Wahlen: KP Kandidat Grunidin erhält 16 % Platz  2. Sieger ist Putin mit 71 %

Der Kandidat  der KP Russland namens Grunidin ist der Überraschungssieger der  Präsidentschaftwahlen in Rußland. Er erreicht klar den 2. Platz  hinter Putin, der auf 71 % der Wählerstimmen kommt. Grunidin kommt zwisxchenzeitlich auf 1,8 Mio. Wählerstimmen.

Das ergibt eine Zwischen-Auszählung  der Wahl.

Die ARD Tagesschau verschweigt das Ergebnis der  einzelnen Kandidaten, die nicht auf Putin entfielen. Damit  soll propagandistisch der Eindruck der Wahllosigkeit  suggeriert werden, 

Tatsächlich erhielt de Kandidat der Rechtspopulisten , Schirinowski, mit momentan 6,9 % weit weniger Stimmen als die AfD Rechtspopulisten in Deutschland. 

 

 

 

Kriegsverbrecherin Tina Haspel wird neue CIA Chefin 

aus der Freiheitsliebe 

Sie koordinierte die US CIA- Geheimgefängnisse in Thailand und illegale Lager  wie Abu Ghreib im Irak, wo nachweislich gefoltert wurde.  

Gina Haspel wird aller Voraussicht nach neue CIA-Chefin. Unter Bush  und Obama  war Haspel verantwortlich  sogar für die weltweite Koordinierung der US-Foltergefängnisse und war dabei direkt in Folter von Gefangenen involviert.

Am Dienstag ernannte US-Präsident Donald Trump die CIA-Vizechefin Gina Haspel zur neuen CIA-Chefin, die damit die erste Frau an der Spitze des bekanntesten Geheimdienstes der Welt sein wird. Die Personalie muss noch vom US-Senat bestätigt werden, was angesichts der republikanischen Mehrheit in allen Kammern jedoch eine reine Formalität zu sein scheint.

Haspels lange Historie der Folter

Bereits wenige Tage nach seiner Amtsübernahme ernannte Trump am 2. Februar 2017 Gina Haspel zur stellvertretenden CIA-Direktorin. Am vergangenen Dienstag feuerte Trump schließlich per Twitter ohne dessen Vorkenntnis seinen Außenminister Rex Tillerson, ernannte CIA-Chef Mike Pompeo zum neuen Außenminister und beförderte Gina Haspel zur neuen CIA-Chefin – Neubesetzung von zwei der mächtigsten Jobs der Welt mit nicht mehr als 253 Zeichen:

 

Mike Pompeo, Director of the CIA, will become our new Secretary of State. He will do a fantastic job! Thank you to Rex Tillerson for his service! Gina Haspel will become the new Director of the CIA, and the first woman so chosen. Congratulations to all!

 

Trump nannte Haspels Ernennung als erste Frau an der Spitze der berühmtberüchtigten Agency einen „historischen Meilenstein“, Haspel sei eine „herausragende Person“.

Haspel arbeitet seit 33 Jahren für die CIA, leitete CIA-Büros in London und New York und hatte zuvor verschiedene leitende Positionen im National Clandestine Service inne, deren Interimschefin sie seit 2013 war.

Der Clandestine Service ist eine Dachorganisation aller US-Geheimdienste, die sämtliche globalen Human-Intelligence-Aktivitäten koordiniert, der Informationsgewinnung mithilfe menschlicher Quellen also.

Gina Haspel arbeitet seit 33 Jahren für die CIA und leitete ein geheimes Foltergefängnis in Thailand. 

In die Verantwortung des Clandestine Service fällt die Koordinierung des von George W. Bush initiierten „rendition programme“, über das Terrorverdächtige entführt werden und in ein dichtgespanntes Netz illegaler CIA-Foltergefängnisse – Black Sites – in Afghanistan, Ägypten, Bulgarien, Dschibuti, Großbritannien, Irak, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Kuba, Libyen, Litauen, Marokko, Myanmar, Pakistan, Polen, Rumänien, Serbien, Syrien, Thailand, Ukraine und Usbekistan, unterstützt durch Deutschland, Frankreich und Spanien, überstellt werden und dort von der CIA selbst gefoltert werden oder dies für finanzielle oder sonstige Gefälligkeiten an lokale Folterknechte vor Ort outgesourct wird.

Gina Haspel war eine treibende Kraft hinter diesem weltumspannenden Folternetzwerk.

