US Professor Postol stellt Fake News über  Giftgas in Syrien in Frage

Diese Fake News haben viele Mainstreammdien verbreitet, um zu suggerieren, dass die Schuldfrage geklärt sei  

Um die Giftgaslüge aufrechtzuerhalten, wurde immer wieder behauptet, dass der Giftgasanschlag in Idlib Anfang April mit einem Flugzeug mit Chemikalien aus der Luft verübt worden sei. 

Auch Trump und Merkel vertreten diese Position.

Deshalb wurde diese These auch bei "Anne Will" und bei "Hart aber fair" mit dem Moderator Plassbeck wiederholt. 

Dabei hatten russische Medien frühzeitig berichtet,  dass auch ein Angriff auf ein Militärdepot der Terroristen in Frage kommt, wo sich auch chemische Substanzen befunden haben. Zudem sei auch ein Anschlag der Dschihadisten unter falscher Flagge möglich, damit die USA direkt in den Syrienkrieg eingreifen.

Seit langer Zeit befindet sich die syrische Armee auf dem  Vormarsch, während die Dschihadisten erhebliche Niederlagen wie in Aleppo zu verkraften haben. 

Doch ausgerechnet ein MIT- Professor aus den USA bestreitet diese These, die er als Fake News zu erkennen glaubt, die Assad den Giftgasanschlag in die Schuhe schieben soll.

Auch vor Jahren wurde festgestellt, dass ein Giftgasanschlag bei Ghouta, der zunächst Assad in die Schuhe geschoben wurde,  sich als Giftgasanschlag der Dschihadisten herausstellte. 

US-Professor beendet nun  wieder  ein Märchen vom syrischem Giftgasangriff durch Assad bei Idlib.

Der syrische Giftgasangriff, für welchen Washington die Regierung Assads verantwortlich gemacht hat, sei eine "False-Flag" Operation gewesen.
 
Ein MIT-Professor widerlegte den lückenhaften Bericht der USA und sorgt sich angesichts der rückhaltlosen Vorverurteilung um die nationale Sicherheit der Amerikaner.

Ein Professor des Massachusetts Institute of Technology (MIT), der schon im Jahr 2013 die Anschuldigungen eines Chemieangriffs in Syrien kritisch hinterfragte, stellt nun das US-Narrativ des Angriffs im syrischen Idlib in Frage. Die Trump-Regierung weist die alleinige Schuld für den Angriff auf die Stadt Khan Shaykhun in der Idlib Provinz der Regierung Assad zu.

Am Dienstag veröffentlichte das Weiße Haus den Kurzbericht der Geheimdienste, in welchem dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorgeworfen wird, einen Angriff angeordnet und durchgeführt zu haben, in welchem Flugzeuge chemische Substanzen auf Zivilisten abwarfen, die in einer von Rebellen geführten Stadt leben. 

Der MIT-Professor Theodore Postol, erstellte hieraufhin einen 14-seitigen Bericht, den er am Mittwoch RT zur Verfügung stellte. Postol merkte an, dass der Bericht: 

absolut keine Beweise beinhalte, dass der Angriff ein Ergebnis von Munitionen sei, die von einem Flugzeug abgeworfen wurden.

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Leading CW expert Theodor Postol of MIT just published a 14-page document questioning WH claims that Sarin was dropped from  AF plane

Die volle Untersuchung befindet sich im Link unten. Bitte herunterscrollen. 
 

Postol schrieb mit deutlichen Worten: 

Ich denke, es kann ohne Zweifel bewiesen werden, dass das Dokument keinerlei Beweise anführt, dass die US-Regierung konkrete Erkenntnisse hat, die die Regierung Syriens als Ursprung der Chemieangriffe von Khan Shaykhun zeigt.

Er bestätigte, dass es einen chemischen Angriff mit Nervenkampfstoffen gegeben hat, aber die vorliegenden Tatsachen unterstützen keineswegs die Schlussfolgerungen der US-Regierung. 

Ich hatte nur einige wenige Stunden, um den Bericht des Weißen Hauses durchzusehen. Aber ein schneller Blick zeigt auch ohne Analyse, dass dieser Bericht nicht richtig sein kann.

