MacronLeaks: Verschwörungstheoretiker-Medien wie BILD, ZDF, RTL, NTV wittern völlig beleglos russischen Hackerangriff

Ähnlich wie am Ende des US Präsidentschaftswahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton spielen im Wahlkampf in Frankreich zwischen Macron und Le Pen veröffentlichte E Mails eine wichtige Rolle. 

Obwohl die E-Mails von vielen Seiten gehackt worden sein können,  ist der Tenor deutscher Konzern- und Staatsmedien, dass die russische Regierung hier eine Kampagne stricken könnte. 

Dafür gibt es natürlich nicht den geringsten Beweis. Doch Verschwörungstheoretiker bei ARD bis ZDF  und von BILD bis RTL lassen sich von Fakten kaum leiten. Sie lassen sich von russophoben Emmotionen steuern.

Dabei kommen ganz private Hacker genauso in Frage wie Thinktanks der Neocons oder Aktivisten von Front National in Frankreich. Auch der konservative DNC Thinktank in den USA ist eine mögliche Hacker-Gruppe. Aber auch Macron selber kann hinter diesem Hacking stecken . So kann er  sich als Opfer darstellen  - dafür spricht, dass keinerlei Inhalte dieser angeblichen Leaks medial bekannt wurden. 

Angeblich wurden E Mails von Macron im Gigabyte-Bereich veröffentlicht. 

Die On Marche- Bewegung in Frankreich hat die Existenz dieser Leaks bestätigt.

French presidential hopeful Emmanuelle Macron’s team confirmed that it suffered a massive hacking attack after a trove of internal documents was released online just a day before the final round of elections.

On Friday evening, a profile called EMLEAKS posted a nine-gigabyte leak to Pastebin, a web application where users can store plain text.

WikiLeaks posted a link to Pastebin on Twitter, saying that the release in question “contains many tens of thousands of emails, photos, attachments up to April 24, 2017.”

However, the group denied being involved in the leak, saying only that it is verifying the information. RT

Der User "EMLEAKS" hatte auf der  Daten-Plattform "Pastebin" Mails von Macron veröffentlicht, die 9 Gigabyte an Daten umfassen.

Zunächst erschienen Links zu dem etwa neun Gigabyte großen Datensatz im Forum 4Chan, schnell verbreiteten sich die Dokumente in anderen Internetforen.

Wikileaks ist nicht der Veröffentlichende. Die Plattform berichtet aber, dass es sich dabei um zehntausende Mails handelt.

Macron’s political movement, En Marche!, has released a statement confirming that the candidate and his campaign team were hacked.

“The En Marche movement has been a victim of a massive and coordinated hacking attack leading to the spreading this evening on social media of internal information of a diverse nature (emails, documents, contracts),” the statement said.

According to the team, “those circulating these documents are adding many false documents to authentic documents in order to sow doubt and disinformation.”

The release came “in the last hour of the official campaign” and this hack is “clearly a matter of democratic destabilization,” the statement added.

Auch das Medium ("Intercept" geht  beispielsweise davon aus, dass es diese Leaks in besagter Form nicht  gibt.)  RT

Der Leak enthält Gesprächsverläufe zwischen Macron-Mitarbeitern, einen mutmaßlichen Vertrag Macrons mit der Versicherung Allianz, aber auch E-Mails von Personen, von denen nicht bekannt ist, dass sie in Verbindung zum Präsidentschaftskandidaten stehen.

Beispielsweise Nachrichten vom französisch-libanesischen Geschäftsmann Ziad Takieddine sind unter den Dokumenten. Takieddine ist für umstrittene Waffengeschäfte berüchtigt.

Das ist ein Hinweis auf eine mögliche Verstrickung von Macron in Waffengeschäfte des Militärisch-Industriellen Komplexes in der EU.  

Wie diese Daten bei einem Hackerangriff auf Macron erbeutet worden sein sollen, ist bislang ebenfalls unbekannt.

IT-Experten sind der Meinung, dass Teile des Materials authentisch sind, andere Dokumente in dem riesigen Datenpaket bewusst gefälscht wurden.    

"Der Macron-Leak ist voll von absichtlich irreführender Information. Handgefertigt, um Verwirrung zu stiften", zitiert die "Süddeutsche Zeitung“ einen IT-Sicherheitsfachmann. Im Vorwahlkampf hatte die rechtsradikale Le Pen angedeutet, dass Macron ein Offshore-Konto in der Karibik unterhalten könnte.   

Die Rechtspopulistin Le Pen bezog sich mit ihrer Aussage wohl auf einen Post im englischsprachigen Onlineforum "4chan", den ein anonymer Nutzer wenige Stunden zuvor veröffentlicht hatte.

Zwei angehängte Dokumente, eines davon angeblich von Macron unterzeichnet, sollten beweisen, dass der Präsidentschaftskandidat Steuern hinterziehe.

Ein Macron-Konto soll sich auf der Karibilk-Indel Nevis befinden, wo über 17 000 Banken sich an der illegalen Geldwäsche und Steuerhinterziehung beteiligen.  

Screenshot des "4chan"-Posts über Macron

Macron spricht von typischen Fake News

Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete mit Verweis auf Macrons Umfeld, die Unterschrift sei gefälscht. Am Donnerstag stellte dieser Strafanzeige gegen Unbekannt, unter anderem wegen "Fälschung" und "Verbreitung einer Falschnachricht". Im öffentlich-rechtlichen Hörfunk "Radio France" erklärte Macron, es seien typische Fake News: Le Pen lanciere Inhalte, die dann von ihren Truppen im Internet verbreitet würden. "Ich habe niemals ein Konto gehabt, in welchem Steuerparadies auch immer", sagte Macron im Interview.

