IZ History: Lenin siegt: 99 Jahre sozialistische Oktoberrevolution in Rußland

"Ohne Klassenbewusstsein und ohne Organisiertheit der Massen, ohne ihre Schulung und Erziehung durch den offenen Klassenkampf gegen die gesamte Bourgeoisie kann von der sozialistischen Revolution keine Rede sein." W.I. Lenin

Als Oktoberrevolution wird die revolutionäre Machtübernahme durch das russische Volk und der  kommunistischen  Bolschewiki ab dem 25. Oktoberjul./ 7. November 1917greg. bezeichnet.

Vor allem Lenins Aprilthesen von Lenin fanden bei vielen Menschen Zustimmung, da er sich für Unterstützung der ärmeren Bevölkerungsschicht einsetzte.

1.) In unserer Stellung zum Krieg, der seitens Rußlands auch unter der neuen Regierung Lwow und Konsorten, infolge des kapitalistischen Charakters dieser Regierung, unbedingt ein räuberischer, imperialistischer Krieg bleibt, sind auch die geringsten Zugeständnisse an die „revolutionäre Vaterlandsverteidigung“ unzulässig. Einem revolutionären Krieg, der die revolutionäre Vaterlandsverteidigung wirklich rechtfertigen würde, kann das klassen bewußte Proletariat seine Zustimmung nur unter folgenden Bedingungen geben: a) Übergang der Macht in die Hände des Proletariats; b) Verzicht auf alle Annexionen in der Tat und nicht nur in Worten; c) tatsächlicher und völliger Bruch mit allen Interessen des Kapitals […].

2.) Die Eigenart der gegenwärtigen Lage in Rußland besteht im Übergang von der ersten Etappe der Revolution, die infolge des ungenügend entwickelten Klassenbewußtseins und der ungenügenden Organisiertheit des Proletariats der Bourgeoisie die Macht gab, zur zweiten Etappe der Revolution, die die Macht in die Hände des Proletariats und der ärmsten Schichten der Bauernschaft legen muß […].

3.) Keinerlei Unterstützung der Provisorischen Regierung, Aufdeckung der ganzen Verlogenheit aller ihrer Versprechungen, insbesondere hinsichtlich des Verzichts auf Annexionen. Entlarvung der Provisorischen Regierung staat der unzulässigen, Illusionen erweckenden „Forderung“, diese Regierung, die Regierung der Kapitalisten, solle aufhören, imperialistisch zu sein.

4.) Anerkennung der Tatsache, daß unsere Partei in der Mehrzahl der Sowjets der Arbeiterdeputierten in der Minderheit, vorläufig sogar in einer schwachen Minderheit ist […]. Solange wir in der Minderheit sind, leisten wir die Arbeit der Kritik und Klarstellung der Fehler, wobei wir gleichzeitig die Notwendigkeit des Übergangs der gesamten Staatsmacht an die Sowjets der Arbeiterdelegierten propagieren, damit die Massen sich durch die Erfahrung von ihren Fehlern befreien.

5.) Keine parlamentarische Republik – von den Sowjets der Arbeiterdeputierten zu dieser zurückzukehren wäre ein Schritt rückwärts -. sondern eine Republik der Sowjets der Arbeiter-, Landarbeiter- und Bauerndeputierten im ganzen Lande, von unten bis oben […].

6.) Im Agrarprogramm Verlegung des Schwergewichts auf die Sowjets der Landarbeiterdeputierten. Beschlagnahme der gesamten Ländereien der Gutsbesitzer. Nationalisierung des gesamten Bodens im Lande; die Verfügungsgewalt über den Boden steht den örtliche Sowjets der Landarbeiter- und Bauerndeputierten zu […].

7.) Sofortige Verschmelzung aller Banken des Landes zu einer Nationalbank und Einführung der Kontrolle über die Nationalbank durch den Sowjet der Arbeiterdeputierten.

8.) Nicht „Einführung“ des Sozialismus als unsere unmittelbare Aufgabe, sondern augenblicklich nur Übergang zur Kontrolle über die gesellschaftliche Produktion und Verteilung der Erzeugnisse durch den Sowjet der Arbeiterdeputierten.

9.) Aufgaben der Partei: a) sofortiger Parteitag; b) Änderung des Parteiprogramms, in der Hauptsache: 1. über den Imperialismus und den imperialistischen Krieg; 2. über die Stellung zum Staat und unsere Forderung eines „Kommunestaates“; 3. Berichtigung des veralterten Minimalprogramms; c) Änderung des Namens der Partei.

10.) Erneuerung der Internationale. Initiative zur Gründung einer revolutionären Internationale, einer Internationale gegen die Sozialchauvinisten und gegen das „Zentrum“ […].

Vielfach wird sie als logische Konsequenz der bürgerlichen Französischen Revolution  von 1789  verstanden, die den Sieg des Bürgertums über den Feudaladel in Europa besiedelt hatte - aber eine neue unterdrückte Klasse des Proletariats hervorbrachte, die wiederum nach Emanzipation durch Sozialismus strebte . 

Sie beseitigte die aus der Februarrevolution hervorgegangene Doppelherrschaft aus sozial-liberaler Übergangsregierung unter Alexander Kerenski und den Sowjets und errichtete einen neuen Staat, der sich selbst als  Herrschaft der 99% bzw. als Herrschaft der Diktatur des Proletariats verstand.

In realsozialistischen Ländern wurde die Revolution gewöhnlich als Große Sozialistische Oktoberrevolution bezeichnet.

Sie markiert das Ende des Zarismus, der Adesherrschaft und die kurze seit Februar andauernde Herrschaft des Kapitalis und führt zum Sozialismus im größten Flächenland der Welt.

Die Februarrevolution des Jahres 1917 hatte zwar zur Abdankung von Zar Nikolaus II. geführt und damit die Zarenherrschaft in Russland beendet, aber noch keine Lösung der wichtigsten sozialen und politischen Probleme des Landes gebracht. Die wichtigste Frage war dabei die Kriegsfrage. Russland war seit 1914 kriegführende Partei im Ersten Weltkrieg. Die Anforderungen dieses „modernen“ Krieges, der vom Industriezeitalter geprägt war, überstiegen die Kräfte des weitgehend von der Agrarwirtschaft geprägten Landes und führten zu einer Zuspitzung der ohnehin gravierenden sozialen Probleme in Russland.