Der US-Verteidigungsminister James Mattis sagte gegenüber Journalisten am Dienstag im Pentagon: 

(Es ist) sehr eindeutig, wer den Angriff vorgenommen hat und wer diesen authorisierte.

Zuvor hatte der Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer mitgeteilt, dass ein "Zweifel an den Beweisen einem Zweifel der gesamten internationalen Gruppe von Berichterstattern gleich käme, die diese dokumentierte." 

Der Bericht des Weißen Hauses weist viele Lücken auf, denn hier wird sich auf offene Quellen und soziale Medien berufen, die aus dem Rebellengebiet stammen. Diese beziehen auch Material der Weißhelme mit ein. Die Weißhelme unterhalten Verbindungen zu Dschihadisten und Regierungen aus den arabischen Golfstaaten.

Die amerikanische Beweisführung konnte Postol daher nicht überzeugen: 

Jeder kompetente Analyst hätte seine Zweifel, ob die Überreste im Krater inszeniert, oder real sind. Kein kompetenter Analyst würde die Tatsache übersehen, dass die vermeintlichen Sarinkanister mit Gewalt von oben zerdrückt wurden, anstatt durch die Einwirkung einer Munition zu explodierten. 

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel mit Rex Tillerson auf dem G7-Außenminister-Treffen.
 
Die plausibelste Erklärung ist, dass das Sarin durch einen improvisierten Gegenstand verbreitet wurde. Hier könnte eine präparierte 122mm-Raketenhülse gefüllt mit Sarin behilflich gewesen sein, um die Schreckensbilder von Idlib zu verbreiten. 

Postol fühlt sich an die Ereignisse von 2013 erinnert. Damals sagte die Regierung Obamas, dass Assad chemische Waffen gegen Rebellen in Ghouta, nahe Damaskus, eingesetzt hatte. Für Postol zeichnen die "Ergebnisse" der US-Regierung ein fragwürdiges Bild der internationalen Sicherheit. 

Am Dienstag stellte der russische Generalleutnant Sergei Rudskoy die Authentizität der Medienberichte nach den Angriffen infrage. Er sagte, dass die Heranziehung der sozialen Medien für die Rekonstruktion der Angriffe ernsthafte Zweifel, nicht nur innerhalb des russischen Militärs, sondern auch bei den Experten und Organisationen, hervorgerufen hat.

Rudskoy sagte, dass in dem Abkommen von 2013, welches die Abkehr von Chemiewaffen beinhaltet, die syrische Regierung ihre Bestände an 10 Orten, die in ihrem Kontrollgebiet lagen, vernichtete. Dies wurde von der Organisation zur Verhinderung chemischer Waffen (OPCW) bestätigt. Aber die verbliebenen zwei Einrichtungen, lagen im Gebiet unter der Kontrolle der Rebellen. Und es bleibt unklar, was mit den Chemikalien geschah, die dort gelagert wurden. 

 

China warnt   die USA Nordkorea anzugreifen  

China warnte die USA vor einem Militärschlag gegen Nordkorea. In der chinesischen Presse, der englischsprachigen Zeitung kommunistischen “Global Times“, die von der "Volkszeitung" herausgegeben wird, war zu lesen:

Militäraktionen gegen Nordkorea zu unternehmen, ist sehr viel riskanter als einen Raketenangriff gegen Syrien zu starten.

Auf Trumps Drohungen war zu lesen:

Aber wenn Pjöngjang einen verzweifelten Gegenschlag unternimmt, wird Washington in einem Dilemma gefangen.

Nordkorea sei in der Lage, Südkorea "einen schweren Schlag zu versetzen.“

Es wurde auch von "schmutzigen Bomben“ gewarnt, die zu unkalkulierbaren nuklearen Verseuchungen führen würde. Die Chinesen sind sich einig, dass die Amerikaner die Gefahrenlage nicht richtig einschätzen würden.

