Hollands  konservative Rechte denken über €uro-Austritt nach - Rechtspopulist Wilders führt bei Umfragen

Am 15. März finden Wahlen statt. Es droht ein Erstarken der Rechtpopulisten nach dem Sieg von Donald Trump in den USA- Es droht der Nexit.

Neben dem Rechtspopulisten Geert Wilders denkt jetzt auch die konservative Partei der Niederlanden und sein Vertreterr über einen Austritt aus dem Euro nach.

Wilders fprdert zudem die Ent-Islamisierung der Niederlande - während sich die politische Linke angesichts der menschenfeindlichenPolitik der Rechten  in Schockstarre befindet.

Der britische Daily Mail und der britische Independent berichten gleichlautend über dieses Vorhaben der Chistdemokraten, die sich in dieser Frage den Rechtspopulisten immer mehr annähern.

Omtzigt said: 'The problems with the euro have not been solved. This is a way for us to look at ways forward with no taboos.' 

The move  coincides with a rising tide of euroscepticism in Europe that populist parties are hoping to tap into this year, with national elections also taking place in France and Germany.

The most probable outcome of the March 15 in Holland is a new centrist coalition including some parties, including Omtzigt's Christian Democrats, that have been vocal in their opposition to current ECB policy.

Thursday's motion instructs the Council of State, the government's legal advisor, to look at 'what political and institutional options are open for the euro,' and 'what are the advantages and disadvantages of each.' 

 Ähnlich der Independent:

The investigation will examine whether it would be possible for the Dutch to withdraw from the single currency, and if so how, said lawmaker Pieter Omtzigt of the Christian Democrats.

He said calls for the report were prompted by concerns the European Central Bank's (ECB) ultra-low interest rates were hurting Dutch savers, especially pensioners, and doubts as to whether its bond purchasing programmes are legal.

Die Mehrheit der Niederländer ist noch für den Verbleib des Landes in der Eurozone. Aber die gesamte Rechte stellt den Euro jetzt  optional zur Disposition.

Die Umfragen sehen düster aus, denn das Land könnte bald von Geert Wilders regiert werden, der mit seiner Partei PVV auch unter den jüngeren Wählern mit seinen nationalistischen Ansichten Anklang findet. Laut Wahlprognosen führt die PVV momentan das Rennen an. Deren Wahlprogramm ist drastisch: Moscheen schließen, die Grenzen für Einwanderung abriegeln, den Koran verbieten und aus der EU austreten. Gerade in ländlichen Gegenden, wo es fast keine Ausländer gibt, wählen fast alle die PVV. Darunter auch viele junge Leute.

Die Gefühle über die Wahl sind  im Lande  wie an der Universität  in Groningen gespalten – einige fürchten, dass es zu einem niederländischen Trump-Desaster und zu noch mehr Rassismus kommt, andere verlassen sich auf ein Gefühl und denken, dass der jetzige Premierminister Mark Rutte eine dritte Amtszeit antreten wird, meint ein holländischer Journalist.

Viele sind jedoch neugierig und zugleich nervös auf den Ausgang der Wahl und hoffen, dass die PVV nicht gewinnen wird. Erschreckend war festzustellen, dass einige der Studenten die Wahl nicht interessiert: „Irgendein Idiot wird schon gewinnen“, oder „es ist ein reiner Medienzirkus“.

Die Stimmung unter den Studenten in Groningen ist offensichtlich gespalten, und ob in dem eigentlich so weltoffenen und liberalen Holland bald eine nationalistische Partei regiert, wird sich am 15. März herausstellen.

Die politische Klasse des Landes scheint auch in den Niederlanden abgewirtschaftet zu haben.

Trump schließt sogenannte Lügenmedien von Pressekonferenz aus - Nazi-Medien und Rechtsausleger-Medien erhalten aber Zugang - Aktion gegen Fake-News

Nachdem Donald Trump schon CNN als Lügenmedium das Fragerrecht verweigert hatte, wurde auf einer neuen Presskonferenz des US  Präsidenten eine ganze Reihe von Mainstreammedien als Lügenmedien von der Veranstaltung ausgeladen und der Zugang verweigert.

