Die Soziale Lage in Deutschland- Vermögensverteilung 

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Die reformistische  Linke in Sachsen Anhalt hat bei der Bundestagswahl massiv 8,4 % verloren 

Überall dort wo die Linke im Osten von der  SPD kaum zu unterscheiden ist und ihr ein scharfes linkes Profil fehlt, hat sie massiv Wählerstimmen verloren.  

Überall dort wo die Linkspartei wegen zu großer Nähe zur Sozialdemokratie kaum noch eigenständig  erkennbar ist, verliert die Linkspartei massiv an Stimmen.

In Brandenburg verliert die Linke von 28,5% auf 22,4% ganze 6,1 % ein und vor allem verliert die Linke im Osten alle 4 Direktmandate. Hier erstarken CDU und AfD als Protestpartei.  

Insgesamt hat die Linkspartei sogar 13 Direktmandate im Osten verloren und zwar insbesondere da, wo die  Linkspartei eine zu große Nähe zur SPD aufweist. Deshalb trifft es u a. auch Steffen Bockhahn in Rostock/MV nicht zufällig, der eine extreme Nähe zur reformistischen SPD Politik aufweist.

 Nur in Berlin konnte sich die Linke wegen einer Großen Koalition aus CDU und SPD stark als eigenständige linke Kraft wieder etwas profilieren und verlor hier nur 2 Prozent.  

Die ostdeutschen Landesverbände verloren massiv an Zustimmung bei den Wählern. Sie stürzten (-7 Prozent) stärker ab als die im Westen (-3,1 Prozent). Ausgenommen davon ist der Landesverband Berlin (-2,0). Große Verluste verzeichnet der Landesverband Sachsen-Anhalt, wo die Mandatsträger und Funktionäre gerne mal mit dem„ostdeutschen Erfahrungsvorsprung“ auf die Pauke hauen. 


Auf der Website des Landesverbandes finden wir unter dem Titel „DIE LINKE bleibt“ die mehr als dürftige Einschätzung der Bundestagswahl von Birke Bull, Zitat: "Die Wählerinnen und Wähler haben bestätigt, wir haben Vertrauen zurück gewonnen, DIE LINKE ist wieder zurück.“ Ja, mit einem Minus von 6,5 Prozent bei den Erst- und 8,4 Prozent bei den Zweitstimmen (23,9), obwohl sie systemisch gesehen vom schlechten Abschneiden der SPD (18,2), der Grünen (4,0) und Piraten (1,9) profitierte. 62 Prozent der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 71,5 Prozent. 

Gegenüber 2009 verlor Die Linke im Land der Frühaufsteher rund 107.500 Stimmen. Gewählt haben 1.196.886 Bürger. Trotz des enormen Verlustes von rund 28 Prozent konstatiert die Landesvorsitzende „wir haben Vertrauen zurückgewonnen“.
 

Personell gesehen war die Ausgangsposition des Landesverbandes Sachsen-Anhalt diesmal eine andere als in den vergangenen Wahlkämpfen. Es herrschte Unruhe und Unzufriedenheit über die Art und Weise der Kandidatenaufstellung. Der„Personalvorschlag des Landesvorstandes“ vom 2. April 2013 verletzt die Souveränität der LandesvertreterInnenversammlung, die am 13. April 2013 in Magdeburg tagte. Auf ihr stellten Dietrich Altmann (Braunsbedra) und Klaus-Dieter Iffarth (Wettin-Löbejün) gemäß der Wahlordnung der Partei den Antrag, „mehrere aufeinander folgende Listenplätze wie gleiche Mandate zu behandeln … und in zwei Wahlgängen zu wählen und nach der Anzahl der erreichten Ja-Stimmen die Reihenfolge der Listenplätze zu besetzen“

Das traf auf heftige Gegenrede von Birke Bull, und dann auf mehr Gegenstimmen. Es war„eine vertane Chance für mehr Demokratie“, so Dietrich Altmann. Denn nach diesem Vorschlag hätten die VertreterInnen eine echte (Aus-) Wahl gehabt und wären nicht zur Zustimmungsmaschinerie des Landesvorstandes degradiert worden.
 