Der japanische Premierminister Shinzo Abe warnte, dass Nordkorea bereits in der Lage sei mit dem tödlichen Saringift ausgestattete Langstreckenraketen Richtung Japan zu entsenden. Nordkorea hatte bei den letzten Raketentests bekannt gegeben, dass diese US-Stützpunkte in Japan im Visier gehabt hätten. Daraufhin diskutierte das japanische Parlament den Erstschlag und Präventivschlag gegen Pjöngjangs Nuklearwaffenambitionen. Bisher verbietet die japanische Konstitution Japan den Kriegseintritt. Die nationalistischen Kräfte in Japan würden den betreffenden Artikel 9 ihrer Verfassung gerne abändern. Japan sieht sich als Bündnispartner der USA, bei einem möglichen Krieg gegen Nordkorea und tritt im Südchinesischen Meer an der Seite der USA auf, um seine Territorialinteressen der Senkaku-Inseln gegenüber China durchzusetzen. 

China könnte wie schon einmal in den 50 er Jahren in den Koreakrieg zugunsten der Machthaber eingreifen. China gilt als Schutzmacht Nordkoreas und wird zurecht einen  Krieg direkt an der chinesichen Grenze als gegen  sich gerichtet interpretieren.  Zudem hat die nordkoreanische Regierung damit gedroht, im Falle einer Aggression die USA auch selber mit Langstrecken-Atomraketen anzugreifen. 

Offenbar sei bereits ein atomarer Sprengsatz in einen Tunnel geschoben, berichtete der US-Auslandssender Voice of America unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Er könne am Samstagmorgen nordkoreanischer Zeit gezündet werden. Am Samstag wird in Nordkorea der 105. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung gefeiert.

Nordkorea ist schon seit langer Zeit  Atommacht und möchte vom US Imperialismus nicht noch einmal überfallen und kolonialisiert werden. Deshalb verteidigt sich das Land insbesondere gegen den US Imperialismus ganz massiv.

Grafik -  Zwei Pipelines führen  durch Syrien 

Dort wo es sich kreuzt liegt das Ziel, 
das der westliche Imperialismus in einer jahrelangen, gigantischen Medien-, Menschen- und Materialschlacht allein zum eigenen wirtschaftlichen Nutzen für sich durch willfährige Marionetten ersetzen will. 

Die Söldner in Medien und Politik kennt ihr ...

http://eu-chronicle.eu/2015/12/proxy-world-war/

"Since President Assad of Syria, lobbied by his Moscow-allies, resisted the Qatar-Turkey – project and agreed to sign in July 2011 a ten billion USD – contract with Iran which became effective in July 2012, the Western powers and their Arab vassal states launched the rebellion. "

via Ralph T. Niemeyer :)

Schulz (SPD) will als Kanzler neoliberale und CDU affine Politik in der EU machen 

Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, zeigt sein wahres Gesicht. Gegenüber der Financial Times (FT) (Dienstagausgabe) sagte er, sollte er der Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden, werde er weiter darauf drängen, dass die Mitgliedsstaaten der Euro-Zone Schulden reduzieren und »strukturelle Reformen« durchführen.

Er will also die Sparpolitik der neoliberalen Austeroitäts- udn Spar-Ideologen weiterführen. 

Auch auf EU Ebene gäbe es dann im Kern keinen Unterschied zum Merkel-Kurs der Vorherrschaft der BRD in der  EU, die Handelsbilanzdefizite und große soziale Verwerfungen in der EU schafft. 

Diese Äußerungen stehen im Kontrast zu seiner früheren Haltung. Im Amt des EU-Parlamentspräsidenten hatte Schulz noch für einen nachsichtigen Umgang mit den Staaten Südeuropas plädiert. 2012 hatte er zur Erpressung Griechenlands durch die »Troika« (Internationaler Währungsfonds, EU-Kommission und Europäische Zentralbank) erklärt, es herrsche »eine bizarre Situation in Europa«, weil 26 der 27 Mitgliedsstaaten Athen mehr Hilfe gewähren würden. Nur Merkel sei dagegen gewesen.

Auf die Frage ob Griechenland in der Euro-Zone gehalten werden könne, antwortete Schulz der FT, das hänge davon ab, »in welchem Umfang Reformen umgesetzt« würden. Damit sei Schulz auf die Linie Merkels und ihres »Falken«, Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), umgeschwenkt, hieß es in der Zeitung aus London am Dienstag.

Der Abgeordnete im EU-Parlament Fabio De Masi (Die Linke), kommentierte Schulz’ Äußerungen am Dienstag.

