Video zeigt Verhaftete: Putin kritischer Tschetschene Dasaev gesteht Mord an Nemzow

Der Tschetschene Zaur Dadaev hat die Tat gestanden. Jetzt gilt es zu ermitteln, wer die Hintermänner und Auftraggeber sind.
Hier kommen sowohl der ukrainische Geheimdienst SBU als auch der US Geheimdienst CIA in Frage. Denkbar ist auch ein autonomer Anschlag von tschetschenischen Dschihadisten.
Das gilt aber als unwahrscheinlich, weil sie sich eher Putin selber als Ziel ausgesucht hätten und keine russischen Oppositionspolitiker.
Insgesamt gab es 5 Verhaftungen und dabei einen Selbstmord eines Verdächtigen.
Das Moskauer Basmanny Landgericht hat fünf Verdächtige im Zusammenhang mit dem Mord an Boris Nemzow, einem prominenten Oppositionellen, der letzte Woche niedergeschossen wurde, festgenommen.
Zwei Richter überprüfen nun die Vorwürfe, die von der Staatsanwaltschaft gegen die fünf Personen vor Gericht am Sonntag eingebracht wurden.
Zwei von ihnen sind Zaur Dadaev und Anzor Gubashev, die als Hauptverdächtige an der Tötung von Nemzow, nach ihrer Festnahme am Samstag, identifiziert wurden.
Die Staatsanwaltschaft bat das Gericht, das Duo bis zum 28. April, der derzeitigen Frist für die Ermittlungen, in Untersuchungshaft zu nehmen, da die Gefahr bestehe, dass die Verdächtigen flüchten oder die Untersuchungen beeinflussen könnten.
Laut dem Richter, der die von der Staatsanwaltschaft geforderte Verhaftung Dadaevs genehmigte, gestand dieser seine Beteiligung an dem Verbrechen der Polizei. Der Angeklagte hat während der Verhandlung zu diesem Vorwurf nichts gesagt.
Gubashev beteuert seine Unschuld in Bezug zu den Vorwürfen gegen ihn.
Die anderen Personen, die ihre Finger in dem Verbrechen gehabt haben könnten, sind Gubashevs Bruder Shagit und zwei, die als Ramzat Bakhaev und Tamerlan Eskerkhanov identifiziert wurden. Der Antrag auf ihre Festnahmen wurde separat von einem anderen Richter überprüft.
Ein Ermittler sagte dem Gericht: „Die Verdächtigen verneinen ihre Verwicklung in den Mord. Wir haben aber Beweise für ihre Schuld. Forensische Beweise und Zeugenaussagen.“
Bundesregierung beklagt Nato-Kriegshetze gegen Rußland

Der Druck der USA in der Ukraine-Eskalationspolitik wird immer größer . Die USA versuchen Europäer gegen Europäer zu hetzen und eine Kriegsstimmung gegen Rußland in Europa zu schüren .
Diese Kriegspropaganda wird selbst der Bundesregierung zu viel. So wurde durch die russische und die deutsche Regierung Minsk II ohne Beteiligung der USA angestoßen.
Offen traut sich das die politische Klasse des Landes eigentlich nicht zu sagen. Doch diemal ist es anders.
Selbst nibelungentreue Nato-Mitglieder wie die Bundesrepublik sind nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" irritiert über Äußerungen von US-Nato-Oberbefehlshaber Philip Breedlove zum Ukraine-Konflikt.
Mehrere Alliierte, darunter Deutschland, hätten Breedlove vorgeworfen, die militärische Rolle Russlands in der Ostukraine seit Beginn des Konflikts übertrieben dargestellt zu haben, berichtet der "Spiegel". Dabei gibt es für die Nato-Verschwörungstheorie von der angeblichen Anwesenheit regulärer russischer Truppen in der Ost-Ukraine keinerlei Beweise.