Demokratiedefizite werden auch an anderer Stelle sichtbar. „Wir werden die Parteibasis“, offeriert Birke Bull der 'Volksstimme' am 5. Juni 2012, „im Meinungsbildungsprozess einbinden und dabei Kontroversen und offene Fragen zulassen.“ Wer will in Deutschland 2012 „offene Fragen zulassen“? Ein Parteibüro, Administrator, die Zentrale oder ein Politbüro? 

Wie James Joyce in „Ulysses“ die gesamte Geschichte in einem Tag kondensiert, gelang es der Landesvorsitzenden, das Selbstverständnis von Parteidemokratie in Sachsen-Anhalt in einem Satz offen zu legen. Wir sind ganz froh darüber, denn welches Schicksal ereilt uns und die offenen Fragen, wenn sie sich einmal anders entscheidet?
 
Einige Kandidaten erhielten vom Landesvorstand Rückenwind, ohne den sie das Ziel wohl kaum erreicht hätten. Anderen blies der Gegenwind ins Gesicht. Der fehlende Einsatz der Landtagsabgeordneten für die Bundestagswahl und die teilweise Ablehnung der Kandidaten bzw. die fehlende Unterstützung durch die Kreisverbände für die Direktkandidaten taten ein Übriges.
 
Die Aufstellung der alten Kandidaten aus dem 'fds' (Forum demokratischer Sozialismus)-Pool nahmen viele an der Parteibasis skeptisch auf. Zudem erscheint die Vor-Auswahl der Mandatsträger durch den Landesvorstand unter einem anderen Gesichtspunkt nicht gelungen, bedenkt man, dass das Durchschnittsalter von 4 der 5 Bundestagsabgeordneten bei etwa 55 Jahren liegt. Der fünfte Abgeordnete ist 36 Jahre alt. 

Allein das ist mit einem modernen, jugendlich-schwungvollen Antlitz unvereinbar. Ein Generationswechsel war offensichtlich nicht gewollt. Daran trägt Die Linke schwer. Vielleicht kommt es zur Palastrevolution? - Wir fragen weiter: warum zieht es die Jugend von Sachsen-Anhalt nicht zur Linkspartei? Was machen wir falsch? Ganz sicher ist dies kein demographisches Problem. Vielmehr erhält die Jugend keinen politischen Raum für ihre Ambitionen und Initiativen.
 
Sachsen-Anhalt verlor all seine Direktmandate (Hein, Koch, Korte, Kunert, Sitte). Die ersten fünf kamen über die Landesliste in den Bundestag. Die Wahl mit der Erststimme, muss mit der Person zu tun haben, sagt Stefan Liebig (MDZ 30.9.2013), der das Direktmandat im Wahlkreis 76 gewann. Eine Ursache des Scheiterns liegt im fehlenden Standing beim Wähler. 

Nimmt man die „Verfahrensgrundsätze zum Personalvorschlag für die Landesliste Die Linke Sachsen-Anhalt“ vom 27. November 2012 zur Hand, so entdeckt man, dass dies kein Maßstab für deren Auswahl war. Ausschlaggebend war hingegen - laut Beschluss - die „Identifikation der KandidatInnen mit dem eigenen Landesverband“, also mit dem dominanten fds. Allein das Wort „Wähler“ taucht im Beschluss nicht einmal auf. Deshalb ist zu vermuten, dass die Personalauswahl nicht nach fachlicher Qualifikation und Eignung erfolgte. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Aber Birke Bull sträubt sich, die Verantwortung zu übernehmen.
 
Die zentrale Führung und Organisation des Wahlkampfes, die Festlegung der Termine und Organisation der Veranstaltungen sowie die Hauptaktionen des Wahlkampfes erwies sich als unzweckmäßig. Eine kreative Mitwirkung der Mitglieder war so nicht realisierbar. Auf der anderen Seite besteht das Problem, dass eine Wahlkampfführung durch die Kreisverbände fast nicht mehr möglich ist, da die Mitglieder stark überaltert sind. 

Die in den Kreisverbänden agierenden Wahlteams versagten zum Teil und waren in vielen Bereichen chaotisch organisiert und überfordert. So konnte nur ein Zweitstimmenwahlkampf realisiert werden. Außerdem war das Equipment des Wahlkampfes oft unzureichend. Viele Kreisverbände verzichteten auf professionelle Unterstützung und bunkerten das Geld für den anstehenden Kommunalwahlkampf.
 
