Gelbwesten vermuten  hinter Anschlag von Straßburg das Macron Regime

Es liegt nahe, dass der  sich in der defensive befindliche Macron vom Klassenkampf in Frankreich ablenken will  und den Anschlag eines französischen Kleinkriminellen mit angeblicher islamistischer Motivation selbst inszeniert haben könnte.

Das ist jedenfalls der Tenor eines Taz-Berichtes über das Attentat von Straßburg.

Am gleichen Tag erstach in Baden-Württemberg ein 17-Jähriger seine Mutter und seine Oma. Warum habt Ihr darüber nicht genauso groß  und breit berichtet fragt der unabhängige Journalist Jürgen Todenhöfer. Offensichtlich war der Mörder zu biodeusch, könnte man meinen.  Der Hetzfaktor, den man aus Attentaten saugt, wo man Muslime als täter vermutet,  fehlte offensichtlich. 

Schon oft haben sich angebliche islamistische Anschläge als staatlich inszenierter Terror herausgestellt - Der ganze IS in Syrien gilt inzwischen als reines Geheimdienstkonstrukt us amerikanischer Geheimdienste.  

Sowohl  der Chef der Sauerland-Gruppe  der Al Kaida als auch Anis Amri hatte als angeblicher IS Aktivist und Attentäter einen eindeutig belegten Geheimdienstbezug.

Auch die Gelbwesten wittern ein Ablenkungsmanöver

Das Attentat trifft Frankreich in einer äußerst angespannten politischen Lage. Montagabend hielt Präsident Macron eine Rede, um auf die anhaltenden Proteste der Gelbwesten zu reagieren. Diese hatten weitere Proteste angekündigt. Auf verschiedenen Facebook-Seiten, sowie außerhalb der politischen Bewegung, häufen sich Kommentare, in denen das Attentat als Ablenkung der Regierung für den bevorstehenden fünften Demonstrationsakt am kommenden Samstag beschrieben wird.

Der auf der Flucht befindliche in Frankreich geborene Attentäter  Chérif C. hat die Tat einem Taxifahrer auf seiner Flucht als Rache für die Kriegstoten des Westens in Syrien bezeichnet und somit eine sehr säkulare Motivation angegeben.  

Als jemand, der dem Westen den Krieg gegen das säkulare Assad Regime und die Ermordung von Syrern vorwirft, wirkt der Attentäter sogar anti-islamistisch, weil ein echter Islamist den Syrienkrieg der USA, der EU und  der Nato  gegen das  Assad Regime nicht verurteilen würde. 

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält Maxime Nicolle. Nicolle, auch bekannt unter seinem Pseudonym Fly Rider, tritt seit Beginn der Bewegung in den Medien auf, um die Forderungen der Gelbwesten zu verteidigen. Er war auch zu einem der ersten Treffen mit der Regierung eingeladen.

Auf seinem Facebook-Kanal veröffentlichte Nicolle ein Video, in dem er sagt: „Der Typ, der ein Attentat machen will, der wartet doch nicht auf drei Personen abends um 20 Uhr in den Straßen….“ So jemand würde auf die Champs-Elysées gehen und sich inmitten von Tausenden von Menschen in die Luft sprengen. Sein umstrittenes Video wurde von dem Twitter Account Conspiracy Watch geteilt, die auf Verschwörungstheorien aufmerksam machen.

Darüber finden sich weitere Stimmen aus den sozialen Netzwerken,die der Regierung oder Emmanuel Macron vorwerfen, das Attentat selbst organisiert zu haben, um von den Forderungen der Gelbwesten abzulenken. Vor allem auf der Facebook-Gruppe „La France en colère“ aber auch auf anderen Gelbwesten-Seiten sah man schon am Abend des Attentates viele Kommentare dieser Art.

Laurent Nunez, Staatssekretär für Inneres, reagierte prompt auf diese Aussagen. Er zeigte sich empört über die Anschuldigungen. Für ihn handelt es sich eindeutig um Verschwörungstheorien.

Demonstrationsrecht in Straßburg eingeschränkt

Wie geht es nun weiter mit den Gelbwesten? Staatssekretär Nunez sagte dem französischen Radiosender France Inter, dass es für die Sicherheitskräfte schwierig werde, an zwei Fronten gleichzeitig aktiv zu sein.

Bekannt ist bisher, dass Militäreinheiten der Operation Sentinelle die Polizeieinheiten aufstocken.

Demonstrationen der Gelbwesten sind am Tag des Attentats in Straßburg verboten, um die Suche nach dem Täter nicht zu behindern. Im Rest des Landes sind sie jedoch weiterhin erlaubt. Auch die Demonstrationen am kommenden Samstag sollen stattfinden dürfen. 

Macron hatte der Bewegung zuletzt kleine Zugeständnisse gemacht, die der Bewegung aber nicht ausreichend erscheinen. Die Demonstrationen sollen am Wochenende fortgesetzt werden. 

Ein ähnlicher Weihnachtsmarktanschlag vor 2 Jahren in Berlin am Breitscheidplatz durch den Atttentäteranis Amri entpuppte sich im Laufe der Zeit immer mehr als mögliche Geheimdienstinszenierung deutscher Geheimdienste, weil sich ein Polizeispitzel im Schlepptau des Attentäters aufgehalten hatte und der Verfassungsschutzpräsident Maáßen diese Verbindungen trotz Kenntnis der Öffentlichkeit verheimlichen wollte. 

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