Simone Lange (SPD OB)  tritt linker Sammlungsbewegung #Aufstehen bei

Obwohl sich die neue linke Sammlungsbewegung #Aufstehen dezidiert links und damit entgegengesetzt zur SPD aufstellen wird, möchte die Oberbürgermeisterin von Flensburg Teil der neuen Bewegugg sein. 

Neben Simone Lange unterstützen wenige Spitzenpolitiker der SPD die Bewegung.  Der Dortmunder MdB Bülow und Rudolf Dressler bilden da seltene Ausnahmen. 

 „Ich finde die Bewegung unterstützenswert“, sagte Lange gestern Lokalmedien.

Näheres werde sie am kommenden Dienstag gemeinsam mit Wagenknecht vor der Bundespressekonferenz in Berlin erläutern.

Im April hatte sie auf dem SPD-Bundesparteitag in Wiesbaden für den Parteivorsitz kandidiert und gegen Fraktionschefin Andrea Nahles mit 28 Prozent der Stimmen trotz Niederlage einen Achtungserfolg erzielt.

An der Pressekonferenz am Dienstag wird auch ein Vertreter der Grünen teilnehmen, der frühere Parteichef Ludger Volmer. Er hatte in einem Interview den Turbokapitalismus angeprangert.

Schon während des parteiinternen Wahlkampfs gegen Nahles hatte Lange oft dezidiert linke Positionen vertreten. So hatte sie sich für eine Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen ausgesprochen, für ein Ende der Russland-Sanktionen sowie für höhere Renten und Mindestlöhne. Auch hält sie ein bedingungsloses Grundeinkommen für überlegenswert. 

Zudem plädierte die 41-Jährige wiederholt für eine stärkere Beteiligung der Parteibasis. Unter anderem forderte sie, dass die Mitglieder künftig mehr Mitspracherechte bei der Wahl der Parteichefs in Bund und Land erhalten sollten.

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