Blackrock-Monopoly - Friedrich Merz zockt gegen deutsche Firmen 

Leerverkäufe: Inwieweit Friedrich Merz gegen deutsche Firmen wettet

Die WirtschaftsWoche (WiWo) listet 15 deutsche Aktien, auf deren Kursverlust BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter, wettet.

Friedrich Merz, der Kandidat für den CDU-Vorsitz und Noch-Aufsichtsratschef von BlackRock Deutschland dürfte von dieser Liste Kenntnis haben.

Die Frage bleibt aber, inwieweit sich Wetten gegen deutsche Firmen mit einem politischen Engagement für die deutsche Wirtschaft vertragen?

Die Journalisten der WiWo führen "Netto-Leerverkaufspositionen" (Short-Positionen) von BlackRock auf, die im Bundesanzeiger für jeden frei zugänglich veröffentlicht werden.

Die Leerverkauf-Datenbank des Bundesanzeigers zeigt alle Leerverkäufe von Investoren - im Bundesanzeiger "Positionsinhaber" genannt - die mehr als 0,5 Prozent der ausstehenden Aktien eines Unternehmens ("Aktiengesellschaft") ausmachen.

Alle Leerverkäufe über 0,5 Prozent müssen in den Bundesanzeiger. Hier geht’s zum passenden Online-Verzeichnis des Bundesanzeigers.

Das heißt auf der anderen Seite aber auch, dass man vermuten kann, dass BlackRock noch mehr Short-Positionen auf deutsche Aktientitel halten könnte.

Diese lägen dann unter 0,5 Prozent der Aktien des Investitionszieles und müssten nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Es handelt sich bei den von der WiWo veröffentlichten BlackRock-Positionen meistens um Anteile, die die britische BlackRock-Tochter BlackRock Investment Management (UK) Limited hält.

Diese soll laut WiWo aber auch die deutsche Niederlassung betreuen, was eine Verbindung zu Friedrich Merz, dem Aufsichtsratsvorsitzenden von BlackRock Deutschland, anzeigen könnte.

Aber hier etwas Illegales oder aus Finanzmarkt-Sicht Anrüchiges zu unterstellen, wäre zunächst unredlich, da Shortpositionen im internationalen Aktiengeschäft weitverbreitete strategische Investoren-Instrumente sind.

Sie dienen z. B. als Absicherungen, um Verluste durch Kursabfälle auszugleichen.

Auf der anderen Seite stellen sie aber auch die klassische Wette auf fallende Kurse dar mit dem Ziel, möglichst hohe Riesenprofite einzufahren.

In jeden Fall öffnet die Auflistung der Short-Positionen von BlackRock für den interessierten Aktien-Anleger einen wertvollen Einblick in die Short-Strategie des weltgrößten Vermögenverwalters in Bezug auf deutsche Aktien: Short-Positionen auf deutsche Aktien von BlackRock-Gesellschaften:

Software AG Südzucker K+S Siltronic Alstria Dt. Euroshop Adva RIB Software Zooplus Jost Werke Stratec Biomedical SLM Solutions Elringklinger GFT Technologies Gerry Weber  

Short-Positionen auf deutsche Aktien von BlackRock-Gesellschaften: Software AG Südzucker K+S Siltronic Alstria Dt. Euroshop Adva RIB Software Zooplus Jost Werke Stratec Biomedical SLM Solutions Elringklinger GFT Technologies Gerry Weber  

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Quelle: WirtschaftsWoche



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