich in vorgegebene Strukturen einzupassen. Ziel von Bildung muss es sein, Menschen in die Lage zu versetzen, die Welt zu verändern, soziale, ökologische und demokratische Reformen zu entwickeln und umzusetzen. Wir wollen Solidarität und gemeinsames, forschendes Lernen als Leitlinien in der Bildung verankern und damit die Grundlage für gemeinsame gesellschaftliche Veränderungen schaffen. Wir wollen die Klassengesellschaft überwinden. Die neue und bessere Ordnung, die der demokratische Sozialismus erstrebt, ist eine von Klassenschranken befreite Gesellschaft.

DIE LINKE lässt sich von dem Ziel leiten, dass alle Menschen, unabhängig davon, in welcher Region der Erde sie leben, selbstbestimmt, in Würde und Solidarität leben können. Diesem Ziel liegt ein Menschenbild zugrunde, das von der Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte ausgeht und lediglich eine Begründung braucht: Weil ich ein Mensch bin. Es greift Marx‘ Vision im Kommunistischen Manifest auf: "An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist." Diese Vision setzt die Abschaffung von Kriegen, den Stopp der Zerstörungen unserer Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen ebenso voraus wie die Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung, von Diskriminierung, von Hunger, Armut und Unterentwicklung. Sie wird nur über den Weg einer umfassenden Demokratisierung aller Lebensbereiche möglich. Sie ist Utopie und Realismus zugleich. Unser Ziel eines demokratischen Sozialismus im 21. Jahrhundert ist eine herrschaftsfreie Gesellschaft, in der alle Menschen menschenwürdig leben können.

Demokratischer Sozialismus orientiert sich an den Werten der Freiheit, Gleichheit, Solidarität, an Frieden und sozial-ökologischer Nachhaltigkeit. Diese bestimmen auch die Mittel auf dem Weg zu einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft. Demokratischer Sozialismus fördert die Entfaltung der zivilisatorischen Entwicklungspotenziale der Gesellschaft und zielt auf grundlegende Veränderungen der herrschenden Eigentums-, Verfügungs- und Machtverhältnisse. Er verbindet Protest und Widerstand, den Einsatz für soziale Verbesserungen und linke Reformprojekte unter den gegebenen Verhältnissen und die Überschreitung der Grenzen des Kapitalismus zu einem großen Prozess gesellschaftlicher Umgestaltung, der das 21. Jahrhundert bestimmen wird. Er knüpft an ökonomische Entwicklungen an, die bereits heute über kapitalistische Produktionsformen hinausweisen.

DIE LINKE kämpft in einem großen transformatorischen Prozess gesellschaftlicher Umgestaltung für den demokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts. Dieser Prozess wird von vielen kleinen und großen Reformschritten, von Brüchen und Umwälzungen mit revolutionärer Tiefe gekennzeichnet sein. Demokratischer Sozialismus ist immer auch eine demokratische Bewegung zur Befreiung der Menschen von jeglichen Unterdrückungsverhältnissen.

http://www.die-linke.de/partei/dokumente/programm-der-partei-die-linke/iii-demokratischer-sozialismus-im-21-jahrhundert/

Mindestens 50 tote Antifaschisten in der Ukraine - auch ein Toter in Rußland

Nach Angeben der rechtsgerichteten Junta in Kiew, die  sich aus Rechtspopulisten und Faschisten zusammensetzt, wurden angeblich 40 antifaschistische Partisanen und  12 weitere Menschen in der Millionenstadt Donezk getötet .
Der Krieg der pro faschistischen Miltärs dauert unvermindert brutal an .

Die pro-faschistische ukrainische Luftwaffe hat ihre Angriffe auf Stellungen der antifaschistischen Widerstandskämpfer im Osten des Landes auch am Wochenende fortgesetzt. Nach Angaben des ukrainischen Kriegsministeriums kamen dabei Dutzende Aufständische ums Leben.

Allein bei zwei der insgesamt fünf gezielten Aktionen seien bis zu 40 Partisanen getötet worden, hieß es. Für die übrigen Angriffe nannte das Ministerium zunächst keine Opferzahlen.

