Schickt Kanzlerin Merkel deutsche Soldaten wissentlich in den Tod?

Die Bundeswehr soll sich am Krieg in Syrien beteiligen, der längst zu einem Weltkrieg geworden ist, an dem sich über 60 Länder beteiligen. Der Westen steht zunehmend isoliert da und will deshalb am Krieg partizipieren. Am Freitag soll der Bundestag der Entsendung von 12000 Soldaten und 6 Tornados in den Syrienkrieg absegnen. Die Zustimmung der Kriegsparteien CDU und SPD gilt als sicher.

Nur scheinbar geht es um einen gemeinsamen Krieg gegen die IS. In Wahrheit geht es ume eine Krieg gegen Syrien und um die Installierung eines syrischen Regimes, dass der USA und der Nato gewogen ist.

Die Groko-Bundesregierung will sich mit Tornados der Bundesehr-Luftwaffe am Krieg in Syrien beteiligen. 30 der 96 Tornados sind nur noch im Einsatz.  Der Restbestand gilt als schrottreif.

Nur sind diese Tornados zur Hälfte defekt oder schrottreif. Zudem sollen die 6 Tornados in so niedriger Höhe fliegen, dass sie von schultergestützten Raketen getroffen werden könnten, die der IS und die Al Kaida in Syrien längst besitzt.

Da sie Fotos machen sollen, müssen sie in Reichweite dieser schultergestützten Raketen des IS in ca. 3000 Meter fliegen, was auch das des Leben der deutschen Piloten unnötig gefährdet, zumal längst unbemannte Drohnen diesen Job in Syrien erledigen. Dort befinden sich Drohnen der USA wie Drohnen Rußlands im Kampf gegen die IS längst im Einsatz. 

In Syrien verändert sich Bewaffnung der Konfliktparteien zusehends. Noch sind die häufigsten Waffen auf Seiten der Gegner Assads Sturmgewehre und selbstgebaute Geschosse.

Doch immer häufiger kommen syrische Kämpfer und internationale Dschihadisten in den Besitz von Panzerabwehrhandwaffen (auch Panzerbüchsen genannt), Panzerabwehrlenkraketen und schultergestützten Flugabwehrraketen.

Und das wird in Zukunft noch zunehmen schrieb der Spiegel schon im Juni 2013 : Damals hatten die sogenannten "Freunde Syriens" beschlossen, dass sie die Aufständischen gegen Baschar al-Assad mit Waffenlieferungen unterstützen wollen. Die wichtigsten Mitglieder dieser Gruppe sind neben den arabischen Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar die USA, Frankreich, Großbritannien und auch Deutschland.

Mit den Waffenlieferungen hoffen die "Freunde Syriens", den Druck auf Assad zu erhöhen.  Hintergrund des Beschlusses dürfte auch die verstärkte Offensive Assads gegen Hochburgen der Rebellen im Westen des Landes sein, wo die Al Kaida nahe Al Nusra die Kampftruppen dominiert. 

Die drittgrößte Stadt Syriens gilt als "Hauptstadt der Revolution", die in Wirklichkeit mit den Dschihadisten des IS  kooperieren, die sich damals vom Irak aus in Richtung Syrien vorgekämpft hatten.

Ein DIA-US- Gegheimdienstpapier aus diesem Jahr belegt, dass die US Regierung diesen Vormarsch des IS wohlwollend beobachtet und die Schaffung eines Versorgungskorridors für diese Dschihadisten in Ost- und Zentralsyrien begrüßt haben, der ein Gegenkalifat  gegen den Assad- Staat etablieren und Assad langfristig  stürzen sollte. Saudi Arabien sollte das stellvertretend für die US Regierung den IS und die Al Kaida unterstützen.  Das Märchen von den "moderaten" Rebellen, die  in Wahrheit nur Zwischenhändler für US - Waffenlieferungen sind,  sollte diese Kooperation der USA mit dem IS verschleiern.

Die Radikalen scheinen weniger Geld- und Ausrüstungsprobleme zu haben als die gemäßigten Kräfte. Einige Kämpfer sind daher zu den Extremisten übergelaufen, musste damals schon der Spiegel feststellen.

