In Sachen  "Aufstehen"-Klüngel: Austrittserklärung von Peter Ö. aus den "Geheimstrukturen" von "Aufstehen - Er ist ebenfalls SPD Mitglied 

Jemand aus dem Adminteam von "Aufstehen" (SMT) schreibt auf Facebook in Sachen Intrigen und im Vorfeld des Austritts von Peter Ö., der frustriert  aus Führungsstrukturen von "Aufstehen" aus Protest zurücktritt: 

Sie beschreibt ihre Geschichte mit dem Co-Admin Susanne F.

Das Statement in dieser Angelegenheit postete sie in der Social Media Gruppe  von "Aufstehen" am 22. September. (Das ist das Internet-Lenkungsteam von "Aufstehen", das vom SAMT Team gesteuert wird. 

Die Reaktion der Verantwortlichen (Reitzig, Bauer, Rauch) war aber angeblich nicht vorhanden.

Es gab  demnach einen Anruf von dem Sozialdemokraten und Aufstehen-Moderator  ( Red.) Reitzig,  der wohl ergebnislos verlief. Sie bemängelte, dass es " obwohl er Einsicht in das Protokoll und Kenntnis zu Meyer/Veidl/Abbas hatte, es zu keinerlei Konsequenzen kam".

R. kontaktierte sie telefonisch und  verleumdete sie aber angeblich weiter. 

Um die Details in dieser Sache sollte sich der Sozi Bauer kümmern, angeblich sollte ein Anruf von ihm folgen, der dann angeblich nicht erfolgte.

Stattdessen suggierierte Bauer in einem Thread (als er noch offen war), dass der Admin  angeblich nicht kooperativ sei, da Sie den Vorschlag, mit  F.  eine Video-Konferenz zu machen, ausschlug. 

Es gab zwei Gründe, weshalb Sie diese Möglichkeit nicht wahrgenommen habe.

Sie habe weder die technische Möglichkeit und auch kein Handy.

Im Ergebnis verfasste sie ein Statement zu den Vorgängen mit dem Titel: 

Klarstellung zu verleumderischen Aussagen zu meiner Admin-Tätigkeit (Dortmund) durch Susanne F. (Admin Kreis #COESFELD + Lüddinghausen) im Kontext zur Unterwanderung durch das Netzwerk #Meyer-Weiler-Abbas-#Veidl 
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Nach vorheriger Absprache mit mehreren Orga-Mitgliedern gründete  sie am  9.9.2018 die offizielle Ortsgruppe Aufstehen Dortmund. Marcel #Bauer wurde am gleichen Abend sofort Admin.

Zu dem Zeitpunkt gab es aber wohl schon eine Gruppe "Aufstehen "Dortmund, mit der man auch verhandelte. .  

Zu dieser Zeit kaperte Jürgen Meyer ( angeblich)  die Bewegung #Aufstehen bereits sehr aktiv mit mehreren FB-Seiten und Gruppen, die auch namentlich suggerieren sollten, es gäbe zum Original-Projekt Aufstehen eine enge Verbindung und man stünde mit Sahra Wagenknecht in regem Austausch und Kontakt.

Strategisch wurden und werden so Interessierte  laut Admin angeblich  in die Bewegung NLB Neue Linke umgelenkt.

Aber auch das ist eine dreiste Lüge, denn die "Neue Linke Bewegung" hat sich nie als Konkurrenz zu "Aufstehen" betrachtet sondern als eine  linke Sammlungsbewegung  von Linken auf Facebook unter dem Dachverband "Aufstehen", den sowohl Wagenknecht als auch Bülow immer als Dachorganisation verschiedener linker Sammlungsbewegungen bezeichnet haben. 

( Dabei sah sich die Neue Linke Bewegung nie als Konkurrenz zu "Aufstehen" sondern allenfalls als linken Flügel der Bewegung - Im Gegensatz zum dominierenden SPD-Bülow- Flügel der "Progressiven", Anmerkung der Red.) 

