Fake News der Leitmedien: Angebliche Vergewaltigung in Chemnitz hat es nie gegeben  - Die AfD hatte daraufhin hetzerisch  mobilisierrt

Ermittlungen eingestellt Vergewaltigungsvorwürfe in Chemnitz waren erfunden

Zwei Vergewaltigungsfälle hatten im Frühling in Chemnitz in Leitmedien für Schlagzeilen gesorgt. Dabei sollen unabhängig voneinander zwei junge Frauen missbraucht worden sein. Ermittlungen der Polizei haben nun ergeben: Das Ganze war offenbar ein Fake. berichtet der MDR.

Rechtspopulistische Medien wie NTV verschweigen diese Klarstellung bisher völlig.

 

Zwei mutmaßliche Vergewaltigungen in Chemnitz haben nie stattgefunden. Das ist das Ergebnis der Ermittlungen der Chemnitzer Kriminalpolizei, wie die "Freie Presse" am Dienstag berichtete. Am 26. Mai waren unabhängig voneinander bei der Polizei zwei Anzeigen wegen Vergewaltigungen eingegangen. Im Zuge der Ermittlungen waren ein 18 und ein 46 Jahre alter Mann verhaftet worden. Insbesondere der Fall des 18-Jährigen hatte in den sozialen Netzwerken für Aufruhr gesorgt, denn der mutmaßliche Täter war ein Syrer, der beschuldigt wurde, sich an einem 15-jährigen Mädchen vergangen zu haben. Der 18-Jährige hatte die Tat von Anfang an bestritten und gesagt, es sei zu einvernehmlichen Sex mit dem Mädchen gekommen.

Keine Beweise für eine Straftat

Inzwischen hat die Polizei MDR SACHSEN bestätigt, dass beide Verfahren eingestellt wurden, da die Tatvorwürfe im Verlauf der Ermittlungen in sich zusammengefallen sind. So konnten bei dem 15 Jahre alten Mädchen keinerlei Spuren einer Vergewaltigung oder Gewalteinwirkung nachgewiesen werden. Außerdem habe sich die 15-Jährige bei ihrer Aussage immer mehr in Widersprüche verstrickt. Auch im Fall des 46-jährigen Verdächtigen konnte das 23 Jahre alte mutmaßliche Opfer keine detaillierten Angaben zum Tathergang machen. Die Ermittler konnten auch keine Spuren einer Straftat sichern.

Vorwürfe haben möglicherweise Nachspiel

Nach Aussage der Staatsanwaltschaft Chemnitz besteht für den 18-Jährigen möglicherweise Anspruch auf Haftentschädigung. Er hatte 15 Tage in Untersuchungshaft gesessen. Eventuell haben beide Fälle auch noch ein Nachspiel. Nach Aussage der Polizei könnten die zu Unrecht Verdächtigten Anzeige wegen falscher Verdächtigung oder des Vortäuschens einer Straftat gegen die beiden Frauen erstatten.

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