Nach der Februarrevolution herrschte in Russland ein Nebeneinander von Parlament (Duma) mit seiner provisorischen Regierung unter Kerenski und den Arbeiter- und Soldatenräten (den Sowjets) mit ihren Exekutivkomitees. Über die endgültige Verfassung sollte eine verfassungsgebende Versammlung entscheiden, die zunächst am 25. November gewählt werden sollte.

Die Provisorische Regierung unter Kerenski konnte sich nicht dazu durchringen, in Friedensverhandlungen mit dem Deutschen Kaiserreich und den übrigen Mittelmächten einzutreten.

Der Führer der bolschewistischen Fraktion der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, Lenin, erreichte die russische Hauptstadt aus seinem Exil in der Schweiz über Deutschland, Schweden und Finnland.[3]

Der ursprünglich von Julius Martow initiierte Austausch russischer Exilanten gegen in Russland internierte Deutsche wurde durch die Provisorische Regierung verzögert, da insbesondere Außenminister Miljukow gegen eine Rückkehr der defätistischen Revolutionäre war.

Lenin und 31 weitere Exilanten drängten jedoch auf eine schnellstmögliche Rückkehr. Durch Vermittlung des Schweizer Genossen Fritz Platten und Fürsprache von Alexander Parvus unterstützten ihn die deutschen Behörden bei dieser Reise.

Die Fahrt ging in einem plombierten Eisenbahnwagon bis zur deutschen Ostseeküste, um von dort per Schiff weiterzureisen.[4] Durch das Eingreifen von Lenin und anderen Revolutionären in das politische Geschehen erhoffte sich die deutsche Oberste Heeresleitung eine weitere Destabilisierung Russlands, um daraus an der Ostfront militärischen Nutzen ziehen zu können.

Politische Unentschlossenheit und das Weiterführen des Krieges auch durch Menschewiki und Sozialrevolutionäre (August/September 1917), die massive Gebietsverluste an das Deutsche Kaiserreich vermeiden wollten, führten zu einer Polarisierung in den Arbeiter- und Soldatenräten. Es kam erneut zu einem Linksrutsch in Teilen der Bevölkerung. Die Bolschewiki beherrschten nun die wichtigsten Sowjets in Petrograd, Moskau und den anderen großen Arbeiterstädten. Darüber hinaus bewaffneten sich die Parteianhänger der Bolschewiki. Der Linksruck in Teilen des Volkes stärkte diejenigen Kräfte, die unter Lenin zielstrebig an die Macht drängten. Leo Trotzki wurde Vorsitzender des Petrograder Sowjets und Organisator der Machtübernahme. Im Oktober kehrte Lenin aus seinem finnischen Versteck nach Russland zurück. Er drängte die Partei zur Übernahme der alleinigen Regierungsmacht, da er die Zeit für günstig hielt, die schwache Position der Regierung auszunutzen.

In der Führung der Partei der Bolschewiki war umstritten, ob sie sich an den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung beteiligen oder stattdessen auf einen gewaltsamen Aufstand setzen sollte. Nach hitzigen Debatten setzten sich schließlich Lenin und Trotzki durch. Lenin, der am 27. Septemberjul./ 10. Oktobergreg. heimlich nach Petrograd zurückgekehrt war, versammelte 12 der 21 Mitglieder des Zentralkomitees der bolschewistischen Partei um sich. Nach zehnstündiger Diskussion wurde mit 10 gegen 2 Stimmen (Sinowjew und Kamenew) eine Resolution für eine gewaltsame Machtübernahme um den 3.jul./ 16. Oktobergreg. beschlossen. Diese Zeitspanne war zu kurz.

Am 3.jul./ 16. Oktobergreg. tagte das Zentralkomitee mit Vertretern der Petrograder Parteiarbeit erneut. Die Resolution von 27. Septemberjul./ 10. Oktobergreg. fand nunmehr eine Mehrheit von 22 Stimmen, bei wiederum zwei Gegenstimmen. „Den Tag des Aufstandes“, so Stalin, „bestimmen die Umstände.“ Am nächsten Tag wurde der zum 7.jul./ 20. Oktobergreg. geplante Kongress der Sowjets auf den 12.jul./ 25. Oktobergreg. verschoben. Der „bewaffnete Aufstand“ sollte jedoch vor dem Kongress stattfinden, damit dieser die Revolution „legitimieren“ konnte.

Auf Beschluss des Petrograder Sowjets stellte Trotzki eine militärische Organisation auf, welche die militärische Machtergreifung übernehmen sollte – das Militärisch-Revolutionäre-Komitee Petrograds (MRKP). Die Truppen beschränkten sich auf wenige tausend Soldaten der Petrograder Garnison, der Kronstädter Marine, der dem MRKP beigetretenen Roten Garden sowie wenige Hundertschaften aus den Arbeiterkomitees stammender, militanter Bolschewiki.

Am 22. Oktoberjul./ 4. November 1917greg. weigerte sich der Truppenkommandant des Petrograder Distrikts, seinen Stab der Kontrolle der Kommissare des MRKP zu unterstellen. Auf Veranlassung von Leo Trotzki und Jakow Swerdlow übernahm nun das Militärrevolutionäre Komitee des Petrograder Sowjets unter Führung Trotzkis die Befehlsgewalt über die Garnisonen der Hauptstadt.

 
Kreuzer Aurora

Ab dem Morgen des 11.jul./ 24. Oktobergreg. tagten die entscheidenden Mitglieder des Zentralkomitees in Permanenz im Smolny, dem Sitz des bolschewistischen Stabes von 1917. Das Gebäude wurde befestigt.

In der Nacht zum 25. Oktoberjul./ 7. November 1917greg. nahmen Truppenteile strategische Punkte (Waffenkammer) der Stadt ein. Der Aufstand begann. Das Signal für den Sturm auf das Winterpalais gab der Kreuzer Aurora (russisch Аврора) mit einem Platzpatronenschuss aus der Bugkanone.

