Kapitalismus vergiftet  nicht nur durch Konzern-Pestizide sowie Bayer-Monsantos-Glyphosat und Insektensterben die Unwelt 

Kampf gegen Klimawandel und Öko-Vergiftung ist zu wenig. Der Kampf muss  sich gegen den Kapitalismnus und dessen Profistreben insgesamt richten, der um jeden Preis die Menge der landwirtschaftlichen Produkte vermehren will.

Das wird auch in einem Interview des DLF mit Günter Mitlacher deutlich.

Die Zahl der Insekten in Deutschland habe in den letzten Jahrzehnten demnach dramatisch abgenommen, sagte Günter Mitlacher vom World Wide Fund For Nature im Dlf. Das läge vor allem an der Landwirtschaft, beispielsweise am Pestizideinsatz. Ein Insektenschutzprogramm sei längst überfällig.  

Dabei werden selbst die Grünen immer mehr zu Lobbyisten der Umweltvernichter. 

Der Raubbau an der Natur geht ungebremst weiter, allen Artenschutz- und Klimakonferenzen zum Trotz. Heute Mittag stellt der Weltbiodiversitätsrat (IPBeS) in Paris seine globale wissenschaftliche Studie über den Zustand der Natur und der Ökosysteme vor. Voran ging die 7. Vollversammlung des Rates.  

Die Vielfalt der Ökosysteme, der Arten und der Gene, all das macht Biodiversität aus. Dass sie nicht nur ein Wert an sich ist, sondern unser Leben in engem Zusammenhang mit Artenvielfalt steht, das lässt sich am Beispiel der Insekten klarmachen. Knapp drei Viertel aller Tierarten in Deutschland sind Insekten.

Insekten sind eigentlich eine Tiergruppe, die für diese Ökosysteme und die Funktionen, die wir von den Ökosystemen bekommen, sehr, sehr wichtig. Nennen Sie die Bestäuber: Jeder kennt Bienen, Hummeln, die Äpfel bestäuben, Blüten bestäuben, Kirschen, Birnen, Erdbeeren, alles das, was wir gerne essen im Frühjahr und im Sommer. Ohne die Insekten wäre das alles nicht da.

Wir hören ja seit längerem vom Insektensterben. Augenfällig für viele zum Beispiel nach längeren Autofahrten im Sommer: Auf der Windschutzscheibe kleben kaum tote Fliegen und Mücken.

Was die Insekten betrifft, da haben wir auch in Deutschland jetzt ein paar Studien bekommen, die uns zeigen, dass die Biomasse, die Menge an Tieren, die es gibt, dramatisch abgenommen hat in den letzten Jahrzehnten. Ich kann mich auch als Kind erinnern, dass ich immer von der Windschutzscheibe die Insekten abgekratzt habe. Das ist heute nicht mehr so und das liegt einfach daran, dass unsere Landschaft total vergiftet wurde, durch Pestizide, Glyphosat und andere Insektizide, die natürlich diesen Tieren den Garaus machen.

 

 

 

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