Beschluss der Fraktion vom 19. Januar 2015
Quelle: http://linksfraktion.de/positionspapiere/vorschlaege-linken-bewaeltigung-wirtschaftskrise-euro-raum/
Beschluss der Fraktion vom 20. Januar 2015
1. Für gute Löhne und zukunftssichere Arbeitsplätze
2. Für eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen
3. Für ein gutes würdiges Leben von der Geburt bis ins Alter
4. Für bezahlbares Wohnen und bezahlbare Energie
5. Für eine Beschneidung der Macht der Banken und Finanzmärkte
6. Für eine aktive Rolle Deutschlands bei einer europäischen Entspannungspolitik
Quelle: http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/ie-sieben-schwerpunkte-parlamentarischen-arbeit-linke-jahr-2015/
Parteichefin Katja Kipping unterstützt Sahra Wagenknecht und düpiert so Geschäftsführer Höhn
Linke Sahra Wagenknecht vergleicht Paris-Terror mit Drohnenmorden der USA- Regierung

Schon der Historiker Clausewitz bezeichnete den Krieg als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und der US-Präsidentenberater Brzezinsky hatte deutlich gemacht, dass der Terror eine Kriegsform und eine Kriegstaktik wie der Flottenkrieg, die Luftschlacht, der Partisanenkampf oder aber eben wie der ferngesteuerte Drohnenkrieg ist.
Die Kriegstaktik des Terrors findet zudem besonders in asynchronen Kriegen gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner Anwendung.
US-Drohnenangriffe seien genauso verabscheuenswürdig wie die Terroranschläge von Paris, sagte deshalb jetzt auch die Linken-Politikerin. Auch Deutschland mache sich schuldig, weil es logistisch diese Drohnenflüge unterstützt, die teilweise sogar vom deutschen Boden aus geflogen werden - so in den letzten Jahren in Richtung Afrika.
Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die Drohnenangriffe der USA in Afghanistan, Pakistan oder im Jemen deshalb jetzt mit den Terroranschlägen von Paris verglichen. "Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuenswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris, und es sollte uns mit der gleichen Betroffenheit und dem gleichen Entsetzen erfüllen", sagte Wagenknecht.
Man dürfe da nicht mit zweierlei Maß messen. "Der US-Drohnenkrieg etwa, der auch von Deutschland aus geführt wird, hat schon tausende Unschuldige ermordet und erzeugt in den betroffenen Ländern Gefühle von Ohnmacht, Wut und Hass. Damit bereitet man den Boden für den Terror, den man offiziell bekämpfen will", argumentierte Wagenknecht. Das gelte auch für den Afghanistan-Krieg, der über viele Jahre mit deutscher Beteiligung geführt wurde. "Auch die Bundeswehr ist für den Tod unschuldiger Menschen in Afghanistan verantwortlich."
Deshalb sollte man sich diese Kriegslogiken auch immer wieder vor Augen führen. Krieg erzeugt Terror, so wie Terror Krieg erzeugt. Und der Krieg geht oftmals von der Nato aus und richtet sich häufig gegen wenig entwickelte ehemalige Kolonialländer Afrikas und der islamischen Welt, die sich von der westlichen Wirtschaftsdominanz zurecht emanzipieren wollen und die eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung anstreben. Solange sich die ungerechte Welt nicht ändert, werden auch Kriege und Terror nicht nur in der unterentwickelten Welt durch die aggressiven Nato-Länder und untereinander ausgetragen werden, sondern zusammen mit immer mehr Flüchtlingen auch vermehrt zu uns kommen, wie der Terror-Fall von Paris und wie zunehmende Flüchtlingswellen nach Europa gut aufzeigen.
Erfurt: Erste PEGADA-Demo gegen die Amerikanisierung Europas
Wir werden GEMEINSAM mit allen Volksgruppen und Religionen die wahren Probleme dieses Landes thematisieren und Lösungen anbieten!
Schon über 22 000 Fans auf Facebook

