Gescheiterte Einheit - Nach 27 Jahren Einheit werden AfD Rassisten Bundestagspartei 

Tag der Deutschen Einheit ist kein Grund zum Feiern

Nach 27 Jahren Deutsche Einheit ziehen  großdeutsch denkende Ultranationalisten und Rassisten erstmals in Fraktionsstärke in den Deutschen Bundestag ein.

Medien hatten versucht, das erstarken der AfD als ein ostdeutsches Problem darzustellen. Doch dieses Bild muß gemäß einer neuen Studie relativiert werden.

Zwar wählten prozentual mehr Ostdeutsche die rassistische AfD - aber insgesamt wählten mehr Westdeutsche als Ostdeutsche die AfD.

Im Osten hatte die Linkspartei ihre Stellung als alleinige parlamentarische Oppsitionspartei verloren, weil sie sich zu sehr der neoliberal-systemischen SPD in Ostländern anbiederte und sogar  vielerorts mitregierte.

Deshalb verlor die Linkspartei als ehemalige ca 30 % Volkspartei im Osten die Hälfte ihrer Wähler und erreichte dort nur noch ca 15 %. Gleichzeitig stieg die AfD auf ca 20 % an. Zudem gibt es ca. 30 % Wahlboykotteure im Osten - Im Westen sind es deutlch weniger. 

So gibt es im Osten ein Protest- udn Nichtwähler-Potenzial von 65 % . Der Anteil ist im Westen mit 10 % AfD Wählern, 5 % Linke-Wählern und 25 % Nichtwählern mit insgesamt 40 % Protest- und Nichtwähler deutlich geringer.  

Aber auch die Ostjugend ist nach 27 Jahren Kapitalismus zunehmend durch westliche Ideologie geprägt. 

Dazu gehört ein geduldeter Rassismus und Faschismus, der in der ehemaligen DDR strikt verboten war.    

Nochmehr zeigt jetzt eine neue Studie, dass  insgesamt  trotzdem quantitativ sogar mehr Westdeutsche die AfD wählten als Ostdeutsche. Eys ist also kein reines ostdeutsches Problem, wie einige Mainstreammedien und auch Politolgen  fälschlich suggerieren wollten. 

Wie nämlich jetzt eine statistische Auswertung des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) ergibt, leben nahezu 68 Prozent der AfD-Wähler und -Wählerinnen in Westdeutschland. Dies widerspricht dem medialen Narrativ, welches AfD-Wähler vor allem in Ostdeutschland verortet.

Nach vorläufigen amtlichen Endergebnissen erhielt die AfD bei den Bundestagswahlen am 24. September 2017 in Westdeutschland 3,97 Millionen ihrer insgesamt 5,877 Millionen gültigen Zweitstimmen, dies entspricht 67,6 Prozent. Dies wird, wie die BIAJ erläutert,  unter Überschriften wie „Der typische AfD-Wähler – Arbeiter, männlich, ostdeutsch“ oft vergessen beziehungsweise verdrängt.

Die BIAJ weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die AfD-Stimmanteile in den ostdeutschen Wahlkreisen allein nicht zum Einzug der AfD in den Deutschen Bundestag gereicht hätten. 4,1 Prozentpunkte des AfD-Wahlergebnisses kamen aus Ostdeutschland, aus Westdeutschland hingegen 8,5 Prozentpunkte. 

Abschließend verweist die BIAJ darauf, dass die AfD über die höchste Promotions- und Professorendichte bei den Bundestagsabgeordneten verfügt. 

Eher ist festzustellen, dass sich viele DDR-Mauer-Basher und Einheits- Besoffene  heute besonders auf Abschottung, Mauerbau und mehr Rassismus setzen und entsprechend rassistisch die völkisch gesinnte CDU oder gar AfD Rechtspopulisten und NPD - Nazis wählen.  Deshaöb ist der Tag der Deutschen Einheit  wahrlich kein Grund zum Feiern. 

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