Der Kommunikationswissenschaftler Nicolas Vanderbiest von der Katholischen Universität Löwen hat in einer Grafik dargestellt, wie sich der Hashtag #MacronGate und damit die unbestätigte Nachricht eines Offshore-Kontos Macrons auf Twitter verbreiteten. Die Kurve stieg ab 22 Uhr steil an und erreichte um Mitternacht, kurz nach Ende der Debatte, ihren Höhepunkt.

Laut den jüngsten Umfragen lag Macron noch 12 Prozentpunkte vor seiner Konkurrentin Le Pen. Viele Franzosen sind jedoch noch unentschieden, auch Macron wird insbesondere wegen seiner Vergangenheit als Investmentbanker in vielen Kreisen kritisch gesehen.

So ist davon auszugehen, dass die neuen Leaks bei einigen Franzosen das Gefühl verstärken, dass dieser Mann etwas zu verbergen hat. Natürlich aber ist die Faschistin Le Pen keine Alternative - aber auch Macron verkörpert das konzernfreundliche und gewaltbereite Establishment in der EU. 

 

Sind Jura-Professoren wie Ralph Weber in Deutschland immer noch verkappte Nazis? 

Nach 1945 wurde kein einziger Richter des ehemaligen Volksgerichtshofes von Freisler  im CDU Staat wegen Nazi Verbrechen verurteilt.

Hitlers Nazi-Richter wie Hans Filbinger wurden mit CDU Parteibuch sogar Ministerpräsident in Ba Wü.  

Der CDU Politiker und Kommeentator der Rassegesetze der Nazis, Hans Globke, wurde gar quasi Kanzleramtschef von CDU Bundeskanzler Konrad Adenauer. 

Die 68 er Studentenbewegung stellte deshalb im Hinblick auf die bundesdeutsche Justiz fest: " Unter den Talaren ist immer noch der Muff von 1000 Jahren". 

AfD-Rechtsprofessor fordert  jetzt wieder eine arische Leitkultur.

„Biodeutsche” mit nicht weniger als zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern sollen dafür sorgen, dass auch in 30 Jahren eine deutsche Leitkultur fortbesteht. Das verlangt der vorpommersche AfD-Landtagsabgeordnete Ralph Weber.

"Biodeutsche"  als Begriff wurde früher als "Blutsdeutsche" bezeichnet. In der Substanz meint es nichts anderes. 

In einem Facebook-Eintrag fordert der Greifswalder Juraprofessor und AfD-Landtagsabgeordnete Ralph Weber, dass sich "'Biodeutsche' mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern” dafür einsetzen, dass "unsere Heimat auch in 30 Jahren noch von einer deutschen Leitkultur geprägt und geformt wird".

Webers Forderung ähnelt den Bedingungen des "Kleinen Ariernachweises" der Nationalsozialisten, der die Vorlage der Geburtsurkunden einer Person, der beiden Eltern und der vier Großeltern vorsah, um eine arische Abstammung nachzuweisen.

In dem am Montag als persönliche Einschätzung des AfD-Bundesparteitags am vergangenen Samstag in Köln veröffentlichten Eintrag fordert Weber außerdem ein Ende des "Großen Austausches".

AfD-Fraktion äußert sich nicht zu Weber

Dieser Begriff wurde durch die rechtsextreme, vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung geprägt. Er beschreibt die Vermischung des deutschen Volkes mit ausländischen Völkern auf deutschem Boden. Weber beendet den Eintrag mit dem Slogan: "Deutschland den Deutschen".

Anders als in anderen ostdeutschen Bundesländern zeichnete sich der AfD-Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern bisher durch eine Form der politischen Auseinandersetzung aus, die durch weitgehende Untätigkeit und Konturenlosigkeit gekennzeichnet war. 

Mit dem Einzug Ralph Webers in den Schweriner Landtag scheint sich dies geändert zu haben. Einen Maulkorb durch die AfD-Fraktion im Landtag gab es bisher nicht. Auf Nordkurier-Nachfrage wollte sich die Fraktion nicht zu den erneuten verbalen Entgleisungen Webers äußern.

In der Vergangenheit hatte Weber immer wieder durch rechtsextreme Äußerungen für Aufsehen gesorgt. Zuletzt verlangte Weber eine namentliche Registrierung von HIV-infizierten Personen in Mecklenburg-Vorpommern.

Update (25. April 2017, 22.13 Uhr): Mittlerweile hat Herr Professor Weber seinen Facebook-Eintrag geändert. Die vom Nordkurier zitierte Text-Passage "'Biodeutsche' mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern” wurde gestrichen, ebenso fehlt die Phrase "Deutschland den Deutschen" am Ende des Textes.

Update (27. April 2017): Nun hat sich die Universität Greifswald von den Aussagen Webers distanziert. Der Vorstand des Landesverbandes der AfD mahnte den Abgeordneten ab. Weber will diese Abmahnung nicht akzeptieren.

 

Die Akte Bundeswehroffizier Franco A. - Individual-Terrorist oder Gladio-Staatsterrorist? 