Im Kanzleramt in Berlin sei von "gefährlicher Propaganda" die Rede. Bundesaußenminsiter Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe persönlich bei Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg interveniert. Steinmeier sagte am Rande des EU-Außenministertreffens in Riga, in der Vergangenheit hätten zuweilen die Auskünfte, die Deutschland aus eigenen Quellen hatte, "nicht völlig übereingestimmt mit Auskünften, die entweder von Nato- oder amerikanischer Seite kamen".
Gleichzeitig rudert die Bundesregierung zurück und will den Vorgang angeglich nicht dramatisieren Da wirkt wieder das transatlantische Duckmäusertum gegenüber den USA, das schon der SPD-Politiker Oppermann und Linken-Fraktionschef Gysi in der Vergangenheit angeprangert hatten.
Breedlove hatte vor wenigen Tagen erklärt, Russland habe in der Ostukraine "über tausend Kampffahrzeuge, Soldaten" sowie "Luftverteidigung und Artillerie" stationiert. Er warnte zugleich vor einer dramatischen Zuspitzung des Ukraine-Konflikts und einer möglichen russischen Aggression in der Republik Moldau.
Dem "Spiegel" sagte Breedlove, es sei zu erwarten, dass die Einschätzungen des Nato-Geheimdienstzentrums, dem 33 Mitglieder- und Partnerstaaten zuliefern, nicht immer zu den Einschätzungen einzelner Nationen passten: "Es ist normal, dass nicht jeder meinen Einschätzungen zustimmt."
Hat der CIA der USA den russischen Oppositionellen Nemzow via Dschihadisten ermordet?

Die Berichterstattung aller Leitmedien im Lande legte den Fokus im Mordfall Nemzow auf mögliche Regierungskriminalität . Der russische Geheimdienst bzw. die russische Regierung wurde unterschwellig verdächtigt, den Mord ausgeführt zu haben.
Jetzt berichten russische Medien über die Verhaftung zweier Tatverächtiger aus Tschetschenien. Dort kämpfen islamistische Dschihadisten wie beispielsweise auch in Syrien gegen die pro-russische Regierung.
Ähnlich wie in Syrien unterstützen westliche Regierungen auch Oppositionelle in Tschetschenien. Nach der Logik westlicher Medien, wonach ein Regierungsverbrechen wahrscheinlich sei, muss man dann auch konsequent eine mögliche US-Regierungskriminalität zumindest untersuchen. Das wäre nur folgerichtig und konsequent.
Vielfach ist bekannt, dass der FBI sogar in den USA selber Attentate der Dschihadisten im Lande selber vorbereitet und durch Doppelagenten zum Teil auch ausführen lässt. Warum sollte das nicht auch in Russland geschehen, nachdem jetzt erste Berichte darüber existieren, dass die US-Regierung Obama und westliche Geheimdienste auch die Ukraine wie Syrien zu einem neuen Einfallstor für Dschihadisten machen will.
Der US-Wissenschaftler Chossoudovsky forscht seit langer Zeit am islamistischen Terror und seinen Hintergründen.
Eines der wichtigsten Ziele der US-amerikanischen Kriegspropaganda besteht darin, sich ein „Feindbild zu erschaffen“, eine „Gefahr von Außen“ – personifiziert in diesem Fall durch Osama bin Laden – welche „Amerika bedroht“.
Dieses Feindbild rechtfertigt nun einen Präventivkrieg gegen „islamische Terroristen“, um das Vaterland zu verteidigen. Somit wird die Realität ins Gegenteil verkehrt: Die USA greifen nicht an, die USA werden angegriffen.
Als Folge der Ereignisse vom 11. September wurde dieses selbst erschaffene Feindbild der „Gefahr von Außen“ schließlich dazu benutzt, die wirklichen strategischen und ökonomischen Motive für den Krieg im Nahen Osten und Zentralasien zu verschleiern. Unter dem Banner der Selbstverteidigung wird dieser Präventivkrieg als „gerechter Krieg“ mit einem humanitärem Auftrag dargestellt.