Seit 2012 kommen die ersten Lieferungen ins Land

Bis die ersten Waffenlieferungen aus dem Westen bei Syriens Rebellen eintreffen, dürften noch einige Wochen vergehen. Allerdings haben einige arabische Staaten längst mit Lieferungen begonnen. Diese machen sich inzwischen bemerkbar.

  • Katar und Saudi-Arabien hatten bereits im Frühjahr 2012 angekündigt, Waffen liefern zu wollen. Seit Ende 2012 haben sie nach Erkenntnissen der "New York Times" Handfeuerwaffen und Panzerbüchsen aus jugoslawischer und kroatischer Produktion geliefert. Der US-Geheimdienst CIA scheint über diese Lieferungen informiert und berät die arabischen Länder dabei, welche Rebellengruppen die Waffen bekommen sollen. Auch hat Washington nach Berichten der "Los Angeles Times" seit Ende 2012 in Jordanien und in der Türkei syrische Rebellen im Umgang mit Panzer- und Luftabwehrraketen unterrichtet.

    Rivale Iran hat mit seinem Verbündeten, der libanesischen Hisbollah, seine militärische Unterstützung des Assad-Regimes massiv ausgeweitet. Offenbar will nun auch Saudi-Arabien nachziehen und mehr an die Assad-Gegner liefern. Das Land soll den syrischen Aufständischen Panzerabwehrraketen des deutsch-französischen Modells Milan geliefert haben. Diese sollen nun erstmals in YouTube-Videos der Rebellen dokumentiert worden sein.
  • Aus Libyen kommen immer wieder Lieferungen in Syrien an. Teils werden diese von Privatleuten organisiert, teils wohl von offiziellen libyschen Stellen, vermutet die Uno. In Libyen kam es 2011 zu Aufständen gegen den damaligen Machthaber Muammar al-Gaddafi. Viele der ehemaligen Aufständischen sympathisieren mit den syrischen Rebellen. Die Waffen, die aus Libyen nach Syrien kommen, stammen aus Gaddafis Waffendepots. Der ermordete Diktator besaß große Mengen Munition, Handfeuerwaffen, Panzerbüchsen und auch tragbare Flugabwehrraketen. In den Wirren des libyschen Bürgerkriegs kümmerte sich niemand um ihre Sicherstellung. Ein Teil der Ausrüstung Gaddafis taucht nun unter anderem in Syrien wieder auf.

Die Schmuggelrouten der Waffenhändler sind meist nur schwer nachvollziehbar. Mehrere Blogger und Journalisten haben sich hauptsächlich dieser Aufgabe verschrieben und tauschen ihre Beobachtungen aus, beispielsweise auf dem Waffen-Blog "The Gun" eines "New York Times"-Reporters, der Syrien-Seite "Brown Moses" des Bloggers Eliot Higgins und dem Waffen-Blog "The Rogue Adventurer" des Sicherheitsanalysten N.R. Jenzen-Jones.

Internationale Dschihadisten haben seit 2013 Flugabwehrraketen

In Syrien verändert sich Bewaffnung der Konfliktparteien zusehends. Noch sind die häufigsten Waffen auf Seiten der Gegner Assads Sturmgewehre und selbstgebaute Geschosse. Doch immer häufiger kommen syrische Kämpfer und internationale Dschihadisten in den Besitz von Panzerabwehrhandwaffen (auch Panzerbüchsen genannt), Panzerabwehrlenkraketen und schultergestützten Flugabwehrraketen.

In Libyen hatte die uSA dominierte Nato im Krieg gegen Libyen nicht nur die Regierung Assad gestürzt, sondern auch die Al Kaida an die Macht gebombt. So konnte nach Nato-Bombardement der Al Kaida Chef Belhadj die Hauptstadt Tripolis einnehmen und  sich zum Oberbefehshaber von Tripoli ernennen lassen.

Ein UN- Bericht aus dem Jahre 2013 erklärte bereits, welche Auswirkungen diese US- Kriegspolitik in der islamischen Welt haben würde.

