SPD Altkanzler Schröder will Putin und dem Öl-Staatskonzern Rosneft dienen 

Der russische ölkonzern ist weitgehend verstaatlicht udn andres als Exxon in den USA, BP in GB und Elf Aquitaine in Frankreich überwiegend nicht in der Hand von Oligarchen.

Jetzt soll der Altkanzler Schröder in den Vorstand des Staatskonzerns gehen. 

Altbundeskanzler Gerhard Schröder soll in den Vorstand des weitgehhend verstaatlichten russischen Ölkonzerns Rosneft aufgenommen werden.

2012 war Rosneft weitgehend re-verstaatlicht worden. 

Am Ende war es damals an Russlands Präsidenten Wladimir Putin, die größte Ölmarkt-Übernahme des Jahres abzunicken. Vorher  hatten sich die Spitzen des russischen Staatskonzerns Rosneft und des britischen Ölkonzerns  BP  über die Details des Geschäfts geeinigt. Als Putin sein Okay gab, war die Allianz besiegelt.

Mit der Übernahme des Öl-Joint Ventures TNK-BP stieg Rosneft zum weltgrößten Energieunternehmen auf.

Für 55 Milliarden Dollar (42 Milliarden Euro) wurde Rosneft die drittgrößte russische Ölfirma TNK-BP schlucken. Sie gehört bislang zu gleichen Teilen BP und AAR, einem Konsortium aus vier Oligarchen. Putin lobte, es handele sich um „ein gutes Geschäft zu einem guten Preis“.

Dem Oligarchen-Konsortium AAR zahlt Rosneft knapp 28 Milliarden Dollar für ihren 50-Prozent-Anteil an TNK-BP. Das Paket für BP stellt sich dagegen etwas komplizierter dar: Der britische Ölkonzern bekommt 26 Milliarden Dollar, die jedoch teilweise in Rosneft-Aktien ausgezahlt werden - also auch in Staatseigentum fließen. 

Die Transaktion sollte damals  in zwei Tranchen erfolgen: Zunächst erhielt BP 17,1 Milliarden Dollar in bar plus 12,84 Prozent der gehandelten Rosneft-Aktien. Anschließend sollte BP zudem für 4,8 Milliarden Dollar zusätzliche Aktien von Rosneft kaufen.

Damit würde BP letztlich 19,75 Prozent an Rosneft halten sowie 12,3 Milliarden Dollar in bar verbuchen können.

BP wird so  nur zweitgrößter Rosneft-Aktionär nach dem russischen Staat.

Gleichzeitig bekommt der britische Konzern zwei Sitze im Aufsichtsrat des Staatskonzerns.

Diesen Vorschlag sah ein Dekret des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew vor, das  seinerzeit auf der Homepage der russischen Regierung veröffentlicht wurde.

Die Rosneft-Aktionäre sollen Ende September jetzt über die Veränderungen im Rosneft-Vorstand abstimmen, der bei dieser Gelegenheit mit dem Eintritt von Schröder von neun auf elf Mitglieder erweitert wird.

Für Schröder ist der Posten eines "unabhängigen Direktors" vorgesehen. Als weitere unabhängige Direktoren sind Oleg Wjugin, Donald Humphrey und Matthias Warnig vorgesehen, die diese Funktion bereits im bisherigen Vorstand ausüben. Als Vertreter des Staates sollen Rosneft-Chef Igor Setschin, der Kreml-Berater Andrej Belussow und Energieminister Alexander Nowak dem Vorstand angehören.

Der Rosneft-Konzern hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem der größten Ölkonzerne weltweit entwickelt. Er wird vom russischen Staat kontrolliert. Setschin ist ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die EU und die USA verhängten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise Sanktionen, die auch den Rosneft-Konzern und Setschin betreffen.

Schröder sprach sich in der Vergangenheit gegen derartige Sanktionen aus. Der 73-jährige ist bereits Vorsitzender des Aktionärsausschusses von Nord Stream, dem Betreiber einer Gas-Pipeline von Russland nach Deutschland durch die Ostsee. Er bezeichnet sich als Freund von Putin und kritisiert den Umgang des Westens mit dem russischen Präsidenten.

