Trump löst Palästinakrieg aus und Millionen Europa-Flüchtlinge werden so geschaffen - Das ist eine Kriegserklärung an eine Milliarde Muslime

Die Anerkennung Jerusalems durch den rechtspopulistischen US Präsidenten Trump als Hauptstadt Israels wird einen Volksaufstand in Palästina  auslösen, der die ganze islamische Welt erfassen und im Ergebnis Millionen weiterer Flüchtlinge nach Europa spülen könnte.

Diese Kriegserklärung an eine Milliarde Muslime hat einen Teil der Palästinenserregierung schon bewogen einen dauerhaften Volksaufstand auszurufen, der als dritte Intifada in die Geschichtsbücher eingehen wird. 

Jerusalem ist auch die Hauptstadt eines Palästinenserstaates, den bereits über 100 Staaten als Realität anerkennen. 

Der Hamas-Führer Ismael Haniyeh hat in Gaza, so die Hamas regiert, zum Volksaufstand gegen diese pro-zionistische Entscheidung des rechtspopulistischen US Präsidenten aufgerufen.

Seit geraumer Zeit befindet sich die Hamas in einer Einheitsregierung mit der PLO der Fatah. 

Tausende Palästinenser verbrannten US- und Israelflaggen als Symbole der Unterdrückung des palästinensischen Volkes. " Tod den USA " und "Tod Israel" . Rufe wurden gerufen, wie die "Times of Israel" berichtet. 

Die PLO  hat im Westjordanland zu einem Generalstreik udn zu eionem Protestmarsch aufgerufen.  

Auch hier wurden  Molotowcocktails geworfen und israelische PKW von rechtswidrigen  und landraubenden Siedlern mit Steinen beworfen.

Die israelische Regierung wil weitere Besatzungstruppen ins Westjordanland zur Unterdrückung des Volksaufstanndes schicken.

Hmas Chef Haniyeh strebt eine geneinsame Volksfront mit der PLO gegen diese Kriegserklärung an Palästinensern udn die gesamte islamische Welt an, die die Perspektive einer Zweisaatenlösung udn damit eines funktionsfähigen Palästinenserstaates  völlig zerstört. 

 

Kippings und Lederers Hexenjagd in der Linkspartei nimmt inquisitorische Züge an 

Die Hexenjagd antideutscher Linker in der Partei nimmt inquisitorische Züge an 

Am 14. Dezember werden Linke gegen Linke demonstrieren - Eine Groteske 

Die Preisverleihung eines  linkslibertären und alternativen Journalisten  namenns Ken Jebsen durch die linksliberale " Neue Rheinische Zeitung" im alternativen Szene-Kino "Babylon" nimmt groteske Züge an, nachdem sich der  langjährige Berliner Landeschef, Kultursenator und Vize-Bürgermeister Klaus Lederer ( Die Linke )  gegen die Preisverleihung ausgesprochen und das öffentlich subventionierte Kino so unter Druck gesetzt hatte, die Veranstaltung abzusagen.

Die Linkspartei will „Klare Kante gegen Querfront“ zeigen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Parteivorstand am Sonntag und spricht sich darin gegen „Aktivitäten von Rechtspopulisten, Nationalisten, Verschwörungstheoretikern und Antisemiten aus“. Ferner solidarisiert man sich mit dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Linke).

In Wahrheit soll jede Systemkritik diskreditiert und mundttot gemacht werden. Der rechte Flügel der Partei will die Linkspartei endgültig entkernen, sytemkonform machen und zu einer beliebigen neolibeal-sozialdemokratischen Partei bzw. zur SPD 2.0, die auch neoliberale Politik z B beim Schulneubau in Berlin oder wie bei der Autobahnprivatisierung den Weg wie  mit  der Linksregierung von Bodo Ramelow ebnen.      

Damit reagiert die Partei auf eine für den 14. Dezember angekündigte Kundgebung vor der Parteizentrale in Berlin. Unter der Parole „Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen“ wollen der umstrittene Journalist und Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen und seine Unterstützer gegen Lederer demonstrieren.

Nach dem Protest will der Internetblog Neue Rheinische Zeitungseinen selbst erdachten „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ an Jebsen verleihen. Die Querfront-Seite würdigt mit dem Preis vor allem Personen aus dem antiisraelischen und antiamerikanischen Spektrum.

Pikant: Auch prominente Linke waren angekündigt. So etwa der Bundestagsabgeordnete Dieter Dehm, der ehemalige MdB Wolfgang Gehrcke samt Frau und Exfunktionärin Christiane Reymann sowie der Linkspolitiker Andreas Maurer.   „Irgendwann ist auch mal gut“, hieß es aus Parteikreisen. In dem Beschluss, den die Vize-Parteivorsitzende Caren Lay einbrachte, heißt es auch, man erwarte von Parteimitgliedern, dass sie nicht an der Kundgebung teilnähmen.

Gespaltenes Ergebnis

Dass die Linke in der Causa Jebsen uneins ist, zeigte die Vorstandssitzung. Zwar verteidigte keiner der Anwesenden den ehemaligen RBB-Moderator Jebsen.

