Schweizer Labor: Skripal-Gift BZ  ist von USA und GB Herkunft 

Die Substanz, die gegen Sergej Skripal  im englischen Salisbury verwendet wurde, war nach Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ. Das Gift wurde nie in Russland produziert, sondern war in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz.
 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow führte aus:

Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wurden in den Proben Spuren der giftigen Chemikalie BZ und ihrer Vorläufer gefunden, die sich auf chemische Waffen der zweiten Kategorie gemäß dem Übereinkommen über das Verbot chemischer Waffen beziehen. BZ ist ein Nervengas, das eine Person vorübergehend außer Gefecht setzt. Die Wirkung wird innerhalb von 30-50 Minuten erreicht und hält bis zu vier Tage an.

 

Sergej Skripal und seine Tochter wurden am 4. März bewusstlos auf einer Bank in der britischen Stadt Salisbury gefunden. London hat Moskau beschuldigt, den Angriff durchgeführt zu haben. Wenige Tage nach dem Vorfall wies London 23 russische Diplomaten aus. Über 25 Länder schlossen sich der britischen Entscheidung an, Russland ohne eine handfeste Beweisführung regelrecht diplomatisch zu bestrafen. 

Moskau hat die Vorwürfe im Fall Skripal als unbegründet zurückgewiesen und bietet Unterstützung bei der Untersuchung an.

Ganz in der Nähe des Tatortes befindet sich das britische Forschungslabor in Port Dawn. 

Sergej Skripal, ein ehemaliger russischer Doppelagent, und seine Tochter Julia wurden mit einem untauglichen Toxin namens 3-Quinuclidinylbenzilat oder BZ vergiftet, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow unter Berufung auf die Ergebnisse der Untersuchung eines Schweizer Chemielabors, das mit den Proben arbeitete, die London der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) übergeben hatte.

Der Fall Skripal und die Dämonisierung Russlands

Das Schweizer Zentrum schickte die Ergebnisse an die OPCW. Die UNO-Chemieaufsicht beschränkte sich jedoch darauf, in ihrem Schlussbericht nur die Formel der Substanz zu bestätigen, mit der die Skripals vergiftet wurden, ohne die anderen im Schweizer Dokument dargelegten Fakten zu erwähnen, fügte der russische Außenminister hinzu.

Er fuhr fort, dass Moskau die OPCW nach den Beweggründen ihrer Entscheidung befragen wird, keine weiteren Informationen der Schweizer in ihren Bericht aufzunehmen.

Der Wirkstoff BZ wurde 1951 von der Schweizer Firma " Hoffman La Roche" entwickelt. Seit etwa 1960 nutzt es das US Militär als Kampfstoff Bestandteil des Waffenprogramms.

By 1959 the United States Army showed significant interest in deploying it as a chemical warfare agent.[2] It was originally designated "TK", but when it was standardized by the Army in 1961 it received the NATO code name "BZ".[2] The agent commonly became known as "Buzz" because of this abbreviation and the effects it had on the mental state of the human volunteers intoxicated with it in research studies at Edgewood Arsenal in Maryland.[2]As described in retired Army psychiatrist James Ketchum's autobiographical book Chemical Warfare: Secrets Almost Forgotten (2006), work proceeded in 1964 when a general envisioned a scheme to incapacitate an entire trawler with aerosolized BZ; this effort was dubbed Project DORK.[5] BZ was ultimately weaponized for delivery in the M44 generator clusterand the M43 cluster bomb, until all such stocks were destroyed in 1989 as part of a general downsizing of the US chemical warfare program.  Wikipedia 

 

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