70 % der Russen bewundern Stalin  66 % vermissen die Sowjetunion

Eine Umfrage, die so garnicht ins Weltbild  der Mehrheitsdeutschen passt.

Umfrage: Beliebtheit Stalins erreicht in Russland Rekordhöhe

 
 
Umfrage: Beliebtheit Stalins erreicht in Russland Rekordhöhe
 
 
Umfrage: Befürwortung Stalins erreicht in Russland Rekordhöhe (Symbolbild)
 
Laut einer aktuellen Umfrage schätzen beinahe 70 Prozent der Russen die Rolle Stalins für das Land positiv ein – eine Rekordzahl. Nicht nur Kommunisten, die traditionell mit Stalin sympathisieren, auch andere politische Gruppen bewerten ihn zunehmend positiv.

Laut der Umfrage empfindet jeder zweite Russe Stalin gegenüber Bewunderung, Respekt oder Sympathie. Die am häufigsten genannte Antwort lautete "Respekt" (41 Prozent). 14 Prozent berichteten von Gereiztheit, Angst oder Abscheu gegenüber Stalin. Weiteren 26 Prozent der Befragten ist Stalin gleichgültig. Ein Prozent der Umfrageteilnehmer gab zu, dass sie nicht einmal wissen, wer das ist. Befragte im Alter von 18 bis 24 Jahren brachten häufiger als andere Umfrageteilnehmer ihre Gleichgültigkeit gegenüber Stalin zum Ausdruck.

Die Bewertung Stalins erlebte in den letzten Jahrzehnten einen Wandel: Während sich das Verhältnis der positiven und negativen Einschätzungen noch vor etwa 20 Jahren die Waage hielt, dominierte von 2008 bis 2014 eine neutrale Einstellung. Seit dem Jahr 2015 gibt es immer weniger Menschen, die Stalin gegenüber neutral bzw. negativ eingestellt sind.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die positive Wahrnehmung Stalins nicht nur unter den Anhängern der Kommunistischen Partei, die traditionell Sympathisanten des sowjetischen Herrschers sind, sondern auch unter anderen politischen Gruppen zugenommen hat.

Während die Bevölkerung es früher vermieden hat, konkrete Einschätzungen abzugeben, oder Probleme mit der Beantwortung dieser Frage hatte, so werden nun zunehmend positive Meinungen über [Stalin] zum Ausdruck gebracht", stellte die Soziologin Karina Pipija fest.

Stalin werde positiver gesehen als Breschnew, Gorbatschow oder Jelzin, fügte sie hinzu.

Die Umfrage wurde vom 21. bis zum 27. März vom russischen Meinungsforschungsinstitut Lewada-Zentrum durchgeführt. Eine im Dezember durchgeführte Studie zeigte, dass 66 Prozent aller Russen den Zerfall der UdSSR bedauern.

Mehr zum Thema - "Er stört niemanden. Lasst ihn bleiben": Abgeordnete lehnen Idee zur Beerdigung Lenins ab

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Papst-Tyrann Alexander III. erbaute Notredame als Zeichen des Größenwahns der Machtvollkommenheit der Kirche 

Wird da eigentlich medial im Mainstream einer erhaltenswerten Kirche gedacht - oder war Notredame ein Zeichen des Größenwahns und der diktatorischen Machtvollkommenheit der Katholischen Kirche und ihres Oberhauptes im 12. Jh  und  kann das weg ?

Immerhin  wurde ja auch der Palast der Republik in Ostberlin abgerissen, weil er angeblich unrechtmässige und willkürliche  Macht verkörperte -  und zwar obwohl die Ostberliner das mehrheitlich nicht wollten.

Nun ist Notredame abgebrannt  und Millionäre und Milliardäre haben in wenigen Tagen bereits 100 Millionen Dollar zugesagt - während sie 36 000 Hungertote jeden Tag genausowenig interessieren  wie Millionen Tote, Verwundete, Vertriebene durch US und Nato-Kriege im Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien und  Pakistan.

Aber wer legte eigentlich den Grundstein für Notredame und wie tickte dieser Papst?  

Dieser Papst  tickte absolut machtgeil - stellte sich  gar über die Könige und Kaiser von Frankreich, England und Deutschland.     

Dieser totale Machtanspruch des diktatorischen Papstes gegenüber aller weltlichen Gewalt führte sogar zum Schisma also zur Kirchenspaltung und zur  Nichtanerkennung des Papstes durch deutsche Herrscher, die einen Gegenpapst ausriefen.

Schon Päpste vor und nach Alexander glänzten mit Größenwahn - so führten sie Kreuzzüge - gar einen Kinderkreuzzug - im Namen des Christentums gegen die nichtchristliche Welt. Sie führten Frauenverbrennungen durch,  die sie  als Hexen medial stigmatisierten. Sie führten Inquisitionen gegen Andersdenkende durch und richteten  sie vielfach  hin.  

Aber Papst Alexander III. gehörte zu den meist gehassten Päpsten seiner Zeit. 

Als seine Gebeine nach seinem Tod gar nach Rom überführt wurden , zerstörten Bürger Roms diese.  

Und auch der Streit mit dem deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa endete erst, nachdem Friedrich dem Papst Alexander die Füsse geküsst hatte. 

Vielerorts werden Kirchen abgerissen - immer mehr Atheisten  gibt es im Lande . Bald werden die  christlichen Kirchenmitglieder in  der Minderheit  sein und zwar in Deutschland wie in Frakreich.

Da stellt sich die Frage, ob  man solch ein Symbol des Machtkults der Kirche - immerhin ist Notredame  ideologisch betrachtet ein Walfahrtsort der Christenheit, die immer noch Homophobie predigt   und imperialistische und somit antihumane und völkerrechtswidrige Kriege vielfach abgesegnet hat.    

 

Julian Assange hat nach seiner Festnahme eine Lawine losgetreten und jetzt WikiLeaks-Daten veröffentlicht, die dazu führen, dass Angela Merkel in einen Geldwäscheverdacht gerät.

Das ist ein extrem brisanter Vorgang – die Frage ist, was daran echt ist und woher die  möglichen Schwarzgelder  stammen könnten.

Unter den tausenden PDF Dokumenten ist eine angebliche Email von der Schweizer Bank Julius Bär an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Ehemann zu finden die, vorausgesetzt sie wäre echt, auf Geldwäsche in großem Umfang hindeuten würde.

Die Schweizer Morgenpost meldet, WikiLeaks habe als „Quittung” für die Verhaftung Julian Assanges quasi ihre Munitionslager in die Öffentlichkeit entleert und allerlei brisantes Zeug veröffentlicht, das angeblich geeignet sein soll, Politiker und Regierungen zu stürzen.

Darunter der Fall Angela Merkel.

Sie publizieren einen – angeblichen – Brief der Bank Julius Bär von 2007 an „Angela Merkel”, in dem mitgeteilt wird, dass man ihre Konten schließe, weil man sich nicht daran beteiligen wolle, deutsche Politiker aus „offshore accounts” zu finanzieren.

Die letzten Zahlungen über 1.200.000 US-Dollar seien sogar auf ein Nummernkonto der Credit Suisse erfolgt, seien nicht plausibel und somit verdächtig, wären deshalb an die Behörden gemeldet worden. Sie werde gebeten, ihren „Trust” und den ihres Ehegatten zu schließen, wobei mir nicht ganz klar ist, was Trust hier meint, das kann Stiftung, Treuhand, Investmentgesellschaft heißen, also verschiedene Rechtsformen von „verwaltetem Haufen Geld”.

Das Problem daran: Natürlioch kan es auch eine Fälschung sein . aber unwahrscheinlich . Bisher veröffentlichte Wikileaks nur echte Dokumente.. 

Das zweite Problem daran: Es ist noch zu wenig konkret. Theoretisch könnte Angela Merkel Millionärin sein und mit ihrem Geld machen, was sie will, solange die Einkünfte ordentlich versteuert sind.
 
Allerdings war Merkel 2007 erst  2 Jahre lang Kabzlerin und verdiente "nur" um die 20 000 €uro.  Die Familie hat kein Firmenimperium. Der Vater war kommunistisch denkender Pfarrer in der DDR gewesen. 
 
Aisserdem hätte sie als Parteispenderin angegeben werden müsste, wenn sie „Politiker finanziert”.

Beachtlich ist auch der Zeitpunkt 2007, zumal das Ding ja eine Vorgeschichte haben muss, weil Merkel im November 2005 Kanzlerin wurde. Und dann schon im November 2007 so ein Schreiben?

Im Gegensatz zum Großverdiener Merz jetzt bei Merkel ist auch nicht bekannt, dass die außerhalb der DDR irgendeinem anderen Beruf als dem der Politikerin nachgegangen sei oder irgendwelche Geschäfte gemacht habe.

Woher sollte soviel Geld kommen, wenn  nicht selbsterwirtschaftet? 


Video: Wikileaks – Angela Merkel unter Geldwäscheverdacht?

 

 

Siehe auch: Wikileaks Enthüllung „Pizzagate“:
Was haben die Podestas mit der Entführung von Maddie McCann zu tun ?


Gibt es also Geldquellen von außen? Welche kämen in Frage?

 

  • SED-Milliarden?
  • amerikanische Geldgeber, etwa der omnipräsente George Soros?
  • arabische z B saudische Geldgeber? Um Waffengeschäfte 

Dazu fällt das Gerücht ein, dass die Haltung Helmut Kohls, die CDU-Spender nicht zu verraten, ein geschickter Schachzug gewesen sei, weil es gar keine Spender gegeben habe und die Gelder von schwarzen Konten stammten, was viel schlimmer sei, aber eben von niemandem bedacht wurde, weil sie alle auf der Jagd nach nicht-existenten Phantomspendern gewesen seien. Es erinnert mich auch an die Steueraffäre der Alice Schwarzer, die da ja auch so ein paar Millionen unversteuert und heimlich in der Schweiz gebunkert hatte. Und es erinnert mich an Katrin Suder, der man ja einen völlig überbezahlten Staatssekretärsjob beschafft hatte.

Zu den SED Milliarden.  Angela Merkel war zwar hochrangiger SED Kader der FDJ Jugendorganisation - aber nicht so hoch in der Hierarchie derPartei wie beispielsweise ein Gregor Gysi, der lettzer Parteichef der SED der DDR gewesen ist.

Nun gibt es aber die Vermutung, dass bei der " Wiedervereinigung"  Stasileute zum Verfassungsschutz rübergeholt worden waren - weil in der Normalbevölkerung kein geigneter Kandidat gefunden wurde, den   BRD Geheimdienste wie BND udn VS hätten aufbauen können . So sei - so eine Theorie - die Wahl auf das christlich-sozialistische Umfeld der DDR Kader udn der DDR Stasispitzel gefallen, Deshalb  sei Angela Merkel als Gesicht des Ostens von der Kohl CDU aufgebaut worden. Dazu passt auch die Tatsache,, dass ein Foto von Merkel in der wichtigen Stasiakte Robert Havemann gefundenworden war. 

So könnte Merkel die CDU von Kohl in der Hand gehabt haben  - könnte womöglich deshalb hochgepuscht worden sein . Auch offiziell gilt sie als die Kohl Vetrraute, die zur Kohl-Stürzerin wurde.

Und wen es so war kann es wirklich so gerwesen sein, dass SED Millionen durch Merkel udn die Geheimdienstschiene beiseite gebracht worden sind.  

Irgendwie stinkt das danach, dass da ein ganzes Netzwerk aus feministisch-linken, oft lesbischen Aktivistinnen besteht, und die da alle irgendwo ihre „Schäfchen im Trockenen”, ihren persönlichen Pensionsfond oder ihre Fluchtkasse haben, wie es bei Agenten und Profikillern üblich ist, damit die jederzeit irgendwohin in ein unauffälliges warmes Zuhause verschwinden können, wenn es brenzlig wird.

Ich fand das ja auch schon immer erstaunlich, wie viele öffentlich bezahlte Knalltüten im öffentlichen Dienst und öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in Vorständen deutlich mehr Geld bekommen als die Kanzlerin. Das wollte mir nie so ganz einleuchten. Vielleicht gibt es da ja noch inoffizielle Geldquellen.

Kurios finde ich, dass das gestern in der SMOPO auftauchte und die Reaktionen eigentlich gleich Null sind.

Zunächst mal gilt es nun herauszufinden, ob das Schreiben überhaupt echt ist.

 

 

Übersetzt steht dort:

 

«Liebe Frau Merkel. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie alle Konten mit Julius Baer Zürich und Guernsey schliessen. Es ist nicht unsere Politik, Gelder in Offshore-Konten zu verbergen, die offensichtlich für Zahlungen deutscher Politiker verwendet werden. Die letzten Zahlungen in Höhe von 1.200.000 USD
wurden auf ein Nummernkonto bei der Credit Suisse überwiesen. Diese Zahlungen verfehlen alle Gründe und daher sind dies verdächtige Transaktionen, die wir den Behörden melden müssen. Wir bitten Sie, beigefügte Bestätigungen zu unterzeichnen und insbesondere Ihr Vertrauen und das Vertrauen Ihres Mannes in Julius Baer, Guernsey zu beenden.»

 

Die Schweizer Morgenpost weiter:

Unter anderem sind dort auch angebliche Briefe des ehemaligen deutschen Ministers Otto Schily zum Fall Khaled el Masri zu finden, ein deutsches Opfer einer Entführung durch den amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA. Ein Dokument behandelt auch die Schweiz. In einem vertraulichen Schreiben geht es um die IP-Überwachung der Schweizer Internetnutzer.

Die nachgelieferten Wikileaks Dokumente könnten jetzt eine Lawine auslösen und zum Sturz vieler Politiker und Regierungen führen. (Danisch.de)

 

Anmerkung:

In Anbetracht der vielen geleakten Dokumente und der Tatsache, dass eine Fälschung dieser unzähligen Dateien weit mehr als eine Lebenszeit in Anspruch nehmen würde, und der Aufwand daher absoluter Irrsinn wäre, ist davon auszugehen, dass die Medienkanäle, durch die etwa betroffene Personen und damit verbundene Interessengruppen aus geleakten Dokumenten wirken, alle geleakten Dokumente, die sie selbst betreffen als Fake-News und Lüge abtun. Das tun Menschen meistens wenn sie entlarvt wurden und es abstreiten. Was bleibt ihnen da auch anderes übrig.


Ob und was daran wirklich wahr ist, kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden oder abwägen, denn die die offiziell etwas zur Unwahrheit machen, stecken oft selbst mit drin, irgendwo in den Dateien von Wikileaks.

Fakt  ist aber auch. dass in der Ära Kohl und davor die CDU nachweislich mit Schwarzgeldern und verdeckten Parteispenden agierte. So wurde der Schatzmeister der CDU , Walter Leisler Kiep, mit einem Koffer mit Millionen DM erwischt, als er aus der Schweiz anreiste.  Zudem sind immer wieder Schmiergelder für Rüstungsdeals an die CDU  geflossen. 

Beispiel aus dem Spiegel aus dem Jahre 2004 

 Ein Berliner Justizsprecher sagte am Freitag, der Strafbefehl über 90 Tagessätze zu je 450 Euro (gegen den CDU Schatzmeister Walter Leisler Kiep) sei bereits im Dezember letzten Jahres vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten erlassen worden. Das Gericht blieb damit genau um einen Tag unter dem Mindestsatz für eine Vorstrafe. Gegen die von der Berliner Staatsanwaltschaft nach mehr als zweijährigem Verfahren beantragte Verurteilung habe Kiep keinen Einspruch eingelegt. Sie sei rechtskräftig.

 

 
 

In dem Verfahren ging es um den Verbleib einer 100.000-Mark-Spende des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber an die CDU. Vor dem Parteispenden-Untersuchungsausschuss des Bundestages hatte Kiep bestritten, mit der Spende zu tun zu haben. Dagegen hatte der damalige CDU-Finanzberater Horst Weyrauch an Eides statt erklärt, er habe Kiep gebeten, den Transfer zu tarnen. Kiep hatte erklärt, er sei an der Aktion nicht beteiligt gewesen. Vielmehr habe er aus seinem eigenen Vermögen die 100.000 Mark gespendet.