Dennoch befürworteten nur 18 Vorstandsmitglieder den Abgrenzungsbeschluss, 5 enthielten sich und 10  stimmten zunächst  dagegen ( später noch 7), darunter der NRW-Linke Ralf Krämer. „Ich finde nicht, dass der Vorstand Mitgliedern vorschreiben sollte, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen“, sagte Krämer der taz.

Seitdem entwickelt sich ein regelrechter Krieg in der Linkspartei. 

Lederer sah sich einem Shitstorm ausgesetzt und twitterte zurück: „Sie haben viel Kraft darin investiert, damit Leute mich per Mail und Posts als Noske, Arschloch, Faschisten, Zensor und Grundgesetzbrecher denunzieren.“

Ich wurde von antideutschen Protagonisten wie  Katharina König und Jutta Dittfurth auch schon als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert, weil ich imperialistische US Angriffskriege immmer wieder anprangere und ich wurde  auch schon von Sebastian Koch angepöbelt, der als Mitarbeiter von Klaus Lederer in Berlin mittlerweile zum Landesgeschäftsführter der Linkspartei wurde und diese Kampagne gegen einen konzernunabhängigen sowie alternativen Journalisten mit angestossen hatte. Von daher kann ich mich da in Ken Jebsen gut hineinversetzen. 

Am Montag sagte Lederer der taz, er würde sich jederzeit wieder so positionieren. Er betonte, dass das Babylon selbst entscheide und er keinen Einfluss auf die Vermietungspraxis nehme.

Diesen Linken geht es um die Wahrung der Fleischtöpfe in Rot-Rot regierten Landesregierungen und darum,  neoliberalen Politikern von SPD und Grünen zu gefallen.   

Der Parteivorstand hat mit vielen Gegenstimmen Lederer zwar nicht in der Sache aber formal den Rücken gestärkt. 

Eine sympathische Viererbande in der  Bundestagsfraktion stellt sich ebenfalls gegn die Hexenjagd - dazu gehören Diether Dehm, Wolfgang Gercke, Andreas Maurer und Reymann. Im Netz machen sie schon als Viererbande in Anlehnung an die  rebellische Zeit Maos in China die Rede.  

Aber auch Andrej Hunko gab eine persönliche Erklärung ab ( Wortlaut, Auszug)

Von Andrej Hunko, Mitglied des Parteivorstands DIE LINKE, 05.12.2017

Am Sonntag, dem 3. Dezember 2017, beschloss der Parteivorstand (PV) der LINKEN nach heftiger und kontroverser Diskussion den Text mit dem Titel ‚Klare Kante gegen Querfront‘. Gegen die Behandlung des Textes votierten mindestens zehn der 30 anwesenden PV-Mitglieder, gegen den endgültigen und leicht veränderten Text mindestens sieben Mitglieder. Es gab zahlreiche Enthaltungen.

Der Vorgang selbst – die Kündigung der Räume für eine Preisverleihung an den Journalisten Ken Jebsen auf Druck des Berliner Kultursenators Klaus Lederer und der angekündigte Protest dagegen – mag unbedeutend sein.

Die dahinter stehenden methodischen und grundsätzlichen Fragen sind es nicht. Um es vorweg zu sagen: Ich habe den Text abgelehnt, werde das weiter tun, fühle mich nicht daran gebunden und habe meine Dissidenz auf der PV-Sitzung auch zum Ausdruck gebracht.

Zunächst zur Form: PV-Anträge werden in der Regel eine Woche vor der Sitzung eingebracht, damit die PV-Mitglieder Zeit haben, sich mit dem Antrag zu beschäftigen. Natürlich gibt es politische Ereignisse, die eine kurzfristigere Behandlung notwendig machen, zu denen sich der Vorstand verhalten sollte. Der Fristverzicht ist hier meist ebenso unstrittig, wie die Positionierung zu diesen Ereignissen. In diesem Fall handelte es sich allerdings um einen in der Partei hoch strittigen Vorgang, der bereits seit Wochen sehr kontrovers diskutiert wurde. Die Vorlage wurde Samstagnachmittag den PV-Mitgliedern zugestellt. Diejenigen, die nicht permanent online sind, bekamen sie am Sonntag als Tischvorlage. Allein dieser Vorgang begründet eine Nichtbehandlung.

Im Ursprungsantrag wurden Mitglieder der Partei – Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke und Andreas Maurer – namentlich angegriffen, ohne dass sie die Möglichkeit gehabt hatten, zu dem Vorgang Stellung zu nehmen oder dass überhaupt einmal nachgefragt wurde, ob sie an der vorgeworfenen Protestkundgebung teilnehmen wollen.

Erst als ich auf der PV-Sitzung sagte, man möge dann bitte meinen Namen hinzufügen und sich mehrere anschlossen, wurden die Namen durch ‚Mitglieder der LINKEN‘ ersetzt. Kein bürgerliches Gericht würde die Verletzung solcher Selbstverständlichkeiten wie Überprüfung des Vorwurfes oder Anhörung akzeptieren.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Auseinandersetzung: „DIE LINKE distanziert sich unmissverständlich von Aktivitäten von Rechtspopulisten, Nationalisten, Verschwörungstheoretikern und Antisemiten, die rechtspopulistische Welterklärungsmuster und ‚Querfront‘-Strategien salonfähig machen wollen.“ Mal abgesehen davon, dass diese Aussage in sich tautologisch ist, da Rechtspopulisten logischerweise rechtspopulistische Welterklärungsmuster salonfähig machen wollen, bringt der Satz den eigentlichen Kern der Debatte zum Ausdruck: Die wabernde Unschärfe und assoziative Vermengung der Begriffe ‚Querfront‘, ‚Nationalismus‘, ‚Verschwörungstheorie‘ und ‚Antisemitismus‘. Diese Begriffe werden inzwischen mit einer erschreckenden Leichtigkeit und oftmals ohne jede ‚Beweisführung‘ verwendet, um politische Gegner zu diffamieren.