Rosneft profitierte von Jukos-Zerschlagung

Putin hatte den Oligarchen enteignet. Im Westen wurde ein Oligarch oder Milliardär dieser Kategorie noch nie enteignet.  

So viel zur angeblichen Oligarchenherrschaft der Milliardäre in Rußland. 

Über Setschin ist nicht viel bekannt, seine Biografie hat Lücken. Interviews lehnt er in der Regel ab. Er arbeitet lieber im Hintergrund als Strippenzieher, dessen Einfluss weit über seine offiziellen Ämter hinausreicht. Setschin gilt als der mächtigste der sogenannten Silowiki. Hinter diesem Begriff verbergen sich Männer aus Geheimdienst und Militär, die Schlüsselstellungen in Politik und Wirtschaft eingenommen haben.

1960 geboren, ging Setschin nach einem Sprachenstudium in Leningrad nach Mosambik. Offiziell war er an der Botschaft lediglich Übersetzer. Doch aller Wahrscheinlichkeit nach war er zugleich KGB-Offizier. Das hat er nie bestätigt und nie dementiert. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kehrte er in seine Heimat zurück - und traf in der Leningrader Stadtverwaltung den ehemaligen Geheimdienstler Wladimir Putin, der dort die Grundlage für seine politische Karriere legte.

Als Putin im Jahre 2000 Präsident wurde, machte er Setschin zu seinem Stabschef, später bekleidete dieser noch andere politische Ämter. Setschin gilt als derjenige, der mit Michail Chodorkowski den damals reichsten Oligarchen zu Fall brachte. Der Gründer des Jukos-Konzerns wurde in umstrittenen Prozessen zu mehrjähriger Lagerhaft verurteilt, der Konzern wurde zerschlagen. Das Filet-Stück verleibte sich Rosneft 2004 ein. Im selben Jahr wurde Setschin dann Chef des Staatskonzerns.

AFP 

UN: 600 000 Syrer kehren heim und suchen in von Assad kontrollierten Regierungs-Gebieten Schutz 

Langsam scheinen die USA ihren Geheimkrieg gegen Syrien unter Einsatz von Dschihad-Söldnern aufzugeben.

Immer mehr Menschen kehren in Gebiete nach Syrien zurück, die von der Assad- Regierung kontrolliert werden. 

Damit bricht aucn die Lügen-Propaganda gegen Assad zusammen, der in westlicher Medien als Despot dargestellt  wurde. Die Realität und die Wahrnehmung der Syrer selber scheint eine andere zu sein . 

Dennoch befinden sich noch immer 11 Millionen Syrer auf der Flucht. 

Mehr als 80 Prozent der Menschen seien innerhalb Syriens auf der Flucht gewesen, teilte die Internationale Organisation für Migration am Freitag in Genf mit.

Die restlichen Menschen seien aus den Nachbarländern Türkei, Libanon, Jordanien und Irak nach Syrien heimgekehrt. Sie waren vor der Gewalt in Syrien in die Anrainerstaaten geflohen.

Viele Rückkehrer wollten ihr Eigentum in den Heimatgebieten sichern, erläuterte das Hilfswerk. Andere Heimkehrer glaubten an eine Verbesserung der Wirtschaft und der Sicherheitslage und an Stabilität unter Assad  in ihrer Heimat.

Insgesamt befinden sich den UN-Angaben zufolge mehr als elf Millionen Syrer innerhalb und außerhalb des Landes auf der Flucht. Eine geordnete Rückkehr sei nicht möglich, solange die 2011 begonnene Gewalt andauere. In Syrien kämpfen das Regime des Machthabers Baschar al-Assad, verschiedene  von den USA unterstützte geheime Rebellengruppen und Terrormilizen um die Macht. Hunderttausende Menschen wurden bislang getötet, viele Gebiete sind verwüstet.

Zuletzt hatten syrische Regierungstruppen  und Kurdenmilizen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch aus ihrer letzten Bastion in der zentralen Provinz Homs  und Rakka weitgehend vertrieben. Im von den USA ferngesteuerten Bürgerkrieg in Syrien sind in den vergangenen sechs Jahren wegen der massiven USA Einmischung auch via Türkei , Saudi Arabien und Katar  rund 400.000 Menschen gestorben.

