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Fake News Watch: Angeblich von Kim hingerichteter General von den Toten auferstanden  

Der britische Staatssender BBC und der deutsche Staatssender ZDF hatten 2016 berichtet, dass der nordkoreanische General Ri Yong-Gil hingerichtet und  durch die Kim -Regierung von Hunden zerfetzt worden sei.

Die Mainstreammedien hatten eine  falsche südkoreanische Meldung ungeprüft wiedergekäut. Der BBC Link dazu befindet sich im Anhang. 

Diese Meldung der Staatsmedien und der Konzernmmedien erweist sich später als Fake News. 

Nordkoreas staatliche Medien haben dann Mitte des Jahres im Juli bereits bestätigt, dass Ri Yong Gil der neue Chef des Generalstabs des Militärs geworden sei, der jüngste Führungswechsel in der Führung von Regierungschef  Kim Jong Un.

Diese veränderte Nachricht mußte dann sogar Reuters melden. 

Als Kim den Fokus auf die Wirtschaft verlagert und die Diplomatie mit den Vereinigten Staaten verfolgt, hat er ältere, konservativere Offiziere, die mit der Nukleardoktrin des Landes konform waren waren, durch Loyalisten ersetzt, die alle von ihm vorgenommenen Änderungen verfolgen würden, sagen US-Beamte und sogenannte Analysten seinerzeit.

Die offizielle KCNA-Agentur des Nordens sagte dann , Ri habe Kim bei seinem Besuch auf einem Friedhof für Kriegsveteranen als Generalstabschef der Armee begleitet und zwar anlässlich des 65. Jahrestages des Waffenstillstandsabkommens, der den Koreakrieg von  1950-53 beendet hatte.
In diesem Krieg starben nach Kriegseintritt der USA ca 5 Millionen Menschen. Deshalb präsentiert sich Nordkorea seitdem als besonders wehrhaft.  

Ri hatte zuvor die Vier-Sterne-Position inne, bevor er 2016 aus unbestimmten Gründen angeblich  zum stellvertretenden Chef und zum drei Sternen-Träger degradiert wurde.

Seine Rückkehr folgt der kürzlich ernannten Ernennungen von No Kwang Chol, dem ersten stellvertretenden Verteidigungsminister, zum Verteidigungschef und dem Armeegeneral Kim Su Gil als Direktor des mächtigen politischen Generalbüros des Militärs.

In den Atomgesprächen mit Pjöngjang und Washington glauben US-Beamte, dass es im nordkoreanischen Militär einen gewissen Dissens über die Verhandlungen und eine vollständige Umkehrung von Kims jahrelangem Streben nach Atomwaffen und wehrhafter Rhetorik gab. 

 

 

 

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