Gefechte in Donezk

Auch in der besetzten Stadt Donezk gab es Tote. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass bei Gefechten am Sonnabend mindestens zwölf Menschen getötet und mehrere verletzt worden seien. Genaue Angaben über die Zahl der Toten gibt es nicht. Das Gesundheitsministerium teilte mit, zum jetzigen Zeitpunkt könne man nicht wissen, wer unmittelbar durch Gefechte gestorben sei. Man werde sich um genauere Zahlen bemühen, hieß es. Dies könne aber mehrere Wochen dauern.

Die pro-faschistische  ukrainische Armee versucht seit der Einnahme der Rebellenhochburg Slawjansk am Sonnabend vergangener Woche die ukrainischen Großstädte Donezk und Lugansk einzukesseln. Ziel ist, die prorussischen Separatisten von dort zu vertreiben

Karte: Ukraine mit Lugansk und Donzek
galerie

Russland wurde ebenfalls angegriffen Russe wurde auf russischer Seite getötet. 

Bei den  völkerrechtswidrigen Angriffen wurde auch ein Mann in Russland getötet. Nach Angaben örtlicher Behörden schlug ein Geschoss in einem Haus im Gebiet Rostow ein, das in der Nähe der Kampfzone liegt. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Russland hatte mit Gegenwehr gedroht, sollte sein Territorium erneut beschossen werden.

Demnach könnte die russische Regierung jetzt zurückschlagen 

 Tausende Menschen wollen die ostukrainische Stadt Donezk verlassen. Sie fürchten eine Großoffensive der ukrainischen Armee. Mehr als 70.000 der etwa 900.000 Einwohner hätten bereits die Flucht ergriffen, sagte Separatistenführer Alexander Borodaj, Machthaber in der Region Donezk.

 

Jean Jaurés - ein linker Geist leuchtet durch die Zeit

 

Frankreich gedenkt in diesem Jahr, anlässlich seines 100. Todestages, der Ermordung des großen französischen Sozialisten Jean Jaurés, der zeit seines Lebens, auch unter Inkaufnahme von Haftstrafen und unter Einsatz seines Lebens für den Sozialismus eintrat.

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges wurde er kaltblütig aus dem Hinterhalt erschossen. Stunden zu vor wandte er sich an die Bevölkerung, sich dem Kriegsdienst zu verweigern und einen Generalstreik durchzuführen.

Zur Biografie von Jean Jaurés:

 

 

Jaurés wurde am 3. September 1859 in der französischen Gemeinde Castrés, im Kanton Department Tarn, als Sohn eines Textilarbeiters geboren.

 

So erfuhr er aus den Erzählungen seines Vaters schon früh die grobe Ungerechtigkeit, die dem werktätigen Volk im Kapitalismus widerfährt.

 

Harte, unmenschliche Arbeitsbedingungen, Hungerlohn, keinerlei soziale Absicherung, kein Arbeitsschutz und keine gesetzlich festgelegten Arbeits- und Urlaubszeiten sowie massenhafte, wohlgemerkt unbezahlte, Überstunden gehörten zu dieser Zeit zum Alltag der Arbeiter.

 

Dies prägte Jaurés sein ganzes Leben und so wuchs in ihm ein starkes Gerechtigsbewusstsein und eine soziale Ader heran. Ausbeutung, Unterdrückung, Kadavergehorsam gegenüber dem Staat und seinen Organen, insbesondere gegenüber dem Militär, war für ihn unerträglich und zwang ihn zur Tat.

So beschloss er Historiker zu werden. Nebenbei studierte er auch Philosophie und Literatur. Als Historiker und Philosoph nutzte er seine intellektuellen und schriftstellerischen Fähigkeiten, um fürs einfache Volk verständlich die Französische Revolution aus marxistischer Sicht aufzuarbeiten.

Ihm war es immens wichtig, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, auch um Antworten für Gegenwart und Zukunft zu finden und begangene Fehler zu vermeiden.

 

Als es in Frankreich immer kapitalistischer und totalitärer zuging und somit auch die sozialen Probleme immer weiter zunahmen, ging er schließlich in die Politik, allerdings, wenn auch als sozialistisch denkender und handelnder Mensch, zunächst für die Republikaner, da er sich aufgrund ihrer Stärke bessere Chancen auf einen Einzug in die Nationalversammlung erhoffte und die Partei von ihrem gemäßigten sozialdemokratischen Kurs nach links rücken wollte.

