CDU-Kulturrevolution: Ex-Bolschewistin Angela Merkel führt CDU zur Duldung der " Ehe für Alle" 

Der  für Agitation und Propaganda damals zuständige ex-bolschewistische FDJ-Leitungskader an der Akademie der Wissenschaften der DDR sozialdemokratisiert die CDU weiiter.

Bisher hatte sich die CDU strikt gegen die "Ehe für Alle" ausgesprochen. 

Für Konservative ist das eine Revolution, zumal die traditionelle Familie als privilegierte Lebensform erstmals von einer konservativen Volkspartei im Lande in Frage gestellt wird. 

Der erzkonservative, chauvinistischen und der völkische Flügel der CDU wird dagegen wohl auf die Barrikaden gehen und eine weitere Sozialdemokratisierung der Union nicht hinnehmen.  Auch der rechtspopulistischen Schwesterpertei CSU wird das sicher nicht gefallen.  

Auch wenn sie als rechte Hand des DDR Top-Stasiagenten IM Einstein nämlich Professor Hans-Jörg Osten agierte, der sie in  Marxismus-Leninismus unterrichtete, kann daraus nicht abgeleitet werden, dass Angela Merkel  der letzte noch aktive Stasi-Agent von Mielke in Deutschland ist. Es wäre eine rein spekulative Annahme - auch wenn ihr Vater im DDR Schulungszentrum "Waldhof" sogar Pfarrer zu Marxisten umpolte.     

Aber diese Kulturrevolution hat schon Züge, die an die zeiten von Mao Tse tung im Reich der Mitte erinner.

Die SPD hatte sich unbedingt  im Wahlkampf von der CDU abgrenzen wollen udn deshalb nach krampfhafter Sucher die ehe ür alle zu eionen Ko.  Kriterium für eine zukünftige Koalition nach der Bundestagswahl zu machen .

Doch Merkel durch kreuzt die Pläne von Schulz - offensichtlich weil sie auch nach der  nächsten Wahl auf die Fortsetzubng der Großen Koalition  mit der SPD setzt .

Bei einer Veranstaltung in Berlin sagt Merkel, sie wolle im Bezug auf die Ehe für alle eine Diskussion "eher in Richtung einer Gewissenentscheidung".

Damit rückt sie vom bisherigen Nein der CDU ab.

Zu den Vorwürfen von Martin Schulz, sie verweigere sich inhaltlichen Festlegungen und gefährde damit die Demokratie, sagt sie: "Schwamm drüber".

Bundeskanzlerin Angela Merkel  hat sich zum bisherigen "Nein" der CDU zur Ehe für alle geäußert. In einer Veranstaltung mit der Zeitschrift Brigitte in Berlin sagte sie, sie wünsche sich eine Diskussion, die "eher in Richtung einer Gewissenentscheidung geht". Bei einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang gilt eine Mehrheit für die Ehe für alle als sicher.

Bei der Veranstaltung äußerte sie sich auch zu den Äußerungen von Martin Schulz. Er hatte der Kanzlerin beim SPD-Parteitag am Sonntag vorgeworfen, sie verweigere sich inhaltlichen Festlegungen und gefährde damit die Demokratie. Merkel sagte dazu: "Wahrscheinlich ist Wahlkampf doch auch ganz schön anstrengend." Eigentlich habe sie Schulz immer anders erlebt. "Aber Schwamm drüber, würde ich sagen", fügte sie hinzu. Führende Unionspolitiker wie Armin Laschet und Peter Tauber hatten empört auf den Vorwurf von Schulz reagiert.

Merkel berichtet von einem "einschneidenden Erlebnis" in ihrem Wahlkreis

SPD, Grüne und FDP machen die völlige Gleichstellung von Homosexuellen bei der Ehe zur Bedingung für eine Koalition. Auch die Linke fordert die Ehe für alle. Merkel sagte, sie habe natürlich zur Kenntnis genommen, wie jetzt alle Parteien außer der Union zu dem Thema stünden. Sie sei "bekümmert", sagte die Kanzlerin, dass diese sehr individuelle Frage Gegenstand von "Parteitagsbeschlüssen und plakativen Dingen" sei. Sie finde es seltsam, dass in der Koalition mit der SPD in vier Jahren darüber nicht richtig gesprochen worden sei und es "plötzlich holterdiepolter" gehen solle.

Merkel hatte im vergangenen Bundestagswahlkampf Adoptionen von gleichgeschlechtlichen Paaren noch mit dem Argument des Kindeswohls abgelehnt. Nun berichtete sie von einem "einschneidenden Erlebnis" in ihrem Wahlkreis. Dort sei sie von einer lesbischen Frau eingeladen worden, bei ihr und ihrer Partnerin vorbeizuschauen und zu sehen, dass es ihren acht Pflegekindern gut gehe. Merkel sagte, wenn das Jugendamt einem lesbischen Paar acht Pflegekinder anvertraue, könne der Staat nicht mit dem Kindeswohl gegen Adoptionen argumentieren. 

 

 

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