US Machthaber Trump weitet Handelskrieg mit China zum Digital-Krieg aus 

Der rechtspopulistische US Machthaber Donald Trump lässt den Handelskrieg mit China weiter eskalieren, schürt den Krieg gegen den Iran und  droht auch der EU weiterhin mit  erhöhten Strafzöllen für Auto-Importe, die angeblich die nationale Sicherheit der  USA  gefährden.

Der EU wird auch gedroht, die Northstream-Pipeline mit Russland einzufrieren.  

Trump dreht weiter frei und spielt sich als globaler Willkür-Machthaber der Welt  auf, der nur  Verhandlungen gelten lässt, die er selber einseitig diktiert. 

Folglich machte der chinesische Präsident Xi deutlich. dass man rassistische Herrenmenschenideologie als Grundlage der Ideologie der Verhandlungen des Trump Regimes nicht zulassen werde.

Unterdessen dreht Trump weiterhin  an der Eskalationsschraube. Notfalls werde er weit mehr als 120 000 US Soldaten als Kampfmaschinen in Richtung Iran in Bewegung setzen.

Auch die Zölle für chinesische  Einfuhren wurden  trotz gleichzeitiger Verhandlungen mit dem kommunistischen Rotchina  einseitig weiter erhöht. 

China will aber  trotzdem  vorerst besonnen reagieren. Allerdingsd hat der GläubigerChina massiv US Schuldverschreibungen auf den Markt geworfen . Das soll wohl als Warnschuss verstanden werden. 

Aber Trump dreht daraufhin völlig durch und verhängt Santionen gegen den chinesischen Konzern Huawei, der auf dem US Markt vom 5 G Ausbau ausgeschlossen werden soll.

So eskaliert Trump den Handelskrieg zum Digitalkrieg mit China

US-Präsident Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das sich vor allem gegen den unter Spionageverdacht stehenden chinesischen Konzern Huawei richtet.

Wird es besonders streng interpretiert, dürften amerikanische Unternehmen künftig keine Geschäfte mehr mit Huawei machen.

Ähnlich gingen die USA bereits mit dem chinesischen ZTE-Konzern vor, dessen Bänder daraufhin monatelang stillstanden.

Mitten im Handelskonflikt hat US-Präsident Donald Trump seiner Regierung per Dekret umfassende Möglichkeiten eingeräumt, gegen ausländische Telekom-Unternehmen vorzugehen.

Bestimmte Länder oder Firmen werden nicht erwähnt. Die Maßnahme dürfte jedoch auf den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei abzielen. Der Konzern und etliche Tochterfirmen wurden auf eine Liste gesetzt, die sie verpflichtet, vor dem Kauf von amerikanischer Technologie eine Genehmigung der US-Regierung einzuholen.

Die US Regierung warnt ihre "Verbündeten" seit Monaten davor, Huawei-Technik beim Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G zu verwenden.

Die US Regierung befürchtet, Huawei könnte aufgrund der chinesischen Gesetzgebung gezwungen sein, der Regierung in Peking Einblick in Kundendaten zu gewähren.

Auch Sabotage - etwa das mutwillige Abschalten von Teilen der digitalen Infrastruktur - schließt Washington nicht aus. Huawei bestreitet die Anschuldigungen vehement.

Das Handelsministerium in Washington hat nun 150 Tage Zeit, um entsprechende Regelungen zu erlassen.

Je nach Auslegung könnte es eng werden für den chinesischen Konzern. Im besten Fall zielt Trumps Bann lediglich darauf ab, Huaweis Zugang zu Schlüsseltechnologien zu reduzieren. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen mehrere kleine amerikanische Firmen gekauft, zudem unterstützt Huawei die Forschung an US-Universitäten. Damit dürfte es ziemlich sicher vorbei sein.

Heikler könnte es für Huawei werden, wenn das Dekret besonders streng interpretiert wird und amerikanische Firmen künftig gar keine Geschäfte mehr mit Huawei machen dürften.

Dann wäre die Produktion ernsthaft in Gefahr. Denn um 5G-Basisstationen auszurüsten, benötigt man sogenannte Hochfrequenzchips, gefertigt aus Siliziumkarbid.

Den Weltmarkt beherrschen im Wesentlichen drei Firmen: Wolfspeed und Qorvo aus den USA sowie der niederländische Konzern NXP, der an der New Yorker Börse gelistet ist und sich auch dem Dekret unterwerfen muss.

Was passiert, wenn man auf einmal von der amerikanischen Chip-Versorgung abgeschnitten ist, musste im vergangenen Jahr das chinesische Unternehmen ZTE erfahren, dessen Bänder monatelang stillstanden.

Sollte es dazu auch bei Huawei kommen, könnte sich der Netzausbau in etlichen Ländern verzögern. Dabei war der zeitliche Vorsprung bislang immer das Hauptargument für die Verwendung von Huawei-Technik.

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