Wird mit Pence ein Christenfundamentalist US Vizepräsident, der einen Gottesstaat USA anstrebt?

Die Protestwelle gegen Donald Trump reisst  landesweit nicht ab. Manche denken sogar an ein Attentat um Trump zu verhindern. Aber was würde passieren,  wenn der Christenfundamnentalist Pence US Präsident statt Trump werden würde?

Mit Trump wird ein Rechtspopulist und Rassist US Präsident, Sein Vize Mike Pence ist ein Christenfundamentalist, der die USA zu einem christlichen gottesstaat machen könntem wenn er statt Trump die Macht  erhalten würde, zumal ein Rechtspopulist und Rassist auch noch neuer CIA Chef wird. Ein Nazi-Chefideologe und Herausgeber des "Breitbart"- Mediums namens Steve Bannon war vorher Chefberater von Trump im Weißen Haus geworden.

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat erste Entscheidungen für zentrale Positionen seiner Regierung getroffen. Der ehemalige General Michael Flynn wird nationaler Sicherheitsberater. Als Chefankläger und Justizminister wurde Alabamas Senator Jeff Sessions offiziell nominiert. CIA-Direktor soll der   rechtspopulistische Abgeordnete Mike Pompeo (Kansas) werden.

Alle drei akzeptierten die Nominierung offiziell. Flynn wird den Präsidenten bei allen Fragen der nationalen und internationalen Sicherheit beraten. Er legt dem Präsidenten dessen Reaktion auf Krisen nahe. Da Trump selber auf diesen Gebieten keine Erfahrung in Außen- und Sicherheitspolitik hat, kommt dem Drei-Sterne-General enormer Einfluss zu.

Flynn (57) ist vor allem wegen seiner radikalen Haltung zum Islam umstritten.

Seit fast zwei Wochen ist der Milliardär und Immobilienmogul Donald J. Trump gewählter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine offizielle Amtseinführung wird am 20. Januar 2017 stattfinden und von jenem Moment an wird er tatsächlich die Geschicke der imperialistischen Supermacht jenseits des Atlantiks lenken.

Die  sogenannte liberale und libertäre USA befindet sich immer noch in Schockstarre. Großspender George Soros hat erst jüngst die "Democracy Alliance" zusammengerufen, um mögliche nächste Schritte zu erörtern, die den im Weißen Haus und beiden Häusern des Kongresses auf die Plätze verwiesenen Demokraten einen möglichen Weg aus der Misere bahnen könnten.

Einige Kommentatoren klammern sich noch an dürre Strohhalme wie ein mögliches Ausscheren von Wahlmännern im Electoral College. Militante Kräfte legen im Zuge von Protesten – in aller Regel ohnehin demokratisch regierte – Städte in Schutt und Asche. Strategischer denkende Köpfe wollen im Kongress Allianzen gegen Trump organisieren, um vielleicht eines Tages einen Vorwand für ein Amtsenthebungsverfahren zu finden und einige besonders Enttäuschte tragen ihr Herz auf der Zunge und twittern sogar darüber, den missliebigen Überraschungssieger durch ein Attentat aus dem Weg zu räumen.

Bei genauerer Betrachtung könnte jedoch allen Beteiligten klarwerden, dass sie ein vorzeitiges, unnatürliches Ende einer Trump-Präsidentschaft nicht wirklich wollen. Zumindest nicht wollen können – denn fiele Trump weg, wäre der Weg frei für seinen Vizepräsidenten, den früheren Gouverneur von Indiana, Mike Pence.

Einige von dessen Äußerungen über Syrien oder Russland, die im Unterschied zu Trump eine konfrontative Neigung erahnen lassen, mögen Labsal für die geschundenen Seelen liberaler Interventionisten und Neokonservativer gewesen sein. Dennoch wäre der zu erwartende Fallout eines vorzeitigen Endes der Trump-Präsidentschaft, das mit höchster Wahrscheinlichkeit dazu führen würde, dass Pence das Weiße Haus übernehmen würde, ein aus Sicht des liberalen Amerikas und auch der europäischen Eliten höchst unbehaglicher.