Dabei verkommen sie immer mehr zu leeren Worthülsen die, wenn dem nicht aktiv durch Definition und konkrete Begründung entgegengewirkt wird, mit hegemoniellen Deutungsmustern gefüllt werden, die dadurch unkritisch übernommen werden.

Begriffliche Unschärfen bei Vorwürfen können Zufall sein oder Inkompetenz, sie können aber auch eine gefährliche repressive Wirkung entfalten - unabhängig davon ob diese beabsichtigt ist oder nicht. Im Fall des Querfrontvorwurfs ist die Konsequenz Diffamierung und Delegitimierung von aktuellem oder künftigem Widerstand gegen (leider sehr real stattfindende) Kriegsvorbereitungen, wenn dieser nicht zugleich in allen wesentlichen gesellschaftlichen Fragen linke Grundpositionen vertritt.

Praktisch bedeutet das die Ablehnung eines solchen Widerstandes – insbesondere weil diejenigen, die für sich beanspruchen, jene linken Grundpositionen zu verkörpern, sich unwillens oder unfähig zeigen, den so notwendigen Widerstand gegen die Kriegspolitik zu organisieren. Es ist meines Erachtens kein Zufall, dass auf der PV-Sitzung von der Antragstellerin mehrfach und unwidersprochen die ‚Friedensbewegung‘ als solche, nicht nur ihr umstrittener Flügel, als potentieller Hort von ‚Rassisten‘ charakterisiert wurde („Natürlich sind in der Friedensbewegung nicht alles Rassisten“).

So weit ist es gekommen: Als ich im Jahre 2001, kurz nach Beginn des gegenwärtigen Kriegszyklus unter dem Label ‚Krieg gegen den Terror‘ zusammen mit dem örtlichen VVN-Vertreter mein Amt als einer der Sprecher des ‚Aachener Bündnisses gegen rechts‘ niederlegte, weil Teile dieses SprecherInnenrates mit der Zustimmung zum Afghanistanmandat den deutschen Eintritt in diesen Krieg befürworteten, folgte eine Mehrheit des Vorstandes dieses Bündnisses meiner Entscheidung. Die Frage der Zustimmung oder Ablehnung zum Krieg war damals eine Frage der Kooperation oder Nichtkooperation. Heute spielt die Kriegsfrage in breiten linken Kreisen keine Rolle mehr. Es gibt keine Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit Befürwortern von Militäreinsätzen oder neuer Aufrüstung, keine Abgrenzung, keine Ächtung mehr. Es ist zu befürchten (aber keineswegs zwangsläufig), dass es unter diesen Bedingungen auch nur eine Frage der Zeit sein wird, wann die erste Zustimmung einer Linksfraktion zu einem Kriegseinsatz kommen wird.

Die methodische Unschärfe und Dehnbarkeit insbesondere der Begriffe ‚Querfront‘ und ‚Verschwörungstheoretiker‘ führt zu Verunsicherung und Einschüchterung. Dies wurde insbesondere auf dem Höhepunkt der Ukrainekrise deutlich. Die damals weitgehend spontan entstandenen ‚Montagsmahnwachen‘, bei denen es in der Tat auch bewusst agierende rechtsextreme Kräfte gab, aber keineswegs mehrheitlich, wurden so in der LINKEN delegitimiert, obwohl nach einer universitären Studie knapp 43% der Teilnehmer/innen an den Berliner Montagsmahnwachen ein halbes Jahr zuvor bei der Bundestagswahl DIE LINKE gewählt hatten.

Ich hatte den damaligen Unvereinbarkeitsbeschluss im Parteivorstand für falsch gehalten, konnte an der Abstimmung allerdings nicht teilnehmen, da ich in der Ukraine die Präsidentschaftswahlen beobachtete. Ich kenne eine Reihe von Menschen aus Politik, Medien und Universitäten, die sich in der Ukrainekrise nicht trauten, sich öffentlich zu äußern, weil sie von der Wucht dieser Diffamierung abgeschreckt waren. Zum Vorwurf der ‚Verschwörungstheoretiker‘ und ‚Querfrontler‘ kam damals noch der Putin- oder Russlandversteher, der das Ende einer politischen, journalistischen oder universitären Existenz bedeuten konnte.

