Gerangel um die Wagenknecht-Nachfolge an der Spitze der Bundestags-Linksfraktion hinter den Kulissen 

Hinter den Kulissen werden die Flügelkämpfe in der Linksfraktion des Bundestages schon seit Wochen eifrig geführt. 

Während sich Gregor Gysi im Hintergrund für eine Ablöse von Sahra Wagenknecht schon vor geraumer Zeit eingesetzt hatte, versucht jetzt der rechte  SPD affine FDS-Flügel und seine Hilfstruppen in der Fraktion eine Lösung zu erlangen, die einer Komplettentmachtung des linken Flügels in der Fraktion gleichkommt, den Sahra Wagenknecht als ruhendes Mitglied der Kommunistischen Plattform der Linkspartei immer verkörperte.

Dieser rechte und SPD affine Rechtsreformer-Flügel möchte den Transatlantiker Stefan Liebich und  die  grün-affine linkslibertäre ex Piratin Anke Domscheid-Berg an die Spitze der Linksfraktion bringen und so auch Dietmar Bartsch entmachten, der  lange Zeit mit Sahra Wagenknecht offensichtlich zu gut kooperierte. 

Die als Dummscheid-Berg intern von Entscheidern in der Fraktion verspottete Domscheid-Berg gilt aber als unwählbar, seit sie den Rücktritt von Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende  öffentlich begrüßt und sich so unmöglich gemacht hatte. Dadurch tendieren auch die Chancen von Stefan Liebich als ihr Co Partner gegen null.  

Die Fans von Sahra Wagenknecht und linke Linke wollen hingegen Fabio de Masi und eine adäquate Frau wie Sabine Ziommermann an die Spitze der Linksfraktion wählen. 

Fabio de Masi  wurde als ex Mitarbeiter der Fraktionschefin lange Zeit von Sahra Wagenknecht gefördert und  er war zuletzt auch der einzige Linke  im  6-köpfigen  nicht links dominierten "Vorstand" der "Aufstehen-Bewegung" neben Sahra Wagenknecht selber. 

Falls sich beide Lager  nicht einigen können, wird darüber nachgedacht - sozusagen als Kompromissvorschlag- Dietmar Bartsch als alleinigen Fraktionschef weiter machen zu lassen - möglicherweise mit einer linken als Frau  an seiner  Seite, die Sahras Platz  als Vertreterin der linken Linken ersetzt. 

Interessant wird die Frage beobachtet, wie sich die Parteivorsitzenden auf Abruf nämlich Katja Kipping und Bernd Riexinger dazu positionieren werden. 

Offiziell wird diese Frage nicht diskutiert, weilk auch noch unklar ist, on der  Rücktritt von Sahra Wagenknecht erst im September oder aber wesentlich früher stattfinden könnte, wie auch Sahra Wagenknecht bereits in einem TV Interview angedeutet hatte.

 

 

  

   

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