Es ging lediglich darum, dass Sozialdemokraten die Bewegung "Aufstehen" nicht alleine steuern und kritische Linke nicht aussperren. Doch genau das ist massenhaft erfolgt.  Dabei haben sich angeblich"offizielle" Aufstehen Gruppen eine Sonderstellung und Privilegien gegenüber spontan entstandenen unabhängigen "Aufstehen" Gruppen, für die sie keinerlei demokratische Legitimation der Aufstehen-Basis hatten. Dieser diktatorische  und selbstherrliche Eingriff in "Aufstehen " Gruppen durch Admins war der erste Sündenfall.   (Red.) 

Während kein einziger Linker der Neuen Linken Bewegung Mitglied des Orga-Teams wurde, haben Sozialdemokraten und Neoliberalismus-Versteher wie Daniel Reitzig die offiziellen Gruppen gekapert und Linke systematisch gesperrt, die sich diesen Strukturen nicht vorbehaltlos unterordnen.  So wurden etliche "Aufstehen" Gruppen von den Offiziellen gekapert und  moderationstechnich gleichgeschaltet.  Das ist der wahre Hintergrund dieser Auseinandersetzung von Linken und Sozis immerhalb von "Aufstehen".  

Es geht um kein "Meyer Netzwerk", wie verleumderisch unterstellt wird - zumal der Angesprochene  Jürgen Meyer seit 10 Jahren Linksgruppen  mit über 10 000 Linken auf Facebook als Admin leitet. ( Anmerkung der Redaktion). Sie haben sich immer als  links-überparteiliches Sammelbecken von Linken verstanden.  ( Anm. Ende).  

Ich denke, diesen Vorgang dürfte hier so ziemlich jeder mitbekommen haben und es gilt meiner Meinung nach, diesen Vorgang rigoros zu unterbinden, fährt sie fort.

Als sie am 19.9. mit Entsetzen feststellte, dass Veidl (Moderator bei Abbas/ Meyer) plötzlich Mitglied in der Dortmund-Gruppe war (hineingelassen von F.s Admin-Kollegen Dominik M., Admin für Aufstehen Kreis >COESFELD<, um 2:53 Uhr nachts) und Veidl um 12:31 Uhr Jürgen Meyer hineinliess, hat sie sich sofort an Marcel Bauer gewandt, der die Gruppeneinstellungen - die es seinerzeit möglich machten, dass jedes Gruppenmitglied Beitrittsanfragen bestätigen konnte - umgehend korrigierte.

Sie kenne sich mit diesem technischen Kram leider nicht so gut aus, so der Admin.

( Andererseits hat Peter Ö. in den letzten Wochen sogar per Nachricht  bedauert, dass Jürgen Meyer in den letzten Wochen nicht mehr so aktiv auf Facebook gewesen sei. Das bedaure er sehr. ) ( Red.) 

 Auch, wenn sie sich nicht mehr an das konkrete Ereignis  der Blockierung von Veidl erinnern konnte, war klar, dass Tobias Veidl nicht grundlos geblockt worden sei.  (und schon gar nicht aus privaten Gründen, wie Susanne F. es wider besseren Wissens in unterschiedlichen Gruppen streue).

Also hat sie Veidl vorerst stummgeschaltet und Meyer geblockt. 

Auszug aus dem Moderationsprotokoll:
•[ N. H. hat Tobias Veidl bis Donnerstag, 20. September 2018 um 17:56 stumm geschaltet.
19.09.2018, 17:56 ],
• [ N. H. hat Jürgen Meyer aus der Gruppe entfernt. 19.09.2018, 17:54 ]

Es muss sich um die Gruppe "Aufstehen" Dortmund selber. ( Anm. Red.  Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, da gesperrt worden zu sein, weil ich in der 2. Dortmund-Gruppe von Veidl gleichen Namens war.) 

Am gleichen Tag (19.9.) nahm plötzlich Susanne F. zwei Stunden später um 20:02 Uhr per PN Kontakt zu ihr auf, meint die Adminsistatorin weiter.

Sie wollte wissen, weshalb Veidl blockiert sei (auf ihrem Prviataccount) und teilte gleichzeitig mit, dass Veidl in der Admin-Gruppe ihren Namen erwähnte.

Es ging um eine Gruppenzusammenlegung der 2 Dortmund-Gruppen, die angeblich mit mir abgesprochen worden sei.

Dem war übrigens nicht so. Kurz, knapp, präzise erklärte sie Susanne F. ihre Sicht (Erfahrungen mit Veidl) und Verfahrensweise zur Sperrung/Stummschaltung in der Dortmund-Gruppe bezüglich Meyer und Veidl, und somit war dieses Thema für sie erledigt. 