Das Presse-Meeting des Präsidenten leitete diesmal  Sean Spicer.

Ausgeladen und der Zutritt wurde namentlich u.a. Medien wie New York Times, Buzfeed, Politico und L.A. Times verwehrt.

Das rechtspopulistisch- rasiistische Medium Breitbart News erhielt hingegen zugang zu der Veranstalrung.

Der Kopf von Breitbart  News namens Steve Bannon  gilt als Rassist und als  Chefideologe von Donald Trump. Er soll auch das umstrittene Muslim-Ban-Gesetz ausgearbeitet haben. 

New York Times twittert, dass sowas der Zeitung in der Geschichte des Weißen Hauses noch nie geschehen sei. Der Chefredakteur des Blattes protestierte scharf.

Präsidialamtssprecher Sean Spicer hatte die übliche, direkt im Fernsehen übertragene Pressekonferenz durch ein Gespräch ohne Kameras - im amerikanischen Journalistenjargon als "gaggle" bezeichnet - ersetzt und auf eine kleine Fragerunde begrenzt. Diese Form eines Pressetermins ist an sich in den USA nicht ungewöhnlich. Allerdings waren eben diesmal mehrere Vertreter von renommierten Medien ausgeschlossen.

Etwa zehn andere Konzern-Medien und Nachrichtenagenturen, darunter die Nachrichtenagentur Reuters sowie NBC, ABC, Fox, CBS wurden hingegen zugelassen.

Das deutet  allerdings daraufhin, dass er auch die  vermuteten Restriktinen gegen Mainstreammedien lockert - sind sie nur rechtsradikal genug wie Fox News.

Die Presseagentur AP und das "Time"-Magazin boykottierten die Veranstaltung mit Sprecher Spicer aus Solidarität mit den ausgeschlossen Kollegen. "Wir finden, die Öffentlichkeit sollte so viel Zugang zum Präsidenten haben wie möglich", sagte Lauren Easton, AP-Direktor für Medienbeziehungen, in einem Statement. CNN teilte mit: "Dies ist eine inakzeptable Entwicklung seitens des Weißen Hauses unter dem Rechtspopulisten Trump.

Kurz zuvor hatte Trump auf einem Konservativen-Treffen seine Rede für einen neuen scharfen Angriff auf die Medien genutzt. Trump unterstellte ihnen, sie würden Nachrichten erfinden. "Sie haben keine Quellen, sie denken sie sich aus", sagte Trump auf der CPAC-Konferenz in Washington.

Der Präsident ging auch frontal einen Grundsatz der Pressefreiheit an, den Quellenschutz. "Es sollte ihnen nicht mehr erlaubt sein, Quellen zu benutzen, wenn sie nicht den Namen von jemandem nennen."

Trump sagte, er habe nicht etwas gegen alle Journalisten, nur gegen die "Fake News Presse". "Ich bin gegen die Leute, die Geschichten erfinden und sich Quellen ausdenken", erklärte er. Dem Vorwurf "Fake News Presse" sind immer wieder Medien ausgesetzt, die kritisch über Trump berichtet haben. Unter den Kritisierten sind mit Publikationen wie der "New York Times" oder der BBC international hoch angesehen Medien, die sich selbst höchste Berichterstattungs-Standards setzen.

 

 

 

 

 

3500 Angriffe auf Flüchtlinge in 2016- aber die verlogenen Leitmedien spielen nur Islam-Terror hoch

- 10 Gewalttaten und Terrorakte gegen Ausländer jeden Tag

Allein 2016 gab es nach  Angaben des Bundesinnenministeriums 3500 Angriffe auf Flüchtlinge und auf Flüchtlingsunterkünfte. In der Regel waren diese Attacken durch Rechtsradilkale rassistisch motiviert.