In Konfliktgebieten weltweit kämpfen Menschen mit Waffen aus Libyen. Das sagen Experten der UN und warnen vor der Destabilisierung der Lage in den betroffenen Gebieten. Das Land sei seit dem Sturz des langjährigen Regierungschef Gaddafi  eine der Hauptquellen für illegale Waffenlieferungen geworden, heißt es in einem Bericht an den UN-Sicherheitsrat.

Schultergestützte Luftabwehrraketen würden an terroristische Organisationen in Mali und Tunesien geliefert, dokumentieren die Experten. Außerdem liefere Libyen an Gruppen im Tschad, im Libanon und möglicherweise auch in die Zentralafrikanische Republik. Die Beschlagnahmung eines Schiffs nach Syrien durch libanesische Behörden belege zudem, dass auch die syrische Opposition von Libyen aus mit Waffen versorgt werde.

Für den Bericht wurden mögliche Verstöße gegen UN-Waffenembargos in 14 Ländern untersucht.

Sowohl  hochmoderne panzerbrechende oder schultergestützte Raketen direkt aus den USA  haben auch in diesem Jahr dschihasistische Rebellen in Syrien erreicht.

Die Nachricht stammt von einer der klassischen Quellen, aus denen die Systemmedien schöpfen, nämlich von der Agentur Reuters.

Die syrische Opposition, so die Meldung, im Speziellen die Gruppe Sultan Murad, die im Umfeld von Aleppo operiert, habe neue US-amerikanische Panzerabwehrraketen vom Typ BGM-71 TOW erhalten. Allerdings verschweigt Reuters, wer diese Waffen geliefert hat. Doch dafür gibt es klare Hinweise.

Die neuen TOW (Tube Launched Optically Tracked Wire Command-link Guided Missiles, rohrgestartete, optisch verfolgte, drahtgelenkte Flugkörper) kommen für die Kämpfer im Raum von Aleppo zur rechten Zeit, denn die Regierungstruppen hatten zu einer umfassenden Offensive angesetzt.

Issa al-Turkmani, Chef der Gruppierung Sultan Murad, zeigte sich zuversichtlich, denn seine Einheit habe darüber hinaus auch Geschosse für Granatwerfer bekommen. „Nach diesen Lieferungen sind wir gut ausgestattet“, stellte er fest.

Mitte Oktober hat das irakische Militär ein großes Arsenal von US-Waffen einschließlich Raketen gefunden. Das Lager sei in einer Gegend, die zuvor vom „Islamischen Staat“ (IS) beherrscht, dann aber von irakischen Einheiten zurückerobert worden sei, so das Internetportal maxpark.com: „Darunter fand man neben großen Mengen an Munition auch modernste TOW II Panzerabwehrraketen.“

Das US-Kriegsministerium wurde von Pressevertretern nach diesem Vorfall befragt, worauf ein Sprecher des Pentagon erklärte, die US-Waffen würden seit vergangenem Jahr „vermisst“. Dass die USA den IS beliefert hätten, wurde allerdings in Abrede gestellt. Sowas gibt man grundsätzlich nicht zu.

Dem wiederum widersprach ein Sprecher des irakischen Militärs. Er bestätigte, dass US-Flugzeuge und -Hubschrauber die Waffen in der Nähe der Stadt Beiji für den IS abgeworfen hätten. Es wäre nicht zum ersten Mal. Andere Fälle, in denen der IS US-Waffen auf dem Luftweg erhalten hatte, erklärten die USA mit Versehen beim Abwurf.

Diese Erklärung ist allerdings völlig unglaubwürdig. Denn die einzige sogenannte moderate militärische Gruppierung, die in Syrien angeblich gegen die Regierung kämpft, die „Freie Syrische Armee“, hält ein Gelände im Süden des Landes zwischen dem Libanon, Israel und Jordanien. Von dort werden seit Langem keine nennenswerten Kampfhandlungen gemeldet.