Das Motto „Der Osten wählt rot-klar!“ beantworteten in Sachsen-Anhalt 41,2 Prozent der Wählenden mit der Stimmabgabe für die CDU. Die guten aussagekräftigen Plakate kamen in den kleinen Orten oft nicht zur Ausstellung. Sie blieben anscheinend den großen Städten vorbehalten.
 
Seit Juli 2013 rückte der Landesvorstand in Sachsen-Anhalt die Kommunalwahl 2014 stark in den Vordergrund. Das hatte eine mangelnde Konzentration auf den Bundestagswahlkampf zur Folge. Hinzu kommt, dass sich der Landesverband scheinbar auf die Wahlkampfunterstützung durch MdB Dietmar Bartsch und Gregor Gysi verlassen hat. Die konsequente Ablehnung von Auftritten und Plakaten mit Sahra Wagenknecht und/oder Oskar Lafontaine nahmen viele Mitglieder in unserer Region sehr negativ auf. Letztlich zog Gregor Gysi im Osten nicht mehr so viele Wähler wie früher an. Dietmar Bartsch empfinden viele als politisch zu schwach.
 

 

Wenige Energie-Multis dominieren den Markt in Europa 

Eine Handvoll Energie-Giganten dominiert die Versorgung Europas mit Strom und Gas.

Energie

 

 

 

 

Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion – aber auch wenige Konzerne beherrschen den Energiemarkt. Ein Überblick über die Energie-Giganten. 

Der Strompreis kennt seit Jahren nur noch eine Richtung: aufwärts!!! 

Mangelnder Wettbewerb und Preisabsprachen führen zum Nachteil der VerbraucherInnen. Und übrigens, auch auf Strom wird spekuliert. FAZIT: Energiepreis-Poker zulasten der VerbraucherInnen. 

Die Stromkonzerne handeln nicht nur im Auftrag ihrer Kunden, sondern auch auf eigene Rechnung. Wie Investmentbanken mit Aktien oder Anleihen spekulieren die Handelstöchter z.B. von E.On und RWE auf steigende oder sinkende Strompreise.Dabei kommt ihnen entgegen, dass sie in direktem Kontakt mit den Kraftwerken des Mutterkonzerns stehen. Die Kraftwerke nutzen die Marktinformationen der Händler, um ihre Leistung zu steuern, die Händler können mithilfe der Kraftwerksdaten ihre Deals genauer kalkulieren.

Die Energiewende führt dazu, dass die Strompreise künftig stärker schwanken. Die Strombörse wird daher attraktiver für Spekulanten, Erzeuger müssen mehr ausgeben, um sich abzusichern. Bezahlen werden das wir Stromkunden.

Die European Energy Exchange (EEX) ist ein Marktplatz für Energie und energienahe Produkte. Die wichtigsten Spieler in diesem Markt sind Goldman Sachs und Morgan Stanley und die britische Barclays Bank. Die EEX gehört zu 56 Prozent der Deutschen Börse, die restlichen Anteile liegen vor allem bei Energieversorgern und Banken. Sie hat bereits auf das verstärkte Interesse der Finanzinvestoren reagiert: Im vergangenen Jahr eröffnete sie ein Büro in London, um näher an ihren Kunden zu sein.

Rohstoff-Strom-Wette:

Der Strompreis wird hauptsächlich vom Gas- und Kohlepreis beeinflusst. Hedgefonds wetten darauf, dass sich die Differenz aus Strompreis und Gas- oder Kohlepreis einschließlich der Kosten für CO2-Emissionsrechte vergrößert oder verkleinert.

Im Sommer 2005 wurden Vermutungen laut, dass die großen deutschen Energiekonzerne (E.ON, EnBW, RWE, Vattenfall Europe) den Strompreis manipulieren. Auch wird kritisiert, dass die Strombörse, an der der deutsche Strom gehandelt wird, keiner behördlichen Aufsicht unterliegt, die Insiderhandel und Marktmanipulation unterbinden könnte. So eröffnete die Europäische Kommission gegen E.ON wegen künstlicher Preisanhebung im Jahr 2007 ein Kartellverfahren.

Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Energieversorgung: 

Energie Europa

 

 stepmap.de

 

E.ON

Deutschlands führender Versorger ist auch in Europa die Nummer eins:  E.on hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz ist  um 17 Prozent auf rund 132 Milliarden Euro gestiegen. Der Vertrag mit Vorstandschef Johannes Teyssen  wurde bis Ende 2018 verlängert. E.On-Vorstandschef Johannes Teyssen verdiente 2012 5.713.000 Euro. Das Kerngeschäft sind Produktion und Handel mit Strom und Gas, vor allem in Zentraleuropa.

GDF Suez

GDF verarbeitet  auch Stron aus Südafrika in D zu Strom. 

 

Die staatlich dominierte Électricité de France machte 2012 einen Nettogewinn  von 3,15 Milliarden Euro Der Umsatz legte um 11,4 Prozent im Jahresvergleich auf 72,73 Milliarden Euro. EDF betreibt weltweit 58 Kernkraftwerke und lieferte 2010 über 22 Prozent der insgesamt in der Europäischen Union erzeugten elektrischen Energie. Bis Dezember 2010 war EDF mit 45 Prozent am deutschen Energieversorger EnBW maßgeblich beteiligt. Diese Anteile wurden unter dem ehemaligen Ministerpräsident Stefan Mappus vom Land Baden-Württemberg zurückgekauft. Stefan Mappus regierte von 2009 bis 2011 Baden-Württemberg und kaufte sich im Handstreich einen Atomkonzern. Nun ermittelt ein Untersuchungsausschuss. Und immer mehr peinliche Details kommen ans Licht.Für 4,7 Milliarden Euro hatte das Land unter Mappus’ Führung dem französischen Energieversorger EdF ein Aktienpaket von ENBW abgekauft.

Dabei überging er das Parlament, holte kurzfristig nur das Einverständnis des damaligen Finanzministers ein und berief sich auf die Landesverfassung, die eine Notbewilligungsregel vorsieht. Der Staatsgerichtshof hat bereits festgestellt, dass Mappus damit gegen die Verfassung verstieß. Ihm wird außerdem vorgeworfen, einen viel zu hohen Preis gezahlt und dem Land damit geschadet zu haben.Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt deshalb wegen Untreue gegen Mappus und hat ein Gutachten zum Kaufpreis in Auftrag gegeben.

RWE

RWE ist einer der fünf führenden Strom- und Gasanbieter in Europa.Der  Gewinn  steigt gegenüber 2011 um 10,1 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro.Der Essener Konzern  ist nach eigenen Angaben in Deutschland die Nummer 2 bei Strom und die Nummer 3 bei Erdgas. Auch in Großbritannien und Ungarn hat RWE vor allem im Bereich Strom hohe Marktanteile. Insgesamt arbeiten etwa 72000 Menschen für das Unternehmen. RWE betreibt zahlreiche Braunkohlekraftwerke – und sollte für deren hohe CO2-Ausstöße eigentlich entsprechend hohe Gebühren zahlen. Doch der EU-Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten funktioniert nicht. 2008 lag der Preis noch bei 28 Euro pro ausgestoßener Tonne CO2. Zuletzt zahlten Firmen teils weniger als fünf Euro. Das entlastet Versorger wie RWE – gleichzeitig bietet Europas Emissionshandel keine Anreize, in klimafreundliche Technologien zu investieren. Ein Schelm der was Böses denkt….denn seit Abschaltung zahlreicher AKWs setzt die Regierung anstatt auf Erneuerbaren Energien auf Kohle, davon profitiert RWE.

Aktueller Skandal: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof gibt der Klage von RWE statt und erklärt das dreimonatige Abschalten der AKW Biblis nach der Atomkatastrophe von Fukushima für rechtswidrig. Auf das Land Hessen kommen nun Schadensersatzansprüche in dreistelliger Millionenhöhe zu – die der Steuerzahler tragen muss.  RWE hatte als einziger der vier AKW-Betreiber gegen das Moratorium geklagt, weil man “seinen Aktionären verpflichtet” sei. Und profitiert auch noch von der AKW-Abschaltung eben mit seinen Kohlekraftwerken. 

 Iberdrola

Das spanische Unternehmen Iberdrola erzeugt elektrische Energie aus Wasser und Wind, vertreibt Erdgas und ist am Betrieb von fünf Kernkraftwerken beteiligt. Gewinn 2012  ca. 3Milliarden, der Umsatz 2012 konnte  um 8,1 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert werden . Es ist somit der sechstgrößte Energieversorger in Europa und gilt trotzdem als  finanziell angeschlagen. Zu dem Kerngeschäft gehört die Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Vermarktung von Elektrizität und Naturgas. Mit seinen Dienstleistungen erreicht das spanische Unternehmen rund 16 Millionen Kunden, neun Millionen davon in Spanien.