Aber unsere Leitmedien - egal ob rechtspopulistische Konzernmedien oder quasi Groko-Staatsmedien wie ARD und ZDF -  haben eindimensional als Top Thema fast immer nur angeblichen Islamterror thematisiert und so der AfD und  anderen Rassisten und Auusländerhassern in die Karten gespielt.

Dabei ist die Zahl der Terroranschläge in Westeuropa und in der  BRD dramatisch gefallen. Der Höhepunkt der politisch motivierten Attentate lag in den 70 er und 80 er Jahren. In den 90 er Jahren gab es einen starken Abfall der Opferzahlen.

Und auch hier lag ein rechtsradikaler Anschlag von Breivik in Norwegen ganz vorne bei den  tödlichsten Anschlägen im Westen. Durch islamistische Anschläge wurden insbesondere in Frankreich bei zwei Attentaten in jüngster Zeit mehrere Menschen getötet. In Deutschland ist die gefahr durch eine Fischgräte oder durch eine Blitzeinschlag ums Leben zu kommen weit höher. Jährlich sterben etwa 500 Deutsche an verschluckten Fischgräten.

Auch deshalb werden Konzernmedien und Staatsmedien oft als rechtspopulistisch eingestuft - zumal viele Islamterror-Attacken und Vorbereitungen auch von staatlichen Geheimdiensten mitverursacht werden.

Zudem war ein zuletzt festgenommener Islamist aus Niedersachsen gebürtiger Deutscher und vorher Rechtsextremist. Auch das zeigt erneut, dass nicht überall Islam drin ist, wo Islam draufsteht.

Die Konzernmedien wie auch NTV u,. a. bleiben aber bei ihrer Linie, den rechten Terror nur marginal bis garnicht zu thematisieren udn andererseits jeden auch unbegründeten Verdacht hochzuspielen -- und  sei es nur eine vergessenes Tasch an irgendeinemflughafen oder Bahnhof in der Republik.

Dadurch soll die Republik vor den Bundestagswahlen nach rechts gepuscht werden, damit Rot-Rot- Grün auch rechnerisch nicht  möglich wird. Dafür brauchen sie eien starke AfD. Deshalb werden heftige Machtkämpfe in der AfD auch nur auf kleibner Flamme thematisiert.

Dabei wurden 560 Menschen verletzt, unter ihnen 43 Kinder, wie  Zeitungen am Sonntag unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage berichtet.

Aber zurück zum rassistisch motivierten rechten Terror von Deutschen:

Demnach wurden 2545 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte gezählt. Hinzu kamen 988 Angriffe auf Flüchtlingsheime - das waren nur geringfügig weniger als im Vorjahr mit 1031 Angriffen. Zudem wurden 217-mal Hilfsorganisationen oder freiwillige Asyl-Helfer attackiert.

"Das sind nahezu zehn Taten am Tag", sagte Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion. "Muss es erst Tote geben, bevor die rechten Gewalttaten als ein zentrales Problem der inneren Sicherheit eingestuft werden und ganz oben auf der Agenda der Innenpolitik stehen?"

Die Bundesregierung verurteilt die Gewalt gegen Flüchtlinge "aufs Schärfste", heißt es in dem Funke-Bericht.

Zu den Hintergründen gibt es in dem Bericht keine konkreteren Informationen. Das Bundeskriminalamt geht aber zumindest bei dem Großteil der Angriffe auf Unterkünfte von einer rechtsextremen Motivation aus.

IZ History: Lenin - Was tun? Rezension von Prof. Lefebre aus Berlin

Wladimir Lenin: Was tun?

Lenins „Was tun?“ ist eine parteiinterne Streitschrift aus den Anfängen der russischen Sozialdemokratie (1902), von der ihr Autor fünf Jahren später sagte, daß ihre „Übertreibungen“ vor dem Hintergrund der damaligen Auseinandersetzungen in der Partei gesehen werden sollten. Aber wer kennt diese Auseinandersetzungen, wem sagen Namen wie Subatow, Oserow oder Woronzow etwas, wen geht das etwas an?