Schon als Präsident des Europäischen Parlaments habe dieser die Euro- beziehungsweise Bankenrettung unterstützt, »die die Depression, Massenarbeitslosigkeit und soziale Spaltung in den Krisenländern vertieft hat«. Schulz verkenne, »dass die Kürzungspolitik nicht nur Europa zerstört, sondern auch die europäische Sozialdemokratie«. In Frankreich oder den Niederlanden repräsentierten seine Parteifreunde François Hollande und Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem »nur noch Splitterparteien«, so De Masi. Die EU brauche mehr öffentliche Investitionen. Deutschland, die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde, habe mittlerweile einen Exportüberschuss von fast neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts. »Der Euro wird zerbrechen, wenn Deutschland nicht umsteuert«, erklärte De Masi.

Zudem hat  Schulz sich durch Geheimverträge mit der Rechtsfraktion sich die Macht mit den Konservativen im Stile eines Querfrontlers  auf Kosten der Linken bereits geteilt .- Groko-Politik in der EU ist ihm also sehr vertraut. 

 

 

Ex US-Offiziere: Assad hat mit dem Giftgas nichts zu tun - Brandbrief an Trump

Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich für die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontations-Kurs gegenüber Russland zu beenden.

Memorandum an Präsident Trump 

von Veteran Intelligence Professionals für Sanity (VIPS)*

Betreff: Syrien: War es wirklich ein „Chemiewaffen Angriff“? 

 

1. Wir schreiben, um Ihnen eine eindeutige Warnung vor der Gefahr durch bewaffneten Feindseligkeiten gegenüber Russland auszusprechen – die Gefahr besteht, dass eine Eskalation zum Atomkrieg führen kann. Die Bedrohung ist nach dem Vergeltungsschlag auf Syrien gewachsen. Denn Sie behaupteten, dass es einen Chemiewaffen Angriff am 4. April auf syrische Zivilisten gegeben haben soll. 

2. Unsere Kontakte bei der US-Armee in der Gegend haben uns gesagt, dass dies nicht der Fall war. Es gab keinen "Angriff mit chemischen Waffen" durch Syrien. Stattdessen bombardierte ein syrisches Flugzeug ein al-Qaida Munitionsdepot in Syrien. Dieses erwies sich voll mit schädlichen Chemikalien. Ein starker Wind wehte diese chemisch beladene Wolke über ein nahes gelegenes Dorf. Viele Leute starben. 

3. Dies bestätigen die russische und die syrische Regierung, was wichtiger ist, als dass, was sie zu glauben scheinen. 

4. Sollen wir noch hinzufügen, dass das Weiße Haus unseren Generälen Vorgaben machte, was diese zu berichten haben? 

5. Nachdem Putin im Jahr 2013 Assad davon überzeugen konnte seine chemischen Waffen aufzugeben, zerstörte die US-Armee in nur sechs Wochen 600 Tonnen syrischer Chemie-Waffen. Das Mandat der UN-Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW-UN) sollte sicherstellen, dass alle Chemischen Waffen zerstört wurden – genauso wie das Mandat für die UN-Inspektoren für den Irak in Bezug auf Massenvernichtungswaffen.

Die Befunde der UN-Inspektoren für Massenvernichtungswaffen waren richtig. Rumsfeld und seine Generäle haben gelogen und dies scheint wieder hier zu passieren. Allerdings ist der Preis jetzt höher! Die Bedeutung eines Vertrauensverhältnisses mit russischen Führern darf nicht unterschätzt werden. 

6. Im September 2013, nachdem Putin Assad überredet hat, seine chemischen Waffen aufzugeben (und damit Obama einen Weg aus einem harten Dilemma ermöglichte), schrieb der russische Präsident einen Kommentar für die New York Times, in dem er sagte:

"Meine Arbeit und persönliche Beziehung mit Präsident Obama ist durch wachsendes Vertrauen geprägt. Ich schätze das."

Entspannungspolitik hatte ein jähes Ende 

7. Drei Jahre später, am 4. April 2017, sprach der russische Ministerpräsident Medwedew von dem "absoluten Misstrauen", das er als "traurig für unsere jetzt völlig zerstörten Beziehungen" bezeichnete. Das wären "gute Nachricht für Terroristen." Das ist nicht nur traurig aus unserer Sicht, es vor allem völlig unnötig, schlimmer noch- gefährlich. 

