Killen Erdogan, Merkel (CDU) und Gabriel (SPD) gemeinsam Kurden in Syrien?

Völkerrechtsbruch und Kriegsverbrechen der Groko? 

Mit deutschen Leopard-Panzern hat das Erdogan-Regime eine Militäroperation gegen die Kurden in Nordsyrien gestartet, die mit deutschen Panzern durchgeführt wird.

Offiziell  werden die Kämpfer der YPG der Kurden von den USA untzerstützt.

Es verdichten sich aber Hinweise, wonach die USA grünes Licht für diese Militäroperation gegeben haben sollen. Der Verrat an den Kurden hätte demnach folgenden Namen: Trump

Und auch Merkel und die Bundeswehr sollen sich auf der Seite der Aggressoren an diesem Vernichtungskrieg gegen Kurden beteiligen.

Die türkischen Streitkräfte setzen bei ihrer Offensive ("Operation Olivenzweig") gegen die Kurden-Miliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin auch deutsche Panzer ein. Ein Rüstungsexperte aus der Bundeswehr bestätigte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Montag, dass Bilder von der Militäroperation Panzer vom Typ Leopard 2 A4 aus deutscher Produktion zeigten.

Entsprechende Fotos wurden unter anderem von der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu verbreitet. Die Türkei hatte Leopard-2-Panzer bereits im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)  in Syrien eingesetzt.

Die Bundesregierung wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob auf den Bildern "Leopard 2"-Panzer zu sehen sind.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte lediglich, dass bisher nicht verifiziert werden konnte, von wann die Bilder stammen. Das Auswärtige Amt erklärte: "Unser bisheriges Lagebild gibt es nicht her, dass wir den Einsatz bestätigen können." Das für Rüstungsexporte zuständige Wirtschaftsministerium ergänzte: "Außer den Bildern aus den Medien, die sie alle kennen, haben wir keine Erkenntnisse über den Einsatz von "Leopard"-Panzern."

Deutsche Soldaten helfen  laut türkischer Medien Erdogan gegen Kurden ++

Türkische Quellen haben bestätigt, dass auch NATO-Aufklärungsflugzeuge an der Offensive der türkischen Armee gegen die Kurden in Nordsyrien beteiligt sind.

An der Mission nehmen demnach auch deutsche Bundeswehrsoldaten teil. Die Merkel-Regierung hat dazu allerdings noch keine Stellungnahme abgegeben. Insofern ist es noch keine bestätigte Meldung. Es wäre aber ein Skandal erster Güte. 

Außerdem wurde berichtet, dass Washington diesem Krieg gegen die Kurden insgeheim zugestimmt haben soll, solange aber die Türkei die Öl-Quellen in Ost-Syrien in Ruhe lässt. ( "Hinter den Kulissen", Facebookseite). 

Außenministerium will weitere Panzeraufrüstung des Erdogan-Regimes  genehmigen:

Deutschland hat der Türkei seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts 751 "Leopard"-Panzer" geliefert. 354 davon sind vom deutlich moderneren Typ "Leopard 2" und wurden zwischen 2006 und 2011 ausgeliefert.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte vor rund zwei Wochen im "Bericht aus Berlinder ARD gesagt, die Bundesregierung prüfe eine von Ankara gewünschte Aufrüstung der deutschen Panzer in den türkischen Streitkräften durch Minenschutz. "Es geht darum, dass es türkische Panzer im Kampf gegen die Terrororganisation IS gegeben hat, und zwar eine ganze Reihe, die auf Minen gefahren sind, bei denen eine Reihe türkischer Soldaten ums Leben gekommen sind." Er sehe "keine richtige Argumentation", warum man dem Nato-Partner Türkei eine solche Aufrüstung verweigern sollte.

Während die Armee von Präsident Recep Tayyip Erdogan immer weiter in die Kurden-Region Afrin vordringt, steigt die Angst vor einer neuen Front im Syrien-Krieg und einem Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat. Die kurdischen Kämpfer, die mit den USA verbündet sind, waren nämlich eine entscheidende Macht im Kampf gegen den IS. Die Türkei sieht die YPG als syrischen Ableger der verbotenen PKK, die sie im eigenen Land bekämpft. Von der starken YPG-Präsenz an der türkischen Grenze fühlt sich die Regierung in Ankara bedroht. Mit der Militäroperation will Erdogan eine 30 Kilometer breite Sicherheitszone schaffen. Bisher schauen die NATO-Partner USA und Deutschland dem Treiben zu. Und: In Berlin werden sogar Überlegungen angestellt, Leopard-Panzer der türkischen Armee, die aus deutscher Produktion stammen, aufzurüsten.

die türkische "Operation Olivenzweig" in Nordsyrien bedeutet Bomben, Granaten, Tote und Verletzte. Was man bereits jetzt sagen kann, ist, dass die Gefechte zwischen der türkischen Armee, die von mehreren arabischen Rebellengruppen unterstützt wird, und der YPG erbittert geführt werden und beide Seiten bereits Tote beklagen müssen.

