Fake News der Leitmedien: Angebliche Vergewaltigung in Chemnitz hat es nie gegeben  - Die AfD hatte daraufhin hetzerisch  mobilisierrt

Ermittlungen eingestellt Vergewaltigungsvorwürfe in Chemnitz waren erfunden

Zwei Vergewaltigungsfälle hatten im Frühling in Chemnitz in Leitmedien für Schlagzeilen gesorgt. Dabei sollen unabhängig voneinander zwei junge Frauen missbraucht worden sein. Ermittlungen der Polizei haben nun ergeben: Das Ganze war offenbar ein Fake. berichtet der MDR.

Rechtspopulistische Medien wie NTV verschweigen diese Klarstellung bisher völlig.

 

Zwei mutmaßliche Vergewaltigungen in Chemnitz haben nie stattgefunden. Das ist das Ergebnis der Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei, wie die "Freie Presse" am Dienstag berichtete. Am 26. Mai waren unabhängig voneinander bei der Polizei zwei Anzeigen wegen Vergewaltigungen eingegangen. Im Zuge der Ermittlungen waren ein 18 und ein 46 Jahre alter Mann verhaftet worden. Insbesondere der Fall des 18-Jährigen hatte in den sozialen Netzwerken für Aufruhr gesorgt, denn der mutmaßliche Täter war ein Syrer, der beschuldigt wurde, sich an einem 15-jährigen Mädchen vergangen zu haben. Der 18-Jährige hatte die Tat von Anfang an bestritten und gesagt, es sei zu einvernehmlichen Sex mit dem Mädchen gekommen.

Keine Beweise für eine Straftat

Inzwischen hat die Polizei MDR SACHSEN bestätigt, dass beide Verfahren eingestellt wurden, da die Tatvorwürfe im Verlauf der Ermittlungen in sich zusammengefallen sind. So konnten bei dem 15 Jahre alten Mädchen keinerlei Spuren einer Vergewaltigung oder Gewalteinwirkung nachgewiesen werden. Außerdem habe sich die 15-Jährige bei ihrer Aussage immer mehr in Widersprüche verstrickt. Auch im Fall des 46-jährigen Verdächtigen konnte das 23 Jahre alte mutmaßliche Opfer keine detaillierten Angaben zum Tathergang machen. Die Ermittler konnten auch keine Spuren einer Straftat sichern.

Vorwürfe haben möglicherweise Nachspiel

Nach Aussage der Staatsanwaltschaft Chemnitz besteht für den 18-Jährigen möglicherweise Anspruch auf Haftentschädigung. Er hatte 15 Tage in Untersuchungshaft gesessen. Eventuell haben beide Fälle auch noch ein Nachspiel. Nach Aussage der Polizei könnten die zu Unrecht Verdächtigten Anzeige wegen falscher Verdächtigung oder des Vortäuschens einer Straftat gegen die beiden Frauen erstatten.

Studie: Muslime sind friedlicher als Christen 

Gemäß einer Studie von Professor Steven Fish von der Universität in  Berkeley in den USA sind rein muslimische Gesellschaften friedlicher als nicht-muslimische Gesellschaften und domit auch friedlicher als sogenannte westlich-christlich Gesellschaften.

Demnach kommt es in muslimisch geprägten Gesellschaften zu 2,5 Morden auf 100 000 Menschen während in nicht muslimischen Gesellschaften die Mordrate bei 7,5 Morden je 100 000 Bewohner liegt. 

Die Zahl ist umso erstaunlicher als der christliche Westen die muslimische Welt seit 2001 systematisch tyrannisiert, vergewaltigt und mit Krieg, Gewalt  und Zerstörung überzogen hat. Die Brutalisierung und Kriegstraumatisierung durch den US Imperialismus und der Willigen gegenüber islamischen Gesellschaften führte trotzdem zu keiner  signifikanten Zunahme der Gewalt der Menschen untereinander. 

Vielmehr ist es laut der Studie sogar so, dass die Gesellschaft umso friedlicher ist, umso muslimischer sie ist.

Der Einfluß des Cjhristentum im Westen nimmt zudem  kontinuierlich ab, weil  beispielsweise bald 50 % in der Bundesrepubik Atheisten sein werden. Diesen Aspekt  der Säkularisierung westlicher Gesellschaften hat die Studie aber nicht vertiefend untersucht.