Haspel kann gewiss auf eine lange Erfahrung illegaler Folter zurückblicken. Die in Berlin ansässige und weltweit renommierte Juristen-NGO European Center for Constitutional and Human Rights e.V., ECCHR – die bereits Klagen gegen Donald Rumsfeld und George W. Bush vorangetrieben hat, woraufhin Bush 2011 aus Angst vor Inhaftierung eine Reise in die Schweiz absagte – forderte bereits zu Haspels Ernennung zur CIA-Vizechefin den Generalbundesanwalt in Karlsruhe auf, nach dem Weltrechtsprinzip wegen Haspels Folterhistorie gegen sie zu ermitteln. „Die Architekten und Verantwortlichen des Folter-Systems … gehören vor Gericht“, erklärte ECCHR-Generalsekretär Wolfgang Kaleck letztes Jahr. „Sollte [Gina Haspel] nach Deutschland oder Europa einreisen, muss sie verhaftet werden.“

Donald Trump macht eine Kriegsverbrecherin zur Chefin der CIA.

Der erste Folterknast der George-Bush-Ära

Besondere Aufmerksamkeit in Haspels Historie der Folter verdient der Fall Abu Zubaydah, ein Palästinenser, der seit 16 Jahren in US-Haft sitzt, ohne je verurteilt oder gar irgendeines Verbrechens bezichtigt worden zu sein. Zubaydah war der erste Gefangene, an dem die von George Bush autorisierten „erweiterten Verhörmethoden“ – George Orwell wäre stolz auf diese absurde Wortpervertierung – angewandt wurden, obwohl die CIA selbst einräumte, dass er nie Mitglied von Al-Qaida war. Zubaydah wurde von einem CIA-Foltergefängnis zum nächsten verschoben, Marokko, Polen, Litauen und schließlich nach Guantanamo auf Kuba – nach erfolgreicher Klage Zubaydahs wurde Polen als Bauernopfer vom Europäischen Gerichtshof zur Zahlung von 130.000 Euro verurteilt.

Doch Zubaydahs Folterreise begann woanders, nämlich in Fernost: im von Gina Haspel geleiteten Folterkeller in Thailand, dem ersten Foltergefängnis der CIA in Übersee. Haspel leitete die Black Site nicht nur, sondern war in einer „umfassenden Rolle“ auch „direkt involviert“ in den Prozess der Folter selbst. Unter Haspels Verantwortung wurde Zubaydah „mehr als drei Wochen lang … fast rund um die Uhr gefoltert“.

Der Palästinenser Abu Zubaydah war nach George Bushs Autorisierung der erste Verdächtige, der von der CIA gefoltert wurde – von Gina Haspel in Thailand. By DoD, Wikimedia Commons, published under public domain.

Haspel war außerdem persönlich  in die Vernichtung von Videotapes involviert, die die Folter in Thailand dokumentierten, obwohl US-Bundesgerichte und die 9/11-Kommission die Herausgabe der Videos anwiesen.

Der Menschenhass der Gina Haspel

Zu den Foltermethoden, denen Zubaydah in Thailand unter Haspels Aufsicht ausgesetzt war, zählen Schlafentzug, langes Stehen in Stresspositionen, Kopf gegen die Wand schlagen, unerträglich lautes Musikabspielen in seiner Zelle, Erzeugung von Krämpfen, Auslösen von Panikattacken, er wurde lange Zeit nackt und unter permanentem Hunger gehalten und mindestens 83 Mal dem Waterboarding unterzogen, eine Foltermethode, die bei Gefolterten das Gefühl des Ertrinkens und damit Todesangst hervorruft. Während seiner CIA-Gefangenschaft verlor Zubaydah sein linkes Auge.

Einen einmaligen Einblick in die sadistische Psyche und den Menschenhass von Frau Haspel liefert insbesondere eine spezielle Foltermethode: Zubaydah wurde in enge Kisten gepfercht. Insgesamt verbrachte er 295 Stunden in diesen verriegelten Kisten, die oft noch grausamer mit Insekten gefüllt wurden. Die eine Kiste – die „große“ – hatte Form und Größe eines gewöhnlichen Sarges. Die kleine Kiste hatte die Maße von 76x76x56cm.

Wer einen Menschen, der unter Insektenphobie leidet, zusammen mit Insekten über Stunden hinweg in eine winzige Kiste sperrt, gehört wegen massiver psychischer Störungen in professionelle Behandlung und nicht an die Spitze der CIA.