 

Jaurés Rechnung ging auf, er bekam den Sitz im Parlament und bestimmte zunehmend die Politik seiner Partei und setzte mit seinen brillanten Reden und seinen Anträgen und Gesetzentwürfen die Monarchisten, Konservative und Klerikale sowie Wirtschaftsliberale massiv unter Druck und bestimmte zunehmend die Tagesordnung im politischen Diskurs.

 

Als die Bergarbeiter in Carmaux scharenweise mit massiven Lohnkürzungen und etlichen Entlassungen bedroht wurden, rief dies Jaurés sofort auf den Plan.

 

Er solidarisierte sich mit den Arbeitern, half ihnen bei der Gründung von Betriebsräten und wandte sich an die Gewerkschaften, um tatkräftige Unterstützung ihrerseits zu ersuchen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften rief er zum Generalstreik auf, um einerseits die Entscheidungen der Arbeitgeberseite rückgängig zu machen und andererseits auch ein politisches Kampfmittel auszuüben, um ein solidarisches und demokratisches System in Frankreich zu erzwingen.

Nach dem er von seinen eigenen Parteileuten im Stich gelassen und verraten wurde, sie sich immer stärker von linker Politik verabschiedeten und die massive Polizei- und Militärgewalt gegen Volksaufständler und streikende Arbeiter stillschweigend hinnahmen, verließ er seine Partei, arbeitete als Partei- und Fraktionsloser weiter und gründete mit Arbeitern, Gewerkschaftsführern, linken Intellektuellen und Journalisten gründete er die sozialistische Tageszeitung L´Humanité.

Der Inhalt dieser Zeitung und die Themenpalette ist vergleichbar mit der heutigen jungen Welt in Deutschland und Neues Deutschland. Er wollte für Aufklärung sorgen über  all die Missstände und Machenschaften und für linke Alternativen werben und kämpfen. Die Gründung der Zeitung war im Jahre 1904, 1905 erfolgte dann die Gründung der vereinigten sozialistischen Gruppen, seine neue Partei.

 

Vor der Verabschiedung des Programms durch die Basis, legte Jaurés großen Wert darauf, dass man sich in diesem nicht zu sehr auf das Parlament fixiert. Vielmehr sei es notwendig, die Selbstbefreiung des Volkes zu organisieren durch eine breite Massenbewegung, an dessen Spitze die revolutionäre sozialistische Partei stehen müsse. Er erkannte das ein von oben verordneter Sozialismus niemals funtionieren kann. Er wollte, dass das Volk das Recht auf Staatsmacht und Souveränität erlangt. Er war ein großer Verfechter der Räterepublik.

 

Denn nur in einer Räterepublik hätte das Volk endlich die Möglichkeit, sich aus dem Joch fremdbestimmter Interessen zu befreien, wirdin politische Entscheidungen einbezogen und hat das Recht auf Gegenwehr. Jaurés wollte stets eine Politik vom Volk fürs Volk. Dies sagte er auch in seinen revolutionären Reden vor den Arbeitern und auf den Marktplätzen: ,,Erst kommt das Volk, dann der Einzelne. Die größten Menschen sind doch jene, die anderen noch Hoffnung geben können!"

In seiner Partei setze er zwischen den unterschiedlichen Strömungen einen klugen und richtigen Kompromiss, nämlich die Synthese von parlamentarischer und außenparlamentarischer Arbeit sowie von Reformismus und Revolution, durch.

 

Seiner Auffassung und Ansicht nach müsse man bereits im Hier und Jetzt sich auf den Weg machen, für grundlegende Veränderungen zum Wohle der Menschen zu kämpfen und die Alternativen so ausgestalten, dass sie über das System hinausgehen und die kapitalistischen Macht- und Eigentumsverhältnisse überwunden werden. Die soziale, die demokratische, aber auch die ökologische und die Friedensfrage beschäftigten ihn sein ganzes (politisches) Leben lang.

 

Als alle Zeichen auf die Gefahr eines Weltkrieges deuteten, war Jaurés einer der Wenigen, wenn nicht sogar der Einzige, der sich mit seiner Partei, jeglichen Bestrebungen nach Krieg, Rüstung und Militär konsequent entgegen stellte.

Für ihn war klar: ,,Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen!" ,,Nicht der Krieg ist revolutionär, revolutionär ist der Friede!"

