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Die US Regierung spioniert auch das UN Zentralgebäude in New York, Institutionen der EU und 80 Botschaften weltweit aus.

Das enthüllte Edward Snowdon. Die Spionage der USA ist demnach weit umfassender als das Prism-Programm und das Xkeyscore-Progrramm bisher vermuten ließen.

Die Bespitzelung ist millionenfach größer als die bespitzelung derehemaligen Stasi der DDR und trotzdem hat Angela Merkel als ehemalige Stasi-Anwärterin und Geheimdienst-Versteherin die Beziehungen zu den USA immer noch nicht abgebrochen oder mindestens in Frage gestellt.    

Bei der Renovierung des UN Gebäudes der  UN wurde das Gebäude in New York verwanzt und die Videokonferenz-Anlage der UN angezapft.

Laut einem Spiegel-Bericht drang die NSA im Sommer 2012 in die interne Videokonferenzanlage der der UN ein und knackte die Verschlüsselung. Dies habe für „eine dramatische Verbesserung der Daten aus Video-Telekonferenzen und der Fähigkeit, diesen Datenverkehr zu entschlüsseln“ gesorgt, heißt es in einem geheimen NSA-Dokument, aus denen der „Spiegel“ zitiert. „Der Datenverkehr liefert uns die internen Video-Telekonferenzen der Uno (yay!)“, heißt es dort. 

Aus den internen Dokumenten geht zudem hervor, dass die NSA die EU auch nach deren Umzug in die neuen Botschaftsräume im September 2012 noch ausspioniert hat. 

 
Unter den Dokumenten, die der Whistleblower Edward Snowden von Rechnern der NSA kopiert  hat, befinden sich Lagepläne der EU-Botschaft an der 3rd Avenue in New York, die die Lage der Büros, aber auch der IT-Infrastruktur und der Server betreffen.

Dem neuen EU-Gebäude gab der US-Geheimdienst den Codenamen „Apalachee“. Die EU-Botschaft in Washington wurde intern „Magothy“ genannt. Auf drei Wegen attackierte die NSA nach eigenen Angaben die europäischen Dependancen: jeweils per Wanze sowie durch Kopieren der Festplatten in New York und das Infiltrieren des Computernetzwerks in Washington.


USA unterhielten Lauschposten in Frankfurt

Dabei machte sich die NSA zunutze, dass die Computer der beiden EU-Botschaften über ein sogenanntes Virtuelles Privates Netzwerk miteinander verbunden sind. „Wenn wir den Zugang zu einer Seite verlieren, können wir ihn unmittelbar zurückerhalten, wenn wir über das VPN der anderen Seite kommen“, konstatieren die NSA-Techniker in einer internen Präsentation.


„Wir haben das mehrere Male genutzt, als wir bei ,Magothy´ rausgeschmissen wurden.“ Laut den internen Dokumenten unterhält die NSA zudem in mehr als 80 Botschaften und Konsulaten weltweit ein eigenes Abhörprogramm, das intern „Special Collection Service“ genannt wird und oft ohne das Wissen des Gastlandes betrieben wird.

Auch in Frankfurt und Wien gebe es entsprechende Lauschposten. Die Existenz dieser Posten sei unter allen Umständen geheim zu halten, zitiert das Magazin aus den Dokumenten. Ansonsten könnten die Beziehungen zu den Gastländern schwer beschädigt werden.

Zudem hatte das stundenlange  Verhör des Guardian Journalisten und Glenn Greenwald Lebensgefärten David Miranda in London endgültig gezeigt, dass die "Terror-Gesetze" auch zur Bekämpdung mißliebiger Journalisten und unbequemen Wahrheiten herangezogen werden. 

Auch das ist ein Hinweis auf die seinerzeitige Selbst-Inszenierung der Anschläge vom 11. September 2001 durch die US Geheimdienste und durch die US Regierung.

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