50. Jahrestag der USA Massaker an 504 Zivilisten in My Lay 

Vor 50 Jahren verübten US-Truppen im vietnamesischen Dorf My Lai ein Massaker. Dieses ging als eines der blutigsten in die Geschichte der US-Armee ein. Am 16. März 1968 wurden innerhalb weniger Stunden 504 Menschen ermordet, darunter auch sehr viele Kinder.

Tausende Menschen kamen am heutigen Freitag in das kleine Dorf My Lai in Südvietnam, darunter auch Überlebende und amerikanische Veteranen. Sie gedachten des Massakers von vor 50 Jahren. Die Kompanie "Charlie" hatte den Auftrag erhalten, am 16. März 1968 im vietnamesischen Dorf My Lai, welches die Amerikaner Pinkville nannten, gegen marxistische Vietcong-Rebellen anzugehen.

Drei bis vier Stunden dauerte das Töten, Gegenwehr gab es keine. Unter den Getöteten waren mehrheitlich Frauen, Kinder und ältere Männer. Der Provinzvorsteher Dang Ngoc Dung anlässlich der Gedenkveranstaltung: 

My Lai ist ein typischer Fall brutaler Verbrechen, durchgeführt von aggressiven und feindlichen Streitkräften. 

US-Einheit drohte auf eigene Soldaten zu schießen

Einer der Überlebenden, Do Ba, war gerade neun Jahre alt, als die US-Truppen einfielen. Seine Mutter, drei Geschwister und er selbst wurden in einen Graben geworfen. Nur er überlebte verletzt, begraben unter den Toten. Eine US-Einheit, die in einem Helikopter anrückte, stoppte das Massaker. Hugh Thompson, Pilot des Helikopters, zwang die Soldaten, Frauen und Kinder zu verschonen und drohte, dass seine Bordschützen andernfalls auf die eigenen Soldaten feuern würden. Elf Menschen rettete Thompson auf diese Weise das Leben.

Die Einsatzkräfte fanden Do Ba und nahmen ihn mit. "Verurteilt" wurde unterdessen nur einer der Täter. William Calley jr. erhielt als Strafe dreieinhalb Jahre Hausarrest. Damit war das Kapitel absolut unangemesen aufgearbeitet worden - bis heute. 

Erst ein Jahr, nachdem 504 vietnamesische Zivilisten zu den Ereignissen ausgesagt hatten, erfuhr die Öffentlichkeit von dem Verbrechen. Neben dem Morden kam es auch zu  vielen Vergewaltigungen. Das Bekanntwerden des Massakers ließ den Rückhalt für US-Einsätze in Südostasien langsam schwinden.

Gravierender waren die Auswirkungen der My-Lai-Enthüllungen auf die öffentliche Meinung in den USA. Sie trugen nicht nur unmittelbar, sondern auch mittelbar dazu bei, dass der Krieg weiter an Akzeptanz verlor.

Zum Beispiel durch Filme wie den am 12. August 1970 gestarteten Soldier Blue, der die My-Lai-Vorwürfe unter Rückgriff auf das Sand-Creek-Massaker von 1864 vorbringt, bei dem Soldaten die Geschlechtsteile getöteter Cheyenne sammelten und sie über ihre Sattelknäufe und Hüte stülpten.

In Vietnam waren es keine Geschlechtsteile, sondern gesammelte Ohren, mit denen die (allerdings nicht an My Lai beteiligte) Tiger-Einheit Aufsehen erregte.

Direkt in Filmen angesprochen wurden Vietnamkriegsgräuel erst später - zum Beispiel in Francis Ford Coppolas und John MiliusApocalypse Now oder in Oliver Stones Platoon (vgl. Über My Lai und besondere Morde im Krieg).

Dafür wirkt die dauerhafte US-Niederlage des 20. Jahrhunderts, die dem Land ein nationales Trauma bescherte, in Serien wie Fargo bis heute nach. Der Vietnam-Krieg endete im Jahr 1975 und die Amerikaner zogen ab.

Heute regiert wie in China und wie in Nordkorea eine Kommunistische Partei das Land, die eine Re-kolonialisierung des Landes mit aller Kraft verhindern will. 

Trotzdem kam es wie in China z eine gewissen  wirtschaftspolitischen Öffnung des Landes und zu einem Wirtschaftsaufschwung in der Region. 