Jeremy Scahill hat dies in einem mit reichlich Schaum vor dem Mund angereicherten, ausführlichen Beitrag über Pence und dessen politischen Hintergrund in "The Intercept" deutlich zum Ausdruck gebracht, in welchem er diesen als einen "christlichen Suprematisten" schilt. Mike Pence wäre demnach jemand, der im Zweifel die "Seelen der mitfühlenden, human denkenden Menschen im Land und in der Welt" mit noch ungleich größerer Unbill belasten würde als der Lebemann und Entertainer aus Queens dies selbst je bewerkstelligen könnte. Pence, so warnt Scahill, werde zu Unrecht als "vernünftiges Gegengewicht" zu Trump und als "Brücke zum Establishment" wahrgenommen.

Tatsächlich gibt es, was ihn betrifft, wenn überhaupt, jeden Grund, um ihn als noch erschreckender als den gewählten Präsidenten anzusehen.

Die Familie Donald Trumps, die in der Auswahl seines Running Mates ein entscheidendes Wörtchen mitzureden hatte, dürfte dem eindeutig der religiösen Rechten zuzurechnenden Mike Pence aus sehr zwingend erscheinenden wahltaktischen Gründen den Posten zugedacht haben.

So kann aber auch kein republikanischer Kandidat ohne oder gar gegen die religiöse Rechte zum Präsidenten gewählt werden.Deshab wurde Pence nominiert.

Trump machte deutlich, die religiösen Rechte und Freiheiten der Amerikaner verteidigen zu wollen. Er versprach, Höchstrichter zu ernennen, die gegen eine Weiterentwicklung der Verfassung durch die Rechtsprechung eintreten und die den Beginn des verfassungsrechtlichen Schutzauftrages für das Recht auf Leben bereits auf den Zeitpunkt der Empfängnis datieren. Die Gesetzgebungsbefugnis in diesem Bereich würde demnach auf die Bundesstaaten übergehen, die dann auch eine restriktivere Gesetzgebung zur Abtreibung einführen könnten.

Vor allem versprach Trump, religiösen Familien und Gemeinschaften die Möglichkeit zu erhalten, sich staatlichen Gesellschaftsexperimenten und Social-Engineering-Vorhaben zu entziehen, etwa durch freie Bildungswahl oder die Beschränkung staatlicher Erzwingungsmöglichkeiten gegenüber Bürgern, die sich aus Gewissensgründen an bestimmten vom Staat vorgeschriebenen Maßnahmen nicht beteiligen wollen.

Wer seinem Kind keine schulische Sexualkunde zumuten oder die Evolutionstheorie lieber in seinen eigenen Worten erklären möchte, könnte die entsprechenden privatautonomen Schritte dazu veranlassen und notfalls weiter sein Kind selbst unterrichten. Wer keine Beiträge für Krankenversicherungsverträge leisten möchte, die Kosten für Mittel zur Empfängnisverhütung oder gar für Schwangerschaftsabbrüche erstatten, der würde dies weiterhin verweigern können. In einem Gemeinwesen wie den USA, in dem man darauf pocht, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied sei und wo die Vorstellung einer bestimmenden Rolle des Staates im Leben der Bürger Argwohn hervorruft, stellt dies auch eine geläufige amerikanische Lösung dar. Der Supreme Court hatte dies sogar in mehreren Fällen im Zusammenhang mit "Obamacare" bestätigt.

Trumps Botschaft an die religiösen Wähler lautete demnach: "Ich verspreche euch nicht, ein guter Christ zu sein oder einen frommen Lebensstil zu praktizieren, aber ich werde mit aller Macht euer Recht verteidigen, dies ohne Wenn und Aber zu tun." Für die Amerikaner in den Kleinstädten und auf dem Land war diese Botschaft die passende, Hillarys militanter, europäischer Säkularismus hingegen wurde dort als extrem wahrgenommen. Christliche Blogs verglichen Trump mit dem altrömischen Kaiser Konstantin, einem Heiden, der dem Christentum Raum gab, sich frei zu entfalten, und auf diese Weise zu dessen Siegeszug beitrug – während Hillary Clinton ein neues Zeitalter des Diokletian mit Christenverfolgungen und tyrannischen Verhältnissen heraufbeschwören würde.