Warum soll es in der CDU in der Ära Merkel anders zugegangen sein als in der Ära Kohl? 

Und  lange Zeit nach der Kanzlerschaft hantierte der ehemalige CDU Chef  und Ex Bundeskanzler Kohl bzw. seine neue Frau im Jahre immer noch mit 6 stelligen Beträgen in bar am Bankschalter.

Im Spätsommer und Herbst 2013 zahlte Maike Kohl-Richter, Frau von Altkanzler Helmut Kohl, Hunderttausende Euro in bar bei zwei Banken ein. Diesen könnte wegen des sonderbaren Vorgangs Ärger drohen.

Die Angestellten der Hypo-Vereinsbank und der Deutschen Bank in Frankenthal bei Ludwigshafen dürften sich etwas gewundert haben, als Maike Kohl-Richter vor neun Monaten bei ihnen am Schalter erschien. Die 49-jährige Gattin des 84-jährigen Altkanzlers Helmut Kohl zahlte dort im Spätsommer und Herbst 2013 mehrere hunderttausend Euro ein – in bar.  Welt 2014 

Dem Geldwäschegesetz von 1993 zum Trotze meldete die Bank den Vorfall zunächst nicht. 

Nachtrag

Das Schreiben ist nach neuesten Recherchen  jetzt mit ziemlicher Sicherheit keinesfalls eine Fälschung 

Ein paar Tage gingen nun die Spekulationen darüber, ob dieser Zettel gefälscht sei oder nicht, hin und her. Es meldeten sich alle möglichen Leute, die zum Beispiel meinten, so eine „Ausladung“ wegen illegaler Geldgeschäfte werde immer nur mündlich gemacht, damit es keine Beweise gibt. Möglich, aber man kann es auch so machen, weil es dann jeder für eine Fälschung hält. Andere meinten, wegen einer „läbschen Million“ würde eine Bank, wie Julius Bär, keinen Aufriss machen, so eine Summe sei „Peanuts“ und sei unter Kunden dieser Bank Kleingeld, fiele überhaupt nicht auf und schon gar nicht würde sich die oberste Etage der Julius Bär Bank dafür interessieren.

Wer ist Rudolf Elmer?

Dann kamen aber aber Hinweise auf, die auf den Ursprung des Briefes eingehen. Urheber des Julius-Bär-Schreibens sei ein gewisser Rudolf Elmer, ein ehemaliger Manager der Julius Bär Bank, ein Whistleblower aus der Schweizerischen Bankszene, der überdies im Zusammenhang mit den berühmten Banken-CDs steht, die von Deutschland gekauft wurden um Steuerhinterzieher mit Schweizer Konten überführen zu können. Der Schweizer Tagesanzeiger berichtete 2015 darüber, während Wikipedia im Oktober 2018 dazu einen entsprechenden Eintrag hat.

Rudolf Elmer berichtete auf der Webseite „dieUnbestechlichen.com“ ausführlich von seinem Kampf gegen die Praktiken der Schweizer Großbanken.

Wikipedia schreibt dazu:

„Anfang 2008 veröffentlichte Elmer bankinterne Dokumente mit Kundendaten und weiteren Interna über die Whistleblower-Internetplattform WikiLeaks. Mit diesen warf er der Bank vor, dass sie Steuerhinterziehung, -umgehung und systematische Beihilfe dazu leiste. (…) Am 17. Januar 2011 hielt Elmer zusammen mit Julian Assange von WikiLeaks eine Pressekonferenz im Londoner Frontline Club ab, um diesem vor den Augen von Reportern zwei Datenträger zu überreichen. Die Datensätze sollen Informationen über 2000 Konteninhaber enthalten und von drei Finanzinstitutionen stammen, unter anderem von der Bank Julius Bär.“

 

 

Jener Rudolf Elmer war also Manager in der Bank Julius Bär. Zu dem Zeitpunkt, aus dem das Schreiben stammt, hatte er offenbar schon angefangen, die Machenschaften der Bank an WikiLeaks weiterzugeben und eine CD mit Daten von solchen Kunden erstellt, die über die Bank Julius Bär so einige seltsame Geldwege nutzten. Man muss dazu den Wikipedia Beitrag gut lesen. Also hat ein echter Julius-Bär-Banker echte Dokumente in der Hand und der Brief ist auch von ihm. Also nicht eine komplette Fälschung.
Aber sicher hat das nicht ein Christoph Hiestand unterzeichnet und der Inhalt dürfte dann auch erfunden sein.