Zur gleichen Zeit bestätigte sie auch Susanne F. Beitrittsanfrage für die Ortsgruppe Aufstehen Dortmund. 

Um 11:21 Uhr eröffnete Susanne F. in der  Dortmund-Gruppe einen Thread, in dessen weiterem Verlauf sie  von F. und Stabi als diktatorische, selbstherrliche Admin dargestellt wurde.

F. verbreitete in dieser Debatte angeblich Halb-und Unwahrheiten über ihre Admin- Vorgehensweise.

So suggerierte sie beispielsweise (auch in anderen Threads übrigens wie hier und in der Admin-Gruppe) die Stummschaltung hätte persönliche Gründe, sie hätte Veidl einen Maulkorb verpasst und ähnliche Behauptungen, die gerne von Euch nachgelesen werden können in der Dortmund-Gruppe und den anderen genannten Gruppen. 

Das alles tat Susanne F. des Wissens um mein Statement zum Netzwerk Meyer und Co, das ihr, wie oben schon geschrieben, bereits am Vortag per Chat-Unterhaltung vorlag. Die Debatte, in der später auch Veidl mit an Bord war, zog sich vom Morgen bis zum späten Abend.

Der einmalige Austausch per Chat mit Susanne F. wurde inzwischen von der Administratorin dokumentiert. "da die späteren Entwicklungen so seltsame Züge annahmen, dass sie förmlich dazu gezwungen bin, diese Unterhaltung abzulichten und bei Bedarf auch den hiesigen Admins sowie der Orga zur Verfügung stellen werde, da sie F. s boshafte Verdrehungen nicht im Raum stehen lassen werde"!

Ebenso bat sie die angesprochenen Admins, bei Bedarf Einsicht in das Original-Moderationsprotokoll von Aufstehen Dortmund zu nehmen, um diesen Vorfall lückenlos anzuschauen. {Anmerkung: Die Screenshots, die belegen, dass F. die Unwahrheit sagt, hat bis zum heutigen Tag keiner der Admins angefordert!), meint die Administratorin und sie ergänzt:

Veidl habe ich am 21.9. aus der Gruppe entfernt, Susanne F. einen Tag später. 

Zudem unterstellt die Administratorin  verschwörungstheoretisch und spekulativ eine Achse zu Movassat.( Linke MdB)  (Der Beitrag ist wie die meisten meiner Beiträge für alle öffentlich zugänglich. meint die Administratorin) .

Möge sich nun jeder ein eigenes Bild machen...

{Anmerkung: Veidl und Stabi gehören (angeblich) zum antideutschen Lager] Inzwischen bekennt sich Veidl zu den Grünen , Anm. der Redaktion

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Solche Vorgänge u.a. veranlassten Peter Ö. als Admin die Strukturen von "Aufstehen " zu verlassen.

Die merkwürdigen Reaktionen des Orga-Teams und die spätere noch stärkere organisatorische Einbindung F. s (durch Reitzig und Bauer) waren für mich der Grund, die Aufstehen-Online-Strukturen zu verlassen, so Peter Ö.). 

"Aufstehen" darf kein neoliberaler SPD Wahlverein werden

Die Distanzierung von der #Ausgehetzt-Demo durch Sahra Wagenknecht war ein großer  politischer Fehler, zumal die Demo von einem Marxisten und Hausbesetzer-Aktivisten namens Lukas Thieme  mit klarer  antikapitalistischer Stoßrichtung angemeldet worden war und eben nicht von neoliberalen Soros-Jüngern. 

Die Demo hatte im Aufruf eine klare antikapitalistische Stoßrichtung, die Soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Mietwucher beinhaltete - genauso wie den Kampf gegen Rassismus und gegen kapitalistische Kriege, die Flüchtlingsstöme schaffen. 

250 000 Menschen hätten bei ihrer #Ausgehetzt Demo, die sich auch gegen Hetze gegen Migranten richtete  und für eine offene Gesellschaft jenseits vom Neoliberalismus plädierte, von der #Aufstehen-Bewegung unterstützt werden müssen.  Das geschah leider nur vereinzelt durch wenige Aufsteher, die in der Regel der Neuen Linken Bewegung  und somit dem linken Flügel zuzuorden sind, der Vergesellschaftungssozialismus anstrebt.   