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Unter dem Motto EndGame soll am 24. Januar in Erfurt die erste PEGADA- Demo stattfinden - Solidarität statt Ausgrenzung von Menschen hier im Lande.
1000 Demonstranten werden erwartet.
Mal sehen ob die Medien die Bewegung genauso puschen wie Pegida
Die Bewegung geht aus Teilen der Montags-Mahnwachen hervor und betrachtet sich als demokratische Alternative zu den pro-rassistischen Pegida-Bewegungen, die die wahren Ursachen der kapitalistischen Krise anspricht und verdeutlicht.
Sie läuft am 24. Januar unter dem Namen EnDgAmE — Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas in Erfurt.
Die Bewegung versteht sich als Gegenbewegung zur rassistische Pegida-Bewegung und will Menschen auf die wirklichen Ursachen der kapitalistischen Krise deutlich machen.
Kernpunkt ist weiterhin der Kampf für den Weltfrieden
Weitere Kernpunkte sind die 16 Forderungen der alternativen Friedensbewegung:
Austritt der BRD aus der Nato, Gegen das Ausspionieren der Daten der Europäer durch die NSA der USA, gegen Fracking in Europa, gegen Konsumwahn, gegen Vergiftung der Lebensmittel durch Monsantos und Co., für das Ende der Ausbeutung der Dritten Welt, gegen Rußlandsanktionen , gegen TTIP- und Ceta - Freihandel dient nur Großkonzernen, für Frieden, gegen US Drohnenkriege, für die Förderung erneuerbarer Energien, für ein souveränes und neutrales Deutschland, gegen US Besatzung und für den Abzug aller US Besatzungssoldaten aus dem Lande, für eine gesamtdeutsche Verfassung ohne US Vorherrschaft, über die auch ehemalige DDR-Bürger mit abstimmen.
Kernpunkt ist auch die Verurteilung des Fachismus und des Massenmordes in der Ukraine.
Für linken Klassenkampf statt völkischen Rasssenkampf, der sich hinter Religionsbashing versteckt.
Generalmobilmachung der 100 000: Poroschenko weitet Bodenkrieg gegen das eigene Volk aus

Nach erneutem tagelangen Beschuß der Stadt Donezk durch pro-faschistische Regierungstruppen und Nazi-Brigaden will der ukrainische Präsident Poroschenko den Krieg gegen das eigene Volk im Osten jetzt völlig eskalieren und massiv ausweiten lassen.
Poroschenko hatte als Oligarch schon die Bewaffnung der Nazi-Milizen auf dem Maidan während des Putsches finanziert.
In mehreren Stufen sollen ca. 100 000 neue Soldaten für den Krieg gegen die russisch-stämmige Minderheit der Ukrainer mobilisiert und im Bürgerkrieg eingesetzt werden. In einer ersten Phase sollen 50 000 Soldaten mobilisiert werden (dpa) .
Die Heroisierung der pro-faschistische "Cyborgs" als Vorhut der Regierungstruppen wird propagandistisch betrieben.
Die neuen Bilder sollen die alten Bilder von überlaufenden ukrainischen Militärkolonnen verdrängen. TV-Kanäle senden Videobotschaften der Kämpfer. Es gibt Kalender zu kaufen mit Porträts der pro-faschistischen Frontkämpfer. Mit dem Erlös sollen die Truppen weiter unterstützt werden.
Zugleich ist der Flughafen aber auch ein Symbol für die zerstörerische Kraft, die der Krieg in der Ukraine entwickelt hat. Die Terminals des Prokofjew-Airports wurden eigens zur Fußball-Europameisterschaft 2012 neu gebaut, zwischen 400 und 800 Millionen Dollar soll der Flughafen gekostet haben. Mittlerweile ist der Flughafen völlig zerstört. Gleichzeitig werden Häuser von Zivilisten in Donezk und Umgebung fast täglich bombardiert. Mainstreammedien verschweigebn das Ausmaß des Massenmordes am eigene Volk weitgehend.
Zuletzt zeigte sich Poroschenko rechjtspopulistisch häufig in Uniform und vor Militärgerät. Die Kampffähigkeit der zuletzt angeschlagenen Armee sei vollständig wiederhergestellt, verkündete er Anfang des Jahres. Die "Cyborgs" vom Flughafen hätten "Mut, Patriotismus und Heldentum" gezeigt. Die Kriegsrhetorik hat endgültig gesiegt. Man werde "nicht einen Fetzen ukrainischer Erde" Preis geben, den Donbass zurückerobern und "dort das reine Ukrainertum erneuern".
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