Wozu wird der Schrieb dann veröffentlicht?

Hier hat Hadmut Danisch sehr schön eine ganz logische Erklärung formuliert, wie man es kaum besser machen könnte:

„Was würde Wikileaks in dieser Situation tun, um einem festgenommenen Julian Assage noch zu helfen? Mal unterstellt, Wikileaks läuft noch entfernt rational (was nicht sicher ist). Ihr komplettes Pulver verschießen? Nicht schlau. Dann haben sie nichts mehr und das Strafmaß für Assange wird nur umso höher. Lügen? Auch dumm, damit nutzen sie Assange überhaupt nicht und schaden ihm nur.

Was ergäbe einen Sinn? Nur eine Warnung. Eine Warnung, die als Warnung beim Empfänger ankommt, aber das Pulver nicht verschießt. (…) Was ist, wenn das eine Andeutung ist, im Sinne von: Wir wissen was, wir haben was. Aber so, dass das Pulver nicht verschossen ist. Also so, dass es den Skandal noch nicht gibt, weil es einfach doof und falsch aussieht. So dass es nur ein kleiner Personenkreis versteht. (…) Wieder drängt sich mir der Gedanke auf, dass das nur dann Sinn ergibt, wenn es eine realitätsnahe Aussage war, die nur zum Test oder zur Drohung so verfasst war, dass nur die Empfänger sie verstehen, die Öffentlichkeit aber für gefälscht hält. (…) Insofern kann ich mir das durchaus vorstellen, dass da die Whistleblower einiges zu blasen hätten.“

Es bleibt also spannend. Rauch ist schon da, ob wir das Feuer auch noch sehen werden?
Bisher hat WikiLeaks immer geliefert und jetzt kämpft WikiLeaks um Julian Assange. Das die Organisation wirklich etwas kann, hat sie mehrfach bewiesen. Die wichtigsten Enthüllungen der Plattform, hier zusammengefasst in diesem Videoclip:

 

Pravda

 

 

Assange bekommt Journalistenpreis in EU  - Durch das US-Regime droht der Kerker

Julian Assange, Gründer von WikiLeaks, wurde am Dienstag im Rahmen einer Veranstaltung im Europäischen Parlament in Straßburg mit dem GUE/NGL-Preis 2019 für Journalisten, Whistleblower und Verteidiger des Rechts auf Information ausgezeichnet.

Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan-Maguire nahm die Auszeichnung im Namen des Australiers entgegen, der am vergangenen Donnerstag in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen wurde. Sie glaubt, dass er in die Geschichte eingehen wird.

"Julian Assange wird lange in Erinnerung bleiben, auch noch dann, wenn viele von uns gestorben sind, weil die Leute die Geschichte von Assange, dem Informanten, dem Verleger erzählen werden", sagte Corrigan-Maguire, bevor sie stellvertretend den Preis entgegennahm.

Assange gewann die Auszeichnung gemeinsam mit "Nestle Whistleblowerin" Yasmine Motarjemi und Rui Pinto für seine "Football Leaks".

Assange hat bereits über ein Dutzend Auszeichnungen für seine Arbeit im Zusammenhang mit WikiLeaks bekommen. Außerdem ist er seit 2010 jedes Jahr erneut für den Friedensnobelpreis nominiert worden.

Die wichtigsten WikiLeaks-Enthüllungen sind hier im Video zusammengefasst.

Derzeit befindet Assange sich in einem britischem Gefängnis. Die USA haben bereits seine Auslieferung gefordert. Assange hatte unter anderem US-Kriegsverbrechen aufgedeckt.