Es ist das Kennzeichen repressiver Systeme, existenzvernichtende Vorwürfe so breit, dehnbar und unscharf zu fassen, dass ein großer Teil Oppositioneller darunter gefasst werden kann und Angst haben muss, selbst dazu zu gehören. Auf dem Höhepunkt des Stalinismus, den Moskauer Prozessen war es der Kontakt zu ‚Trotzkisten‘ oder eben auch, im Fall von Karl Radek, der ‚Querfront‘-Vorwurf, der das Todesurteil bedeutete. In der McCarthy-Ära waren es Kontakte zu Kommunisten oder ‚anti-amerikanische Umtriebe‘, die den zivilen Tod bedeuteten. Heute ist es in der Türkei ein ins Lächerliche gedehnter Terrorismusvorwurf, der in diesen Tagen den ‚Akademikern für den Frieden‘ oder Abgeordneten der HDP vor Gericht zum Vorwurf gemacht wird. Zurecht fordern EU und Europarat eine scharfe Definition und Eingrenzung des Terrorismus-Begriffs (auch wenn im Fall der EU diese der Forderung selbst nicht gerecht wird).

Natürlich ist die Situation in Deutschland und die innerhalb der Linken nicht gleichzusetzen mit den oben genannten Beispielen. Es ist die zugrunde liegende Methode, die meinen deutlichen Widerspruch hervorruft. Erschütternd auf der Vorstandssitzung war für mich, dass die Hinweise auf die Verwendung des Querfrontvorwurfs in den Moskauer Prozessen völlig wirkungslos bei denjenigen abprallten, die sich die Aufarbeitung des Stalinismus auf die Fahnen schreiben. Ebenso erschütternd war die unwidersprochene Verwendung des Begriffs ‚Umtriebe‘ für die Aktivitäten der genannten Delinquenten, ein Begriff, der genau aus dem Vokabular jener repressiver Systeme kommt.

Nochmal zurück zum leidigen Anlass selbst: Es ist ein Unterschied, ob ich eine Preisverleihung an einen Journalisten gut finde oder nicht. Es ist etwas anderes, ob ich mich dagegen öffentlich äußere oder sogar friedlich demonstriere. Es ist wiederum etwas anderes, ob ich sie physisch verhindern will. Und es ist etwas anderes, ob ich als Inhaber eines öffentlichen Amtes Druck auf eine von öffentlicher Finanzierung abhängige Einrichtung ausübe, um die Veranstaltung zu verhindern. Letzteres als ‚kritisches Äußerung‘ zu bagatellisieren und genau diese Unterschiede zu verwischen, wie es der PV-Beschluss macht, ist für mich nicht tragbar. Soweit der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko.

Ausgerechnet Befürworter der Apartheidpolitik  und der rechtspopulistischen sowie rassistischen Rechtsaussenregierung  der  Israelis wie Katharina König  aus Thüringen kritisieren den linkslibertären Journalisten wegen angeblichem Rechtspopulismus und wegen angeblicher Verschwörungstheorien.

Der längst widerlegte Antisemitismus-Vorwurf  sprich  Rassismusvorwurf ausgerechnet von prozionistischen Rassismus-Verstehern darf natürlich nicht fehlen.

Mit Diether Dehm soll auch Sahra Wagenknecht attackiert werden, die als Dehm-Verbündete gilt.  Kipping intrigiert lqaut Oskar Lafontaine auch an anderer Stelle.

Kipping hat leider mit diesem die Fakten verfälschenden Beitrag  bezüglich einer Veranstaltung  von Diether Dehm mit dem französischen Sozialisten Melenchon weder „Kontroversen in der Sache bearbeitet“, noch „Verbindendes in den Mittelpunkt gestellt“, so Oskar Lafiontaine auf seiner FB Seite. 

Vielmehr intrigiert sie gegen eine Veranstaltung zum Jahresauftakt, die der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm vorbereitet und zu dem er Jean-Luc Mélenchon eingeladen hat.

Dabei könnte vor allem sie von Corbyn etwas lernen: Parteivorsitzende tragen zum Erfolg einer Partei bei, wenn sie aufrichtig und glaubwürdig sind. 

Diether Dehm kommentiert  die ganze Hexenjagd  gegen linke Linke, Kriegsgegner und Systemgegner auf Facebook ganz angemessen

Wortlaut: Spielt nicht mit den Schmuddelkindern!

Als sie 1971 in ihrem SPD-Unvereinbarkeitsbeschluss verboten, dass wir Sozialdemokraten mit Kommunisten gegen die NPD demonstrieren, erklärten sie, dies geschähe aus tiefer historischer Läuterung. Immerhin hätten die Kommunisten einst die Front gegen Hitler gespalten.

Und das waren später auch nicht die Gleichen, wie die, die dann gegen uns Funktionsverbote erließen: „Nicht etwa, weil ihr mit Kommunisten gegen Atomraketen demonstriert habt. Sondern mit Leuten, die sich nicht zu Solschenizyn bekannt hatten.“

Und die waren dann auch wieder nicht die Gleichen, wie die Berufsverbieter, die mit zerfurchter Stirn entschieden, Leute aus dem Schuldienst entfernen zu müssen, die im Verdacht standen, die Ausbürgerung von Wolf Biermann zu unterstützen.
Dann wechselten wir die Partei.

Und jetzt sind es wieder nicht die Gleichen, die sagen: „Wir haben überhaupt gar nix dagegen, wenn ihr gegen die Drohnenstation in Ramstein demonstriert. Aber keinesfalls zusammen mit Leuten, die sich zu Verschwörungen Theorien einfallen lassen!“ Im Klartext: Wo ein Verschwörungstheorieverdächtiger sich entscheidet, mit zu demonstrieren, dürften wir nicht mitgehen.