 

Der Islam gehört zu Deutschland - Ca. 5 Mio. Muslime leben im Lande 

Der deutsche Innenminister und CSU-Rechtspopulist Seehofer erklärt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Damit nähert er sich Positionen der verkappten AfD- Rassisten weiter an. 

Vorher hatten der ehemalige Bundespräsident  und auch  Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder erklärt, dass der Islam sehr wohl zu Deutschland gehöre. 

Die Bundeskanzlerin liegt ist falsch. Hier liegt sie mal richtig. Vielleicht hängt es mit der christlich-kommunistischen Sozialisation durch ihren Vater Horst Kasner zusammen, der sich als Christ und Kommunist bezeichnet  hatte. 

Das Grundgesetz garantiert die Religionsfreiheit als  Grundrecht und als Menschenrecht. Somit ist die Religion unveräusserlich mit dem Menschen  verbunden. Deshalb zeugt es allenfalls von mangelnder Intelligenz, wenn Innenminister Seehofer  zwischen dem Islam und den Muslimen unterscheidet, die auch seiner Meinung nach zu Deutschland gehörten. 

Als Bundesinnenminister sollte man aber auf dem Boden der Verfassung stehen. Allein deshalb ist er eine Fehlbesetzung in diesem Amt.  

Inzwischen leben 4,7  Millionen Muslime im Lande und sie gehören natürlich zu Deutschland.  Die Migrationsforscherin Anja Stichs hat die Studie erstellt und schreibt zusammenfassend:

"In Deutschland lebten am 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime. Bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 82,2 Millionen Personen in Deutschland ergibt sich, dass der Anteil der Muslime zwischen 5,4 Prozent und 5,7 Prozent liegt." Deutsche Konvertiten kommen noch hinzu. Insgesamt könnte man also  von ca. 5 Millionen Muslime ausgehen. Jeder Einzelne dieser Muslime gehört natürlich zum  Lande und prägt es so auch in seiner kulturellen Vielfalt.  

2,3 Millionen der in Deutschland lebenden Muslime haben ihre Wurzeln in der Türkei. Ihr Anteil an allen Muslimen beträgt 50 Prozent. Knapp 800.000 Muslime stammen aus dem Nahen Osten. Die drittgrößte Gruppe mit gut 500.000 Personen setzt sich aus südosteuropäischen Muslimen zusammen.

Die imperialistische Kriegspolitik des Westens könnte die Anzahl der Kriegsflüchtlinge noch erhöhen, zumal die USA beispielsweise die Unterstützung des geheimen Krieges von Dschihadisten in Syrien nicht aufgeben.  

Genauso wäre es unsinnig zu sagen, dass Atheisten und Juden nicht zu Deutschland gehören - nur weil sie keine Mehrheit verkörpern. Noch sind Christen des Katholizismus der evangelischen Kirchen knapp in der Mehrheit.  Aber auch die Christen werden bald in der Minderheit sein. Gemäß dieser Logik würden dann auch Christen nicht mehr zu Deutschland gehören. Hier wird ersichtlich, dass die Sichtweise des Bundesinneministers ewig gestrig ist. 

 

Hintergrund dieser Diskussion, die ihren Ursprung mit der Entstehung der selbst geschaffenen Al Kaida in den USA hat, ist der Wunsch der US- Christenfundamentalisten  angesichts des dramatischen Rückgangs der Zahl der US Christen, der Religion eine neue Legitimation zu geben. Deshalb ist das Feindbild " Islam" zu diesem Zwecke mit der Inszenierung der Anschläge vom 11. September 2001  entwickelt worden.  

Es geht darum das 21. Jahrhundert wieder zu einem Jahrhundert zu machen, in der das Christentum wieder Relevanz gewinnen soll.

Die Verquickung der politischen Eliten der USA mit dem Christenfundamentalismus - aber auch mit dem rassistisch-christlichen Ku Klux Klan, bereitet den  Politakteuren denBoden . Selbst Trump, dessen Vater christlich-rasisstisches Ku Klux Klan Mitgied war, musst mit Pence einen Christenfundamentalisten zu seinem Vize-US-Präsidenten machen.         

 

 

Sahra Wagenknecht will linke Sammlungsbewegung unter linker Avantgarde

In einem Gespräch mit dem Konzernmedium "Der  Spiegel" wiederholte Sahra Wagenknecht ihre Absichtt, eine linke Sammlungsbewegung gründen und etablieren zu wollen. 

