IS Attentäter Anis Amri wurde intensiver vom Verfassungsschutz "begleitet" als bisher bekannt war 

Polizei und Geheimdienste haben den Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, nach Recherchen der "Welt am Sonntag" viel früher und intensiver begleitet und womöglich gesteuert als bislang bekannt.

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Dies gehe aus Tausenden Akten, Dutzenden V-Mann-Berichten und den Protokollen von Telefon- und Internetüberwachungen hervor, die dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegen.

Spätestens seit November 2015 ließ die Bundesanwaltschaft demnach den Tunesier vom Bundeskriminalamt (BKA) und vom Landeskriminalamt (LKA) Nordrhein-Westfalen durch einen V-Mann der Polizei, der sich "Murat" nannte und als "VP01" in den Akten auftaucht, gezielt überwachen. Dies sei Teil der verdeckten Ermittlungen gegen die mutmaßliche IS-Terrorzelle des Hildesheimer Hasspredigers Abdullah Abdullah gewesen, der unter seinem Decknamen "Abu Walaa" bekannt ist.

Am 19. Dezember 2016 war Amri mit einem Laster in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gerast.

Bei dem bislang schwersten islamistischen Anschlag hierzulande waren zwölf Menschen getötet und annähernd 100 Menschen verletzt worden. Amri wurde später ( angeblich) auf der Flucht von italienischen Polizisten erschossen.

Bereits am 14. Dezember 2015 lud Amri laut "WamS" mit seinem rund um die Uhr überwachten Smartphone detaillierte Anleitungen zum Mischen von Sprengstoff sowie zum Bau von Bomben und Handgranaten herunter. Spätestens vom 2. Februar 2016 an telefonierte Amri demnach auf diesem abgehörten Handy mit zwei IS-Kadern in Libyen und bot sich als Selbstmordattentäter für einen Anschlag in Deutschland an.

Das Blatt berichtet außerdem über Behörden-Mails und Akten, die eine starke Beteiligung deutscher Nachrichtendienste belegen. So habe der Verfassungsschutz bereits im Januar 2016 eine zweiseitige Analyse zu Amri verfasst, die von Behördenchef Hans-Georg Maaßen selbst unterschrieben wurde. Sein Bundesamt hatte laut "Wams" für Amri sogar eine eigene Sachbearbeiterin eingesetzt, die Agentin F. in Berlin.

Enge persönliche Verbindungen zum IS in Libyen

Die Recherchen sollen laut der Zeitung zudem belegen, dass Amri schon vor seiner Ankunft in Italien im April 2011 über enge persönliche und sogar familiäre Verbindungen zu Kämpfern und Führungskadern der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Libyen verfügte.

Die Al Kaida wurde aber nachweislich durch USA und Nato an die Macht gebombt. Die Nato hatte Tripolis massiv mit Luftangriffen gebombt, bis der Al Kaida Kommandant Belhadj,  der Beziehungen zur US  Regierung hatte, die Stadt mit seinen Milizen erobern konnte. 

Der Grund, warum Amri trotz all dieser Erkenntnisse nicht vor dem Anschlag verhaftet wurde, geht laut "WamS" aus den ihr vorliegenden Akten nicht hervor.

Allerdings legten die mehrmonatigen Recherchen eine Verwicklung auch internationaler Geheimdienste nahe.

Diese dürften  Amri  wohl eher geführt haben als einen einen "Lockvogel" in ihm zu sehen der sie zu seinen Hintermännern, den Anschlagsplanern in Libyen, führen sollte. . Jedenfalls wird  man medial versuchen, die Rolle von Amri so umzudichten. 

Ströbele spricht von "unterklärlicher" Nicht-Festnahme

Weiter berichtet das Blatt, dass wenige Wochen nach dem Anschlag und Amris Tod B2-Tarnkappenbomber der USA am 19. Januar 2017 exakt jenes IS-Wüstencamp in Libyen angegriffen hätten, in dem die Hintermänner des Attentats vom Weihnachtsmarkt vermutet wurden.

Das passt zur Doppelstrategie der USA den IS zu finanzieren und zu steuern und gleichzeitig zum Schein partiell zu  bekämpfen. 