  

 

 

 

Merkel unterstützt die Al Kaida in Syrien und Reste des IS in von Dschihadisten kontrollierten Idlib mit 49 Mio. Dollar 

Der Syrienkrieg ist ein Geheimkrieg der USA  unter dem Decknamen"Operation Syracon"gegen Syrien wie uns Investigativjournalisten und auch die New York Times bereits vor geraumer Zeit verraten haben.

IS und Al Kaida, die in Syrien lange Zeit "Nusra Front" hieß, sind fast aber eben noch nicht endgültig besiegt.

Ihre letzte große Hochburg ist Idlib und deshalb verwundert es nicht, dass die Regierung Merkel und die EU die Al Kaida in Syrien nach wie vor massiv unterstützt - während Erdogan das Spiel auf Seiten der Al Kaida und des IS, die er jahrelang über die Türkei bei Azaaz/Incirlik nach Syrien eingeschleust hatte,  nicht mehr mitspielen will.  

Deutschland unterstützt  dschihadistische "Oppositionelle" im syrischen Idlib, wie selbst der "Tagespiegel" feststellen muß.  Das könnte Russland weiter  provozieren - und die Türkei, die die Seite gewechselt hat. Deren Armee will mehr Kurdenstellungen bombardieren- Die Stellungen der marxistischen YPG und der "syrischen Front"  werden aber durch US Militärs als Stationierungsort benutzt.

Während Russland, Frankreich, die Türkei und Deutschland über Syriens Zukunft mit einem im Amt verbleibenden Präsidenten Baschar al Assad verhandeln, ist bekannt geworden, dass die Bundesregierung die Oppositionellen mit Millionensummen unterstützt.

Nach Tagesspiegel-Informationen erhalten die in Idlib, Syriens bedeutendster Hochburg der Aufständischen, eingekesselten Rebellen derzeit 37,5 Millionen Euro vom Auswärtigen Amt sowie über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dazu kommen 11,3 Millionen Euro anderer Geber und über deutsche Stellen mitverwaltete 17,05 Millionen Euro der Europäischen Union. Insgesamt handelt es sich also um fast 49 Millionen Euro.

Dies geht aus einer Antwort von Außenamtsstaatssekretär Walter Lindner (SPD) auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Evrim Sommer (Linke) hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Diese Hilfe ist insofern brisant, als dass sie mindestens zwei Regierungen, provozieren könnte. Zunächst ist da Russland, das die Zentralregierung von Assad unterstützt. Er möchte die Rebellenhochburg erobern und wird von der internationalen Gemeinschaft – vor allem seinem Verbündeten Moskau – bislang davon abgehalten. Dann ist da die türkische Regierung, die in Idlib islamistische und turkmenische Milizen aufrüstete.

Bundesregierung: Helfen zivilen Akteure, nicht extremistischen Rebellen

Die in Ankara herrschende AKP-Regierung wollte Assad jahrelang stürzen. Sie nutzt ihre Kräfte nun allerdings vorrangig, um in Syrien die prowestlichen und sozialistischen Kurden anzugreifen.

Die Gelder der deutschen Bundesregierung für Rebellen in Idlib dürften Ankara dann ärgern, wenn Außenamtsstaatssekretär Lindner recht behalten sollte. Man unterstütze vor Ort „zivile Akteure, die sich extremistischen Einflüssen in der Region Idlib entgegenstellen“, schreibt er in der Antwort auf die Anfrage. Womit die protürkischen Islamisten wohl ausfallen.
Ebenfalls am Dienstag wurde bekannt, dass Assads Regierung der Türkei erneut vorwarf, die über Moskau vermittelte Entwaffnung der Islamisten in Idlib nicht umzusetzen. Die Regierung in Ankara sei nicht gewillt, sich an die Absprachen zu halten, sagte Außenminister Walid al Mualem in Damaskus der staatlichen Nachrichtenagentur Sana. Ankara widersprach: Die mit Russland vereinbarte Schaffung einer entmilitarisierten Zone laufe nach Plan. Sollten Extremisten den Abzug verhindern, greife die türkische Armee ein. Beim Syrien-Gipfel vor einigen Tagen in Ankara zeigten sich Russlands Staatschef Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einvernehmlich.

