350 Tote an der unsichtbaren Mauer am Tag der deutschen Einheit

Die (unsichtbare aber tödliche) Mauer muss weg

Am Tag der deutschen Einheit sterben 350 Menschen an der  unsichtbaren Mauer der EU und sie ersaufen jämmerlich im Mittelmeeer vor Lampedusa, weil sie lediglich Freizügigkeit erlangen wollten, die die Festung Europa unter deutscher Vorherrschaft den Menschen jenseits der unsichtbaren Mauer  verweigert.

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Zynischer Weise fordert Bundespräsident Gauck eine größere Rolle des Landes in der Welt. 

Menschenverachtender geht es gar nicht und es wäre schon geholfen, wenn D dazu beitragen würde, dass Menschen nicht im Mittelneer ersaufen müssen. 

Es müssen apokalyptische Szenen gewesen sein: 500 Menschen stürzen von einem brennenden Boot ins Meer, viele von ihnen können nicht schwimmen. Was am Donnerstag vor der italienischen Lampedusa  passierte, erschüttert nun ganz Europa.

Seit 1999 strandeten dort über 200.000 Menschen aus Afrika und Asien, geflüchtet vor Bürgerkrieg, Hunger und Elend. Man schätzt, dass zehn bis zwanzigtausend Menschen bei der Überfahrt ihr Leben verloren.

An der innerdeutschen Mauer starben weit weniger Menschen, doch der Aufschrei der Empörung bleibt in der rechtspopulistisch und großdeutsch geprägten Medienwelt aus. 

Nichtdeutsche sind eben im CDU Staat immer noch Menschen zweiter Klasse. 

Kein Grund für ultranationalistische Jubelfeiern. 

 

 

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