IZ History: Es gab doch das  westliche Versprechen, dass die Nato sich nicht nach 1990 nach Osten in Richtung Sowjetunion ausdehnen werde

Seit Jahren hält der Streit an, ob der Westen wie von Moskau behauptet der Sowjetunion einst das Versprechen gab, die NATO werde sich nicht ostwärts ausdehnen. Nun freigegebene Dokumente geben Moskau recht und zeigen: Ohne das Versprechen hätte es die deutsche Einheit nicht gegeben.

Haben Vertreter des Westens im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung der Sowjetunion zugesichert, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnen wird? Dieser Frage wurde im Zuge der Ukraine-Krise und der angeblichen Annexion der Krim durch Russland wieder verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Denn Moskau wirft dem Westen in diesem Zusammenhang Wortbruch vor; die bis an die Grenzen Russlands reichende Osterweiterung der NATO sei die Wurzel der Entzweiung und des wachsenden Misstrauens zwischen beiden Seiten.

In diesem Narrativ ist die NATO der Aggressor, der sich Russland entgegen allen Zusagen bedrohlich angenähert hat und weiter vordringen will – in die Ukraine und nach Georgien. Dieses Bild wollten deutsche Leitmedien nicht einfach so im Raum stehen lassen. Denn Moskau zeichne dieses nur, um von seiner militärischen Aggression gegenüber der Ukraine abzulenken und den Westen als Verursacher der Krise an den Pranger zu stellen, wie beispielsweise Die Weltzu berichten wusste:

Der Schein der Legitimität ist begehrt. Selbst skrupellose Diktatoren und Kriegstreiber bemühen sich, ihre grundlos begonnenen Konflikte vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Irgendwer, so das Kalkül, wird ihnen schon glauben.

Russlands Präsident Wladimir Putin würde „bei jeder Gelegenheit“ behaupten, die Osterweiterung der NATO sei 1990 ausgeschlossen worden. Dabei handele es sich jedoch „um eine Lüge“, um „Putin-Propaganda“, so das Springer-Blatt. In allen Gesprächen über die NATO sei es stets nur um die Frage gegangen, welchen Status das vereinigte Deutschland haben sollte:

Darüber wurde am Verhandlungstisch diskutiert – nur darüber. Über einen späteren Beitritt von Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes zur NATO wurde kein Wort gewechselt. Warum auch: diese Frage stand 1990 überhaupt nicht an.

Ebenso wusste Die Zeit im Oktober 2014 zu berichten, dass es „niemals eine formelle Zusage über eine Nicht-Expansion der NATO gab, wie Russland behauptet.“

Es ging angeblich nur um die DDR …

Auch der ehemalige NATO-General Klaus Naumann bezichtigte Moskau nach Ausbruch der Ukraine-Krise der Lüge. Gegenüber dem Deutschlandfunksagte er:

Die ständige Wiederholung der Behauptung, dass im Zuge der Zwei-plus-Vier-Gespräche Russland oder damals der Sowjetunion eine Zusicherung gegeben wurde, die NATO würde nicht nach Osten erweitert, ist eine Lüge, die durch ständige Wiederholung nicht besser wird. Es ist damals nie über die NATO-Osterweiterung gesprochen worden. Das war auch im Grunde genommen jenseits aller Vorstellung. Denken Sie doch bitte daran – die Sowjetunion existierte noch. Niemand dachte daran, dass der Warschauer Pakt ein Jahr später aufgelöst werden würde.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages kam in einer Anfang 2016 veröffentlichten Expertise über „möglicherweise getroffene Zusagen westlicher Spitzenpolitiker zu einem Verzicht auf eine NATO-Osterweiterung“ zu einem ähnlichen Ergebnis. Darin heißt es:

 

Eine Thematisierung der NATO-Osterweiterung über die DDR hinaus erfolgte in diesem Vertrag aufgrund der noch bestehenden Bündnisstrukturen in Osteuropa nicht. Da mit Ausnahme der DDR das östliche Bündnis noch weiter fortbestand, war der Beitritt weiterer Staaten der östlichen Hemisphäre zur NATO zu diesem Zeitpunkt jenseits jeglicher Imagination und daher Regelungen zur Rechtmäßigkeit einer dauerhaften Truppenstationierung auf dem Gebiet solcher Länder nicht Bestandteil des Zwei-plus-Vier-Vertrages.

Es sei „ausschließlich um den militärischen Status des Gebietes der ehemaligen DDR“ gegangen. Es seien „in einem frühen Stadium der Gespräche zur deutschen Einheit im Rahmen der Verhandlungsdiplomatie zwar Äußerungen getätigt worden, die auf eine mögliche Bereitschaft der NATO zum Verzicht auf eine Ostausdehnung hätten schließen können.“ Diese Äußerungen hätten aber keinerlei bindende Wirkungen gehabt.