Die Auszeichnung würdigt das Vermächtnis der maltesischen investigativen Journalistin Daphne Caruana Galizia, die 2017 ermordet wurde, und wurde dafür von der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) im EU-Parlament ins Leben gerufen. 

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

 

 
 

 

 

MdB Linker Andrej Hunko bekennt sich vor Ort zur Solidarität mit Venezuela 

Im Wortlaut - Erklärung von Hunko: 

Was bzgl Venezuela seitens der Regime-Change-Anhänger völlig unterschätzt wird, ist die nach wie vor starke soziale Basis des Chavismus. Das ist jedenfalls mein Eindruck nach den ersten Tagen zahlreicher Gespräche mit völlig unterschiedlichen Akteuren im Lande.

Auch wenn viele Kritik an der Regierung haben und Maduro bei weitem nicht so populär ist, wie Chavez, stößt die Kumpanei der extremistischen Teile der Opposition um Guaidó mit gewaltbereiten Interventionisten insbesondere aus den  USA auf breite Ablehnung.

Das Scheitern des Putschversuch vom 23. Januar mit der Selbstausrufung zum Präsidenten ist auch darauf zurück zu führen, dass die extremistischen Teile der Opposition, von denen viele im Exil sind, ein Bild der Lage im Land zeichnen, das nur wenig mit der Realität zu tun hat.

Das peinliche Verhalten der Bundesregierung und einiger EU-Staaten, per Ultimatum von außen Neuwahlen erzwingen zu wollen und unter Bruch des Völkerrechts und der Tradition bisheriger Außenpolitik einen Hochstapler als Präsidenten anzuerkennen, ist wohl auch auf die Fehleinschätzung der Lage in Venezuela zurückzuführen. Seitdem wird zurück gerudert.

Die Verschärfung der Wirtschaftssanktionen und der Versuch Venezuela zu isolieren, zum Paria-Staat zu machen, insbesondere durch die USA wird das Leiden der Bevölkerung zweifellos vergrößern, möglicherweise dann tatsächlich zu einer humanitären Krise führen. Und es wird zweifellos die schwächsten der Gesellschaft treffen, wie mir auch die Leiterin des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, Laetitia Courtois oder Antonio Plessmann von der Menschenrechtsorganisation SurGentes plastisch schilderten. Es wird wohl auch zur Schwächung der dialog- und verhandlungsbereiten Teile, sowohl von Regierung und Opposition führen und damit das Versinken in Gewalt wahrscheinlicher machen.

Der einzige Ausweg kann nur ein friedlicher, dialogischer und demokratischer sein, auf Basis der Souveränität Venezuelas. Dazu gibt es sehr konkrete und detaillierte Vorschläge, etwa von der 'Plataforma en defensa de la Constitution'. Diese beinhalten eine Neubesetzung des obersten Wahlrates, innerhalb von drei Monaten ein Referendum über die Abhaltung von sowohl Präsidentschafts- als auch Parlamentswahlen sowie dann die Abhaltung dieser Wahlen innerhalb von sechs Monaten. International müsste dieser Zeitraum nach ihrer Vorstellung von einer Verstärkung der humanitären Hilfe und von der Aufhebung der Sanktionen flankiert werden.

Das ist nur ein mögliches verschiedener Szenarien, an denen durchaus verschieden Gruppen hier arbeiten. Leider erfährt man davon in Europa wenig. Anstatt mit aggressiver Rhetorik, Ultimaten oder Verschärfung der Sanktionen, was unfassbarerweise das EU-Parlament zuletzt mehrheitlich forderte, sollte die EU in Richtung eines dialogischen Ausweges wirken und allen Gewaltandrohungen und Strangulierungen Venezuelas eine klare Absage erteilen.

Nordirland - Kampf gegen britische Besatzungsherrschaft

Im nordirischen Derry kam es mehr als 20 Jahre lang nach Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Iren und Briten  zu massiven Auseiandersetzungen in der Stadt, die an der Grenze zur Republik Irland liegt.

Die IRA hatte hier jahrzehntelang einen Freiheitskampf aus ihrer Sicht geführt, der die Reste des britische  Kolonialismus auch in Irland endlich beenden und den Weg zur Wiedervereinigung freimachen sollte.