Russische Soldaten hatten sich aus der Region zurückgezogen. 

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte kurdische Angaben, wonach dabei zuvor verlorene Posten am Montag aus den Händen der Türken und der mit ihnen verbündeten Rebellen zurückerobert wurden. Die Kämpfer seien an mehreren Fronten im Nordwesten und Osten des kurdisch kontrollierten Gebiets vorgerückt. Dort werde weiter heftig gekämpft. Sechs protürkische Rebellen, die an der "Operation Olivenzweig" beteiligt sind, wurden einem kurdischen Sprecher zufolge getötet. Aufseiten der Kurden sollen in den vergangenen 24 Stunden mindestens 21 Menschen getötet worden sein, so die Beobachtungsstelle. Ihre Angaben sind von unabhängiger Stelle allerdings schwer zu überprüfen.Die Kurden verfügen über US Raketenabwehrsysteme und sie haben schon etliche türkische Panzer vernichtet. 

In der IZ war bezüglich des Bündnisses der Kurden mit US Präsident Trump im Rahmen der nordsyrischen Allianz  von Anfang an zu lesen, dass man keine Feinde mehr braucht, wenn man solche "Freunde" hat. 

Erklärung der Linkspartei zu Afrin: 

Die Vorsitzenden der Partei DIE LINKEKatja Kipping und Bernd Riexinger und die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im BundestagSahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, erklären:

Dieser neue Krieg des Erdoğan-Regimes gegen die Kurdinnen und Kurden in Syrien ist ein Verbrechen.
Erheben wir unsere Stimme für die Menschen in Afrin in Nordsyrien!
Protestieren wir zusammen mit den Kurdinnen und Kurden und allen Demokratinnen und Demokraten gegen diesen Überfall der türkischen Armee!
Die Frauen und Männer der kurdische YPG sind ein Bollwerk gegen den IS. Sie haben den dschihadistischen Terror in Kobanê besiegt und sie haben die syrische Stadt Raqqa vom Terror-Kalifat befreit. Aber der islamistische Autokrat Erdoğan verzeiht den Kurdinnen und Kurden in Syrien weder ihr Experiment einer demokratischen Selbstverwaltung noch die garantierte Gleichberechtigung der Frau. Deshalb führt Erdoğan seinen Angriffskrieg gegen Afrin und deshalb kündigt Erdoğan in seinen Kriegsreden offen an, alle Kurdinnen und Kurden aus Afrin vertreiben zu wollen. In der Region Afrin leben etwa eine Million Menschen. Die kurdische Enklave Afrin wurde bislang noch nicht vom Krieg heimgesucht und beherbergt hunderttausende Flüchtlinge innerhalb Syriens. Bei der türkischen Invasion sind zahlreiche zivile Opfer zu befürchten.

Dieser völkerrechtswidrige Krieg des NATO-Verbündeten Türkei gemeinsam mit als islamistischen Terrormilizen unter der Fahne der FSA ist eine Schande. Es ist eine Schande, dass die Großmächte und die regionalen Einflussstaaten die Menschen in Afrin fallengelassen haben und es ist eine Schande, dass die Bundesregierung weiter einen türkischen Gewaltherrscher hofiert, der in seiner Sprache und seinen Handlungen jedes Maß verloren hat. In Afrin kommen deutsche Leopard-2-Panzer zum Einsatz. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Sigmar Gabriel muss eines klar sein: Wenn Erdoğan die kurdische Enklave Afrin in Syrien zerstören sollte, dann droht ein weiterer Krieg in Syrien mit zahlreichen Menschenrechtsverbrechen.

Wir fordern den sofortigen Stopp aller deutschen Rüstungsexporte in die Türkei.

Wir fordern einen Stopp aller Pläne türkische Panzer mit Rheinmetall zu modernisieren.

Wir fordern, dass die Bundesregierung klar und unmissverständlich diesen Krieg verurteilt und jegliche Beihilfe auch über NATO-Strukturen einstellt.

Wir fordern den sofortigen Rückzug der türkischen Armee und aller ihrer islamistischen Söldnermilizen.
Syrien braucht Frieden und Demokratie. Die Kurdinnen und Kurden in Syrien brauchen heute unsere Anerkennung und Solidarität.

Wir rufen alle Mitglieder der LINKEN auf, sich an Friedenkundgebungen für Afrin zu beteiligen oder ein eigenes Zeichen der Solidarität zu setzen. Jede Stimme zählt! #SafeAfrin

 

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