Grüne kooperieren mit der völkisch-rassistischen polnischen  Pis Regierungspartei 

Ausgerechnet ehemals marxistische Altgrüne wie Ralf Fücks  und seine Lebensgefährtin und Reinhard Bütikofer machen sich für eine Zusammenarbeit der Partei der  Grünen mit der völkisch-rassistischen  Pis - Partei stark.

So wandeln sich die Grünen von einer ehemaligen Linkspartei immer mehr zu einer Partei, die mit dem Rechtspopulismus in Europa programmatisch kompatibel ist.

Deshalb  überrascht die Annäherung der Grünen an CDU und CSU Rechtspopulisten auch hierzulande nicht.  CDU affine Leitmedien suchen eine Ersatz für die ewige CDU Herrschaft und die Fortsetzung des möglichst ewigen CDU Regimes, falls die SPD von der  Groko abspringt. 

Die deutschen Grünen sind in ihrer großen Mehrheit Gegner der im Bau befindlichen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2. Die Grünen haben die Russophobie als Ideologie von der CDU übernommen, die sie 1945 von den Nazis der NSDAP und von Hitlerfaschisten übernommen und fortgeschrieben hatte.  

Deutschland mache sich mit diesem Projekt von Russland abhängig und hintergehe gleichzeitig die osteuropäischen EU-Staaten, so in etwa die gängige Argumentation.

Krasnodębski gilt als Vertrauter von Jaroslaw Kaczynski, der grauen Eminenz der PiS, und in seiner Partei als ähnlich einflussreich wie Bütikofer bei den deutschen Grünen.

Ideologisch trennen PiS und Grüne eigentlich Welten.

PiS gilt als rechts bis rechtspopulistisch und gar als rassistisch, die Partei ist strikt gegen Migration und "Multikulti", gemessen an ihrem Familienbild könnte das der CSU noch als liberal gelten.

Vor genau solchen Parteien warnen die Grünen in Sonntagsreden regelmäßig.

Eigentlich.Am 14. März nun findet in Berlin eine Podiumsdiskussion der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung und des polnischen Instituts Zachodni statt, die sich mit der EU-Gasrichtlinie befasst. Chef der Stiftung ist der ehemalige KBW  Maoist Ralf Fücks. Schon als Maoist war er Russland-Gegner. 

Wichtiges Thema dürfte auch Nord Stream 2 werden.

Unter den Diskutanten befinden sich die Wissenschaftlerin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer und der polnische Europaabgeordnete Zdzisław Krasnodębski von der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS).

Geht es gegen Russland und gegen Nord Stream 2, schwinden die Berührungsängste allerdings erstaunlich schnell. Vom Neuen Deutschland zu seinem gemeinsamen Auftritt mit Krasnodębski befragt, verteidigt Bütikofer diesen. Er sitze mit dem Polen gemeinsam in einem Parlamentsausschuss und sei mit ihm in der Energiepolitik selten einer Meinung. Anders bei Nord Stream 2. Im übrigen seien die polnischen Parteien in dieser Frage einer Meinung, und an seiner Kritik an der polnischen Regierung in anderen Fragen habe sich nichts geändert.

Bütikofers Stellungnahme wirkt seltsam verdruckst, etwas Unbehagen scheint ihm der gemeinsame Auftritt mit dem PiS-Parlamentarier dennoch zu bereiten. Die Nerven scheinen blank zu liegen, als der Grüne mit einer direkten Aufforderung an den ND-Journalisten schließt:

Aber immer zu, stecken Sie uns in einen Sack und tun Sie so, als wäre das nicht Propaganda, sondern Analyse.

 

 

 

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