Jetzt wurde eine Journalistin getötet, die sich im Umfeld dieses Bürgerkriegsszenarios befunden hatte. 

Eine junge Frau sei durch Schüsse getötet worden, teilte die Polizei via Twitter mit.

Der Tod der 29-Jährigen in der Wohnsiedlung Creggan werde als "terroristischer Vorfall" behandelt. Der Täter sei  angeblich ein "gewalttätiger Nationalist", sagte der Vize-Chef der nordirischen Besatzer-Polizei, Mark Hamilton. Es seien Mordermittlungen eingeleitet worden.

Die junge Frau sei getroffen worden, als der Mann im Wohnviertel Creggan auf Polizisten geschossen habe, sagte Hamilton.

Die Sicherheitskräfte seien im Einsatz gewesen, weil rund 50 Brandsätze gegen die Polizei geflogen seien.

Zwei Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden. Fotos zeigen brennende Fahrzeuge und Vermummte, die Molotowcocktails und Sprengkörper auf Polizeifahrzeuge werfen.

Die 29-Jährige sei verletzt worden und im Krankenhaus gestorben.

Die Journalistin hat viel über den Nordirland-Konflikt und seine Folgen geschrieben und war unter anderem für das Magazin "The Atlantic" und Buzzfeed News tätig.

Sie hatte noch am Donnerstagabend ein Foto bei Twitter veröffentlicht, das die Unruhen in Creggan zeigte. "Derry heute Abend. Völlig verrückt", schrieb sie dazu.

 
Im Nordwesten nahe der Grenze zur Republik Irland

Londonderry hat rund 85.000 Einwohner und liegt im äußersten Nordwesten der nordirischen Provinz an der Grenze zur Republik Irland. Dort wohnen vor allem Katholiken, die ihre Stadt Derry nennen.

In dem britischen Landesteil sind paramilitärische bis faschistoide Gruppierungen aktiv.

Seit Jahresbeginn explodierten wiederholt Sprengsätze in Londonderry, ohne dass es dabei Verletzte gab.

Einer davon detonierte im Januar vor einem Gericht mitten in der Stadt, nachdem kurz zuvor eine Warnung bei den Behörden eingegangen war.

Brennendes Auto in Londonderry | Bildquelle: dpa

In der Nacht kam es zu Ausschreitungen in Londonderry.

Sorge vor Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts

Die Ausschreitungen trugen sich vor dem Osterwochenende zu - 21 Jahre nach dem Karfreitagsabkommen und zu einem Zeitpunkt, zu dem irisch-katholische Nationalisten an den Aufstand gegen die Briten in Dublin im Jahr 1916 erinnern.

Die Vorsitzende der nordirischen und pro britischen Democratic Unionist Party (DUP), Arlene Foster, verurteilte die "sinnlose" Gewalt.

"Diejenigen, die in den 70er, 80er und 90er Jahren Schusswaffen in unsere Straßen gebracht haben, lagen falsch.

2019 ist es genauso falsch", erklärte sie.

Auch die Vize-Chefin der irisch-republikanischen Partei Sinn Fein, Michelle O'Neill, verurteilte den Tod der jungen Frau. "Das war ein Angriff auf die Gemeinschaft, ein Angriff auf den Friedensprozess und auf das Karteifreitagsabkommen." Wobei für Sinn fein die Täterschaft noch keineswegs feststeht. 

Das Karfreitagsabkommen von 1998 hatte den Nordirland-Konflikt beendet.

Es sieht neben der Aufteilung der Macht zwischen Protestanten und Katholiken eine Grenze zwischen Irland und Nordirland ohne Kontrollen vor.

In der britischen Provinz hatten sich jahrzehntelang irisch-katholische Nationalisten und protestantische Loyalisten bekämpft.

Seit den 1960er-Jahren starben dabei 3500 Menschen, viele wurden von der Untergrundorganisation IRA getötet. 

Zuletzt war im Zuge der Brexit-Verhandlungen die Sorge gewachsen, dass die drohende Einführung von Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und der auch künftig zur EU gehörenden Republik Irland die Gewaltspirale wieder in Gang setzen könnte. 

 

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