Nachdem Linke auf Facebook-Gruppen von #Aufstehen systematisch gesperrt worden waren und kein Linker der Neuen Linken Bewegung ( NLB) Mitglied des Arbeitsausschusses von #Aufstehen geworden ist, haben Sozialdemokraten und der rechte Sozi-Flügel von Bülow und ihre Sammlung, die so Facebook-Gruppen kaperten auch den Arbeitsauschuß von #Aufstehen unter ihre Kontrolle gebracht. 

Die Initiatoren haben einen Arbeitsausschuss gebildet, der sich regelmäßig trifft und über strategische Fragen der Sammlungsbewegung diskutiert und politische und organisatorische Entscheidungen trifft.

Bis zum Jahresende wird ein Vorschlag entwickelt, wie Aufstehen lokale Delegationen bilden kann.

Dem Arbeitsausschuss gehören Ludger Volmer, Antje Vollmer, Sahra Wagenknecht, Simone Lange, Bernd Stegemann, Ralf Köpke, Lühr Henken, Steve Hudson, Marco Bülow, Ingo Schulze, Andre Schubert, Ida Schillen, Hans-Michael Albers, Peter Brandt, Sevim Dagdelen, Fabio De Masi, Andreas Nölke, Florian Kirner, Wolfgang Zarnack, Torsten Teichert, Achim Hagemann und Frank Havemann an. 

Peter Brandt schreibt beispielsweise für die rechtspopulistische "Junge Freiheit" Artikel. Auch deshalb wollte man keine Linken ausserhalb des Wagenknecht-Umfeldes in der Leitung der Bewegung haben. So gehören nur Vertraute von Wagenknecht wie Dagdelen oder Fabio de Masi ( Ex Mitarbeiter von Wagenknecht) der Führung an. 

Nachdem die SPD in Bayern unter 10 % absackte und auch bundesweit zuletzt nur noch bei 14 % liegt, haben manche Mitglieder der Linkspartei immer noch nicht kapiert, dass die Zusammenarbeit mit der neoliberal entarteten SPD den Untergang auch der Linken bewirkt, die sich der SPD wie in Thüringen unter einem linken Ministerpräsidenten total unterwerfen.

So landete auch die Linkspartei in Bayern nur bei ca. 3 %, die sich eben auch  dort im Lande nicht von der SPD fundamental distanziert. 

Und selbst da wo die Linke zusammen mit der SPD regiert - wie in Thüringen unter Ramelow - sackt die regierende Linkspartei auf 20 % ab, während die  völkisch-rassistische AfD sie mit 21 % sogar überflügelt. Auch hier nimmt den Ausverkauf der Linken  an die SPD niemand mehr als linken Aufbruch oder linke Systemkritik wahr. Deshalb sucht man sich  vermeintliche systemkritische Alternativen wie  die AfD.

Aber auch #Aufstehen macht genau den Fehler der Linken, der eine linke Volksbewegung als Protestbewegung eben verhindert nämlich den Kotau vor einer neoliberal  verformten SPD zu kuschen oder sich dieser Partei perspektivisch als Koalitionspartner anzubiedern.

Damit hat #Aufstehen momentan noch nichts mit erfolgreichen linken Volksbewegungen wie Syriza in Griechenland oder la insoumise  mit Melenchon in Frankreich zu tun, die sich strikt und  klar von der neoliberal tickenden Sozialdemokratie sich dort scharf abgrenzte und nur so zu 25 % bis 40 % Volksbewegungen wurden.

Genau deshalbverharrt die Linke in Bayern auch bei 3 % und im Bund bei 10 % . Die echte systemische Alternative zum Neoliberalismus und Kapitalismus kann man in dieser deutschen Linken nicht erkennen - momemtan noch genausowenig wie bei #Aufstehen.

An einem linken, systemkritischen und vergesellschaftungssozialistischen Programm wird #Aufstehen nicht vorbeikommen, wenn es erfolgreich werden will. 

So wird #Aufstehen nie zu einem  massenhaften Aufstand der "Volksmassen! führen, den sich die Hauptbegründerin der Bewegung mal wünschte.       

http://www.jungewelt.de/index.php