Trumps Vize Mike Pence scheint sich jedoch nicht damit begnügen zu wollen, Bürgern, Familien und Gemeinschaften, die auf ein Leben nach biblischen Wertmaßstäben Wert legen, Schutz vor dem Zugriff des säkularen Staates zu gewähren. Vielmehr sei es ihm, schreibt Jeremy Scahill in seinem Essay für "The Intercept", ein Anliegen, diese Wertmaßstäbe proaktiv zum Gegenstand staatlicher Politik zu machen und in letzter Konsequenz auch diese selbst religiösen Gesetzen unterzuordnen.

Der künftige Vizepräsident wuchs in einem katholischen Haushalt von Kennedy-Demokraten auf. Er konvertierte auf einem christlichen Musikfestival in Kentucky jedoch zum evangelikalen Christentum und gehört diesem seit dieser Zeit an. Pence beschreibt sich selbst als "Christ, Konservativer und Republikaner – in dieser Reihenfolge".

Scahill, der bereits ein Buch über den, wie er ihn ortet, "geheimen Fundamentalismus im Herzen der amerikanischen Macht" verfasst hat, mahnt, dass Trump für das "Komplott der wildgewordenen Zeloten", die bereits seit langem eine "christliche Theokratie" anstreben, nur die Funktion eines trojanischen Pferdes habe, während ihr Hauptinteresse Mike Pence gilt.

Für sie ist der Säkularismus der Feind", meint der Autor. "Sie wollen eine von Gott gelenkte Regierung. Das ist [für sie] die einzig legitime Regierung. […] Wenn sie also vom Geschäft sprechen, sprechen sie nicht von etwas, das von Gott getrennt wäre, sondern von etwas, das in den Kreisen von Mike Pence als biblischer Kapitalismus bezeichnet würde, die Idee, dass dieses Wirtschaftssystem von Gott befohlen wäre."

Pence, so der "Intercept"-Autor, habe im Unterschied zu Trump, der sich in vielen Themenbereichen erst entwickelt hätte, zeitlebens für das stark gemacht, was er als einen "christlichen Dschihad" bezeichnet. Er habe nie einen Abstrich an seinem "Amerika-zuerst-Militarismus" gemacht.

Pence würde, so deutet Scahill an, den Schwangerschaftsabbruch zu einem Bundesverbrechen erklären und staatliche Mittel für die "Konversionstherapie" locker machen wollen, deren Ziel es ist, Homosexuelle von ihrer Neigung zu "befreien".

Mike Pence würde selbst die am weitesten reichenden Befugnisse für Sicherheitsbehörden billigen, die der Patriot Act hergibt.

Er lehnt es demnach unter anderem ab, dass Bundesbehörden erst einen Beschluss auf der Basis des Gesetzes zur Überwachung in der Auslandsaufklärung (FISA) einholen müssen, um im Inland Hausdurchsuchungen durchzuführen oder Telekommunikationseinrichtungen zu überwachen.

Zwar hatte Pence als Gouverneur von Indiana unter dem Eindruck der Snowden-Enthüllung ein Gesetz unterschrieben, das den Gebrauch von Stingray-Telefonüberwachungstools einschränkte, andererseits hatte er sich jedoch auch für eine rückwirkende Immunität für Telekommunikationsunternehmen ausgesprochen, die in Überwachungsaktionen involviert waren.

Der Vizepräsident bekannte sich zwar zur Gesetzwidrigkeit von Folter, verteidigte aber die so genannten "verschärften Verhörmethoden", die unter der Regierung George W. Bush angewandt worden waren. Diese, so Pence, hätten "Leben gerettet" – im Unterschied zu beziehungsorientierten, auf Zwang verzichtende Verhörtechniken, die er als "Oprah-Winfrey-Methoden" schmähte.

