Malu Dreyer schliesst Rot-Rot-Grün nicht mehr aus -Machtoptipon jenseits der CDU- Vorherrschaft 

Die CDU Herrschaft muss gebrochen werden. Diese Erkenntnis setzt sich auch bei der kommissarischen Übergangs-SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer  durch. 

Die Grünen haben gepunktet weil die globalen Eliten sie puschen.

Sie brauchen für ihre neoliberale globale Weltordnung ein globales Thema Kapitalismus, Welthunger und US Kriege oder Imperialismus wollen sie nicht diskutieren

Deshalb puschen die Eliten das Thema Klima, das irgendwie alle angeht. Es wird aber wieder pro-kapitalistisch gesteuert. z b indem eine CO 2 Steuer auf das Volk als Abgabe abgewälzt wird.

Dazu brauchen sie die Grünen als Reserverad der CDU, wenn sich CDU - AfD Regierung wie in Österreich nicht durchsetzen lässt.

Es geht also um die ewige quasi diktatorische CDU Herrschaft, über deren Zerstörung der Youtuber Rezo laut und  medienwirksam ausserhalb der  Mainstreammedien nachdachte.

Nachdem die Leitmedien jahrelang die AfD Rechtspopulisten puschten und ihr Hauptthema der Flüchtlingsfrage  zu ihrem Hauptthema machten, wollen Leitmedien sicher gehen und auch für den Fall, dass sich der globalistische Soros-Freihandelsflügel im Großkapital durchsetzt, eine grün-liberalere Machtoption  für die CDU Herrschaft aufbauen.  

Dafür braucht man starke und CDU affine Grüne, die die Monopolmachtstellung der CDU absichert. Das ist der Auftrag der Konzernmedien und der cdu affinen Staatsmedien wie ZDF. 

Grüne sind inzwischen bürgerlich und cdu affin geworden und stehen nicht mehr singulär für Rot-Rot-Grün. Seit diesem Punkt  puschen liberale Konzernmedien die Grünen ganz gewaltig, um eine CDU-Grüne Regierung optional zu ermöglichen und so das CDU Regime auch nach der Groko mit der SPD fortzusetzen. 

So decken die Medienmogule einerseits die Trump-Herrschaftsoption mit Nationalismus und Protektionismus mit einer möglichen CDU-AfD- Regierung genauso ab wie eine mögliche Clinton-Lindner affine und sich auf Soros-Linie befindliche libertäre Welt-Freihandelsvariante mit offenen Grenzen für die Konzernherrschaft der Oligarchen.   

Die IZ zeigt seit Jahren diese Entwicklung auf . Aber seit dem Video des Youtubers Rezo könnte auch  bei einigen Sozialdemokraten diese Erkenntnis sich durchsetzen. Manche fordern sogar Kevin Kühnert mit seinen marxistischen und  vergesellschaftungssozialistioschen Enteignungforderungen als neuen SPD Vorsitzenden. 

Das Umdenken könnte endlich  einsetzen. 

Die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer glaubt, dass sich die SPD nur jenseits der großen Koalition erholen kann. "Wir brauchen andere Konstellationen, um stärker zur Geltung zu kommen", sagte die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz der "Süddeutschen Zeitung".

Sie strebe Mehrheiten jenseits der Union an. "Eine Option kann da natürlich auch eine Koalition aus SPD, Grünen und Linken sein." Sie wies auf Bremen hin, wo die drei Parteien nach der Bürgerschaftswahl eine solche Koalition ausloten.

Dreyer verwies auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Revisionsklausel, die eine Überprüfung der Regierungsarbeit nach der Hälfte der Legislaturperiode vorsieht. Zugleich sagte sie auch: "Es ist ein bisschen einfach zu glauben, dass man mit einem großen Knall aus der Koalition aussteigt, und dann wird alles gut."

 Am 24. Juni will die SPD-Spitze darüber diskutieren, wie ihre Führung künftig aussehen soll und wie dabei die Mitglieder stärker einbezogen werden können.

Auch Sahra Wagenknecht  denkt über die SPD neu nach - wohl wissend das ein echter Wandel der SPD sehr unwahrscheinlich ist. 

Auch der SPD-"General" äussert sich  ähnlich. 

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil schließt nach dem Votum für eine rot-grün-rote Koalition in Bremen ein ähnliches Bündnis auf Bundesebene nicht aus. „Wir haben für ein rot-grün-rotes Bündnis gekämpft, um ein soziales Bremen zu sichern“, sagte der SPD-Politiker unserer Redaktion. „Ein solches Bündnis ist der richtige Schritt für die Menschen in Bremen“, betonte der Generalsekretär.

Klingbeil optimistisch für neue Mehrheiten auf Bundesebene

„Auf Bundesebene konzentrieren wir uns jetzt darauf, die SPD wieder zu stärken, dann ergeben sich auch hier neue Möglichkeiten jenseits der großen Koalition“, zeigte er sich optimistisch für neue Mehrheiten auf Bundesebene. „Das ist die richtige Reihenfolge“, fügte Klingbeil hinzu.

Doch der Zusatnd der SPD wird immer desatröser.

Der frühere SPD-Chef und heutige Linke-Politiker Oskar Lafontaine hält einen völligen Niedergang der SPD für möglich. „In Italien oder Frankreich haben sich die sozialdemokratischen Parteien mehr oder weniger aufgelöst“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Das kann auch der SPD passieren, wenn sie ihre Politik nicht ändert.“

Die SPD verliere seit 1999 Wähler, weil die Regierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer im Zusammenwirken mit CDU, CSU und FDP Gesetze verabschiedet habe, welche die Hälfte der Bevölkerung in einem dramatischen Ausmaß schlechter stellten. „Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Das hat nur niemand in der SPD-Führung realisiert“, sagte der Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag.

Auch Simone Lange fordert radikalen Kurswechsel: 

Frau Lange, Sie traten 2018 auf einem aussichtslosen Platz gegen Andrea Nahles um den SPD-Bundesparteivorsitz an und erhielten mit 28 Prozent mehr Stimmen, als Ihnen damals fast jeder zugetraut hätte. Wie sehen Sie heute den Zustand der SPD? Ist die Partei existenziell gefährdet?

Simone Lange: Ja, es ist existenziell. Das ist keine neue Feststellung, wir haben jetzt nur leider mit der Europawahl den eindeutigen Beleg dafür bekommen. Die Situation der SPD ist mehr als kritisch. In so einem Zustand stecken aber auch viele Chancen: Die Notwendigkeit eines radikalen Kurswechsels wird jetzt umso deutlicher. ( Quelle Augsburger Allgemeine). 

 

 

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