Den Nordwesten hielt bis zum russischen Eingreifen die Al-Nusra-Front, der örtliche al-Kaida-Ableger, mit ihren vielen Untergruppierungen. Den Osten beherrscht der IS, während im Norden Kurden-Land ist, so die grobe Einteilung. Nirgendwo steht also eine Einheit, die der Westen „gemäßigt“ nennen mag, so unmittelbar neben dem IS, dass militärische Güter, die für den einen gedacht sind, beim anderen landen könnten. Dafür müssten sich die US-Piloten um 200 bis 300 Kilometer verfliegen.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow zweifelt deshalb nicht daran, dass die Waffen, mit denen die USA wieder massiv die „Opposition“ in Syrien versorgen, bei den Terroristen des „Islamischen Staates“ ankommen. „Wo landet das alles?“, fragte der Minister nach einer US-Lieferung von 50 Tonnen Waffen und Material.

„Es ist zu vermuten, dass alles direkt in die Hände des IS gelangt.“ Als Beispiel nennt Lawrow die Pick-ups von Toyota, die aus den USA nach Syrien geliefert worden waren und beim IS wieder auftauchten. Ins Gerede kam der Vorfall, weil der IS ein Propaganda-Video verbreitet hatte, auf dem zu sehen war, wie seine Kämpfer mit einer schier unübersehbaren Schlange von nagelneuen Toyota-Geländewagen durch die Wüste fahren.

„Alle fragen sich jetzt, warum IS-Milizen und Angehörige anderer Terrorgruppen Trucks aus der Produktion des Toyota-Konzerns fahren, und wie sie diese Fahrzeuge in derart großer Anzahl erworben haben“, sagte die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa und folgerte: „Es waren die Amerikaner und ihre britischen Kollegen, die diese Toyota-Trucks nach Syrien geliefert haben.“
 „Für uns besteht kein Zweifel daran“, so Lawrow, „dass zumindest ein bedeutender Teil dieser Waffen bei den Terroristen landen wird.“

Daher warnt das russische Außenministerium nachdrücklich davor, an Terroristengruppen in Syrien Flugabwehrraketen zu liefern. Jeder Staat, der das täte, müsste mit Konsequenzen rechnen, droht Vizeaußenminister Oleg Syromolotow. „Bislang haben die Terroristen keine modernen Flugabwehrwaffen. Doch es gibt Hinweise darauf, dass sie versuchen, schultergestützte Boden-Luftraketen westlicher Bauart zu erwerben. Wenn ein Land Flugabwehrraketensysteme an eine der Terrorgruppen in Syrien liefern sollte, so würde das bedeuten, dass sich dieses Land auf die Seite der Terroristen gestellt hat, und zwar mit allen daraus folgenden Konsequenzen“, sagte der Diplomat. „Ich möchte, dass das als ernst­hafte Warnung wahrgenommen wird.“

Dass die USA und ihre Verbündeten mit dem IS und anderen syrischen Extremisten zumindest behutsam umgehen, zeigt auch der Granaten-Angriff auf die russische Botschaft in Damaskus. Die „westliche Werte-Gemeinschaft“ weigerte sich, eine Erklärung des UN-Sicherheitsrates zu unterstützen, wonach der Beschuss der russischen Botschaft in Damaskus als Terrorakt verurteilt wird. Der russische Außenminister Lawrow sagte dazu: „Es ist traurig, dass unsere amerikanischen Kollegen in diesem Fall sich nicht auf die Seite derer stellen, die den Terror bekämpfen und ihn verurteilen. Wieder einmal müssen wir auf diese Doppelmoral hinweisen“.

Mitte Oktober warnte  auch die russische Regierung vor der Lieferung von schultergestützten Raketen an den IS.

Das russische Außenministerium warnt nachdrücklich davor, die unterschiedlichen Terroristengruppen in Syrien mit Flugabwehrraketen zu versorgen. Laut Vizeaußenminister Oleg Syromolotow müsste jeder Staat, der sich für solche Lieferungen entscheiden sollte, mit Konsequenzen rechnen.

„Bislang haben die Terroristen keine fortgeschrittenen Flugabwehrwaffen.. Jedenfalls nicht in signifikanter Größenordnung. Doch es gibt neue Hinweise auf ihre Versuche, in Nachbarstaaten schultergestützte Boden-Luft-Raketen westlichen Bautyps zu erwerben“, sagte Syromolotow, der im russischen Außenministerium für Fragen der Terrorismusbekämpfung zuständig ist. Das ist ein deutlicher Wink an das Nato-Land Türkei.

