Vorstand von Aufstehen löst sich nach Wagenknecht-Rücktritt auf

Nach dem Rücktritt von Wagenknecht aus dem SPD und Grünen dominierten 6 köpfigen Vorstand tritt jetzt auch der Rücktritt des  selbsternannten Vorstandes zurück.

Angeblich soll der Basis die Macht übergeben werden. Gleichzeitig wird aber eine Neubesetzung des Vorstandes angekündigt. 

Aus dem  SMT affinen Mittelbau wird berichtet:

„Der politische Vorstand hat seine Arbeit nach mehrwöchiger Ruhe niedergelegt. Es folgt eine Presseerklärung. 

Der Verein und Vereinsvorstand wird neu zusammengesetzt. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass er geöffnet wird und es einen Basisverein geben soll.

Es war uns wichtig, der Basis eine Plattform zu geben und einen geordneten Übergang zu schaffen, damit diejenigen, die in diesen neuen Verein gehen, nicht mit denselben Problemen wie wir in einigen Wochen erneut zu kämpfen haben.“

Momentan befürworten die meisten Basisgruppen als Keimzelle der Rätebewegung eine anarchistische Herrschaftsform ohne Vorstand  mit  lokaler Autarkie der  Basisgruppen von unten, Vorrangig versucht man sich regional oder landesweit wie etwa in Niedersachsen zu organisieren. 

Gleichzeitig  entstand die Buntwestenbewegung auch ohne Impulsgebung von unten. 

Ich denke, dass Anarchie also Herrschaftslosigkeit in den Gesamtstrukturen von "Aufstehen" nur eine Zeit lang funktionieren kann. Dann muss es aber zu einer demokratischen Struktur der Gesamtbewegung kommen, wobei die Räte bzw. Basisortsgruppen als Keinmzelle der Bewegung immer auch lokal autark bleiben und sich basisdemokratisch organisieren müssen. 
 
Jetzt stellt sich der Rest-Vorstand so dar, dass er dieser Entwicklung iimmer den Weg ebnen wollte. Die willkürliche Bülow-Dominanz sah aber hinter den Kulissen anders aus. 
 

Fortsetzung folgt  

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