 

 

Sahra Wagenknecht fordert weitgehende Vergesellschaftung der Automobilwirtschaft statt Enteignung der kleinen Diesel-Fahrer 

Im Wortlaut aus der  Seite der Linksfraktion

Die Machenschaften der Autokonzerne dürfen nicht länger politisch gedeckt werden. Und es darf keine Enteignung der Autobesitzer geben. Ein Gastkommentar der Linken-Fraktionschefin im Bundestag.

Von Sahra Wagenknecht

Union und SPD wollen die Enteignung der Besitzer von Dieselautos einfach durchwinken. Alle Bestimmungen des Grundgesetzes zum Schutz des Eigentums werden missachtet. Autokonzerne wie VW haben eben nicht nur ein ökologisches Desaster mitzuverantworten, sondern belasten zusätzlich Millionen von Autobesitzern.

Schätzungen gehen von einem Schadensvolumen von bis zu 15 Milliarden Euro aus. Durch Abschalteinrichtungen, gefälschte Verbrauchswerte sowie den mit der Affäre verbundenen Werteverfall ihrer Autos ist ein massiver materieller Schaden entstanden, den die Unternehmen nicht bereit sind zu beheben.

Die große Koalition hat den Autobauern auf dem jüngsten Gipfel zur Dieselaffäre auch noch den Rücken gestärkt. Die Einigung, kostengünstig eine Software im Wert von 100 Euro aufzuspielen, die den Schadstoffausstoß um 25 Prozent reduziert, statt für 1500 Euro Einrichtungen zu verbauen, die 90 Prozent Reduzierung zur Folge hätten, ignoriert nicht nur den Umweltschutz, sondern lässt auch die Autobesitzer im Regen stehen, denn diese Scheinlösung verhindert eine tatsächliche Entschädigung.

Es ist erschreckend, in welchem Ausmaß sich die Parteien, die die Bundesregierung stellen, der Lobby der Autokonzerne beugen. Zwei besonders pikante Beispiele sind dabei der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil und der ehemalige CDU-Staatsminister Eckart von Klaeden.

Willfährigkeit der Politik

„Bitte schau mal rein, ob da irgendwas drinsteht, was so gar nicht euren faktischen oder rechtlichen Erkenntnissen entspricht.“ Mit diesem Satz ließ Weil seine Regierungserklärung zum Dieselskandal vorab an VW schicken. Wer so handelt, der kann und will Konzerne nicht kontrollieren und bestärkt den Verdacht, dass Politik käuflich ist.

Erschreckend auch, dass Union und FDP, obwohl sie bereits früh von dieser Willfährigkeit wussten, offenbar keine Kritik am Verhalten des Ministerpräsidenten hatten. Dass Weil trotz dieser Vorgänge jede Forderung nach einem Rücktritt von sich weist, zeigt, wie tief der Maßstab für Moral in der Politik inzwischen gesunken ist.

Weil hat viele Pendants aufseiten der CDU. Zu ihnen gehört Eckart von Klaeden, Merkel-Vertrauter und jetzt Daimler-Cheflobbyist, der erfolgreich hinsichtlich der Regeln für Abgastests im Kanzleramt intervenierte.

Großspender begrenzen

Es gilt, zwei grundlegende Lehren aus der Dieselaffäre zu ziehen. Die Machenschaften des Managements der Autokonzerne dürfen nicht länger politisch gedeckt werden. Darüber hinaus muss die Enteignung der Autobesitzer gestoppt werden.

Es kann nicht sein, dass Millionen Verbraucher jetzt auf den Klageweg verwiesen werden, um individuell (oder allenfalls per Sammelklage) ihr Recht durchzusetzen. Die Konzerne müssen für die durch den Betrug verursachten Schäden endlich in Haftung genommen werden. Besitzer sollten ihre Dieselautos auf Kosten der Hersteller umrüsten oder gegen Entschädigung verschrotten können.

Die Idee einer staatlichen Abwrack- und Umrüstungsprämie in Höhe von 2000 Euro bei Dieselfahrzeugen ist nur gerecht, wenn im Gegenzug Unternehmensanteile in entsprechender Höhe an die öffentliche Hand oder an die Belegschaft überschrieben werden.