Nein, nein, die Verbieter waren in beiden Parteien nicht die Gleichen! Nur der Beifall aus den NATO-nahen Verlagskonzernen für die Jäger von Kommunisten und „Verschwörungstheoretikern“ klingt seit je her so einhellig, als ob es zwar nicht die Gleichen seien. Aber vielleicht doch die Selben?

Prof. Dr. Norman Paech

(Hamburg, früher jahrzehntelang Jungsozialist und SPD-Mitglied) 

 

Wagenknecht für Abzug und Vernichtung von US-Atombomben im Lande

Atombomben unter der Kontrolle von Donald Trump, der mit ihrem Einsatz bereits gedroht hat und hunderte Milliarden in ihre Modernisierung investieren will, sind kein Beitrag zu unserem Schutz, sondern ein enormes Sicherheitsrisiko. Völlig zu Recht sind deshalb 61 Prozent der deutschen Bevölkerung für den Abzug der US-Atomwaffen aus unserem Land. Ich auch! Jetzt gilt es, gemeinsam Druck zu machen, dass diese Forderung endlich durchgesetzt wird!

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 Neues von Oskar Lafontaine 

Wie Katja Kipping „Kontoversen in der Sache bearbeitet“ und „das Verbindende in den Mittelpunkt stellt“

Am 17. November hatte Oskar Lafontaine in einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“ gesagt: „Die linken Parteien in Deutschland aber auch in Europa verlieren immer mehr an Einfluss. Deshalb werbe ich jetzt für eine neue Sammlungsbewegung der Linken… Ich denke an Corbyn in Großbritannien – eine glaubwürdige Person und ein Programm für die Mehrheit. Oder Podemos und „La France insoumise“ in Spanien und Frankreich, eine aus der Gesellschaft entstehende (!) Sammlungsbewegung all derjenigen, die mehr soziale Gerechtigkeit wollen und für eine friedliche Außenpolitik eintreten. Die politische Linke verliert mehr und mehr an Einfluss. SPD und Linke haben zusammen noch nicht einmal 30 Prozent.“

Drei Tage später, am 20. November las man im Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Kipping richtet einen Appell ‚an alle fortschrittlichen Kräfte, kritische Köpfe und Gewerkschaften‘. Man müsse eine Sammlungsbewegung bilden, nicht wie der französische Linke Jean-Luc Mélenchon, sondern jenseits einer Partei“!

Am 3. Dezember änderte Kipping ihre Meinung und schrieb im Neuen Deutschland: „Oskar Lafontaine hat nun die Idee einer neuen Sammlungsbewegung nach dem französischen Vorbild von Jean-Luc Mélenchon in die Debatte gebracht.“ (Das hatte er, siehe das Interview in der „Saarbrücker Zeitung“, genau nicht getan, weil er die Besonderheiten des französischen Wahlrechts kennt.)

Sie fuhr fort: „Ich meine, dass eine linke Sammlungsbewegung in Deutschland bereits besteht: DIE LINKE.“ Sie vergaß, darauf hinzuweisen, dass diese linke Sammlungsbewegung zustande kam, weil Oskar Lafontaine die Fusion von WASG und PDS zur Bedingung seiner Kandidatur gemacht hatte.

Und weiter schrieb sie: „Nicht zuletzt bei der Zukunftswoche ging es vor zwei Jahren und wird es im September 2018 auch darum gehen, was wir von Podemos und der Momentums-Bewegung um Corbyn lernen können.“

Anschließend belehrt Kipping die Mitglieder von „La france insoumise“: „Die Kehrseite von Mélenchons Erfolg ist, dass diese Bewegung von seiner Positionsfindung abhängig ist. Wer eine andere Meinung hat, für den gibt es kaum Möglichkeiten für Widerspruch oder dafür, eine andere Meinung mehrheitsfähig zu machen.“ Man stelle sich vor, ein Vertreter von „La France insoumise“ würde die Arbeit von Katja Kipping in der Partei DIE LINKE in einer französischen Zeitung ähnlich  bewerten.

In ihrem Beitrag vergisst Kipping nicht, DIE LINKE zu einem fairen Umgang miteinander zu mahnen: „DIE LINKE muss Kontroversen in der Sache bearbeiten… Wenn wir das Verbindende mehr in den Mittelpunkt stellen als das Trennende, dann kann uns die Bearbeitung dieser Fragen in der Sache voranbringen.“

Kipping hat leider mit diesem die Fakten verfälschenden Beitrag weder „Kontroversen in der Sache bearbeitet“, noch „Verbindendes in den Mittelpunkt gestellt“. Vielmehr intrigiert sie gegen eine Veranstaltung zum Jahresauftakt, die der Bundestagsabgeordnete Diether Dehm vorbereitet und zu dem er Jean-Luc Mélenchon eingeladen hat. Dabei könnte vor allem sie von Corbyn etwas lernen: Parteivorsitzende tragen zum Erfolg einer Partei bei, wenn sie aufrichtig und glaubwürdig sind.

#dielinke #kipping #sammlungsbewegung #lafranceinsoumise #mélenchon#corbyn #oskar #lafontaine #oskarlafontaine

 

Rechtsruck der AfD mit Höcke und Gauland als neue Führer - Massive Proteste gegen AfD-Rassismus 

Starke Proteste gegen Rassismus auf der Strasse wurde von der Polizei gewaltsam begegnet. 4000 Polizisten schützen die Rassisten.   