Der pro-westliche Kronzeuge: Michail Gorbatschow

Es habe nicht einmal mündliche Zusagen zu einer Nicht-Erweiterung der NATO gegeben, sagte im November 2014 niemand Geringeres als der damalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow. Ihm sei in Gesprächen über die deutsche Vereinigung ein Verzicht auf eine Ost-Ausdehnung der NATO nie zugesagt worden. Das sei bei den Verhandlungen kein Thema gewesen, denn, so Gorbatschow: „Der Warschauer Pakt existierte doch noch. Die Frage stellte sich damals gar nicht.“ Auf die Frage, ob es ein Mythos ist, dass Russland vom Westen betrogen wurde, sagte er:

Ja, das ist tatsächlich ein Mythos. Da hat die Presse ihre Hand im Spiel gehabt.

Der angebliche Wortbruch des Westens war damit vom Tisch, denn wer eignete sich besser als Zeuge als der damalige Sowjetchef selbst? Allerdings hatte Gorbatschow fünf Jahre zuvor noch ganz anders gesprochen. Im April 2009 sagte er gegenüber der Bild-Zeitung:

Kohl, US-Außenminister James Baker und andere sicherten mir zu, dass die NATO sich keinen Zentimeter nach Osten bewegen würde. Daran haben sich die Amerikaner nicht gehalten und den Deutschen war es gleichgültig. Vielleicht haben sie sich sogar die Hände gerieben, wie toll man die Russen über den Tisch gezogen hat. Was hat es gebracht? Nur, dass die Russen westlichen Versprechungen nun nicht mehr trauen.

Hat Gorbatschow vielleicht deshalb seine Aussage revidiert, weil er nicht als der naive Tölpel dastehen wollte, der sich vom einstigen Klassenfeind über den Tisch ziehen ließ, indem er sich einfach auf dessen Wort verließ?

US-Außenminister Baker: „Keinen einzigen Zoll“

Die Antwort auf die Frage, was den Ex-Sowjetchef zu seiner Kehrtwende bewogen hat, muss offenbleiben. Tatsache ist jedoch, dass der damalige US-Außenminister Baker am 9. Januar 1990 Gorbatschow in einem Gespräch zugesichert hatte, dass die „militärische Präsenz der NATO in östlicher Richtung um keinen einzigen Zoll ausgedehnt“ werde.

Während der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Existenz dieser Aussage in Zweifel zieht, indem er schreibt, Baker „soll“ sie gemacht haben, relativiert Die Zeit diese mit dem Hinweis, Bakers Notizen vom Gespräch mit Gorbatschow scheinen „die einzige Stelle gewesen zu sein, an der sich eine derartige Zusage schriftlich finden lässt.“

Doch seit Dienstag ist bekannt: Bakers Zusage „war Teil einer ganzen Kaskade von Zusicherungen gegenüber der Sowjetunion, die westliche Staatschefs im Zuge der deutschen Wiedervereinigung bis ins Jahr 1991 gemacht haben“, heißt es in einem aktuellen Bericht des National Security Archive. Das an der George Washington-Universität in den USA beheimatete Institut veröffentlichte über 20 Dokumente, die eindeutig widerlegen, dass es sich bei dem von Moskau erhobenen Vorwurf des Wortbruchs um eine Lüge handelt. In der zusammenfassenden Auswertung heißt es:

Die Dokumente zeigen, dass verschiedene Staatschefs ab Anfang 1990 und bis 1991 hinein eine NATO-Mitgliedschaft mittel- und osteuropäischer Länder in Erwägung zogen und ablehnten, dass die Diskussionen über die NATO im Rahmen der deutschen Einigungsverhandlungen im Jahr 1990 keineswegs auf den Status des ostdeutschen Territoriums beschränkt waren und dass sich spätere sowjetische und russische Klagen über eine Irreführung hinsichtlich der NATO-Erweiterung auf schriftlich festgehaltene Gespräche berufen können, die zu der Zeit auf höchster Ebene geführt wurden.

