Merkel hofiert Rassisten-Versteher Nawalny
 
Gang nach Canossa reloaded - Merkel auf den Spuren der anti-russischen Agenda des Hitlerfaschismus 
 
Am Sonntagabend wurde ein Bericht bekannt, dass Kanzlerin Merkel den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny noch während seiner Behandlung in der Berliner Charité besucht haben soll. Wenige Stunden später folgte die Bestätigung ihres Sprechers Steffen Seibert.
Wer ist der angebliche Regimekritiker Nawalny, der bei Wahlen nahezu unter ferner Liefen in Russland rangiert?  Stärkste Oppositionspartei in Russland ist die Kommunistische Partei Russlands. 
 
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny liegt nach einer mutmaßlichen Vergiftung im Krankenhaus. Zur Behandlung sollte er nach Berlin gebracht werden, aber die Ärzte untersagten zunächst  die Reise – und wollen auch ihre Diagnose nicht veröffentlichen. Später durfte er dann doch ausreisen. 

Die Klinik im sibirischen Omsk hat nach Angaben eines Arztes keine Spuren von Gift in dem schwer kranken russischen Regierungskritiker Alexej Nawalny gefunden. Blut und Urin seien getestet worden, sagte der stellvertretende Chefarzt des Omsker Krankenhauses, Anatoli Kalinitschenko, am Freitag vor Journalisten. Die Diagnose stehe vollständig fest, sie könne aber noch nicht bekanntgegeben werden. Die Mediziner kämpften weiter um das Leben des 44-Jährigen.

Die Ärzte wollen daher den Transport Nawalnys nach Deutschland nicht zulassen. Sein Gesundheitszustand sei zu „instabil“. Das teilte seine Sprecherin Kira Jarmysch am Freitag auf Twitter mit. Sie kritisierte, die Entscheidung der Ärzte sei eine „Bedrohung für sein Leben“. Es sei für ihn tödlich, in dem Krankenhaus „ohne Ausrüstung oder Diagnose“ im sibirischen Omsk zu bleiben.

Die von Göbbels, Hitler und den Nazis erfundene anti-russische Propaganda, die insbesondere von erzkonservativen CDU Ideologen aber auch von verkappten, neoliberalen  Sozialdemokraten wie Heiko Maas  seit 1945 weitergeführt wird, wird wieder einmal als eine auf Lügen und wilden Verschwörungstheorien  des Mainstream basierende Märchen-Geschichte entlarvt.  

https://www.wsws.org/de/articles/2018/01/10/nava-j10.html

Hintergrund zu Nawalny - Wer ist der Mann? 

Mitte der 1990er Jahre errichteten seine Eltern eine Korbwarenfabrik südwestlich von Moskau.

Nawalny wechselte nach kurzer Zeit von der Justiz- in die Finanzbranche und begann eine Karriere als Banker.

Die gleiche Hyperinflation, die einigen wenigen Kriminellen ihre Profite garantierte, stürzte gleichzeitig am unteren Ende der Gesellschaft Millionen Menschen in extreme Armut. Arbeiter erhielten oft monatelang keinen Lohn.

Vor dem Hintergrund dieser katastrophalen Umgestaltung der Gesellschaft entwickelte der junge Nawalny einen faschistischen, sozialdarwinistischen Hass auf die Arbeiterklasse. Später erklärte er in einem Interview: „Ich wollte eine Marktwirtschaft der übelsten Art: nur die Stärksten überleben, der Rest ist ganz einfach überflüssig (Ne Nuschni).“

Er begann an der Börse und in einem Immobilienunternehmen zu arbeiten, doch der Durchbruch blieb ihm verwehrt. Später erinnerte er sich: „Marktfundamentalisten wie ich glaubten, sie würden allesamt Millionäre werden. Jeder dachte, wenn wir schlau sind, werden wir bald reich werden... Aber dann wurde es offensichtlich, dass die Reichen diejenigen sind, die irgendwie Kontakte zur Regierung haben.“

Diese Erkenntnis war für ihn vermutlich der Anlass, in die Politik zu gehen. Während er noch immer an der Börse arbeitete, näherte er sich der marktliberalen Partei Jabloko (Apfel) an. Mehrere Vorsitzende dieser Partei waren berüchtigt für ihre langjährigen Beziehungen zum US-Außenministerium und der CIA. Die bekanntesten davon waren Boris Nemzow und Garri Kasparow.

Nawalnys Beziehungen zur extremen Rechten in Russland

Nawalny fiel schon früh als aggressiver Befürworter eines Bündnisses zwischen den Liberalen und den Rechtsextremen innerhalb der russischen Opposition auf. Im Herbst 2005 nahm er erstmals am „Russischen Marsch“ in Moskau teil. Hierbei handelt es sich um jährliche Demonstrationen am 4. November, an denen zahlreiche monarchistische, faschistische, antisemitische und immigrantenfeindliche Organisationen teilnehmen. Im Jahr 2007 wurde er wegen seiner Sympathien für die extreme Rechte aus Jabloko ausgeschlossen.

Nachtrag:

Nach Auskunft russischer Ärzte gab es ein Blutzucker-Problem bei Nawalny.  Jährlich sterben allein in Deutschland 100 000 Menschen an Diabetis Typ 2. 

Später erklärten russische Medien, dass Nawalny in Russland noch ohne Vergiftung in Tomsk war, so dass die angebliche Vergiftung nur im Flieger oder in Berlin stattgefunden haben kann.

Zudem verfügen entgegen der transatlantischen Propaganda westlicher Mainstreammedien die westlichen Geheimdienste seit dem Zerfall der Sowjetunion über den Giftstoff Novitschok. 

Der Spiegel berichtete als Erster über den Besuch von Kanzlerin Merkel an Alexei Nawalnys Krankenbett. Es soll sich dabei um eine "streng geheime Aktion" gehandelt haben, um Russland zu zeigen, dass sie "nicht bereit ist, den Fall auf sich beruhen zu lassen", wie es weiter heißt. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 2. September 2020 in Berlin

Am Montagmorgen war es Nawalny selbst, der Merkels Besuch bestätigte. Allerdings sollte man das Treffen "nicht heimlich" nennen, schrieb er auf Twitter. "Es war eher ein privates Treffen und ein Gespräch mit der Familie", und er sei ihr für den Besuch "sehr dankbar". 

Bei der Bundespressekonferenz bestätigte dann Regierungssprecher Steffen Seibert auf Nachfrage von RT, dass Merkels Besuch vergangene Woche stattfand. Zum Inhalt der Gespräche wollte sich Seibert allerdings nicht äußern. 

Merkels Vater Horst Kasner würde sich als Christ und Kommunist  angesichts solcher Wende-Eskapaden wohl  im Grabe umdrehen! 

Nawalny war am 20. August während eines Fluges von Tomsk nach Moskau zusammengebrochen. Die Bundesregierung sieht es nach Untersuchungen in einem Spezialllabor der Bundeswehr als "zweifelsfrei erwiesen" an, dass der 44-Jährige mit dem tödlichen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Inzwischen wurde er nach wochenlangem Koma aus der Berliner Charité entlassen und macht eine Reha. Das könnte mehrere Wochen oder Monate dauern, so lange möchte er in Deutschland bleiben.

Russland weist im Fall Nawalny alle Vorwürfe zurück und wirft Deutschland Behinderung der Aufklärung vor, da beide Rechtshilfeersuchen bisher noch nicht umgesetzt seien und eine Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Ärzten nicht stattfinde.