Auf die Bewegung der neuen linken Sammlumgsbewegung  mit 1300 Interessenten und zehntausenden Gästen dieser Gründungsseite bisher auf Facebook ging die linke Fraktionschefin im Bundestag nicht explizit ein. 

Stattdessen machte sie deutlich,  dass die Bewegung verbreitert werden sollte und auch enttäuschte Sozialdemokraten gewinnen sollte.

Damit erteilt  sie der Konkurrenzveranstaltung des Dortmunder SPD Bundestagsabgeordneten Bülow eine Absage. Er wollte mit der PSG- Plattform eine Sammlung von enttäuschten Sozialdemokraten unter sozialdemokratischer Federführung gründen, die sich allerdings klar von Sahra Wagenknecht und ihrem Programm distanziert.

Somit bleibt die Sammlungsbewegung der Neuen Linken die wichtigste dieser Bewegungen. Konkurrierende  und immer wieder neue Sammlungen hatte Wagenknecht schon an anderer Stelle als nicht zielführend bezeichnet. 

Somit sind auch ehemalige Sozialdemokraten und Marxisten aufgerufen, sich dieser unten verlinkten Plattform weiterhin anzuschliessen. Anfragen können auch an den Autor dieses Artikels als einen der Gründungsmoderatoren oder an die IZ-Redaktion gerichtet werden. 

Letztendlich müsse die Machtfrage gestelt werden. Angesichts des Zusammenbruches der Sozialdemokratie und der Stagnation der Linken erkennt auch der Politologe Nölke eine Leerstelle im linken Lager, dass eine neue linke Bewegung gut schliessen könnte. Die Bewegung könnte sich solzialpolitisch und wirtschaftspolitisch links verorten und auch eine Politik im Sinne von " Deutschland zuerst" praktizieren  - ohne den inernationalistischen Geist der Linken aufzugeben. Die politische Kraft könnte sich also seiner Meinung nach  linkspopulär aufstellen.   

Bereits die KPD der Weimarer Republik hatte unter Thälmann den patriotischen Ansatz im Interesse der deutschen Arbeiterbewegung und des deutschen Prekariats und gleichzeitig einen internationalistischen und pro-russiischen Ansatz verfochten. 

Wagenknecht ruft seit Wochen zur Formierung einer neuen linken Sammlungsbewegung auf. Dabei setzt sie auf einen linksnationalen Kurs. Zielgruppe von Wagenknechts Sammlungsbewegung sind Menschen, die von der Globalisierung nicht profitieren und denen offene Grenzen Angst machen. "Es geht um Menschen, die sich von der SPD nicht mehr repräsentiert sehen", so Wagenknecht, "diese Potenziale wollen wir wieder aktivieren." Wagenknecht glaubt , auch Nichtwähler und Wähler der AfD zurückholen zu können.

Vor allem aber macht Wagenknecht deutlich, dass die  organisierten udn bisher unabhängigen Linken in einem solchen breiten Linksbündnis anders als in den Konzeptionen von Katja Kipping keinesfalls nur der Juniorpartner von Sozialdemokraten in dieser Bewegung sei. 

Im Linkanhang befindet sich auch das vorläufige Manifest der Neuen Linken. 

Bitte unterstützt weiterhin die Neue Linke Sammlungsbewegiung (NLB). 

 

 

Wie die USA das russische Nervengas "Nowitschok" erlangten

Nach der Auflösung der Sowjetunion  gelangten die USA  in der ehemaligen Sowjetrepublik Uskekistan  in den Besitz des russischen Kampfstoffes und  Nervengases " Nowitschok", dass zur 4. Generation der Nervengase gehört.

Entsprechend einem Artikel in der New York Times kam es 1999 zur Kooperation bei der Evakuierung ehemaliger sowjetischer Kampfstoffe  von Usbekistan mit den USA.

Russland hat Nervengift „Nowitschok“ auf seinem Territorium niemals produziert. Dies teilte auch das Ex-Mitglied der UN-Kommission zu Bio- und Chemiewaffen, Igor Nikulin, gegenüber internationalen Medien mit. Darum geht es auch in einem Artikel der Zeitung „New York Times“ aus dem Jahr 1999, der sich beispielsweise auch auf den sowjetischen Überläufer Wil Mirsajanow beruft.

Namentlich wird in dem Artikel aus den  Mai 1999 "Nowitschok" erwähnt. 

 

The United States and Uzbekistan have quietly negotiated and are expected to sign a bilateral agreement today to provide American aid in dismantling and decontaminating one of the former Soviet Union's largest chemical weapons testing facilities, according to Defense Department and Uzbek officials.