Jetzt platzt auch der Kriegsministerin der Kragen. Rechtsextremismus scheint in den Strukturen der Bundeswehr tief verwurzelt zu sein.

Jetzt wurde erstmals ein Bundeswehr-Offizier als gewaltbereiter verkappter Neonazi enttarnt, der Anschläge plante und sich gleichzeitig als syrischer Kriegsflüchtling in Bayern ausgegeben hatte.

Er führte ein Doppelleben wie es von Geheimdienstagenten bekannt ist.  Jetzt wäre zu prüfen, ob der  rechtsradikale  Bundeswehr-Offizier gleichzeitig für den MAD Geheimdienst tätig war.    

Er führte sogar eine Todesliste, auf der sich der SPD Bundesjustizminister Maaß genauso  befunden hat wie der Bundespräsident Gauck. 

Trotzdem haben Mainstreammedien im Stile der Hofberuichterstattung die Kriegsministerin von der Leyen kritisiert, weil sie die Institution Bundeswehr als Muinisterin kriisierte. 

Der Historiker Michael Wolffsohn nahm von der Leyen gegen die Kritik in Schutz. Für langfristige Entwicklungen trage sie keine Verantwortung. Wolffsohn sagte dem Berliner "Tagesspiegel": "Es gefällt mir, dass die Ministerin nicht um den heißen Brei herumredet, sondern das Problem klar und ohne jede Beschönigung benennt." Außerdem sei sie offensichtlich bereit, Konsequenzen zu ziehen. "Der Fisch stinkt nicht vom Kopf her", sagte Wolffsohn. Von der Leyen sei noch nicht lange genug Ressortchefin, um für falsche Strukturen in der Bundeswehr verantwortlich gemacht werden zu können.

Wolffsohn bescheinigt den deutschen Streitkräften ein strukturelles Problem. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sei die Bundeswehr "attraktiv für Extremisten jedweder Couleur", sagte er. Diese Entscheidung sei verantwortlich dafür, dass dem Militär jetzt die "normalen" Bürger fehlten. "Und es hat die Dämme geöffnet für den Zustrom extremistischen Personals", sagte der frühere Geschichtsprofessor an der Münchner Bundeswehr-Hochschule.

Aber wer ist dieser Franco A., der die Aufregung  bei Kriegsministerin, Behörden und Medien ins Rollen brachte? 

Etwas verschmitzt grinst der dunkelhaarige Oberleutnant auf einer Aufnahme. Die graue Uniform sitzt korrekt, neben ihm steht eine Schulklasse. Das Bild entstand im französischen Illkirch. Dort ist der Bundeswehroffizier beim Jägerbataillon 291 der deutsch-französischen Brigade stationiert. Das ist eine Rolle die der mögliche Doppelgent spielte. 

Für die Ermittlungsbehörden ist der junge Mann mit Seitenscheitel und Brille ein rätselhafter und hochgefährlicher Fall. Am Mittwochmorgen nahm ihn das Bundeskriminalamt (BKA) im bayerischen Hammelburg fest.

Gleichzeitig wurden seine Stube in Frankreich, sein Auto und die Wohnung seines mutmaßlichen Komplizen in Offenbach durchsucht: Auch Mathias F. sitzt in Haft.

Inzwischen meldet z B NTV, dass eine Gruppe von bis zu 5 Soldaten einem rechtsextremen geheimen Netzwerk angehören. Für ein rechtspopulistisches Medium der Hofberichterstattung schon sehr aussergewöhnlich udn es deutet darauf hin, dfass die Hütte wirklich brennen muß. Von der Leyen sagte sogar einen USA Besuch ab. 

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ermittelt seit dem 17. Februar wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen Franco A., der in der Infanterieschule seit einigen Wochen einen Lehrgang zum Einzelkämpfer absolvierte. Womöglich plante A. einen Anschlag in Deutschland, den er Asylbewerbern oder dem IS in die Schuhe schieben wollte. Auch das deutet auf  eine Geheimdienstvita hin. ..

Das Szenario der Ermittler klingt besorgniserregend: Franco A. soll hinter seiner biederen Fassade stramm rechtsextrem, rassistisch und bereit zu Gewalttaten gewesen sein.

Ende 2015 besorgte er sich eine Tarnidentität als syrischer Flüchtling. Eine Hypothese der Ermittler lautet: Auf diese Weise hätte A. nach einem Anschlag für den Verdacht sorgen können, dass Flücgtlinge oder der IS  die Tat verübten.

Der IS gilt seit langer zeit gemäß US Geheimdienstpapieren des IS als mögliches US- Geheimdienstkonstrukt. Der deutsche BND und der MAD agieren analog der Verhaltensweise der US Geheimdienste. 

Begonnen hatte das Ganze Ende Januar. Auf dem Flughafen Wien-Schwechat entdeckten Techniker bei Wartungsarbeiten in einem Schacht einer Toilette eine geladene Pistole vom Kaliber 7,65, die Polizei wurde alarmiert. Nach einer Untersuchung der Waffe wurde entschieden, einen Alarm an dem Schacht anzubringen. So sollte derjenige gefasst werden, der sie aus dem Versteck holt.

Die Falle schnappte zu, als Franco A. am 3. Februar den Schacht öffnete. Der Deutsche wurde vorläufig festgenommen. A. gab an, die Waffe in einem Busch am Rand des Balls der Offiziere am 20. Januar in Wien gefunden zu haben. Am Flughafen sei ihm jedoch eingefallen, dass er mit der Pistole nicht durch die Kontrollen komme. Deswegen also das Versteck auf der Toilette.

