Oxfam: Die Milliardäre werden jeden Tag um 2,5 Milliarden Dollar reicher - Das Volk verarmt  

Die Super-Reichen werden immer reicher und quantitativ weniger - während das Volk immer ärmer wird. Auch in Deutschland wird die Kluft zwischen arm und reich immer größer.

Zu diesem Schluss kommt die Organisation Oxfam in einem Bericht, den sie am Dienstag zum Start des Weltwirtschaftsforums in Davos vorlegen will.

Demnach haben die reichsten 1900 Milliardäre ihr Vermögen im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gesteigert, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung (3,8 Milliarden Menschen) Einbußen von elf Prozent hinnehmen musste.

Konkret bedeutet das: Während die Milliardäre ihren Wohlstand täglich um 2,4 Milliarden Dollar vermehren konnten, musste die ärmere Hälfte jeden Tag mit 500 Millionen Euro weniger  Geld auskommen.

Dabei konzentrieren sich die Top-Vermögen der Studie zufolge in immer weniger Händen.
Inzwischen besitzen die 26 reichsten Menschen der Welt ebenso viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. 2017 noch verteilte sich diese Summe auf die 44 Reichsten, ein weiteres Jahr zuvor auf die 49 Reichsten.
 
„Das Problem der wachsenden sozialen Ungleichheit ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“, sagte Jörn Kalinski, Leiter Entwicklungspolitik von Oxfam Deutschland. Nicht nur koste Ungleichheit Wachstum, etwa weil Ärmere kaum Geld für Konsumzwecke zur Verfügung hätten. Auch würden sich Menschen, die finanziell abgehängt seien, eher rechtspopulistischen Parteien zuwenden.

Deutsche Milliardäre steigern ihr Vermögen

Auch in Deutschland hat sich trotz boomender Wirtschaft und gesunkener Arbeitslosigkeit laut Oxfam kaum etwas an der ungleichen Verteilung der Vermögen geändert – im Gegenteil. „Die deutschen Milliardäre und Milliardärinnen konnten ihr Vermögen im vergangenen Jahr um sagenhafte 20 Prozent steigern“, heißt es in dem Bericht. Das reichste Prozent der Deutschen verfüge damit inzwischen über ebenso viel Vermögen wie die 87 ärmeren Prozent der Bevölkerung. Nach Angaben von Oxfam ist die Ungleichheit hierzulande so hoch wie nur in wenigen anderen Industrienationen.

Die Zahlen von Oxfam machen die wachsende Ungleichheit besonders plastisch. Gleichzeitig steht die Organisation für ihre Auswertung aber auch jedes Jahr aufs neue in der Kritik. Das Problem: Sie vergleicht Daten aus zwei unterschiedlichen Quellen. Für das Vermögen der Reichsten bezieht sich Oxfam auf die Milliardärsliste des US-Magazins Forbes, die Daten über die ärmere Hälfte der Bevölkerung stammen von der Credit Suisse. Diese beiden Quellen sind allerdings kaum vergleichbar, weil sie unterschiedlich definieren, was Vermögen überhaupt ist. So versteht die Schweizer Großbank darunter Finanzanlagen und Sachwerte abzüglich aller Schulden. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass ein amerikanischer Uniabsolvent aus der Mittelschicht mit gutem Job und Einkommen durch seinen hohen Studienkredit als ärmer eingestuft wird als der Bauer eines afrikanischen Landes, dessen Familie unter dem Existenzminimum lebt. Es werden dabei also auch Menschen als arm eingestuft, die die Allgemeinheit nicht als arm bezeichnen würden.

 

 

Berlin-Demo: 35 000 haben die Agrarindustrie und die CDU geführte Regierung satt 

Auch eine kleine Gruppe von Aufständischen der "Aufstehen"- Bewegung marschierte am 19.1, in Berlin  zusammen mit 35 000 Demonstranten gegen die Agrarindustrie und  das CDU Landwirtschaftsministerium von Klöckner, die eine skrupellose SPD Kumpanei in der Groko am Leben hält,  für  eine gerechte Agrarreform und eine klimaschonende Landwirtschaft.

Organisatoren waren Greenpeace, campact, Brot für die Welt, BUND, Nabu, attac . Misereor und  viele weitere Organisationen.  

