Mossul: USA geführte Luftangriffe lassen immer mehr Flüchtlinge und Tote im Irak zurück

In Mossul kamen bei einem Luftangriff auf ein Gebäude über 140 Zivilisten ums Leben. Die Menschen suchten in dem Haus Zuflucht. Es handelte sich offenbar um einen Luftangriff der US-geführten Koalition.

Dopch Konzernmedien udn Statsmedien berichten kaum über das Leid der Menschen  im Irak, während sie seinerzeit russische Angriffe gegen Dschihadisten in Aleppo permanent skandalisiert  hatten. So manipuliert man mit Berichten die Öffentlichkeit im Westen.

Aufgrund der irakischen Militäroperation zur Befreiung von West-Mossul, flohen 201.275 Menschen aus ihren Häusern, meldet die Nachrichtenagentur APF unter Berufung auf das Migrationsministerium in Bagdad.
 
Inzwischen berichtet Reuters, dass das irakische Oberkommando beschlossen hat, den Vormarsch auf die westlichen Viertel der Metropole bis auf Weiteres einzustellen.
 
Der Grund seien große Verluste unter der Zivilbevölkerung. Nun wolle die Armee ihre Strategie revidieren.

Am Donnerstag hatte ein kurdischer TV-Sender berichtet, dass bei den jüngsten Luftangriffen gegen die Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Mossul rund 200 Zivilisten getötet worden seien.

Der IS gilt laut US Geheimdienstdokumenten als Dschihad-Geheimarmee, die von den USA geschaffen wurde und zum Anlass für eine Kruiegsbeteuiligung auch im Irak herangezogen wird, während die USA den IS gleichzeitig zum Schein moderat bekämpft.

Die US-geführte Koalition versicherte daraufhin, die Meldungen über den massenhaften Tod von Zivilisten zu untersuchen.

Frühere Berichte hatten offengelegt, dass die US Streitkräfte Führer des IS heimlich aus Mossul evakuieren und in Sicherheit bringen. An anderer Stelle kämpfen sie dann weiter.

Nach Angaben der irakischen Armee ist der westliche Teil der Metropole zu mehr als 60 Prozent von den Dschihadisten befreit. Die Operation läuft seit dem 19. Februar 2017.

 

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