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Die rechtspopulistische Nato-Kriegspropaganda läuft wieder einmal auf vollen Touren. 

Wieder einmal wird auf Basis von Kriegslügen ein Angriffskrieg der USA und der Nato gegen Syrien vorbereitet, in dem weitere Syrer massenhaft sterben sollen.

Washington und seine britischen und französischen Marionettenregimes sind dabei, ein weiteres Mal ihr verbrecherisches Wesen zu enthüllen. Das Image des Westens als Kriegsverbrecher ist kein Propagandaimage, das von den Feinden des Westens geschaffen wurde, sondern das Bild, das der Westen von sich selbst gezeichnet hat.

Die britische Zeitung Independent berichtet, dass am vergangenen Wochenende Obama, Cameron und Hollande sich darauf geeinigt haben, innerhalb von zwei Wochen Angriffe mit Cruise Missiles (Marschflugkörper) gegen die syrische Regierung durchzuführen, ungeachtet des Fehlens jeglicher Genehmigung seitens der UNO und ungeachtet des Fehlens jeglicher Beweise für Washingtons Behauptung, dass die syrische Regierung chemische Waffen eingesetzt hat gegen die von Washington unterstützten „Rebellen,“ weitgehend von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Kräfte aus dem Ausland, die die syrische Regierung stürzen wollen.

Wie seinerzeit der Krieg der USA  gegen den Irak mit angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen und Uranlieferungen an den Irak gerechtfertigt wurde, die es nicht gab, wird jetzt der Krieg gegen Syrien mit einem selbstinszenierten Giftgadsanschlag bei Damaskus gerechtfertigt, den FSA Rebellen wohl selber verübt haben.  

Obwohl UN Inspektoren den Giftgas-Vorfall gerade erst untersuchen, steht für US Außenminister Kerry die Schuldfrage schon fest. Natürlich war es demnach das Assad-Regime.

Angela Merkel und ihr FDP Außenminister Westerwelle bläst ins gleiche Horn und auch er will Blut sehen und einen Angriffskrieg der Nato gegen Syrien unterstützen und auf Kriegslügen basierend rechtfertigen . 

Der deutschen Regierung fehlt nach wie vor jedes Rückgrat und die Mentalität des transatlantischen Duckmäusertum setzt sich auch nach der NSA-Snowdon-Affäre fort.  

Die NATO-Staaten stehen nach eigenen Aussagen kurz vor Kriegshandlungen gegen Syrien. Über Militärschläge könnte schon »in den kommenden Tagen«, entschieden werden, sagte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius am Montag. Auch der britische Premier David Cameron drängt auf einen frühen Angriffsbeginn, da »keine Zeit mehr zu verlieren« sei. Vor allem die Regierungen Großbritanniens und Frankreichs scheinen entschlossen, das Ergebnis der UN-Untersuchung gar nicht erst abzuwarten. Deren Inspekteure machten sich am Montag auf den Weg in das Kampfgebiet bei Damaskus – und wurden zunächst selbst einmal beschossen. Am Mittwoch vergangener Woche waren bei einem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der Region ersten Berichten zufolge mehrere hundert Menschen getötet worden.

Auch die Bundesregierung folgt inzwischen, wenn auch ohne großen Enthusiasmus, dem Kriegskurs ihrer Verbündeten. Angela Merkel (CDU) überließ es ihrem britischen Kollegen, für sie zu sprechen, statt sich selbst zu äußern. Die Kanzlerin habe mit Cameron telefoniert, teilte das Büro des Premiers der Presse mit. Beide Politiker hätten »wenig Zweifel« an der Verantwortung der syrischen Regierung für den Chemiewaffenangriff und seien sich einig, daß jetzt »eine entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft« folgen müsse. Regierungssprecher Steffen Seibert assistierte am Montag: »Es handelt sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um einen Giftgasangriff. Er darf nicht folgenlos bleiben.« Ähnlich äußerte sich Außenminister Guido Westerwelle (FDP): »Wenn sich ein solcher Einsatz bestätigen sollte, muß die Weltgemeinschaft handeln. Dann wird Deutschland zu denen gehören, die Konsequenzen für richtig halten.«

Die Behauptungen gegen Syrien basieren auf Youtube-Filmen, die 159 fach am 20. August 2013 hochgeladen worden waren, obwohl die Giftgas-Anschläge erst am 21.August 2013 stattgefunden hatten und die Merkwürdigkeiten und zahlreiche Ungereimtheiten aufweisen. Deshalb spricht u a die russische Regierung von einer Insenierung und einer geplanten Aktion der Dschihadisten. 

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