Wenn ein Land Flugabwehrraketensysteme an eine der Terrorgruppe in Syrien liefern sollte, so würde das bedeuten, dass sich dieses Land auf die Seite der Terroristen gestellt habe, „und zwar mit allen daraus folgenden Konsequenzen“, sagte der Diplomat. „Ich möchte, dass das als ernsthafte Warnung wahrgenommen wird.“

Am Freitag hatte der russische Generalstab Gerüchte kommentiert, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ möglicherweise Luftabwehrraketen vom Typ Stinger aus amerikanischer Produktion bekommen habe: Wenn das stimmen sollte, sollte das im UN-Sicherheitsrat thematisiert werden.

Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den "Islamischen Staat" und hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 450 Objekte der Terroristen zerstört. Mit russischer Luftunterstützung hat die syrische Regierungsarmee in der vergangenen Woche eine Großoffensive begonnen und bereits weite Gebiete von den IS-Dschihadisten befreit.

Eine von den USA geführte Koalition fliegt seit August vergangenen Jahres nach eigener Darstellung Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak. In Syrien bombardiert sie ohne Zustimmung der dortigen Regierung. Doch bleiben die Bombardements ohne Wirkung: In den vergangenen Monaten konnte der IS sogar expandieren.

Während Rußland den IS ernsthaft bekämpft und auch die Öl-Infrastruktur des IS bekämpft, wird von der US- Koalition angenommen, dass sie den IS nur zum Schein und nur dosiert bekämpft und durch Dritte wie Türkei, Golfstaaten und Saudi Arabien gleichzeitig unterstützt.
 

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat nach der Einschätzung von UN-Experten genug Waffen erbeutet, um noch zwei Jahre in Syrien und im Irak  intensiv zu kämpfen.

„Die Waffen reichen den IS-Milizen aus, um Gefechte im Laufe von sechs bis 24 Monaten auf dem jetzigen Stand fortzusetzen“, zitiert die Zeitung „Guardian“ aus einem Bericht, den internationale Experten für den UN-Sicherheitsrat erstellt haben. Demnach verfügen die Dschihadisten, die bereits weite Gebiete in Syrien und im Irak kontrollieren, unter anderem über Panzer T-55 und T-72, amerikanische Hummer-Wagen, stationäre und schultergestützte Kurzstrecken-Raketensysteme und Maschinenpistolen. Die Waffen seien hauptsächlich in einem von den USA kontrollierten Militärstützpunkt im Irak, aber auch in syrischen Militärdepots erbeutet worden. Die Experten raten der Uno, neue Mittel einzusetzen, um den IS-Milizen den Zugang zu Geld und Waffen zu beschneiden. Das Weltgremium wird voraussichtlich noch am heutigen Mittwoch den Bericht erörtern.

Die dem Terrornetzwerk Al Qaida nahestehende radikale Bewegung IS (auch bekannt als Isis und Isil) kämpft seit Jahren gegen die Regierungsarmee in Syrien und konnte Anfang Sommer überraschend mehrere Gebiete im Nordirak erobern. Im Juni riefen die Dschihadisten in den besetzten Gebieten ein islamisches Kalifat aus. Die Regierung in Bagdad bat die Weltgemeinschaft um Hilfe, um den Vormarsch der Dschihadisten, die bereits Tausende „Ungläubige“ getötet haben, zu stoppen. Die IS-Milizen sind mit Panzern, Geschützen und Mörsern bewaffnet, die sie aus Militärlagern im irakischen Mosul gestohlen haben. Eine von den USA geführte internationale Koalition fliegt seit August nun auch Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak - allerdings nur halbherzig udn wohl auch nur zum Schein .

In Wahrheit findet in Syrien bereits ein 3. Weltkrieg  als Stellvertreterkrieg statt, der die ganze Menscheit diesmal wirklich in ein drittes Welteninferno stürzen kann.