Schwarz-Braunes Europa? Der Rassist Orban jubelt über die Nominierung von von der Leyen als Kommissionspräsidentin

Von der Leyen ist Liebling von Europas Ultra-Rechten, doch die jubeln zu früh

Ursula von der Leyen und Rechtsnationale à la Viktor Orban - ein Team?

Will man so CDU-AfD-Koalitionen im Herbst in Deutschland mental vorbereiten ? 

Die Unterstützung der EU-Quertreiber hat die Nominierung der CDU-Politikerin für das höchste EU-Amt erst ermöglicht. Doch ihre Wahl könnte just daran scheitern.

Viktor Orban konnte seine Begeisterung kaum zügeln. "Wir haben eine deutsche Familienmutter, die Mutter von sieben Kindern, an die Spitze der Kommission gewählt", jubelte der ungarische Ministerpräsident nach der Nominierung von Ursula von der Leyen für den EU -Spitzenjob. Nun sei in Europa eine Wende zu erwarten, meinte der Rechtspopulist. "Wir haben einen wichtigen Sieg errungen."

Der Überraschungskandidatin, derzeit auf Werbetour in Straßburg und Brüssel unterwegs, dürfte derlei Lob eher unangenehm sein.

Denn Orbans rassistische  Politik einer "illiberalen Demokratie" wird in der Europäischen Union bekanntlich äußerst kritisch gesehen.

Auf der Suche nach einer Mehrheit im Europaparlament wird von der Leyen jeden Eindruck vermeiden wollen, Protegé der Quertreiber in der EU zu sein. Doch das scheint schon jetzt misslungen. Ob sie letztlich ohne die Stimmen der Ultra-Nationalisten  und Rechtspopulisten aus Osteuropa gewählt werden kann, wird bis zum Wahltermin am 16. Juli offen bleiben und heiß diskutiert werden.

 

 

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