Hintergrund

Deswegen sei der Krieg gegen das "Assad Regime" schon vor der Rückeroberung Aleppos Ende 2016 verloren gewesen. Die Hauptschuld weist er der al-Nusra-Front zu:

Als die Gruppe (Jabhat al-Nusra, Einf. d. A.) im Jahr 2015 dem Assad Regime Idlib wegnahm, begann sie damit, Einfluss auf die FSA-Milizen in den Dörfern der Umgebung auszuüben. Diejenige, die nicht vollständig mit der HTS (Hayat al-Tahrir al-Sham, der Name für die Nachfolgemiliz der al-Nusra, Einf. d. A.) kooperierten, wurden angegriffen und ihnen wurden die Waffen weggenommen. Sie zerstörten Milizen. Meine alte Miliz, die Jaish al-Mujahideen, ist wegen der HTS verschwunden.

Raed Al Sheikh, syrischer Oppositioneller, Mitglied der Miliz Syrian Liberation Front

Als Idlib im Frühjahr 2015 von Dschihadisten und Salafisten erobert wurde, sprach noch niemand von HTS; die wichtigsten Milizen waren die al-Nusra-Front und Ahrar al-Sham, das Bündnis Jaish al-Fatah, wo sich andere Milizen dem syrischen Dschihad anschlossen, war dominiert von der al-Nusra-Front. Diese Allianz unter Führung der al-Nusra war maßgeblich bei der Eroberung von Idlib.

Die Eroberung von Idlib und daran anschließende Offensiven der Dschihadisten auf Hama gaben den Ausschlag, dass Russland im September des Jahres 2015 in den Krieg in Syrien eingriff und danach peu à peu den Verlauf völlig veränderte.

Seither wurden viele Milizen zur Aufgabe gedrängt; Idlib wurde zu einem Auffangbecken der militanten Opposition. Dort kam es zu erbitterten Konkurrenz- und Separationskämpfen. So kämpften auch Teile der einstigen Kampfgenossen al-Nusra und Ahrar al-Scham gegeneinander.

Stand der Dinge Ende Juli 2018 ist, dass die syrische Armee mit russischer Unterstützung und schiitischer Milizen den Südwesten Syriens völlig erobert hat - trotz zum Teil erbitterten Widerstands viel schneller als erwartet, was auch mit der Kriegsmüdigkeit erklärt wird, welche die Verhandlungen, die die Milizen zur Aufgabe brachten, erleichterte.

Russische Verhandler sollen zumindest einigen Milizen geraten haben, dass es besser sei, nicht nach Idlib zu gehen, weil es dort bald zu einer Offensive kommen könnte.

Der in der Regel sehr gut unterrichtete al-Monitor-Autor Fehim Tastekin nennt folgende Milizen, die mit al-Qaida verbunden sind, als einflussreich in Idlib ("sie machen das Gebiet unregierbar"): Huras al-Din und damit die verbündeten Milizen Jaish al-Malahim, Jaish al-Badiya, Jaish al-Sahil, Saraya al-Sahil und Jund al-Aqsa - allesamt Hardcore-Dschihadisten mit Direktanschluss an al-Qaida.

Auch HTS und Ahrar al-Sham wie auch anti-russische kaukasische Dschihadisten sind in Idlib, geschätzt insgesamt 100.000 Milizenkämpfer. Fehim Tastekin zählt die al-Qaida-Verbündeten auf, um die Schwierigkeiten zu veranschaulichen, die auf die Türkei zukommen, wenn die syrische Regierung ernst macht mit ihren Plänen, Idlib zurückzuerobern.

Bilderberger, Abzocker und Börsenspekulanten wollen Friedrich Merz oder Jens Spahn

Nach der Nominierung von Friedrich Merz zur Kandidatur für den CDU Vorsitz nach Merkel stiegen die Aktienkurse kurzfristig an und so mancher Zeitgenosse erwartete jetzt die lang erhoffte Jahresendrally an den Börsen.

Die Springer Oligarchen der BILD verkündeten sofort diese Nachricht.

