Herrenmenschen-Pogrome gegen Muslime wie einst gegen Juden 

Der neue Antisemitismus des 21. Jh heisst Islamfeindlichkeit 

Offensichtlich motiviert die Berichterstattung der Leitmedien  viele Menschen zu rassistischen Pogromen. 

Bis zu 30 Beteiligte

Angriff auf Asylbewerber in Magdeburg

In Magdeburg sind am Sonntagabend zwei Asylbewerber angegriffen worden. Laut Polizei, wurden die beiden Männer zuerst von einer größeren Menschengruppe fremdenfeindlich beleidigt. An einer Straßenbahnhaltestelle im Stadtteil Sudenburg kam es dann zu dem Angriff. Bis zu 30 Menschen hätten auf die Asylbewerber eingeschlagen, hieß es von der Polizei.

Opfer im Krankenhaus behandelt

Die Opfer sind 18 und 28 Jahre alt. Sie stammen aus Pakistan und Afghanistan. Die Männer erlitten Nasenbeinfrakturen und mehrere Hämatome im Gesicht. Sie wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Für den Angriff am Sonntag gegen 18 Uhr sucht die Polizei noch Zeugen. Sie werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0391/5463292 zu melden.

Polizeiuntersuchung

Die Polizei untersucht, ob die Angreifer möglicherweise zusammen von einer Veranstaltung kamen. In der Nähe des Überfalls feierte ein Kampfsportverein am Sonntag seine Neueröffnung.

Polizei sucht Zeugen

Flüchtlinge in Quedlinburg angegriffen

In Quedlinburg im Harz sind zwei Asylbewerber beleidigt und geschlagen worden. Die Täter sind bislang nicht bekannt. Die Polizei geht aber von Deutschen aus und bittet Zeugen um Mithilfe.

Die Polizei sucht noch nach Zeugen und bittet die Bewohner um Unterstützung. (Symbolbild)Bildrechte: MDR / Kathrin König

Zwei Asylbewerber sind in Quedlinburg angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei trafen die beiden 22 und 27 Jahre alten Eritreer am Donnerstag auf eine Gruppe von vier Männern, von denen sie mit Worten und Gesten beleidigt wurden. Als die beiden die Situation fotografieren wollten, schlugen die Männer ihnen das Handy aus der Hand und begannen, mit Fäusten auf die Flüchtlinge einzuschlagen.

Wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte, schritt ein Zeuge ein und verhinderte Schlimmeres. Die beiden Eritreer wurden leicht verletzt. Sie meldeten sich am Freitag bei der Polizei. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich bei den Angreifern um Deutsche handelt. Sie konnten fliehen. Nun bittet die Polizei den Helfer und weitere Zeugen, sich zu melden.

Angriffe in Hasselfelde und Halberstadt

Ähnliche Vorfälle hatte es am vergangenen Wochenende in Hasselfelde und Halberstadt gegeben. Dort waren Flüchtlinge bei Angriffen verletzt worden. In beiden Fällen sucht die Polizei noch nach den Tätern. Es soll sich ebenfalls um Deutsche handeln.

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