Muslime demonstrieren gegen Krieg und Terror - Christen laden Kriegsverbrecher wie Obama auf den Kirchentag 

Während Muslime in Köln gegen Krieg und Terror demonstrierten, hatten Christen jüngst Kriegsverbrecher und Drohnenmörder wie Ex-US-Präsident Obama auf den Kirchentag eingeladen.

Obwohl in Köln nur etwa 1000 Muslime demonstrierten setzten sie ein Zeichen, dass den gewaltbereiten und CDU oder SPD wählenden Christen im Lande genau entgegengesetzt war. 

Mehr als 1000 Menschen haben in Köln bei einem Friedensmarsch von Muslimen gemeinsam gegen Krieg und islamistischen Terror demonstriert.

Nach den  womöglich von westlichen Geheimdiensten mitorganisierten Anschlägen von Berlin, Manchester, London im Namen des Islam und in der islamischen Welt sei es Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen, sagte Islamwissenschaftlerin und Mit-Initiatorin Lamya Kaddor bei einer Kundgebung am Samstag. „Wir wollen niemanden in unseren Reihen wissen, der im Namen des Islam unschuldige Menschen tötet.“ Die muslimische Zivilgesellschaft dürfe „nicht die Extremisten sprechen lassen“. 

Um die Aktion hatte es im Vorfeld lebhafte Debatten gegeben – vor allem, weil der Islamverband Ditib eine Teilnahme abgelehnt hatte, ebenso wie der Islamart. Beide zusammen stellen laut eigenen Angaben etwa die Hälfte der Moscheegemeinschaften in Deutschland.  Der Generalsekretär des Islamrats, Murat Gümüş, verteidigte die Entscheidung großer Dachverbände, die sich gegen eine Teilnahme an der Demonstraiton ausgesprochen hatten. „Wir haben das Gefühl, dass Friedensdemonstrationen zu einer Sisyphusaufgabe geworden sind“, sagte Gümüş gegenüber FAZ.NET. Die Politik solle sich darauf konzentrieren, stärker gegen die Ursachen von Terror vorzugehen

Verbände wie der Zentralrat der Muslime oder die Türkische Gemeinde und zahlreiche Politiker hatten dagegen parteiübergreifend dafür geworben.

Aber es ist ja auch so, dass die angeblich christliche CDU sich weigert  an Friedensdemonstrationen teilzunehmen, wo Krierg, Gewalt und Staatsterror verurteilt und die den US Imperialismus als Hauptursache für Terror und Krieg in der Welt feststellen.

Der NRW-SPD-Chef Michael Groschek sagte in Köln, die Aktion sei ein „erster Schritt auf einem langen Marsch“. Das sei richtig und „überfällig“. Es gebe ein „Recht auf und eine Pflicht zur Gewaltfreiheit - und dieses ist untrennbar miteinander verbunden.“ Der Ramadan ist für gläubige Muslime der Monat des Friedens. Am 26. Juni soll es auch in Berlin einen Friedensmarsch geben.

Vor wenigen Wochen fand der Kirchentag der Christen in Hannover statt, wo der ehemalige US Präsident und Kriegsverbrecher Obama und Kanzlerin Merkel eingeladen wurden, die beispielsweise den illegalen und mörderischen Angriffskrieg der Nato gegen Libyen  oder den Geheimkrieg gegen Syrienn zu verantworten haben.  In beiden Fällen hatte man sich ausgerechnet auf islamische Dschihadisten gestüztz, sie bewaffnet und die Länder in instabile Bürgerkriegsunruhestaaten verwandelt, wo sich der Islamische Staat etablieren konnte. 

Insbesobdere die USA haben seit 2001 Millionen Tote und Verwundete durrch Kriege und 65 Mio. Flüchtlinge verursacht. Insbesondere deshalb ist eine einladung eines Kriegsverbrechers durch den Kirchentag ein Zeichen, dass ein finsteres Licht auf deutsche Kirchen wirft.

Es erinnert an das Konkordat  als Staatsvertrag von Hitler mit dem Papst der katholischen Kirche in den  30 er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Auf dem Kirchentag demonstrierte man ausgerechnet über globale Krisen und Gewalt, Terror und Kriege sowie überFlüchtlinge. Ein Treppenwitz der deutschen Kirchengeschichte.  

 Ein 21-jähriger Informatikstudent fragte Obama, ob er Schuldgefühle habe. In dessen Amtszeit hatten US-Drohnenangriffe massiv zugenommen. "Manchmal haben meine Entscheidungen zum Tod von unschuldigen Zivilisten geführt", räumte Obama ein. "Aber es gab keine anderen Wege, um an Terroristen zu kommen." Drohnen an sich seien "nicht das Problem. Das Problem ist Krieg, der ist immer tragisch, immer schmutzig." Merkel bekam Buhrufe, als sie Abschiebungen nach Afghanistan verteidigte. "Wir haben Menschen, die müssen zurück", betonte sie. "Wir müssen denen helfen, die Hilfe wirklich brauchen." 

Kein Einsehen von Obama, dass er damit illegale Morde in aller Welt persönlich  per Unterschrift in jedem Einzelfall rechtswidrig  abgesegnet hatte und auch durch diese Drohnenmorde via Ramstein zu einem Kriegsverbrecher geworden war.  

 

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