Seitenwechsel erschweren

Wir brauchen zweitens aber auch Mechanismen, die eine solche Verquickung von Politik und Konzerninteressen in Zukunft verhindern. Es ist kein Zufall, dass Großspender wie die Autokonzerne jene Parteien besonders großzügig bedenken, die ihnen im Falle von Schwierigkeiten dann eilfertig zu Diensten sind.

Kein Mittelständler könnte es sich leisten, auf diese Weise seine Interessen politisch zur Durchsetzung zu bringen. Es ist daher an der Zeit, Unternehmensspenden grundsätzlich zu verbieten und diese Form der Bestechungspraxis in Deutschland zu beenden. Zudem muss der Vermengung von politischen und wirtschaftlichen Interessen endlich Einhalt geboten werden.

Bundesminister und parlamentarische Staatssekretäre sollten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt mindestens drei Jahre bzw. für die Dauer des zeitlichen Anspruchs auf Übergangsgeld warten müssen, bevor sie in Unternehmen wechseln dürfen, mit deren wirtschaftlichen Interessen sie zuvor politisch befasst waren.

Die Welt,

 

Trump riskiert  globalen Atomkrieg - China würde bei US- Angriff Nordkorea verteidigen 

Einen Umsturzversuch der USA und Südkoreas  im Rahmen eines Angriffskrieges und eines Regime-Change-Krieges gegen Nordkorea werde China verhindern und nicht zulassen.  China werde Nordkorea militärisch verteidigen. 

Denn hier drohen auch US Soldaten direkt an der Grenze Chinas, die die KP Chinas nicht hinnehmen wird. 

Nur im Falle eines atomaren Angriffes von Nordkorea würde sich China neuitral verhalten - diesen Angriff wird es aber nicht geben,. 

So kann davon ausgegangen werden, dass ein Angriff der USA auf Nordkorea den 3. Weltkrieg auslösen würde, 

Das berichtet die regierungsnahe chinesiche Zeitung "Global Times". 

Das weit verbreitete Staatsmedium hat großen Einfluss. Verglichen mirt der Auflage der Global Times ist die BILD ein lokales Dorfmedium.  Das chinesische Außenministerium rief in dem immer schärfer geführten verbalen Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA erneut alle Seiten zu Mäßigung und Vorsicht auf.

Kim Il Yung hatte Trump als senilen Trottel bezeichnet und damit auf US  Drohungen mit Vernichtungsandrohungen reagiert. Zudem kündigte Nordkorea im Falle eines US Angriffes an, den wichtigen US Militärstützpunkt Guam auszulöschen, von dem aus Nordkorea angegriffen werden könnte. 

Trump hielt sich in New Jersey bedeckt auf die Frage von Journalisten, ob er einen Präventivschlag gegen Nordkorea erwäge. "Wir werden sehen, was passiert."

Südkorea lehnt einen Angriffskrieg gegen Nordkorea genauso wie die Bundesregierung  und  China und Rußland ab. Gabriel warnte entsprechend. So scheinen die USA  mit ihren Kriegsspielen weltweit weitgehend isoliert zu sein. 

Verteidigungsminister James Mattis betonte kurz danach, die USA zögen weiterhin den diplomatischen Weg vor. Ein Krieg wäre eine Katastrophe. Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren.

US Medienberichte machen aber deutlich, dass im Pentagon genau diese Vorbereitungen eines Angriffskrieges gegen Nordkorea stattfinden. 

Die Welt steht am Rande eines Atomkrieges und die Weltbörsen reagieren nervös. 

 

Trump droht auch Venezuela mit Krieg - nach Syrien, China, Nordkorea und Iran 

Der US Präsident Donald  Trump entwickelt sich immer mehr zu einem globalistischen Kriegstreiber, der die imperiale Kriegspolitik von Obama und Hillary Clinton deckungsgleich fortsetzt. 

Damit hat sich der Protektionismus  als Finte des Kapitals der Wallstreet entpuppt. 

Nach einer Woche der Drohungen gegen das sozialistische  Nordkorea, nimmt der US-Präsident nun Venezuela ins Visier. Er zieht ein militärisches Eingreifen in dem Land in Betracht. "Die Menschen leiden und sterben", sagte er. Die Lage in dem südamerikanischen Land sei sehr gefährlich. Es gebe mehrere Möglichkeiten, darunter auch "eine militärische Option", sagte Trump und verwies darauf, dass die USA Truppen auf der ganzen Welt stationiert haben, auch "an weit entfernten Orten". 