Registriert als Obsthändler aus Damaskus

Die Ermittlungen nach dem Waffenfund illustrieren das skurrile Doppelleben des Soldaten, aber auch das Chaos während der Flüchtlingskrise: Die Österreicher gaben die Fingerabdrücke von der Waffe an das BKA weiter. Nach kurzer Zeit hatten die Ermittler dort einen Treffer - allerdings nicht Soldat A., sondern einen syrischen Asylbewerber.

Franco A. hatte sich Ende 2015 unter dem Alias David Benjamin in Bayern als Flüchtling ausgegeben. Obwohl er kein Arabisch und nur gebrochen Französisch sprach, wurde er registriert - als Christ und 1988 geborener Sohn eines Obsthändlers aus Damaskus.

Aus den Akten geht hervor, was A. alles dafür tat, um sich eine Scheinidentität als syrischer Flüchtling aufzubauen. Kurz nach der Registrierung beantragte er Asyl, bezog pro Monat gut 400 Euro Sozialleistungen und bekam sogar ein Zimmer in einer Sammelunterkunft. Gleichzeitig erschien er bei der Bundeswehr wie gewohnt pünktlich zum Dienst, niemand bemerkte etwas.

Rechtsradikale  Gesinnung

Aus Wien allerdings bekam das BKA auch einen anderen interessanten Hinweis: Die Österreicher fanden bei A. Dateien, die laut Fahndern eindeutig auf seine rechte Gesinnung hindeuteten. Spätestens jetzt war die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main alarmiert. Am 17. Februar eröffnete sie ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat.

In den folgenden Wochen wurde der Bundeswehrsoldat intensiv beobachtet, die Geschichte von der zufällig gefundenen Pistole glaubte niemand. Vielmehr kam bei Telefonüberwachungen heraus, dass A. ein überzeugter Ausländerfeind sein könnte: Über eine WhatsApp-Chatgruppe soll er mit Gleichgesinnten Hetz-Texte ausgetauscht und sich über Ausländer echauffiert haben.

Dabei fiel auch der mutmaßliche Komplize, Mathias F., auf. Er ist wohl ein alter Freund aus Offenbach. Mit ihm kommunizierte A. viel. Auch ein Reservist aus Wien, der bisher nur als Zeuge gilt, fiel in der Chatgruppe auf, bei einigen Mitgliedern gab es am Mittwoch Hausdurchsuchungen. Die Fahnder kamen schließlich zu der Einschätzung, dass die jungen Männer vielleicht nicht nur hetzten, sondern womöglich auch einen Anschlag planten.

Das BKA bat die Bundeswehr angeblich dennoch, den Verdächtigen weiter seinen Dienst verrichten zu lassen, um ihn verdeckt beobachten zu können. Der Oberleutnant verhielt sich unauffällig. Allerdings hat er einigen vermutlich ebenfalls rechttsradikal gesinnten  Kameraden kommuniziert.  Ihnen berichtete er von der in Wien gefundenen Waffe, die ihm jetzt Probleme bereite.

Bei seinem Komplizen Mathias F. in Offenbach fanden die Beamten sogar Munition, auch von Handgranaten und ein bisschen Sprengstoff ist die Rede. Welche Rolle F. aber spielt, muß geklärt werden. Er selbst gibt an, dass Franco A. ihm die gefundenen Waffen gab, er habe sich angeblich dabei nichts gedacht.

Die Bundeswehr muss jetzt eine Erklärung dafür finden, wie die rechtsextreme Gesinnung des Oberleutnants so lange unentdeckt bleiben konnte. Oder war er ins Gladio-Netzwerk eingebunden, dass seit den 70 er Jahren Nato Terror gegen die eigene Bevölkerung in Europa praktiziert und angeblich nicht mehr aktiv sein soll? 

Und wie Franco A. mehr als ein Jahr verheimlichen konnte, dass er regelmäßig nach Bayern fuhr und dort seine fingierte Identität als Flüchtling pflegte.

Ein Bundeswehrsoldat  befragte den Bundeswehr-Offizier sogar in einem langen Verhör, in dem er sich als Asylbewerber ausgab. War dieser Befragende ein Nazi-Kumpane oder gar Gladio-Geheimdienstagent? 

Operation Gladio is the codename for a clandestine North Atlantic Treaty Organisation (NATO) "stay-behind" operation in Italy during the Cold War. Its purpose was to prepare for, and implement, armed resistance in the event of a Warsaw Pact invasion and conquest. The name Gladio is the Italian form of gladius, a type of Roman shortsword. Stay-behind operations were prepared in many NATO member countries, and some neutral countries.[1]

The role of the Central Intelligence Agency (CIA) in Gladio and the extent of its activities during the Cold War era, and any relationship to terrorist attacks perpetrated in Italy during the "Years of Lead" (late 1960s to early 1980s) are the subject of debate. Switzerland and Belgium have had parliamentary inquiries into the matter.[2

Die Anhörung fand jedenfalls schon im November des vergangenen Jahres in Zirndorf im Beisein eines Französisch-Dolmetschers statt. Der Offizier hatte angegeben, nur diese Sprache zu beherrschen...Gladio (ital. „Kurzschwert“; von lat. Gladius) war der Deckname für eine geheime paramilitärische Einheit der Nato in Italien.. hnliche Stay-behind-Organisationen anderer Staaten Westeuropas wurden infolge der Aufdeckung von Gladio 1990 bekannt.  Wikipedia 

 

Nachdem er die bürokratischen Hürden mit akribischer Leichtigkeit genommen hatte, pendelte der Mann mit der Doppel-Identität zwischen seinem Dasein als Flüchtling und seinem Soldatenleben in Illkirch-Graffenstaden im Elsass. Es handelt sich um die Leclerc-Kaserne. Dort gehörte er dem Jägerbataillon 291, einem deutsch-französischen Jäger- und Aufklärungsverband, an.