Die AfD hat auf einem Parteitag  ihre engere Parteiführung neu gewählt: Der Doppelspitze aus Jörg Meuthen und Alexander Gauland wurden am Samstagabend in Hannover drei ebenfalls männliche Vizevorsitzenden zur Seite gestellt.

Neue stellvertretende Vorsitzende sind der Berliner AfD-Chef Georg Pazderski, der nordrhein-westfälische Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk und der hessische Bundestagsabgeordnete Albrecht Glaser.

Mit der rechtspopulistischen CDU/CSU  will man koalieren, wenn man  quantitativ bei Wahlen auf Augenhöhe ist.

 In einem turbulenten Macht- und Richtungskampf scheiterte am Samstag in Hannover der als vergleichsweise gemäßigt geltende Berliner Landeschef Georg Pazderski.

Gauland war im dritten Wahlgang für den Co-Vorsitz neben Meuthen nur noch als einziger Kandidat angetreten. Er erhielt 68 Prozent der Stimmen.

Zuvor waren zwei Wahlgänge für den Co-Vorsitz ohne Ergebnis geblieben, weil weder Padzersky noch seine überraschend angetretene Gegenkandidatin, die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein, eine ausreichende Mehrheit bekamen.

Der Parteitag wurde daraufhin für weitere Beratungen unterbrochen. Sayn-Wittgenstein und dann auch Pazderski zogen ihre Kandidatur zurück - und Gauland trat an. Dem 76-jährigen Strippenzieher der Partei war noch vor dem Parteitag in Medien nachgesagt worden, nicht für den Vorsitz kandidieren zu wollen.

Zuvor hatte Meuthen ohne Gegenkandidaten 72 Prozent der Stimmen erhalten. 24 Prozent stimmten gegen ihn. Der 56-Jährige ist bereits seit 2015 einer der Vorsitzenden der AfD, zunächst amtierte er zusammen mit Frauke Petry, die nach der Bundestagswahl die Partei verlassen hat. Er hat trotz seines wirtschaftsliberalen Hintergrundes viele Unterstützer aus dem rechtsnationalen Flügel um den Thüringer Landeschef Björn Höcke. 

Im ersten Wahlgang für den Co-Vorsitz erhielt nur rund 47 Prozent der Stimmen, die als weiter rechts eingeordnete Sayn-Wittgenstein rund 49. Im zweiten Wahlgang kam Pazderski auf 49 Prozent, seine Gegenkandidatin auf knapp 48 Prozent. Damit erreichte auch hier keiner der beiden Kandidaten die erforderliche Mehrheit. Die Delegierten hatten zuvor beschlossen, wieder eine Doppelspitze zu wählen.

Die Neuwahl der Führung steht im Mittelpunkt des zweitägigen Delegiertenparteitages, der von Demonstrationen und Protesten begleitet wurde.

Gegen den Parteitag formierte sich massiver Widerstand. Rund 6500 AfD-Gegner zogen nach Polizeiangaben am Nachmittag vom Tagungsort, dem Kongresszentrum, in Richtung Stadtzentrum. Ihre Kundgebung stand unter dem Motto „Unser Hannover - bunt und solidarisch! - Protest gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“.

Zuvor waren bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei mehrere Polizisten und mindestens ein Demonstrant verletzt worden.

Um Blockaden aufzulösen, setzte die Polizei einen Wasserwerfer ein. Zehn Amntifaschisten wurden nach Polizeiangaben bis zum Mittag in Gewahrsam genommen.

 Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Parteien und Antifaschisten hatte vor dem Congress Centrum zu einer Kundgebung aufgerufen. Die AfD sei eine arbeitnehmerfeindliche und rechtsradikale Partei, sagte ein Sprecher der IG Metall Hannover im Vorfeld. Auch Mitglieder des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) nahmen an den Protesten teil.

Da einige Delegiertewegen der Proteste Probleme hatten, zum Veranstaltungsort zu gelangen, begann der Parteitag verspätet.

Zum Auftakt des Parteitags rief Meuthen die Delegierten völkisch gesinnt zu einer „patriotischen Politik für Deutschland“ auf. „Wir sind die einzigen in diesem Land, die das tun“, sagte er und warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „politisches Zentralversagen“ vor.

Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag als drittstärkste Kraft gehe es der Partei jetzt „nicht um die Futtertöpfe, sondern um unser Land“.

Die Neuwahl des Vorstandes solle „ohne Kampfgeschrei“ ablaufen, mahnte Meuthen die Delegierten. Seit 2015 sei die AfD erwachsener und klüger geworden. Damals wurde der damalige Parteichef Bernd Lucke gestürzt; er verließ wenig später die AfD.

dpa

 

Merkels CDU Innenminister will dich total überwachen - Spionage-Hintertüren in Digitalgeräten einbauen 

Kanzlerin Angela Merkel: Selbst das Abhören ihres Handys durch Obamas Geheimdienste hat sie untertänig straffrei durchgehen lassen. Souverän geht anders.