Natürlich verschweigt dcer Globalist Trump, dass die USA den Bürgerkrieg in Venezuela schüren un deien Boykottpolitik gegen das sozialistische Land betreiben. 

In Venezuela streiten Regierung und Opposition um die Macht: Nach der Wahl der  verfassungsgebenden Versammlung für  mehr Demokratie hatte die US-Regierung Ende Juli erneut  Sanktionen gegen Venezuela verhängt und sein Vermögen in den USA eingefroren. Trump nannte Maduro einen "Diktator" und kritisierte das neue Gremium, das über dem Parlament steht,  als rechtswidrig.

 In Venezuela haben sich nach offiziellen Angaben 41,5 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl der Mitglieder einer verfassunggebenden Versammlung beteiligt. Die Wahlbeteiligung ist damit für venezolanische Verhältnisse sehr niedrig. Die Opposition hatte zum Boykott der Wahl aufgerufen. Insgesamt hätten mehr als acht Millionen Menschen für die Reform des Grundgesetzes ausgesprochen, die von Präsident Nicolás Maduro vorgeschlagen wurde, erklärte die Rektorin des Wahlrats CNE. Bestimmt wurden am Sonntag 537 der 545 Mitglieder des Verfassungskonvents, so die offizielle Erklärungdes CNE.

Unter den gewählten Mitgliedern befinden sich auch bekannte Vertreter des Chavismus, der regierenden, linksgerichteten Bewegung, unter ihnen Diosdado Cabello, Präsidentengattin Cilia Flores, die ehemalige Außenministerin Delcy Rodríguez und die frühere Ministerin für den Strafvollzug, Iris Varela. Wer für die verfassunggebende Versammlung kandidierte, musste andere politische Posten niederlegen.

Die noch ausstehenden acht Mitglieder des Gremiums werden von indigenen Volksgruppen nach eigenen Regeln am 1. August bestimmt.

Am Sonntagnachmittag hatte die Präsidentin der Wahlbehörde CNE, Tibisay Lucena, einen ruhigen Ablauf der Abstimmung bestätigt. Die Wahl finde "in einem ruhigen Klima und unter großer Beteiligung" statt. "Wir begehen eine Feier der Demokratie", sagte die Chefin der Behörde, die in Venezuela den Rang einer weiteren Staatsgewalt genießt. Lucena bestätigte zugleich aber auch mehrere gewaltsame Zwischenfälle. Sie hätten jedoch keine Auswirkung auf den Ablauf und das Recht der Menschen gehabt, ihre Stimme abzugeben. Die regierungskritische Tageszeitung El Nacional schrieb den Tag über fast nur von gewalttätigen Übergriffen und Zwischenfällen. Dem Blatt zufolge soll es 13 Tote gegeben haben. Später hieß es, die Staatsanwatschaft untersuche zehn Todesfälle.

Boliviens Präsident Evo Morales verteidigte die Wahl in Venezuela. Sie sei ein Mittel, um der Gewalt derjenigen entgegenzutreten, die "Chavisten bei lebendigem Leib verbrennen", schrieb Morales mit Blick auf die tödlichen Ausschreitungen bei Demonstrationen der venezolanischen Opposition.

Gleichzeitig kritisierte er die Regierungen von Kolumbien, Mexiko und Panama, die sich im Vorfeld gegen den Urnengang ausgesprochen und angekündigt hatten, die Ergebnisse nicht anzuerkennen..Trump lehnt Telefonat ab

Maduro hatte am Freitag erfolglos ein Telefonat mit Donald Trump beantragt. "Präsident Trump wird gerne mit dem Führer Venezuelas sprechen, sobald die Demokratie in diesem Land wiederhergestellt ist", hieß es in einer arroganten und neokolonial geprägten  Erklärung vom Weißen Haus.

Der  blindwütige Antikommunismus, der schon eine Triebfeder der Hitlerfaschisten war, scheint  eine große Triebfeder des Rechtspopulisten Trump zu sein, der sich durch den Nazi- Ideologen Steve Bannon beraten lässt. 