Angesichts des massiven Behördenversagens gerät auch de Maizière unter Druck. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley wirft ihm, aber auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen vor, ihre Behörden nicht im Griff zu haben:

Herr de Maizière und Frau von der Leyen haben ihre Läden nicht im Griff. Dieser Minister ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland.

So stellte er  vorher am 12. Mai 2016 einen regulären Asylantrag. Noch einmal ein halbes Jahr später wurde er am 7. November in einer Außenstelle des Bundesamts in Nürnberg zu seinen Beweggründen befragt.

Es ist aber wohl eher von Behördenversagen als vielmehr von möglichem Staatsterrorismus auszugehen  - auch wenn das niemand offiziell zugibt. 

Auch von der Leyen kommt nicht gut weg:

Eigentlich leistet sich Frau von der Leyen mit dem militärischen Abschirmdienst eine eigene Einheit, die solchen kriminellen Umtriebe aufspüren soll. Doch auch hier herrschte Untätigkeit.

Kein Wunder, dass nun Betriebsamkeit aufkommt und zupackende Worte fallen. Am Freitag hatte die Bundesregierung Fehler eingeräumt und die Aufklärung des Falls angekündigt. Nun legt de Maizière nach. Demnach würden BAMF und Bundesinnenministerium „jeden Stein umdrehen, bis wir wissen, wie es dazu kommen konnte“, so ein Sprecher des Ministers.Die Details der rund 90-minütigen Befragung belegen, so Ermittler, dass bei der Prüfung grundsätzliche Standards missachtet  oder weggelassen wurden.

 Während seines Studiums an der französischen Militäruniversität Saint-Cyr, sei er bereits aufgrund seines menschenverachtenden Gedankenguts aufgefallen. Ein Soldat und Kommilitone des Angeklagten soll weitere Angaben aus dieser Zeit gemacht haben. Er erinnere sich daran, dass die Masterarbeit von Franco A. von den französischen Professoren als völkisch-extremistisch eingestuft worden sei. Der Titel der Arbeit: „Politischer Wandel und Subversionsstrategie“.

Auch ein Wissenschaftler vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr soll die Arbeit gelesen haben. Er habe demnach festgestellt, dass der Inhalt eindeutig „völkisches Denken“ beinhalte. Franco A. habe sich daraufhin von seiner Arbeit distanziert und angeführt, dass Papier unter Zeitdruck angefertigt zu haben, berichtet der Spiegel.

Am Samstag bestätigte das Bundesverteidigungsministerium, ebenfalls über die Existenz der Masterarbeit unterrichtet worden zu sein. Es erklärte, dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) umgehend einen Entwurf der Arbeit übergeben zu haben. Das Parlamentarische Kontrollgremium, unter dessen Zuständigkeit der MAD fällt, sei ebenfalls unterrichtet worden.So sprach Franco A. zwar gebrochen arabisch ( nach vorherigen Aussagen sprach er kein Wort arabisch), nach einem Kurs bei der Bundeswehr hatte er jetzt angeblich Grundkenntnisse. Statt ihn aber wenigstens ein paar Minuten auf arabisch zu befragen, um wenigstens den Akzent einzuordnen, wechselte die marokkanische Dolmetscherin gleich ins Französische.

Geradezu obskur wirkt im Nachhinein, dass der Offizier A., der sich als der Syrer David Benjamin ausgab, ausgerechnet einem Kameraden gegenüber saß. Es ist nicht glaubwürdig, das der Befragende diesen Schwindel nicht bemerkt haben will. Wieso wurde er überhaupt von der Bundeswehr befragt? Sollte da ein Gefälligkeitsgutschten für Franco  A. erwirkt werden, damit seine  Tarnung nicht auffliegt? 

So war als Befrager ein von der Bundeswehr ans Bamf ausgeliehene Soldat eingesetzt, so steht es jedenfalls in den Akten. Auch ihm fiel angeblich jedoch nicht auf, dass auf der anderen Seite kein Syrer, sondern ein Oberleutnant aus seiner Truppe bzw ein deutscher Bundeswehroffizier Platz genommen hatte.

Seine Legende verzierte A. mit vielen Details. So gab er sich als Sohn einer christlichen Obstanbauerfamilie aus der Ortschaft Tel al-Hassel aus, man gehöre zu einer französischen Minderheit. Arabisch spreche er kaum, da er nur das Gymnasium Mission Laïque Française besucht habe. Tatsächlich gibt es eine solche Schule - allerdings in Aleppo, gut 20 Kilometer entfernt vom angeblichen Wohnort.

Spätestens danach schauten die Prüfer nicht mehr genau hin. So berichtete A., er würde vom "Islamischen Staat" (IS) wegen seines jüdisch klingenden Namens verfolgt. Dann berichtete er, der Hof seiner Eltern sei vom IS angegriffen worden. Angebliche Verletzungen durch Granatsplitter an der Schulter indes ließ man sich nicht zeigen. Regulär wird immer ein Arzt hinzugezogen oder zumindest ein Foto gemacht.