Eine Nacht später kam es zur Einnahme des Winterpalastes, der als Regierungssitz gedient hatte.

Alle Regierungsmitglieder, außer Ministerpräsident Kerenski, der vorher floh, wurden verhaftet. Sie wurden freigelassen, nachdem sie eine Erklärung unterschrieben hatten, dass sie sich aus der Politik zurückziehen würden. Es wurde kein Blut vergossen.

Die Regierung Kerenski wurde durch ein sozialistisches Regime unter Lenin ersetzt. Die Machtübernahme der Bolschewiki erfolgte derart reibungslos und unauffällig, dass viele Bürger über die Geschehnisse erst durch die Zeitung erfuhren. (Das große Tor mit dem Eisengitter, das die roten Matrosen im Film von Eisenstein von 1927 stürmen, führte nicht zum Inneren des Palastes, sondern zu den Pferdeställen und Kutschen. Der Haupteingang des Winterpalastes ist am linken Ende der Fassade. Die Wachen haben ohne Widerstand die Waffen niedergelegt und wurden vom Militärdienst entlassen).

Lenin schrieb ein Jahr später:

„Alle praktische Organisationstätigkeit für den Aufstand wurde unter der direkten Leitung des Vorsitzenden des Sowjets von Petrograd, des Genossen Trotzki, geführt. Man kann mit Sicherheit behaupten, dass die Partei den schnellen Übergang der Garnison auf die Seite der Sowjets und die kühne Durchführung der Arbeit des Revolutionären Militärkomitees hauptsächlich und vor allem dem Genossen Trotzki verdankt. Die Genossen Antonow und Podwoisky waren die Hauptgehilfen des Genossen Trotzki.“

2. Allrussischer Sowjetkongress

Der Allrussische Sowjetkongress war von Kerenski um fünf Tage verschoben worden. Am Abend des 25. Oktoberjul./ 7. November 1917greg. begann der 2. Allrussische Sowjetkongress (russisch II Всероссийский съезд советов; Transkription: Wtoroi Wsjerossijski sjesd sowjetow) mit Vertretern von mehr als 400 örtlichen Sowjets. Die Bolschewiki hatten den Zeitplan ihrer Revolution genau auf den Beginn des Kongresses abgestimmt, um die Machtübernahme im Nachhinein absegnen zu lassen.

Der größte Teil der Vertreter stammte aus den großen Industrieregionen und den politischen Zentren des Landes (Petrograd, Moskau, Kiew und Odessa). Es waren Vertreter von fast allen nationalen Regionen (Ukraine, Baltikum, Kaukasus, Zentralasien und Bessarabien) anwesend. Im Kongress hatten die Bolschewiki und die Linken Sozialrevolutionäre die Mehrheit. Von den 649 Delegierten waren 390 Bolschewiki, 160 Sozialrevolutionäre und 72 Menschewiki.

Es wurde über die Entmachtung aller Gutsherren und Kapitalisten abgestimmt, und es wurden Fragen zur zukünftigen Machtorganisation geklärt. Die wichtigsten Beschlüsse waren die Annahmen der drei Umsturzdekrete: Das Dekret über den Frieden, das Dekret über Grund und Boden und das Dekret über die Rechte der Völker Russlands.

Vor dem Hintergrund des bewaffneten Aufstandes verlangten die rechten Sozialrevolutionäre und die Menschewiki, den Kongress aufzuschieben. Ihr Antrag wurde jedoch abgelehnt und die meisten ihrer Abgeordneten verließen den Kongress unter Protest. Einige Sozialrevolutionäre und Menschewiki verharrten, am formalen Ablauf des Kongresses änderte sich dadurch nichts.

Der Kongress tagte bis in die frühen Morgenstunden des 26. Oktoberjul./ 8. November 1917greg., und nach dem Sturm auf den Winterpalast um zwei Uhr früh wurde die Machtübernahme um fünf Uhr morgens in einem Schreiben mit dem Titel An die Arbeiter, Soldaten und Bauern juristisch verankert. In diesem Schreiben finden sich auch die ersten Normen des sowjetischen Rechts.

Nach der Revolution

Rat der Volkskommissare

Lenin proklamierte die Sozialistische Sowjetrepublik, die von einem Rat der Volkskommissare (ab 1946 Ministerrat) unter seiner Führung geleitet wurde. Die Regierung bestand nur aus Bolschewiki. Die wichtigsten Ressorts übernahmen Trotzki (zunächst Äußeres, dann ab 1918 Verteidigung), Georgi Tschitscherin (ab 1918 Außenpolitik) und Alexei Rykow (Inneres). Stalin war lediglich Volkskommissar für Nationalitätenfragen. Die Machtübernahme gestaltete sich relativ einfach, die Erhaltung der Macht hingegen als ungleich schwerer.

Partei

Die generelle politische Führung von Staat und Gesellschaft hingegen blieb der Kommunistischen Partei Russlands, also den Bolschewiki, vorbehalten und nicht wie angekündigt  nur den Räten.

Am 26. Oktober 1917 wurde das Dekret über den Frieden erlassen. Sofortige Verhandlungen über einen „gerechten Frieden“ wurden von Russland angeboten. Die Regierungen der Mittelmächte bestanden auf einem Frieden zu ihren Bedingungen. Am 15. Dezember 1917 war ein Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und Russland geschlossen worden. Die russische Verhandlungsdelegation wurde erst von Adolf Joffe, dann von Trotzki geleitet. Im März 1918 wurde der Friedensvertrag von Brest-Litowsk abgeschlossen. Die Bolschewiki konnten dadurch ihre noch schwache Macht im Lande festigen und die Rote Armee unter Führung von Trotzki dann den von 1918 bis 1920 folgenden Russischen Bürgerkrieg gewinnen, der durch Weißen Terror gekennzeichnet war.

Wie tief ist Hillary Clinton in Okkulten der Satanisten und Anti-Christen verstrickt? Einladung zur Blut-Urin-Sperma-Dinner-Party an ihren Wahlkampfchef Podesta

Die psychischen Abgründe der US Präsidentschaftskandidatein Hillary Clinton scheinen tief zu sein.  Darum geht es nicht einmal um merkwürdige Verhaltensweisen vor der Kamera.