US Geheimdienste haben längst Smartphones, TV- Geräte und PC- Tataturen von Bundesbürgern längst flächendeckend angezapft, verwanzt oder  gar abgehorcht. Dabei geht es nicht nur um Handy-Ortung per GPS.

Offiziell ist das verboten - heimlich  findet es aber längst statt.

Deshalb plant CDU Innenminister de Maiziere jetzt dieses Anzapfen von Digitalgeräten sich gesetzlich legalisieren zu lassen. 

Auf Geheimdienstebene ist es längst Realität, wie Snowden- Enthüllungen aufzeigten.

Neue Überwachungspläne: Innenminister will Hintertüren in digitalen Geräten jetzt legal einbauen und Zugriff auf deine Kommunikation.

Private Computer, der heimische Fernseher und alle anderen digitalen Geräte sollen offenbar nach Plänen des amtierenden Innenministers mit einer Hintertüre ausgestattet werden, die Geheimdiensten und Polizeien den Zugriff erlaubt. Die Maßnahme wäre nicht nur ein großer Schritt in den Überwachungsstaat, sie gefährdet auch die digitale und physische Sicherheit aller Bürger.

Der amtierende Innenminister Thomas de Maizière will die Industrie verpflichten, Hintertüren in allen digitalen Geräten zu schaffen. Betroffen sind private Tablets und Computer genauso wie Bord-Computer in Autos, Smart-TVs und alle anderen Geräte im „Internet der Dinge“ – von der Küchenmaschine bis zum vernetzten Sexspielzeug. Das geht offenbar aus einer Beschlussvorlage des Bundes hervor, aus der das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zitiert.

Laut RND ist der Antrag mit „Handlungsbedarf zur gesetzlichen Verpflichtung Dritter für Maßnahmen der verdeckten Informationserhebung nach §§ 100c und 100f StPO“ überschrieben. Es handelt sich dabei um eine massive Ausweitung des Lauschangriffs. Hintergrund der Maßnahme seien Probleme der Behörden bei der „verdeckten Überwindung von Sicherheitssystemen“.

Im Artikel des RND heißt es weiter:

Gemeinsam mit den Unions-Innenministern der Länder verlangt er in einer zusätzlichen Protokollnotiz, die geplante Gesetzesänderung „technikoffen“ zu formulieren, „um eventuelle künftige Entwicklungen mit erfassen zu können“. Demnach wären Lauschangriffe künftig überall dort möglich, wo Geräte mit dem Internet verbunden sind. Die Industrie soll dem Staat exklusive Zugriffsrechte einräumen, etwa bei privaten Tablets und Computern, Smart-TVs oder digitalisierten Küchengeräten.

Zudem will de Maizière eine Art „Kill-Switch“, mit dem im Krisenfall die Sicherheitsbehörden private Rechner herunterfahren können. Das beinhaltet laut einem „Fachkonzept zum Takedown von Botnetzen“ auch, dass Geheimdienste und Polizeien private Daten abgreifen dürfen – angeblich um die Nutzer vor Hacker-Zugriffen auf ihre Rechner zu warnen.

„Frontalangriff auf die Sicherheit der Bürger“

Frank Rieger, Sprecher des CCC, hält die Pläne für einen „Frontalangriff auf die digitale und physische Sicherheit aller Bürger“. Der Zwang zu Software-Hintertüren bedeute, dass in Zukunft jedes Alltagsgerät ganz legal aus der Ferne zu einer Geheimdienst-Wanze gemacht werden könne: „Und ein Zugriff auf die IT eines modernen Autos bedeutet Gefahr für Leib und Leben: ein buchstäblicher Kill-Switch.“

Volker Tripp von der Digitalen Gesellschaft warnt, dass es bei Umsetzung des Vorhabens „keinerlei Privatsphäre, keinerlei Rückzugsraum und keinerlei Unbefangenheit“ mehr gebe. Die Pläne seien die „Antithese zu einem freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat“ und widerspreche diametral dem Menschenbild des Grundgesetzes. Den Akteuren im politischen Feld müsse spätestens jetzt klar sein, dass sie sich im Falle einer Koalition mit der CDU womöglich zum Steigbügelhalter bei der Einführung eines allumfassenden Überwachungsstaates machen würden.

Snowden hatte diese Praktiken in der Arbeit  von US Geheimdiensten aber schon längst enthüllt. Die deutschen Partnergeheimdienste arbeiten in gleicher Weise. 

Du glaubst vielleicht, dass es der Russe war oder der Nordkoreaner - doch es waren mit ziemlicher Sicherheit der CIA der USA, die auf deutschem Boden in Frankfurt in der US Botschaft  ein gigantisches und weltumspannendes Cyber-Hacker-Kommando unterhalten. 

Laut WikiLeaks sind bisher weniger als ein Prozent aller Vault-7-Daten veröffentlicht. Doch das wenige unter dem Namen "Year Zero", das bis jetzt veröffentlicht wurde, sorgte schon für große Aufregung.