Was ebenfalls einen wesentlichen Unterschied zu Donald Trump darstellt, der in Fragen des Umgangs mit Whistleblowern wie Edward Snowden oder Julian Assange zumindest Gesprächsbereitschaft erkennen lässt, ist die rigide Haltung, die Pence diesen gegenüber an den Tag legt. Der künftige Vizepräsident, der von der ACLU im Jahr 2002 ein Rating von nur sieben Prozent im Bereich der Bürgerrechte bekam, sprach sich wiederholt gegen jedwede gesetzlichen Vorkehrungen zum Schutz von Whistleblowern aus. Mike Pence lehnt zudem eine mögliche Schließung des Gefangenenlagers in Guantanamo ab und will das System der Militärtribunale ausbauen.

Mit Blick auf den Iran lehnt Pence zwar militärisches Vorgehen ab, spricht sich aber dafür aus, das Land "ökonomisch zu isolieren". Sollte Israel, das sich durch einen möglichen Bau von Atomwaffen existenziell bedroht sieht, einen Präventivschlag gegen den Iran unternehmen, würde Pence, dies sagte er zumindest 2010, das Land der uneingeschränkten Solidarität vonseiten der Vereinigten Staaten versichern.
Innenpolitisch will Pence vor allem ein striktes Law-and-Order-Programm auf den Weg bringen. Proteste gegen vermeintlichen "institutionalisierten Rassismus", die infolge des Todes mehrerer zum Teil unbewaffneter Afro-Amerikaner in mehreren US-amerikanischen Städten stattgefunden hatten, wies er als unberechtigt zurück und stellte sich vorbehaltlos hinter die Polizeibeamten. Diese seien "die Besten von uns".

Mike Pence unterstützt eine Durchsetzung des in New York praktizierten "Stop-and-frisk"-Programms, das den Officers anlasslose Kontrollen von Fußgängern erlaubt, in allen Städten des Landes. Kritiker werfen der Polizei vor, dieses vorwiegend gegen Nichtweiße zum Einsatz zu bringen. Pence ist sich jedoch sicher:

Das Programm steht auf einem soliden verfassungsrechtlichen Fundament. […] Stop-and-frisk rettet im wahrsten Sinne des Wortes Leben, seit es in New York City eingeführt wird, und es wurde bereits in mehreren Städten eingeführt.

Einzig im Bereich des Quellenschutzes für Journalisten scheint Mike Pence liberaler zu sein als Trump, der bereits im Wahlkampf den Medien angekündigt hatte, dass seine Präsidentschaft für diese kein Zuckerschlecken werden würde. Pence hatte hingegen im Kongress einen Gesetzesvorschlag zum Quellenschutz eingebracht, als 2005 die ehemalige Journalistin Judy Miller in Beugehaft genommen wurde, nachdem sie sich geweigert hatte, als Zeugin im Zusammenhang mit der Enttarnung der CIA-Undercover-Agentin Valerie Plame auszusagen. Plame war unter anderem 2002 in den Niger entsandt worden, um dem angeblichen Versuch Saddam Husseins nachzugehen, die Uranverbindung Yellowcake zu erwerben. Der Entwurf erlangte jedoch keinen Gesetzesstatus.

Im Unterschied zu Donald J. Trump war Pence lange Zeit Befürworter des transpazifischen Freihandelsabkommens TPP – eine Position, die er seit seiner Nominierung zum Vize-Präsidentschaftskandidaten relativiert hat. Im Bereich der Klimapolitik hält der künftige Vizepräsident es zwar für wahrscheinlich, dass menschliche Aktivitäten einen Einfluss auf die Klimaentwicklung haben können. Wie Trump ist er aber der Auffassung, dass dieser nicht annähernd so groß sei wie die Befürworter weitreichender Klimaschutzverträge dies behaupten, und dass dieser vor allem keine weitreichende staatliche Reglementierung in der Energiepolitik oder zur Beschränkung wirtschaftlicher oder persönlicher Handlungsfreiheit rechtfertigen.

Eine wesentliche Rolle bei der Finanzierung von Wahlkämpfen, in die Mike Pence involviert war, spielte seit 2007 der Gründer des Söldnerverleihs Blackwater namens Prince, der heute den Namen Academi trägt.