Die von Wikileaks und anderen Quellen veröffentlichten Clinton-Maiils deuten weitere Abgründe  im unmittelbaren Umfeld von Clinton an.

Dabei geht es nicht nur  um den Abgeordneten Weiner, dessen Fau die Top Beraterin von Hillary Clinton ist. Er war in immer neue Sexskandale verwickelt, die  vom Sexting  bis hin zum Verdacht der Pädophilie reichen. 

Es handelt sich um Huma Abedin, die engste Mitarbeiterin von Hillary Clinton. Und auch der Mann ist nicht irgendwer. Es ist Anthony Weiner, ein ehemaliger Kongressabgeordneter, der sich zweimal erfolglos darum beworben hat, Kandidat der Demokratischen Partei für die Bürgermeisterwahl in New York zu werden. Die beiden – sie Muslima, er Jude – waren seit 2010 verheiratet. Kein geringerer als Ex-Präsident Bill Clinton nahm seinerzeit die Trauung vor.

Was Weiner gemacht hat, nennt sich Sexting. Und es war nicht das erste Mal. 2011 gab er zu, dass er "Botschaften und Fotos eindeutiger Art mit ungefähr sechs Frauen im Laufe der letzten drei Jahre" ausgetauscht habe. Er nutzte dazu die Direktnachrichten-Funktion bei Twitter. Direktnachrichten sind nur für Sender und Empfänger zu sehen. Wiener bereute öffentlich und gab sein Abgeordnetenmandat auf.

Der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner hatte dann erneut schlüpfrige Bilder an andere Frauen geschickt. Eines davon ist besonders geschmacklos: Darauf liegt er in enger, weißer Unterhose im Bett, offenbar erregt, daneben kuschelt sich sein kleiner Sohn in grüner Decke an den 51-Jährigen, wie die "New York Post" dokumentiert.

Zwei Jahre später musste er mitten in den New Yorker Bürgermeister-Vorwahlen eingestehen, dass er mit dem Sexting nicht aufgehört hatte. 2012 habe er mindestens drei Frauen entsprechende Nachrichten geschickt.

Die 40-Jährige begleitet Hillary Clinton bereits seit 20 Jahren; sie war als Studentin Praktikantin im Weißen Haus, als Clinton First Lady war. Seit dem Jahr 2000 ist sie ununterbrochen Clintons Mitarbeiterin – in Wahlkämpfen, im Senat sowie im Außenministerium und zeitgleich in der Clinton Foundation. Der Sender NBC News nennt sie "die Frau hinter der Frau".

In der Sammlung der aktiuellen Mail-Enthüllungen befindet sich auch eine Einladung an den Wahlkampfleiter John Podesta und seinen Bruder die  zu einer satanastisch- okkulten Dinner-Party der okkulten Künstlerin Marina Abramovic mit Blut, Urin und Sperma- Kunstgestaltung und wohl auch Verzehr eingeladen wurden.

Dieses Event basiert auf einer Tradition des Satanisten Aleister Crowley. 

Crowley bezeichnete sich als der Antichrist und das Große Tier 666 und führte ein ausschweifendes Leben. Auch der Twitter Account von Marina Abramovic beinhaltet diesen 666-Code in ihrem Namen.

Von 1898 bis 1900 war er Mitglied im Hermetic Order of the Golden Dawn, im Anschluss gründete er eigene Gesellschaften, die sich inhaltlich und formell an diesem orientierten.

Die "Goldenen Morgenröte" gehören in diesen Kontext. 

Der Order of the Golden Dawn[1], besser bekannt als Hermetic[2] Order of the Golden Dawn (Hermetischer Orden der Goldenen Dämmerung, kurz: Golden Dawn) war eine magische diskrete Gesellschaft. Er wurde am 12. Februar 1888 von William Robert Woodman, Samuel Liddell MacGregor Mathers und William Wynn Westcott in England gegründet.[3] Am 1. März 1888 erfolgte die offizielle Eröffnung des Isis-Urania Tempels No. 3 in London.[3][4] Der Orden bestand bis 1900/1903 und zerfiel dann wegen innerer Streitigkeiten in diverse Nachfolgeorganisationen.

Bekannte Mitglieder des Ordens waren unter anderem Aleister Crowley, Arthur Machen, Pamela Colman Smith, Arthur Edward Waite und William Butler Yeats.[5]

Im Gegensatz zur Theosophischen Gesellschaft, die sich zunehmend an östlichen Weisheitslehren orientierte, verstand sich der Golden Dawn als Fortführung der westlichen Mysterien, insbesondere der Tradition der Rosenkreuzer. Als esoterisch arbeitender Orden wurde er zum Prototyp ähnlicher Organisationen. Viele der modernen magischen oder esoterischen Strömungen wie Wicca und Thelema können bis zu diesem Orden zurückverfolgt werden.

1904 verfasste er das Buch Liber AL vel Legis (‚Buch des Gesetzes‘), das zur Leitschrift seiner neureligiösen Bewegung Thelema wurde. Crowleys Beschäftigung mit Sexualmagie brachte ihn in Kontakt mit dem Ordo Templi Orientis (O.T.O.). Nach einem Aufenthalt in New York gründete er 1920 in Cefalù auf Sizilien die kurzlebige Abtei Thelema. 1925 übernahm er de facto die Leitung des O.T.O. 1935 schuf er das Thoth-Tarot.

Crowley beeinflusste die Geschichte diverser Geheimbünde und neureligiöser Orden und nahm mittelbar Einfluss auf den Wicca-Kult. Auch aufgrund seiner sexuell aufgeladenen magischen Schriften erlangte Crowley in den 1970er Jahren eine große posthume Popularität.

Dieser Sexismus ist wie gesagt auch bei  dem demokratischen Abgeordneten Weiner zu finden, dessen Frau seit Jahrzehnten eine engste Beraterin von Hillary Clinton  ist. Lange Zeit hatte sie das Treiben mitgetragen, bevor sie  sich nach ständigen Wiederholungen des Sexting  von Weiner trennte.