Die freigegebenen Dokumente umfassen Gesprächsprotokolle und die Korrespondenz der im Westen auf höchster Ebene beteiligten Protagonisten: die Außenminister und Präsidenten der USA, Frankreichs und Großbritanniens, Bundeskanzler Helmut Kohl und sein Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der damalige NATO-Generalsekretär Manfred Wörner sowie der CIA-Chef Robert Gates.

Unter den Dokumenten befindet sich auch ein vom US-Außenministerium verfasstes Protokoll des besagten Gesprächs zwischen Baker und Gorbatschow, bei dem der US-Diplomat versicherte, die NATO werde sich „keinen Zoll“ ostwärts ausdehnen:

US-Außenminister Baker zu Gorbatschow: „Keinen Zoll Richtung Osten“

In einem Transkript der Unterhaltung zwischen Baker und seinem sowjetischen Amtskollegen Eduard Schewardnadse sprach sich der US-Vertreter dafür aus, dass ein wiedervereinigtes Deutschland nicht neutral bleiben, sondern der NATO angehören sollte. Um die sowjetische Zustimmung dafür zu erhalten, müsse es „natürlich eine eiserne Garantie geben“, dass sich die NATO nicht weiter in Richtung Osten ausdehnt, sagte Baker.

Baker spricht von "eiserner Garantie"

Dokumente belegen die Lüge von der russischen Lüge

„Die Dokumente zeigen, dass Gorbatschow der Einheit Deutschlands als NATO-Mitglied aufgrund dieser Kaskade an Zusicherungen zugestimmt hat“, so das National Security Archive. Weiter schreibt das Institut:

Die Dokumente untermauern die Kritik des ehemaligen CIA-Direktors Robert Gates an der „Forcierung der NATO-Osterweiterung [in den 1990er-Jahren], als Gorbatschow und anderen Glauben gemacht wurde, dass dies nicht geschehen würde". Wie die Dokumente zeigen, ist "Glauben gemacht" in diesem Zusammenhang der Schlüsselbegriff.

Im öffentlichen Diskurs hält das „Glauben machen“ in Bezug auf das angebliche Nicht-Versprechen des Westens bis heute an. So erklärte der ehemalige außenpolitische Berater von Helmut Kohl vergangene Woche, es sei „nie“ über eine Erweiterung der NATO über das Gebiet der ehemaligen DDR hinaus gesprochen worden.

Im Rahmen des Schlüterhofgesprächs 2017 unter dem Motto „Deutschland und Russland – Was läuft da schief?“ sagte Horst Teltschik:

Jetzt überlegen Sie sich doch mal die Situation im Juni 1990, wer wusste damals, dass ein Dreivierteljahr später der Warschauer Pakt nicht mehr existieren würde? Das wusste keiner.

Zumindest geahnt haben es die westlichen Regierungschefs aber und entsprechende Zusagen an die Sowjetunion gemacht. Es ist zwar richtig, dass diese nie in einem schriftlichen Vertrag rechtsverbindlich fixiert wurden. Es lässt sich nun jedoch nicht mehr leugnen, dass die gegenüber den sowjetischen Vertretern gemachten Zusicherungen entscheidend für das Zustandekommen der deutschen Einheit waren. Ebenso wenig lässt sich leugnen, dass der Westen sein Wort gebrochen hat. Die Behauptung, dabei handele es sich um russische Propaganda und eine Lüge, stellt sich selbst als propagandistische Lüge heraus. Eine Lüge, die durch ständige Wiederholung nicht besser wird.

Mehr zum Thema:  Russland als ewiger Feind: Russophobie als Bestandteil der westlichen Identität

Linkspartei wehrt sich gegen Antisemitismuskeule der " Frankfurter Rundschau"

Die Antisemitismus-Debatte um den Medienmacher Ken Jebsen schlägt auch nach der umstrittenen Preisverleihung Wellen in der LINKEN. In die Kritik geraten war neben Jebsen selbst auch der LINKE-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm, dem ein Autor der »Frankfurter Rundschau« in einem Kommentar Antisemitismus vorwarf.

In den sozialen Medien hatte dies für hitzige Debatten gesorgt. Am Freitag schaltete sich der LINKE-Parteivorstand mit einem Brief an die »fr«-Chefredaktion ein und widersprach den Aussagen in dem Kommentar »entschieden«.