So wird die Bekämpfung des Terrorismus zum Bestandteil der Kriegspropaganda und die Medien werden fleißig mit Desinformationen gefüttert. Die Terrorwarnungen müssen möglichst „authentisch“ erscheinen, damit das Ziel, die gegenwärtigen Terrorgruppen als „Feinde Amerikas“ darzustellen, erreicht werden kann.
Ironischerweise ist gerade die so oft als „Feind Amerikas“ und Verursacher der Anschläge vom 11. September dargestellte Gruppe Al Qaida in Wirklichkeit eine Schöpfung der CIA.
Seit dem Beginn des Krieges zwischen Afghanistan und der Sowjetunion in den frühen 1980er Jahren hat der US-Geheimdienstapparat die Entstehung der „Islamischen Brigaden Afghanistans“, den Ursprung Al Qaidas, unterstützt und in der Folge alles dafür getan, die Wahrheit über die Entstehungsgeschichte dieses selbst erschaffenen „Staatsfeindes Nummer Eins“ auszulöschen.
Der US-Geheimdienstapparat hat sich seine eigenen Terrorgruppen erschaffen - und infolgedessen auch die Terrorwarnungen bezüglich eben jener selbst erschaffenen Terrorgruppen. Mittlerweile ist daraus eine zusammenhängende, milliardenschwere Kampagne zur Verfolgung und Bekämpfung des Terrorismus geworden.
Brzezinski: In der offiziellen Version der Weltgeschichte begann die Unterstützung der Mudschaheddin durch die CIA in den 1980er Jahren, sprich nach dem Einmarsch der Sowjet-Truppen in Afghanistan [am] 24. Dezember 1979. Die bisher gut behütete Realität dahinter sieht jedoch völlig anders aus. Tatsächlich unterzeichnete Präsident Carter den ersten Befehl zur verdeckten Unterstützung der Gegner des pro-sowjetischen Regimes in Kabul bereits am 03. Juli 1979. Am gleichen Tag schrieb ich dem Präsidenten eine Nachricht, in der ich ihn darauf hinwies, dass meiner Ansicht nach diese Unterstützung unweigerlich zu einer sowjetischen Militärintervention führen würde.
Frage: Aber trotz dieses Risikos waren sie ein Befürworter dieser verdeckten Operation. Vielleicht wünschten Sie sich ebenfalls eine Kriegserklärung der Sowjetunion und wollten diese provozieren?
Brzezinski: Das ist so nicht ganz richtig. Wir haben die Russen nicht gedrängt zu intervenieren, wir haben nur absichtlich die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht.
Frage: Als die Sowjets ihre Intervention mit der Bekämpfung einer verdeckten Einmischung der Vereinigten Staaten in Afghanistan begründeten, glaubte ihnen niemand, obwohl diese Aussage im Grunde genommen richtig war. Bereuen Sie diesen Schritt aus heutiger Sicht nicht?
Brzezinski: Was soll ich bereuen? Diese verdeckte Operation war eine hervorragende Idee. Sie bewirkte, dass die Russen in die afghanische Falle tappten und sie erwarten ernsthaft, dass ich das bereue? Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern. Und tatsächlich sah sich Moskau während der folgenden 10 Jahre gezwungen, einen Krieg zu führen, den sich die Regierung nicht leisten konnte, was wiederum die Demoralisierung und schließlich den Zusammenbruch des sowjetischen Herrschaftsgebiets zur Folge hatte.
Frage: Und sie bereuen es also auch nicht, den islamischen Fundamentalismus unterstützt und somit Waffen und Know-how an zukünftige Terroristen weitergegeben zu haben?