Centrica

Ca. 24  Milliarden Euro Umsatz macht  das britische Erdöl- und Erdgasunternehmen Centrica aus. Neben Großbritannien ist der Konzern auch in Belgien, den Niederlanden, Spanien und den USA tätig.Der britische Öl- und Gaskonzern Centrica plc hat beschlossen, sich nicht mehr am Bau neuer Atomkraftwerke in Grossbritannien zu beteiligen. 2009 übernahm der Konzern 20% an acht AKW der EDF Energy in Grossbritannien und eine Option von 20% auf dem Bau der neuen Meiler an den Standorten HInkley Point und Sizewell.

EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist ein börsennotiertes Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen ist nach E.ON und RWE das drittgrößte Energieunternehmen in Deutschland.

Ende 2010 kaufte das Land Baden-Württemberg über seine Beteiligungsgesellschaft Neckarpri 45% der EnBW-Anteile für insgesamt 4,7 Milliarden EUR von EdF zurück. Im Oktober 2011 beanstandete der Staatsgerichtshof Baden-Württemberg die Umgehung des Landesparlaments beim Rückkauf der EnBW-Anteile gegen die Verfassung.Am 16. Februar 2012 legte der baden-württembergische Finanzminister Schiedsklage vor der Internationalen Handelskammer (Paris) ein. Mit ihr soll geklärt werden, ob die EdF einen überhöhten Preis für den Rückverkauf der EnBW-Anteile bekommen hat. Mit einer Widerklage fordert EdF Schadensersatz in zweistelliger Millionenhöhe.

Infolge des Atomausstiegs und der Energiewende kündigte Frank Mastiaux Ende 2012 einen Konzernumbau an. 2013 wurden diese Pläne konkreter vorgestellt. Demnach soll bis 2020 der Anteil Erneuerbarer Energieträger am EnBW-Energiemix von 12 auf 40 % erhöht werden. Der bisherige E.on-Manager Frank Mastiaux ist seit 01.Oktober  2012 Vorstand. 2012 machte die EnBW wieder 473,5 Millionen Euro Gewinn und einen Umsatz von ca. 20 Milliarden. 

Vattenfall

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall  wies einen Umsatz von 167,3 Milliarden Kronen (rund 19,5 Milliarden Euro) aus. Die beiden seit Jahren stillliegenden deutschen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel gehören dem Konzern. Vattenfall hat aufgrund zahlreicher Fehlentscheidungen des Managments inzwischen einen Schuldenberg von ca. 20 Mrd Euro aufgebaut. Mit zahlreichen Skandalen machen Vattenfall immer wieder auf sich aufmerksam, so lagern im Atomkraftwerk Brunsbüttel verrostete Fässer mit radioaktivem Abfall.

Zusammenfassung. In Deutschland gibt es 4 Energieversorger! E.on, RWE, EnBW und Vattenfall. 

Steigende Energie- und Verbraucherpreise, technische Geräte, die nach Ablauf der Garantiezeit ihren Geist aufgeben und purer Lobbyismus setzen dem Ottonormalverbraucher stark zu. Die Wirtschaft ist in einer globalisierten Welt auf ständiges Wachstum gedrillt und die Unternehmen wollen ihren Gewinn jeden Tag steigern. Nur wenige “Giganten ” bestimmen über  Lebensnotwendigen Güter die der Mensch braucht. Ob Strom, Lebensmittel, Medikamente und Wasser-  am Ende dieser ganzen Produkt- und Verbraucherkette stehen wir, “der Verbraucher”, der zwar eine gewisse Machtposition inne hat, aber auch eigentlich wieder nicht.

Denn da man sich kennt, sind Preisabsprachen und Spekulationen an der Tagesordnung, natürlich nicht nachweisbar oder?

In diesem Beitrag geht es um Energie, also auch um Energiearmut in Deutschland und nicht nur hier, sondern weltweit.  Allein in Deutschland  können rund 600.000 Haushalte ihre Rechnung nicht bezahlen, die Versorger drehen den Strom ab. Tendenz steigend. 