Der ehemalige Navy SEAL, der seinen Hauptwohnsitz im österreichischen Neusiedl am See angibt, unterstützt seit Jahren konservative Initiativen in mehreren Bundesstaaten und war auch mit Pence und dem von 172 Kongressabgeordneten unterstützten Republican Study Committee übereingekommen, aktiv die Durchsetzung sozial- und fiskal-konservativer Agenden zu unterstützen. Aus der Familie von Eric Prince sollen insgesamt 150.000 US-Dollar in das Super PAC Make America Number 1 geflossen sein, das sich für das Ticket Trump/Pence eingesetzt hatte.

Edgar Prince, der Vater des Blackwater-Gründers, der den Autozulieferer Prince Machine Corporation und mehrere Einkaufszentren führte, hatte die christliche Rechte in den USA bereits in deren Anfangsjahren massiv finanziell unterstützt, unter anderem den Family Research Council von Gary Bauer oder James Dobsons Focus on the Family, die sich beide für die Stärkung traditioneller Familienwerte in der US-amerikanischen Öffentlichkeit engagieren. Eric Princes Schwester Betsy heiratete wiederum Dick DeVos, den Sohn des Amway-Gründers Richard DeVos und Eigentümer des Basketball-Teams Orlando Magic. Die miteinander verflochtenen Familien Prince und DeVos trugen bereits 1994 massiv zur damaligen "Konservativen Revolution" bei, die Newt Gingrich im Wege der Midterm-Wahlen zum Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus machte.

Machen diese Verbindung Mike Pence nun aber tatsächlich zum "christlichen Theokraten", wie es Jeremy Scahill in seinem Beitrag insinuiert?
Dass es in den USA tatsächlich christliche Organisationen gibt, deren Ziel es ist, die verfassungsmäßigen Rechte, die sie in den USA genießen, dafür zu nutzen, um an der Errichtung eines Staatswesens zu arbeiten, das auf religiöser Grundlage stehen soll, trifft zu.

Ähnlich wie es im Islam Kräfte gibt, die in Staaten, in denen Muslime eine Mehrheit stellen, die Verfassung durch das religiöse Recht der Scharia zu ersetzen trachten, gibt es ähnliche Bestrebungen auch im Christentum.

Beispiele für christliche Pendants zu IS oder al-Qaida sind die so genannten "Christlichen Rekonstruktionisten" wie die Theologen R.J. Rushdoony und Gary North, die tatsächlich ein staatliches System auf der Basis des Alten Testaments anstreben, in dem beispielsweise Apostasie, Ehebruch, Hexerei, Blasphemie, Homosexualität oder sogar kindlicher Ungehorsam mit dem Tod bestraft werden sollen.

Auch die so genannte "Dominion Theology", die Rushdoony formuliert hatte und die neben dem Rekonstruktionismus auch bestimmte Erscheinungsformen des christlichen Nationalismus umfasst, spielt faktisch lediglich als Mittel des "Name-Callings" auf liberalen Blogs eine Rolle. Zwar gibt es protestantisch-fundamentalistische Gemeinden, die für die Errichtung christlicher Gemeinden eintreten, die autark und ohne staatliche Einmischung nach alttestamentarischen Vorstellungen leben können – ihre Versuche, innerhalb der christlichen Rechten oder der Republikanischen Partei Einfluss zu gewinnen, waren jedoch weitestgehend erfolglos.

Weitere Sekten von Christenfundamentalisten wie Scull and Bones, der auch Republikaner-Präsident George W. Bush angehörte, spielen eine wichtige Rolle in den USA.  Oftmals setzen sie ihren Einfluß aber im Geheimdienstapparat unbemerkt in den USA aus.  So sollen Bonesmänner den CIA massiv infiltriert und unterwandert haben. Von den Bilderbergern  ganz zu schweigen.  Ebenso zahlreiche sehr einflußreiche TV Priester und Evangelikane.

Auch mit Blick auf Jeremy Scahills Charakterisierung des künftigen US-Vizepräsidenten Mike Pence als christlicher Gottesstaatler  dürfte das Bedürfnis nach Einstufung dse Machtpolitikers auch eine Rolle spielen. 

 

 

 

 

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