Earlier this year, the Pentagon informed Congress that it intends to spend up to $6 million under its Cooperative Threat Reduction program to demilitarize the so-called Chemical Research Institute, in Nukus, Uzbekistan. Soviet defectors and American officials say the Nukus plant was the major research and testing site for a new class of secret, highly lethal chemical weapons called ''Novichok,'' which in Russian means ''new guy.''

The agreement to help Uzbekistan clean up the plant is part of wide-ranging cooperation between Tashkent and Washington since the former Soviet republic of Uzbekistan became independent in 1991. Yesterday, American and Uzbek officials opened a series of meetings in Tashkent, the Uzbek capital.

Uzbek officials said in interviews earlier this year that, only after their country became independent, did they come to understand the legacy of pollution that had resulted from their designated role as the Soviet Union's major testing ground for chemical and biological weapons. ''We were shocked when we first learned the real picture,'' said Isan M. Mustafoev, the Deputy Foreign Minister, in an interview in Tashkent last March.

Das bilaterale Abkommen mit dem Ziel  der Beseitigung dieser russischer Kampfstoffe  zwischen Usbekistan und USA wurde geschlossen. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde deutlich, dass Usbekistan ein Zentrum der geheimen  Kampfmittelherstellung der ehemaligen Sowjetunion gewesen ist, 

Die USA investierten 6 Millionen Dollar in die Evakuierung dieser Kampfstoffe wie "Nowitschok".

1991 war Usbekistan unabhängig geworden. Der große Umfang  der Kampfstoffe überraschte selbst die zuständigen Behörden.

Alarmed by the health and environmental impact of the Soviets' use of Uzbekistan for the production and large-scale testing of illegal chemical and germ weapons, President Islam A. Karimov renounced weapons of mass destruction. Since then, his Government has worked closely with American defense officials, granting them access to sites whose counterparts in Russia are still off limits.

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The Chemical Research Institute, which is in a closed military complex in Nukus in the semi-autonomous republic of Karakalpakstan, is a case in point. Uzbek officials said they were still uncertain what kind of chemical agents, or how many, were made and tested here and elsewhere on Uzbek soil.

Russia has refused to disclose the information, Uzbek officials complain, and some international arms inspectors have said there is no proof that the Nukus plant was used to produce chemical weapons, now banned.

After touring the plant last year, inspectors from the Organization for the Prohibition of Chemical Weapons, the Hague-based agency that oversees the 1993 treaty banning chemical weapons, concluded that the institute may have tested weapons but was not a production site.

Mr. Mustafoev, the Deputy Foreign Minister, scoffed at the finding, arguing there is plenty of evidence of such work at the lab that the Soviets built in 1986, closed to all but the Russian scientists who worked there, and abandoned only in 1992. American officials agreed, noting that a senior defector from the Soviet chemical weapons program, Vil S. Mirzayanov, who worked for more than 25 years in the Soviet chemical weapons program, has told them and later said publicly that the plant was built to produce batches, for testing, of Novichok binary weapons designed to escape detection by international inspectors.

Col. Islamov Abushair, the commander of the Uzbek military base in Nukus, highlighted what he called evidence of the secret Soviet chemical weapons program as he escorted this reporter recently on a rare tour of the plant, now closed. As the Soviet Union was crumbling, he explained, the more than 300 scientists at the plant packed up their deadly chemicals, their most sensitive equipment, manuals, and their test results and returned to their country.

Nukus in Usbekistan war das Zentrum der Sowjetunion zur Herstellung von "Nowitschok". Spätestens seit 1999 haben die US Behörden Zugriff auf dieses Nervengas-Arsenal. Die USA wurde explizit damit beauftragt, dieses Kampfmittel "Nowitschok" zzu beseitigen.

Es ist also eine Propagandalüge zu behaupten, dass nur Russland im Besitz von "Nowitschok" sein konnte. Es wirft ein ganz anderes Licht auf die Attacke gegen den Ex-Russischen Doppelagenten Skripal, der in Salisbury / GB attackiert worden war.

Die britische Regierungschefin May stellte Russland ein Ultimatum . Gleichzeitig weigert sich die britische Regierung der russischen Seite Spurenelemente des angeblichen russischen Nervengases zur Verfügung zu stellen. Diese Untersuchungen könnten ergeben, dass das Nervengas aus Usbekistan stammt. 

  

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