Der Autor Christian Bommarius hatte in der »fr« unter anderem geschrieben: »Sollten Juden eines Tages wieder gezwungen werden, mit einem gelben Stern durch die Straßen zu laufen, könnte Dehm darin keinen Antisemitismus erkennen, selbst Konzentrationslager erregten in ihm keinen einschlägigen Verdacht.« Diese Aussage bezieht Bommarius auf eine Rede, die der LINKE-Abgeordnete Dehm 2009 auf einem Ostermarsch in Kassel hielt. Darin sagte Dehm: »Antisemitismus ist Massenmord und muss dem Massenmord vorbehalten bleiben. Er darf nicht inflationiert werden und nicht für alles und jedes verwendet.«

In dem auch öffentlich getwitterten Brief der LINKE-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger heißt es nun, Dehm werde in dem Kommentar als Antisemit bezeichnet, die oben zitierte Aussage über den Politiker sei eine Unterstellung: »Diese konkreten Vorwürfe gegen unser Parteimitgleid Diether Dehm und den in weiten Teilen unangemessene Stil des Artikels möchten wir hiermit entschieden zurückweisen.« Der Vorstand weist zudem auf eine Richtigstellung, die Dehm zu dem viel zitierten Satz aus seiner Ostermarsch-Rede machte. Dehm erklärte hierzu: »Das Wort ‘vorbehalten’ heißt mitnichten, nur Massenmord sei Antisemitismus.«


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Die Parteivorsitzenden @katjakipping und @b_riexinger haben im Namen des PVs den Antisemitismus-Vorwurf im Leitartikel der @fr gegenüber unserem Parteimitglied und Mitglied des Bundestages @Diether_Dehm entschieden zurückgewiesen.

 
 
Presse DIE LINKE
 
Es gehe darum, dass jedweder Antisemitismus »mit dem Massenmord verbunden bleibt, dass es also seit Auschwitz keinen ‘harmlosen’ Antisemitismus mehr gibt.« Dehm ergänzte: »Aber nur dann, wenn es belegbar Antisemitismus ist«, und schließt »Netanjahu-Kritik« aus der Definition des Begriffes aus. Antisemitismus, heißt es weiter, bleibe nach der Shoah mit der Shoah verbunden, »als ihre propagandistische Legitimation«.

AfD-Kompatibilität: CSU beharrt auf rechtsradikaler und migrationsfeindlicher Programmatik

In Österreich koalieren Konservative und Rassisten 

Auf dem Parteitag der CSU in Nürnberg wurde nicht nur die Doppelspitze Seehofer als Parteichef und Markus Söder als kommender Ministerpräsidentenkandidat festgelegt - die rechtspopulistisch-völkische CSU hat auch rechtspopulistische und migrationsfeindliche Beschlüsse durchgedrückt oder an Parteigremien weitergeleitet. 

Aber Beschlüsse richten sich auch gegen die politische Linke- So  soll die Antifa udn damit die organisierte Existenz von Nazi-Gegnern  auf der Strasse verboten werden. Der Beschluss wurde an Parteigremien weitergeleitet. 

Um  an der rassitischen AfD anschlußfähig zu bleiben, wurde der Wille bekräftigt die menschenverachtende Verhinderung des Familiennachzugs für anerkannte Kriegsflüchtlinge ganz abzuschaffen.    

Eine unrechtsstaatliche Doppelbestrafung für Flüchtlinge ist zudem das Ziiel der rechtspopulisten der CSU. 

Das Land soll  christlich geprägt bleiben 

Somit versteckt Seehofer seinen Rassismus hinter der Religionsfrage. 

Nicht einmal Adolf Hitler hatte medial offen den Rasssmus gegen Farbige, Araber oder Mongolen propagiert sondern seinen Rassismus hinter der Religionsfrage versteckt. Seine Judenfeindlichkeit entspricht der heutigen Islamfeindlichkeit vieler Konservativer, Rechtspopuilisten und Nazis. 

So muß auch für CSU Chef Seehofer die positive Betonung des Christentums den Rassismus gegen Muslime kaschieren. 

CSU-Chef Seehofer hat auf eine Begrenzung der Zuwanderung gepocht und sich gegen Vorwürfe wegen der Flüchtlingspolitik seiner Partei gewehrt. „Wir brauchen eine Begrenzung der Zuwanderung, damit die Integrationsfähigkeit unseres Landes gelingt“, sagte er am Samstag beim CSU-Parteitag in Nürnberg. „Wir sind ein christlich geprägtes Land und wir bleiben ein christlich geprägtes Land. 

In Wahrheit leben aber türkische u.a. Millionen Muslime im Land, die das Land längst zu einem Enwanderungsland gemacht haben.