Einige Hinweise der neu entdeckten Clinton-Mails könnten sogar auf einen Pädophilen-Ring im Umfeld von Hillary Clinton hinweisen. Das sind aber bisher  eher Vermutungen durch Zeitgenossen, die Code-Wörter in den Mails zu erkennen glauben. Jedenfalls hat das FBI die Ermittlungen aufgenommen . Manche Leute meinen genau deswegen.

Aber die Vorwürfe gehen noch weiter . Der etablierte TV Sender FOX behauptet, dass  ein Leser-Brief deutlich macht, dass  Hillary Clinton selber eine Hohepriesterin einer  solchen okkulten Satanisten-Gruppe sein soll.

Democrat presidential candidate Hillary Clinton was dubbed a “high priest” and a “goddess of the occult” in a letter recently sent from Romanian hacker Guccifer to Fox News.

The letter is receiving renewed scrutiny following revelations Friday that Clinton campaign chairman John Podesta attends bizarre occult rituals involving a mixture of breast milk, blood and semen in what is being termed the most disturbing email exposed by Wikileaks.

Back in September, Fox News posted images of the letter it received from Guccifer, whose real name is Marcel Lazăr, postmarked September 16, 2016, in which he claimed the goal of the “Guccifer project” failed because he was unable to “fully expose the Illuminati / the council and their crimes.”

Laut einem Spiegel-Bericht hält ihr Wahlkampfchef Podesta auch die Existenz von außerirdischen Wesen für möglich.

Hillary Clinton muss sich in diesen Tagen den ganz großen Fragen stellen. Wo immer die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin auftritt, geht es um Krieg und Frieden, um Handel und Jobs, um die Zukunft der Sozialversicherung und eine gerechtere Steuerpolitik.

Und dann ist da noch dieses andere strange Thema: Ufos und Ufologen - Clinton als Verschwörungstheoretikerin.

Die Frage nach außerirdischem Leben, gemeinhin eher selten im Fokus des Wahlkampfs, scheint Clinton besonders zu interessieren.

Mehrfach hat sie sich in den letzten Jahren bereits ausführlich und auffallend ernsthaft zu dem Thema geäußert und das Versprechen abgegeben, sich als Präsidentin schnell der Frage zu widmen, ob Bewohner anderer Galaxien unseren Planeten möglicherweise schon einmal besucht haben.

"Ich will sehen, wie die Informationen dazu sind", sagte Clinton kürzlich in einem Radiointerview.

Nach einem Wahlsieg, so kündigte die Demokratin schon vor Jahren an, werde sie die entsprechenden geheimen Akten frei geben. "Es gibt so viele Geschichten da draußen, dass ich nicht glaube, die Leute würden sie sich in ihrem stillen Kämmerlein einfach ausdenken."

Bei einem Besuch der Redaktion von "The Conway Daily" in New Hampshire betonte sie vor einigen Monaten, "der Sache auf den Grund" gehen zu wollen: "Wir sind womöglich schon besucht worden. Wir wissen es einfach nicht."

Auch Dokumente zur Area 51, jener mythenumrankten Militärbasis in der Wüste Nevadas, wolle sie öffentlich machen, versprach sie. Die "New York Times" widmete Clintons E.T.-Wahlkampf gerade erst eine lange Geschichte.

UFO-Fans jubeln

Dieses extraterrestrische Engagement der Demokratin mag irritieren. Aber in diesen ohnehin schon sehr eigenartigen letzten Wahlkampf passen Clintons Sätze nur zu gut.

Sie sind ein weiterer Beleg dafür, wie sehr populäre Kultur in den USA mit der Politik verschmelzen kann. Plötzlich hat auch die Science-Fiction-Gemeinde des Landes eine neue Hoffnungsträgerin. "Das ist eine Riesensache", sagt Stephen Bassett, der einzige registrierte Ufo-Lobbyist in Washington.

Bassett dringt seit 20 Jahren darauf, dass die US-Regierung endlich preisgibt, was sie wirklich über mögliches außerirdisches Leben weiß. "Clinton", sagt er, "würde das Thema doch nicht erwähnen, wenn sie davon überzeugt wäre, dass es da draußen nichts gibt."

Die Ufo-Fans hoffen darauf, endlich ihr Nischendasein verlassen zu können, sobald unter einer Präsidentin Clinton die Alien-Geheimnisse gelüftet werden. Sie sind auch deswegen zuversichtlich, weil Clinton schon länger auf dem Gebiet unterwegs ist. Ihr ganzer Zirkel ist bekannt dafür, seit der Präsidentschaft von Ehemann Bill für Außerirdische zu schwärmen.

Clintons Wahlkampfmanager John Podesta, unter Bill Clinton als Stabschef im Weißen Haus, gilt als besonders umtriebiger Alien-Enthusiast.

Podesta fordert seit Jahren, geheime Regierungsdokumente zu möglichen Ufo-Sichtungen öffentlich zu machen. Im Jahr 2010 schrieb er für das Buch "Ufos - Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen" des Journalisten Leslie Kean ein Vorwort. "Die Zeit, bei diesem Thema den Vorhang zu öffnen, ist längst gekommen", schrieb Podesta. Im April sagt er bei CNN: "Es gibt viele Planeten da draußen. Die Amerikaner können die Wahrheit verkraften."

Seitdem wird spekuliert, ob Podesta und Hillary Clinton womöglich mehr wissen, als sie preisgeben. Schon im Weißen Haus von Bill Clinton waren die Außerirdischen nämlich ein Thema. Parallel lief die so erfolgreiche Science-Fiction-Serie "X-Files" und sie beeindruckte die Mächtigen offensichtlich sehr.

Die Ufo-Connection des Weißen Hauses

Podesta berichtete bei CNN davon, dass Clinton in seiner Amtszeit Dokumente über die Area 51 und andere, verwandte Themen anforderte. Er selbst feierte einst eine "X-Files"-Mottoparty im Weißen Haus, bei der angeblich auch das Präsidentenehepaar anwesend war. Und Ufo-Fans wie Lobbyist Stephen Bassett können sich auch noch genau daran erinnern, wie das Weiße Haus 1993 mit der sogenannten Rockefeller Initiative zusammenarbeitete.