Im Nachhinein wirkt die gesamte Befragung dilettantsich und gestellt 

Merkwürdig wirkt auch ein Passus in den Akten, A. habe sich vor der Einberufung als Soldat für die syrische Armee gefürchtet. Laut einem Insider findet sich dazu in der Befragung kein Hinweis, auf jeden Fall wurde er dazu nicht befragt, möglicherweise die Behauptung einfach als Fakt hingenommen. Nach Meinung des Kenners fragt das Bamf in solchen Situationen zumindest nach, ob es bereits einen entsprechenden Einberufungs-Brief gegeben habe.

Für die Ermittler ist der Lapsus nur einer von vielen. So berichtete A. später, er habe wegen des Angriffs zu einem Cousin nach Damaskus fliehen müssen. Wortreich beschrieb er seine Gewissensbisse, dass er seine Familie verlassen habe, da sein Vater vom IS getötet worden sei.

Es ist wenig glaubwürdig, dass sowohl die Asylbehörde als auch die Bundeswehr trotz stundenlanger Befragung  diesen Schwindel nicht bemerkt haben will. 

Grundsätzlich wirkt die gesamte Befragung im Nachhinein nachlässig oder gar fahrlässig. Zudem weist sogar das Innenministerium darauf hin, dass der Asylantrag keineswegs in der sogenannten Chaosphase der Flüchtlingskrise, als das Bamf heillos überlastet war, stattfand. Im Sommer 2016 wurden die Vorgänge bereits wieder weitgehend normal und gründlich abgearbeitet.

Im Fall von A. ging es sehr schnell. Bereits am 16. Dezember, gut einen Monat nach seiner Märchenstunde, entschied das Amt positiv über den Antrag auf subsidiären Schutz. Da in Syrien Bürgerkrieg herrsche, sei "generell ein Gefährdungsgrad für Zivilpersonen anzunehmen". Bei Rückkehr bestehe für den vermeintlichen Syrer "eine erhebliche individuelle Gefahr". Seine Tarnidentität war jetzt perfekt.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen gegen einen terrorverdächtigen Bundeswehroffizier übernommen. Es bestehe der Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, sagte ein Sprecher.

Der Verdächtige hat möglicherweise auch Munition aus Bundeswehr-Beständen gestohlen. "Wir haben Unstimmigkeiten festgestellt", sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker. Dabei geht es seinen Angaben zufolge um Munition, die angeblich bei einer Schießübung verwendet worden sein soll, die Franco A. geleitet hatte.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass der Bundeswehr schon seit 2014 Hinweise auf eine rechtsextreme Gesinnung des Offiziers vorlagen, ohne dass Konsequenzen folgten.

Der festgenommene Oberleutnant Franco A. hat offenbar eine Liste mit möglichen Zielen für Anschläge oder Angriffe gegen linke und antifaschistische Organisationen und Einzelpersonen geführt. Aus Sicherheitskreisen wurde dem SPIEGEL am Wochenende bestätigt, dass bei den Hausdurchsuchungen am vergangenen Mittwoch eine solche Liste gefunden wurde, die nun ausgewertet werde.

Auf der Liste befinden sich Organisationen, die sich gegen rechte Gewalt und extremistisches Gedankengut einsetzen. Der Verdächtige selbst schweigt seit seiner Festnahme am Mittwoch.

Laut NTV sollen auch Bundesjustizminister Maaß und Gauck sich auf der Todesliste befunden haben. 

Allerdings informierten die Behörden mindestens zwei Personen und Organisationen, die auf der Liste aufgeführt sind. So meldete sich das LKA Berlin bereits am Freitag bei der Berliner Linken-Abgeordneten Anne Helm, die regelmäßig Morddrohungen aus dem rechten Spektrum erhält und sich aktiv gegen rechte Tendenzen einsetzt. Sie gehört allerdings dem antideutschen spektrum der Linken an, dem ebenfalls mögliche Geheimdiensttätigkeiten nachgesagt werden.

So könnte die Liste den Verdacht der Ermittler bestätigen, dass A. tatsächlich planstabsmäßig Attacken plante und diese möglicherweise sogar vorbereitete.

Spätestens dann würde es sich tatsächlich um einen rechtsextremen Terrorfall von gravierender Schwere handeln, ausgerechnet mit einem Mustersoldaten als Hauptverdächtigen. Die Bundeswehr inklusive Verteidigungsministerin von der Leyen steht in dem Fall massiv unter Druck. 

Die Kriegsministerin reagiert scharf und wirft der Führung der Bundeswehr gravierende Versäumnisse über eine lange Zeit hinweg vor. 

Auch der ehemalige Bundeswehr Hochschul Offiziers-Ausbilder Professor  Wolfsohn muß eine zunehmende Rechtsradikalisierung in der Budeswehr zugeben, die ein Ergebnis des Umbaus der Bundeswehr zu einer Berufsarmee sei, die rechtsradikale, Nazis und Waffenfetischisten anziehe.  

 

 

Trump: " Ich bin Nationalist und Globalist"

Zuerst wollte  US Präsident Trump  das nordamerikanische Nafta-Freihandelsabkommen mit Kanada um Mexiko auflösen.