Mit Strom- und Gassperren verletzt Deutschland die “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” der UNO vom 10. Dezember 1948. Darin heißt es in Artikel 25.1: “Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Lebenshaltung, die seine und seiner Familie Gesundheit und Wohlbefinden, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztlicher Betreuung und der notwendigen Leistungen der sozialen Fürsorge gewährleistet”. Mit ihrem Beitritt zu den Vereinten Nationen haben alle UNO-Mitgliedsstaaten und damit auch die Bundesrepublik diese Erklärung anerkannt.

Ein gefährliches Spiel mit den lebensnotwenigen Gütern  hat schon lange begonnen und es wäre die Aufgabe der Regierungen, dieses zu beenden, denn schließlich vertreten sie uns und legen sogar einen Eid ab. 

Netzfrau Doro Schreier

Kampf der Giganten – Wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion

Deutschland im Lebensmittel-Preiswahn! Mit weiteren Einsparungen der Industrie könnten zusätzliche Belastungen auf die kleinen Verbraucher zukommen…

Ich bin ein Verbraucher – holt mich hier raus

http://netzfrauen.org/2013/10/06/handvoll-energie-giganten-dominiert-versorgung-europas-mit-strom-und-gas/

Ansar al Islam bekennt sich per Video zum Giftgasattentat von Ghouta vom 21. August 

Russische Staatsmedien berichten über neue Beweise, die auf eine Täterschaft der Rebellengruppe "Ansar al Islam" hindeuten.

Demnach gibt es sogar ein  Bekennerschreiben der Ansar al Islam für das Gas-Attatat vom 21. August.

Russiche Medien wie RT berichten aktuell über das Bekenntnis der Rebellengruppe " Liwa al Islam" 

 

 

Die Syrische Islamische Befreiungsfront (arabisch ‏جبهة تحرير سوريا الإسلامية‎ Jabhat Tahrīr Sūriyā al-Islāmiyyah), ehemals Syrische Befreiungsfront, ist ein Zusammenschluss mehrerer Brigaden, die imSyrischen Bürgerkrieg gegen die Regierung von Baschar al-Assad kämpfen. Sie ist kein Teil der Freien Syrischen Armee (FSA), ist jedoch mit dieser über ein gemeinsames „Oberstes Militärkommando“ der bewaffneten Opposition verbunden.[1]

Der Einheit gehören etwa 20 eigenständige Brigaden und Bataillone an, die in verschiedenen Teilen Syriens operieren. Die bekanntesten darunter sind die „Islamischen Brigaden“ (Liwa al-Islam) in Damaskus, die „Einheitsbrigaden“ (Liwa al-Tawhid) in Aleppo, die „Falken der Levante“ (Suqur asch-Scham) in der Region Idlib sowie die Faruk-Brigaden in Homs. Die Angaben über die Kämpferzahl der Befreiungsfront variieren zwischen 25.000[2] und 37.000.[1] Die Front selbst gab sie im Juni 2013 mit 35.000 bis 40.000 an.[3] Die einzelnen Einheiten kämpfen weitgehend unabhängig voneinander. Es gibt keine koheränte gemeinsame Strategie oder Taktik.[1]

Die in der Syrischen Islamischen Befreiungsfront zusammengeschlossenen Gruppen vereint eine islamisch-religiöse Einstellung, sie hat jedoch keine ausgeprägte Ideologie.[1] Ihr Programm beschränkt sich weitgehend darauf, mehr Islam und weniger Assad zu fordern.[3]

Mehrere der Einheiten sind aus Selbstverteidigungsgruppen der konservativen Landbevölkerung gegen die Truppen der Assad-Regierung entstanden.[2] Obwohl die Front mit der FSA zusammenarbeitet, kritisiert sie deren im Ausland residierende Führung als zu losgelöst von den Realitäten des Kampfes im Land. Sie gilt als moderat islamistisch,[1] und distanziert sich deutlich von der ebenfalls in Syrien aktiven al-Qaida im Irak sowie der mit dieser verbundenen al-Nusra-Front.[4]

Die wichtigste ausländische Geldgeberin der Befreiungsfront ist die Regierung Saudi-Arabiens.[2] Im April 2013 sagte diese allerdings zu, sie nicht mehr direkt, sondern nur noch durch das Oberste Militärkommando zu unterstützen.[1]

“Based on data from a number of sources a picture can be pieced together. The criminal provocation in Eastern Ghouta was done by a black op team that the Saudi’s sent through Jordan and which acted with support of the Liwa Al-Islam group,” a source in the diplomatic circles told Interfax.

The attack and its consequences had a huge impact on the Syrian situation, another source said.

“Syrians of various political views, including some opposition fighters, are seeking to inform diplomats and members of international organizations working in Syria what they know about the crime and the forces which inspired it,” he told the agency.

Liwa Al-Islam is an Islamist armed group operating near Damascus headed by the son of a Saudi-based Salafi cleric. The group claimed responsibility for the bombing of a secret governmental meeting in Damascus in July 2012 that killed a number of top Syrian officials, including Defense Minister Dawoud Rajiha, his deputy Asef Shawkat, and Assistant Vice President Hassan Turkmani.

 

The allegations mirror a number of earlier reports, which pointed to Saudi Arabia as the mastermind behind the sarin gas attack, which almost led to US military action against Syrian government. Proponents of this scenario say intelligence services in Riyadh needed a false flag operation to provoke an American attack in Syria, which would tip the balance in favor of the armed opposition supported by Saudi Arabia.

In Blogs wurde berichtet, dass am 15, September nach einem Angriff syrischer Rebellen auf kurdische Peshmergas drei syrische Rebellen getötet wurden, in dessen Taschen ein Video gefunden wurde, dass vom Tag des Attentates nämlich von 21. August stammt und indem Rebellen mit Giftgasmasken zu erkennen sind, was auf eine selbst inszenierte Aktion der Rebellen hindeutet.

In dem Video gibt es eine Bezugnahme auf eien Militäroperation der Rebellen bei Damaskus am 21. August udn eine Erwähnung der Gruppe "Liwa al Islam" und auch entsprechende Fahnen der Gruppe sind im Video zu sehen .   

  Transcript:

Mittwoch 21. August 2013. Operation "Reeh Sarsar" .... Targeting Assad Truppen in Quaboon 
(Die Operation Namen in Englisch ist Kalter Wind Operation)http://rt.com/news/syria-sarin-saudi-provocation-736/

Offensichtlich handelt es sich um einen Angriff bzw eine Militäroperation der Rebellen bei Damaskus, die den Namen " Reeh Sarsar" hatte.

Das Video zeigt auch exakt jene Granaten, die von der UN als Giftgasgranaten sichergestellt worden waren.

Es ist natürlich nicht zu verifizieren, ob diese Aufnahmen echt oder gestellt sind, zumal in jedem Krieg zuerst die Wahrheit stirbt.

Aber da die Kurden als Finder der Videos eine gewisse Neutralität im Konflikt haben, ist eine Echtheit der Videos eher wahrscheinlich und auch die russische Regierung hält die  Beweise nach Prüfung für echt.  

http://rt.com/news/syria-sarin-saudi-provocation-736/   

 

 

Greiz/Thüringen 
Mit Fackeln gegen  Asylbewerberheim

Whistleblower Edward Snowdon sollte auf US Todesliste 

Die US Regierung betreibt eine Todesliste, die von der CIA ausgearbeitet  wird und die vor gezielten Tötungen politischer Gegner der USA in jedem Einzelfall konkret von US Präsident Obama gegengezeichnet und so abgesegnet  wird, bevor Todesdrohnen dann die US Gegner in aller Welt ermorden. 

Diese Drohnen-Todesflüge finden beispielsweise auch von Deutschland von US Stützpunkten aus in Richtung Afrika statt. 

 Auf einer Veranstaltung zur IT-Sicherheit ließ der ehemalige NSA und CIA-Chef Michael Hayden verlautbaren, dass er auch Edward Snowdon auf diese Liste setzen wollte. 


Cybersecurity Summit 2013 ist der Name der Diskussionsveranstaltung, zu der die Washington Post gestern das Who is Who der amerikanischen Sicherheitsszene lud: Den Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses, Mike Rogers, den ehemaligen stellvertretenden US-Verteideidigungsminister, William J. Lynn III, Vertreter des FBI, von Microsoft und Lockheed Martin. Und eben auch den ehemaligen Chef von CIA und NSA Michael Hayden.

 

 

http://www.jungewelt.de/index.php