Der Unternehmer Laurance Rockefeller versuchte damals, die Clinton-Regierung dazu zu bringen, sämtliche verfügbare Informationen über außerirdisches Leben sowie den vermeintlichen Ufo-Absturz in Roswell 1947 zu veröffentlichen. Es wurden tatsächlich einzelne Aktenteile frei gegeben. Von den Ergebnissen waren aber all jene, die fest an extraterrestrische Existenzen glauben, enttäuscht.

 

Die Szene hofft nun also auf Hillary. Bassett glaubt zu wissen, warum sich die Demokratin neuerdings so mit dem Thema beschäftigt. "Sie macht das ja nicht, um die Ufo-Wähler zu bekommen. Sie macht das, weil sie weiß, dass die Dokumente sowieso irgendwann ans Licht kommen und sie in Erklärungsnot käme, wenn sie das Thema nie vorher erwähnt hätte", mutmaßt er.

Clinton tritt inzwischen als regelrechte Expertin auf. Vor Jahren war sie in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel, als dieser sie zu Ufos fragte. "Wissen Sie, es gibt einen neuen Namen dafür", belehrte ihn die Ex-Außenministerin. "Sie heißen jetzt 'ungeklärte oberirdische Phänomene'. Das ist die neueste Fachbezeichnung."

Darf man solchen Ufologen den Knopf für die US Atomwaffen  anvertrauen?

 

 

Solidarität mit verhafteten linken türkischen und kurdischen HDP-Politikern

Solidarität mit der PKK und  verhafteten Chefredakteuren oppositioneller Blätter wie von " Cumhurriyet" wurde bekundet.

Mehrere tausend Kurden und linksgerichtete türken haben sich am Samstag in Köln und anderen deutschen Städten  zu einer Demonstration gegen die Politik des autoritär agierenden türkischen Machthabers Recep Tayyip Erdogan versammelt. Die Kundgebung richtete sich insbesondere gegen die Festnahmen führender linkskurdischer Politiker in der Nacht zum Freitag. Die Polizei sprach zunächst von 6.000 bis 6.500 Teilnehmern. Viele Demonstranten schwenkten Fahnen mit dem Bild des inhaftierten Führers der kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan. In Sprechchören riefen Teilnehmer zum Widerstand gegen Präsident Erdogan auf. Die Demonstration wurde von der Nav-Dem, dem größten kurdischen Dachverband in Deutschland, mitorganisiert. Bei der Kundgebung sollte später auch der Linke-Vorsitzende Bernd Riexinger reden. In der Nacht zum Freitag hatte die türkische Polizei bei Razzien elf Abgeordnete der linkskurdischen Partei HDP festgenommen, darunter die Parteichefs Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag.

Derweil hat die Intendantin des Berliner Maxim-Gorki-Theaters, Shermin Langhoff, Kanzlerin Angela Merkel zu einer entschiedenen Haltung gegenüber der Türkei aufgefordert. »Sie wollen die Gespräche mit der Türkei fortsetzen, aber wenn Sie weitersprechen, müssen Sie deutlicher werden und die neuerlichen Verhaftungen auf das Schärfste verurteilen«, schrieb Langhoff in einem offenen Brief an Merkel, den »Der Tagesspiegel« am Samstag veröffentlichte. Spätestens seit diesem Freitag sei deutlich, dass in der Türkei nicht nur Journalisten und Künstler, sondern auch gewählte Parlamentarier verfolgt würden. Merkel habe zwar nach den Verhaftungen der Journalisten der Zeitung »Cumhuriyet« Worte der Solidarität gefunden. »Neben Worten der Solidarität sind Sie und wir dringend aufgerufen zu handeln, damit das faktisch existierende totalitäre Regime in der Türkei nicht gänzlich in eine islamofaschistische Diktatur abdriftet«, erklärte die Intendantin und Regisseurin, die in der Türkei geboren wurde. Alle wirtschaftlichen und politischen Beziehungen von Deutschland und Europa mit der Türkei müssten grundsätzlich überprüft werden. »Denn die Dissonanzen zwischen unseren Worten und Taten sind unerträglicher denn je«, schrieb Langhoff.

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, sagte auf der Demonstration, die Türkei sei jetzt in der Diktatur angekommen. Der Politiker kritisierte die massiven Zwangsmaßnahmen gegen die demokratisch legitimierte Opposition und die Pressefreiheit sowie die massenhaften Säuberungsmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen. Es sei »höchste Zeit, dass die Bundeskanzlerin ihre stillschweigende Komplizenschaft mit der türkischen Regierung beendet und endlich handelt«, so Riexinger mit Blick auf die Bundesregierung. Der Linkenpolitiker kündigte zudem an, dass die Bundestagsabgeordneten Martina Renner und Jan van Aken in der kommenden Woche in die Türkei reisen, um die Chefs der linken, kurdischen HDP zu besuchen.

Über dem Istanbuler Viertel Sisli kreisten Hubschrauber am Himmel, die Polizei rückte mit Wasserwerfern und Tränengas an. Auf diese Weise wurden Demonstranten auseinandergetrieben, die zum Redaktionsgebäude der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" ziehen wollten. Eine Solidaritätsbekundung für die Journalisten des Blattes.

Kurz zuvor hatten die türkischen Behörden Haftbefehl gegen "Cumhuriyet"-Chefredakteur Murat Sabuncu und acht weitere führende Mitarbeiter erlassen. Die türkische Justiz wirft ihnen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor sowie zur Bewegung des im US-Exil lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen, den Ankara für den Putschversuch von Mitte Juli verantwortlich macht.

Außerdem wurden neun weitere Politiker der prokurdischen Oppositionspartei HDP festgenommen. Zuvor, in der Nacht zum Freitag, waren bei Razzien der türkischen Polizei bereits elf HDP-Abgeordnete festgesetzt worden, darunter die Parteichefs Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag.

Das Vorgehen des Nato-Partners Türkei gegen die HDP und "Cumhuriyet", die letzte große regierungskritische Zeitung im Land, hat international Empörung ausgelöst.