Eine weitere Einwanderungsgruppe aus Polen, die freien Zugang ins Land hat, wird icht einmal thematisiert. Auch dadurch  wird der rassistische Charakter der CSU- Beschlüsse deutlich, die sich primär gegen Muslime richten.

Auch ein Verbot der Vollverschleierung, dass sich wohl nur gegen Muslime aber nicht gegen Juden richtet und auch nicht christliche religiöse Symbole umfasst,  entlarvt den rassistichen Charakter der Forderung des Verbots der Vollverschleierung  

Nötig sei zudem das selbstverständliche Bekenntnis zu einer deutschen Leitkultur, sagte Seehofer. Dazu gehörten das Erlernen der Sprache, die Finanzierung des Lebensunterhalts durch eigene Arbeit und „die Achtung unseres Rechts, nicht der Scharia“, des islamischen Rechts. „Wer bei uns berechtigt leben will, muss mit uns leben wollen und nicht neben uns oder gar gegen uns.“

Kritik an der Flüchtlingspolitik der CSU  wies Seehofer zurück. „Wir lassen uns nicht diffamieren“, sagte er. Die CSU sei eine weltoffene Partei, vertrete aber auch die nationalen Interessen und die Interessen der hier lebenden Bevölkerung. „Wer nationale Interessen vertritt, ist noch lange kein Rechtsradikaler und muss sich noch lange nicht diffamieren lassen“, rief er den Delegierten zu.

Doch tastsächlich geht es um einen Rechtsruck der Republik, der sich insbesondere durch den von CDU affinen Medien gepuschten Einzug der AfD in den Bundestag möglich wurde. 

Seitdem stellt sich auch die CSU  völkischer und rechtspopulistischer auf  - und die Merkel-CDU hat sich mit einer flexiblen Obergrenze der rechtspopulistischen Position der CSU faktisch angenähert. 

In Österreich lässt man unterdessen die erzkonservativen Hüllen ganz fallen. 

Die erzkonservative CDU affine ÖVP von Kurz koaliert mit der rassistischen und völkisch-rechtspopulistischen FPÖ und sie bilden ganz ungeniert eine gemeinsame Regierung der nationalen Rechtsfront. 

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. 

 

 

EU Ratschef Tusk propagiert Anti-Semitismus gegen Muslime

Streit um Flüchtlingsquoten kocht wieder hoch

Der Vorstoß des EU-Ratschefs Donald Tusk, dass sich die EU-Staaten von Quoten bei der Flüchtlingsaufnahme verabschieden sollen, stößt teilweise auf Ablehnung. Luxemburgs Außenminister Asselborn fordert ein "Europa der Solidarität"

In einem Papier versucht EU Ratspräsident Tusk die EU auf einen Verzicht für einen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge innerhalb der EU festzulegen,

Diese Ausgrenzung trifft vor allem Semiten aus dem islamischen Raum, die man trotz anerkanntem Flüchtlingsstatus und Festegung  in den EU-Gremien  nicht überall in der EU aufnehmen will.

Tusks Absage liest sich so: „Die Frage verpflichtender Quoten hat sich als hochgradig spaltend erwiesen.“ Die Quote habe viel Wirbel entfacht, aber faktisch wenig bewirkt, schrieb Tusk weiter in einem Entwurf für die Agenda des bevorstehenden Gipfels . 

Damit versucht der Pole, einen Ausweg aus dem verfahrenen Streit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten in der Zuwanderungspolitik zu finden. Vor allem Polen, Tschechien und Ungarn wehren sich erbittert dagegen, Flüchtlinge aufzunehmen.

2015 war beschlossen worden, bis zu 160.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien auf die anderen EU-Staaten umzuverteilen.

Nach heutigem Stand sind rund 30.000 Ankömmlinge umverteilt worden. Deutschland hat mit über 9700 am meisten aufgenommen und hätte bis zu 27.536 aufnehmen müssen. An diesem Donnerstagabend wird beim Gipfel das Migrationsthema aufgerufen. Die 28 Staats- und Regierungschefs versuchen, einen Kompromiss auszuloten. 

Griechische Politiker bezeichneten den Vorstoß als zutiefst anti-europäisch. 

Aber der eigentlich Skandal ist,  dass die EU offensichtlich von ultranationalsitischen Rechtspopulisten sogar an der Spitze geführt wird.