• Drucken

Iran rächt sich für Kaperung eines Öltankers durch Briten mit  einer Gegen- Beschlagnahmung 

Nachdem die Briten in ihrer ehemaligen Kolonie an der Meerenge von Gibraltar einen  iranischen Öltanker illegal und unter Protest der Spanier gekapert hatten und das Schiff seit Wochen mitsamt Kapitän mit zwei Millionen Litern Öl für Syrien an Bord immer noch nicht freigegeben haben, hat der Iran an der Strasse von Hormuz als Gegenreaktion einen britischen Tanker beschlagnahmt und sozusagen quasi gepfändet. 

Die Aktion ist natürlich heikel. Andererseits muss sich der Iran gegen Willkür und Schikane wehren. Die USA/GB glauben sonst sowas immer wieder und straflos machen und gegen das Völkerrecht willkürlich verstossen zu können. 

Deshalb ist die iranische Gegenaktion nachvollziehbar.

London spricht von zwei Tankern, die Richtung Iran abgedrängt wurden, und verurteilt die Vorfälle. Die Aktienkurse des Dow Jones fallen daraufhin am nachmitztag stark . 

Iran hat am Freitag nach Angaben aus London innerhalb kurzer Zeit zwei britische Tanker im Golf von Hormuz aufgebracht. Nach der unter britischer Fahne fahrenden «Stena Impero» wurde demnach auch ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker in Richtung Iran abgedrängt. Laut Medienberichten soll es sich dabei um die «Mesdar» der britischen Norbulk Shipping UK handeln.

«Die Festsetzungen sind inakzeptabel», sagte der britische Aussenminister Jeremy Hunt. Noch am Abend trat in London laut Medienberichten der Nationale Sicherheitsrat (Cobra) zu Beratungen zusammen.

«Wir werden auf eine Weise reagieren, die wohlüberlegt, aber entschlossen ist, und für uns ist absolut klar, dass, wenn diese Situation nicht bald gelöst wird, sie ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen wird», sagte Hunt. Er ergänzte, dass Grossbritannien «keine militärische Optionen erwäge, sondern einen diplomatischen Weg, um eine Lösung für die Lage zu finden».

Hunt sagte ausserdem, er habe mit seinem amerikanischen Amtskollegen Mike Pompeo gesprochen. Versuche, mit dem iranischen Aussenminister Mohammed Jawad Zarif zu telefonieren, seien zunächst fehlgeschlagen, da dieser auf einer Flugreise war. Nach der Cobra-Sitzung teilte ein Regierungssprecher mit, dass allen britischen Schiffen geraten werde, die Strasse von Hormuz und umliegende Gewässer bis auf Weiteres zu meiden.Iran ist keine Kolonie des Westens.

Der britische Tanker ist jetzt Pfand bis die Briten den iranischen Tankern in Gibraltar mit den 2 Millionen Litern Öl rausgeben.

Das iranische Öl sollte in das zerstörte Bürgerkriegsland Syrien geliefert werden, wo es von der leidenden Bevölkerung dringend benötigt wird.  

In der internationalen Politik, die durch US Imperialismus und Willkürherrschaft gekennzeichnet ist - also durch faktische Kolonialherrschaft des Westens einerseits und Rechtsstaatslosigkeit andererseits ( denn die USA und GB setzen sich über jedes internationale Völkerrecht hinweg), hast du als Drittweltland und als ehemalige Kolonie des Westens keine anderen Möglichkeiten dich zu wehren, zudem ist Gibraltar als britische Kolonie ein Relikt früherer britischer Weltherrschaft

Auch Spanien beansprucht Gibraltar an der Meerenge zwischen Europa und Afrika. Und selbst Spanien hat gegen die Kaperung des iranischen Tankers durch die Briten damals protestiert.

Es ist also in mehrfacher Hinsicht krasses Unrecht durch GB mit Rückendeckung der USA ausgeübt werden. Wir haben im internationalen Recht leider keine Rechtsstaatlichkeit. So bleibt dem Iran nur diese Option der Gegenreaktion und der Pfändung des britischen Tankers.

Es ist sogar  irgendwie clever vom Iran, dass sie es an der Strasse/ Meerenge von Hormuz machen, wo iranisches Gewässer ist oder es direkt am iranischen Gewässer grenzt.

Nur diese ganzen Rahmenbedingungen des Falles also das ganze Bild für eine objektive Beurteilung wird den Menschen mehrheitlich durch Fake News Medien von ARD bis ZDF und von BILD bis RTL natürlich verwehrt. Sie werden dumm gehalten oder falsch bzw. lückenhaft informiert! So funktioniert aber Nato Kriegspropaganda immer!!!

 

Web Soft