Es ist nicht verwunderlich, dass Friedrich Merz als Chef von Blackrock in Deutschland von den Superreichen, den Spekulanten und den Börsengurus  euphorisch gefeiert wird.

Der Aufstieg von Blackrock ist ebenso atemberaubend wie das Unternehmen schillernd ist: 1988 gegründet, hat es sich zum weltweit größten Vermögensverwalter aufgeschwungen. Ende vergangenen Jahres lag die Summe des von Blackrock verwalteten Vermögens bei rund 6,3 Billionen US-Dollar.

Aber vor allem hat sie als Schattenbank auch viele faule Papiere im Depot, die jederzeit einen Supergau bei dem Vermögenskonzern auslösen könnten, wogegen die Bankenkrise von 2008 ein laues Lüftchen war.  

Investiert bei allem, was Rang und Namen hat

Der bis heute waltende Chef Larry Fink hatte das Unternehmen vor 30 Jahren mit einer Hand voll Köpfen ins Leben gerufen. Heute arbeiten bei Blackrock rund 13.000 Menschen weltweit. Noch bemerkenswerter: Die Anzahl der Unternehmen, in die Blackrock das Geld der Anleger investiert hat, liegt bei rund 15.000. Und darunter ist so ziemlich alles, was Rang und Namen hat.

Natürlich hält Blackrock auch Anteile an großen Börsenkonzernen hierzulande, und das nicht zu knapp: Fast neun Prozent am Immobilienkonzern und Dax Mitglied Vonovia, Bayer, Deutsche Post, Allianz, Münchner Rück, Eon, BASF, Deutsche Börse, Deutsche Bank: die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. An den eben genannten  Dax-Werten aber hält Blackrock Anteile von jeweils über sechs Prozent.

Bestens vernetzt

BlackRock ist nicht irgendwer, sondern der größte „Vermögensverwalter“ der Welt mit einem Anlageportfolio von fast fünf Billionen Euro.( Andere Quellen sprechen von 6,3 Billionen Dollar). 

BlackRock ist nicht nur bei fast allen Dax-Konzernen der größte Einzelaktionär, sondern auch der größte Aktionär von Google, Apple, Microsoft, Exxon Mobil, Chevron, Nestlé und vielen, vielen anderen Großkonzernen, deren Interessen alles andere als gemeinnützig sind. Die Vorstellung, dass der oberste Deutschland-Repräsentant und -Lobbyist dieses Unternehmens, das sich so sehr wie wohl kaum ein anderes Unternehmen gegen die Interessen der Allgemeinheit und für die Interessen der Großfinanz einsetzt, künftig Vorsitzender der CDU und dann wohl auch Kanzlerkandidat werden soll, ist geradezu grotesk.

Blackrock hat erhebliche Anteile an allen Dax-Konzernen, bei einem Drittel der deutschen Börsenschwergewichte ist der Investor der größte Einzelaktionär. Deswegen ist Blackrock-Chef Fink bestens in der internationalen Finanzgemeinschaft vernetzt – er kennt viele Chefs der großen Firmen als zum Teil wichtigster Anteilseigner persönlich. Und mit diesen Anlagen hat Blackrock natürlich auch erheblichen Einfluss.

Auf Aktionärsversammlungen und in Aufsichtsräten nimmt Blackrock als Großinvestor Einfluss auf Vorstandsbezüge, Jobs und im Zweifel auch die strategische Ausrichtung von Unternehmen.  

Vertreter des Konzerns gehen in Finanzministerien ein und aus beraten – im Zweifel natürlich im Sinn der eigenen Ziele. Deswegen sprechen Kritiker von einer heimlichen Weltmacht des schwarzen Riesen. Die massiven Beteiligungen quasi an allen wichtigen Unternehmen hat aber noch eine problematische Seite.

Die Macht des „Schwarzen Riesen“

Denn wo Blackrock an mehreren Firmen aus einer Branche beteiligt ist, entstehen fast unausweichlich Interessenkonflikte. So haben Forscher nachgewissen, dass Unternehmen, die beide maßgeblich von ein- und demselben Fonds beherrscht werden, sich keine oder nur wenig Konkurrenz machen. 