Gewiß, Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924), bekannter unter seinem konspirativen Decknamen Lenin, gehört zu den Politikern, für die man sich interessieren sollte. Denn die untrennbar mit seinem Namen verknüpfte russische Oktoberrevolution 1917 und ihre Folgen bestimmen unser Leben und setzten, anders als es eine kalifornische Philosophie will, nicht rücknehmbare Ausgangsbedingungen für die Zukunft, falls es eine geben wird. Ist deswegen „Was tun?“ als revolutionstaktisches Rezeptbuch von Interesse, zumal Lenin darin erstmals die Prinzipien des „demokratischen Zentralismus“ formulierte, die so berüchtigt wie unbekannt sind? Das wird nur erwarten, wer die in der Tat glänzenden taktischen und organisatorischen Fähigkeiten Lenins für den entscheidenden Punkt an den folgenreichen Ereignissen von 1917 hält. Sieht man dagegen in der Oktoberrevolution eine soziale Umwälzung, die ihrem geschichtlichen Rang nach mit den bürgerlichen Revolutionen des 17. und 18. Jahrhunderts verglichen werden kann, kommen andere Dimensionen des Politikers Lenin in den Blick: seine Fähigkeit, das Kräfteverhältnis der sozialen Klassen zu analysieren, den Kern der sozialen Widersprüche des Zeitalters zu begreifen, zu erkennen, welche Tore in die Zukunft in dieser Situation aufgestoßen, aber auch, welche Chancen verspielt werden können. Und es kommt in den Blick, daß dieser geniale Politiker ein Sozialrevolutionär war, ein herausragender Exponent einer der großen sozialen Bewegungen unserer Zeit, der Arbeiterbewegung.

 
 

Die Träger sozialer Bewegungen und Rebellionen, die ausgebeuteten Massen, haben in ihrer Not den Grund für ihren Kampf; aber wegen ihrer inferioren Lebensbedingungen verfügen sie nicht zugleich auch über die intellektuellen Voraussetzungen, um diesen Kampf aus eigener Kraft erfolgreich durchfechten zu können. Abtrünnige Intellektuelle aus den mittleren oder oberen Klassen scheinen – wie im Mittelalter die Ketzer oder in der Neuzeit die Ideologen – ihre geborenen Führer und Verführer zu sein. Keine soziale Bewegung zuvor besaß ein so klares Bewußtsein dieses Problems wie die moderne Arbeiterbewegung. Zwei Positionen standen und stehen sich in dieser Frage gegenüber, die spontaneistische und die expertokratische. Setzte die erste alles auf den Lernprozeß der Massen in ihrem Kampf, so letztere auf eine disziplinierte Organisation unter Anleitung erfahrener und zur wissenschaftlichen Analyse der gesellschaftlichen und politischen Prozesse fähiger Experten.

Lenins „Was tun?“ gilt als eines der autoritärsten Dokumente der zweiten Position. In der Tat ist darin vom Kampf gegen die Spontaneität die Rede, die nur zur ideologischen Beherrschung der Bewegung durch die Ausbeuterklassen führe; das revolutionäre Bewußtsein müsse „von außen“ in die Massen der Arbeiter hineingetragen werden. Da habt ihr’s! – Doch sachte: „Von außen“ – von wo und durch wen? Von und durch einen Teil der Arbeiterklasse selbst, ihren bewußtesten. Eine Phrase oder etwas Überlegenswertes?

