Sahra Wagenknecht bezeichnet #Aufstehen-Sammlungsbewegung als Dachorganisation 

Die Sammlungsbewegung besteht aus verschiedenen linken Sammlungsbewegungen  

Das Symbol der  Neuen Linken Sammlungsbewegung (NLB), der sich als Flügel der Linken in der Sammlungsbewegung unter dem neuen Dachverband #Aufstehen betrachtet. Demgegenüber gibt es die PSP-Progressiven Sammlungsgruppe des SPD MdB Bülow - vor allem von linken Sozialdemokraten 

#Aufstehen versteht sich "nur" als Dachverband der linken Sammlungsbewegungen wie PSP ( die Plattform der  SPD-Progressiven) oder NLB ( die neue  linke Sammlungsbewegung von Linken ). 

Die Programmatik wird man nur gemeinsam entwickeln können. Es darf aber kein zu  minimalistisches Programm von #Aufstehen entstehen, dass sozusagen den kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen den verschiedenen Sammlungsbewegungen markiert, zumal auch Bülow  mit seiner PSP-Plattform als SPD- Bundestagsabgeordneter von Sammlungsbwegungen spricht. 

Diese PSP Plattform wird als Sammlung von  linken Sozialdemokraten  vorerst also parallel  genauso weiterbestehen  wie die Neue Linke Sammlungsbewegung (NLB) als Sammlung von Linken. 

Es bleibt zu hoffen, dass es nicht nur um Reformpolitik geht sondern die Eigentumsfrage gestellt wird. Die NLB ( Neue Linke Sammlungsbewegung) wird das jedenfalls weiterhin machen. Die PSP von Bülow hoffentlich nicht weniger.

Sahra Wagenknecht bezeichnet  die neue linke Sammlungsbewegung mit dem Namen  #Aufstehen, in Anlehnung an die französische " La Insoumise" wo Linke mit Marxisten und  der Kommunistischen Partei Frankreichs kooperieren, als Dachorganisation für Linke, frustrierte Sozis, von enttäuschte Grünen  und  vor allem parteilosen Linken, die von den Parteien und auch der Linkspartei unter Führung von Kipping und Riexinger  enttäuscht sind. 

Zu der neoliberal ausgerichteten SPD sollte man sich wie "la inoumise" in Frankreich oder seinerzeit Syriza in Griechenland vor dem Verrat  an der Sache  scharf abgrenzen und auch  klar distanzieren.

Auch für die NLB wird wie für Oskar Lafontaine selber die Eigentumsfrage und die Forderung nach Vergesellschaftung der Konzerne  analog zum Manifest der Neuen  Linken  Sammlungsbewegung zentral bleiben.  

Lafontaine sagte sogar, dass man nicht links ist, wenn man die Eigentumsfrage nicht stellt und die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse nicht überwinden wolle. Selbst Umverteilung sei zu wenig. Es gehe um Rückverteilung von Konzerneigentum, dass dem  Volk durch Oligarchen gestohlen wurde. 

Im Sinne von Rosa Luxemburg könnte die neue Bewegung eine revolutionäre Reformpolitik betreiben. Demnach sind nur solche Reformen im Gegensatz  zu Agenda 2010 beispielsweise akzeptabel, die gleichzeitig in Richtung der Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse richtigsmässig weisen. 

Insofern mus es auch um bezahlbare Mieten, ordentliche Löhne, höhere Renten und um eine Grundsicherung für ale gehen.  

Auch  die Linke hat leider teilweise versagt - die SPD sowieso - wir brauchen deshalb eine neue deutsche Linke, die Neoliberalismus konsequent ablehnt und Vergesellschaftungssozialismus anstrebt. Da werden wir wie Oskar Lafontaine nicht locker lassen

Gleichzeitig werden  wir die neue linke Sammlungsbewegung namens #Aufstehen  genauso wie die Bülow-Gruppe es wohl machen wird,  entschieden unterstützen. 

Wir verstehen diese Bewegung ebenfalls als neue gemeinsame Plattform verschiedener linker Sammlungsbewegungen, die eine gemeinsame  anti-neoliberale Dachorganisation braucht. 

Oskar Lafontaine freut sich ebenfalls: ( Im Wortlaut) 

Oskar Lafontaine

Aufstehen, die Sammlungsbewegung für soziale Gerechtigkeit, ist gestartet. Alle, die ein Ende der Spaltung unserer Gesellschaft wollen, Schluss mit Armut, Hunger-Löhnen und -Renten und mit moderner Sklavenarbeit wie Leiharbeit machen wollen, sollten sich hier zusammenschließen. Laßt uns gemeinsam für andere politische Mehrheiten und für eine neue, soziale Regierung kämpfen.

"Die Idee ist gut. Der Zeitpunkt ist richtig gewählt. Das Bedürfnis nach tief greifender Veränderung ist riesig", schreiben der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow, die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen und die Grünen-Politikerin Antje Vollmer im "Spiegel". "Aufbruch aus dem Elfenbeinturm in die Wirklichkeit! - das ist das Gebot der Stunde."

Auch der Soziologe Wolfgang Streeck unterstützt Aufstehen, er schreibt in der FAZ: "Nach dem Eintritt der SPD in eine weitere große Koalition gibt es in Deutschland derzeit keine oppositionelle Machtperspektive mehr. Die Scholz-Nahles-SPD schrumpft unaufhaltsam; mit ihrer 'Erneuerung' hat sie noch nicht einmal angefangen. Die Linkspartei wird durch ihren sektiererischen Flügel ( damit meint er wohl vor allem den emanzipatorisch-antideutschen Kipping-Flügel, Red.) gelähmt, und die Grünen sind zu Merkels letzter Einsatzreserve mutiert.

Wer sich nicht in die schwarz-rot-grüne Einheitsfront einreihen will, dem bleiben nur Protestwahl oder Wahlenthaltung. So landet mancher bei der AfD, der dort nicht landen müsste. Zugleich sind viele linke Mitglieder der SPD von vielen nicht-sektiererischen Mitgliedern der Linkspartei nicht zu unterscheiden, und dasselbe gilt für viele Nichtwähler. Alle diese könnten in einer neu organisierten Schnittmenge von linker SPD und realistischer Linker eine wahlpolitische Heimat finden."

Wenn Ihr das auch so seht, macht mit. http://www.aufstehen.de/

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Neben der Gründungsseite existiert  bereits ein Trailer auf Youtube. 

Bürgerliche Medien wie "Welt" und "Deutschlandfunk"  haben die Hetze gegen diese Bewegung bereits gestartet und die Bewegung hämisch als reine SPD-Erneuerungsbewegung diffamiert. 

P.S. Das Logo der neuen Bewegung mit einem geschwungenen "A" musste kurzfristig  geändert werden, weil es dem Logo der  "Nationalen Alternative" also der Jugendorganisation der NPD sehr ähnlich  war. Solche Fehler sollten im Zukunft  nicht  mehr passieren. 

http://www.jungewelt.de/index.php