8. Durch die Annullierung der Vereinbarung, sich mit Moskau über Flugaktivitäten in Syrien auszutauschen, wurde die Zeit um sechs Monate in den vergangenen September / Oktober zurückgedreht. Als elf Monate harter Verhandlungen endlich zu einem Waffenstillstandsabkommen geführt haben. Das Vertrauen war bereits angeschlagen, denn die US-Luftwaffe führte Angriffe auf die syrische Armee am 17. September 2016 aus und töteten dabei etwa 70 Menschen und verwundet weitere 100 Menschen. Das beschädigte die jüngste Waffenstillstandsvereinbarung von Obama und Putin, die nur eine Woche zuvor beschlossen worden war. 

9. Am 26. September 2016 beklagte Außenminister Lawrow:

"Mein guter Freund John Kerry ... steht unter heftiger Kritik durch die US-Militärmaschine, die anscheinend nicht wirklich auf den Oberbefehlshaber hört."

Lawrow kritisierte, dass JCS-Vorsitzenden Joseph Dunford gegen die gemeinsame Nutzung von Informationen von Russland und Syrien auftrat. Eine Vereinbarung, die auf direkten Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama geschlossen wurde. Lawrow bemängelte, dass es schwierig ist, mit solchen Partnern zu arbeiten.

10. Am 1. Oktober 2016 warnte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova:

"Wenn die USA eine direkte Aggression gegen Damaskus und die syrische Armee beginnen würde, würde sie eine schreckliche, tektonische Verschiebung nicht nur im Lande, sondern in der ganzen Region verursachen."

11. Am 6. Oktober 2016 warnte der russische Verteidigungssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow, dass Russland bereit, sei nicht identifizierte Flugzeuge - einschließlich aller Tarnkappenflugzeuge- über Syrien abzuschießen. Konaschenkow betonte, dass die russische Luftverteidigung "keine Zeit haben wird, den Ursprung des Flugobjekts zu identifizieren".

12. Am 27. Oktober 2016 beklagte Putin öffentlich:

"Meine Vereinbarungen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten haben keine Ergebnisse gebracht" und beschwerten sich darüber, dass, „Menschen in Washington bereit sind alles Mögliche zu tun, um zu verhindern, dass diese Vereinbarungen in die Praxis umgesetzt werden."

Bezugnehmend auf Syrien verurteilte Putin das Fehlen einer "gemeinsamen Front gegen den Terrorismus nach so langen Verhandlungen, enormen Anstrengungen und schwierigen Kompromissen".

13. So befinden wir uns in einer Situation, in der die amerikanisch-russischen Beziehungen zerrüttet sind: vom "wachsenden Vertrauen" zum "absoluten Misstrauen". Allerdings begrüßen viele die hohen Spannungen, die zugegebenermaßen für das Waffengeschäft super sind.

14. Wir glauben, dass es von großer Bedeutung ist, einen Zerfall der Beziehungen zu Russland zu verhindern. Der Besuch von US-Außenminister Tillerson in Moskau diese Woche bietet eine Gelegenheit, den Schaden zu beheben. Aber es besteht auch die Gefahr, dass es keine Verbesserung eintritt, vor allem, wenn Tillerson nicht mit der oben genannten Geschichte vertraut ist.

15. Es ist an der Zeit mit Russland auf Grundlage von Fakten zu verhandeln und nicht anhand dubioser Beweisen etwa aus „sozialen Medien“. Während andere dem Höhepunkt dieser Anspannungen entgegensehen, würden wir dies gerne verhindern: Sie könnten es in die Wege leiten, dass US-Außenminister Tillerson einen Weg der Verständigung mit Präsident Putin einschlägt.

*Die Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) ist eine Gruppe von CIA-Veteranen, die sich gegen den Missbrauch von Geheimdienstinformationen einsetzt. Im Januar 2003 schlossen sie sich zusammen und enthüllten wie der Irakkrieg durch vermeintliche Massenvernichtungswaffen von der damaligen Bush-Regierung legitimiert wurde. Es stellte sich später heraus, dass er gar keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab.