Lügenmedien! Schorndorf-Fest:  Einige Systemmedien halten an der Migranten-Gewalt-Lüge fest - Gewalt ging von einem Deutschen aus 

CDU und AfD  ticken ähnlich 

Ein Volksfest von überwiegend  deutschen Schülern führte bei RTL, ZDF, NTV u.a. Medien  zu einigen Fake News- Meldungen bezüglich des Festes 

CDU versucht Vorfall trotzdem völkisch-rassistisch zu instrumentalisieren

Auch die Gewalt ging von einem Deutsche aus- nicht von einem Migranten Es waren auch nur 100 Personen verwickelt und keine 1000.

  • Die Polizei hat ihre Angaben zu den Vorfällen auf dem Schorndorfer Volksfest korrigiert.
  • Demzufolge stand in der Nacht zu Sonntag eine Gruppe von etwa 100 Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Beamten feindselig gegenüber - zunächst war von 1000 Menschen die Rede gewesen.
  • Die ursprüngliche Meldung habe zu einer Fehlinterpretation geführt, heißt es nun in der "vorläufigen Bilanz".
Samstag Nacht im Park des Schorndorfer Burgschlosses: Hunderte Jugendliche, die meisten Realschüler und Abiturienten zwischen 14 und 20 Jahren, feiern das Stadtfest "Schorndorfer Woche".
 
In größten Teilen friedlich, wie jedes Jahr. Bis Einsatzkräfte der Polizei gegen Mitternacht den Platz räumen. Eine Gruppe von 1000 Menschen habe den Beamten dann feindselig gegenübergestanden, teilte das Polizeipräsidium Aalen nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende mit. Nun gibt es eine Korrektur: es seien nicht 1000, sondern nur allenfalls 100 Menschen gewesen.

Aus dieser Gruppe mit "einem hohen Gewaltpotenzial" habe es "massive Flaschenwürfe" auf die Beamten gegeben.

In der "vorläufigen Bilanz zum Schorndorfer Straßenfest" heißt es weiter, die ursprüngliche Mitteilung vom Sonntag, dass sich 1000 junge Menschen versammelt hätten, habe zu der Fehlinterpretation geführt, dass diese gesamte Gruppe an den geschilderten Taten beteiligt gewesen sei.

Zuvor hatte es bereits Wirbel um die Formulierung der Polizei gegeben, "bei einem großen Teil handelte es sich wohl um Personen mit Migrationshintergrund". Der Schorndorfer Bürgermeister, Matthias Klopfer (SPD), hatte später davon gesprochen, dass vor allem Schüler gefeiert hätten.

In der Polizei-Bilanz hieß es nun, dass sich am Rande des Festes am Samstagabend zwar etwa 1000 Menschen zum Feiern versammelt hätten. Als die Polizei nach Mitternacht einen 20-jährigen Deutschen nach einer Körperverletzung festnehmen wollte, habe sich dieser heftig gewehrt und rund 100 Menschen hätten sich solidarisiert, angeblich "überwiegend mit Migrationshintergrund". Aber auch das ist nicht bestätigt. Sie hätten versucht, die Einsatzkräfte "körperlich anzugehen", danach sei es zu den Flaschenwürfen gekommen, jedoch sei dank der Schutzkleidung kein Beamter verletzt worden.

Insgesamt seien während des Volksfests "Schorndorfer Woche" 53 Straftaten zur Anzeige gebracht worden, davon hätten sich 28 Delikte in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet. Geprüft würden derzeit noch Aussagen von Zeugen, die Gruppen mit Messern und einer Schreckschusspistole in der Stadt gesehen haben wollen. 2016 seien während des Festes 28 Straftaten erfasst worden. Es habe einige Anzeigen wegen Sexualdelikten gegeben, bei drei Fällen habe sich der Anfangsverdacht jedoch jetzt schon nicht erhärtet.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermitteln noch in einigen Fällen gegen unbekannt sowie in zwei Fällen gegen bekannte Tatverdächtige wegen sexueller Belästigung. 

Drei Afghanen werden demnach verdächtigt, am Samstag eine 17-Jährige begrapscht zu haben. Ein Iraker soll am Freitag eine 25-Jährige belästigt haben. Die vier jungen Männer sind auf freiem Fuß. Somit scheint sich dieser Verdacht - bzw. dieses rassistische Vorurteil- nicht zu bestätigen. 

Das Fest in der schwäbischen Stadt war am Dienstagabend zu Ende gegangen. Am letzten Abend war es ruhig geblieben. Die Polizei hatte nach den Vorfällen vom Wochenende ihre Präsenz verstärkt.

Die rechtspopulistisch - rechtsradikale CDU versucht den Vorgeng trotzdem auf Basis völkischer Argumentationen zu intrumentalisieren 

Unterdessen entbrannte eine Diskussion um die Folgen der Aufnahme von Flüchtlingen. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn forderte eine ehrlichere Debatte über die Probleme der Integration in Deutschland: "Schorndorf ist nur ein Sinnbild dafür, was jeden Tag an vielen Orten in Deutschland passiert. Es wird immer klarer, wie groß die Aufgabe der Integration ist", sagte Spahn der Welt. Jeden Tag könne man in Regionalzeitungen von Übergriffen auf Frauen lesen: "Damit müssen wir uns auseinandersetzen. Zu viele sind der Meinung: Jede andere Kultur ist per se eine Bereicherung."

SPD-Vize Ralf Stegner meldete über Twitter, er empfinde auch nicht jeden Beitrag "vom Stahlhelmflügel der Union" als Bereicherung. Applaus für Spahn gab es hingegen von der AfD. "Es ist erfrischend, dass just Sie diese Positionen erwähnen, denn kämen sie von mir, würden sie höchstwahrscheinlich als rechtsradikal abgetan werden", schrieb AfD-Vize Alexander Gauland in einem offenen Brief an Spahn.
 
CDU und AfD ticken ähnlich 
 

Anlass für den AfD-Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl, an Spahn zu schreiben, sind die jüngsten Krawalle im baden-württembergischen Schorndorf. Der Unionspolitiker hatte in der "Welt" eine ehrlichere Debatte über die Probleme mit der Integration in Deutschland gefordert.

Schorndorf sei "nur ein Sinnbild dafür, was jeden Tag an vielen Orten in Deutschland passiert", so Spahn. "Sie haben vollkommen recht", pflichtet Gauland dem 37-Jährigen in seinem Brief bei - und nutzt die Aussage ausgerechnet für eine Generalabrechnung mit Spahns Chefin Angela Merkel. Die Kanzlerin versuche, "diese schlimmen Vorfälle unter den Tisch zu kehren", so Gauland. Eine Schuldzuweisung, die Spahn freilich vermied.

Ohnehin dürfte Spahn die offen zur Schau getragene Solidarität des AfD-Vize wohl kaum gefallen. Immerhin nutzt Gauland den CDU-Mann als Vorwand, um die rechtsnationalen Inhalte der Alternative für Deutschland als salonfähig hinzustellen. Das Feindbild "Islam" eint aber die beiden Rechtspopulisten aus CDU und AfD und das deutet ein Zusammenwachsen von Konservativen und Rechtspopulisten an. 

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