Gründer-Initatoren Schubert und Schmidt schliessen Homepage  "Aufstehen.de" 

Zwei Gründungsinitiatoren der Bewegung "Aufstehen" haben die Homepage Aufstehen.de gelöscht, weil sie und ihre Firma die finanziellen Forderunger der Mit-Initiatoren nicht erfülle,

So ist die Bewegung auf die Seite " Aufstehenbewegung.de" umgezogen. 

Die Mailadressen mit @aufstehen.de sind derzeit funktionsunfähig. Bitte vorläufig folgende Adresse nutzen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" rel="noopener" target="_blank">info@aufstehenbewegung.de

Eine entsprechende Anfrage habe ich an verschiedene Aufstehen- Verantwortliche  gerichtet, die u.a. das neue  externe Aufstehen-Forum faktisch leiten, nachdem Führungsgremien  die Hamburger Führerschaft diese Forums sowie die Gründung eines weiteren Vereins für dieses Forum beschlossen haben, dass offiziell als "unabhängig" bezeichnet wird. Es gab aber aber zunächst keine genaueren Informationen.

Es soll beträchtliche offene Rechnungen bei "Aufstehen " geben.

Es wurde auch angefragt, ob es sich  bei dem Protestierer um Bernd Stegemann handelt, der als Theatermann und als Strohpuppe "Aufstehen" juristisch als Verein quasi im Auftrag von Sahra Wagenknecht angemeldet hatte?  

Es handelt sich allerdings um Schubert und Schmidt 

Die Bewegung selbst behauptet: Keine dieser Rechnungen hätte es je geben dürfen, das alles verstoße gegen getroffene Absprachen.

In einer Rundmail an die Unterstützer, die Samstagnacht um 00:15 verschickt wurde, heißt es, die Domain sei umgezogen, weil es eine „Auseinandersetzung mit einer Firma“ gebe.

Weiter heißt es, dass ebendiese Firma versuche, „die noch junge Sammlungsbewegung zu beschädigen“.

 Es heißt, man sei die ganze Zeit davon ausgegangen, dass die Arbeit der Firma ehrenamtlich erledigt werde. „Im Nachhinein haben sie Aufstehen eine hohe Rechnung präsentiert. Trotz weitgehender Zugeständnisse unsererseits haben sie die Drohung, die Domain der Sammlungsbewegung abzuschalten, falls ihre Bedingungen nicht vollständig erfüllt werden, jetzt mit einer Frist von wenigen Stunden wahrgemacht“, so der Originaltext der Mitteilung.

Auf Facebook teilte die Sammlungsbewegung diesen Post und löste damit entsprechende Reaktionen bei Nutzern der Plattform aus: „Wir brauchen Namen und Gesichter“, postete ein Nutzer. Eine andere bat um die E-Mail-Adresse der „Verursacher“.

hat bei besagter Agentur nachgefragt. Es handelt sich um die „Dreiwerk Entertainment GmbH“, eine unabhängige Film- und TV-Produktionsgesellschaft mit Sitz in Köln. Deren Geschäftsführer, Thomas Schmidt, selbst Vereinsmitglied von „Aufstehen“, hat mit Springer-Konzernmeden über die Vorwürfe der Sammlungsbewegung gesprochen.

Schmidt äußerte sich gegenüber oligarchen Konzernmedien entsetzt: „Wir sind sprachlos darüber, dass Dreiwerk von der Bewegung in die Ecke des unlauteren und gierigen Unternehmers gestellt wird, obwohl alle Entscheidungsträger der Bewegung darum wissen, dass Dreiwerk mit allen Leistungen absprachegemäß in Vorleistung getreten und jetzt zu vergüten ist.“

Weiter berichtet er: „Die Sammlungsbewegung hat in der Mitteilung eine Vielzahl von unwahren Tatsachen verbreitet, was die Zusammenarbeit von der Dreiwerk Entertainment GmbH und der Bewegung angeht.

Damit wurden der Ruf und das Ansehen unseres Unternehmens massiv beschädigt. Das wollen und können wir so nicht stehen lassen.“

Hintergrund: Die Dreiwerk Entertainment GmbH ist seit Anfang 2018 für die Sammlungsbewegung tätig.

Schmidt berichtet rechtspopulistischen  Konzernmedien , von den Anschuldigungen sei lediglich korrekt, „dass die Geschäftsführung für ihr Handeln kein Geld haben wollte und auch nicht haben will“. Sein Geschäftspartner André Schubert ist Vorstandsmitglied des Trägervereins, der von Bernd Stegemann angemeldet wurde, . 

Das bedeute allerdings nicht, dass keine Kosten entstanden wären, die zu begleichen seien: „Tatsächlich entstandene Kosten, die wir für die Bewegung schon seit Monaten und auch aktuell noch begleichen, haben wir absprachegemäß genauso in Rechnung gestellt wie reale Kosten, die im Zuge der diversen Dreharbeiten, die durch unsere Mitarbeiter durchgeführt wurden, entstanden sind.“

Laut Schmidt habe sein Unternehmen für „Aufstehen“ neben einer Vielzahl von unterschiedlichen Dienstleistungen mehr als 40 Filme produziert.

Man habe den Rechnungsbetrag für diese Leistungen schon im September mitgeteilt, Ende Oktober dann in Rechnung gestellt. Schmidt erklärt: „Marktüblich werden dabei Handlungskosten und auch ein Gewinn kalkuliert und berechnet. Auch darauf haben wir komplett verzichtet und rechneten auf Nachweis ab.“

Die Zusammenarbeit kündigte Dreiwerk am 21. November, setzte immer wieder neue Zahlungsfristen, so Schmidt: „Ohne Erfolg. Die Rechnungen wurden nicht beglichen.“

Schmidt, einst selbst überzeugter Anhänger der Organisation, zieht nun ein enttäuschtes Fazit: „Am Anfang war Aufstehen nur eine Vision, die wir alle geteilt haben. Dass wir jetzt auf den Kosten sitzen bleiben sollen, ist nicht einzusehen und nicht richtig.“

 

Gut möglich, dass am Ende ein Gericht über diesen Streit entscheiden muss.

 

 

 

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