Brzezinski: Was ist wohl bedeutender im Lauf der Weltgeschichte? Die Taliban oder der Zerfall des sowjetischen Reiches? Ein paar verwirrte Moslems oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges? (The CIA’s Intervention in Afghanistan, Interview with Zbigniew Brzezinski, President Jimmy Carter’s National Security Adviser. Le Nouvel Observateur, Paris, 15.-21. January 1998; Veröffentlichung in Englisch: Centre for Research on Globalisation: http://www.globalresearch.coa/articles/BRZ110A.html. Kursivschrift wurde hinzugefügt)
Laut Brzezinskis Bericht wurde ein „militantes islamisches Netzwerk“ von der CIA gegründet.
Der „islamische Dschihad“ (oder der heilige Krieg gegen die Sowjets) wurde ein substantieller Bestandteil der Machenschaften der CIA. Er wurde durch die USA und Saudi Arabien vorangetrieben, wobei ein bedeutender Anteil der Mittel hierfür aus dem fluktuierenden Drogenhandel der Region des Goldenen Halbmondes stammte:
Der Krieg in Tschetschenien
Die Führer der Rebellenbewegung der abtrünnigen autonomen Region Tschetschenien (Mitglied der Russischen Föderation), Shamil Basayev und Al Khattab, wurden beide in CIA-finanzierten Trainingscamps in Afghanistan und Pakistan ausgebildet und indoktriniert. Yossef Bodansky, Leiter der Arbeitsgruppe Terrorismus und unkonventionelle Kriegsführung im US-Kongress (U.S. Congress’ Task Force on Terrorism and Unconventional Warfare), ist der Meinung, dass der Krieg in Tschetschenien schon 1996 während eines geheimen Gipfeltreffen der Hisbollah in Mogadischu, Somalia beschlossen wurde. (Levon Sevunts: Who’s Calling The Shots? Chechen conflict finds Islamic roots in Afghanistan and Pakistan. The Gazette, Montreal, 26. October 1999)
Dieses Gipfeltreffen wurde von niemand Geringerem als Osama bin Laden sowie hochrangigen iranischen und pakistanischen Geheimdienstoffizieren besucht. Es ist offensichtlich, dass die Beteiligung der pakistanischen ISI in Tschetschenien „weit über die Versorgung der Tschetschenen mit Waffen und Fachwissen hinausgeht: Die ISI und ihre radikalen islamischen Vertreter bestimmen den Verlauf dieses Krieges.“ (ebd.)
Russlands wichtigste Pipelinetrassen durchlaufen Tschetschenien und Dagestan. Auch wenn Washington den „islamischen Terrorismus“ immer wieder aufs Schärfste verurteilt, sind die indirekten Nutznießer der Kriege in Tschetschenien die angloamerikanischen Ölgroßkonzerne, die um die totale Kontrolle über die Ölreserven und Pipelineverläufe rund um das Kaspische Meer wetteifern.
Die beiden wichtigsten tschetschenischen Rebellenarmeen (welche zu dieser Zeit von den (verstorbenen) Befehlshabern Shamil Basayev und Emir Khattab angeführt wurden) waren geschätzte 35.000 Mann stark und wurden durch die pakistanische ISI unterstützt, die auch bei der Organisierung und Schulung der Rebellenarmeen eine Schlüsselrolle spielte.
Nach dem Training und der Indoktrination in diesen Camps wurde Basayev 1995 zum Anführer des Anschlages gegen Truppen der russischen Föderation im ersten Tschetschenien-Krieg. Seine Organisation entwickelte auch umfangreiche Verbindungen zu kriminellen Syndikaten in Moskau sowie zum organisierten Verbrechen in Albanien und der UÇK. In den Jahren 1997/98 begannen laut dem Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB) „tschetschenische Kriegsherren damit, Immobilien im Kosovo ... mittels mehrerer Immobilienunternehmen, die zur Vertuschung in Jugoslawien angemeldet waren, aufzukaufen.“ (Vitaly Romanov and Viktor Yadukha: Chechen Front Moves To Kosovo. Segodnia, Moscow, 23. Feb 2000)
Der Tschetschenien-Krieg in den Jahren 1994 bis 1996, initiiert durch die großen Rebellionen gegen Moskau, führte zu einer Destabilisierung der säkularen staatlichen Einrichtungen. In zahlreichen Gegenden Tschetscheniens bildeten sich parallel zu den staatlichen Einrichtungen lokale Regierungsstrukturen, welche durch die islamische Miliz kontrolliert wurden. In einigen kleinen Städten und Dörfern wurden islamische Schariah-Gerichtshöfe eingerichtet und die Herrschaft des politischen Terrors begann.
Die finanzielle Unterstützung der Rebellengruppen durch Saudi-Arabien und die Golfstaaten wurde genutzt, um die Schariah-Gerichtshöfe zu errichten - trotz des massiven Widerstandes der Zivilbevölkerung. Der höchste Richter und Emir der Scharia-Gerichtshöfe in Tschetschenien war Sheikh Abu Umar, der „1995 nach Tschetschenien zu den Mudschaheddin kam, die damals von Ibn-ul-Khattab angeführt wurden. ... Er begann den tschetschenischen Mudschaheddin Unterricht über die Lehren des Islam der richtigen Aqeedah zu geben, da viele ungenaue und verzerrte Vorstellungen hierüber kursierten.“ (Global Muslim News: http://www.islam.org.au/articles/21/news.htm, December 1997)
Unterdessen zerfielen die staatlichen Institutionen der Russischen Föderation in Tschetschenien unter der Last der Sparmaßnahmen des IWF, welche während der Präsidentschaft Boris Jelzins auferlegt worden waren. Die Scharia-Gerichtshöfe hingegen, finanziert ausgestattet durch Saudi-Arabien, verdrängten allmählich die noch existierenden staatlichen Institutionen der Russischen Föderation in der autonomen Region Tschetschenien.
Der FSB-Chef Alexander Bortnikow sagte, dass es sich bei den beiden Verdächtigen um zwei Männer namens Anzor Gubashew und Zaur Dadayev aus dem Nordkaukasus handelt, einer unruhigen Region mit Aufständischen und Kriminalitätsproblemen und mit vielen Geheimdienstaktivitäten.
Nemzow, ein ehemaliger russischer Gouverneur und stellvertretender Ministerpräsident, der ein prominenter Oppositioneller in den frühen 2000er Jahren war, wurde im Zentrum von Moskau am 27. Februar erschossen. Der Mord löste weltweite Verurteilung und Forderungen nach einer raschen Untersuchung aus.
Der Politiker wurde auf einer Brücke über der Moskwa in der Nähe des Kremls getötet, während er in weiblicher Begleitung spazierte. Der Schütze traf Nemzow viermal in den Rücken und floh dann mit einem Auto.
An der Aufklärung des Verbrechens arbeiten Kräfte der Polizei, des FSB und des Untersuchungsausschusses in einem gemeinsamen Einsatzkommando.
Die Hauptzeugin, Nemtsows weibliche Begleitung, Anna Duritskaya, ein 23-jähriges ukrainisches Model, flog nach dem Mord zurück nach Kiew und sagte, dass sie nicht in der Lage sei den Mörder zu identifizieren.
Der Mord geschah zwei Tage vor einer geplanten Kundgebung der Opposition, für die Nemtsow bei der Organisation mithalf. Die Kundgebung wurde durch den Mord zu einem Trauermarsch im Zentrum von Moskau, der Zehntausende von Menschen anzog.
Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie die US Bundespolizeibehörde FBI ein angebliches Al Kaida - Attentat selber mit vorbereitete. Solche Beispiele gibt es vielfach in den USA. Das hat leider Methode- Lief so in etwa auch das Attentat auf Nemzow ab ?