Und noch ein anderer brachte  bereits vor geraumer Zeit den Namen Friedrich Merz ins Spiel. Der frühere BDI-Präsident (Bundesverband der deutschen Industrie) und spätere SfD Fan Hans-Olaf Henkel sieht in ihm den einzig wahren Nachfolger für Angela Merkel, womit er nicht wenigen Konservativen in der Union aus der Seele gesprochen haben dürfte: „Ich kenne nur ein CDU-Mitglied, dem ich heute zutrauen würde, dieser Partei den nötigen Richtungswechsel glaubhaft zu verordnen – Friedrich Merz.“

Zumindest kann man Merz nicht vorwerfen, dass er aus seinen marktliberalen Überzeugungen einen Hehl macht. Er ist Gründungsmitglied der neoliberalen Denkfabrik Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und sitzt in den Gremien des neoliberalen Netzwerkes Stiftung Marktwirtschaft. Merz muss nicht von wirtschaftsliberalen Lobbyisten überzeugt werden, er ist selbst einer dieser Lobbyisten. Merz war stets ein Anhänger von Privatisierungen, Deregulierungen und Kürzungen im Bereich der Sozialpolitik. 

Es war übrigens Friedrch Merz, der den Begriff der deutschen Leitkultur, den er von von dem Politikwissenschaftler Bassam Tibi aufgriff, im Jahre 2000 ins Gespräch brachte. Merz kritisierte in dem Zusammenhang besonders traditionelle Bräuche bei Muslimen und forderte, sie müssten „unsere Sitten, Gebräuche und Gewohnheiten akzeptieren“. Können Sie sich vorstellen, solche Worte aus dem Mund der Noch-Kanzlerin zu vernehmen? Auch dadurch wird er ein AfD affiner CDU Kanzlerkandidat. 

Die Bilderberg-Gruppe hatte seinerzeit ihre Liste der Teilnehmer für das aktuelle Treffe in Chantilly, Virginia bekannt gegeben. Auch dieses mal sind wieder klingende Namen dabei. Und natürlich war auch immer wieder Friedrich Merz über mögliche Teilnehmer im Gespräch. In der offiziellen Liste fehlt de Name allerdings. 

Dutzende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sind wieder einmal mit an Bord, wenn sich die einflussreichen Kräfte dieser Welt beim Bilderberg-Meeting treffen. Dieses mal findet es vom 1. bis zum 6. Juni 2017 in Chantilly in Virginia (USA) statt.

Aus Deutschland sind unter anderem Paul Achleitner (Deutsche Bank AG), Oliver Bäte (Allianz SE), Werner Baumann (Bayer AG), Mathias Döpfner (Axel Springer SE), Carsten Kengeter (Deutsche Börse AG) und neben Friedrich Merz  womöglich auch Jens Spahn (parlamentarischer Staatssekretär, Finanzministerium) mit dabei. Auch erfehlt auf der offiziellen Liste. 

Wie man also sieht, eine äußerst „bunte“ Mischung an Politikern, Wirtschaftsbossen und Medienvertretern, die in Virginia natürlich nur als „Privatpersonen“ an der Konferenz teilnehmen. Die ganze Liste in alphabetischer Reihenfolge gibt es direkt auf der Seite der Bilderberger

Aber Friedrich Merz ist  ober  da anwesend war oder nicht auch Vorsitzender der Atlantikbrücke und Mitglied der Trilateralen Kommission.

Ein weiteres Elitenetzwerk ist die im Juli 1973 gegründete Trilaterale Kommission (TK).

Im Gegensatz zu den Bilderbergern ist sie eine Vereinigung mit festen Mitgliedern.

Sie ist eine private, politikberatende „discussion group“. Sie besitzt ca. 400 höchst einflussreiche Mitglieder aus den drei Wirtschaftszonen Europa, Nordamerika und Japan sowie einige ausgesuchte Vertreter außerhalb dieser Wirtschaftsblöcke.

Es gibt drei Vorsitzende: der ehemalige EZB-Präsident JEAN-CLAUDE TRICHET (European chairman), JOESPH S. NYE, Jr. (North American chairman) und YASUCHIKO HASEGAWA (Pacific Asian chairman). Ehrenvorsitzender ist DAVID ROCKEFELLER. Trichet ist auch Vorsitzender der ebenfalls von Rockfeller gegründeten Group of Thirty. Vorgänger im Vorsitz der TK war bis zu seiner Ernennung zum italienischen Premierminister MARIO MONTI. Die Kommission besteht aus politischen, akademischen und wirtschaftlichen Führungspersönlichkeiten.