Lenin kannte die spontaneistische wie die expertokratische Position als Fraktionspositionen seiner Partei, und er sah sie als bloßen Reflex der Tatsache an, daß sich am Beginn jeder Arbeiterbewegung sozialrevolutionärer Elan und die Fähigkeit, die Bedingungen und Möglichkeiten des Kampfes allseitig intellektuell zu durchdringen, unvermeidlich als Eigenschaften verschiedener Klassen gegenüberstehen. Um beides als Fähigkeiten der Arbeiterklasse nicht zu fordern, sondern es dazu zu machen, gibt es für Lenin keinen anderen Weg, als daß beides zunächst Charakteristikum eines Teils der Arbeiterklasse wird – nicht einer Elite dieser Klasse, sondern der Avantgarde ihrer Kämpfer. In der Herausbildung und Formierung dieser Avantgarde sieht Lenin den entscheidenden praktischen Vermittlungsschritt, damit die revolutionäre Theorie „die Massen ergreift“ (Marx) und so zur wirklich umstürzenden wird, zum im Kampf von den Massen angeeigneten und weiterentwickelten Mittel ihres Kampfes.

Dies ist der Kern der Parteitheorie Lenins, in „Was tun?“ zuerst formuliert und unberührt von all den Modifikationen, die Lenin in den späteren Schriften zur Parteifrage vornahm. Zumindest eines wird man dieser Theorie nicht absprechen können: Sie ist nicht einfach taktisch oder organisationstechnokratisch, sondern eine Antwort auf die in der Tat brennende Frage, wie der Teufelskreis zu durchbrechen ist, daß soziale Bewegungen unterdrückter Massen immer nur vor der Wahl zu stehen scheinen, ob sie an ihren Führern oder an ihrer Führungslosigkeit scheitern wollen. Ob Lenins Antwort überzeugt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Jene Frage jedoch, nicht aber irgendwelche Vorstellungen über eine wahrhaft demokratische oder wahrhaft proletarische Partei, scheint mir der angemessene Ausgangspunkt einer ernsthaften Kritik seiner Antwort.

Wolfgang Lefèvre

Wolfgang Lefèvre ist Professor für Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Freien Universität Berlin.

Deutsche Terroristen laufen Amok

Gehirnwäsche der Deutschen funktioniert aber weiterhin : Zeugen wollen einen südländisch aussehenden Mann gesehen haben. Aber das ist definitiv unwahr.

Ein deutscher PS-Terrorist und ein Reichsbürger-Terrorist  liefen heute Amok.

Offenbar mit voller Absicht hat ein Autofahrer am Samstagnachmittag in Heidelberg Fußgänger angefahren. Drei von ihnen wurden zum Teil schwer verletzt, ein Passant starb, meldet dpa.

Der Terrorist hat offenbar einen deutschen Abstammungshintergrund und er wurde christlich abendländisch geprägt.

Der deutsche PS-Terrorrist war mit einem Mietwagen  mit Hamburger Kennzeichen unterwegs.

Aber die Gehinrnwäsche funktioniertwie gesagt . Die Menschen wollen einen südländisch ausehenden Mann gesehen haben.

Augenzeugenberichte, wonach es sich um einen südländischen Mann handeln soll, dementierte die Polizei.

An der Haltestelle "Altes Hallenbad" wiesen laut Polizei Zeugen die Streifenbeamten daraufhin, dass der Mann ein Messer in der Hand habe. Als die Beamten den 35-Jährigen kontrollieren wollten, eskalierte die Situation: Ein Beamter schoss auf den Mann mit dem Messer, wahrscheinlich nur einmal.

Der Täter, der mit einem Messer bewaffnet war, konnte zunächst flüchten. Wurde jedoch später von den alarmierten Polizeibeamten niedergeschossen. Mit schweren Verletzungen kam er ins Krankenhaus.

  • Die Fahrt eines Mannes mit seinem Auto in eine Menschengruppe in Heidelberg hat ein Todesopfer gefordert. Zwei weitere Passanten wurden verletzt.
  • Die Polizei musste schießen, um den mit einem Messer bewaffneten Mann zu stoppen. Die Hintergründe sind unklar.

Nach der Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Heidelberg ist ein 73 Jahre alter Fußgänger an seinen Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit.