Schon 2012 hatte die New York Times berichtet, dass viele Anschläge der Al Kaida in den USA von der Bundespolizei FBI selbst mit vorbereitet oder lange Zeit in der Phase der Planung durch den Einsatz von Infornmanten oder Doppelagenten operativ begleitet werden - teilweise bis zur Ausführung dieser Attentate.


Wieviel Nazidenken steckt in der CDU- Regierung? Am 8. Mai kein Gedenken an Befreiung vom Faschismus
70 Jahre Befreiung vom Faschismus - Brandenburg will gesetzlichen Feiertag am 8. Mai

Ob die Staatengemeinschaft die Verherrlichung des Faschismus und die Leugnung des Holocausts verurteilt, klingt nicht gleich nach einer strittigen Frage. Genauso wenig dürfte es einen Dissens darüber geben, ob die Bundesregierung eine Gedenkfeier oder einen Gedenktag anlässlich der Befreiung Europas vom Faschismus begeht. Und doch sind beide Themen wegen des aktuellen Konflikts mit Russland zum Zankapfel geworden.
Die Geschichtsrevisionisten und Revanchisten in der Bundesregierung , die die Niederlage des Hitlerfschaismus nicht zu verkraften scheinen, haben sich offensichtlich durchgesetzt.
Die CDUhatte sich nach 1945 jahrtehntelang geweigert den 8. Mai als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus anzuerkennen. Erst die Rede von Ex-Bundespräsident Weizsäcker 1985 setzte da 40 Jahre später etwas andere Aspekte. Jetzt scheinen sich aber die Rußlamd-Hasser und Geschichtsrevisionisten in den Regierungtsparteien CDU und SPD wieder durchgesetzt zu haben. Sie sehen keinen Grund das Ende von Hitlers Weltmachtträumen und dem Ende der faschistischen Barbarei zu gedenken.
So erklärte die Bundesregierung jetzt auf Anfrage der Linksfraktion, dass sie keine eigene Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus plane. Auch einen Gedenktag, der an die Befreier erinnere, lehne man ab, heißt es in dem bislang unveröffentlichten Schreiben, das dieser Zeitung vorliegt.
Auf die Frage, ob nach dem Gedenktag „für die Opfer von Rassenwahn und Völkermord“ am 27. Januar auch die geehrt werden, „die dem Rassenwahn ein Ende machten“, etwa am 70. Jahrestag der deutschen Kapitulation am 8. Mai, antwortet das Außenministerium schlicht: „Die Bundesregierung sieht keinen Anlass für einen (solchen) Gedenktag.“
Die Linke sieht damit ihren Eindruck bestätigt, dass der Beitrag der Roten Armee zum Kriegsende geschmälert werden soll. „Die Bundesregierung will das Gedenken an die Sieger über den deutschen Zivilisationsbruch entsorgen“, kritisiert die Linken- Außenpolitikerin Sevim Dagdelen.
Während der Regierung der UN-Weltflüchtlingstag am 20. Juni nicht genüge, um an die „Opfer von Flucht und Vertreibung, ebenso wie die deutschen Vertriebenen“ zu erinnern und ein zusätzlicher deutscher Gedenktag geplant werde, verweigere man „vor allem den Angehörigen der Roten Armee ein ehrendes und würdiges Gedenken“, klagt die Bundestagsabgeordnete.
In Brandenburg soll der 8. Mai unter Rot-Rot hingegen sogar offizieller Gedenktag werden.
70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wollen die Regierungsparteien SPD und Linke den 8. Mai als gesetzlichen Gedenktag in Brandenburg verankern. Man halte es für dringend erforderlich, dass der Jahrestag des Kriegsendes in den Kalendern des Landes auftauche, sagte die stellvertretende Fraktionschefin der Linken, Gerrit Große am Dienstag in Potsdam. Geplant sei aber weder ein gesetzlicher Feiertag noch ein stiller Gedenktag, der Verbote für Demonstrationen und Veranstaltungen nach sich ziehen würde.
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