#Unteilbar - Bei Wahlen im September für Solidarität gegen Menschenhaß und Rassismus Flagge zeigen

CDU Ministerpräsident Kretschmer ( CDU ) boykottierte #Unteilbar- Demo

Nach einer früheren  #Unteilbar - Demonstration für Solidarität und  gegen Rassismus damals nach rassitischen Ausschreitungen in Chenmitz gingen abermals Zehntausende im Lande vor den Landtagswahlen im September in Ostdeutschland gegen Rassismus und für eine offene und solidarische Gesellschaft massenhaft  auf die Strasse.

Nachdem die Ostdeutschen jahrzehntelang die PDS/ Linkspartei zur  Volkspartei des Ostens gemacht hatten, droht jetzt  30 Jahre nach der Wende und der Restauration des Kapitalismus  sowie der Duldung rassitischer Parteien durch das Merkel-CDU-Regime eine Machtübernahme z , B in Brandenburg und Sachsen  wo auch AfD Rassisten in einer Koalition mit der rechtspopulistischen CDU erstmals Macht erlangen  könnten.

Aus tendenziell kommunistischen Wählern in Ostdeutschland wurden nach 30 Jahren CDU Vorherrschaft eher tendenziell faschistische Wähler, die völkischen Rassenkampf nach jahrzehntelanger CDU Indoktrination den Vorzug gegenüber linken Klassenkampf gegen Superreiche und Großkapitalisten den Vorzug geben .

In Dresden haben am Sonnabend zehntausende Menschen für eine offene und freie Gesellschaft demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter wurden rund 40.000 Teilnehmer gezählt. Erwartet wurden 25.000 Menschen. Der Aufzug mit mehreren Themen-Blöcken startete am Altmarkt und zog über vier Kilometer bis zur Cockerwiese. Aufgrund der hohen Zahl an Demonstrationsteilnehmern war zeitweise die gesamte vier Kilometer lange Strecke mit Teilnehmern belegt.

Allerdings wurden in dem CDU lastigen Bundesland Demonstranten wegen angeblicher Sachbeschädigung belangt. Anders als bei Demonstratioen in  Hongkong ist den meisten Mainstream-Medien das Vorgehen gegen friedliche Demonstranten hierbei  aber eher keine Meldung Wert.

Die Teilnehmer hätten "ein unmissverständliches Zeichen für Solidarität statt Ausgrenzung gesetzt", erklärten die Veranstalter vom Bündnis Unteilbar.

Leider hat sich der Trägerverein der Bewegung "Aufstehen " nicht klar für die Demonstration ausgesprochen und nicht zur Teilnahme aufgerufen. Das war wie beim ersten Male schon ein grosser Fehler des Vorstands der linken Bewegung. 

"Es waren deutlich mehr Menschen bei der Demonstration, als wir gedacht hatten - aus Dresden und ganz Sachsen sowie aus vielen Teilen Deutschlands", sagte Sprecher Felix Müller.

Eine Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg "sagen Menschen aus dem ganzen Land Nein zu jeder Art von völkischem Gedankengut und unsolidarischer Politik", erklärte das Bündnis Unteilbar. Die Botschaft von Dresden sei: "Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden."

Bei der Abschlusskundgebung auf der Cockerwiese appellierten Vertreter zahlreicher Bündnisse, Musiker, Publizisten und Ehrenamtliche an ein faires Miteinander. Philosophin Carolin Emcke sagte, Globalisierung müsse faire Teilhabe ermöglichen.

Sehr emotional verlief der Auftritt von Silbermond.

Die Musiker aus Bautzen betonten, dass die eigene Angst um die Zukunft nicht dazu führen dürfe, Populisten und Extremisten die Zukunft zu überlassen. Sängerin Stephanie Kloß warnte zugleich davor, den Osten als "braunes Nest generalzuverhaften". "Die Probleme sind nicht zu verharmlosen. Aber wir wissen eben auch, dass hier Menschen leben, hoffnungsvoll, optimistisch und mit dem Herz am richtigen Fleck."

Fakt ist eins: Wir brauchen keinen Hass, wir brauchen keinen Extremismus, wir brauchen keine Gewalt - egal von welcher Seite.

Stephanie Kloß Silbermond

Damit dürfte allerdings auch der CDU affine Extremismus der Marktradikalen der Mitte gemeint sein, der in Wirklichkeit zunehmend rechtsoffen agiert und  der AfD Rassisten seit  Jahren schon salonfähig machte. 

Zu der Demonstration in Dresden hatten mehr als 400 Organisationen und Einzelpersonen aufgerufen, darunter Gewerkschaften und Sozialverbände.

Auch die beiden großen Kirchen hatten für die Teilnahme mobilisiert. Zudem waren zahlreiche Bundes- und Landespolitiker vor Ort, unter anderen Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock und Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

Kritik gab es seitens der Demonstranten daran, dass die CDU Sachsen nicht an der Veranstaltung teilgenommen hat.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ließ mitteilen, er zolle den Teilnehmern Respekt und finde es gut, dass Menschen die Demokratie und den Rechtsstaat verteidigen möchten. "Aber ich kann als CDU-Vorsitzender und Ministerpräsident nicht bei einer Veranstaltung dabei sein, bei der auch Kräfte wie die Antifa mit von der Partie sind. Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel." Es gebe Punkte, in denen "Unteilbar" und er beziehungsweise die CDU auseinanderlägen - beispielsweise bei der Seenotrettung im Mittelmeer oder dem sächsischen Polizeigesetz.

"Deswegen muss es legitim sein, wenn die CDU und ich Abstand von einer Teilnahme nehmen. Ich habe lange darüber nachgedacht, und es war keine einfache Entscheidung."

Das Verhalten des CDU Ministerpräsidenten entspricht dem jahrzehntelang praktizierten rechtspopulistischen CDU Muster im Lande , den Rechtsradikalismus und Rassismus im Lande kleinzureden und linke Anti-Rassisten systematisch  zu diffamieren .

Konnservative hatten die AfD salonfähig gemacht . Jetzt stehen sie vor einer möglichen  Machtübernahme zusammen mit der CDU in Ostdeutschland.

Wehret  den Anfängen . Wer CDU wählt, wählt  optional  womöglich Rassisten  an die Macht

 

 

 

 

 

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