Nach einem Anruf des mexikanischen und des kanadischen Präsidenten Nieto und Trudeau ändert der jetzt 100 Tage regierende Trump plötzlich seine Meinung.

Jetzt will er  das Abkommen nur noch weiter verhandeln.

Wahrscheinlich hat man Trump deutlich gemacht, dass viele US Bürger in seinen Hochburgen im Norden vom freien Handel mit Kanada abhängig sind.

So kann " Wallstreet Journal" diesen seltsamen Wandel verkünden. 

Der ultranationalistische Flügelum Steve Bannon scheint sich immer noch im Machtkampf mit den Globalisten zu befinden, die zunehmend Einfluß auf die Politik von Trump gewinnen 

Insbesondere ehemalige Goldman Sachs Banker wie US- Finanzminister Steven Mnuchin und Gary Cohn ( Vorsitzender des Weißen Hauses National Economic Council ) vertreten den Globalisten-Flügel im Weißen Haus. 

Craig Fuller sieht als langjähriger Ronald Reagan  Berater, dass eine Kurskorrektur schwierig sei, wenn man keinen Kurs hat. Aber er müsse sich entsceiden und einen der beiden Flügel kaltstellen. 

Aber Trump will davon nichts wissen . Es gibt beide Gruppen . Aber am Ende erscheine alleine er selber und so stellete er entssprechend fest :  "  Hay ich bin Nantionalist und Globalist".

So schnell kann der Wandel vollzogen werden.  

Aus "America First" wird " qwir bleiben auch Weltpolizist"

Was  interessiert mich mein Geschwätz von gestern scheint das Credo des neuen Machthabers im Weißen Haus zu sein. 

 

 

Nazi- Netzwerk in der Bundeswehr - Kriegsministerin von der Leyen kritisiert Bundeswehr-Führung

Wolffsohn: Bundeswehr attraktiv für Extremisten 

Nachdem der Bundeswehr-Offizier Franco A. als gewaltbereiter völkisch denkender Neonazi und getarnter Syrer und Asylbewerber enttarnt und als möglicger  Terorist  verhaftet wurde, hatte die Kriegsministerin von der Leyen die Führung der Bundeswehr scharf kritisiert.

Die Bundeswehr galt schon immer als Sammelbecken von Neonazis und jetzt wurde ein Netzwerk von mindestens 5 Soldaten enttarnt, dass laut Tagesschau - Meldung vom Tage innerhalb der Bundeswehr existiert. 

Vor Jahren waren schon Bundeswehr- Ausbilder wie Professor Wolffsohn durch die Befürwortung der menschenverachtenden Folter aufgefallen. Wer solche Ausbilder hat, muss sich nicht wundern, wenn menschenfeindliche Gesinnungen in der Bundeswehr selbt auf Führungsebene gedeihen. 

Mainstreammedien toben und betonen nur eine angebliche Kritik an von der Leyen, die wegen dieser großen Regierungs- und Führungskrise sogar ihren USA- Besuch absagte. 

Hofberichterstattung findet also sogar dann statt, wenn ein führender Bundesminister Kritik an der Führung von Institutionen der Bundesrepublik äussert. Diese sich gleichschaltende Presse bietet einfach nur ein peinliches Bild.  

Jüngst war ein Chef-Ausbilder der Bundeswehr entlassen worden. Generalmajor Spindler mußte seinen Posten räumen. Aber offensichtlich ist das Führungsproblem bei der Bundewehr, die rechtslastige völkische bis rechtsradikale Gesinnungen erzeugt, die auch von den Ausbildern und Offizieren offensichtlich transportiert werden. 

Nach der harschen Kritik von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen an Führungsschwächen in der Bundeswehr hat der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels auf die Verantwortung der CDU-Politikerin verwiesen. "Die Bundeswehr hat jede Menge Probleme", räumte Bartels im Sender Bayern 2 ein. "Aber wenn Frau von der Leyen nun sagt, es gäbe ein Führungsproblem, dann muss man natürlich sagen: Führung fängt oben an." Von der Leyen habe in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren im Amt selbst schon Weichen so stellen können, dass Probleme beendet werden, sagte Bartels. Der Wehrbeauftragte und SPD-Politiker fügte hinzu: "Das, was wir hier erleben, ist nicht in Ordnung."

Bartels beschrieb die Lage so, dass sich in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten Mentalitäten eingeschlichen hätten, "dass Dinge, wenn sie nach oben gemeldet werden, immer weicher gezeichnet werden, dass oben letztlich ankommt, es gebe kein Problem".

Bartels sieht dabei auch von der Leyens Amtsvorgänger in der Verantwortung. Er sprach von einem "Problem der politischen Führung über viele Jahre hinweg". Oft habe man es an der Spitze "auch gar nicht so genau wissen wollen".

Und ausgerechnet der mit veranwortliche Offiziers Ausbilder Professor Wolffsohn verteidigt scheinheilig von der Leyen.

Der Historiker Michael Wolffsohn nahm von der Leyen gegen die Kritik in Schutz. Für langfristige Entwicklungen trage sie keine Verantwortung. Wolffsohn sagte dem Berliner "Tagesspiegel": "Es gefällt mir, dass die Ministerin nicht um den heißen Brei herumredet, sondern das Problem klar und ohne jede Beschönigung benennt." Außerdem sei sie offensichtlich bereit, Konsequenzen zu ziehen. "Der Fisch stinkt nicht vom Kopf her", sagte Wolffsohn. Von der Leyen sei noch nicht lange genug Ressortchefin, um für falsche Strukturen in der Bundeswehr verantwortlich gemacht werden zu können.

