Trump bekennt sich  zur Feindschaft zur EU und zum Brexitier-Rechtspopulisten Johnson als  May-Nachfolger 

Während die marxistische Labour-Partei  mit Corbyn im Brexit-Streit  unentschlossen und nicht deutlich und klar vermnehmbar ist, stellt sich der  rechtsgerichtete US Präsident Trump eindeutig auf die Seite des EU feindlichen Brexit Lagers und er unterstützt den Rechtspopulisten und Brexitier Boris Johnson in seinem  Kampf um die May Nachfolge und für einen rasanten Austritt aus der EU - notfalls auch ohne Deal mit der EU Bürokratie. 

Labour hatte wie die Konservativen keinen klaren Kurs und wurde dafür abgestraft.

In der Brexit-Frage hat Corbyn sich immer wieder um eine klare Antwort gedrückt. Er strebe eine Neuwahl an, sagte er immer wieder.

Nur wenn das nicht gelinge, würde er eine zweite Volksabstimmung über einen von den Tories verhandelten Deal unterstützen. Es ist Corbyns Formel, um es sowohl Brexit-Gegnern als auch Brexit-Befürworter unter den Labour-Wählern recht zu machen.

"Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, was Labour in Sachen Brexit möchte", denken da manche Briten kopfschüttelnd -  Haben sie nicht zuletzt erzählt, dass sie das Resultat des Referendums respektieren wollen?"

Ganz anders der Rechtspopulist Trump, der einen klaren  Anti-EU-Standpunkt vertritt. 

Die EU-Wahlen hatte eine neue ebenfalls rechtspopulistische Brexit-Partei mit Nigel Farage mit über 30 %  als stärkste Partei gewonnen. 

Damit stellt sich die US Regierung  Trump öffen feindlich gegenüber der EU auf. Auch Teile der gespaltenen Konservativen düpiert er. Zudem stellt er ein lukratives Handelsabkommen zwischen USA und GB mit Privilegien für die briten ain Aussicht. 

Sein Nationaler Sicherheitsberater John Bolton warb in einem anderen Interview noch einmal eindringlich für den Brexit und stellte die Vorteile für beide Seiten heraus.

Ich kenne die verschiedenen Akteure. Aber ich denke, Boris würde einen sehr guten Job machen. Ich glaube, er würde ausgezeichnet sein. Ich habe ihn immer gemocht. Ich weiß nicht, ob er gewählt werden wird, aber ich denke, er ist ein sehr guter Kerl, ein sehr begabter Mensch", erklärte Donald Trump der britischen Boulevardzeitung The Sun.

Bolton bezeichnete das Ergebnis des Referendums von 2016 als "Triumph der Demokratie". Der Brexit biete Großbritannien die Chance, ein "starkes und unabhängiges Land" zu werden.

Aus unserer Sicht besteht die Rolle Großbritanniens nicht nur darin, eine europäische Macht zu sein. Großbritannien ist eine Weltmacht", so Bolton.

May hat nach einem monatelangen Machtkampf rund um den Brexit vor einigen Tagen ihren Rücktritt angekündigt. Boris Johnson brachte sich umgehend als möglicher Nachfolger in Stellung und drohte mit einem EU-Austritt ohne Abkommen. (dpa)

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