Eine wichtige Rolle spielten auch ZBIGNIEW BRZEZINSKI und HENRY KISSINGER. Brzezinski wurde 1973 erster Direktor der TK und wechselte von 1977 bis 1981 in das Kabinett von USPräsident JIMMY CARTER als Sicherheitsberater.

Die TK wird finanziert durch Mittel aus Stiftungen, Unternehmen und privaten Zuwendungen. Fünf mal im Jahr finden dreitägige Treffen statt, über deren Inhalte Verschwiegenheit vereinbart wird. David Rockefeller schrieb im Jahre 1998 im Hinblick auf den Einfluss, den die TK bei der Schaffung der Europäischen Union gehabt hat:

„Damals, Anfang der 70-er Jahre, waren die Hoffnungen auf ein stärker vereintes EUROPA bereits sehr stark ausgeprägt – was in vielerlei Hinsicht auf die verschiedenen Anstrengungen zurückzuführen ist, die so viele der frühesten Mitglieder der Trilateralen Kommission darauf verwandten.“ – Davis Rockefeller, „In the Beginning: The Trilateral Commission at 25“, 1998, S. 11.

Es gibt die „Deutsche Gruppe der Trilateralen Kommission e. V., Berlin“ (seit 1989 eingetragen), die auch als German Group bezeichnet wird. Sie umfasst etwa 20 Mitglieder, und wurde von OTTO GRAF LAMBSDORFF und WOLF VON AMERONGEN gegründet. Vorsitzender der German Group ist jetzt der CDU-Bundesvorstand MICHAEL FUCHS. Stellvertreterin ist die ehemalige Bundesjustizministerin EDELGARD BUHLMAN (SPD). Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende der Atlantik-Brücke. Weitere Mitglieder der German Group sind:

  1. MANFRED BISCHOF, Aufsichtsratsvorsitzender der Daimler AG
  2. JÜRGEN FITSCHEN, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank AG, Vorstand Atlantik- Brücke, American Academy Berlin
  3. KLAUS-DIETER FRANKENBERG, Ressortleiter Außenpolitik der FAZ
  4. WOLFGANG GERHARDT, ehemaliger Vorsitzender der FDP, Vorsitz Friedrich-Naumann- Stiftung für die Freiheit
  5. WOLFGANG ISCHINGER, Global Head of Government Relations und Aufsichtsratsmitglied Allianz SE, Vorstand Atlantik-Brücke, European Council on Foreign Relations, American Academy Berlin, American Jewish Committee, Stiftung Wissenschaft und Politik
  6. FRIEDRICH MERZ, Vorstandsvorsitzender Atlantik-Brücke, CDU, Mayer Brown LLP
  7. KLAUS-PETER MÜLLER, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG
  8. HEINZ RIESENHUBER, CDU, ehemaliger Bundesminister für Bildung und Forschung
  9. ANDREAS SCHMITZ, Vorstandsvorsitzender der Privatbank HSBC Trinkaus, Präsident Bundesverband deutscher Banken
  10. JOSEPH JOFFE, Chefredakteur der ZEIT, Aspen Institut, Atlantik-Brücke, American Academy Berlin, Leo Baeck Institut, Beirat der Hypovereinsbank, Goldman Sachs Foundation, Vorstand im American Institut of Contemporary German Studies, Hoover Institut, Bilderberger, Münchner Sicherheitskonferenz, American Institute for Contemporary German Studies, Europe’s World, International Institute for Strategic Studies

Ehemalige Mitglider der TK sind u. a.: Josef Ackermann, Kurt Biedenkopf, George H. W. Bush, Bill Clinton, Walter Leisler Kiep, Horst Köhler, Edmund Rothschild, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder, Theo Sommer (DIE ZEIT) 

Merz sitzt in den Gremien des Council on Public Policy, des Aspen Instituts, ist seit 2009 Vorstandvorsitzender der Atlantik-Brücke und Mitglied der deutschen Sektion der Trilateralen Kommission. Auch hier ist Friedrich Merz wohl einer der exponiertesten Politiker Deutschlands, der nicht nur die finanziellen, sondern auch die außen- und sicherheitspolitischen Interessen der USA ohne Vorbehalt über die Interessen der eigenen Bürger stellt.