Wolffsohn bescheinigt den deutschen Streitkräften ein strukturelles Problem. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht sei die Bundeswehr "attraktiv für Extremisten jedweder Couleur", sagte er. Diese Entscheidung sei verantwortlich dafür, dass dem Militär jetzt die "normalen" Bürger fehlten. "Und es hat die Dämme geöffnet für den Zustrom extremistischen Personals", sagte der frühere Geschichtsprofessor an der Münchner Bundeswehr-Hochschule.

.Wolffsohn verwies darauf, dass die Streitkräfte nicht nur in Deutschland ein großes Personaldefizit hätten und "für Menschen mit Gewaltbereitschaft ein ideales Übungsfeld sind". Sie bekämen die Ausbildung umsonst, könnten leicht Waffen und anderes militärisches Material schmuggeln, an das sie sonst nur schwer herankommen würden. So würden sich auch Islamisten von der Bundeswehr angezogen fühlen.

USA kooperieren mit der angeblich doch "stalinistischen" und terroristischen  PKK

Für die Nato-Türkei ist das ein Schlag ins Gesicht und für die marxistische PKK wohl nur  eine taktische Kriegsvariante, die vielleicht mit dem "Hitler-Stalin"- Pakt zu vergleichen ist, der auch nur rein taktische Gründe gehabt hatte. 

Die Kurden haben keine Illusion bezüglich der Verlogenheit in den US Imperialismus.

Andererseits braucht die PKK im Krieg gegen die mächtige Türkei mächtige Verbündete  - im eigenen Intersse für die Befreiung Kurdistans udn die Gründung eines Kurdensaates 

Nur Stunden nach den türkischen Bombenangriffen auf kurdische Milizen trafen sich US-Kommandeure in dem Gebiet mit Kämpfern von YPG und PKK. Ankara sieht dies als Beweis für eine Kumpanei mit Feinden der Türkei.

Am Mittwoch tauchten Bilder und Aufnahmen in den sozialen Netzwerken auf, die Abdi Ferhad Sahin, einen der in der Türkei meistgesuchten PKK-Funktionäre, Seite an Seite mit einem US-Kommandeur in der syrischen Karachok-Region zeigen. Die Aufnahmen stammen aus einem Gebiet, in dem die türkische Luftwaffe zuvor im Rahmen einer Operation Stellungen der verbotenen Kurdenorganisation bombardiert hatte.

Die Aufnahmen illustrierten, was später auch die Medien bestätigen sollten: Nur Stunden nach den türkischen Luftangriffen in Nordsyrien veranlasste Washington, dass Sondereinsatzkräfte der USA an den Angriffsort geflogen werden, den der türkische NATO-Partner ins Visier genommen hatte.

Der Pressesprecher der kurdischen so genannten Volksverteidigungseinheiten (YPG), Redur Xelil, begleitete den Kommandeur der US-amerikanischen Einsatzgruppe. Anschließend gesellte sich auch ein hochrangiger PKK-Kommandeur dazu. Der PKK-Führer Abdi Ferhad Sahin steht seit Jahr und Tag auf der "Most Wanted"-Liste des türkischen Innenministeriums. Auf Sahin ist ein Kopfgeld von vier Millionen Türkische Lira ausgesetzt.

 

Die YPG gelten in der Türkei als syrischer Ableger der PKK und dadurch in gleicher Weise als Terrororganisation. Dass hochrangige PKK-Funktionäre unter den Augen von US-Kommandeuren bei den mit Washington verbündeten Kurdenmilizen nach Belieben ein und aus gehen, dürfte nicht ohne Reaktion aus Ankara bleiben.

Der Chefanalyst bei der einflussreichen türkischen Denkfabrik SETA, Can Acun, kritisierte die Allianz der USA mit der YPG scharf. Im Gespräch mit RT Deutsch sagte er:

Dieses Video zeigt ganz offen, dass die PYD und ihr bewaffneter Arm YPG der syrische Ableger der PKK sind und die USA diese Terrororganisation unterstützen, obwohl ihnen diese Verbindungen ganz klar bewusst sind.

 

Laut türkischen Medien gehört der PKK-Kämpfer mit dem Codenamen Şahin Cilo zur Führungsriege der in der Türkei als terroristisch gelisteten linksmarxistischen Organisation. Demnach leitete Sahin über eine lange Zeit hinweg Operationen und Anschläge der PKK in Europa an.

Der Politologe Ömer Özkizilcik, der regelmäßig für RT Deutsch Ereignisse in der Türkei kommentiert, ist davon überzeugt, dass die USA mit der Unterstützung der YPG einen strategischen Fehler begehen, der den Nahen Osten in weiteres Chaos stürzen werde. Özkizilcik äußerte:

Die USA haben wieder einmal gezeigt, dass sie an ihrer Unterstützung für die YPG festhalten wollen, obwohl diese Strategie gegen die Gesetzeslage in den USA selbst verstößt. Die illegale, aber faktisch offene Unterstützung der USA für die PKK wird langfristig zu weit größeren Spannungen und sogar Kriegen in der Region führen. Die PKK und ihre Ableger arbeiten daran, die größte Volkswirtschaft des Nahen Ostens mit Bomben in die territoriale Spaltung zu zwingen.

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