Hintergund: 

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat sich im Exklusiv-Interview mit RT direkt und mit deutlichen Worten an den US-Präsidenten Donald Trump gewandt. „Stoppen Sie den Angriff auf Venezuela!“, forderte er von Trump. Laut Maduro führen rechtsextremistische US-Strategen und die US-Regierung einen Angriff gegen die venezolanische Regierung aus. Er sieht sie als Drahtzieher hinter den schweren, gewaltsamen, landesweiten Protesten, die Venezuela seit Monaten zerrütten.

Laut ihm habe die US-Regierung bereits vor Jahren finanzielle Angriffe gestartet und durch ihre Blockaden die finanziellen Verluste in den Jahren 2015, 2016 und in diesem Jahr zu verantworten. Er warnte vor einer Destabilisierung Venezuelas, denn es sei das Fundament für die Sicherheit der ganzen karibischen und lateinamerikanischen Region.

 

„Wenn Venezuela gespalten wird, wenn die Bolivianische Revolution gezwungen ist, die Waffen aufzunehmen, werden wir über die Grenzen hinaus wieder unter gemeinsamer Flagge kämpfen. US-Strategen sollten da gut darüber nachdenken“, warnte er. Venezuela sei für jede Situation gewappnet und wenn es aus dem „Norden [USA] angegriffen wird, stehe dem Land der Weg nach Osten, Süden und Westen noch immer offen“, so Maduro.


Des Weiteren kündigte er an, dass die „starke Allianz zu Russland“ noch in diesem Jahr vertieft und ausgeweitet werde. „Was ich bereits sagen kann, ist, dass in der zweiten Jahreshälfte wichtige Dokumente unterzeichnet werden, die die bilateralen Investitionen zwischen den russischen Öl- und Gasgesellschaften und unserer PDVSA [Petroleos de Venezuela größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur] ausbauen werden.“

 

Börsentalfahrt: Trumps sinnlose Kriegsrhetorik gegen Nordkorea kostet Anlegern eine Billon Dollar 

Frankfurt (Reuters) - Der "Krieg der Worte" zwischen den USA und Nordkorea hat die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt.

Deren Börsenwert schrumpfte binnen weniger Tage Reuters-Daten zufolge um insgesamt etwa eine Billion Dollar. Das entspricht der deutschen Wirtschaftsleistung eines Vierteljahres.

"Die Drohungen rund um Nordkorea sind bis zu einem Punkt eskaliert, an dem der Markt reagieren musste", sagte Analyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets. Der pan-europäische Aktienindex Stoxx600 und sein US-Pendant S&P 500 steuerten jeweils auf den größten Wochenverlust des Jahres zu. Die "Antikrisen-Währung" Gold stieg am Freitag dagegen auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1288,97 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht, wie es die Welt noch nie erlebt habe. Der dortige Machthaber Kim Jong Un konterte mit dem Verweis auf einen möglichen Präventivschlag auf den US-Militärstützpunkt der Pazifikinsel Guam.

Das US-Verteidigungsministerium bereitet angeblich einen Präventivschlag gegen Nordkorea vor. Das berichtet der US-Sender NBC unter Berufung auf zwei anonyme Quellen aus dem Militär. NBC schreibt, das Pentagon würde in diesem Fall B1-Bomber vom Luftwaffenstützpunkt Andersen Air Force Base in Guam zum Einsatz bringen.

Es ist schwer zu beurteilen, wie zutreffend dieser Bericht ist. NBC erhält für gewöhnlich zahlreiche erstklassige Informationen aus Geheimdienstkreisen. Allerdings befinden sich die  US Geheimdienste mit den US Militärs im Clinch.

Es ist daher unklar, ob die lancierten Informationen der Lagebeurteilung im Weißen Haus entsprechen oder aber ob eine Fraktion in dem in Washington tobenden, beispiellosen Machtkampf versuchen will, eine bestimmte Aktion Trumps zu provozieren. Trump hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit einmal eine Kommandoaktion im Jemen befohlen, die in einem Desaster endete und die ihm die Schelte seiner Gegner eingetragen hatte. Ein Bombenangriff in Syrien war Trumps zweite Militär-Aktion, die ihm die Anerkennung seiner Gegner aus dem Neocon-Lager zuteil werden ließ.

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