Die größte Datenmenge aller Zeiten: WikiLeaks veröffentlichte seinerzeit geheime Dokumente über die Cyber-Spionage der CIA. Über 8.000 Dokumente wurden unter dem Namen „Vault 7“ zusammengefasst. Der erste Teil des Leaks wurde „Year Zero“ genannt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte:

1. False Flag - Umbrage

Eine der irritierendsten Enthüllungen besteht sicher darin, dass die CIA Cyberangriffe "unter falscher Flagge" durchführen und etwa Russland oder auch andere Länder als Täter hinstellen kann. In Bezug auf die UMBRAGE Gruppe der CIA, die auf den Fernzugriff auf Geräte spezialisiert ist, meint die Wiki-Leaks-Quelle, dass sie "eine umfangreiche Bibliothek betreibt und kontinuierlich erweitert. In dieser Bibliothek werden auch Techniken erfasst, die aus Malware gestohlen wurden". Die Malware kann dabei auch aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Russland, stammen.

2. Frankfurt

Aus den von Wikileaks veröffentlichten geheimen CIA-Dokumenten geht hervor, dass der US-Geheimdienst offenbar in Frankfurt eine verdeckte Basis betreibt, von der Hacker-Aktivitäten in Europa, Nahost und Afrika ausgehen. 

3. Zero-Day

Der erste Teil der Veröffentlichungen, "Year Zero", zeigt die Reichweite und Richtung des globalen verdeckten Hacking-Programms der CIA auf, sowie den Umfang des Malware-Arsenals und dutzender "Zero-Day" Lücken in Betriebssystemen, die sich gegen ein breites Spektrum an Unternehmensprodukten aus Europa und den USA richten, darunter das iPhone von Apple, Android von Google, Microsoft Windows und sogar Samsung Fernseher, die in verdeckte Mikrofone verwandelt werden können.

4. Kontrolle verloren

Laut WikiLeaks hat die CIA die Kontrolle über die Mehrheit ihrer Hacking-Werkzeuge verloren. Darunter Malware, Viren, Trojaner, ausnutzbare "Zero-Day" Lücken, Malware Fernzugriffssysteme und die zugehörigen Betriebsanleitungen. Diese außergewöhnliche Sammlung, die sich auf mehrere hundert Millionen Programmzeilen beläuft gibt den Besitzern praktisch die gesamte Cyberzugriffs-Kapazitäten der CIA.

Das Archiv zirkulierte offenbar illegalerweise unter ehemaligen US-Regierungshackern und Vertragspartnern, bevor einer von ihnen Teile davon an WikiLeaks weitergab.

5. Über tausend Hacking-Systeme

Bis Ende 2016 hatte die CIA Hacking-Abteilung, die formell ein Teil des CIA Zentrums für Cybergeheimdienste (CCI) ist, über 5.000 registrierte Nutzer und diese entwickelten über tausend Hacking-Systeme, Trojaner, Viren und andere als Cyberwaffen einsetzbare Malware. Die Aktivitäten der CIA sind so umfangreich, dass ihre Hacker, Stand 2016, mehr Programmzeilen schrieben, als es braucht, um Facebook zu betreiben.

6. Konkurrenz zu der NSA

Die CIA installierte de facto ihre "eigene NSA.“ Wobei die neue Abteilung noch weniger Kontrolle ausgesetzt ist und auch keine öffentlichen Fragen darüber beantworten muss, ob eine so massive Investition überhaupt notwendig ist, wenn die Fähigkeiten schon bei einer anderen Geheimdienstbehörde vorhanden sind.

7. Die Geister, die ich rief

Wenn eine Cyberwaffe erst einmal "frei" und der Geist aus der Flasche ist, kann sie sich innerhalb von Sekunden in der ganzen Welt verbreiten und von anderen Staaten, der Cybermafia und auch individuellen Hackern verwendet werden.

US Geheimdienste arbeiten schon ewig auf diese Weise. 

Neben präparierten USB-Steckern für mehr als 20.000 Euro pro Stück gibt es auch manipulierte Monitorkabel oder Tastaturen, die sich ohne Internetverbindung per Radar von außen abhören lassen. enthüllte Snowden damals. 

Die Rechner selbst sind ebenfalls nicht vor der NSA sicher. 

So lassen sich Festplatten der Hersteller Western Digital, Seagate, Maxtor und Samsung mit einem Software-Implantat versehen, das sich im Master Boot Record versteckt. Daneben gibt es verschiedene Hardware-Implantate sowie Minicomputer von der Größe einer Ein-Cent-Münze.

Demnach ist es Mitarbeitern des Remote Operations Centers von Huawei möglich, eine dauerhafte Hintertür (Permanent Backdoor) über das Internet in bestimmten Huawei-Routern zu platzieren.

Die Enthüllungen des Spiegel bestätigen gewissermaßen Kritiker als auch Verteidiger der NSA. So belegen sie die Behauptung des Journalisten und Bürgerrechtlers Glenn Greenwald, wonach der Geheimdienst jede mögliche Art der Kommunikation überwachen wolle. Ex-NSA-Chef Michael Haydenbefürchtet hingegen, dass die NSA durch die Veröffentlichungen um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurückgeworfen würde. Hayden hält die NSA durch die Enthüllungen Snowdens für "unendlich schwächer" als vorher. "Das ist der schwerste Aderlass an amerikanischen Geheimnissen in der Geschichte der amerikanischen Spionage", sagte Hayden am Sonntag im US-Fernsehen.

Der CDU Innenminister will also nur im Interesse des Merkel-Regimes jene Praktiken der Geheimdienste legalisieren lassen, die längst Routine der Ermittler im globalen Überwachungsstaat sind.