 

Ihm war völlig klar, dass es nur darum geht, mit militärischer Gewalt eine Ordnung aufzubauen, anderen überzustülpen, von denen die Banken, Konzerne und Reichen der kapitalistischen Staaten profitieren und dass die Eroberung von Rohstoffen, Bodenschätzen und Absatzmärkten sowie die Profite der Rüstungsindustrie einzig und allein im Vordergrung kriegerischer Bestrebungen steht. Er hielt zahlreiche Reden zum Thema Krieg und Frieden, schrieb Kolumnen, gerade in seiner eigenen Zeitung, organiserte Kundgebungen und rief zum Generalstreik auf.

Enttäuscht appellierte er an seine ehemaligen republiknaischen Weggefährten, sie sollen doch zu linker Politik zurück kehren, zu der auch ohne jeden Zweifel die Friedensfrage zähle. Jaurés warf den Republikanern Verrat an ihrem Programm und den Menschen vor und meinte, dass die Linke doch in einer großen, bewahrenswerten Tradition stehe: ,,Einer Tradition treu zu sein, bedeutet der Flamme treu zu sein und nicht der Asche!"

 

Am Vorabend des 1. Weltkrieges, am 31. Juli 1914, wurde Jaurés, nachdem er tagsüber eine Friedenskundgebung abhielt und Kolumnen gegen den Krieg verfasste, durch ein geöffnetes Fenster des berühmten Pariser Restaurants ,,Restaurant du Croissants" erschossen. Es ist bis heute ungeklärt, ob es Nationalisten oder Leute des Staatsapparates waren.

 

Seine Ermordung erfolgte um 21.40 Uhr. Bereits um 22 Uhr kamen zehntausende von Leuten zum Ort des Geschehens und wollten Abschied nehmen von ihrem großen Idol und Freiheitskämpfer.

 

Jean Jaurés war und ist ohne jede Frage einer der scharfsinnigsten Vordenker der Linken. Seine politischen Theorien sind bis heute die Grundlage aller Parteiprogramme der europäischen LInksparteien.

 

Möge die Linke in Europa seiner gedenken, sein Werk fortsetzen und seinem Geist und der Flamme der Tradition treu bleiben, dann wird der Sozialismus siegen.

 

 

Weltfußballer Cristiano Ronaldo aus Portugal spendet 1,5 Mio €uro für die Kinder von Gaza 

Der Weltfußballer hat 1,5 Mio . Euro für die Kinder  von Gaza, die seit 5 Tagen mit 800 Tonnen Bomben und Munition durch Israelis beschossen und fast pausenlos bombardiert werden, gespendet.

Schon vorher hatte die algerische Nationalmannschaft die gesamten WM Einnahmen von ca. 9 Millionen €uro an die eingepferchten und drangsalierten Menschen von Gaza gespendet.  

Von deutschen Milionarios des DFB Team ist eine solche Geste natürlich nicht zu erwarten. Da scheint der Egoismus doch ausgeprägter zu sein und das ist eigentlich erbärmlich. 

Der Kapitalwert der Spieler des deutschen Teams beträgt ca 600 Mio. €uro. Die Einnahmen der Spieler bei der WM betragen wieviel €uro?  Und wo fließt das Geld hin ? In die eigene Tasche der Millionarios?  

Dies ist nicht das erste Mal, das Ronaldo palästinensischen Kindern hilft. Schon Ende 2011 stellte er seinen in der Saison gewonnen goldenen Schuh einer wohltätigen Gemeinschaft in Palästina, die sich dort um die Kriegsleiden der Kinder kümmert, zu Verfügung. Der goldene Schuh wurde damals für insgesamt 1,5 Million Euro versteigert.

Schon während der WM hatte sich der portugiesische Nationalspieler an den Operationskosten eines an einer schweren Hirnerkrankung leidenden Kindes beteiligt. Seine Verbundenheit mit dem Jungen brachte er mit einer Frisur zum Ausdruck.

Cristiano Ronaldo hat nach seiner Rückkehr von der WM ein großes Herz gezeigt und den Kindern in Palästina 2 Millionen Euro gespendet. Das berichteten gestern mehrere Medien, darunter die türkische Zeitung Zaman, einstimmend. Das Geld diene zur Vorbereitung auf das Ramadanfest, das Ende Juli gefeiert wird.

http://dtj-online.de/ramadanfest-cristiano-ronaldo-palastinensische-kinder-2-millionen-euro-spende-32752

 

http://rt.com/sport/football/ronaldo-gaza-real-madrid-237/  gab es schon mal