Jahrelang war Merz der „Untote“ der CDU, der im Hintergrund auf seine Chance lauerte. Die ist nun gekommen, aber der Zeitpunkt seiner Kandidatur ist sicher kein Zufall. Erst vor zehn Tagen hatte er laut WELT in Brüssel einen „Testlauf“ absolviert und sich auf EU-Ebene bereits in Szene gesetzt. 

 

 

Friedrich Merz darf Heuschrecken-Millionär bleiben, wenn er nicht CDU Chef wird

Die weltgrößte Fondsgesellschaft Blackrock würde nicht mit Friedrich Merz brechen, sollte der ehemalige Chef der Unionsbundestagsfraktion und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der deutschen Blackrock-Sektion nicht CDU-Vorsitzender werden.

Blackrock-Chef Larry Fink erklärte am Mittwoch, Merz bleibe in seiner bisherigen Funktion. "Wenn er nicht Vorsitzender der CDU wird, würden wir es sehr begrüßen, wenn er weiterhin mit BlackRock zusammenarbeitet."

Merz bewirbt sich um die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze der CDU. Über die Spitzenpersonalie entscheidet ein Parteitag Anfang Dezember in Hamburg. Zuvor hatte der "Spiegel" unter Berufung auf einen nicht genannten Insider berichtet, es werde für Merz keinen Weg zurück zu Blackrock geben, sollte seine Kandidatur scheitern.

 

Merkel Dämmerung: Vorsitz-Streit ist Richtungsstreit: Wird die CDU rechtsradikal oder sozialdemokratisch

Das Ende des Parteivorsitzes von Angela Merkel nach 18 Jahren in der CDU belebt den Flügelkampf zwischen Merkel-Kandidaten wie Kramp-Karrenbauer, die für eine weitere Sozialdemokratisierung der CDU steht und dem aufbegehrenden konservativen z.B. AFD affinen rechtsradikalen Flügel,  den eher Jens Spahn und Friedrich Merz verkörpern.

Friedrich Merz wollte den  Hartz IV Satz auch schon mal auf 132 €uro senken und szteht damit auch für Sozialabbau und ein asoziale Politik zum Wohle der Oligarchen der Konzernherrschaft.

Friedrich Merz steht zudem  als Blackrpck-Schattenbank-Vertreter in Deutschland und als Transatlantiker für die Konzernherrschaft der Zockerbanken, für offenen Welthandel der Neoliberalen. 

Jens Spahn steht für eine Öfnung der CDU in Richtung AfD, die sich dann wieder klar rechts aufstellen würde. Der Kurs der vorgeblichen "Mitte", den Angela Merkel als Ex-Bolschewistin ausgegeben hatte, würde damit beendet werden. 

Der Rechtsruck wird also mit Spahn oder Merz statt Kramp-Karrenbauer stattfinden, während Merz zudem noch die Interessen der Weltkonzerne im Sinne der neoliberalen Freihandelsfetischisten udnsomit auch eine Abhängigkeit zu den USA verkörpern würde, die Europa gerade beginnt abzustreifen. 

Während Friedrich Merz eher den Sozialabbau im Interesse der Top Wirtschaft verjörpert, würde Spahn eher eine Sozialabbau aus der Sicht der nationalen Wirtschaft  im Sinne von "Deutschland zuerst" verkörpern. Damit wäre die CDU  am ehesten mit der AfD kompatibel zu machen und klar rechtsradikal auszurichten. Spahn könnte den deutschen Mini-Trump geben, der seine asoziale Innenpolitik wie die AfD hinter ultranationalistischen und völkischen  "Deutschland-zuerst"- Phrasen verschleiern könnte.  Perspektivisch wäre mit Spahn eine Rechts-Rechts-Regierung mit der rassistischen afD denkbar.

Es geht also  um nicht weniger als um die Frage, ob die CDU eine zweite SPD oder eine wieder klar rechts  bzw. völkisch-nationalistisch ausgerichtete Partei  wie in den 80 er Jahren und davor wird. 

 

      

 

 

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