Zuvor war ein Mann mit seinem Auto im Stadtzentrum in eine Fußgängergruppe gefahren. Beamte hatten den Mann wenig später mit einem Schuss niedergestreckt. Es gebe keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, betonte ein Polizeisprecher.

Zur Identität des Tatverdächtigen teilte die Polizei mit, es handele sich um einen 35 Jahre alten Deutschen. Als der Autofahrer in die Menschenmenge fuhr, verletzte er zwei weitere Menschen leicht, die ambulant versorgt wurden. Es handele sich um einen 32-jährigen österreichischen Staatsangehörigen und eine 29-jährige Frau aus Bosnien-Herzegowina, teilte die Polizei mit.

Auch das Landeskriminalamt sei in die Ermittlungen eingebunden, hieß es. Im Einsatz war auch ein Hubschrauber, der Luftaufnahmen vom Tatort machte, wie die Beamten auf Twitter mitteilten.

Der mit einem Messer bewaffnete Mann war ein kurzes Stück zu Fuß geflohen, bevor ihn die Polizei mit einem Schuss niederstreckte. Der Tatverdächtige wurde im Krankenhaus behandelt.

Fahnder untersuchen Fahrzeug

Am Bismarckplatz in Heidelberg gab es eine Sperrung zwischen der Rohrbacher Straße und der Bergheimer Straße wegen der Spurensicherung. Zu sehen waren Experten der Kriminaltechnik in weißen Schutzanzügen an dem schwarzen Opel. Das Fahrzeug war gegen einen Pfosten geprallt. Die Fahnder setzten am Auto auch einen Sprengstoffspürhund ein. Das Tier habe aber nicht angeschlagen, hieß es.

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete, es sei unklar, ob es sich um die Amok-Fahrt eine psychisch labilen Mannes handele - worauf auf den ersten Blick die Umstände hindeuteten - oder ob die Tat einen religiösen Hintergrund habe.

Gleichzeitig griff ein rechtsgerichterer Reichsbürger zur Kettensäge und amputierte einem Menschen fast die Arme. weil er aus einem Haus geräumt werden sollte.

Schalksmühle. Ein 54-jähriger bundesweit als „Reichsbürger“ bekannter Mann aus Schalksmühle im Sauerland schwebte am Donnerstag in Lebensgefahr: Ein Werdohler (37) hat ihm mit einer Kettensäge beide Unterarme fast komplett durchgesägt. Das berichten die „Ruhr Nachrichten“ (RN) .

Die beiden Männer stritten wohl wegen des zwangsversteigerten Hauses, das dem Älteren zuvor gehörte. Er habe sich seit August 2015 geweigert, dort auszuziehen.

Opfer drohte zu verbluten

Der Streit zwischen Vorbesitzer und dem neuen Miteigentümer aus Werdohl schaukelte sich so hoch, dass der Jüngere zur Kettensäge griff und dem 54-Jährigen damit die Knochen beider Unterarme nahezu vollständig durchtrennte.

Der Verletzte kam per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Er drohte zu verbluten. Eine Not-Operation rettete sein Leben.

Der Angreifer ließ sich laut RN widerstandslos abführen, sei aber aus der Untersuchungshaft wieder entlassen. (lin) Der Westen

Vor Tagen wurde in Niedersachsen ein Islamist verhaftet, der vorher Nazi war und der gebürtiger Deutscher ist .

Entgegen den Gepflogenheiten einen ausländischen Hintergrund möglicher Täter gleich propagandistiosch in Mainstreammedien auszuschlachten, wurde hier der biologische und kulturele Hintergrund des Täters weitgehend nicht thematisiert und schon garnicht problematisiert.

 

Verhafteter Islamist Sascha L. war vorher Geburts-Deutscher und Nazi

Viele Islamisten waren in der Vergangenheit von westlichen Geheimdiensten  rekrutierte Söldner, die einen Bezug zum Islam hatten oder  aber völlig unreligiöse Araber u.a. aus der islamischen Welt  waren.