Auch in Deutschland kam es zu Protesten gegen die Festnahmen und die repressive Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. In Köln versammelten sich nach Polizeiangaben etwa 3000 Demonstranten auf einem Platz in der Kölner Innenstadt. Die Veranstalter erwarteten bis zu 15000 Teilnehmer. Einige Hundert Polizisten schirmten die Kundgebung ab, laut Behördenangaben verlief der Protest friedlich.

cbu/Reuters/AFP

IZ-History: Wird die mögliche Syrien-Sarin-Giftgasmörderin von 2012 Hillary Clinton US Präsidentin ?

Laut Recherchen des investigativen US-Journalisten und Pulitzer-Preisträgers Seymour Hersh ist die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich für eine Geheimoperation im Jahr 2012, in welcher Sarin aus libyschen Giftgas-Beständen mit Hilfe der CIA nach Syrien geschmuggelt und dort von islamistischen Rebellen eingesetzt wurde. Der Giftgasanschlag wurde später der al Assad-Regierung in die Schuhe geschoben und sollte als Vorwand für eine Militär-Intervention der USA dienen.

Hierüber berichtete seinerzeit auch Reiner Rupp u. a. gegenüber RT deutsch.

Ist die US-Präsidentschaftskandidatin für Tausendfachen Giftgasmord verantwortlich? Das hat jedenfalls der vielfach ausgezeichnete, weltbekannte US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh jetzt in einem Interview mit Alternet.org behauptet.

Obamas ehemalige Außenministerin Hillary Clinton sei nicht nur die Hauptverantwortliche, sondern auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über alle Details einer mörderischen Geheimdienstoperation informiert gewesen, die vor knapp drei Jahren für über Tausend syrische Zivilisten einen grausamen Tod zur Folge hatte.

Im Rahmen dieser Operation brachten in 2012 islamistische Rebellen das tödliche Giftgas Sarin aus den Beständen der geschlagenen libyschen Armee mit aktiver Hilfe der CIA nach Syrien. Dort haben dann syrische Halsabschneider der von Saudi Arabien und der Türkei unterstützten Al-Kaida Nachfolgeorganisation Al-Nousra im Verein mit den von Washington offiziell geförderten, sogenannten „gemäßigten Terroristen“ am 21. August 2013 das Sarin in der syrischen Stadt Ghuta eingesetzt.

Bei dem Sarin-Einsatz starben geschätzte 1.200 Menschen, unbeteiligte Männer, Frauen und viele Kinder, einen qualvollen Tod. Damals wurde der grausige Anschlag von westlichen Regierungen und Medien einstimmig und sofort und ohne weitere Prüfung der rechtmäßigen syrischen Regierung in Damaskus in die Schuhe geschoben. Die neokonservativen Kriegstreiber in den USA und Europa ereiferten sich, der syrische Präsident Assad habe damit die von Präsident Obama gezogene, so genannte „Rote Linie“ überschritten. Unter Verweis auf das angeblich gelungene Beispiel Libyen drängten sie mit Macht auf den Beginn eines westlichen Luftkriegs gegen Syrien. Damit sollte die syrische „Opposition“ in Damaskus an die Macht gebombt werden, obwohl schon damals eine - seither veröffentlichte - Analyse der DIA (Der militärische Nachrichtendienst der USA) davor gewarnt hatte, dass die so genannte „syrische Opposition“ so gut wie ausschließlich aus fanatisierten, islamistischen Gewaltextremisten bestand.

In zwei früheren Untersuchungen in der “London Review of Books” - "Whose Sarin" (Wessen Sarin?) vom Dezember 2013 und "The Red Line and the Rat Line"  (Die Rote Linie und die Rattenlinie) vom April 2014 - hatte Seymour Hersh bereits nachgewiesen, dass die Obama-Regierung fälschlicherweise der Assad-Regierung die Schuld für den Sarin-Anschlag gab, um den Vorwand als Kriegsgrund zu nutzen. Hersh verwies darin auch auf einen Bericht von Experten des britischen Geheimdienstes, wonach das in Ghuta eingesetzte Sarin nicht aus den Lagerbeständen der syrischen Armee kam. Hersh enthüllte auch, dass eine im Jahr 2012 geschlossene Geheimvereinbarung zwischen dem US-Außenministerium, den Regierungen der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars gab, wonach ein unter falscher Flagge geführter Sarin-Angriff Assad angelastet und den Vorwand für ein direktes militärisches Eingreifen der USA und ihrer Verbündeten liefern sollte.

In „Die Rote Linie und die Rattenlinie“ schrieb Hersh damals:

„Laut der Bedingungen der Vereinbarung kam die Finanzierung aus der Türkei, sowie aus Saudi Arabien und Katar, die CIA, mit der Unterstützung von MI6, war verantwortlich dafür, dass die Waffen aus Gaddafis Arsenalen nach Syrien geliefert wurden."

Dafür, dass es damals Giftgasvorräte, darunter Sarin, in den Arsenalen Gaddafi gab, gibt es außer den Untersuchungen von Hersh auch unabhängige Berichte, z.B. hier, und hier und hier. Daraus geht auch hervor, dass das US-Konsulat in Bengasi, die Hochburg islamistischer Rebellen in Libyen, eine „Rattenlinie" in Form des Schmuggels von Gaddafis erbeuteten Waffen durch die Türkei nach Syrien betrieben hat.

Hersh ist nicht der einzige investigative Reporter, der die False Flag des Sarinanschlags in Syrien aufgedeckt hat. Christoph Lehmann veröffentlichte z.B. am 7. Oktober 2013 seine Rechercheergebnisse unter dem Titel: "Top Regierungsbeamte der US und Saudi-Arabiens sind für den Chemiewaffeneinsatz in Syrien verantwortlich". Auf der Grundlage von signifikant unterschiedlichen Quellen als die von Hersh verwendeten, kam auch Chris Lehmann zum selben Schluss:

"Die Spur der Beweise führt direkt zum Weißen Haus, zum Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Martin Dempsey, zu CIA-Direktor John Brennan, zum saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar und zum Innenministerium Saudi-Arabiens."