Die EU Subventionen dienen vor allem den Großbetrieben der Landwirtschaft und nicht den kleinen Agrarbetrieben.

Wir sind die breite Bewegung für die Agrarwende, für den Umbau der Landwirtschaft, für Klimagerechtigkeit, für artgerechte Tierhaltung, für gerechten Handel, für viele Bauernhöfe, für gute Landwirtschaft und gutes Essen für alle.

Und wir hören nicht auf, bis sich wirklich etwas ändert. Frau Klöckner, wir fordern eine gerechte Agrarreform lautet die Hauptforderung der Bewegung! 

So viele wie noch nie: 171 Bäuerinnen und Bauern sind aus allen Himmelsrichtungen nach Berlin gekommen, um für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft zu demonstrieren. Am Vormittag übergaben sie eine bäuerliche Protestnote an die über 70 Agrarminister*innen aus aller Welt. Darin heißt es: "Unsere bäuerliche Arbeit auf den Äckern und Feldern und in den Ställen ist etwas sehr Wertvolles und vor allem Schützenswertes." Nicht zuletzt deswegen fordern wir den Umbau der Landwirtschaft - hier und weltweit!

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

 

Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

Das Merkel-Regime trägt sklavisch Trumps Kriegstreiberkurs gegen den Iran mit 

Das Merkel Regime auf VT  Aluhut-Verschwörungstheorie-Kurs 

Erneut wird sichtbar, dass die Merkel-Regierung den Kriegskurs der Trump-Regierung im Stile einnes Koloniallandes ohne jede eigene Spuveränität gegen den Iran mitträgt.  

Die geheim in Zusatzverträgen vereinbbarten alliierten Vorbehaltrechte der USA werden so immer wieder  sichtbar.

Jetzt hat die Bundesregierung in sklavischer Untertanenmanier gegenüber dem Trump Regime die Landerechte der iranischen Fluggesellschaft  Mahan Air in Deutschland entzogen. 

Schon vorher hatte die Trump-Regierung weltweit darauf gedrängt, dass europäische und asiatische Firmen keine Geschäfte mit dem Iran mehr betreiben, die sich in den letzten Jahren eine moderatere Rohani-Regierung gegeben haben.  

Die Trump Regierung hatte das Atomabkommen mit dem Iran einseitig gekündigt. 

Trotz Proteste deutscher Firmen gegen die Aggressionspolitik  der US Regierung trägt das Merkel- Regime diesen Gewaltkurs gegen den Iran mit, der einen neuen Krieg mit Millionen Flüchtlingen erzeugen könnte. 

Dafür muss die Groko-Regierung eine  aluhut-Verschwörungstheorie stricken. Weil angeblich der Geheimdienst des Iran angeblich Mordanschläge in Europa verübe und weitere geplant habe, erwägt die Bundesregierung, der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air zumindest zeitweilig die Betriebserlaubnis in Deutschland zu entziehen.

Das Luftfahrbundesamt  setzt nach einem Medienbericht noch in dieser Woche die Betriebserlaubnis für die iranische Luftfahrtgesellschaft Mahan Air aus.

Dies berichten  Konzernmedien udn Staatsmedien "Süddeutsche Zeitung" (Montag), NDR und WDR. Die Airline fliege bislang pro Woche aus Teheran dreimal Düsseldorf und einmal München an.

Hinter dem Vorstoß stehe der  konstruierte Verdacht, dass der Geheimdienst des  Iran Mordanschläge in Europa verübe und weitere geplant habe.

Das Auswärtige Amt teilte dem Rechercheverbund auf Anfrage mit, über "interne politische Abstimmungsprozesse" keine Auskunft zu geben.

Mahan steht dem Bericht zufolge seit 2011  auch auf einer VT- Sanktionsliste der USA.

Seit Jahren drängt die Regierung in Washington Verbündete dazu, Mahan den Flugbetrieb zu untersagen. Mit den Maschinen der Airline werden nach US-Angaben Kämpfer, Waffen und Munition nach Syrien geflogen.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit kurzem auch wegen Verdachts auf Spionage für einen iranischen Nachrichtendienst gegen einen Deutsch-Afghanen, der für die Bundeswehr tätig war.

Gegen den am Dienstag im Rheinland festgenommenen Mann sei am 6. Dezember des vergangenen Jahres Haftbefehl erlassen worden, hatte die Behörde mitgeteilt.

Er sei Sprachauswerter und landeskundlicher Berater der Bundeswehr gewesen. Die Bundesregierung hat diesbezüglich auch offiziell bei der iranischen Regierung protestiert. Echte Beweise dafür wurden der Öffentlichkeit bisher niicht präsentiert! 

Die US Regierung macht auch in Sachen "Rußland" und Nordstream 2 gegen die deutsche Wirtschaft mobil. Der Botschafter der USA in Deutschland, Richard Grenell, könnte erneut für diplomatische Spannungen zwischen den USA und Deutschland sorgen: Offenbar hat Grenell an mehrere deutsche Unternehmen, die am Bau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, Drohbriefe geschrieben. Darin warnt er nach Angaben der "Bild am Sonntag" vor US-Sanktionen, sollten die Firmen sich weiter an dem Projekt beteiligen.

 

Kauft Huawei  Handys aus China  - Zeigt Apple und Samsung sowie dem Merkel und Trump Regime die Rote Karte  

 Fakten aus German  Foreign Policy 

- Unter heftigem Protest der Wirtschaft bereitet die Bundesregierung den Ausschluss des chinesischen Huawei-Konzerns vom Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland vor.

Wie es in einem Medienbericht heißt, soll die Ausschreibung für 5G so formuliert werden, dass Huawei sich nicht bewerben kann. Grundlage sind Spionagevorwürfe von US-Geheimdiensten, für die bislang weltweit kein einziger Beleg vorgelegt worden ist.

Die Trump-Administration sucht den US-Markt gegen den Konzern und weitere chinesische High-Tech-Unternehmen abzuschotten, um sie in den Ruin zu treiben. Von ihren Verbündeten verlangt sie, sich anzuschließen. Mitte Dezember hat eine US-Delegation im Auswärtigen Amt diesbezüglich Druck gemacht. Die Aggression soll Chinas Aufstieg stoppen. Protest kommt aus der Industrie: Huawei gilt als führend bei 5G; ein funktionierendes 5G-Netz wiederum wird zwingend benötigt, um die modernsten Zukunftstechnologien anwenden zu können. Manager warnen, ein Ausschluss von Huawei sei mit höheren Kosten und einem schmerzlichen Rückstand bei 5G verbunden.

Embargopläne

Die Vereinigten Staaten starten ihre nächste Offensive im Kampf gegen Huawei.

Am Mittwoch hat eine überparteiliche Gruppe von Kongressabgeordneten ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die Ausfuhr von US-Komponenten an chinesische Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche verbieten soll, sofern diesen Verstöße gegen US-Sanktionen vorgeworfen werden.

Das Gesetz zielt vor allem auf ein Embargo gegen Huawei und den ebenfalls chinesischen Konzern ZTE.

Beide Unternehmen stellten "ein signifikantes Risiko für nationale Sicherheitsinteressen Amerikas" dar und müssten nun "zur Rechenschaft gezogen werden", behauptet der demokratische Senator Chris Van Hollen.[1]

Die Embargodrohung wiegt schwer; die beiden chinesischen Konzerne sind - wie sämtliche Firmen der Branche - eng in multinationale Lieferketten eingebunden.

ZTE etwa war bereits im Frühjahr 2018 nach einem mehrwöchigen US-Lieferboykott fast kollabiert.

Allerdings hatte das Embargo auch US-Konzernen schwer zu schaffen gemacht: Der US-Halbleiterhersteller Qualcomm etwa hatte vor dem Embargo mindestens die Hälfte der Chips geliefert, die ZTE für seine Smartphones nutzt; durch den Boykott ging ihm ein strategisch wichtiges Milliardengeschäft verloren.

Entsprechend hat der US-Präsident bereits Anfang Juni das Lieferverbot gegen Zahlung eines drastischen Strafgelds durch Huawei zurückgezogen. Milliardenverluste drohen Qualcomm und weiteren US-Unternehmen im Fall eines künftigen Embargos nun aber erneut.

Solaranlagen als Sicherheitsrisiko

Daneben sind in den vergangenen Tagen weitere Vorwürfe gegen Huawei bekannt geworden. US-Regierungsstellen insinuieren seit Jahren, der Konzern arbeite staatlichen Behörden in Beijing zu und ermögliche damit chinesische Spionage in den USA. Laut einhelliger Auskunft von Experten liegt bislang weltweit kein einziger Beleg dafür vor. Im Gegenteil: Huawei arbeitet seit 2010 systematisch mit britischen Regierungsstellen zusammen, um den Verdacht zu entkräften, seine Telekommunikationsausrüstung weise offene Hintertüren für chinesische Agenten auf. Involviert in die Kooperation ist auch das britische Government Communications Headquarters (GCHQ), das in der weltweiten Internetspionage mit der NSA kooperiert. Die beteiligten Stellen in Großbritannien bestätigten zuletzt im Dezember, nicht den geringsten Hinweis auf unlautere Tätigkeiten von Huawei gefunden zu haben.[2]

US-Stellen weiten ihre Vorwürfe nun dennoch aus. So behaupten republikanische und demokratische Kongressabgeordnete, Huawei-Elektronikteile, die in US-Solaranlagen genutzt würden, könnten gehackt werden und stellten ein "nationales Sicherheitsrisiko" dar.[3] Belege liegen wie immer nicht vor; Huawei hat angeboten, zum Beweis seiner Unschuld mit US-Stellen zusammenzuarbeiten. Allerdings hielte dies, wie das britische Beipiel zeigt, Staatsstellen in den USA und anderen westlichen Ländern wohl kaum von weiteren unbewiesenen Vorwürfen ab.

T-Mobile US

Drittes Element der neuen US-Offensive sind strafrechtliche Ermittlungen, die Auswirkungen auch auf die Bundesrepublik haben könnten. Dabei wird Huawei vorgeworfen, die Technologie eines Smartphonetestgeräts gestohlen zu haben; bestohlen worden sein soll die Telekom-Tochterfirma T-Mobile US.

Der Fall ist im Jahr 2014 Gegenstand eines zivilrechtlichen Verfahrens in den USA gewesen, in dem T-Mobile US Einbußen in Höhe von hunderten Millionen US-Dollar geltend machen wollte. Tatsächlich hat eine Jury im Jahr 2017 Huawei eines Vertragsbruchs für schuldig befunden und der Telekom-Tochterfirma 4,8 Millionen US-Dollar zugesprochen, während T-Mobile US in einem davon abgetrennten Verfahren, das die angebliche illegale Nutzung von Betriebsgeheimnissen durch Huawei zum Gegenstand hatte, leer ausging.[4]

Der Fall wird jetzt von Staatsanwälten als Strafverfahren neu aufgerollt. Dies ist, wie es heißt, Teil einer neuen Offensive des US-Justizministeriums gegen tatsächlichen oder angeblichen Diebstahl geistigen Eigentums durch chinesische Konzerne. Die Rolle von T-Mobile US ist pikant. Das Unternehmen hat im Dezember von den zuständigen US-Stellen die Erlaubnis erhalten, mit seinem Rivalen Smart zu fusionieren. Kurz zuvor hatte die Deutsche Telekom zugesagt, sie werde ihre bewährte Kooperation mit Huawei "überprüfen". T-Mobile US will beim Ausbau von 5G auf jegliche Zusammenarbeit mit Huawei verzichten.

Ausschluss geplant

Im Zusammenhang mit dem Aufbau eines 5G-Netzes in Deutschland hat bereits am 14. Dezember eine US-Delegation im Auswärtigen Amt vorgesprochen. Ziel ist es gewesen, Berlin zu einem Ausschluss von Huawei zu drängen.[5] Die Bundesregierung zieht dies laut aktuellen Berichten inzwischen wohl tatsächlich in Betracht. Demnach hat der Planungsstab des Berliner Außenministeriums am gestrigen Donnerstag zu einer internen Diskussionsveranstaltung eingeladen, deren Thema Huawei gewesen sei.[6] In der Bundesregierung werde derzeit intensiv darüber diskutiert, wie man den chinesischen Konzern vom 5G-Aufbau ausschließen könne, heißt es. In Betracht gezogen werde dabei, bestimmte Anforderungen bei der Ausschreibung so zu formulieren, dass Huawei sie nicht erfüllen könne. Alternativ sei eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes denkbar.

Keinerlei Hinweise

Bemerkenswert ist, dass der Vorstoß der Bundesregierung nicht nur die zuständige Fachbehörde düpiert, sondern auch massive Interessen der deutschen Industrie verletzt. Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, hat mehrmals bestätigt, über keinerlei Hinweise zu verfügen, dass die Spionagevorwürfe gegen Huawei zutreffen könnten. Tatsächlich arbeitet der Konzern in seinem in Bonn neu eingerichteten "Security Innovation Lab" sehr eng mit dem BSI zusammen und ermöglicht diesem damit die Überprüfung seiner Technologie, darunter 5G - ein Schritt, den andere Branchenunternehmen nicht gehen.[7]

Vom Zurückfallen bedroht

Die deutsche Industrie ist doppelt alarmiert. Zum einen nutzen alle drei deutschen Netzbetreiber - Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica - Huawei-Technologie. Mit Ausnahme der Telekom-Ankündigung von Mitte Dezember, ihre Zusammenarbeit mit Huawei zu "überprüfen", haben alle drei stets Huawei das Vertrauen ausgesprochen.[8] Müssten sie die bisherige Zusammenarbeit einstellen, wäre das mit Kosten und spürbaren Zeitverlusten verbunden. Hinzu kommt, dass in der Branche Huawei als nicht nur preisgünstig, sondern auch bei 5G technologisch führend eingestuft wird. Ein namentlich nicht genannter Manager eines der drei Netzbetreiber wird mit der Äußerung zitiert: "Wir können nicht auf Huawei verzichten, wenn wir beim globalen Wettrennen um 5G nicht zurückfallen wollen".[9] Ein Rückstand bei 5G träfe nicht nur Netzbetreiber und Verbraucher, sondern auch die Industrie - denn 5G gilt als Voraussetzung, um die fortgeschrittenste Technologie von Künstlicher Intelligenz bis zu autonomem Fahren nutzen zu können. Fiele die Bundesrepublik bei 5G zurück, dann wäre die Spitzenstellung der deutschen Wirtschaft bedroht.

Gegen die Interessen der Industrie ausserhalb der  USA 

Hinzu kommt, dass führende deutsche Konzerne in zentralen Entwicklungsbereichen auf eine enge Kooperation mit Huawei setzen.

Jüngstes Beispiel ist Audi. Audi und Huawei haben am 10. Juli in Berlin eine Vereinbarung unterzeichnet, die eine strategische Zusammenarbeit bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge vorsieht.[10] Bereits 2017 waren Audi und Huawei in der chinesischen Metropole Wuxi am ersten Einsatz einer Technologie beteiligt, die eine Kommunikation von Fahrzeugen mit ihrer Umwelt ermöglicht.

[11] Maßnahmen gegen Huawei treffen damit auch Audi sowie weitere deutsche Unternehmen, die ihrerseits mit chinesischen High-Tech-Unternehmen kooperieren.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich deshalb in einem kürzlich publizierten Grundsatzpapier gegen Maßnahmen verwahrt, die darauf abzielen, chinesische High-Tech-Konzerne auszuschließen und zu isolieren (german-foreign-policy.com berichtete [12]).

Die Bundesregierung bewegt sich nun offenbar auf einen ebensolchen Ausschluss zu.

So agiert die Bundesregierung als Handlanger des US Imperialismus und das sollten sich die deutschen Handy-Konsumenten nicht bieten lassen . Kauft Huawei! 

[1] Dan Strumpf, Nicole Hong, Aruna Viswanatha: Huawei Targeted in U.S. Criminal Probe for Alleged Theft of Trade Secrets. wsj.com 16.01.2019.

[2] David Bond, Nic Fildes: Huawei caves in to UK security demands. ft.com 07.12.2018.

[3] Kiran Stacey: Huawei solar gear could threaten US grid, warn lawmakers. ft.com 17.01.2019.

[4] Dan Strumpf, Nicole Hong, Aruna Viswanatha: Huawei Targeted in U.S. Criminal Probe for Alleged Theft of Trade Secrets. wsj.com 16.01.2019.

[5] Patrick Donahue: U.S. Steps Up Pressure on Germany Over Huawei Security Concerns. bloomberg.com 18.12.2018.

[6] Dana Heide, Stephan Scheuer: Sorge um Datensicherheit - Berlin erwägt Huawei beim Netzwerkausbau auszusperren.

[7] S. dazu Die Schlacht um Huawei.

[8] Achim Sawall: Bundesregierung erwägt Ausschluss von Huawei bei 5G. golem.de 17.01.2019.

[9] Dana Heide, Stephan Scheuer: Sorge um Datensicherheit - Berlin erwägt Huawei beim Netzwerkausbau auszusperren.

[10] Huawei und Audi kündigen gemeinsame Innovation im Bereich L4 Automatic Driving an. presseportal.de 12.10.2018.

[11] Stefanie Eckardt: Audi und Huawei mit strategischer Kooperation. elektroniknet.de 10.07.2018.

[12] S. dazu Der neue Systemkonflikt.

 

 

VS: Der neue deutsche und  pro-kapitalistische "Mielke" heisst Haldenwang 

Unter dem rechtspopulistischen Bundes-Innenminister Seehofer ( CSU), der Asylbewerber, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen, wilkürlich in Gefängnisse stecken will,  wird der Maaßen-Vertreter, der sich als AfD- Rechtspopulistern-Versteher gezeigt hatte, der neue Präsident des Bundesverfassungsschutzen als  Teil des Staatsschutzes ( vulgo Stasi) der Bundesrepublik.

Um eine Shitstorm vorzubeugen und die Öffentlichkeit zu beruhigen, gibt sich der neue deutsche Geheimdienstchef erstmal als AfD kritisch aus - ohne ein Verbot der rassistischen AfD zu fordern. 

Schon vorher war erklärt worden, dass die AfD unter Beobachtung gestellt werde, 

 Auch der Verfassungsschutz untersteht Seehofer. Der Streit um BfV-Präsident Maaßen hatte im vergangenen Jahr zu einer Krise der schwarz-roten Koalition geführt. Maaßen hatte mit Äußerungen zu Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz Kritik auf sich gezogen. Zum Bruch mit Seehofer kam es erst, als ein Redemanuskript bekannt wurde, demzufolge Maaßen von teilweise „linksradikalen Kräften in der SPD“ gesprochen hatte.

Maaßens Nachfolger Haldenwang hat angekündigt, die AfD stärker unter die Lupe zu nehmen. Er erklärte sie offiziell zum Prüffall. Eine Partei kann zum Prüffall werden, wenn die Behörden erste Anzeichen für extremistische Bestrebungen erkennen. Es ist das erste Mal, dass eine im Bundestag vertretene Partei als Prüffall eingestuft wird.

Noch genauer hinschauen will der Inlandsgeheimdienst beim rechtsnationalen „Flügel“ um den Thüringer Partei- und Fraktionschef Björn Höcke und der Nachwuchsorganisation Junge Alternative (JA). Diese wurden von Haldenwang zum Verdachtsfall erklärt. In einem Verdachtsfall ist der Einsatz bestimmter nachrichtendienstlicher Mittel möglich: Zwar dürfen noch keine sogenannten V-Leute eingesetzt werden - dies ist erst im Beobachtungsfall erlaubt -, aber es ist zum Beispiel eine Observation gestattet. Es gebe gewichtige Anhaltspunkte, dass „Flügel“ und JA als „extremistische Bestrebungen“ einzustufen seien, sagte Haldenwang.

Gelbwesten- 10.Woche - Wieder 84 000 Gelbwesten kämpferisch in Aktion 

Rund 84.000 Teilnehmer bei erneuten "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich

Veranstalter sprechen von ca. 300 000 Demonstranten 

CDU Chefin Kramp-Karrenbauer wird unruhig 

Rund 84.000 Teilnehmer bei erneuten "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich  

Das zehnte Wochenende in Folge haben sich in Frankreich Zehntausende "Gelbwesten" zu Protesten versammelt.

Dabei kam es vor allem in Paris, Bordeaux und Toulouse am späten Samstagnachmittag zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Auf Wurfgeschosse einiger Demonstranten reagierte die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern. Seit Mitte November demonstriert die Bewegung gegen zu hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit.

In Paris sammelten sich am Morgen Demonstranten für einen Protestmarsch in der Nähe des Eiffelturms. Sie folgten unter anderem dem Anruf von Eric Drouet, einem der Vertreter der "Gelbwesten", mit dem Ziel, in Paris eine Million Menschen auf die Straße zu bringen. Die Rangeleien fanden am Ende des rund 15 Kilometer langen Parcours statt, der auf dem Place des Invalides endete.

Laut Angaben des Innenministeriums nahmen rund 84.000 Personen an den landesweiten Aktionen teil, so viel wie vor einer Woche. In Paris seien mit 7.000 weniger Menschen auf die Straße gegangen als am vergangenen Samstag mit 8.000.

 
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The reminding Macron “we are not tired” Thrilling tenacity by the Yellow Vests in France.

 
 
Die Behördenzahlen werden von den "Gelbwesten" jedesmal in Frage gestellt. Erstmals sollte am Samstag eine von ihnen organisierte Zählung durchgeführt werden.

Auch diesmal reagierten die Behörden mit einem großen Sicherheitsaufgebot auf die weitgehend friedlichen Proteste gegen die Reformpolitik der Mitte-Rechts-Regierung. Laut Angaben der Behörden wurden landesweit 80.000 Sicherheitskräfte eingesetzt, 5.000 in Paris.

Bei den Protesten kam es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen von Demonstranten und Sicherheitskräften, die wegen der Benutzung umstrittener Gummigeschosse in die Kritik geraten sind.

Um den Konflikt zu entschärfen, reagierte der französische Präsident Emmanuel Macron Mitte Dezember mit milliardenschweren Sozialmaßnahmen. Außerdem rief er eine "Bürgerdebatte" ins Leben, bei der Bürger in ihren Gemeinden Vorschläge zu den Themen Steuern, Demokratie, Migration, ökologischer Übergang und Staatsorganisation machen. Viele "Gelbwesten" verlangen den Rücktritt Macrons. Die Bewegung hat sich in den vergangenen Wochen zunehmend radikalisiert. (dpa)

Die Gelbwesten setzten am Samstag ihre Proteste in Paris und in anderen Gebieten in der zehnten Woche fort, obwohl der französische Präsident Emmanuel Macron eine "Große Nationale Debatte" angekündigt hatte, um angeblich Lösungen für die Krise zu finden.

Tausende versammelten sich in Paris zum "10. Akt" der Proteste der Gelbwesten, die am 17. November 2018 begannen. Aufnahmen zeigen Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei, die Wasserwerfer einsetzten.

Am 15. Januar erklärte Macron den Auftakt zur "Großen Nationalen Debatte" und begann eine Tournee durch Frankreich, um den Beschwerden des Volkes zuzuhören. Diese eine Initiative betrachten die Demonstranten als "sinnlos" und "Nebelwand".

Unterdessen versuchen in Deutschland wie in Wiesbaden die rechten  die Gelbwesten-Bewegung zu kapern, die in Frankreich fast nur linke Forderungen propagiert. 

Doch je länger die Proteste dauern, desto größer wird der Widerstand der etablierten Politik. Sie sieht in den Gelbwesten nicht etwa die Chance für eine soziale Wende, sondern eine lästige Betriebsstörung.

Auch im Ausland: "Was in Frankreich geschieht, beunruhigt mich", sagte die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Wochenende der französischen Zeitung Le Monde .

Es klang, als wollte sie die alte Befürchtung des Frankreich-Exilanten Heinrich Heines in ihr Gegenteil verkehren ("Denk ich an Frankreich in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht").

Für Heine war einst das anti-revolutionäre Deutschland das größte politische Risiko Europas.

Für AKK ist es heute Frankreich, in dem einmal mehr eine Revolution aufzukeimen scheint.

Als unerträglich undemokratisch empfindet sie die Rücktrittsforderungen an Präsident Emmanuel Macron, die auch an diesem Wochenende wieder die handgemalten Plakate der französischen Demonstranten schmückten.

Mehr dazu – Chronologie der Gelbwesten: Wachsender Zulauf – selbst nach der neunten Woche (Video)

 

 

 

http://www.jungewelt.de/index.php