Oft agierten sie als Doppelagenten für den ominösen IS bzw. Al Kaida und gleichzeitig für den Staat.

Es wird spannend zu beobachten sei, ob US Präsident Trump die Rekrutierung von Islamisten weiterführen wird.

So war auch  der Chef der Sauerland-Gruppe, die lange Zeit als größte islamistischen Zelle in Lande gegolten hatte, ein CIA Agent.U

Und auch der  Berliner IS-Attenttäter vom Breitscheidplatz  Anis Amri hatte enge Kontakte zu deutschen Polizeibehörden und er war Geheimdienstspitzel des italienischen Partner-Geheimdienstes deutscher Geheimdienste.

Es stellt sich also die Frage, ob auch Sascha L. von staatlichen Behörden rekrutiert wurde oder ob er ein losgelöster und isolierter Einzeltäter und Trittbrettfahrer ist.

Inzwischen werden hierzulande "Islamisten" rekrutiert,  die garnichts mehr mit der islamischen Welt zu tun haben.
so ist der jetzt in Niedersachsen gefasste "Islamist" ein gebürtiger Deutscher, der bis vor kurzer Zeit noch Neonazi war.
Wie die Nazi-Zellen wie im Falle der NSU werden auch islamistische Zellen von Geheimdiensten unterwandert.

Hier  könnte es sich auch um einen rekrutierten Islamisten handeln, der mit dem Islam nie etwas am Hut hatte.

Auf einem YouTube-Kanal, den die Sicherheitsbehörden ihm zuordneten, veröffentlichte er seinerzeit eine Reihe von Videos, in denen er gegen Muslime und Antifaschisten hetzte.

Damals befasste sich L. unter anderem mit dem "schleichenden Volkstod", agitierte gegen Muslime, die in Deutschland angeblich "die Scharia durchziehen" wollten und warnte davor, sich mit ihnen anzufreunden: "Selbst ein Hund weiß, wo er hingehört - und wohin gehörst du? Sei nicht dümmer als ein Hund und rette die deutsche Bevölkerung vor dem geplanten Aussterben!"

Vor der Kamera trat Sascha L. vermummt mit Schal und Sonnenbrille auf. In einigen Filmen trug er auch eine weiße Maske, wie sie die rechte Aufmarschtruppe "Die Unsterblichen" verwandt hatte.

Im Mai 2013 lud er dann ein Video mit dem Titel "Tipps für die Kakerlaken Bekämpfung" hoch, in dem er nach Erkenntnissen der Behörden zu Aktionen gegen Migranten aufrief.

Doch offenbar schenkte Sascha L. seinem rassistischen Geschwafel irgendwann selbst keinen Glauben mehr. Nach Informationen des SPIEGEL konvertierte der Rechtsextremist etwa im Jahr 2014 zum Islam. So sagte er es im Rahmen eines Gerichtsverfahrens aus, in dem er sich verantworten musste, weil er das verbotene Symbol des Islamischen Staates  im Internet verbreitet hatte.

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Celle wollte sich zu dem extremistischen Vorleben des Beschuldigten auf Anfrage nicht äußern. Die Ermittlungen zu der Person dauerten noch an, hieß es. Geprüft werde außerdem, mit wem L. in Kontakt gestanden habe und ob es Mitwisser gebe.

Sascha L. war jetzt festgenmmen werden, weil er einen Anschlag auf Soldaten und Polizisten geplant haben soll. Ihm wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im niedersächsischen Northeim wurden Acetonperoxid, andere Chemikalien und elektronische Bauteile zur Herstellung eines Sprengsatzes gefunden.

In ersten Vernehmungen habe L. eingeräumt, er habe Beamte mit dem selbst gebauten Sprengsatz "in eine Falle locken wollen", teilten die Ermittler mit. Der angebliche Salafist sei "dringend verdächtig", der Zugriff ein "großer Erfolg", hieß es.

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