Und als ob das nicht genug wäre, auch die endgültige Analyse der von der US-Regierung nach dem Anschlag gesammelten Beweismittel durch zwei führende US-Analysten, die im Lloyd-Post Bericht des weltberühmten MIT-Instituts in Boston veröffentlicht wurde, ergab, dass „die Interpretation der forensischen Beweismittel, die die US-Regierung vor und nach dem Angriff vom 21. August gesammelt hat, können unter gar keinen Umständen korrekt sein."

Doch welche Rolle hat die derzeit aussichtsreichste Kandidatin der Demokratischen Partei auf die US-Präsidentschaft, Hillary Clinton, in diesem inzwischen auf weiten Strecken aufgeklärten, verbrecherischen Komplott gespielt? In dem eingangs erwähnten Interview mit Alternet.org hat Hersh die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton zum ersten Mal direkt mit der Bengasi „Rattenlinie" in Zusammenhang gebracht. Der von Seiten des US-Außenministeriums vor Ort in Bengasi für die Geheimoperation verantwortliche US-Botschafter Christopher Stevens war am 11. September 2012 gemeinsam mit einigen seiner geheimdienstlichen Mitarbeitern von einer der konkurrierenden, lokalen Islamistengruppen erschossen worden. Auf diesen Botschafter Stevens bezieht sich Hersh im Alternet.org Interview, wenn er sagt:

"Der Botschafter, der getötet wurde, war als Mann bekannt, der sich nicht in irgendeiner Weise der CIA in den Weg gestellt hätte. Wie ich bereits geschrieben habe, hat er sich am Tag der Verladung [der Waffen] mit dem lokalen CIA-Chef und Vertretern der Rederei getroffen. Er war sicherlich bewusst daran beteiligt und war sich auch vollkommen im Klaren, worum es ging. Und da gibt es einfach keine Möglichkeit, dass jemand, der in einer solch sensiblen Position war wie er, nicht zuvor mit dem Chef gesprochen hat, egal über welchen Kanal."

Und der Chef aller US-Botschafter war damals Außenministerin Hillary Clinton, die „Königin des Chaos“, wie der Titel des sehr lesenswerten, jetzt auf Deutsch erschienenen Buchs von Diana Johnstone heißt.

70 % der oppositionellen Republikaner  glauben an bevorstehendem Wahlbetrug durch Hillary Clinton

70 Prozent der Parteimitglieder stehen hinter Trumps Meinung, ein Sieg Clintons käme nur durch Wahlfälschung zustande.

Eine Mehrheit der Republikaner hat sich Donald Trumps Manipulationsvorwürfen im Vorfeld der US-Wahl angeschlossen. Fast 70 Prozent der Parteimitglieder sagten einer am Freitag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge, ein Sieg Clintons würde nur durch Wahlfälschung zustande kommen. Nur die Hälfte der befragten Republikaner würde einen Wahlsieg der Demokratin anerkennen. Demokraten zeigten hingegen weniger Vorbehalte gegenüber einem korrekten Ablauf der Wahl.

Beim letzten TV-Duell der beiden Kandidaten am Mittwoch hatte Donald Trump angekündigt, er werde eine Niederlage möglicherweise nicht anerkennen. Sollte er unterliegen, werde dies an Wahlfälschungen liegen.

Die Meinungsforscher befragten fast 1.200 US-Bürger vom 17. bis zum 21. Oktober. "Die Republikaner machen sich einfach mehr Sorgen über alles als die Demokraten", sagte die Wahlforscherin Lonna Atkeson von der University of New Mexico zur Stimmung vor der Wahl. Eine derartige Situation habe es in der jüngeren US-Geschichte noch nie gegeben, sagte sie. Der Auslöser sei Trump: "Der Effekt muss durch den Kandidaten zustande kommen."

Clintomn sieht darin eine Gefährdung der "Demokratie" im Lande, die in Wahrheit eine Plutokratie als Form der Oligarchie und der Herrschaft der Superreichen ist.

Eine große Rolle spielen Wahlcomputer, die oft durch die jeweiligen Machthaber im Lande programmiert werden.U

Um dem etwas entgegenzusetzen streut auch die Clinton- Seite Verschwörungstheorien.

Der deutsche Medien-Konzern Springer transportiert mit dem Organ"Welt" diese Verschwörungstheorien in Europa.

US-Geheimdienste erwarten noch mehr russische Manipulationen schreiben rechtspopulistische Konzernmedien der Springer-Oligarchen:

Es sei offensichtlich, dass Russland kräftig mitgemischt hat bei diesen Wahlen und etwa E-Mails von demokratischen Politikern gehackt und an Wikileaks weitergegeben hat, um Hillary Clinton zu desavouieren.

Es geht auch seit einiger Zeit die Angst um, russische Hacker könnten versuchen, die Wahlcomputer zu knacken, die in mehreren Bundesstaaten eingesetzt werden. Mehrere Medien berichten nun, dass die US-Dienste nicht glauben, dass es möglich wäre für Russland, Wahlmanipulationen im großen Stil durchzuführen.

Dabei liegt viel näher, dass Clinton einen nicht gesicherten privaten E Mail Account als Regierungs-E-Mail nutzte, den  jeder Amateur Hacker knacken könnte, Den Verschwörungstheoretikern deutscher Konzernmedien wie "Welt"  ist es aber offensichtlich wichtiger, die Welt sich so russophob zu malen, wie es ihnen passt.

Wie Reuters berichtet, sind in den vergangenen Wochen schon erste offenbar von Russland gefälschte Dokumente aufgetaucht, mit denen versucht wird, den Eindruck einer Wahlverschwörung zugunsten von Clinton zu erwecken. So sind etwa gefälschte Dokumente mit Logos eines demokratischen Umfrageexperten und der Clinton Foundation in Umlauf gebracht worden, in denen der Eindruck erweckt wird, die Clinton-Kampagne erwäge angesichts schlechter Umfragewerte „zivile Unruhen“ oder gar „radioaktive Attacken“ mit schmutzigen Bomben herbeizuführen. Der Trump-Vertraute Roger Stone hatte schon auf Twitter auf eines der Dokumente verlinkt.

Auch "Reuters" betätigt sich als Verrschwörungstheorie-Medium - natürlich ohne einen Beweis für die  angebliche russische Vertstrickung benennen zu können.